Die Nazis haben es vor gut 70 Jahren vorgemacht: Fordere. Und wenn die Forderungen erfüllt werden, fordere mehr. Schraube die Forderungen immer weiter hoch, bis sie nicht mehr erfüllbar sind. Dann kannst du ihnen vorwerfen, sie würden den berechtigten Forderungen nicht nachkommen, gegen friedliche Lösungen sein und jetzt müsse man den Friedensfeinden zeigen, wo der Hammer hängt.
Ein Bericht von IsraelNationalNews zeigt auf, dass die Palästinenser genau dieses „Spiel“ derzeit im Vorlauf zum Nahost-Gipfel im November in Annalpolis betreiben (Hervorhebungen von mir):
PA schraubt Forderungen hoch, während Rice einfliegt
Gil Ronen, Arutz-7, 14.10.2007
Der Chefunterhändler der palästinensischen Autonomie, Ahmed Qurei (Abu Ala) sagte Samstag, dass die „Kernfragen“ der dauerhaften Grenzen, Jerusalems Status und die Frage der Flüchtlinge vor der diplomatischen Konferenz gelöst sein müssen, die in Annapolis (Maryland) für Ende November angesetzt ist. Andernfalls, warnte Qurei den US-Diplomaten David Welch, „wird die Konferenz zu schlechten Ergebnissen führen“.
Die beiden Männer trafen sich Samstag in Abu Dis bei Jerusalem, um US-die Ankunft von Außenministerin Condoleezza Rice in Israel am Sonntagmorgen vorzubereiten.
Qurei sagte Journalisten nach dem Treffen mit Welch, dass die Verhandlungsteams, die letzte Woche mit der Arbeit begann, immer noch die Krenfragen gelöst hätten und fügte hinzu, dass die auf der Konferenz abzugebende Erklärung „detailliert, scharf und klar bezüglich der dauerhaften Endstatus-Fragen“ sein muss.
Rice “verlangt Klarstellungen” von Israel
Der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas traf Welch am Wochenende ebenfalls und soll gefordert haben, dass die USA Druck auf Israel ausüben die Bautätigkeit in den E-1-Gebieten in Jerusalem einzufrieren. Nach Angaben von AFP sagte Ministerin Rice, dass sie in der Sache von Israels Botschafter Klarstellungen verlangt habe.
Ahmed Abdel Rachman, Sprecher der Fata und Berater von Mahmud Abbas, sagte in einem am Samstag veröffentlichten Interview, dass die PA nicht die Absicht habe in Annapolis Zugeständnisse zu machen. Zugeständnisse stehen nicht zur Debatte, sagte er, weil die Palästinenser nichts zuzugestehen hätten. „Wir wollen Ostjerusalem, wie es vor dem 4. Juni 1967 war, ohne Besatzung und ohne Siedlungen“, sagte er gegenüber der saudischen Zeitung Ukaz. Israelische Stellungnahmen zur Altstadt seien „unverantwortlich“.
Der geistige Führer des Iran, Ali Khamenei, rief am Samstag alle muslimischen Staaten auf die Konferenz von Annapolis zu boykottieren. In einer Ansprache vor einem großen Publikum, die im Fernsehen übertragen wurde, forderte Khamenei: „Wenn die Palästinenser denken, dass die Konferenz eine hinterhältige Intrige ist und trotzdem hingehen wollen, wie können muslimische Länder teilnehmen?“
Er fügte hinzu, dass “im Namen der Erzielung von Frieden die USA versuchen den Palästinensern ihren Willen aufzuzwingen; das Ziel der Konferenz ist es, das zionistische Regime zu retten.“ Alle Friedenskonferenzen, die bisher abgehalten wurden, haben den Palästinensern nur geschadet, fügte er hinzu.
Halten wir fest: Zugeständnisse haben lediglich die Israelis zu machen. Wer von den Palästinenser Kompromisse fordert, handelt ungerecht und verlangt schlichtweg Unmögliches.
In den letzten Wochen haben die Halunken um Mahmud Abbas immer neue Forderungen gestellt, die schon im Vorfeld der Konferenz erfüllt werden sollen, damit sie nicht „wieder“ Krieg machen.
Die Konferenz ist nur noch zum Abnicken der Forderungen der Palästinenser da. Die Israelis haben gefälligst zu spuren.
Außenministerin Rice macht Anstalten zum Chamberlain des Nahen Ostens zu werden. Wie Chamberlain die Tschechen und ihre Interessen verriet und sie zu Zugeständnissen zwang, arbeitet im Moment Frau Rice – und damit Präsident Bush – daran die Israelis ins Verderben zu schicken, um die Aggressoren zufrieden zu stellen – die aber nie zufrieden sein werden, so lange Israel existiert. Kurzsichtigkeit und nichts aus der Geschichte zu lernen ist ein Markenzeichen des US-Außenministeriums, das europäischer sein will als die Europäer. Man kann solches Verhalten nur mit einem bezeichnen: Verrat. Verrat an Israel. Verrat an den eigenen Werten und Prinzipien.