HEPLEV - abseits vom Mainstream...


abseits vom MainstreamFuer Inhalte der von mir verlinkten Seiten uebernehme ich keinerlei Verantwortung. Sollte sich darunter einer befinden, auf dem Gesetzesverstoesse begangen werden, bitte ich um Nachricht, um den Link zu loeschen.

Webnews

An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

  Startseite
    Nahost-Konflikt
    Europa+Nahost
    Medien+Nahost
    die Welt+Nahost
    Israel
    Palästinenser
    arabische Staaten
    UNO + NGOs
    EU-Europa
    Europa - USA
    Int'l.Politik allgemein
    dt. Politik
    Land NRW / der WDR
    Medien allgemein
    HR MediaBackspin
    Islam/Islamismus
    Europa+Islam
    Christen+Kirchen
    Bildung+Schule
    Geistesgrößen
    Nachdenkliches
    Lesen!
    Surftipps
    nur so am Rande
    Au weia
  Über...
  Archiv
  Kontakt
  Abonnieren
 


Links

in deutsch:
Nahost-Infos
Das politisch inkorrekte
     Woerterbuch

Daniel Pipes (dt.)
Medien-BackSpin
Die Achse des Guten
honestly-concerned
GermanMediaWatch
Gegenstimme
Transatlantic-Forum
Gudrun Eussner
Lizas Welt
Spirit of Entebbe
rebellog-diary
Castollux
Politically Incorrect
Winkelried-Info
Protect Israel
Der Fuchsbau
Luclog
Koran-Blog dt.
Acht der Schwerter
Nebeldeutsch
Dhimmideutsch

Medienmagazin PRO
LeoDict.org -
    online-Woerterbuch

dict.cc - online-Woerterbuch
travelhep

in englisch:
MEMRI
MEMRI Blog
Palestinian Media Watch
JCPA
Dhimmi Watch
Jihad Watch
Islam in Europe
The Religion of Peace
Brussels Journal
Counterterrorism-Blog
Augean Stables
Gates of Vienna
ElderofZiyon
This Ongoing War
Back to Sanity
Melanie Philipps (articles)
Melanie Philipps (diary)
Michelle Malkin
The Fjordman Files
Palestine Post-ings

Dear Germany...
Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
Dennis Prager

Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

Qassam-Kalender
Februar 2007
Maerz 2007
April 2007
Mai 2007
Juni 2007
Juli 2007
August 2007
September 2007
Oktober 2007
November 2007


Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

http://myblog.de/heplev

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Europa+Nahost

La farce continue

(Na, hoffentlich stimmt das da oben – meinen letzten Französischunterricht habe ich 1980 genossen...)

Letztes Jahr reichte ein Empfehlungsschreiben des damaligen französischen Präsidenten, um Charles Enderlin vom Sender France 2 einen Prozess gewinnen zu lassen, den dieser gegen einen anderen Franzosen wegen Verleumdung angezeigt hatte. Philippe Karsenty hatte – stark verkürzt formuliert – die Stirn zu behaupten, dass Enderlin und sein palästinensischer Stringer die Berichterstattung zum berühmtesten Kindersmord des Nahen Ostens „bearbeitet“ habe und eine Falschmeldung produziert hatte. Das Gericht hörte die Ausführungen der Anwälte des Beklagten, weiterhin die Aussagen von vier Experten und sah weder Enderlin, noch die veröffentlichten Bilder oder gar das Rohmaterial von France 2. Die Rechtsvertreter Enderlins bemühten sich gar nicht erst die Argumente Karsentys zu widerlegen (oder sich überhaupt damit zu beschäftigen). Dafür hatten sie zwei, drei Empfehlungsschreiben aus hohen politischen Ämtern der Fünften Republik (u.a. des Präsidenten Chiraq) dabei. Das genügte dem Gericht. Es sprach Karsenty der Verleumdung schuldig; Karsenty hätte seine Behauptung auf die Aussage einer einzelnen, dubiosen israelischen Medieneinrichtung gestützt, hatte der Richter wahrheitswidrig ins Urteil geschrieben. Was von diesem Urteil zu halten war, zeigte das Gericht selbst, indem es eine Strafe von 1 Euro verhängte.

Karsenty legte Berufung ein. Derzeit läuft dieses Verfahren. Die Richterin machte etwas Erstaunliches: Sie forderte das Rohmaterial an, das seit sieben Jahren bei France 2 lagern und zwischenzeitlich einmal wenigen ausgesuchten Personen gezeigt worden war. Zum Termin diese Woche erschien der König der französischen Nahost-Berichterstattung doch tatsächlich höchstpersönlich. Die vorzulegenden 27 Minuten Filmmaterial erschienen – gekürzt auf 18 Minuten. Monsieur hatte „nicht relevante Teile“ herausgeschnitten, was die Richterin nicht weiter kommentierte (vor einem US-Gericht wäre er damit auf der Stelle wegen Missachtung der Justiz verknackt worden). Prof. Richard Landes, einer derjenigen, die das gesamte Material zu sehen bekommen hatten, schreibt, dass wichtige Teile fehlen, die beweisen, dass von palästinensischer Seite Vorfälle gestellt werden – auch und gerade an diesem Tag an dieser Kreuzung.

Enderlin trickst also weiter und ist sicher keine Folgen befürchten zu müssen. Ob er damit durchkommt, steht noch in den Sternen. Es kann durchaus wieder so ausgehen wie im letzten Jahr. Es kann auch so sein, dass das Skandalurteil des letzten Jahres aufgehoben wird.

Nett auch, was so um den Prozess abläuft. Das französische Medien-Establishment läuft zu Partei ergreifender Höchstform auf und stilisiert Enderlin zum "neuen Dreyfus" (Karsenty ist dessen Gegenspieler, der ihn zu Unrecht vernichten will). "Herrlich."

Was sich insgesamt in Sachen Enderlin und France 2 gegen Karsenty derzeit tut, wie der Prozess abläuft und welche arroganten Hochnäsigkeiten die Fraktion Enderlin/France2 so drauf hat, kann man auf Richard Landes’ Blog The Augean Stables in allen Details nachlesen. Alles, was zur Affäre Mohammed al-Dura selbst an Fakten gibt, ist auf The Second Draft in Videos, Präsentationen und Texten (in Englisch) zu finden.

16.11.07 23:38


Kollektiv-Verantwortung? Auf keinen Fall!

(Kollektiv-)Strafe muss sein“, titelt Claudio Casula zwar in einem etwas anderen Zusammenhang, erwähnt aber auch, dass die Leute im Gazastreifen die Terroristen von der Hamas nun mal selbst ins Amt gewählt haben. Und zieht dabei den Vergleich zu Deutschland, das Hitler in die Regierung wählte.

Jetzt ist das so eine Sache mit der Weimarer Demokratie und ihrem Ende. Wir bekommen doch gerne immer wieder mal aufgetischt, dass die Deutschen Hitler ja gar keine Mehrheit im Reichstag hatte und nur an die Macht kam, weil die Drahtzieher der Notstandsregierung glaubten sie könnten ihn als Frontmann benutzen und lenken. „Die“ Deutschen hätten also gar nichts so richtig dafür gekonnt, dass der kleine Landstreicher den Kanzlerposten bekommen hat.

So kann man das sehen. Und es stimmt, dass die NSdAP im Reichstag keine Mehrheit hatte – selbst nach den undemokratischen Wahlen von 1933 nicht. Aber es haben sie genug Leute gewählt, dass der „Führer“ in Betracht gezogen werden konnte. Eine große Mitverantwortung der deutschen Bevölkerung an der „Machtergreifung“ (die ja eher eine Machtübergabe war) kann also nicht abgestritten werden.

Im Vergleich mit den Machthabern im Gazastreifen könnte man „den Deutschen“ dann allerdings zugute halten, dass sie keine demokratische Mehrheit für Hitler produziert hatten – anders als die Hamas, die eine überdeutliche absolute Mehrheit in den Wahlen zum Palästinenserparlament gewann.

Dass normalerweise jeder für sein Tun verantwortlich und damit das Scheinargument der „Kollektivstrafe“ Unsinn ist, wird heute gerne unter den Tisch gekehrt. Für Palästinenser scheint es grundsätzlich verboten. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass man damit auch die Deutschen in ihrer Geschichte um den Machtwechsel von der Weimarer Demokratie nach Nazi-Deutschland weniger bis keine wirkliche Verantwortung zuschreiben kann – schließlich haben sei ja weniger die Nazis gewählt als die PalAraber die Hamas. Und je weniger Verantwortung die Deutschen an Hitler haben, desto stärker kann man vom Bomben-Holocaust schwadronieren, was dann dafür sorgt, dass man als Opfer der Alliierten viel näher an die Auschwitz-Opfer rückt, fast schon auf eine Stufe. Das ist praktisch. Wer genauso oder fast genauso Opfer ist wie die Juden (und „Zigeuner“ und andere Vergaste), dem kann nicht so viel Verantwortung aufgehalst werden. Auf diese Weise lässt sich Hitler hervorragend heute noch bekämpfen. Die mit den Ambitionen sein Werk zu vollenden entlastet man auch gleich noch. Die Nazi-Keule haut man aber denen über den Kopf, die den neuen Judenmord nicht mitmachen wollen.

Verantwortung? Verantwortlich sind immer die anderen, im Zweifelsfall die Opfer. Die Palästinenser können nichts dafür, dass sie die Hamas gewählt haben. Konsequenzen sind „Kollektivstrafe“ und das ist ein no-no, das geht nicht. Noch weniger als bei Kerner die Autobahn.

29.10.07 18:04


EU: Wir stärken Abbas, auch wenn er mit der Hamas zusammen geht

Robert Spencer
Jihad Watch, 13. October 2007

Die EU demonstriert einmal mehr ihr äußerstes Fehlen jeglichen moralischen Kompasses. Tovah Lazarof für die Jerusalem Post:

Die Europäische Union würde Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas unterstützen, wenn er sich mit der Hamas versöhnt. So Christina Gallach, Sprecherin von EU-Außenpolitikchef Javier Solana.

Vor israelischen Reportern auf Besuch in Brüssel sagte sie am Donnerstag, die EU halte weiterhin an ihrer Politik fest die Hamas nicht anzuerkennen, bis sie Israel anerkennt.

Gallach sagte, es liege an Abbas einen Weg zu finden mit der Hamas klar zu kommen. „Was wir ihm [Abbas] sagen, ist, dass er derjenige ist, den wir anerkennen, den wir unterstützen. Wir arbeiten gut mit ihm und [PA-]Premierminister Salaam Fayad zusammen.“

In der Vergangenheit, sagte Gallach, fand die EU einen Weg mit der Fatah voran zu gehen, als sie mit der Hamas in der Regierung saß, indem sie alleine mit Abbas und einigen seiner Fatah-Minister zusammenarbeitete.

Ihre Äußerungen waren eine Antwort auf Medienberichte möglicher Gespräche zwischen Hamas und Fatah nur einen Monat vor dem von den USA ausgerichteten Nahost-Treffen zum israelisch-palästinensischen Friedensprozess, das in Annapolis abgehalten werden soll. „Wir sagen [Abbas], dass er zu tun hat, was er für richtig hält“, sagte Gallach. „In dieser Frage werden wir nicht die Führung übernehmen.“

Das ist sicher. Ihr werdet geführt werden – und an Orte, die euch überraschen werden.

heplev: Das ist die – allerdings von Ehud Olmert bestärkte – Feigheit der EU: Die Terroristen sagen, wo es lang geht und wir lassen uns nicht nur an der Nase durch die Manege ziehen, sondern laufen freiwillig mit, stolz auf unseren Nasenring, an dem eine Kette hängt, deren anderes Ende die Terroristen in der Hand haben.

14.10.07 10:30


Verwirrung, aber keine Erkenntnis

Die jährliche Vernichtet-Israel-Demonstration (Al-Quds-Tag) fand in London am letzten Sonntag statt, nicht am Freitag, wie in Teheran. Auf ihr gab es einen interessanten Teilnehmer – einen der wenigen Nichtmuslime der Demo. Es handelte sich um einen bekannten Schwulen, der sich seit 1982 heftigst gegen Israel engagiert. Dieser beschreibt in einem Artikel im Guardian seine Erfahrungen bei dieser Demonstration. (Offensichtlich wurde der Artikel nicht online gestellt, denn er ist nur in Blogs zu finden – fragt sich, warum.) Der Mann ist durch seine Erfahrung bei dieser Demonstration etwas aus dem Gleichgewicht gebracht.

Tatchet hatte zwei Schilder dabei; eines, auf dem er „Freiheit für Palästina“ forderte und eines, auf dem Opposition gegen die Regierung in Teheran forderte. Und so wollten ihn die Demonstranten nicht haben – sie unterstellten ihm Zionismus, von Bush bezahlt zu sein, Pädophilie (was hat das mit Gegnerschaft zu AchmachmirdenJihad zu tun?). Gegen sechs Demonstratnen musste die Polizei eingreifen, damit sie den Promi-Schulen nicht physisch angriffen. Tatchets Hinweis auf die Ermordung von unschuldigen israelischen Zivilisten und die Hinrichtungen von Frauen und Schwulen, die die extremistische Form des Islam nicht einhalten wollen wurde so beantwortet: „Das ist gut. Die Gesellschaft muss Ordnung haben. Diese Strafen sind notwendig für das Wohlergehen der Gesellschaft.“ (Es gab dann noch ein paar Frauen, die die Hinrichtung eines 16-jährigen Vergewaltigungsopfers wegen „Verbrechens gegen die Keuschheit“ als „nicht in Ordnung“ bezeichneten.“

Letztlich zieht sich auch Tatchet wieder auf die üblich Position zurück: Das ist nicht der wahre Islam, das ist nur eine Minderheit (Hauptsache Minderheit, egal wie groß sie ist, nicht wahr) und er hat so viele gute Erfahrungen mit Muslimen, die mit ihm zusammenarbeiten. Fragt sich allerdings, ob er mit denen schon über seine Sichtweise gesprochen hat, dass die Hamas und die Hisbollah Terrorgruppen sind, die man nicht unterstützen darf. Da könnte zutreffen, was ElderofZiyon dem Schwulen-Aktivisten ins Stammbuch schreibt: Ich vermute mal, dass die meisten derjenigen, die ihn mit Respekt behandeln, reichlich wenig Probleme damit haben, dass die Hamas oder der Islamische Jihad auf israelische Zivilisten schießt. Das sollte der gute Mann vielleicht mal klären, bevor er ihnen die Generalabsolution erteilt.

Hat der Mann wirklich etwas gelernt? Hat er vielleicht gelernt, dass seine Stellung zum Nahen Osten für einen Großteil der Muslime nicht akzeptabel ist? Hat er vielleicht einen Eindruck verinnerlicht, was mit ihm passieren würde, würde er in einer muslimischen Gesellschaft leben? Hat er vielleicht realisiert, dass seine Mitdemonstranten in typischer Manier nicht gegen Israel hetzen, sondern gegen Juden überhaupt? Und hat er gemerkt, dass weder seine muslimischen Freunde noch die linken Mitfinanzierer dieses Hass-Festest etwas dagegen hatten, dass die Demonstranten die Juden vernichten wollen?

Ich fürchte, der Mann hat nichts wirklich gelernt. Er selbst hat ja nicht einmal die Juden-Vernichtungs-Parolen berichtet. Er lebt im Elfenbeinturm seiner persönlichen ideologischen Erkenntnis und baut sich die Welt, wie er sie braucht. Mit den bösen israelischen Besatzern, den guten Muslimen und der Minderheit, die es übertreibt.

Allerdings – verwundert es angesichts dieser Aussage: Ich wende mich gegen die Art, wie die Al-Quds-Demonstrationen immer wieder die palästinensische Sache kidnappen und als Gelegenheit nutzen auch das tyrannische, den Holocaust leugnende iranische Regime und seine fundamentalistischen, terroristischen Ableger Hamas und Hisbollah zu unterstützen. Ja, wie kommt das denn? Könnte es sein, dass der Al-Quds-Tag gar keine Sache der Palästinenser ist, sondern vom iranischen Revolutionsführer Khomeini angeordnet wurde? Könnte es sein, dass die ganze Veranstaltung eine hauptsächlich iranisch-schiitische ist? Dass es weniger um Jerusalem geht, als darum die Anweisungen des großen Heiligen des Irans zu befolgen?

Erkenntnisse, die dem Gutmenschen fehlen, so sehr er sich von anderen dadurch abhebt, dass er etwas gegen die Terroristen hat. Er sollte schon seine Hausaufgaben machen. Hat er aber nicht; wird er vermutlich nicht tun. Und irgendwann vielleicht auch behaupten Araber könnten keine Antisemiten sein, weil sie schließlich selbst Semiten sind. Was den Al-Quds-Tag angeht, handelt, denkt und äußert er sich so.

13.10.07 13:39


EUdioten zeigen mal wieder ihre Liebe zu den Terroristen

ElderofZiyon, 10. Oktboer 2007

Aus der Jerusalem Post:

Den Gazastreifen als “Gefängnis” und ein „Ghetto“ bezeichnend, verurteilten EU-Parlamentarier Israels Handeln dort in einer Mittwoch in Brüssel gehaltenen Sondersitzung.

In der einstündigen, hitzigen Debatte vor der Abstimmung über eine Resolution am Donnerstag, forderten Parlamentarier wie EU-Beamte Israel auf die Grenzen zum Gazastreifen zu öffnen, um die wachsende humanitäre Krise des verarmten Gebiets zu mildern, in dem 1,1 bis 1,4 Millionen Menschen leben, die auf internationale Spenden für grundlegende Lebensmittellieferungen angewiesen sind.

In einer der leidenschaftlicheren Reden nannte die belgische MdEP Veronique De Keyser Gaza ein „Ghetto“, wo „Menschen vor laufenden Kameras immer ein bisschen mehr sterben“.

Während die IDF an einem Vorschlag arbeitet, die Grenzen zwischen Gazastreifen und Israel zu Gunsten der Übergänge nach Ägypten zu schließen, forderten die EU-Parlamentarier Israel auf eine Lösung für das Problem zu finden. Insbesondere wurde Israel dringend aufgerufen seinen Verpflichtungen nach Sicherstellung des Fußgängerübergangs in Rafah und voller Wirtschaftsverkehrs-Bewegungen am Übergang Karni nachzukommen.

Die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas im Juni erzwang die Schließung des wichtigsten kommerziellen Übergangs nach Israel bei Karni und den Fußgängerübergang nach Ägypten in Rafah. Der dritte wichtige Übergang nach Israel bei Erez ist für begrenzten Fußgängerverkehr geöffnet. Seit Juni hat die IDF gemeinsam mit der UNO gearbeitet, um Grundversorgungsgüter, Agrarprodukte und in begrenzten Maße weitere Güter über die Alternativ-Übergänge Sufa und Kerem Shalom in das Gebiet zu bringen.

Zu den Stolpersteinen zur Öffnung der Übergänge haben fortgesetzte Mörserangriffe der Hamas auf Passanten gehört sowie die Nichtexistenz eines durchführbaren Plans das Fatah-Personal zu ersetzen, die die Grenzübergänge auf der palästinensischen Seite besetzten.

In seiner gemäßigteren Rede als die andren griff Manuel Antunes Lobo, der portugiesische Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten, Israels Entscheidung vom letzten Monat an Gaza zum „feindlichen Gebiet“ zu erklären und sagte, dass ein solcher Zug die schon schlechte Lage nur noch „verschlimmern“ würde. „Die Europäische Union erkennt Israels legitimes Recht auf Selbstverteidigung an, fordert Israel aber auf sorgfältig die Konsequenzen seiner Entscheidung zu bedenken.“ Er fügte an, dass Vereinbarungen zu „Zugang und Bewegungsfreiheit“ bezüglich der Grenzen weiterhin respektiert werden müssen, selbst in der derzeitigen Situation. Die EU, sagte er, bleibe der finanziellen Hilfe für die Palästinenser verpflichtet, in der Westbank wie im Gazastreifen. Im Jahr 2006 gab sie 688 Millionen Euro an humanitärer Hilfe aus; dieses Jahr habe sie bereits 425 Millionen zur Verfügung gestellt, sagte er.

EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner sagte, sie fühle sich besonders von der Tatsache gestört, dass Grenzschließungen die Einfuhr von Wasser und Gesundheitsprojekten ausgesetzt werden mussten. Doch als sie von der fortgesetzten finanziellen Verpflichtung der EU gegenüber den Palästinensern sprach, forderte sie auch die arabischen Staaten auf – „die nicht in gleicher Weise wie wir Beiträge geleistet haben“ – vorzutreten und „ihren Teil der Zukunft zu tun“.

Chis Davies, britisches MdEP, sagte, es solle Israel sein und die die EU-Steuerzahler, die die Rechnung übernehmen, um die palästinensische humanitäre Krise zu lösen. „Was hat das mit der EU zu tun? Der Gazastreifen ist ein israelisches Gefangenenlager. Es sind die Israelis, die verantwortlich gemacht werden sollten. Sie sind diejenigen, die sie [die Palästinenser] in Armut halten“, sagte Davies.

Das Level der Verdorbenheit und der Heuchelei der EU bleibt fest verdübelt auf der 11 einer Skala von 0 bis 10.

Sie geben Lippenbekenntnisse zu Israels Sicherheitsbedürfnissen ab, machen aber keinesfalls die Hamas für irgendetwas verantwortlich, was im Gazastreifen passiert. Sie sagen, dass alle Verantwortung für Gaza bei Israel liegt, nicht bei den arabischen Brüdern, die selbst zugeben, dass sie praktisch nichts dazu beitragen die „humanitäre Krise“ zu lösen. Sie machen für die Schließung von Karni Israel verantwortlich und nehmen die Terroranschläge an diesem Grenzübergang nicht war.

Die Heuchelei kommt richtig durch, wenn sie Israel dafür verantwortlich machen, dass der Rafah-Übergang geschlossen ist. Irgendwie schafft es Ägypten ihn dafür zu öffnen, dass gesuchte Terroristen in den Gazastreifen reisen und die EU, die den Übergang überwachen soll, ist verschwunden.

Es ist also Israels Fehler, dass die Vereinbarungen zu Rafah und Karnie durch die Übernahme durch die Hamas außer Kraft gesetzt sind?

Die EU kann also darauf bestehen, dass Israel mit einer Gruppe verhandelt, die sich geschworen hat es zu vernichten?

Wenn also ein Volk Terroristen demokratisch in die Regierung wählt, muss es vor den Folgen geschützt werden?

Ägypten hat also keine Verantwortung für den Gazastreifen, sondern ausschließlich Israel?

Die EU kann sich also nicht dazu herablassen den Waffenschmuggel zu erwähnen, den Bürgerkrieg zwischen Hamas und Fatah, religiöse Nötigung, Folter und all die anderen Dinge, die da Leben im Gazastreifen zur Hölle machen und die nichts mit einem unabhängigen Israel zu tun haben?

Diese moralischen Zwerge lieben es aufzustehen und Israel Verbrechen vorzuwerfen – und ihre Gebrauch des Wortes „Ghetto“ ist kein Zufall, wenn sie versuchen Israel als Nazis zu bezeichnen ohne das im Wortlaut zu sagen – wenn sie eine Kolonialgeschichte haben, deren damit verbundenen Gräueltaten alles winzig aussehen lassen, von dem Israel auch nur träumen könnte.

Es spricht Bände, dass sie die Stereotypisierung der Araber als Wilde vertreten und sagen, dass von den Araber einfach nicht erwartet werden kann für sich selbst zu sorgen oder wie menschliche Wesen zu handeln. Nein, in der verdrehten und bigotten Sichtweise der EU ist nur Israel verantwortlich für die Versorgung dieser armen Tiere. Allein die Vorstellung arabischer Verantwortlichkeit für deren Rolle dabei, das falsche „Flüchtlingsproblem“ zu schaffen und in die Länge zu ziehen, wird nie erwähnt – und die Vorstellung, dass irgendwie die palästinensischen Araber die Möglichkeit haben ihre eigenen Schlamassel in Ordnung zu bringen, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.

Der Gazastreifen ist nicht Subsahara-Afrika und pal-arabische Kinder sitzen nicht mit aufgeblähten Bäuchen und von Fliegen umlagert da und betteln um ein Stückchen Brot. Die Menschen von Gaza sind gebildet, haben Kleidung und sind genährt; sie haben Autos und Häuser und Designer-Kleidung und das Internet. Eine Milliarde Dollar pro Jahr fließen legal in den Gazastreifen – wer weiß, wie viel mehr an saudischen und iranischen Petro-Dollars in Koffern hinein geschmuggelt wird. Der Gazastreifen hätte in ein Singapur oder Hongkong verwandelt werden können, hätten die Araber die Fähigkeit Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, statt ihre gesamte Existenz mit Heulerei zu verbringen, dass sie irgendwie mehr und mehr westlichen Unterstützung verdienen. Die Leute des Gazastreifens haben eine erfolgreiche Industrie für Raketen- und Tunnelbau geschaffen – Anstrengungen, die in den Aufbau echter Geschäfte hätten gesteckt werden können, mit denen sie ihre wundervollen Güter nach Europa hätten exportieren können.

Das ist die ultimative Ironie: Eine Gruppe politisch korrekter Europäer sagt im Effekt, dass die Leute im Gazastreifen weniger menschlich sind und behandelt werden müssen, als seien sie alle geisteskrank.

Araber, die die Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen? Mon dieu!

12.10.07 16:19


Feige Opportunisten? Oder miese Profiteure?

„Deutschland und Österreich schützen den Iran“ titelte Matthias Küntzel Ende September, nachdem fast einen Monat vorher aus Frankreich die Nachricht kam, dass man den Iran jetzt wohl doch Konsequenzen seines Verhaltens spüren lassen müsse und Sanktionen nicht mehr ausgeschlossen werden dürften. Er führte auf, wie österreichische und deutsche Firmen mit aktiven Hilfen und Unterstützung ihrer Regierungen in die Bresche springen, wenn sich internationale Konzerne aus dem Iran zurückziehen. Mit diesem Handeln wurden den vom UN-Sicherheitsrat gewünschten Sanktionen und ihren bereits entstandenen positiven Wirkungen (der Teheran-Adolf wurde im eigenen Land für das schlechte Image in der Welt verantwortlich gemacht, man begann sich aufzulehnen) der Boden entzogen, ins Gegenteil verkehrt. Der Hebel negativer ökonomischer Folgen besteht nicht weiter.

Und jetzt wird sich verschanzt: „Basis für Iran-Sanktionen sind Beschlüsse des Uno-Sicherheitsrates“, heißt es. Ach ja? Das ist immer gut, wenn man sich hinter der UNO verstecken kann, um gegen unliebsame Geschäftsstörungen zu reden und sich dabei auch noch auf’s moralische hohe Ross zu setzen. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: „Iran-Sanktionen nur auf Grundlage von UNO-Beschlüssen.“ Solche existieren, aber Deutschland und Österreich unterlaufen sie, indem dem Mullah-Regime überall Hilfe gewähren, wo andere sie umsetzen.

Aber selbst, wenn bestehende Sanktionsmöglichkeiten damit nicht untergraben würden, muss das Verhalten der beiden Staaten als ganz miese Nummer bezeichnet werden. Seit wann ist es notwendig, dass eine andere Instanz souveränen Staaten sagen muss, was ethisch-moralisch richtig ist und was nicht? Wieso ist die UNO die einzige Instanz, die entscheiden darf, ob ein Staat aufhört einem Terror-Regime den wirtschaftlichen roten Teppich auszurollen? Wie souverän ist ein Staat in seinem Handeln, wenn er die Entscheidung darüber, mit wem er Handel treibt oder nicht, ausschließlich in die Hände einer Organisation legt, in der er zwar Mitglied ist, die sich aber immer wieder als handlungsunfähig erwiesen hat, wenn es darum ging ihre eigenen Prinzipien um- und/oder durchzusetzen?

Die Behauptung, nur auf Basis von Beschlüssen des Sicherheitsrats Sanktionen durchführen zu wollen – das ist die Umkehrung dessen, was möglich ist. Man „unterwirft“ sich angeblich UNO-Beschlüssen, als bestünde seitens dieser ein Verbot „weiterer“ Sanktionen. Selbstständiges Handeln zu Ungunsten der Terror-Mullahs wird abgelehnt – außer, wenn es darum geht Geschäfte zu machen, natürlich. Das ist noch unter Schröder-Niveau (Waffenembargo gegen China aufheben). Es ist aktive Unterstützung des internationalen Terrors. Und so gesehen kann sich jeder die Frage der Überschrift selbst beantworten.

10.10.07 20:38


Solana schimpft: Israel ist böse

Klar, wer sonst. Ach, die Israelis müssen alles tun, damit die Terroristen gut weiter machen können. Denn nur die Israelis können Schuld sein, wenn im Gazastreifen etwas so richtig den Bach runter geht (selbst wenn’s nur so wahrgenommen wird).

Die vom Terroristen-Beschuss verursachten Grenzübergang-Schließungen werden den Israelis übel genommen und angelastet; wenn sie darauf bestehen, dass Terroristen ihr Handwerk aufgeben, fordern sie zu viel; wenn sie mit der Hamas-Regierung nicht einmal verhandeln wollen, sind sie ein Friedenshindernis. Und wehe, sie dringen in den Terrorstreifen ein und krallen sich die Mörder oder töten sie sogar, dann ist aber der Ofen aus. Das ist so unfriedlich! Im Gegensatz zu den PalArabern.

Aber jetzt geht es erst richtig los: Die EU ist böse, dass Israel den Gazastreifen zum feindlichen Gebiet erklärt hat – und damit verbindet, dass es eventuell die Energie-Lieferungen dorthin reduziert. Das geht ja nun wirklich nicht! Das ist nicht nur bösartig, sondern auch „Kollektivstrafe“. Das muss sofort zurückgenommen werden! Die armen Menschen! Die können doch nichts dafür, dass sie die extremistische Terrorbande in die Regierung gewählt haben. Die können doch wirklich nichts dafür, dass die Qassams fliegen. Da arbeitet ja keiner dran! Da liefert keiner etwas für! Und sie können schon gar nichts dafür, dass sie weiterhin mehrheitlich Selbstmord-Bombenanschläge in Israel befürworten und „das ganze historische Palästina“ in ihrer Hand sehen wollen.

Was, bitte, Herr Solana, soll Israel eigentlich noch alles tun? Sie haben dafür gesorgt, dass die idiotischsten Loser der Nahost-Geschichte wachsen und gedeihen konnten. Sie haben ihnen Schulen, Oberschulen und Universitäten gebaut. Sie haben ihnen Arbeitsplätze gegeben. Sie haben sie hetzen und ihre Leute durch Ideologen und „Geistliche“ gehirnwaschen lassen. Sie haben inzwischen sieben Jahre Terror erduldet. Sie haben den Terrorstreifen judenrein gemacht.

Nach sieben Jahren Massenmord an Israelis hat die Regierung des sich ansonsten immer als unfähigst erweisenden Ehud Olmert den Gazastreifen als das benannt, was er ist: feindliches Gebiet. Oder wie sollte man das sonst bezeichnen? Warmherzige Freunde?

Und sie hat mit dem Gedanken gespielt, die Leute nicht weiter zu alimentieren, sondern sie endlich einmal Konsequenzen fühlen zu lassen – und die EU schreit auf!

Das ist echtes 68-er-Denken: Egal, was die PalAraber tun und nicht tun, man darf sie keine Verantwortung dafür übernehmen lassen und schon gar nicht dürfen sie Folgen erleben, die ihnen weh tun. Das darf nicht sein. Da werden sie traumatisiert. (Traumatisierung von Israelis ist unbedeutend.) Gewalt gegen Gewalttäter darf nicht sein. Denn dann ist der der Verbrecher, der sich wehrt.

Dass der UNO-Generalsekretär ins selbe Horn bläst („Zivilisten dürfen nicht für die inakzeptablen Aktionen von Extremisten bestraft werden.“), spricht für sich. Nach gelegentlichen Äußerungen, die schon als pro-israelisch diffamiert wurden, kommt jetzt das typische UNO-Gejaule.

Was ist übrigens mit dem Umkehrschluss: Da die Terroristen – weder die von der Hamas, noch die von der Fatah, noch die vom PIJ, noch die von der PFLP, noch die von der DFLP, noch... – je zu hören bekommen haben, dass sie die Zivilisten nicht für die inakzeptablen Aktionen von Extremisten (= israelische Hardliner-Regierung) bestraft werden dürfen, muss davon ausgegangen werden, dass die UNO, die EU, die Gutmenschen, die Halal-Hippies allesamt der Meinung sind, dass Israels Zivilisten keine solchen oder allesamt Extremisten sind. Das wäre wenigstens konsequent. Aber das geben sie auch nicht zu, die Weltverbesserer.

Noch einmal: Was anders, bitte, als feindliches Gebiet ist der Gazastreifen? Warum, bitte, sollen die Israelis für die sorgen und die päppeln, die nichts im Sinn haben, als den Nahen Osten judenrein zu machen?

Liebe EU-Chefs, lieber UNO-Boss: Ich hätte gerne, dass die EU demontiert und die UNO abgeschafft wird. Also, gebt mir gefälligst Geld, damit ich meine Ziele propagieren kann, ohne auf Annehmlichkeiten zu verzichten. Und sorgt bitte dafür, dass Gleichgesinnte nichts dazu geben müssen – die haben ihre eigenen Kampagnen zu fahren, die ihr bitteschön auch unterstützt. Das wäre konsequent, ich hätte ein bequemes Leben und ihr könntet zeigen, dass ihr nicht von Israel verlangt, was ihr selbst nicht zu tun bereit seid.


Update: Es kann natürlich nicht ausbleiben, dass die üblichen Verdächtigen aus den Medien sich ebenfalls negativst äußern. Auf der Achse des Guten schreibt Henryk M. Broder eine Antwort an den Oberspinner der „Linken“, Norman Paech:

Natürlich finden auch wir die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts verkehrt. Richtig wäre es gewesen, den Gaza-Streifen zum “Freundesland” zu erklären und diese Entscheidung mit positiven Sanktionen zu verbinden. Für jede Kassam-Rakete, die aus dem besetzten Gaza-Straifen nach Israel abgefeuert wird, wird eine Prämie bezahlt. Schlägt die Rakete in einem bewohnten Gebiet ein, wird die Prämie verdoppelt, gibt es Tote, wird sie verdreifacht. Israelische Experten werden in den Gaza-Streifen geschickt, um den Amateur-Artilleristen zu helfen, die richtigen Zielkoordinaten zu finden. Die Gehälter der Haniyye-Regierung werden von Israel bezahlt, im Rahmen der humanitären Hilfe wird auch die Einfuhr von Waffen und Munition erleichtert. Derweil geht der “in keiner Weise zu rechtfertigende Raketenbeschuss” zionistischer Siedlungen im besetzten Palästina weiter. Norman Paech, der Judenreferent der PDS, bekommt einen von Israel finanzierten Lehrauftrag an der Uni von Gaza, um den Palästinensern den Unterschied zwischen “rechtswidriger” Besatzung und “völkerrechtswidriger” Verweigerung lebensnotweniger Rohstoffe zu erklären. Und in einem Seminar für Fortgeschrittene erklärt der Völkerrechtler, was die Kernaufgabe einer Besatzungsmacht ist: Den Besetzten den Widerstand gegen die Besatzung zu ermöglichen, indem die Besatzungsmacht die Versorgung mit lebensnotwendigen Rohstoffen garantiert, damit die Besetzten sich ganz auf den bewaffneten Kampf konzentrieren können.

21.9.07 22:59


Burqas für alle

... und gelegentlich reicht ja auch ein Hijab mit Schleier. Jedenfalls für Figuren.

Was die Islamisierung Europas für die freiheitlich-demokratische Lebensweise heißt, wenn die jetzigen Propagandisten aus dem Multikulti-Fanblock und den Muslimverbänden das Sagen haben, will eine „künstlerische“ Aktion aufzeigen, die in einigen deutschen Groß- und nicht ganz so großen Städten durchgeführt wurde: Weibliche Statuen wurden mit islamischer Kleidung ausgestattet, erhielten dazu eine Schärpe mit dem Schriftzung „Islam ist Frieden“ und einem Plakat, auf dem Artikel 2 des Grundgesetzes notiert ist: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Die Initiatoren haben Fotos der Aktion auf flickr eingestellt.

Ob das etwas bringt oder nicht, muss sich erst herausstellen. Von der Medienlandschaft scheint diese Aktion aber bisher nicht bemerkt worden zu sein. Eine Google-Suche ergab heute Abend jedenfalls keinerlei Treffer. Wundert’s? Oder haben die Aktivisten die Verhüllungen selbst wieder abgenommen?

Jedenfalls wird der Widerstand gegen die Islamisierung Europas kreativer. Vielleicht sollte er noch ein bisschen drastischer werden – beim Rauchen soll das ja auch kommen. Man könnte – so ein Vorschlag in den Kommentaren von Politically Incorrect am 18.9. kurz beschrieben wurde – die Verhüllungen mit Schaufensterpuppen machen, die bis zur Hüfte Eingegraben sind; oder an Kränen aufhängen. Beides nicht unübliche Bilder aus dem Iran. Schließlich richtet man sich dabei nicht gegen Muslime, die sich hier integrieren wollen, sondern gegen solche, die uns in die Ummah integriert sehen wollen.

20.9.07 21:05


Selbstbetrug oder gewollte Unwahrheit?

Eine der meist gebrauchten typischen Fehldarstellungen zu den PalArabern hat mit westlichem Mythendenken zu tun. Und so hat die liberale britische Politikerin Jenny Tonge einmal mehr eine Mär aufgewärmt:

“Seit 1948 ist Palästina als Schlachtruf und Propagandawaffe der Islamisten weltweit benutzt worden“, sagte sie letzten Monat in einer Rede im Oberhaus. „Ich habe dasselbe in afrikanischen Ländern erlebt und vor kurzem in Bangladesch. Palästina ist das, was der Westen mit Muslimen macht. Das ist die Botschaft. Die Palästinenser sind auf die Knie gebracht worden. Eine kultivierte und gut gebildete Gesellschaft mit großen Fertigkeiten ist zu einem Dritte-Welt-Land nieder gemacht worden. Die Statistiken sind für alle da, die sie sehen wollen.“

Ja klar. Vor 1947 und auch vor 1968 gab es jede Mengen Schulen, Oberschulen und Universitäten in „Palästina“ – für die „Palästinenser“. Das Land war grün und blühte und überall gab es alles im Überfluss. Sand? Pa! Die Wüste kam erst, als die Juden einwanderten. Die Malaria-Sümpfe wurden von denen eingeschleppt, die sich heute Israelis nennen. Und die „grüne Linie“ hat ihren Namen, weil sie die blühenden Landschaften der Araber von den öden Gebieten der Juden markierte. Oder so, nicht wahr?

Uhps, das war ja genau anders herum!

Zu den Fakten und Statistiken: „Palästina“ war steiniges, wüstes Ödland, wie es Reisende des 19. Jahrhunderts berichteten. Aus Russland und später dem westlichen Europa einwandernde Juden legten die Malaria-Gebiete trocken. Die arabischen Großgrundbesitzer ärgerten sich darüber, dass ihnen die Leute abhanden kamen, weil die bei den Juden besser bezahlt wurden – was nicht nötig gewesen wäre, wären die Araber so toll ausgebildete und gut situierte Leute gewesen.

Woher will Frau Tonge also die Statistiken haben, die belegen, dass „wir“ (der Westen) und vor allem die Juden aus den „Palästinensern“ Drittwelt-Ländler gemacht haben?

Wir finden hier das typische Denken westlicher Gutmenschen: Die aus dem Westen haben eine Zivilisation vernichtet und Unrecht getan. Basta. Irgendetwas anderes gilt nicht. Egal, was die Fakten sagen. Egal, was die vermeintlich zivilisatorisch Vernichteten tun, sagen, lehren, leben. Und so muss der Dame auch entgegengehalten werden, dass nicht nur die historischen Fakten ihren böswilligen Behauptungen entgegen stehen:

Dr. Jonathan Spyer vom Global Research in International Affairs am Interdisciplinary Center in Herzliya widerspricht solchen Behauptungen, die nach seiner Aussage eine „unerträgliche Ignoranz bezüglich der islamistischen Bewegungen aufdecken. Der radikale Islam ist eine politische Idee und einige ihrer Befürworter benutzen die Methode des Terrorismus. Diese Idee betrachtet die Weltereignisse als einen Kampf zwischen den Kräften des authentischen Islam und denen der Ungläubigen. Sie benutzt eine lange Liste angeblicher muslimischer Gründe für Klagen als Methode Unterstützung zu mobilisieren“, sagte er der Jerusalem Post

Er führte an, dass die Al-Qaida aufgebaut wurde, um die saudi-arabische Regierung zu stürzen, weil man gegen die Anwesenheit der USA im Land in den 1990-er Jahren war. „Al-Qaida erwähnte die Palästinenserfrage vor 2001 kaum.“

”Die Vorstellung, dass diese transnationale Idee, die sich aus vielen lokalen Fragen speist, irgendwie zum israelisch-palästinensischen Konflikt zurückverfolgt werden kann und durch die Schaffung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels gelöst werden könnte – ein Ausgang, den die Islamisten auf jeden Fall ablehnen – ist absurd. Sie wird von Leuten wie Tonge genutzt, um Israel für den krieg des radikalen Islam im Westen verantwortlich zu machen.“

Das übliche Spiel also. Vermutlich glaubt die Dame mit ganzem Herzen, was sie da verzapft. Von daher tendiere ich zur Annahme, dass sie einer Selbsttäuschung unterliegt. Dummerweise hilft das nichts, da solche Leute absolut faktenresistent sind – sie glauben ihren Unsinn mit einer Intensität, die sie unzugänglich für jegliche Tatsachen macht. Und das ist eigentlich ein noch größeres Problem als falsche Ansichten zu haben.

19.8.07 19:46


Bitte hier so messen – und dort anders

Mit Datum vom 5. August meldet JTA, dass das britische Außenministerium Isarel ein Ultimatum gestellt hat. Israel soll einen Offizier an Großbritannien ausliefern, der nach britischer Darstellung für den Tod eines britischen Journalisten in Rafah im Jahr 2003 verantwortlich sein soll, wenn es ihn nicht selbst vor Gericht stellt.

Theoretisch kann eine solche Auslieferung statt finden, weil Israel und Großbritannien ein Auslieferungsabkommen haben. Praktisch findet eine solche Auslieferung nicht statt, weil die Israelis den Fall untersucht haben und nicht einmal feststellen konnten, ob der Journalist von den Palästinensern oder der IDF getötet wurde. Aber damit geben sich die Briten natürlich nicht zufrieden. Aus britischer Sicht war es eine absichtliche Tötung – Mord.

Ich kann mich recht gut an Foren-Diskussionen dieses Falles erinnern (das Forum gibt es leider nicht mehr) und daran, dass dieser Journalist sich mit einer Schulterkamera in einer Kampfzone aufhielt. In dem Forum stellte jemand dann einen Beitrag ein, in dem mit Fotos ein Vergleich zwischen einem Mann mit einer Kamera auf der Schulter und einem Mann mit einem Abschussgerät für Panzerabwehr-Raketen gezeigt wurde – die Ähnlichkeit war verblüffend. Sollte also tatsächlich einer der Soldaten den tödlichen Schuss abgegeben haben, dann gibt es plausible Gründe dafür, dass die Soldaten ihn für einen Terroristen gehalten haben, der sie beschießen wollte.

Seitens der britischen Regierung wird wohl keine Bereitschaft geben die israelischen Erkenntnisse anzuerkennen oder auch eine Fehleinschätzung durch die Soldaten in Folge der Umstände zu akzeptieren. Sie wollen mit aller Macht den von ihnen behaupteten Täter hinter ihre Gitter bringen. Das ist um so seltsamer, als es zeitlich mit der Reaktion auf ein anderes Verbrechen korreliert, die genau das Gegenteil des Verhaltens gegenüber Israel darstellt: Seit der BBC-Journalist Alan Johnston entführt, Monate lang gefangen gehalten und dann frei gekauft worden ist, erfreut sich die mit verantwortliche Hamas des Wohlwollens britischer Politiker und der zunehmenden Forderung sie wieder mit Geld zu versorgen und als liebe, friedliche, harmlose politische Partei zu betrachten, die sich nur ein bisschen gegen Apartheid wehrt.

Halten wir fest: Briten zu entführen ist ein Grund, die an der Entführung beteiligten Parteien zu hofieren. Im Kampf einen Briten zu töten (wenn er denn von den Israelis getötet wurde), der auf verdächtige Weise in einer Kampfzone herumstapft, darf nicht ungeahndet bleiben.

Ob London jetzt auch israelische Diplomaten wegen "Spionage" ausweisen wird, wie es in Sachen Russland der Fall war? Mit Aufgabe einer objektiven Vermittlerposition können sie schlecht drohen - die können sie nicht mehr aufgeben, weil sie sie nie eingenommen hatten.

10.8.07 18:32


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung