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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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Wer ist der archäologische Verbrecher?
Es kann nur einen geben!


Anfang des Jahres gab es eine riesige künstliche Aufregung um Ausgrabungen an der Rampe zum Mughrabi-Tor, die nach ihrer Beschädigung und provisorischen Wiederherstellung nach einem Erdbeben jetzt neu gebaut werden sollte. Die pal-arabische Propaganda machte daraus – natürlich – einen Angriff auf den „Haram al-Sharif“. Die bösen Juden wollten – mal wieder – die Moscheen auf dem Tempelberg beschädigen. Die israelische Antikenverwaltung installierte sogar WebCams, damit jeder sehen konnte, dass das Unsinn ist. Aber das kümmert die aufgeregten Hetzer nicht und ihre empörte Zuhörerschafft überzeugt es schon gar nicht, weil Fakten keine Rolle spielen, sondern nur das, was ins ideologische Bild passt.

Also stimmte Ehud Olmert zu, dass eine Experten-Kommission aus der Türkei die Sache überprüft. Eine genaue Beschreibung des Auftrags dieser Kommission war nicht nötig, die sollten einfach kommen. Und was kommt dabei raus?

Eine nach Jerusalem geschickte technische türkische Kommission zur Inspektion der archäologischen Arbeiten in der Nähe der heiligen Al-Aqsa-Moschee hat die Ausgrabungen kritisiert und Israel aufgefordert mit palästinensischen und internationalen Behörden über einen finalen Plan zu beraten.

Schreibt Today’s Zaman aus der Türkei. Der von der Kommission ausgegebene Bericht besagt, dass

die Ausgrabungen sind nach rechtlichen und wissenschaftlichen Standards inakzeptabel und deuten an, dass die Ausgrabungen über wissenschaftliche Zwecke hinaus gehen... Selbst wenn es keine tatsächlichen Ausgrabungen am Haram al-Sharif gibt, gibt es genügend Hinweise, die den Eindruck vermitteln, dass dies nur eine Frage der Zeit sein wird.

Die Tunnelarbeiten und die Ausgrabungsarbeiten und die große Menge entfernter Erde… entlang der Klagemauer vermitteln den Eindruck, dass dies ein Eingriff großen Ausmaßes und großer Tiefe ist und dass dieser Eingriff weit über wissenschaftliche Zwecke hinaus geht, selbst wenn es keine Ausgrabungen hin zum Haram al-Sharif gibt…

Die türkische Agitprop-Truppe geht in ihrer Formulierung nicht so weit wie die palästinensischen Hetzer zu sagen, dass Israel über diese Arbeiten eine „Judaisierung“ Jerusalems voran treiben will – aber jeder in „Palästina“ (und sonstwo) wird es so verstehen: Die Juden wollen die heiligen Stätten der Muslime zerstören, sie wollen Jüdisches produzieren, wo nichts vorhanden ist usw.: eine systematische Anstrengung der Vernichtung kultureller Werte, in diesem Fall aus der Ayyubiden-, Mamelucken- und ottomanischen Zeit.

In diesem Sinne behauptet die Kommission, sie habe etwas „identifiziert“:

die „Verdrehung der Geschichte Jerusalems über die Heraushebung des jüdäischen Aspekts oder der Feststellung arabischer Herkunft zu sein“, was die Quelle der derzeitigen Probleme sei. [Mit anderen Worten: Die nicht jüdische und nicht arabische Geschichte, nämlich die der Türken, kommt völlig zu kurz und ist das Problem des Konflikts.] Dazu betonte der Bericht, dass die Stadt eine sei, in der die muslimische, jüdische, christliche und armenische Gemeinschaft eine „heterogene Bevölkerung“ darstellte, die in Frieden miteinander leben.

Aha, jetzt wissen wir, dass die Vernachlässigung (oder bewusste Unterdrückung) der türkischen Vergangenheit der Stadt ist die Ursache dafür, dass die PalAraber gegen jüdische Ausgrabungen hetzen und von der „Judaisierung“ der Stadt geifern, dass die jüdische Vergangenheit der Stadt geleugnet wird und eine Solidarisierungswelle in der arabischen Welt Stimmung mit Lügen gemacht wird. Mehr Türkei nach Jerusalem! Mehr Anerkennung für die Türkei, bitte!

Da macht es in Sachen Behauptungen zu den Ausgrabungen der Israelis nichts, dass die Waqf – die muslimische Verwaltung des Tempelbergs – fleißig eine unterirdische Moschee gebaut hat, bei der absolut Null Rücksicht auf archäologisch wertvolle Funde genommen wurde, um jüdische Vergangenheit nur ja nicht nachweisbar zu machen. Ebenso ist völlig uninteressant, dass die Waqf auf dem Plateau mal eben einen langen Graben für Leitungen zieht, bei dem keiner – nicht einmal die israelischen Antikenbehörde! – hinsieht, ob es vielleicht wichtige archäologische Artefakte geben könnte, die beschädigt und der Wissenschaft vorenthalten werden.

Bei denen ist das alles kein Problem. Da wird mal eben die „Klagemauer“ verlängert, damit man den Israelis noch ein wenig mehr unterschieben kann. Da wird die sorgfältige und auf Erhalt jeglicher Funde ausgelegte Grabungspolitik der Israelis ins Gegenteil verkehrt. Und Spekulationen, was die Juden angeblich wirklich vorhaben, werden als Tatsachen verkündet. Nächstes Beispiel:

Der Bericht der türkischen Mission kritisierte die Tatsache, dass es seit sieben Jahren keinen Dialog oder Zusammenarbeit zwischen israelischen Behörden und den Vertretern der islamischen Waqf gegeben hat und das die Israelis eine solche Zusammenarbeit ablehnen, weil das ihren Anspruch auf die Souveränität über die Stadt stört. Weiterhin kritisierte der Bericht israelische PR-Bemühungen bezüglich der Ausgrabungen; es wird gesagt, dass das, was mit den Ausgrabungen entfernt wird, Erde und Schutt sei. Der Bericht behauptet, dass die Ausgrabungen zusammen mit Erde und Schutt tatsächlich die letzten Reste der islamischen Vergangenheit vom Platz der Klagemauer vernichtet.

Solche Lügen stellen das dar, was Joel Fishman in einem Aufsatz als „Umkehrung der Realität“ ausführlich beschreibt: die Wahrheit wird auf den Kopf gestellt. Darüber hinaus wird dem politischen Gegner das unterstellt, was man selbst betreibt (in diesem Fall die Beseitigung von Zeugnissen der Vergangenheit mit „Erde und Schutt“, die seit Jahren von der Waqf betrieben wird. Und die türkische Kommission macht da kräftig mit. Es widerspricht jeglichem Umgang der Israelis mit Archäologischem. Es widerspricht allem, was die Israelis mit islamischen und arabischen Funden tun – sie nämlich genauso zu behandeln wie alles Jüdische. Das genaue Gegenteil nicht nur vom Umgang der PalAraber mit jüdischen Artefakten, sondern auch von dem, was sie und ihre arabischen Brüder den Israelis vorwerfen.

In der Türkei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass man ein Gegner Israels ist, kein Freund oder Partner. Ehud Olmert beeilit sich katzbuckelnd den Bericht „zu studieren und entsprechend zu handeln“. Hat er das inzwischen getan (Premier Erdogan übergab ihn Olmert Ende September in London)? Er sollte eine entsprechende Antwort auf diesen Unsinn geben. Das werden wir aber nicht erleben. Olmert ist so sehr darauf bedacht seinen internationalen Scheinfreunden zu gefallen, dass er lieber übernimmt, was der Bericht ihm vorlügt, als standhaft die Interessen seines Staates zu vertreten und den Lügen entgegenzutreten. Armes Israel!

18.11.07 12:58
 



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