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Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Christen+Kirchen

Kirche dumm und dreist

Das Sonntagsblatt der Evangelischen Kirche in Bayern hat einen Johannes Zang über das „humanitäre Fiasko“ im Gazastreifen schreiben lassen. Das Ergebnis entspricht dem heutigen Zustand eines Großteils dieser Kirche.

Kommentierte Auszüge:

Vor eineinhalb Jahren hat die Hamas in demokratischen Wahlen die Mehrheit im palästinensischen Autonomierat errungen. Israel hat den Wahlgewinner geächtet, ebenso verfuhren die meisten Staaten der Welt.
Der Herr Zang beliebt zu vergessen, dass demokratisch gewählte Terroristen immer noch Terroristen sind. Und er erwartet offensichtlich, dass man sich freuen soll mit Leuten an einem Tisch zu sitzen, die einem den Tod geschworen haben und das nicht aufgeben wollen? Muss man alles gut heißen und unterstützen, nur weil es „demokratisch“ entstanden ist? Ich würde gerne sehen, was Herr Zang sagen würde, wenn die NPD demokratisch gewählt irgendwo mehr als eine unangenehme, störende Marginal-Fraktionen bilden könnte.

Der Wahlsieger musste drei Bedingungen erfüllen, die Besatzungsmacht Israel dagegen keine einzige.
Und Israel hat ja in den letzten 14 Jahren überhaupt nichts für die Palästinenser getan, ist nirgendwo abgezogen, hat keine Terroristen frei gelassen. Und Israel liefert ja auch keinen Strom, Treibstoff und was weiß ich noch an die Terroristen. Ach, übrigens: Was hat Herr Zang dagegen einzuwenden, dass die Hamas auf die Vernichtung Israels verzichten soll? Was hat Herr Zang dagegen einzuwenden, dass die Hamas den von ihrer Charta vorgeschriebenen Terror gegen Israel einstellen soll? Was hat Her Zang dagegen einzuwenden, dass die Hamas dem Staat Israel das Existenzrecht nicht weiter absprechen soll? Nein, Herr Zang verlangt, dass Israel und der Westen der Hamas den roten Teppich ausrollen soll. Ausgerechnet der Hamas, die seine Glaubensbrüder und –schwestern ins Abseits drängt, dabei ist ihnen die Lebensgrundlagen zu entziehen und sie als Menschen dritter Klasse behandelt. Das ist natürlich richtiger als die Forderung des Westens, dass die Terroristen den Terror aufgeben und sich wie anständige Menschen verhalten.

Israel inhaftierte nach dem Wahlsieg von Hamas Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Hamas, darunter auch gemäßigte Köpfe.
Wie definiert Herr Zang „gemäßigte Köpfe“? Wenn ein Hamas-Mitglied sich zwar der Vernichtung der Juden verschrieben hat, das aber nicht unbedingt nur durch Terror, sondern auch durch die demographische Bombe erzielen will – nicht schon dieses Jahr, sondern erst in zwei, drei oder fünf Jahren?
Im Übrigen hat Israel Hamas-Leute festgesetzt, nachdem die Hamas einen Überfall auf Israel beging: weil diese zur Gruppe der Täter gehören, die einen entführten Soldaten nicht frei geben, nichts gegen den Raketen- und sonstigen Terror unternehmen sowie ihn selbst aktiv betreiben. Und den allein aufgrund seiner Zugehörigkeit zum israelischen Staat „inhaftierte“ Gilat Shalit wird von Herrn Zang nicht einmal erwähnt.

Und so geht es weiter: Herr Zang prangert ausschließlich israelische Maßnahmen an, während er geflissentlich „vergisst“ zu erwähnen, wodurch diese ausgelöst sind. Er lässt beispielsweise unerwähnt, dass die Hamas den Warenfluss aus Israel durch Beschuss der Grenzübergänge mit Raketen und Mörsern unterbindet; er lässt unerwähnt, dass die Hamas aber offensichtlich genug Geld hat um sich massenhaft Waffen zu beschaffen, statt es dafür zu verwenden die eigene Bevölkerung zu versorgen. Und vor allem vergisst er zu erwähnen, dass Israel alle diese Maßnahmen aufgeben könnte und würde (!), wenn es von der Hamas, dem Islamischen Jihad, der PFLP, der PFLP-GC, der DFLP und welche Gruppen sonst noch alles vorhanden sind nicht weiter in seiner Existenz bedroht würde. Er wird im Gegenteil diese Bedrohung abstreiten. Er ist nicht bereit Ursache und Wirkung zu betrachten, sondern stellt die Wirkung als Ursache dar. Und diese Lüge ist nicht verzeihbar. Schon gar nicht, wenn sie aus einer Kirche kommt, die nichts dagegen unternommen hatte, dass das Volk vergast wurde, das er jetzt so übel verunglimpft. Die Einseitigkeit, mit der Herr Zang Israel nieder macht und die Palästinenser zu Opfern stilisiert, kann nur mit einem Begriff bezeichnet werden: Er diskriminiert. Gewaltig. In einer Weise, dass die Bemerkung nicht unangebracht ist, das, wer, wie Herr Zang, die Schuld nur beim Juden sucht, sich auch nicht wundern darf, sollte ihm eine Nähe zum Antisemitismus unterstellt werden.

6.8.07 17:06


Kirchliche Kampagnenfahrer

Beim Schreiben des ersten Wortes dieser Überschrift unterläuft mir „gerne“ (unabsichtlich) ein Tippfehler: Vertauschung von r und i, so dass aus „kirch...“ „krich...“ wird. Man könnte es in diesem Fall als eine Art freudsche Fehlleistung bezeichnen, wenn auch mit schlechter Rechtschreibung. Vor wem hier gekrochen wird – weiter unten...

Hintergrund: Beim Besuch der deutschen lutherischen Bischöfe der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) wurde eine Landkarte der Region bzw. des Landes mit Teilen seiner Nachbarn von den Kirchenvertretern ausgegeben. Auf dieser Karte fehlte die Bezeichnung „Israel“ – der Staat war zwar in seinen 1967-er „Grenzen“ (Waffenstillstandslinien von 1949) eingezeichnet, der Name dieses Staates fehlte. Über diese Tatsache wunderten sich verschiedene Leute, darunter n-tv-Nahostkorrespondent Ulrich W. Sahm.

Die Kirchenleitung reagierte „verschnupft“. Auf n-tv wurde Druck ausgeübt den Artikel von Ulrich Sahm aus dem Netz zu nehmen. Der Sender kam dem nach, stellte allerdings kurz darauf einen neuen Artikel ein, der die Vorwürfe der Kirchenleitung veröffentlichte, dazu nicht erfüllte Versprechen derselben auflistete und eine Reaktion mit Kommentar von Ulrich Sahm dazu setzte. Eingeleitet wurde der Artikel bei n-tv mit folgendem Absatz:

Ein Artikel von Ulrich W. Sahm zu einer Israelkarte ist bei der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auf Kritik gestoßen. Wir haben den Bericht zur Landkarte daraufhin vorübergehend offline genommen, um die Fragen zu klären. Nach Rücksprache mit dem Pressesprecher der EKD, Christof Vetter, haben wir uns dann entschlossen, die in einer E-Mail an n-tv enthaltenen Argumente leicht gekürzt hier zu veröffentlichen.

Es spricht Bände, dass ein Nachrichtensender eine solche Einleitung schreibt... (Den Rest bitte unter dem oben eingefügten Link lesen.)

Weiter im Geschehen: Abgesehen von der falschen Anschuldigung, die Kritiker des Handelns der Bischöfe (und besonders Sahm) behaupteten die EKD negiere die Existenz des Staates Israel, verstrickt die Kirchenleitung sich in Widersprüche – man kann auch sagen: Unwahrheiten. Dies wird aus dem deutlich, was Israelnetz und honestlyconcerned.org in ihren Nachrichten-Mails verschickten:

Gegenüber Israelnetz fügte der n-tv-Korrespondent hinzu: "Wie aus Kirchenkreisen in Jerusalem bekannt wurde, die unter keinen Umständen beim Namen genannt werden wollten, stellt sich heraus, dass die Mappe mit der Landkarte nach langen Beratungen in Jerusalem zusammengestellt worden war. Dabei bestanden die palästinensischen Repräsentanten, darunter Bischof Mounib Jounan, darauf, eine Landkarte ohne die Erwähnung 'Israel' zu verwenden. Die deutschen Partner, darunter Propst Gräbe, stimmten dem zu. So erweist sich, dass die EKD durchaus bewusst und auf Druck der palästinensischen Partner bereit war, 'Israel von der Landkarte zu löschen'. Das erklärt jetzt auch, wieso für diese deutschsprachige Broschüre keine deutschsprachige Landkarte als Vorlage benutzt wurde, sondern eine englischsprachige. Dieses beweist auch, dass die Broschüre nur in Jerusalem und nicht etwa im Hauptsitz der EKD in Hannover entstanden ist.'"

Vor diesem Hintergrund besteht eindeutig Grund zur Verwunderung über eine Beschwerde, es würde eine „Kampagne gegen die EKD“ gefahren (via HC-Mailing):

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit einiger Befremdung nehme ich Ihre Kampagne gegen die Deutsche Evangelische Kirche zur Kenntnis.
Zum Stein des Anstoßes sei gesagt: Es ist üblich, bei Beschreibungen von Ländern auf einer dazugehörigen Landkarte das nämliche Land selbst nicht mehr ausdrücklich zu bezeichnen. Es werden dann nur noch die Nachbarstaaten eingetragen.
Bitte vergleichen Sie hierzu die Landkarte gleichen Zuschnitts anbei von der Internetseite des israelischen Innenministeriums.
Mit Sicherheit stellt weder diese Behörde noch die Evangelische Kirche Deutschlands das Existenzrecht Israels infrage.
Ich schätze Ihre Veröffentlichungen, insbesondere zum Thema Iran. Bitte achten Sie deshalb in Zukunft darauf, durch Kampagnen wir die aktuelle nicht in geistiges Mittelmaß und damit Unglaubwürdigkeit abzurutschen.
Mit freundlichem Gruß, T.R.

Dem entgegnet Ulrich Sahm weitaus überzeugender als der Kirchenvertreter (dieselbe Quelle), vor allem, weil ausführlich und mit Belegen (in den Links):

Sehr geehrter Herr R.,
Mir ist Ihr Brief zugestellt worden. Da Ihr Brief möglicherweise nicht zur Veröffentlichung freigegeben ist, habe ich Ihren Namen vertuscht und auch Ihren Brief (unten) leicht gekürzt, da es um die Sache geht.
Es gibt in der Tat zahllose Landkarten, wo in der Tat der Name drüber steht, oder aus politischen Gründen eben auch weggelassen wurde. Das ist mir wohlbekannt, aber genau deshalb können Karten ein Politikum sein, müssen es aber nicht.
Ich bin Journalist und meine Aufgabe ist es, genau hinzuschauen.

  1. Mir fiel die Karte auf, weil ich geschult bin, auf solche Feinheiten zu achten.
  2. Herr Vetter behauptete zunächst, die Buchstaben seien beim Fotokopieren von der Karte gefallen.
  3. Bischof Huber behauptete heute bei einer Pressekonferenz in Berlin, dass "kein Platz auf der Seite" gewesen sei, um den Namen Israel einzutragen. Überzeugen Sie sich bitte selber unter EKD.jpg (beigefügt).
  4. Inzwischen hat Vetter gegenüber einem Bekannten von mir gemailt, dass die Karte aus einer "israelischen Internetseite" entnommen worden sei. Dieses ist der von Vetter gelieferte link. http://www.science.co.il/Israel-Neighbors-map.asp
  5. Nun wurde die Originalkarte der EKD und die Karte von Vetter, die angebliche Quelle, nebenandergestellt: http://flickr.com/photos/neveragain2006/461581348/
  6. Auch wenn Vetter und Huber es dementieren, so weiß ich mit absoluter Sicherheit, dass es doch eine Absprache gegeben hat: Palästinenser hatten eine Karte ohne Israel gefordert und die deutschen EKD Vertreter haben dem zugestimmt haben. Das ist für mich nicht akzeptabel und für viiele andere Menschen auch nicht.
Dies ist keine Kampagne gegen die EKD, sondern die EKD verwickelt sich (siehe den Kartenvergleich) in Widersprüche und Lügen, anstatt sich hinzustellen und einen "Fehler" einzugestehen. Dann wäre die Geschichte längst aus der Welt . Vetter wollte zudem n-tv zensieren, was eine Ungeheuerlichkeit ist, hielt sich nicht an eine Absprache mit n-tv, mich anzurufen, und verschickt Briefe an Dritte weiter in denen er n-tv der "tendenziösen Berichterstattung" usw bezichtigt. Es wäre wohl fair, die EKD einer "Kampagne" zu bezichtigen.
Zudem habe ich in einer Reaktion auf Vetters Beschwerde ausdrücklich geschrieben, dass ich der EKD keineswegs unterstelle, die Existenz Israels in Frage zu stellen. Es darf aber doch wohl erlaubt sein, die EKD eines politischen Faux Pas zu bezichtigen, und es ist deren Problem, wenn die unfähig sind, das einzusehen und sich einfach dafür zu entschuldigen, anstatt fast stündlich die Geschichte mit neuen Absurditäten weiterzudrehen.
http://www.n-tv.de/790512.html
Als ich das [die Antwort im verlinkten Text] geschrieben hatte, ahnte ich noch nicht, dass es keine "Panne" war sondern Absicht.

Dass der erwähnte Herr Vetter die Diskussion und Auseinandersetzung gegenüber anderen Beschwerdeschreibern als Scheindebatte bezeichnet und weiter behauptet, man werfe der EKD vor die Existenz des Staates Israel zu negieren, spricht für sich. Gegen die EKD-Führung. Für Heuchelei. Für Unwahrheiten seitens der EKD-Leitung.

Die Kirchenleitung kriecht also vor den Palästinensern, versucht das zu vertuschen und bezichtigt andere, deswegen eine unberechtigte Kampagne zu fahren, während sie selbst versucht diese Kritiker an den Pranger zu stellen. Kampagnenfahrer sind in Wahrheit die Bischöfe und ihre Medienleute. Ein weiterer Fall davon, dass jemand anderem vorwirft, was man selbst tut. Erbärmlicher kann sich eine Kirche kaum verhalten.

17.4.07 16:54


Heuchler mit Kutte

Auch wenn es schon ein paar Tage her ist, die sich windenden Äußerungen aus dem Bischofssitz in Eichstätt sind schlichtweg noch schlechter als schlechter Stil. Den Vergleich von Ramallah mit dem Warschauer Ghetto soll Bischof Hanke jetzt „in einem privaten Gespräch“ von sich gegeben haben. Der Bischof lässt durch seinen Generalvikar verkünden, die Medien hätten ein privates Gespräch, „das aus einer unmittelbaren Betroffenheit heraus entstanden“ ist und „anschließend wie eine offizielle Stellungnahme in den Medien kolportiert wurde“. Das sei ein „unseriöses und unfaires“ Verhalten der Journalisten.

Einmal abgesehen davon, dass das von den Journalisten bestritten wird, weil die Äußerung vor laufenden und eifrig mitschreibenden Pressevertretern fiel: Welchen Unterschied macht es, ob diese Worte „privat“ oder „öffentlich“ fielen? Ist die unterirdische „Fehleinschätzung“ dadurch weniger kritisierbar, dass sie „privat“ gemacht wurde? Ist sie weniger unanständig?

Die Äußerung an sich, auch wenn sie „aus einer unmittelbaren Betroffenheit heraus entstanden ist“, spricht Bände über den Mann selbst: Er hat keine Ahnung, aber die verbreitet er kräftig und mit Verve, so schwachsinnig sie auch ist – oder vielleicht, weil sie so idiotisch ist. Der Bischof lässt alle terroristischen Hintergründe aus, ignoriert, was von palästinensischer Seite an Ursachen für die Zustände besteht und setzt voraus, dass die Israelis in böswilliger, diskriminierender Absicht handeln. Geschichtliche Zusammenhänge scheinen auch alles andere als eine Stärke des Bischofs zu sein. Und mit dieser Ignoranz und Unkenntnis kommt eine Äußerung zustande, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat.

Aber „unfair und unseriös“ soll jetzt nur die Presse sein. Was will man damit erreichen? Kann das mehr sein als ein Ablenkungsmanöver?

Ich selbst lasse ja meistens kein sonderlich gutes Haar an der Presse. In diesem Fall muss sie in Schutz genommen werden. Sie hat berichtet, was der Bischof gesagt hat. Sie hat seinen unsäglichen Vergleich wieder gegeben. Er wurde aus keinem Zusammenhang gerissen. Er wurde in keinen falschen Zusammenhang gestellt. Der Bischof hat geredet. Jetzt die Presse zu beschimpfen ist heuchlerisch. Egal, wie „privat“ er geredet haben will, er hat es gesagt – in der vollen Kenntnis der Gegenwart der Mikrofone, Ohren und Stifte der Journalisten: Er hat das gesagt und das ist mehr als kritikwürdig. Wenn er diese Kritik nicht ertragen kann und die Mimose spielt, zeigt es nur, was für ein Mensch er ist. Einer, der nicht zu dem steht, was er tut und die Verantwortung für sein Tun anderen zuschieben will. Für einen Bischof der katholischen Kirche alles andere als ein angemessenes Verhalten: pure Heuchelei.

29.3.07 20:40


Bischof Hubers Entdeckungsreise

Der Chef der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Huber, hat herausgefunden, was im Nachen Osten Sache ist. Er war da. In Beirut. Und er hat etwas entdeckt:

Unsere späte christliche Einsicht in Gottes ungekündigten Bund mit dem Volk, dem Jesus entstammte, wie die besondere Verantwortung Deutschlands für das Existenzrecht des Staates Israel werden uns den Mund für notwendige Kritik am Handeln der Regierung Israels nicht verschließen.

Mit anderen Worten: Gerade weil wir als Christen und als Deutsche eine besondere Verantwortung haben, müssen wir Israel „kritisieren“! Gerade deshalb müssen wir den Israelis als Überväter vorschreiben, was sie alles zu unterlassen haben!

Dabei scheint es dem Herrn Bischof lieber zu sein, die Israelis hätten mehr Schaden angerichtet. Schließlich betont er, bei seinem Besuch in Beirut – von einem „kundigen Führer“ durch den Süden der Stadt geführt; einmal darf geraten werden, welcher Gruppierung der wohl zugeschrieben werden kann – sei „nicht die willkürliche Zerstörung erkennbar, die Katjuscha-Raketen im Norden Israels anrichteten“. Positiv? Negativ! Denn direkt darauf stellt er fest: „Es ist in diesem Fall die gezielte Zerstörung von Straßen und Häusern, die den Wahnwitz des Krieges vor Augen führt.“

Also nicht die willkürlichen Zerstörungen im Norden Israels führen den Wahnwitz des Krieges vor Augen, sondern die gezielten Zerstörungen durch die Israelis. Wir wissen also, wo wir die schlimmeren Kriegsführer suchen müssen! Und wer gezielt schießt, damit möglichst wenige Unschuldige getroffen werden, ist der Unmensch. Wem egal ist, wen er trifft, Hauptsache es sind Zivilisten, der ist weniger schlimm!

Und so kann Bischof Huber auch die „entsetzliche Präzision“ beklagen, mit der Israel hier zerstört hat. Ja, hätten die Israelis denn ein ungezieltes Flächenbombardement veranstalten sollen?????

Die hätte wenigstens das Vokabular verdient, das der Herr Bischof an den Tag legt: “ Das Ausmaß der Zerstörung in Beirut, die ich Mitte Oktober mit eigenen Augen sah, geht weit über das hinaus, was ich mir zuvor vorgestellt hatte. Das hat mich in der Überzeugung bestärkt, dass die Reaktion Israels das Maß der Verhältnismäßigkeit weit überschritten hat; auch israelische Kritiker sehen das so.“ Klar, die Alibijuden dürfen auch nicht fehlen.

Es scheint die christliche Liebe der deutschen evangelischen Amtskirche zu den Juden zu kennzeichnen, dass sie einen Staat, der verzweifelt um sein Überleben kämpfen muss, als den Bösen beschreibt, während die Kritik an der Terrororganisation Hisbollah, die den Krieg nicht nur angezettelt, sondern auch fast ausschließlich mit dem Beschuss ziviler Ziele mit grausamen Waffen betrieben hat, praktisch ausbleibt. Die Verwendung von Phosphormunition durch die Israelis kritisiert Huber – über die Schrapnell-Raketen und die Streubomben der Hisbollah sagt er nichts. Seine Kritik an der Hisbollah erschöpft sich in der neben der üblichen Feststellung der Unverhältnismäßigkeit genauso üblichen Feststellung einer „Spirale der Gewalt“, die durchbrochen werden müsse. Dem Bischof kommt der Gedanke nicht, dass die von ihm so unverhältnismäßig falsch angebrachte „Spirale“ in dem Moment durchbrochen ist, wo die Terroristen ihren Terror einstellen. Nein, Israel muss den Durchbruch erbringen!

Bischof Huber hat die Augen fest geschlossen. Er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Er ist das personifizierte Musterbeispiel dafür, wie eine große Kirche sich alibihaft für den Staat Israel einsetzt, indem sie den Staat zum Unrechtsstaat erklärt. Was für eine Sorge und Unterstützung der Opfer des arabischen Hasses! Moderne Judenvernichtung sieht nicht so krude aus wie unter den Nazis. Sie kommt im Mantel der Hilfe für die zu Vernichtenden daher. Und unter dem Deckmantel der Fürsorge. Hilfe und Fürsorge, die die Juden/Israelis entmündigt und seine Feinde stärkt. Im Namen des Gottes Israels!

6.11.06 22:32


Kirchliche Hetze

Ein Freund meinte einmal: Christen sind wie Feuerwehrleute, die zu einem Brand gerufen werden und, statt zu löschen, sich gegenseitig bespritzen.

Herrlich beobachten kann man dieses Phänomen in Jerusalem in der „Grabeskirche“, die für Juden wie Muslime das abschreckendste Beispiel für Christen schlechthin ist. Dort herrschen Neid, Angst, Feindseligkeit und Misstrauen unter den Kirchen; niemand gönnt dem anderen etwas und jeder ist darauf bedacht seinen Besitzstand zu wahren und verdächtigt die anderen Kirchengruppen der versuchten Verdrängung. Eine echt tolle Stimmung.

Es gibt aber Gelegenheiten, wo diese Vertreter dieser Kirchen dann doch alle geschlossen auf einer Seite stehen. Meistens dann, wenn es gegen Israel geht – oder gegen die, die sich auf die Seite Israels stellen. Eine solche Gelegenheit nahm man im August wahr, als sich verschiedene Kirchenfürsten trafen, um eine „Jerusalem-Deklaration“ gegen christliche Zionisten zu verfassen. Was die Herrschaften dabei verbrochen haben und wie die Antwort christlicher Zionisten vor Ort aussieht, steht auf Nahost-Info. Da kann dann jeder selbst entscheiden, wer christlich spricht und wer nicht.

30.9.06 10:39


Ausgewogen einseitig

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat zum Nahost-Konflikt gekreißt* – und den üblichen Unsinn geboren. Neben den begeisternden Formulierungen, ein „ehrlicher Makler zwischen Juden und Muslimen“ sein zu wollen, wurde vorgeschlagen ein „Ökumenisches Forum Palästina/Israel“ zu gründen, in das auch nicht-christliche Religionen einbezogen werden sollen. Das ist ja toll, dass andere Religionen auch mitmachen sollen. Schließlich findet der Konflikt in erster Linie zwischen jüdischen und muslimischen Gruppen bis Staaten statt, da wären ein rein christlich gestaltetes Forum wohl etwas fehl am Platze.

Dann heißt es, man müsse sich intensiver mit den Themen beschäftigen, die den Friedensprozess bisher aufgehalten hätten. Dazu gehörten das Recht der Palästinenser auf Rückkehr in ihre Heimat ebenso wie Israels Recht auf sichere und anerkannte Grenzen. Die wichtigste Frage für einen dauerhaften Frieden sei, „wie und wann die Staatengemeinschaft die israelische Besatzung arabischen Lands in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und UN-Resolutionen beenden will“.

Ist es nicht nett? Der selbst ernannte „ehrliche Makler zwischen Juden und Muslimen“ findet also, dass Israel nicht selbstbestimmt über seine Zukunft entscheiden kann. Er findet auch, dass die „internationale Staatengemeinschaft die israelische Besatzung arabischen Landes“ beseitigen muss.

Schön, dass es noch klare Sichtweisen gibt. Und noch besser, wenn diese sich von ein paar unerheblichen Kleinigkeiten auf Seiten der besetzten Araber nicht stören lassen, so z. B. dem chronischen Hass, der alle Friedensbemühungen seitens der Israelis zunichte gemacht hat und weiter macht. Auch die Erfahrungen, dass die Freigabe von „besetztem Land“ bisher immer zu mehr Terror und Krieg geführt hat als zu Anzeichen von Friedfertigkeit auf der arabischen Seite des Konflikts scheint dem ÖRK nicht in die Quere kommen zu können. Er setzt da an, wo es am einfachsten ist, wo man keine gewalttätigen Einsprüche erwarten muss. Und wo es ideologisch besser passt. Wahrscheinlich ist es so: Wenn man schon einen David sucht, der Probleme mit einem Goliath hat, dann bitte so, dass der David auch als Unterdrückter dargestellt werden kann, dem Unrecht widerfährt. Und da die Juden sich in den letzten 60 Jahren immer sehr erfolgreich gewehrt haben, müssen sie eben der böse Goliath sein. Dann haben die Araber einen gerechten Grund Hass zu predigen, Israel vernichten zu wollen – ach ja, das ändert sich ja schlagartig in dem Moment, wo das „arabische Land“ nicht mehr von Israel besetzt ist und die „Flüchtlinge“ nach Israel zurückkehren können! Dann haben die Terrorkinder von einem Moment auf den anderen einen anderen Lebensinhalt und wollen keine “Märtyrer“ mehr werden, indem sie möglichst viele Juden zerfetzen. Und wenn Israel von den „Flüchtlingen“ überschwemmt wird, dann sind die Grenzen ganz bestimmt sicher auf alle Zeiten und die Juden erst recht.

Der Friedensprozess wird aufgehalten – von der Besatzung und der verhinderten Rückkehr der „Flüchtlinge in ihre Heimat“. Soso. Das ist schon seltsam, dass nicht die Terroristen den Frieden verhindern. Es ist schon seltsam, dass der ÖRK den „palästinensischen“ „Flüchtlingen“ andere Recht zugesteht als, sagen wir mal, den Schlesiern, Egerländern oder Ostpreußen – oder auch Menschen, deren Eltern aus anderen Ländern vertrieben wurden und von denen es in der Welt mehr als genug gibt, die aber nicht mehr als Flüchtlinge anerkannt werden, weil sie nicht selbst vertrieben wurden und die Möglichkeit haben in ihren „Gastgeberländern“ anständig zu leben und die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Nur einem 1964 erfundenen Volk darf das nicht zugestanden werden. Dann wären sie kein Hindernis mehr für den Frieden, den man Israel aufzwingen will. Einen Frieden, den der Staat Israel nicht überleben wird. Aber das darf man beim ÖRK nicht sagen. Dann kriegt man Ärger mit den Gastrednern, so dem libanesischen Kulturminister Tarek Mitri, der vor dem Zentralausschuss der Mitgliedskirchen des ÖRK forderte, dass auf die Regierungen Druck ausgeübt wird, damit der Friedensprozess im Nahen Osten wieder in Gang kommt. Ob da auch der Hase im Pfeffer liegt? Dass man befürchtet, dass die Christen des Nahen Ostens in Gefahr sind, wenn man den Gewalttätern bei der arabisch-muslimischen Fraktion nicht in den Hintern kriecht?

Fragt sich noch, was man mit der folgenden Bemerkung sagen wollte: Zwar sei die Hisbollah gestärkt aus dem Konflikt hervorgegangen, zugleich hätten aber die traditionell der Hisbollah nahe stehenden Schiiten am meisten unter der Zerstörung gelitten. Soll das heißen, dass die Stärkung der Hisbollah nicht weit genug ging? Mit mehr Stärkung hätten die Schiiten nicht so gelitten? Ist die Stärkung der Hisbollah gerechtfertigt, weil die Schiiten am meisten litten? Soll das heißen, dass die Hisbollah weniger gestärkt worden wäre, hätte es weniger Zerstörung auf Seiten der schiitischen Bevölkerung gegeben? Will man damit einen Widerspruch in sich aufzeigen?
Man stelle sich folgende „Feststellung“ nach der Sportpalast-Rede von Goebbels 1943 („Wollt ihr den totalen Krieg?“) vor: „Zwar sei die NSDAP gestärkt aus dem jüngsten Konfliktgeschehen hervorgegangen, zugleich hätten aber die Deutschen am meisten unter der Zerstörung gelitten.“ Lassen Sie das einen Historiker schreiben und er wird gefragt, was das soll.
(Gut, es kann auch sein, dass das jetzt an dem kurzen Artikel von ideaSpektrum liegt, dass das so unverständlich in der Gegend herumsteht, aber bisher habe ich keine weitere Berichterstattung dazu ergooglen können.)

Ich habe mir nicht vorstellen können, dass die Welt Lüge Wahrheit nennen würde und umgekehrt. Aber ausgerechnet in Kirchen machen das mit, sperren sich gegen Fakten und folgen einem unbiblischen Menschenbild. Vielleicht ist sie zu offensichtlich, als dass diese philosophisch und theologisch geschulten Leute die Wirklichkeit erkennen könnten. Und so müssen wir wohl damit leben, dass Kirchenführer sich als Friedensfreunde und ehrliche Vermittler aufspielen, aber in Wirklichkeit den Todfeinden Israels in die Hände spielen, die nichts als die Vernichtung des jüdischen Staates zum Ziel haben.


* entnommen ideaSpektrum Nr. 36/2006, S. 6

8.9.06 23:16


Ein Theologe hat gesprochen...

Heutemorgen wachte ich fast wie üblich auf: vom Radiowecker um kurz vor 6 aus dem Schlaf geholt, hörte ich mir das an, was einmal die „Morgenandacht“ war und heute „Kirche im WDR“ genannt wird – womit alleine schon ein ganzer Teil Christen ausgegrenzt wird, weil die nicht alle in den katholischen und evangelischen Kirchen Zuhause sind. Aber ich schweife ab.

An diesem etwas kühlen und dunklen Morgen holte mich die Stimme des Sprechers eigentlich enorm schnell aus den normalerweise noch etwas trägen Gedankenmöglichkeiten: künstlich bis dorthinaus gesprochen meinte der Herr Pfarrer sich über Kain und Abel vergleichend mit Israel und seinen lieben Nachbarn auslassen zu müssen. (Wie ich später am Computer feststellte, hatte der gute Mann die ganze Woche schon zum Thema Kain und Abel gesprochen – ich hatte in der Zeit aber oft schon im Bad gesessen.) Und der erste Satz war gleich ein echter Wachmacher:

Kain erschlägt Abel. Die alte Geschichte von dem Brudermord ist im Nahen Osten zu Hause.

Woher weiß der studierte Theologe das? Hat er die Lokalitäten geortet, an denen Adam und Eva ihre Kinder in die Welt setzten? Da hat er mehr erreicht als alle Archäologen und Bibelforscher zusammen! Mir schwante, was da kommen würde, aber auf das, was dann tatsächlich kam, war ich nun wiederum doch nicht vorbereitet:

Da ließ er erst einmal den Ballon steigen, dass vielleicht die Araber Kain seien, Abel erschlagen wollten und führte die Beispiele an: Die Juden sollen ins Meer getrieben werden. Der Staat Israel soll ausradiert werden von der Landkarte. Arabische Selbstmordattentäter sprengen ganze Busse in die Luft, Raketen werden aus dem Land der Araber auf das israelische Kernland abgeschossen. Ist Kain, der Brudermörder, in den Arabern wieder zu erkennen?

So falsch, so schlecht, dachte ich noch, da kam auch schon die Gegenposition: Die Araber sind nicht Kain: Aber wenn ich ihr Land ansehe, meine ich: Das sieht nicht nach Kain aus, sondern so sieht Abels Land aus. Zerstörte Flughäfen, Brücken, Straßen, Häuser, obdachlose Flüchtlinge, traumatisierte Kinder, hungernde Familien. Wie ein ohnmächtiger Abel, der längst am Boden liegt und vom stärkeren Kain wie zum Krüppel geschlagen wird.

Womit der Boden bereitet ist, den wahren Kain zu outen – und der kann ja nur einer sein: Von einem sehr starken Kain. Der macht es nicht mehr mit Steinen in der Hand. Er hat die modernste Waffentechnologie. Mit der Klage auf den Lippen: „Abel will mir das Land nehmen!“ nimmt er Abel ein Stück Land nach dem andern weg, Siedlungsgebiete für die Kain-Familie. Mit den Worten “Ich will mich nur selbst verteidigen! Das ist mein Recht“ dringt Kain gewalttätig in das Land Abels ein und zerstört, was Abel zum Leben braucht.

Warum ich mir ab diesem Zeitpunkt den Wahn des Herrn Pfarrers noch weiter angehört habe, weiß ich nicht. Wahrscheinlich, um zu erfahren, wer das diese Gülle verzapft: Burkhard Müller, der vom „Wort zum Sonntag“ und dem „gewalttätig wütenden Israel“ bzw. der tollen Religion der anderen. Na, wenn das keine Überraschung ist!

Der Herr Pfarrer Müller ist nämlich ein ganz besonders guter Kenner der Region und der Juden und des dort unten vorherrschenden Islam. Er Geschichtskenntnisse, die die Wirklichkeit übertreffen und damit unwiderlegbar sind, weil sie in Sphären schweben, die der gemeine Nichttheologe, der nur die Bibel und die weltlichen Fakten hat, gar nicht erkennen kann! Denn Israel raubt Stück für Stück das Land von Abel: durch Rückzüge aus dem Sinai (1956, 1979-82), durch Abzug aus dem Südlibanon (2000), durch Abzug aus dem Gazastreifen (2005). Das ist in Wirklichkeit alles Landraub, muss man wissen! Wahrscheinlich, weil die Araber aus den blühenden Landwirtschaftsbetrieben, die die Siedler hinterlassen haben, Schutthaufen machten?

Und Kain (Israel) dringt gewalttätig in das Land Abels ein und zerstört, was Abel zu Leben braucht? Hm. Da hat es nie einen Kriegsakt gegeben. Verteidigung? Vorgeschoben! Herr Pfarrer Müller weiß es besser!

Aber jetzt ein kleiner Schritt zurück – Israel ist doch nicht Kain: Es benimmt sich nur so. Israel ist in einer schwachen Position. Kain gewinnt zwar bis jetzt in den Schlägereien mit Abel, haushoch. Aber Abels Hass wächst. Immer mehr stellen sich auf seine Seite gegen Kain. Kain scheint also alles zu tun, sich viel Feinde zu verschaffen. Israel führt sich jetzt auf wie Kain, aber wenn es so weiter macht, wird es eines Tages wie Abel wirklich zum Opfer werden. Es ist auf dem besten Weg dahin.

Ja, was isses denn nun? Kain? Abel? Beides? Nichts davon? Tja, das dürfte wohl die moderne Theologie sein: Jemandem etwas vorwerfen, was der nicht ist, um dann zu sagen, dass er’s aber eigentlich doch ist und deshalb der andere werden wird.

Tatsache ist allerdings, dass Herr Pfarrer Müller ein paar Dinge einfach draußen vorlässt – was ja bei moderner Theologie auch gerne gemacht wird. Er setzt einen Grundstein: Der Hass erwächst aus dem Tun Israels. Und dieser Grundstein hat einfach zu stimmen; was daran nicht stimmt, stimmt doch! Geschichte? Quatsch! Unter der Monokausalität von Hass und Gewalt kann es dann nicht anders sein, als es ist. Und Israel ist als einziges in der Lage das zu ändern. Und schon machen die anderen auch nicht mehr, was sie tun. Gut, sie könnten eine Weile brauchen, das muss Israel aber dann eben durchleiden. Schließlich hat es die Gewalt angefangen.

Da liegt aber auch der Hase im Pfeffer. Herr Pfarrer Müller – wie gesagt, moderne Theologie lässt gerne was aus – ignoriert, dass nicht Israel die Gewalt angefangen hat, sondern seine Nachbarn. Schon lange vor der Staatsgründung. Und dass sie das seitdem fortgeführt haben; seit dem Yom Kippur-Krieg mit anderen Mitteln, die sie aber auch schon vorher ausprobierten: dem Terror gegen alles und jeden in Israel. Da waren sie erst etwas zu weit gegangen, die Europäer fanden die PLO sei ein Terrorverein. Dann durfte Yassir Arafat vor der UNO sprechen und terrorisierte in erster Linie nur noch die Israelis und schon war er ein angenehmer Zeitgenosse (dass seine Kohorten gleichzeitig die Linksterroristen Europas ausbildeten, darf man getrost vernachlässigen).

Dass Israel das „geraubte“ Land in Verteidigungskriegen gewann – alles nur vorgeschoben, wie wir hören bzw. lesen können, weil ja für die Familie Kains, der nicht Kain ist, sich aber wie dieser aufführt und so zum Abel werden wird, vorgesehen. Ignorieren wir, dass die Israelis – mit der Ausnahme des Gush Etzion-Blockes, der von den Jordaniern 1948/49 ethnisch gesäubert wurde – Jahre lang das eroberte Land wie sauer Brot anboten und erst dann die Siedlungstätigkeiten in Gaza und dem Westjordanland aufnahmen. Vergessen wir, dass bereits seit den 1920-er Jahren das „dreifache Nein“ der Konferenz von Karthoum nach dem Sechstagekrieg auf die verschiedensten Weisen vom Hitler-Spezi Hadsch Amin al-Husseini verkündet und durchgesetzt wurde. Vergessen wir, was Israel alles getan hat, um in seiner Verzweiflung einen Frieden zu bekommen. Es hat der Landräuber da zu stehen, der dem wahren Abel den Hahn abdreht.

Und so kommt es, dass beim Herrn Pfarrer Müller die Ziele der arabischen Feinde Israel zwar genannt werden, aber eine unbedeutende Randnotiz sind, die er immer dann anführen kann, wenn ihm jemand vorwirft, er rede einseitig negativ über Israel. Genauso der Satz: Die Araber brauchen Freunde, von denen es sich die Steine aus der Hand nehmen lässt. Kurz angemerkt, um sofort wieder bei den Juden zuzuschlagen: Aber auch Israel braucht solche Freunde. Nicht die falschen Freunde, die Israel ermutigen den falschen Weg weiterzugehen: „Israel, du hast recht, mach weiter so, wir sind dir solidarische Freunde!“ Sondern gute Freunde, die widersprechen und sagen: „So nicht, geliebtes Israel, hör auf zu wüten, leg den Stein aus der Hand. Dein Weg ist falsch!“

Was die Verhältnismäßigkeit aufzeigt, mit der gegen Israel vorgegangen wird. „Verhältnismäßigkeit“ – DAS Wort schlechthin, weil ja immer Israel unverhältnismäßig agiert, nicht wahr? Stellen wir mal ins Verhältnis, was der Herr Pfarrer Müller kritisch über die arabische Seite dieses Konflikts zu sagen hat und was über Israel, so kommt man zu dem Ergebnis: Er redet und redet und redet und nur ein winziger Bruchteil seines Redens ist gerade eben so als Kritik an TerroristenOpfern der Israelis wertbar; aber Israel hat er sehr viel zu sagen, da hat er Haufen von negativen Attributen und Zuschreibungen. Und „guten“ Ratschlägen. Vor allem, dass es die Waffen niederlegen soll. Den Arabern braucht man nur den Stein wegzunehmen; Israel muss vom falschen Weg geführt werden. Die Araber machen etwas falsch und können nicht einmal was dafür, weil sie schließlich von Israel dazu getrieben werden; die Israelis aber, die sind völlig schief gewickelt, die können nicht nur was dafür, sie tun es bewusst, obwohl sie wissen, dass es falsch ist! Und ein guter Freund Israels kann nur der sein, der sich auf die Seite der Opfer Israels stellt.

So die gängige moderne Theologie zum Nahen Osten. So, wie der nächste Knaller. Schließlich soll am deutschen Pazifistenwesen die Welt genesen: . Frieden für das Heilige Land kommt nicht durch Waffen und Kriegslärm. So besiegt man keine Feinde, so schafft man nur neue. Es gibt einen besseren Weg, als den, den ihr sei Jahrzehnten gegangen seid. Deinen Feind hast dann besiegt, wenn du ihn zum Freund gemacht hast. Daran arbeite! Ja, er ruft tatsächlich beide auf. Und attestiert der Seite, die den Krieg gegen und zur Vernichtung von Israel zu ihrem Daseinsgrund gemacht hat, sie habe seit Jahrzehnten einen guten Weg beschritten: den, seien Feinde zu Freunden machen zu wollen.

Wo bitte hat das jemand auf der arabischen Seite gemacht, außer Ägyptens ermordeter Präsident Sadat und der inzwischen verstorbene König Hussein von Jordanien? (Letzterer allerdings entweder nur heimlich oder als taktischen Schachzug im Eigeninteresse.) Wo, bitte ist das heute zu hören oder zu sehen?

Viele wirkliche Freunde Israels, die entgegen der Meinung des Herrn Pfarrer Müller nicht bloß rufen „Mach weiter so, mach Krieg!“, sondern sich solidarisch zu Israel stellen, weil seine Feinde es vernichten wollen und weil es sich leider wehren MUSS, nennen Menschen wie diesen Theologen gerne dumm. Das sind sie nicht, die Herrschaften Terrorversteher. Wer ein Theologiestudium hinter sich bringt, der hat einiges geleistet, gerade auch intelligenzmäßig. Solche Menschen sind auch nicht verbohrt. Sie haben Moral und Gewissen. Aber sie sind blind. Gefangen in einem Denken, das in Schemata gepresst ist, deren Begrenzungen sie nicht zu durchbrechen in der Lage sind. Sie sind Gefangene einer Weltsicht, die sich von dem entfernt hat, was sie in ihrer Bibel lesen könnten, aber nicht tun, weil sie auch diese nur innerhalb ihrer Schemata wahrnehmen. Weil sie Grundaussagen der Bibel nicht mehr registrieren. Weil sie nur sehen, dass Jesus der Ehebrecherin sagte ihr sei vergeben und dann aufhören – und nicht mehr mitbekommen, dass er sie auch warnte: „und sündige nicht mehr“. Auf diese Weise kommen sie dahin, dass sie Terroristen verstehen und diejenigen, die sich gegen die Terroristen wehren müssen, als Täter hinstellen.

Ich habe heute zum ersten Mal, seit ich Internetzugang habe, um 6.30 Uhr an der Kiste gesessen im WWW gesucht. Den gefundenen Link zu Herr Pfarrer Müllers Ergüssen im Radio habe ich dann an Blogger und Journalisten verschickt. Einige haben das zum Anlass genommen sich dazu zu äußern. Ich kann diese Äußerungen richtig gut verstehen. Aber es nagte etwas in mir, dass ich den Mann kritisieren und auch deutliche Worte muss, ihn aber nicht verdammen sollte. Das ist er schon von selbst. Weil er – ausgerechnet ein Theologe – seine Bibel nicht wirklich kennt, auch wenn er über ihre Inhalte redet. Und weil er seinen Gott nicht wirklich kennt. Weil er – brutal gesagt und ich bitte um Vergebung – eine arme Sau ist.

31.8.06 19:12


Welt-Verleumdungs-Kirchenrat

Der Weltkirchenrat in Genf - eine Einrichtung zur einseitigen Verleumdung Israels und Schein-Friedensstifter.
Beleg: im Pfälzischen Pfarrerblatt - gut, dass es noch konsequente Pastoren gibt!
26.5.06 23:55


So einer bin ich also!

PA: Christliche Zionisten haben Satan als Gott genommen

Von Itamar Marcus und Barbara Crook bei Palestinian Media Watch

Die offizielle Internetseite des religiösen Rechtsrats der PA-Regierung:

  1. Christliche Zionisten „übernahmen Satan als Gott“

  2. Christlicher Zionismus ist eine gefährliche Verzerrung, ein Abweichen vom wahren christlichen Glauben

  3. Die christlichen Zionisten und zionistischen Juden „stellen die größte Gefahr für die Welt-Wahrheit, -Gerechtigkeit und den Weltfrieden dar“.

  4. Die Internationale Christliche Botschaft „führt kriminelle Aktivitäten“ gegen Palästinenser aus.

  5. Der christliche Zionismus muss von der Weltkirche ausgestoßen werden.

Einführung:

Der folgende Artikel, geschrieben von einer religiösen Führungsperson der palästinensischen Autonomiebehörde und auf der Internetseite des Obersten Rechtsrats der PA eingestellt, greift christliche Zionisten an, weil sie „Satan als Gott“ übernommen hätten und „vom wahren christlichen Glauben“ abwichen. Christliche Zionisten werden als Gefahr für die Muslime und die Welt dargestellt; der religiöse Führer der PA fordert ihren Ausschluss durch die „Weltkirche“. Zionistische christliche Motivation soll „Kreuzfahrermotivation“ sein und nicht nur hinter der „verfluchten Balfour-Erklärung“, sondern auch heute „hinter der britischen und amerikanischen Politik in Palästina, dem Irak und Afghanistan und anderen arabischen und muslimischen Ländern“ stehen.

Es sollte angemerkt werden, dass der Schreiber, Hamed al-Tamimi, Mitglied des Obersten Rechtsrats, für seine Position religiöser Leitung ernannt wurde, bevor die Hamas in der PA an die Macht kam.

Es folgt der Test, wie er heute auf der Internetseite des Obersten [islamischen] Rechtsrats erschien:

Christlicher Zionismus

Von Hamed al-Tamimi – Direktor Abteilung für Interreligiösen Dialog, Mitglied des Obersten Rechtsrats

Sehr wenige Menschen kennen die Wahrheit über diese (christlich-zionistische) Bewegung, die den zionistischen Feind bedingungslos unterstützt und bedingungslos gegen den Islam und die Muslime sind... Ihre Verbindung und ihre Organisation, angeführt von der „Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem“, führen ihre kriminellen Aktivitäten gegen die palästinensische Sache und das palästinensische Volk aus, wie Walter Riggans, Generalsekretär der Internationalen Christlichen Botschaft stolz und aufsässig verkündete: „Wir sind zionistischer als die Israelis“...

Und selbst, wenn die Seiten dieser gehasst-boshafte Allianz [aus Israelis und christlichen Zionisten] unterschiedliche Ziele haben, stimmen sie im Hass auf den Islam und die Muslime und in [dem Ziel] sie zu vernichten überein...

Die zionistisch-christliche Motivation – zusätzlich zur imperialistischen Motivation – stand hinter der verfluchten Balfour-Erklärung – Balfour und Premierminister Lloyd George waren christliche Zionisten – ... und die Wahrheit ist, dass wir nicht leugnen sollten, dass diese Kreuzfahrer-Motivation [heute] hinter der britischen und amerikanischen Politik in Palästina, dem Irak, Afghanistan und anderen arabischen und muslimischen Ländern steckt.

Wir wählen [Zitate aus] dem folgenden Vortrag von Doktor Priest Riad Jarjour, dem Generalsekretär des Komitees der Kirchen des Mittleren Ostens... um Licht auf diese destruktive [christlich-zionistische] Bewegung zu werfen, die zusammen mit ihrem zionistisch-jüdischen Verbündeten die größte Gefahr für die Welt-Wahrheit, Welt-Gerechtigkeit und den Weltfrieden darstellt.

[Aus dem Vortrag von Riad Jarjour]:

“Daher gibt es keinen Platz für den christlichen Zionismus im Mittleren Osten, er muss von der Weltkirche hinaus geworfen werden, weil er eine gefährliche Verdrehung und eine große Abweichung vom wahren christlichen Glauben ist, der sich auf Jesus konzentriert; christlicher Zionismus verteidigt ein national-politisches Programm, das die jüdische Rasse als überlegen ansieht...“

[Zurück zu Tamimi]
Sie [christliche Zionisten] sind eine Gruppe, die Satan als Gott annahm, der ihre verrückte Natur antreibt. Sie haben Verderbtheit gepriesen und die Tugend verflucht, sie haben den moralischen Maßstab auf den Kopf gestellt und einen Punkt erreicht, an dem Fälschung, Täuschung und Lüge sich in Beschreibungen der Weltpolitik gekehrt haben, die vom Zionismus auf seinen beiden Zweigen angeführt wird – dem jüdischen und dem christlichen.“
[http://www.kudah.gov.ps/news.asp?tbl=news&id=268]

Kommentar heplev:
Fassen wir zusammen: Der Herr Tamimi will mir also nicht nur erzählen, wie ich als Christ zu denken und wie ich meine Bibel zu verstehen habe, er führt dafür auch einen Vertreter der Dhimmi-Kirchen an, die ohnehin vornehmlich antisemitische Theologie üben (nicht unähnlich der unserer Kirchen in ihren schlimmsten Zeiten). Er will der „Weltkirche“ auch noch vorschreiben, was sie mit den bösen christlichen Zionisten zu tun hat. Na gut, das kennen wir.

Richtig spaßig wird es dann, wenn er behauptet, dass das, was seine Halunken und Hassprediger verbreiten und treiben, von christlichen Zionisten (und Juden) gemacht wird:


  • moralische Werte auf den Kopf stellen – wer schwärmt denn davon, dass „ihr das Leben liebt und wir den Tod“?

  • aus wessen heiligem Buch muss man zitieren, um von Untermenschentum zu lesen?

  • Juden als überlegene Rasse? – Habe ich aus meiner Bibel bis heute nicht herauslesen können, auch wenn gewisse verwirrte Künstler und Kleinunternehmer mir das entgegen ausdrücklicher anders lautender Erklärungen gerne anhängen wollen

  • in wessen heiligem Buch wird denn ausdrücklich gesagt, dass Lüge und Betrug nicht nur erlaubt sind, sondern der Gläubige eventuell sogar dazu verpflichtet ist?

Das nur mal so am Rande bemerkt – unter der Voraussetzung, dass man von dem verlogenen Gehetze des religiösem Führers überhaupt argumentativ etwas ernst nehmen darf. Umkehrung der Rollen ist die übliche Masche um im „Recht“ zu sein. Und damit kann man dann alles rechtfertigen.

Was auf jeden Fall erkennbar ist: Der Herr Tamimi „argumentiert“ nicht ungeschickt mit Halbwahrheiten und Zitaten, um Moderntheologen seine Verfälschungen schmackhaft zu machen; dann noch ein wenig über „Imperialismus“ ablassen, damit die Linken auch anspringen – und schon haben wir die Suppe, die im Westen nur allzu gerne von allzu vielen gegessen wird, ohne die „Argumente“ je überprüft zu haben. Schließlich werden alle Vorurteile gegenüber Christen und Israelis im Westen nur zu gerne aufgenommen.

Update vom 11.05.06: Die ICEJ schreibt in einer Stellungnahme, dass neben dem ganzen anderen Unsinn Walter Riggans mit der ICEJ überhaupt nichts zu tun hat - so viel zur weiteren "Qualität" der "Fakten" des Autors (so weit er Fakten geliefert haben sollte).

8.5.06 20:38


...ihre Absichten zu demonstrieren...

Das war eine Forderung des Weltkirchenrats an die EU: „Der Hamas Zeit geben ihre Absichten zu demonstrieren“, bevor man den Geldhahn zudreht. Abgesehen davon, dass der Geldhahn eh nicht wirklich zugedreht wird, weil auf Umwegen weiterhin Unsummen in das Projekt Terrorstaat zur Vernichtung Israels geschickt werden: Die Forderung vom 11. Februar dürfte sich mit der Stellungnahme der Hamas zum gestrigen (Selbst-)Massenmordanschlag in Tel Aviv erübrigt haben, da die Absichten deutlichst demonstriert wurden.

Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri erklärte, der Anschlag sei Teil des palästinensischen Rechts auf Selbstverteidigung.

Bleibt nur zu klären, auf welche Weise die Europäer im Allgemeinen und die Kirchen im Besonderen jetzt wieder Erklärungen finden, weshalb die Terrorbanden weiter finanziert werden sollten. Aber da mache ich mir keine Sorgen, sie werden genug Verdrehungen der Wirklichkeit finden, um ihr Ziel zu erreichen.

18.4.06 15:13


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