HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
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Islam/Islamismus

Spaß am Fatwa-Freitag: Jesus hat nie Wein getrunken

Aus dem Fatwa-Bereich von Islam Online:

Frage: Wie antwortet man darauf, wenn jemand sagt: „Ich sehe nichts Falsches dabei Alkohol zu trinken, da Jesus selbst trank, als er Wasser in Wein verwandelte?“

Antwort: Salam, lieber Fragesteller.
Danke für die Frage.

Auf Annahmen gründende Argumentation

Wie bei anderen derartigen Streitfragen, gründet dies auf der Annahme, dass etwas wahr ist, damit die Argumentation Sinn macht.
Mit anderen Worten: Es wird als Tatsache angenommen, dass Jesus Wein trank, weil in den christlichen Evangelien steht, dass er das tat.
Wenn jedoch so etwas nicht als Tatsache akzeptiert wird, dann fällt das ganze Argument in sich zusammen. Im Koran wird nirgendwo erwähnt, dass Jesus (Friede sei mit ihm) Wein trank, also glauben Muslime nicht, dass das tat.

Christen z.B. werden uns sagen, dass Jesus am Kreuz starb. Im Koran wird uns gesagt, dass
*{... sie ihn gewiss nicht kreuzigten.} (An-Nisaa’ 4,157)

Der Koran widerspricht sich nicht.. Wie könnte der Allmächtige Allah Fehler machen? Wenn man an vielen Stellen liest, dass es verboten ist Alkohol oder sonstige Rauschmittel zu trinken, dann wäre es ein Widerspruch zu glauben, dass Jesus, einer er Propheten des Islam, etwas tat, das verboten ist.

… Mit anderen Worten: Weder auf die Torah noch auf die Evangelien kann man sich als glaubwürdige Quellen verlassen. Warum? Weil sowohl die Torah als auch die Evangelien einem bestimmten Volk zu einer bestimmten Zeit in ihrer Geschichte offenbart wurden.

Der Koran jedoch wurde für alle Völker und für alle Zeit offenbart; und das ist der Grund, dass Allah nicht erlaubt hat, dass er durch Übersetzung oder irgendein anderes Mittel korrumpiert wird.

Dann einem Muslim zu sagen, dass Jesus dies und jenes sagt, weil in den Evangelien aufgeschrieben ist, dass er es sagte, ist kein Argument, das ihn überzeugen wird. Muslime glauben, dass die einzig verlässliche Quelle von allem, was Jesus sagte oder tat, daher im Koran zu finden ist.

Schön zu wissen, dass Muslime nicht in die Falle tappen Annahmen zu machen, so wie es Juden und Christen tun.

Allerdings habe ich da die eine oder andere Frage an die Fatwa-Schreiber: Es heißt doch sonst, die Juden wie auch die Christen hätten Torah bzw. das Neue Testament verfälscht – sie hätten die wahre Botschaft Allahs (den Koran) empfangen und umgeschrieben. Wie geht das damit zusammen, dass

  • die Torah und die Evangelien „einem bestimmten Volk zu einer bestimmten Zeit in ihrer Geschichte offenbart wurden“?
  • Allah nicht erlaubt, dass am Koran manipuliert wird?
  • das Neue Testament explizit für die Juden und für die Heiden ist? (Ach ja, das ist ja nur in den Evangelien geschrieben, also falsch.)
  • Wenn der Koran für alle Völker bestimmt war, warum hat Allah ihn dann nicht so geschrieben, dass er auch für alle Völker übersetzt werden kann? Deutet es nicht viel mehr darauf hin, dass der Koran nur für die Mohammedaner gedacht war, wenn man ihn auf Arabisch lesen muss, damit nichts von seinem Inhalt verloren geht?
Das mit den Widersprüchen sollte er gute Mann vielleicht doch mal überdenken...
10.11.07 14:38


Islamisch legale Prostitution

ElderofZiyon, 8. Oktober 2007

MEMRI fand zwei interessante Fatwas:

Farahat Al-Manji, ein Scheik der Al-Azhar-Universität, entschied, dass eine Hochzeitszeremonie, die von zwei Schauspielern für einen Film oder eine Fernsehsendung gespielt wird, gültig und bindend ist.
Nach Angabe der Fatwa ist die zweite Eheschließung, sollte die Frau bereits verheiratet sein, als Bigamie zu betrachten.
Quelle: Islamonline.net, 2. Oktober 2007

Ägyptens Oberster Rat für Islamische Angelegenheiten hat entschieden, dass Misyar-Ehen – das sind “Lust-Ehen“, in denen die Frau einige der vom Islam zugestandenen Rechte auf Unterkunft und finanzielle Unterstützung durch ihren Ehemann aufgibt – sind im Islam erlaubt.
Der Rat, die wichtigste Fatwas ausgebende Körperschaft in Ägypten, fügte hinzu, dass die Ehen so lange erlaubt sind, wie alle von der Scharia geforderten Regelungen erfüllt werden und so lange sie nicht vom Staat verboten sind.
Quelle: Alarabiya.net, 2. Oktober 2007

Misyar-Ehen sind eine Art muslimsich sanktionierte Prostitution für Sunniten. Muslime werden weiterhin auf Geschäftsreisen gehen und vor Ort ein junges Mädchen für Sex „heiraten“. (Eine ähnliche Art zeitlich begrenzter Ehe für Schiiten wird Mut’ah; dabei handelt es sich um eine ehe für einen vorher bestimmten Zeitraum – Schiiten und Sunniten haben beide sehr stark das Gefühl, dass der jeweils andere Typ Ehe verboten ist.)

Diese beiden Fatwas zeigen, dass Muslime die Definition der Ehe und Scheidung so weit verwässert haben, dass die Worte fast bedeutungslos sind und jegliche sozialen Sicherungen, die der „dekadente“ Westen für Monogamie und Respekt vor Frauen hat, im Islam nicht nur nicht existieren, sondern das begleitende Nichtvorhandensein des Respekts für Frauen wird religiös sanktioniert.


Anmerkung heplev: Zusätzlich ist interessant und bezeichnend, dass es die beiden Formen der „Lust-Ehen“ im deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag nicht gibt.

10.10.07 16:31


Al-Quds-Tag feiern

Seit Imam Khomeini ihn 1979 anordnete, feiern – inzwischen nicht nur Schiiten – jedes Jahr am letzten Freitag des Ramadan den „Al-Quds-Tag“ (auf nicht-Dhimmi-Deutsch: Jerusalem-Tag; gestern war es wieder so weit), auf dem die „islamische Befreiung Jerusalems“ gefordert wird. Nicht unüblich ist dabei – zumindest in Teheran – die Forderung nach der „Vernichtung des zionistischen Staates“. In Berlin bringt dann auch schon mal ein Palästinenser seine kleine Tochter mit einem nachgemachten Sprengstoffgürtel mit zur Demo, damit auch klar wird, was mit diesen Demonstrationen erreicht werden soll.

Mit diesem Tag soll der muslimische Anspruch auf Jerusalem demonstriert und eingefordert werden. Lässt sich dieser Anspruch aus den islamischen Schriften und Künsten herleiten? Lässt er sich über islamische Schriften und Künste begründen? Einmal abgesehen davon, dass die Existenz der Al-Aqsa-Moschee der koranischen Erwähnung der „fernen Moschee“ deutlich „hinterher hinkt“, findet man Erstaunliches, wenn man untersucht, wann, wo und wie Jerusalem ins Interesse der islamischen Welt gerückt wird. Wenn die Stadt für die Muslime eine so entscheidende Bedeutung hat (Stichwort: drittheiligster Ort des Islam), dann muss doch reichlich Material zu finden sein, das diese Heiligkeit aufzeigt und verdeutlicht.

Zuerst fällt auf, dass Jerusalem unter muslimischer Herrschaft praktisch keinerlei Bedeutung zugemessen wurde – man ließ es verfallen, es war einer der rückständigsten Orte der Welt. Das gilt für die Zeit vor den Kreuzzügen, nach den Kreuzzügen bis zum britischen Mandat und selbst noch für die 19 Jahre jordanischer Herrschaft nach zwischen Unabhängigkeitskrieg und 6-Tage-Krieg.

Wenn also Jerusalem unter weltlicher muslimsicher Herrschaft so vernachlässigt wurde, dann muss es andere Möglichkeiten geben, die die Bedeutung der Stadt für den Islam aufzeigen. Solch wichtige Städte sind Wallfahrtsorte, dort siedeln sich Gläubige zuhauf an. Also muss es immer viele Muslime dort gegeben haben. Leider auch wieder ein Fehlschlag: 1910 bestand die Bevölkerung Jerusalems zu drei Vierteln aus Juden – und viele Bewohner waren es nicht, die Jerusalem damals hatte.

Gut, im praktischen Leben zeigt sich die Bedeutung Jerusalems für die Muslime nicht unbedingt – außer über den Aufstand, den sie machen, wenn andere die Stadt beherrschen. Wie wäre es dann auf der künstlerischen Ebene? Eine Stadt dieser Bedeutung müsste doch in der islamischen Kunst jede Menge zum Ausdruck gebracht worden sein. Eine Internetsuche ergab genau – NULL. Dafür kann man sich bei Elderofziyons drittem Teil zum Thema ein paar alte jüdische Darstellungen ansehen.

Machen wir weiter, vielleicht finden wir ja doch etwas. Gedichte! Die Araber sind doch große Poeten, berühmt für ihre Literatur! In dieser MUSS sich Jerusalem finden lassen, es ist doch von großer Bedeutung! Leider wieder dasselbe Ergebnis: NULL islamische Funde, dafür reichlich jüdische (einer wieder angeführt). Was ist das nur? Wie kommt es, dass eine so wichtige Stadt auch im islamischen kulturellen Leben nicht zu finden ist?

Noch ein Test: Archäologische Funde. Gibt es nicht arabisch-islamische Artefakte, die die Bedeutung der Stadt belegen? Gibt es Abbildungen von „Al-Quds“ auf Münzen? Münzen werden überall gefunden, die zeigen, was den Menschen und vor allem den Herrschern wichtig war. Wenn diese sich nicht selbst darauf abbilden ließen, dann wurden Orte geprägt. Das Ergebnis der Suche – man kann es sich schon denken: NULL. Es gibt Münzen mit arabischer Schrift und Jerusalem, aber das sind Münzen der Kreuzfahrerzeit, ausgegeben von den Christen, die das Land beherrschten! Jüdische Münzen mit Darstellung der heiligsten jüdischen Stadt sind – wie sollte es anders sein – kein Problem; ElderofZiyon zeigt eine aus der Zeit des Bar Kochba-Aufstandes.

Letzter Versuch: Wenn Jerusalem schon in nichts Weltlichem im Islam auftaucht, dann sollte das religiöse Leben doch wenigstens etwas zu bieten haben. Der Koran nicht, das wissen wir (spätestens aus dem Anfang dieses Textes). Aber dann vielleicht in Gebeten? Auch diese Suche hinterließ ein sehr, sehr leeres Blatt (bzw. Bildschirm). Im Gegensatz dazu – und das ist nur ein kleiner Ausschnitt – beten Juden dreimal täglich um Gottes Rückkehr nach Jerusalem und die baldige Wiedererrichtung des Thrones Davids in ihr; nach jedem Essen für den Wiederaufbau Jerusalems; und am Ende des Passah-Seders und am Ende der Gebete zu Yom Kippur: Nächstes Jahr in Jerusalem!

Angesichts dieser Erkenntnisse sollten vielleicht demnächst Juden und Christen den „Quds-Tag“ zum Anlass nehmen Jerusalem zu feiern. Angemessen zu feiern, nicht mit Gewaltaufrufen und Gewaltversprechen, sondern einfach nur als fröhliches Fest in der Freude, dass Gott sein Volk am Leben erhalten und ihm seine Heilige Stadt wieder gegeben hat. Und natürlich mit all den Liedern, Gebeten und Schriftstellen, die Jerusalem beinhalten – mit allem, was der Islam nicht zu bieten hat.

Nachtrag: „Auch am Al-Quds-Tag beten die Muslime Richtung Mekka, die auf dem Tempelberg eingeschlossen. Jerusalem wenden sie dabei den Hintern zu.“ (Claudio Casula in seinem Beitrag zum Al-Quds-Tag auf Spirit of Entebbe - mit dem bezeichnenden Titel „Mad Men Walking“!)

6.10.07 09:40


Islamstaaten gegen Terroristen

Sie sind ja alle gegen Terror. Sogar Syrien und der Iran. Und sie bekämpfen den Terror. Stellt sich die Frage: Welchen Terror?

Syrien hat das immer klar gemacht: Es ist eines der ersten Terroropfer und hat sich immer gewehrt. Wobei der Terrorist meist Israel ist/war und ansonsten gelegentlich ein Oppositioneller als Terrorist gegen das Regime verhaftet wurde. Für den Iran gilt ähnliches, wenn auch hauptsächlich der „große Satan“ (USA) der Terrorist ist. Nur sind die Schurkenstaaten weniger interessant. Von ihnen erwartet man nichts anderes als diese Verlogenheit – auch wenn sie weiter hofiert.

Spannender wird es bei den moderaten islamischen Staaten, denen, die der Westen als Freunde betrachtet. Und hier gibt es wieder einmal ein zweifelhaftes Beispiel dafür, wie der Terror im Namen des Islam bestraft wird. Weil der Ramadan ein Monat ist, in dem auch gerne Gnade gegenüber Straftätern gezeigt wird, gibt es hier oft Amnestien und Strafnachlässe. Bezeichnend ist, wer von solchen Maßnahmen profitiert. In Indonesien sind es dieses Jahr offenbar die Bali-Bomber, die vor einigen Jahren 200 Tote herbeigeführt haben.

Man sollte meinen, dass Leute, die den Islam derart missverstehen, dass sie Massenmord für Allah begehen, von ihren islamischen Regierungen weggesperrt würden, um keinen Schaden mehr anrichten zu können. Im Gefängnis bleiben aber eher Andersgläubige, die wegen angeblicher Beleidigung des einsitzen. Massenmörder im Auftrag Allahs werden zwar per Lippenbekenntnis verurteilt und sogar ins Gefängnis gesteckt, aber danach geht man gerne barmherzig mit ihnen um und gibt ihnen Gelegenheit ihr „Handwerk“ wieder ausüben zu können. Wie gesagt: in angeblich westlich orientierten Staatswesen.

Und hier ist einen Parallele zu vielen Muslimverbänden in Europa zu finden: Die Taten werden zwar gerügt, aber es wird nichts unternommen, was weitere zu verhindern hilft. Auf der Ebene der Moscheegemeinden genauso wie auf Staatsebene.

Wie soll da Vertrauen in eine Religion entstehen, die behauptet Frieden zu heißen oder zu sein, aber andererseits denen Tür und Tor offen hält, die Massenmord begehen und angeblich nichts mit dieser Religion zu tun haben?

3.10.07 10:03


Hart aber falsch

WDR Fernsehen, „Hart aber fair“, wie jeden Mittwoch. Diesmal mit dem Problem des islamischen Terrors und den Konvertiten. Ich habe die Sendung nur immer wieder mal kurz im Durchschalten gesehen (in anderen Programmen liefen Sachen, die sich nicht so stark auf den Magen schlugen), aber anscheinend dreimal genau den richtigen Zeitpunkt getroffen, um Kernaussagen einzelner Leute mitzubekommen.

Herr Bosbach (CDU) definierte das Konvertiten-Terroristen-Problem:

Problematisch sind die, die schon extrem sind, sich radikalisieren (dann von den Terroristen eingefangen werden) und nach ihrer Radikalisierung zum Islam übertreten!

Da saß ich mit offenem Mund und fragte mich, wo der Typ geistig lebt.

Da war dann die Aussage des SPD-Vertreters schon fundierter, der beschrieb, dass Konvertiten aus Überzeugung (egal zu welchem Glauben) dazu neigen besonders „gute“ Gläubige werden zu wollen und daher dazu neigen sich an radikaleren Richtungen dieses Glaubens zu orientieren bzw. anzuschließen. Was er zu erwähnen vergaß: Diese radikaleren Richtungen sehen im Fall der Konvertiten zum Islam etwas anders aus als wenn jemand radikal christlich, buddhistisch oder sonst etwas wird.

Und dann war da noch der Vogel Pierre, der sich bedroht fühlt und lieber in ein muslimisches Land auswandern würde, weil ihm im Internet einer was geschrieben hat. Vielleicht kommt der mal irgendwann auf die Idee, dass Leute wie die Redakteure von PI oder der Gegenstimme, Islamwissenschaftler wie Herr Radatz und viele andere, vor allem auch islamkritische Frauen (Musliminnen wie Ayaan Hirsi Ali, Seyran Ates etc.) solche Erfahrungen in weit höherem Maße machen als er und diese Drohungen auch schon nicht nur direkter waren, sondern konkrete Formen angenommen haben (schon mal was von Theo van Gogh gehört?). Das Jammern unter Ausschaltung des von seinen Glaubensgeschwistern veranstalteten Zinnobers beherrscht er jedenfalls recht gut. Genauso die verbale Distanzierung von tatsächlichen Terroristen und die ebensolche Trennung von Gewalt uns Islam.

Insgesamt scheint es so zu sein, dass es weiterhin Verwirrung gibt, was das Kernproblem des heutigen islamischen Terrors ist und erst recht, wie das Problem angegangen werden kann. Nur eines ist wieder klar geworden: Die Terroristen missbrauchen den Islam, der Islam ist unschuldig und die Muslime mehr Opfer als alle anderen.

27.9.07 10:29


Die sexuellen Beziehungen zwischen einer Sklavin und einem muslimischen Besitzer

Jihad Watch, 23. September 2007

Wenn ich herausstelle, dass dies nach islamischem Gesetz – bis heute – erlaubt ist, werde ich „islamophob“ genannt. Aber die muslimischen Autoren auf Ummah.com haben kein Problem damit.

Sie erklären natürlich, dass sich das nur auf Kriegsgefangene bezieht und verbringen eine Menge Zeit damit diese seltsame Institution vorteilhaft mit den Bedingungen in westlichen Gefängnissen und Kriegsgefangenenlagern zu vergleichen. Die Sklaven können den Muslimen nur durch den Kalifen legitim verliehen werden – noch ein weiterer Grund, warum die Mujaheddin so sehr hoffen das Kalifat wieder und ans Laufen zu bekommen.

Ein Kommentator drückt das so aus:

Ich habe jetzt alles gehört.
Aus einem kurzen Durchsehen der Einträge dieses Strangs kann ich jetzt erkennen, dass wir eine recht große Gruppe Leute haben, die ziemlich glücklich darüber sind, dass Sklavenhaltung moralisch akzeptabel ist. Muss das überhaupt diskutiert werden?
Ihr wisst, wie die Definition eines Sklaven aussieht?

25.9.07 22:06


Muslimischer Student ‚erforscht seine Religion’

AP, 19. September 2007

Ein schottischer Student strebte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft an Selbstmord-Attentäter zu werden, nachdem er extremistische Internetseiten durchkämmte; er wurde Montag wegen Terrorvergehen verurteilt.

Eine Jury an Glasgows Hight Court befand Mohammed Atif Siddique (21) vier Terrorvergehen schuldig, dazu der Verursachung von Unruhe, weil er Kommilitonen erzählte, er plane ein Selbstmordbomber zu werden.

Die Anklage sagte während der vierwöchigen Verhandlung, Siddique sei von Sicherheitskräften einige Monate beschattet worden, bevor man ihn im April 2006 verhaftete, als er einen Flug von Glasgow nach Lahore in Pakistan besteigen wollte.

Siddique, der aus der Stadt Clackmannanshire in Zentralschottland kommt, hatte Anleitungen zum Bau von Bomben, Gewehren und Sprengstoff in einem Netzwerk von Internetseiten eingestellt, sagte die Staatsanwaltschaft.

Verteidiger Aamar Anwar behauptete, Siddique habe lediglich die Erforschung seiner Religion betrieben und sei das Opfer erhöhter Sensibilität, die durch Terroranschläge genährt werde.

Aha, so nennt man das jetzt. Vielleicht sollte ich „Erforschung der muslimischen Religion“ in meinem politisch inkorrektem Wörterbuch aufnehmen...

22.9.07 23:19


Unsere Anhänger müssen in Frieden leben, bis sie stark für den Jihad sind

„Kein Generalverdacht“ – das ist unmenschlich, man darf nicht alle in einen Topf werfen und schon gar nicht in den der Extremisten. Es gibt vehementes Geschrei, was alles nicht getan werden darf und dass es nur ganz wenige dieser Extremisten gibt. Da ist es unverantwortlich „allen“ anderen zu unterstellen, dass sie die Extremisten unterstützen oder selbst zu ihnen gehören. Die Mehrheit ist absolut nett, friedlich und gegen die Extremisten. Leider geben uns Berichte wie der unten folgende Anlass, dieses Gekuschel so nicht mitzumachen. Was sollen wir denn denken, wenn wir erfahren – nein: wissen – müssen, dass sich die potenziellen Terroristen verstellen, bis sie zuschlagen können. Auf diese Weise können leider schlichtweg nicht davon ausgehen, dass jeder muslimische Nachbar so friedlich bleibt, wie er auf uns wirkt. Gerade die Terroristen vom 11.9. waren für die meisten, genauso wie viele andere, sehr unauffällig und die „netten Leute von nebenan“, ähnlich die glücklicherweise verhinderten Zug-Bomber vom letzten Jahr; darüber hinaus gibt es die mit dem „plötzlichen Jihad-Syndrom“ - auch völlig unauffällig, bis sie dann zuschlagen.

Diese Hintergründe legen andere Schlussfolgerungen nahe, die dem offiziell vermittelten bis aufgezwungenen Bild des Islam und vor allem des Jihad ein anderes Bild geben, als es die PC-Truppen haben möchten. Und das eine oder andere Mal bekommen wir dann auch „theoretisch“ geliefert, was die Praxis zeigt, z.B. in Interviews oder Zeitungskolumnen. Eine solche folgt unten. Über die Leute, die fast die Hälfte der Moscheen in Großbritannien kontrollieren berichtete Andrew Norfolk in Times Online:

Einer der in der Welt am meisten respektieren Deobandi-Gelehrten glaubt, dass Muslime den aggressiven, militärischen Jihad führen sollten, „um die Überlegenheit des Islam“ weltweit zu etablieren.

Richter Muhammad Taqi Usmani vertritt die Auffassung, dass Muslime nur so lange friedlich in Ländern wie Großbritannien leben sollten, wo sie die Freiheit haben den Islam zu praktizieren, bis sie genug Macht haben, um eine Schlacht zu führen.

Seine Ansichten lassen den Mythos platzen, dass die Überzeugung des offensiven, expansionistischen Jihad eine Verdrehung des traditionellen islamischen Denkens darstellt.

Der 64-jährige Usmani saß 20 Jahre lang als Scharia-Richter in Pakistans Oberstem Gerichtshof. Er ist Berater verschiedener global tätiger Finanzinstitutionen und ein regelmäßiger Besucher Großbritanniens. Höflich und sanft sprechend enthüllte er gegenüber der TIMES ein detailliertes Wissen über die Ereignisse der Welt; seine Worte waren meistenteils ausgewogen und bedacht gewählt.

Er stimmte zu, dass es falsch war anzudeuten, dass die gesamte nicht muslimische Welt darauf aus sei den Islam zu vernichten. Und doch ist dies ein Mann, der – in seinen veröffentlichten Werken – dafür argumentiert, dass die Muslime einen expansionistischen Krieg gegen nicht muslimische Länder führen.

Usmanis Rechtfertigung für den aggressiven militärischen Jihad als Mittel der Etablierung der globalen islamischen Vorrangstellung wird im Höhepunkt seines Buches „Islam and Modernism“ (Islam und die Moderne) offenbart. Die Arbeit ist eine Polemik gegen islamische Modernisten, die versuchen den gesamten Koran in „ein poetisches und metaphorisches Buch“ umzuwandeln, weil, so sagt er, sie von der westlichen Kultur und Ideologie verhext worden sei.

Nur eines von vielen pro-Jihad-Büchern, das man auf den Regalbrettern der Londoner Buchläden finden kann.

Das letzte Kapitel liefert eine Zurechtweisung für diejenigen, die glauben, dass im Islam nur defensiver Jihad (Kampf zur Verteidigung muslimischen Landes, das angegriffen oder besetzt ist) erlaubt ist. Er widerlegt den Vorschlag, dass der Jihad gegen einen nicht muslimischen Staat unrechtmäßig ist, der das freie Predigen des Islam erlaubt.

Für Usmani „besteht die Frage darin, ob aggressiver Kampf selbst ratsam ist oder nicht”. Ist er es, warum sollten die Muslime damit einfach aufhören, weil territoriale Expansion heutzutage als schlecht angesehen wird? Und wenn er nicht ratsam ist, sondern beklagenswert, warum hat der Islam damit nicht schon in der Vergangenheit aufgehört?“

Er beantwortet seine Fragen so: „Selbst in jenen Tagen... wurde aggressiver Jihad geführt... weil er wirklich ratsam war, um die Größe der Religion Allahs zu zeigen.“

Diese Worte sind nicht das Produkt eines radikalen Extremisten. Sie kommen aus der Feder eines der meist gefeierten Gelehrten in der Tradition der Deobandi.

Ein neuer Dreh einer alten Ausrede:

Usmani sagte gegenüber der TIMES, dass Islam und Moderne eine englische Übersetzung seines im Original in Urdu geschriebenen Buches sei, „die manchmal eine vom Original abweichende Bedeutung ergibt“.

13.9.07 16:52


Rechte, die die Welt nicht braucht?

Jedenfalls nicht, wenn man von dem ausgeht, was da auf Demonstrationen gezeigt und von sich gegeben wurde, die genau diese Rechte in Anspruch nehmen, deren Ende diese Demonstrationen verkünden.

Rechtzeitig vor dem sechsten Jahrestag der Anschläge von New York und Washington D.C. machen diejenigen von sich reden, die gegen alles sind, was bei uns Freiheit bedeutet. Nachrichtenwertig scheint es nicht zu sein, was da so zu lesen ist: Da sind die „Muslime gegen Demokratie und westliche Werte“, die „den Krieg gegen den Terror unterstützen“, aber gleichzeitig „die USA verurteilen“. Da sind die Vollvermummten, die wohl Frauen sein könnten und fleißig Traktate verteilen. Und da sieht man das intellektuelle Futter, zum Beispiel die Erkenntnisschrift „Jihad in Islam“, mit der ganz klar ist, dass Islam Frieden bedeutet und eine Kalaschnikow lediglich ein Mittel für den spirituellen inneren Kampf sein kann. Da darf natürlich auch nicht fehlen, dass der „Holocaust eine Täuschung“ ist, vom wahren Glauben Abgefallene die „Feinde im Inneren“ – und „Abgefallene“ sind alle Staatschefs, die keinen Taliban-Staat schaffen.

Das alles auf den Straßen Amerikas – auf der Madison Avenue. In den USA, die doch auf dem Weg in eine Extremchristen-Diktatur sind und Muslime unterdrücken!

Angesichts dieser deutlichen Haltung dieser Demonstranten und dem, was sie verkünden, für was sie stehen und dass von muslimischen Organisationen diesem Wahn nichts entgegen gesetzt wird, ist wohl die Frage berechtigt, wieso wir solche Leute im Westen dulden und wieso sie hier überhaupt etwas zu sagen haben sollten. Wer die freiheitliche Grundordnung des Westens nicht nur in Frage stellt oder ablehnt, sondern sie aktiv beseitigen will, der sollte als das behandelt werden, was er ist: als Staatsfeind.

Im Blog Atlas Shrugs werden sie als Islamazis bezeichnet; ein Plakat von Gegendemonstranten in New York spielt nicht mit solchen Zusammensetzungen, sondern benennt sie direkter: Sag Nein zu Islamo-Nazis!

10.9.07 22:57


Vom Beleidigt sein

Wegen jeder Kleinigkeit beleidigt zu sein und darauf mit Gewalt und Gewaltandrohung zu reagieren ist ein Kennzeichen unserer Freunde des grünen Buches mit den hauptsächlich grünen und gelben Fahnen, den Bärten, den grimmigen Gesichtern und den pinguinierten Frauen. Aber was genau bedeutet das? Wie ist dieses Verhalten einzuordnen? ElderofZiyon hat sich diese Gedanken gemacht und ist zu einem Ergebnis gekommen:

Eine Beleidigung des Islam

ElderofZiyon, 2. September 2007

Beleidigungen sind seltsam.
Damit eine Beleidigung effektiv ist, müssen zwei Dinge geschehen: Die Beleidigung muss zumindest einen Kern Wahrheit enthalten und die beleidigte Person muss bezüglich des Themas der Beleidigung sehr sensibel sein.

Würde ich beispielsweise Shaquill O’Neal während eines Spiel zurufen: „Hey, Spargeltarzan, pass auf, dass du nicht vom Ball umgehauen wirst!“, wäre es – trotz der Tatsache, dass es sich um eine ziemlich lahme Beleidigung handelt – unwahrscheinlich, dass sie effektiv wäre und ihm unter die Haut ginge, weil O’Neal eindeutig kein dürrer Mensch ist.

Würde ich andererseits schreien: „Hey, Shaq, kriegst du da einen Rettungsring auf der Hüfte?“, dann wäre die Chance etwas besser, dass ihm das unter die Haut geht, weil es eine brauchbare Chance gibt, dass er ziemlich darauf achtet in Form zu bleiben und dass er auf jegliche Kommentare sensibel reagiert, die mit seinen tiefsten Gefühlen bezüglich seines Gewichts spielen. Ohne dass ich Shaq überhaupt kenne, ist es jedoch auch absolut möglich, dass er in Sachen seiner Physis überlegen selbstsicher ist und solche eine Beleidigung ohne Wirkung an ihm abprallt.

Denkt man darüber nach, dann verletzen Beleidigungen nur Menschen, die nicht allzu gut drauf sind. Eine ausgewogene Persönlichkeit, die ihre Stärken und Schwächen kennt, würde eine Beleidigung hören und entweder nicht zustimmen; in diesem Fall würde es keine Rolle spielen. Oder sie würde zustimmen, dass dies eine Frage ist, die aufgeworfen werden sollte. Kristie Alley zu sagen, dass sie heute dick ist, würde wahrscheinlich eine Reaktion der Art auslösen wie: „Nun, ich war viel fetter. Und dann komm doch mal in ein paar Monaten wieder.“ Sie hat sich über ihren erfolgreichen Kampf Gewicht zu verlieren neu definiert; obwohl sie ihr Ziel noch nicht erreicht hat, weiß sie ziemlich genau, wo sie steht und eine Beleidigung wie diese würde nicht denselben Effekt haben, den sie auf viele Frauen hat, die von ihrer Form besessen sind.

Menschen, die leicht beleidigt sind, sind jedoch die, die dazu tendieren ein wenig Selbstachtung haben – sie haben bereits schwere Zweifel zu ihren eigenen Fähigkeiten oder Fertigkeiten oder ihrem Glaubenssystem und Beleidigungen verletzen sie, weil sie schon bestehende schmerzliche Gefühle an die Oberfläche bringen und sie zwingen sich der Wahrheit zu stellen.

Rüpel sind bemerkenswert, weil sie Beleidigungen sehr ernst nehmen; und sie werden dazu tendieren auf ihren Beleidiger loszugehen, wobei sie oft Gewalt anwenden. Ihre Egos sind so zerbrechlich, dass sie das Gefühl haben sie müssten ihre Überlegenheit zumindest auf einem Gebiet beweisen und oft wird das durch rohe physische Gewalt erreicht.

Eines der Themen dieser Internetseite (ElderofZiyon) ist, dass Gruppen von Menschen dazu tendieren auf die gleiche Weise zu denken. Wenn eine Gruppe von Menschen derart beleidigt wird, dass sie Gewalt androht, dann darf vermutet werden, dass die gesamte Gruppe unter einer Art Massenpsychose leidet.

Allein im August kann ich mindestens fünf „Beleidigungen des Islam“ zählen, die es in die Nachrichten brachten:

  • Eine ziemlich unlustige Opus-Karikatur wurde von einigen amerikanischen Zeitungen zurückgezogen, weil sie das Potenzial hatte eine „Beleidigung des Islam“ zu sein.
  • Ein Mann in Malaysia machte ein YouTube-Video, das unter anderem sagte ein muslimischer Gebetsruf in der Nähe seines Hauses um fünf Uhr in der Früh werde schief gesungen und klinge wie ein Hahn. Das löste Proteste aus.
  • Mit den Flaggen vieler Länder bedruckte Fußbälle wurden an Afghanen verteilt und viele Muslime waren beleidigt, weil zur auf dem Ball abgebildete saudische Flagge den Namen Allahs gehört.
  • Eine Schriftstellerin in Bangladesch wurde wegen ihrer Schriften von Muslimen angegriffen, nachdem eine Fatwah gegen sie ausgesprochen war sie zu töten und selbst Muslime, die dagegen waren sie zu bedrohen, hatten das Gefühl sie solle wegen ihre gotteslästerlichen Werke aus dem Land gewiesen werden. Hier das Video des Angriffs:

Einige dieser Vorfälle sind ohne Zweifel wirkliche Beleidigungen des Islam, genauso, wie es tägliche Beleidigungen des Judentums und der Christenheit und andere Religionen gibt, ganz zu schweigen von anderen Gruppen von Menschen. Der Unterschied ist die Reaktion auf diese Beleidigungen. Eine gewalttätige Reaktion auf eine Beleidigung ist ein Signal mentaler Instabilität und eine gewalttätige Reaktion der Masse ist Beleg für eine weit verbreitete geistige Gesundheitskrise innerhalb der Gruppe.

Ein einfaches Beispiel: Eines der Lieblingsziele der Islam-Basher ist Mohammeds Beziehung zu seiner Kindbraut Aische. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Mohammed als „Kinderschänder“ zu bezeichnen für die meisten Muslime eine sehr schwere Beleidigung ist. Eine erwachsene Reaktion wäre ruhig zu erklären, dass es unfair ist Personen des siebten Jahrhunderts anhand von Moralvorstellungen des 21. Jahrhunderts zu unterwerfen, insbesondere, das populäre Konzepte von Moral sich in jedem Jahrzehnt ändern können. (Oder die Provokation zu ignorieren.) Diese Erklärung wird wohl die Beleidigten nicht besänftigen, aber wenn die beleidigte Person wirklich glaubt, dass sie im Recht ist, dann wird sie wahrscheinlich nicht gewalttätig reagieren.

Aber die Muslime, die tief in ihrem Inneren finden, dass es ein wenig unvollkommen für ihren Prophet ist ein Kind zu heiraten, werden die Beleidigung eher in eine gewalttätige Reaktion kehren.

Der andere Unterschied zwischen der muslimischen Reaktion auf Beleidigungen und denen anderer ist Hypersensibilität. Muslime haben eine Atmosphäre geschaffen, in der sie selbst durch die kleinste Provokation beleidigt sind, wie es in den Fällen in Malaysia oder Opus der Fall war oder auch bei den afghanischen Fußbällen; sie sind zutiefst gekränkt durch etwas, das ein unschuldiger Fehler war. Derartige Hypersensitivität gegenüber den kleinsten Annahmen eines Hauchs an Gotteslästerung muss bedeuten, dass die Glaubenssysteme der angenommenen Beleidigten derart schwach sind, dass buchstäblich alles sie aus dem Gleichgewicht bringt. Das ist kein Zeichen tiefer Gläubigkeit, sondern eines großer Unsicherheit.

(Um der Vollständigkeit Willen sollte ich erwähnen, dass eine dritte Art von Beleidigung gibt, die viel schwieriger wegzuwischen ist: die Beleidigung geliebter Menschen. Eine natürliche Wut, die aus dieser Art von Beleidigung entsteht, ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass die Betroffenen sich nicht selbst verteidigen können. Aber wenn der mächtige islamische Gott oder Prophet als zu schwach betrachtet wird, mit Beleidigungen selbst fertig zu werden, zeigt das noch stärker, dass die Muslime, die zu seiner Verteidigung eilen, in ihrem Glauben an ihre Macht nicht gerade sicher sind.)

5.9.07 15:32


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