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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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nur so am Rande

Wochenend-Schaschlik

Die israelische Botschaft hatte eine Einladung ausgesprochen: an Prinz Charles, ob er nicht Israel besuchen möchte. Die erste Reaktion des Privatsekretärs des Prinzen war wohl enthusiastisch. Das wurde dann gedämpft und der Besuch nicht vereinbart, damit der Prinz nicht hilft das internationale Image Israels zu aufzupolieren. Die TIMES lässt ihre Leser wissen, die israelische Botschaft habe die Einladung ausgesprochen, um die traditionell starken Beziehungen zwischen dem britischen Königshaus und Israel zu nutzen. Was Melanie Philipps zu der Frage veranlasst, welche Beziehungen das sein sollen – das müssen unsichtbare Bande sein, denn neben der klar und kräftig den islamischen Diktaturen zuneigenden Haltung des Prinzen hat noch NIE ein Mitglied des britischen Königshauses Israel in den 60 Jahren seines Bestehens einen offiziellen Besuch abgestattet.

Alles hat über die Anweisung Israels geschimpft, dass den PalArabern im Gazastreifen bei Fortsetzung der Raketenangriffe zeitweise der Strom abgedreht werden könnte. Was nicht berichtet wird, sind Israels Kraftakte die Stromversorgung im Gazastreifen sicherzustellen – gerade erst hat die Israel Electric Corporation Reparaturarbeiten durchgeführt, damit die Hamas-Untertanen nicht weiter unter schwankender Spannung leiden müssen.

Castro-Groupie Jean Ziegler von der UNO war in Kuba – nicht um dort etwas zu untersuchen, was die Missstände im Land angeht, sondern um die Vorbildlichkeit des kubanischen Staates bei der Versorgung seiner Bevölkerung mit Lebensmitteln zu loben. So ganz nebenher waren dann kubanische Geheimdienstler bei einer Pressekonferenz aktiv, bei der eigentlich keine Kubaner anwesend sein sollten (außer Journalisten) und sorgten aggressiv dafür, dass ein Reporter, der unangenehme Fragen stellte, von anderen Berichterstattern mit Namen und Arbeitgeber identifiziert wurde. Ziegler findet das anscheinend völlig in Ordnung, kritischen Frage stellende Journalisten auf diese Weise zu bedrohen. Und obwohl eine UNO-Sprecherin das nicht gut fand, wird sich Ziegler wohl nicht rechtfertigen müssen – ganz abgesehen davon, dass dieser Parteigänger der Tyrannen seinen Job behalten wird.

Wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn’s nicht so wär: Es gibt schon wieder eine neue Forderung der Terroristen für Annapolis. Dr. Saeb Erekat, Chefunterhändler der PalAraber in der „Westbank“, erklärte, er habe Anweisung von seinem „Präsidenten“ keine Vereinbarung zu unterschreiben, sollte nicht die Freilassung aller palästinensischen Gefangenen darin enthalten sein. Außerdem gehört dazu: Öffnung aller PA-Büros in Jerusalem, die Eliminierung aller Siedlungen der Westbank sowie der Rückzug aus dieser. Wenn’s sonst nichts ist... (Adolfs Verhandlungsstrategien lassen weiter grüßen.)

Mörder stehen vor Gericht – und die Schwester des Opfers wird des Saales verwiesen, weil sie die Schwester des Opfers und damit eine Bedrohung für die Täter ist. Ein schlechter Witz? Vielleicht, aber auch Realität in Amsterdam. Weil die Täter sich beschwerten, die Schwester sei eine Gefahr für sie, hat der vorsitzende Richter im Prozess die Anwesenheit der jungen Frau im Gerichtssaal untersagt. Die Welt auf den Kopf gestellt, nennt sie das. Ich finde das noch untertrieben.

18.11.07 23:38


Zitate!

Es gibt kein Land in der Welt, wo religiöse und nationale Identität miteinander verflochten sind.
Saeb Erekat, palästinensischer Chefunterhändler, gegenüber der Jerusalem Post auf die Frage, ob die PA bereit sei die jüdische Identität Israels anzuerkennen – arabischer Humor vom Feinsten, der besondere Lachsalven im Iran, Saudi-Arabien und einigen anderen Staaten ernten dürfte – besonders auch in Gaza.
Dank für den Tipp an Spirit of Entebbe. ElderofZiyon gibt noch einen weiteren Hinweis: Die „palästinensische Verfassung“ erklärt in Artikel 4: 1. Der Islam ist die offizielle Religion in Palästina.... 2. Die Prinzipien der islamischen Scharia soll die Hauptquelle aller Rechtsprechung sein. 3. Arabisch soll die offizielle Sprache sein. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen – außer, dass Erekat ein Heuchler und Lügner ist.

Wenn Frieden kommt und die Besatzung ein Ende findet, wird Israel in einem Meer von Frieden leben.
Mahmud Abbas13.11.2007 nach einem Treffen mit Shimon Peres.
Jetzt gibt es ein paar Dinge zu klären: Was ist Frieden? Wie sieht das „Ende der Besatzung“ aus? Und wie bekommt man die Hamas, die PFLP, die DFLP, die DFLP-GC, den Palästinensischen Islamische Jihad, die Hamas, die Hisbollah, die Syrer, die Al Aksa-Märtyrerbrigaden und Al-Qaida (um nur die prominensten „Widerstandsgruppen“ zu nennen) dazu auf Abbas zu hören?

Die Politik der EU, den europäischen Kontinent gezielt zu islamisieren, gehört zum schlimmsten Verrat der Geschichte der westlichen Zivilisation.
Blogger Fjordman, Gates of Vienna, 14.11.2007.

18.11.07 14:42


Schaschlik

Die Meldung über das Verbot auch persönlicher Bibeln im Olympischen Dorf in Peking soll ein „Missverständnis“ gewesen sein, vermutet das IOC. Eine solche Meldung liege ihm nicht vor. Da sind wir mal gespannt.

Der Sudan hat den Chef des UNO-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten aus dem Land gewiesen. Seine Untaten: Er hatte Vorwürfe gegen die Regierung von Süd-Darfur, die versuchte Flüchtlingslager gewaltsam zu evakuieren, wollte versuchen alle humanitären Organisationen in Süd-Darfur zu koordinieren, Demonstrationen für Frauen und Kinder organisieren und versuchte auch noch Flüchtlinge zu überzeugen das Kalma-Lager nicht zu verlassen. Mit anderen Worten: Die sudanesische Regierung ist nicht einverstanden, dass jemand mit ihr nicht einverstanden ist und sich auch noch erdreistet für die Sicherheit der Leute und ihre Rechte einzutreten.

Gibt es irgendwo ernsthafte und deutlich sichtbare Berichterstattung dazu, dass der europäische Rechnungshof zum dreizehnten Mal in Folge die Bilanzen der Europäischen Union nicht abgezeichnet. Mit anderen Worten: Der Rechnungshof befindet die Finanzen der EU für nicht rechtmäßig. Der Bericht findet sich hier (Englisch, pdf). Einen kurzen Überblick findet man (ebenfalls auf Englisch) hier.

Wieder einmal will ein PalAraber etwas tolles Neues machen bzw. haben und findet keine Möglichkeit dazu. Also wird wieder abgekupfert und ein „palästinensisches Yad Vashem“ vorgeschlagen. Da schlagen sie wieder zwei Fliegen mit einer Klappe: Einmal brauchen sie sich nichts Eigenes zu überlegen; vor allem aber stehlen sie den Juden wieder etwas Einmaliges, machen die Naziverbrechen kleiner und spielen sich und ihre Propagandalügen plakativ hoch, um die dumme Öffentlichkeit sowie die Terror-Kollaborateure mit Munition zu versorgen, die gegen Israel verwendet wird. Glückwunsch!

Hängt sie höher – ach nein, in Saudi-Land wird nicht gehängt, sondern gepeitscht. Besonders gerne Vergewaltigungsopfer, da wollen sie den Terror-Mullahs in nichts nachstehen: Ein Gericht in Al-Qatif hat befunden, dass ein schiitisches Vergewaltigungsopfer statt der letztes Jahr verhängten 90 Peitschenhiebe jetzt 200 und dazu noch eine sechsmonatige Gefängnisstrafe bekommen muss. Geht ja auch nicht, dass eine solche Schlampe zu glimpflich davon kommt... und dann auch noch in den Medien Stimmung macht und so das Gericht zu beeinflussen versucht!

Wahrscheinlich erhärtet das Rafsanjanis Ruf als „Moderater“: Mit Ahmadinedschad verbundene Internetseite greift Rafsanjani an. Die „Extremisten“-Seite wirft Haschemi Rafsanjani vor, er warne vor „der Gefahr, der sich der Iran ausgesetzt sieht“, weil er damit politisch punkten will.

Die nächste humanitäre Krise im Gazastreifen zeichnet sich ab: Die städtischen Arbeiter in Gaza streiken (sie haben seit acht Monaten ihren Lohn nicht erhalten) und deshalb sammelt sich Müll auf den Straßen und in allen Ecken. Die (pal-arabische) Menschenrechtsorganisation PCHR warnt vor den Folgen des inzwischen 5 Tage alten Streiks und fordert Notfall-Teams, die den Müll beseitigen. Jetzt fragt sich nur noch, wann sie auch hier wieder schaffen das den Israelis anzulasten.

Plötzliches Jihad-Syndrom? Ist doch immer wieder „schön“ zu sehen, wie Friedensbereit die PalAraber sind, die in Israel ihr Geld verdienen. Da kann es halt schon vorkommen, dass einer dieser armen Menschen sich aus heiterem Himmel gegen seinen Brötchengeber „wehrt“ und mal eben absticht. Andere, die innere spirituelle Kämpfe führen, sind beim Raketen schießen von der IDF ihren Jungfrauen zugeführt worden; in Hebron wurde ein Koran-Missversteher festgenommen, der mit einem Messer ein bisschen Jihad führen wollte. Alles nur Angehörige einer winzigen extremistischen Minderheit...

Ein etwas seltsames Verhältnis zu Journalisten scheint Außenminister Steinmeier zu haben, wenn es um Leute geht, die nach seiner Meinung nach Musterexemplare der Integration sind und deshalb gar nichts Schlimmes zu tun in der Lage sein. Er wirft Esther Schapira vor „nicht gründlich recherchiert“ zu haben in der Sache, die sie über Steinmeiers Vorzeige-Rapper an die Öffentlichkeit gebracht hat. Dumm nur, wenn es da nichts zu recherchieren gibt, weil die Journalistin nicht andere fragen musste, was der junge Mann so von sich gibt, wenn er aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, sondern es von ihm selbst zu hören bekommen – im direkten Gespräch zwischen ihr und ihm. Welche Recherche sollte sie also versaubeutelt haben?
Abgesehen davon, dass Steinmeier offenbar Schapira und ihrem Zeugen unterstellt, dass sie lügen: Wenn man sich so manche Texte des Rappers ansieht, dann kommt mir die Version von Schapira alles andere als unglaubwürdig vor, während Muhabbet seine Verteidigung mit den üblichen Phrasen versucht: Missverständnis, makelloses Image, Steinmeier, er hat es so nicht gesagt, das war ganz anders. Dazu dann noch ein wenig Schuldumkehr (Schapira habe mit ihrem Film beleidigt, ihr Mitautor geschubst) und schon steht der Typ, der laut Aussage seines Managers Ayaan Hirsi Ali gar nicht kennt, nach Schapiras Aussage ihr aber den Tod an den Hals wünscht, wieder ganz sauber da? Ich nehm ihm nichts ab. Und die sorgfältigere Recherche sollte mal der Außenminister anstellen – zum Beispiel durch das Lesen der Texte seines Kuschel-Migrantions-Herzbuben.
Mehr dazu bei Lizas Welt.

16.11.07 22:23


Wochenend-Schaschlik

Von den „Moderaten“ in der Hamas schwärmt gelegentlich der eine oder andere Moonbat. Einer, der zu diesen „moderaten“ Terroristen unbedingt hinzugerechnet werden soll, ist Ahmed Yussef, ein Berater von Ismail Haniyeh. Der hatte z.B. reichlich Platz in der Washington Post bekommen, um dort die Hamas auf die gleiche moderate Stufe zu stellen wie die Fatah; die New York Times ließ ihn „Give Peace a Chance“ singen. Abgesehen davon, dass die Inhalte seiner „moderaten“ Äußerungen immer dementiert werden, werfen ihm jetzt Mit-Terroristen vor, er „neige der Fatah zu. Sollte dieser Mann tatsächlich ein „moderater Terrorist“ sein – wo ist der Restentsprechender Moderater in der Hamas? Der Mann ist höchstens völlig isoliert, sollte er nicht nur PR-Lügen absondern.

Bisher haben sie mit Krieg und Terror gedroht, wenn „Annapolis” nicht in ihrem Sinn ausfällt. Jetzt verfällt die Terrorführung aus der Westbank auf subtilere Drohungen: Mahmud Abbas sagte, dass im Falle eines Scheiterns von Annapolis die Fatah geschwächt werden könnte und die Hamas stärker daraus hervor gehe. Was soll man nun glauben? Den einen Terroristen, die sagen sie müssten dann wohl aufgeben, oder den anderen Terroristen, die ohnehin sicher sind die Westbank zu übernehmen, sobald Israel sich zurückzieht? Ich denke, es ist die zweite Möglichkeit.

Es gibt doch ausnahmsweise so eine Art Solidarität „arabischer Brüder“ mit ihren pal-arabischen Genossen: Kuwait gibt jährlich der UNRWA 5,1 Millionen US-Dollar für die „Flüchtlinge“. Na ja, angesichts der Summen, die aus Europa und den USA an die UNRWA gehen, ist das wohl sehr bescheiden. Mit dem bisschen Geld zu protzen ist vielleicht Mentalitätssache – oder ein Propaganda-Versuch. Die restlichen, allesamt nicht ehrlichen Inhalte der Äußerung der kuwaitischen Diplomatin bei der UNO, Mona Bebehani vor dem Komitee für besondere Politik und Dekolonisierung der 62. Vollversammlung der Vereinten Nationen waren ein Loblied auf die UNRWA dafür, dass sie die arabische Flüchtlingshaltungspolitik ermöglicht.

Es muss schon so sein, dass UNO-Einrichtungen betroffen sind, damit der Generalsekretär der Organisation sich zum Terror gegen Israel konkreter äußert. Jetzt will Ban Ki-Moon eine Untersuchung des Vorfalls, bei dem pal-arabische Terroristen von einer von der UNRWA betriebenen Schule aus ihre Beschießung vornahmen. Ban verurteilt die Benutzung der Schule als Abschussrampe, was eine ernste Verletzung der Privilegien und der Immunität der UNO darstellt. Merke: Er verurteilt nicht die Mordversuche an israelischen Zivilisten!

Die neueste „Ehrung“ für Ehud Olmert: Er ist der korrupteste Politiker Israels. An zweiter Stelle lag bei der durch Umfragen festgestellten Rangliste der ehemalige Finanzminister und Olmert-Vertraute Avraham Hirschson, an dritter der engste Vertraute Olmerts, Haim Ramon gemeinsam mit Avigdor Lieberman (Vorsitzender von Yisrael Beteinu, ein Koalitionspartner Olmerts). An vierter Stelle Verteidigungsminister Ehud Barak gemeinsam mit – einem Olmert-Vertrauten. (Informationen aus dem Nachrichten-Mailing von The Media Line vom 8.11.07)

Zum ersten Mal hat einer dem Linksfaschisten Hugo Chavez unverblümt eins auf’s Maul gegeben: Während der spanische Premier Zapatero auf dem iberamerikanischen Gipfel noch zahm empfahl, Chavez möge doch bitte diplomatischer sein und José María Aznar keinen Faschisten mehr nennen, weil dieser demokratisch gewählt (und abgewählt) worden war, giftete der Südamerikaner weiter. Das ging dem neben ihm sitzenden König Juan Carlos auf den Geist und er fragte den venezolanischen Präsidenten, warum er nicht die Klappe hält. (Nachdem dann Nicaraguas Manuel Ortega dann die Rolle des Venezolaners übernahm, verließ der König den Raum.)

11.11.07 23:12


Zitate!

Fremdenfeindlich werden Taten bei uns nur eingeordnet, wenn Deutsche gegen Ausländer handeln.“
Polizeisprecher Gottfried Schlicht im Mai 2006 in einer Stellungnahme zu einem „Übergriff“ durch „Osteuropäer“ und „Südländer“ gegen fünf Afrikaner. Merke: Fremdenfeindlich können nur Deutsche sein!

Erinnert euch, was euch in Ägypten angetan wurde und vor viel kürzerer Zeit in Deutschland – erinnert euch und handelt danach.
Erzbischof Desmond Tutu, 27.10.07 in einer Predigt in Boston. Das tut Israel (meistens, nicht unbedingt unter Olmert) und wehrt sich. Aber das meinte Tutu nicht, denn er ist der Meinung, dass Israel schlimmer sei als das Apartheid-System in Südafrika! Er will, dass die Juden sich unter die Knute der Araber begeben.

Warum ist es eine große Ungerechtigkeit, wenn Leute kommen und eine Lebensgrundlage für mehr Menschen schaffen und die Wüste in Palmenhaine und Orangenhaine verwandeln? Warum ist es ungerecht, wenn es mehr Arbeit und Wohlstand für alle gibt? Das ist keine Ungerechtigkeit. Ungerecht ist es, wenn die, die im Land leben, es seit tausend Jahren zur Wüste werden lassen.
Winston Churchill, zitiert von Suzanne Fields in der Washington Times vom 1.11.07.

Der Hauptfeind unserer Zeit ist weder Imperialismus noch Zionismus, sondern Fundamentalismus und das religiös-faschistische System.“
Die Grünen – nicht etwa unsere in ihrem Gebrüll gegen George W. Bush! Nein, die Grüne Partei im Iran in ihrer Beschreibung der Zustände dort. Nachzulesen in Welt Debatte. Ob unsere Grünen da irgendwann auch hin kommen?

Das Oberste Gericht in Israel entscheidet über de Zulässigkeit von “Kollektivstrafen” gegen das Hamas-Regime in Gaza. Jetzt warten wir nur noch darauf, dass ein palästinensisches Gericht über die Zulässigkeit des Beschusses israelischer Ziele mit Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen entscheidet. Und dann setzen wir den Dialog auf gleicher Augenhöhe fort.
Henry, M. Broder, 3.11.07 auf der Achse des Guten mit einem Link zum zugehörigen Artikel in der NZZ.

Konflikte zwischen der Polizei und jungen Angehörigen von Minderheiten flammen auf, weil sie ein Gefühl von „uns“ und „denen“. Wir hatte gehofft, dass Poilizisten mit demselben Hintergrund wie sie es einfacher haben würden zu ihnen durchzukommen.
Lene Espersen, General-Staatsanwältin in Dänemark, nachdem von Migranten ein Anschlag auf einen Polizeianwärter mit Migrationshintergrund verübt wurde.

Ich bin mir nicht sicher, was als Nachricht mehr wert ist: dass die Al Aksa-Märtyrerbrigaden sich entscheiden eine dänische politische Partei zu bedrohen, das die Al Aksa-Märtyrerbrigaden noch immer in Gaza aktiv sind, dass es irgendwelche Dänen im Gazastreifen gibt, die nicht glauben, dass ihr Leben in Gefahr ist oder dass der dänische Sender DR glaubt, die Al Aksa-Märtyrerbrigaden seien eine Terrorgruppe.
Esther, Islam in Europe, 04.11.07 zu der Schlagzeile von DR.dk, dass eine Terrorgruppe im Gazastreifen der Dänischen Volkspartei droht.

Um der palästinensischen Führung gegenüber fair zu sein..., sie leben mit dem Erbe einer gewissen Art von Politik und der kann man nicht sofort entkommen.
Tony Blair (zitiert von David Horovitz in der Jerusalem Post in der Begründung, weshalb die Israelis den Palästinensern und besonders Mahmud Abbas einfach vertrauen und ihnen ohne Gegenleistungen ihren Staat ermöglichen sollten. Dazu meinte Robert Spencer von Jihad Watch: Wissen Sie, niemand hat der Adenauer-Regierung in Westdeutschland in den 1950-ern Persilscheine, weil sie “mit dem Erbe einer gewissen Art von Politik lebten”.

Die Palästinenser reden vom Frieden, aber so, wie sie sich verhalten, wird er mit ihnen nicht kommen.
Vera Lengsfeld, 05.11.2007 auf der Achse des Guten im dritten Teil ihres Berichts über ihre Israelreise.

Ich nehme an, Sie haben alle Ihre Bibeln dabei. Man geht ja in gefährlichen Zeiten nicht unbewaffnet aus dem Haus.
Ulrich Parzany, ProChrist-Prediger und ehem. CVJM-Generalsekretär, am 01.11. bei der Landesgemeinschaftskonferenz des Altpietistischen Gemeinschaftsverbandes in Böblingen. (übernommen von der Gegenstimme und der Rückseite der aktuellen ideaSpektrum).

Einmal im Reich, fuhren die barbarischen Einwanderergruppen fort sich zu vereinen, wodurch sie immer größere und mächtigere Einheiten schafften, die das Reich nicht aufzulösen hoffen konnte. Das Ergebnis war eine Umkehr des strategischen Machtvorteils, der das Reich hatte entstehen lassen, so dass diese neuen und mächtigeren barbarischen Gruppen in der Lage waren, sich Königreiche aus dem bestehenden Reich herauszuschneiden.
Peter Heather über das Ende des Römischen Reiches, zitiert von Richard Landes in einem Artikel über die Ignorierung der Islamisierung Europas durch die Europäer, die amerikanischen Mainstream-Medien und die linken US-Eliten und was das für den Westen bedeutet.

Die Botschaft ist so falsch wie ein Aufkleber „Polizisten sind Kriminelle mit größerem Budget“ oder „Ehe ist Vergewaltigung mit Hochzeits-Gelöbnissen“.
Nochmal Richard Landes, 6. November 2007, als Entgegnung zu einem Auto-Aufkleber mit der Behauptung „Krieg ist Terrorismus mit einem größeren Budget“.

Kein Antisemit gibt zu, dass er ein Antisemit ist, daher braucht er den Antizionismus als Rettungsanker, wenn ihm jemand auf die Schliche kommt.
Henryk Broder vor dem Frankfurter Oberlandesgericht zur Unterscheidung von Antisemitismus und Antizionismus.

11.11.07 16:50


Schaschlik

Da haben sich anscheinend zwei Realitätsverlustige gefunden: Außenministerin Rice schwadroniert davon, dass das Treffen in Annapolis zur Gründung eines palästinensischen Staates ist, ein „moderates Zentrum“ im Nahen Osten gegen den radikalen Islam zu stärken. „Fehlschlag ist keine Option.“ Mit dieser Grundhaltung kann eine realistische Lösung schon mal gar nicht zustande kommen!
Und Ehud Olmert unterstützt den Wahn, indem er öffentlich andeutet, dass eine Zeitachse zur Verhandlung eines „dauerhaften Friedens“ möglich ist. Mit anderen Worten: Es wird festgelegt, wann der Terroristenstaat entsteht, auch wenn die Mordbanden sich nicht dazu herablassen irgendwelche Zugeständnisse zu machen, die Israel seien Existenz sichern. Wie bescheuert sind diese Leute????? (Information aus dem englischen Newsletter der ICEJ.)

Die Volksrepublik China öffnet sich ja immer mehr und wird auch gegenüber Religionen immer toleranter. Oder doch nicht? Auf einmal sind – entgegen anderer Beteuerungen noch im Oktober – Bibeln als „gefährliche Gegenstände“ bei der Olympiade verboten; auch die Sportler dürfen aus „Sicherheitsgründen“ keine Bibeln mit ins Olympische Dorf mitbringen. Ebenso wird das Tragen religiöser Symbole untersagt; darüber hinaus gehören auch Tassen und Videokameras zu den „gefährlichen Gegenständen“. Bizarr übrigens auch die chinesische Beschränkung des erlaubten Drucks und Vertriebs von Bibeln auf die offiziell zugelassenen Gemeinschaften: Der Staat wolle verhindern, dass "illegale Vertreiber" die Preise in die Höhe treiben. In einem Land, in dem Bibeln nicht in normalen Buchläden verkauft werden dürfen. Fragt sich, wer hier Preise in die Höhe treibt – „Konkurrenz“ drückt die Preise! Sollten wir von der Völkermord-Olympiade ausgerechnet in diesem Punkt mehr Toleranz und Freiheit erwarten?

Was macht man, wenn man nicht genug Stoff gegen Leute hat, die man politisch hasst? Man bastelt sich die Hass-Verbrechen selbst, die man bei den bösen Leuten so sehr vermisst. Das tun die miesen Leute aus der rechten Szene, nicht wahr? Die erfinden Verbrechen und hängen sie anderen an. Huch, da war mal wieder jemand anderes am Werk (diesmal aus den USA): Eine Studentin der als wüst pro-islamisch und freiheitsfeindlich berüchtigten George Washington University hat die Hakenkreuze an ihrer Zimmertür selbst angebracht und dann Anzeige erstattet. Schön, dass sie sich verplappert hat und das jemand auf Video aufnahm. So haben wir ein weiteres Beispiel für linksextreme Lügenpropaganda.

Ach ja, die Zionisten sind ja so schlimm. Und Israel der Hort des Bösen. Und deshalb wandern alle Araber aus Israel aus nach Palästina ein – oh, umgekehrt: Der bevorstehende Gipfel in Annapolis lässt Befürchtungen aufkommen, dass Jerusalem geteilt wird und ein Teil der Stadt unter die Kontrolle der friedlichen Palästinenserführung kommt. Das hat die Anträge von Palästinensern auf israelische Staatsbürgerschaft in die Höhe schnellen lassen: 3.000 in den letzten vier Monaten (gegenüber einem Schnitt von 300 pro Jahr seit 1967). Der Grund: Sie sehen einfach bessere Lebensmöglichkeiten im Staat Israel.

Ein Leser hatte Michelle Malkin dieses Bild eines Demonstranten und seines Protestes gegen diesen Demonstranten geschickt (bitte auf Michelles Seite gehen, man kann das Foto nicht verlinken).
Der Demonstrant ist der Meinung, dass die Flugzeuge am 11. September 2001 per Fernsteuerung geflogen wurden, nicht durch Muslime. Darüber hält der Gegendemonstrant sein Schild: Dummkopf. Recht hat er! Und gut gemacht hat er es!

Die Universität Leiden hat einem Muslim-Extremisten eine Professur eingerichtet: Er wird den Sultan Omar-Lehrstuhl für Islamwissenschaften bekleiden, der vom Sultan von Oman finanziert wird. Der niederländische Bildungsminister hat keine Einwände. Die PVV (Freiheitspartei) beklagt, dass „der Sultan eines islamo-faschistischen Staates 2,5 Millionen Euro ausgeben darf, um Einfluss an einer niederländischen Universität zu gewinnen“ und dass Ramadan „ein Risiko für die nationale Sicherheit“ ist. Ramadan wird Imame ausbilden. Die USA wissen, wer der Mann ist und haben ihm ein Visum verweigert. Das ist dann offenbar die niederländische Antwort auf Ayaan Hirsi Ali.

Die nächste Apartheid-Maßnahme der Nazionisten: Obwohl die PalAraber weiterhin alles daran setzen den jüdischen Staat zu vernichten, hat die IDF mit ihrer Kooperations- und Verbindungsverwaltung ihre Anstrengungen erhöht die Abwasseranlagen in Gaza zu auszubauen, damit diese nicht wieder überlaufen wie im vergangenen Winter. „Es gibt Sicherheitsrisiken, aber das ist ein wichtiges Projekt und unser Job ist herauszufinden, wie wir mit ihnen umgehen.“ Kann sich irgendjemand vorstellen, warum ein Volk sich ständig verbiegt, um ausgerechnet den Feinden ständig hilft, die es vernichten wollen? Kann sich irgendjemand vorstellen, dass ein arabisches Land – geschweige denn Palästinenser – eine Spende an ZAKA, das Hadassah-Krankenhaus oder den Magen David Adom überweisen?

Schmuggeltunnel gibt es nicht und die Hamas bekommt alle ihre Waffen von israelischen Soldaten, die sie ihnen verkaufen. Ansonsten läuft der Schmuggel über See und die israelische Marine zu blöde ist die Schmuggler zu stoppen. Also sind die Israelis schuld daran, dass die Hamas so viel Unheil anrichten kann. So der ägyptische Geheimdienstminister (auf Englisch: Intelligence Minister). Sehr intelligent! Irgendwie muss man ja verhindern, dass der US-Kongress den Ägyptern die Hilfen nicht kürzen, weil sie nichts gegen die mythischen Schmuggeltunnel unternehmen, von denen gerade erst wieder einer eingestürzt ist.

YouTube macht mal wieder (keine) schlechten Schlagzeilen: Einerseits entfernen sie einen Vortrag über den Islam von Robert Spencer an der Dartmouth University. Andererseits gibt es offensichtlich keinen Grund ein Video zu entfernen, das einen „Nachruf“ für Alan Craig (was als Todesdrohung anzusehen ist), die es einem kalt den Rücken herunter laufen lässt. In dem Video werden er, seine Frau und ihre beiden Kinder gezeigt. Craig engagiert sich gegen die Londoner „Mega-Moschee“ im Bereich der Olympiaanlagen für 2012. Der Mann hat die Polizei informiert und um Schutz gebeten. Auch die Entfernung des Videos aus YouTube hat er gefordert. Es hat sich bis jetzt nichts getan. (Ausführlicher berichtet Melanie Philipps über den Hintergrund der Drohung gegen Craig.)

Wenn die Europäer schon keine Sanktionen gegen den Atomkriegstreiber Ahmadinedschad auf die Reihe bekommen, dann hat wenigstens US-Druck Folgen: Europäische Firmen ziehen sich aus dem Iran zurück, um keine Probleme bei ihren Geschäften mit den USA zu bekommen. So hat nach der Deutschen Bank, Dresdener Bank und Commerzbank jetzt Siemens keine neuen Geschäfte mit der Mullahkratie ausgehandelt, sondern die Bremse gezogen. Angeblich hat dabei auch deutsche Regierung Druck ausgeübt. In Frankreich hat Präsident Sarkozy den Großfirmen „nahe gelegt“ keine neuen Geschäfte mit dem Iran abzuschließen. Und das britische Außenministerium hat Shell und BP „über die Risiken weiterer Geschäfte mit den Mullahs informiert“; zwei britische Banken haben ihre Aktivitäten deutlich zurückgefahren. Wird Zeit, dass weitere Staaten und Firmen nachziehen.

Die schlimmsten Menschen der Welt – keine wirklichen Menschen sind, denn Juden sind ja die Nazis von heute – haben Notfall-Ausrüstungen in die Katastrophengebiete in Mexiko und der Dominikanischen Republik geschickt. Denen ist wirklich nichts zu schade, um mit dem Leid anderer für sich zu werben, nicht wahr?

Gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten. Auf jeden Fall in Sachen Irak und insbesondere, wenn sie zeigen, dass die US-Streitkräfte gar nicht in dem „Sumpf“ versinken: Die New York Times versteckte die Nachricht darüber, dass „eine militante Gruppe“ aus Bagdad vertrieben wurde, auf Seite 19. Diese „militante Gruppe“ war übrigens Al-Qaida. Das ist nun wirklich keine Nachricht für die Titelseite. Schließlich zeigt sie einen Erfolg im Irak auf. Und das geht nicht...

9.11.07 20:26


Stoff für’s Hirn

Wäre gut zu wissen, welche Maßnahmen Israel denn nun ergreifen darf, um seine Bürger zu schützen. So der Schlusssatz von Claudio Casula in seiner Beschreibung der (grundsätzlichen) Reaktionen von „Israelkritikern“ auf israelische Verteidigungsmaßnahmen. Die sollte man sich gut ansehen.

Noch ’ne Bemerkung dazu, dass das Volk nichts davon mitbekommen darf, was man gegen seine Führung hat und wer alles die Verantwortung nicht tragen müssen darf, hat Michael Kreutz vom Transatlantic-Forum zu bieten, diesmal in Sachen Iran. Links-gutmenschliche Haarspalterei ist wirklich widersinnig.

Dumpfbacken-Idiotie in Großbritannien: Ein „Think Tank“ – nämlich der liebste der Labour Party – hat einen solchen Schrott zu Papier gebracht, dass man sich fragt, ob die noch mit dem Hirn denken oder ob da nur grüne Matsche vorhanden ist. Ihre Vorschläge für ein „multikulturelles Großbritannien“ jedenfalls strotzen so vor Schwachsinn, dass man glatt versucht ist die Bekloppten nicht nur wegzusperren. Kommentar einer nicht ganz unprominenten Muslima: „Ich dachte, wir hätten den Kommunismus hinter uns gelassen.“ Genaueres gibt es bei Dr. Oliver Marc Hartwich auf der Achse des Guten, auf Englisch auch sehr ausführlich bei Islam in Europe.

In Teilen die Scharia einführen – das kann ja nicht so wild sein, wenn es nur die Muslime untereinander betrifft. Oder? Yaab hat auf der Gegenstimme gezeigt, was das wohl bedeutet – und in Indien schon Praxis ist. Durchgesetzt wurde das – wundert’s wirklich? – durch Randale!

Welchen schädlichen Einfluss die Friedrich Ebert-Stiftung in Sachen Nahost-Konflikt nimmt, kann man sich in der Übersetzung eines Berichts von NGO-Monitor bei Castollux ansehen. Hier findet sich die typische Selbstgerechtigkeit einer Truppe wieder, die behauptet nicht einseitig zu sein, weil man „mit Organisationen auf beiden Seiten“ zusammen arbeitet. Die Frage ist nur immer: mit was für Organisationen. Und da sieht es ganz übel aus, auch bei den israelischen Organisationen!

Das politisch inkorrekte Wörterbuch hat wieder etwas von Henryk M. Broder übernommen.

5.11.07 18:45


Wochenend-Schaschlik

Werbung (aus Überzeugung, ich krieg’ nichts dafür): Es gibt sie immer noch nur in Großbritannien, die „Israeli-Tücher“ (s. auch das Bildchen unten links in der Navigationsspalte). Warum sollen alle weiter ihre Palästinensertücher tragen? Dem kann man doch was entgegen setzen. Und so gibt es seit geraumer Zeit bei einer britischen Firma die „Kaffiyah Y’Isarelit“ (Israel-Keffieh), die statt über das schwarze (oder seltener: rote) Palli-Muster hellblaue Davidsterne verfügt. Ich finde, die Leute sollten davon mehr verkaufen. Ist zwar mit £12,- nicht ganz billig, aber es wird viel Geld für Sinnloseres ausgegeben.

Nachdem neulich schon eine komplette Schule dazu verdonnert wurde sich muslimisch zu kleiden und zu feiern, geht’s in Großbritannien mit den Dhimmi-Übungen weiter. Besonders Schottland scheint dafür anfällig zu sein. Die immer sehr nach Freiheit strebenden Brave Hearts üben im Bildungssystem die Unterwerfung: Learning Teaching Scotland (LTS) ist die schottische Schulbehörde. Und sie hat in einem Erlass im April 2007 verfügt, das Anschauen eines Muslims in einer staatlichen Schule sei eine Form der Diskriminierung, es könne als Anstarren und damit als eine Form der "Islamophobie" empfunden werden (Quelle: Times April 2007). Die Regelung ist seit dem Frühjahr gültig. Das ist eine Ausgeburt der Behörden – Muslimverbände zeigen Unverständnis für die Regelung!

Dänemark, das Land der Widersprüchlichkeiten – aber das ist eine Sache der unterschiedlichen Parteien. Im Oktober hat Dänemark Ayaan Hirsi Ali Asyl angeboten (und nicht nur ihr). Das war Sache der Regierung. Die in der Opposition sitzenden „Grünen“ wollen anscheinend nichts lieber als ganz schnell unter die Scharia zu kommen und setzten eine knallharte Islamistin ganz oben auf ihre Liste, die dieses Jahr vor allem dadurch geglänzt hatte, dass sie zur Terroranschlägen gegen die dänischen Soldaten im Irak aufrief. Ansonsten gibt die bis auf’s Gesicht Vermummte sie keinem Mann die Hand. Die dänischen Grünen nennen das „gelungene Integration“.

Der Hetzsender Al-Manar, betrieben von der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, schickt seine Hass-Parolen ungehindert in weite Teile Europas (in Frankreich, Spanien und den Niederlanden ist er verboten). Seine Beiträge strotzen vor Antisemitismus, Hetzpropaganda und permanentem Aufruf zu Mord. Ein Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des deutschen Bundestages ist der Meinung, dass al-Manar natürlich problematisch sei; ebenso sei jedoch verurteilenswert, dass italienische Pornosender nach Afghanistan hinein senden. Ich wäre auch nicht böse, wenn die Pornosender abgeschaltet würden – aber das auf eine Stufe zu stellen mit dem, was aus dem Libanon gesendet wird, zeugt nicht nur von Unkenntnis, das ist grobe Dummheit. Einen solchen Parlamentarier müsste man wegen völliger Inkompetenz aus dem hohen Haus jagen. Aber jedes demokratische Land hat die Vertreter, die es verdient, schließlich sind die auch gewählte Idioten gewählte Abgeordnete.

Wer hätte das gedacht? Die Hamas fabriziert die humanitäre Krise im Gazastreifen, nicht Israel! Genauer beschrieben wird das in der Jerusalem Post, die Oberst Nir Press von der Gaza-Verbindungs-Verwaltung zitiert: Bei einem Treffen am Sonntagnachmittag wurde er von Vertretern des palästinensischen Gesundheitsministeriums darüber informiert, dass die Krankenhäuser zu wenig Reserven an Anästhetika haben. Montagmorgen, weniger als 24 Stunden nach der Anfrage, lieferte Israel dem Shifa-Krankenhaus 151 „Ballons“ Lachgas. „Die Palästinenser müssen nur sagen, was sie brauchen.“ Normalerweise wird einige Tage vor Eintritt des jeweiligen „Notstands“ Bescheid gesagt; aber immer wieder geschieht das nur kurzfristig, um den Leuten im Gazastreifen das Leben schwer zu machen, den Anschein einer Krise zu schaffen und die Schuld den Israelis in die Schuhe schieben zu können.

Die Synagoge Ohel Yitzhak liegt mitten im muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt. Sie wurde von den Jordaniern – wie alle jüdischen Stätten – nach dem Krieg von 1948 gesprengt. Vor 15 Jahren wurde das Grundstück von einer Familie gekauft und die Synagoge wieder aufgebaut. Jetzt hat ein Rabbi vorgeschlagen, mit Hilfe der ohnehin unter der Altstadt vorhandenen Tunnel und Grabungsorte eine Passage vom jüdischen Viertel in die Synagoge zu bauen. Offensichtlich, um den jüdischen Betern zu ersparen durch das muslimische Viertel gehen zu müssen (und damit den Muslimen zu ersparen Juden sehen zu müssen). Von der Waqf (der muslimischen Tempelbergverwaltung) sind schon wieder Lügen zu hören, die Juden würden unter dem Tempelberg graben, um die Moscheen zum Einsturz zu bringen. Wir dürfen gespannt sein, was von an Propaganda kommt – wahrscheinlich, dass die Zionisten das arabische Viertel sprengen wollen.

Die „Menschenrechtsgruppen“ lernen es nicht. Jetzt hat eine versucht Studenten, die im Gazastreifen fest sitzen, freizuklagen, damit die an ihre Universitäten im Ausland zurückkehren können. Zumindest einer war gar kein Student, wie die University of North Texas bekannt gab. Das Beweis-„Dokument“ war eine Fälschung. Die „Menschenrechtler“ sollten vielleicht endlich erst einmal ihre Schützlinge überprüfen, bevor sie für sie vor Gericht gehen.

Luftfahrt-Interesse kann manchmal interessante Informationen bringen. So auch diese von der Aviation Week & Space Technology: Syriens Innenpolitik könnte zu dem offensichtlichen Erfolg der Mission [der israelischen Luftwaffe] vom 6. September geführt haben. Das Ziel war in Damaskus so geheim eingestuft, dass das Militär nicht darüber informiert und daher die Luftverteidigung unvorbereitet war, sagt ein Vertreter Israels.

Der jetzt doch nicht statt findende Strom-Boykott Israels hat schon Folgen: Ägypten will „mehr“ Strom in den Gazastreifen liefern. Das würde zumindest bedeuten, dass ein arabischer „Bruderstaat“ endlich einmal etwas sinnvolles für die PalAraber tut.

Die Zeichen mehren sich, dass der Annapolis-Gipfel entweder scheitert oder für Israel ganz mies ausgehen wird: Syrien verschiebt die „Alternativ-Konferenz“, versichert, die Legitimität von Präsident Abbas nicht in Frage zu stellen und unterstützt Einheit der palästinensischen Fraktionen. Das kann eigentlich nur heißen, dass sich die Terroristen mit dem Diktator in Damaskus geeinigt haben, wie sie vorgehen wollen. Und das kann für Israel nichts Gutes bedeuten.

Gleichzeitig schraubt Fatah-Premier Fayyad mit der nächsten Vorab-Forderung vor der Konferenz von Annapolis wieder am Druck auf Israel: Er fordert, dass Washington Druck auf Israel ausübt, damit die Konferenz ein Erfolg wird. Er verlangt von Israel Zustimmung zu einem Termin für den Abschluss der Friedensgespräche, „mutige Schritte“ schon vor der Konferenz und – und das ist die neue Forderung – die Freilassung von 2.000 palästinensischen Gefangenen (natürlich auch vor der Konferenz). Inzwischen warten die Terroristen gar nicht mehr darauf, ob Israel ihren Forderungen zustimmt oder sie in Betracht zieht, sie fordern auch so einfach immer weiter.

Der Mörder von Yitzhak Rabin ist Vater geworden (als Gefängnisinsasse!). Und das wird zu Provokationen genutzt. Sein Sohn wurde per Kaiserschnitt geboren, damit er ritusgemäß am 8. Tag nach der Geburt beschnitten werden kann – dem heutigen 4. November, dem Jahrestag der Ermordung Rabins. In was für einem Klima mag dieser Junge aufwachsen? Irgendwo hatte ich eine Überschrift gelesen, dass er ein Kind des Hasses sei. Das dürfte wohl so stimmen.

Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten – und umgekehrt anscheinend auch. Schlechte Nachrichten über der US-Arbeitsmarkt werden gerne verbreitet – und sind falsch. Wie die Arbeitslosenstatistiken für die Zeit der Bush-Regierung zeigt, liegt die Arbeitslosenquote in den USA klar unter der der Clinton-Jahre.

Ein zweiter Hort beständig schlechter Nachrichten für Bush ist der Irak. Und da fehlt dann gerne die Information, dass nicht Zahl der Opfer unter den Koalitionstruppen seit geraumer Zeit genauso kräftig sinkt wie bei der irakischen Bevölkerung. Ärgerlich, nicht wahr? Und darüber hinaus auch noch das: Bagdad ist so viel sicherer geworden, dass die Leute in die Hauptstadt zurückkehren! Wahrlich ein grausiger Meilenstein, der da erreicht wurde. Grausig allerdings vor allem für die Amerika-Hasser.

Unterdessen machen die Friedenstruppen der Weltregierung mal wieder mit weniger appetitlichen Aktivitäten auf sich aufmerksam: Mehr als 100 Blauhelme aus Sri Lanka wurden aus Haiti entfernt, nachdem sie dort in Kindersex-Skandale verwickelt sind. Gateway Pundit ergänzt diese Meldung mit einigen weiteren Links über die Geschichte des sexuellen Missbrauchs durch UN-Truppen. Die Soldaten werden übrigens von der UNO nicht weiter belangt – das ist Sache ihres Heimatlandes! (Wurde nicht in den Haag so ein Gerichtsdings etabliert, an das solche Fälle verwiesen werden könnten? Wäre das nicht eine angemessene Beschäftigung für die Robenträger dort, statt sich mit Sachen zu beschäftigen, die aus politischen Gründen dort hingetragen werden, ohne da etwas zu suchen zu haben? Immerhin heißt das Teil „Internationaler Gerichtshof“ – da sollte man dort die internationalen Verbrechen einer internationalen Weltregierungs-Truppe behandeln können!)

Potect Israel hat ein hübsches Bildchen zur “Karikatur der Woche” erklärt, das ich gerne weiter reichen möchte:

5.11.07 00:06


Zitate!

Es gibt eine lange Geschichte aus Europa entführter Mädchen, die in Marokko enden.
Ein Ermittler einer spanischen Detektivagentur, die auf das Aufspüren nach Nordafrika entführter Kinder spezialisiert ist. Er hat Zeugenaussagen, die die im Frühjahr in Portugal entführte Madeleine im Rif-Gebirge gesehen haben wollen.

Der Islam hat den Frauen die meisten Rechte in der Welt gegeben und sie sind starke und wichtige Teilnehmer an unserer Gesellschaft.
König Abdullah von Saudi-Arabien im Interview mit der BBC. Na ja, irgendeine Bildung muss der Mann ja haben.

Alexander van der Bellen will den Islam nicht mit Terrorismus verbinden! Könnten wir doch nur all die islamischen Jihadisten in der ganzen Welt davon überzeugen, das auch so zu sehen, dann würden wir echte Fortschritte machen!
Robert Spencer, Dhimmi Watch, 31.10.2007 zu einer Äußerung des österreichischen Chef-Grünen.

Das ist eben der Unterschied zwischen der radikalen Hamas und der gemäßigten Fatah: Die einen wollen Israel mit Tausenden Raketen beschießen, die anderen nur mit Hunderten. Wir sind beruhigt. So ist der Frieden greifbar nahe.
Claudio Casula, 1.11.07 auf Spirit of Entebbe zu der Nachricht, dass die Al Aksa-Märtyrerbrigaden gerade dem Abschuss Hunderter Raketen auf Israel gedroht haben. Die Überschrift spricht ebenfalls Bände: Neues von den Gemäßigten!

Europa löste ein großes Problem, das Problem der zionistischen Gefahr. Die Zionisten stellten eine starke politische Partei in Europa und verursachte eine Menge Unruhe. Da sie eine Menge Grundbesitz und ein Propaganda-Imperium hatten, machten sie die europäischen Regierungen hilflos. Was Hitler und die Nazis damals mit den Juden Europas machten, war zum Teil durch diese Umstände mit den Juden hervorgerufen. Sie wollten die Zionisten aus Europa hinaus werfen, weil sie ständig ein Stachel im Fleisch der dortigen Regierungen waren... Ihr oberstes Ziel war es Europa vor dem Übel des Zionismus zu retten und darin sind sie relativ erfolgreich gewesen.
Haschemi Rafsajani, Iran, 5.10.2007, der „moderate“ „Reform“-Mullah und gerne gesehener Gesprächspartner in Berlin.

3.11.07 20:18


Schaschlik

Ach, was tun wir nicht alles für den Frieden! Wir erklären Opfer zu Tätern, machen den Juden das Leben schwer und sehen es nicht als Widerspruch zu unseren Holocaust-Gedenkfeiern, dass wir Leuten nicht entgegen treten, die die Juden vernichten wollen – nein, diese Holocaust-Ambitionisten werden als Widerständler gerechtfertigt und ihr mörderisches Tun milde beobachtet. Die EU finanziert seit eineinhalb Jahrzehnten diesen Terror kräftig mit und hat dem Chef-Terroristen reichlich Geld direkt auf seine Privatkonten überwiesen. Das ist Routine. Anders als bei den Amerikanern; die haben zwar auch schon einiges in die Terroristen investiert, aber neuerdings klinken sie regelrecht europäisch aus: Bush versechsfacht die Hilfe für die Palästinenser. Schmuckstück der Begründung aus dem US-Außenministerium (woher sollen solche bekloppten Äußerungen auch sonst kommen): Vertreter des Außenministeriums sagten, das von Bush gewünschte Geld soll signalisieren, dass beträchtliche Hilfe an Führer fließen wird, die den Terrorismus ablehnen. - Nur, dass Mahmud Abbas und sein Premierminister Fayyad – ganz zu schweigen von den restlichen Fatah-Leuten – nun alles andere tun als den Terror abzulehnen!

Eine Diskussion in Washington stellte fest, was sich im Westen nur wenige so zu sagen trauen, weil gegen sie sofort die Keule heraus geholt wird. Nicht die Holocaust-Keule, die angeblich bei jeder Kritik an Israel geschwungen wird – eine Behauptung, deren Grundlage die Ideologie ist, dass die Juden ins Meer gehören. Und deren Vertreter ihre eigenen Keule schwingen: die Islamophobie-Keule, über die Opfer zu Tätern (und umgekehrt) gemacht werden. Kernaussage in Washington (von Anne Bayesfky): Mit dem Islamophobie-Begriff wird jegliche Kritik am Islam wie auch dem terroristischen Islam im Keim erschlagen. Mit anderen Worten: Die Holocaust-Keulen-Behaupter machen selbst mit ihrer Islamophobie-Keule das, was sie ihren Kritikern vorwerfen. Erfolgreicher im Keulenschwingen sind bisher die, die ihre Keule tatsächlich einsetzen. Nicht verwunderlich, wenn die angebliche Holocaust-Keule gar nicht wirklich benutzt wird.

Die Forderungsschraube der „moderaten“ Fatah-Terroristen für Annapolis wird weiter gedreht: Der palästinensische Chefunterhändler drohte am Dienstag, dass es keine Gespräche mit Israel geben würde, wenn keine fester Termin für die Gründung eines palästinensischen Staates festgelegt wird - der erste Hinweis, dass die Palästinenser den von den USA gesponserten Friedensgipfel über diese Frage den Bach runter gehen zu lassen. Und wem wird’s in die Schuhe geschoben werden? Die Strategie der Terroristen ist bekannt.

Nur zum Beleg: Mahmud Abbas hat gerade erst wieder betont, dass er Israel gegenüber keinerlei Zugeständnisse machen wird, die arabischen Staaten keinerlei Normalisierung zu Israel betreiben dürfen, bevor die 1967 eroberten Gebiete verlassen und sämtliche „Flüchtlinge“ zurückgekehrt sind – nach Israel natürlich. Mit anderen Worten: Egal, was sie behaupten, auch die „moderaten“ Terroristen arbeiten nur an einem – der Vernichtung des Staates Israel. Ein Verhalten übrigens, das einen Friedensnobelpreis einbringen kann, wie wir wissen...

Palästinensische Menschenrechte können nur und ausschließlich auf Kosten Israels gewahrt werden – arabische Bruderstaaten dürfen gefälligst nichts beizutragen, z.B. indem sie die „Flüchtlinge“ (in der x-ten Generation – das gibt es sonst nirgendwo auf der Welt!) integrieren. Nein, es muss so sein, dass sie als Eitergeschwür dienen, das gegen Israel verwendet werden kann.

Die Dänische Volkspartei nimmt in ihrem Wahlkampf – unter vielen anderen Dingen – Bezug auf den „Karikaturenstreit“ (ein viel zu harmloses Wort für das Verhalten der Islamisten und „moderaten“ Muslimführer). Dass das nicht ohne Aufmerksamkeit bei Extremisten-Muslimen bleiben konnte, war klar. Und so bezeichnet der Großmufti von Jerusalem das als „unzivilisiert“ und „von Hass erfüllt“; und setzt einen drauf: Er fordert von der Partei, das sie ihre „illegalen Tätigkeiten“ einstellt – wobei er voraussetzt, dass jeder weiß, dass und wieso das „illegal“ sein soll. Aber das macht ja nichts, definieren müssen extremistische Muslime so etwas nicht, es ist selbstverständlich, dass es so ist, wie sie es sagen. (Quellen: DR.dk, Politiken)

Folter ist, wenn die Gefolterten auch zu 100% sterben. Stirbt (versehentlich) einmal Opfer nicht, ist die Praxis insgesamt keine Folter.
So die Logik von Mohammed Jarvad Larijani, dem Generalsekretär des iranischen Menschenrechtsrats, der damit die Steinigung als „angemessene Form der Bestrafung“ rechtfertigt, die weder Folter noch unpassend ist, denn schließlich gibt es Leute, die diese „Bestrafung“ überlebt haben.

Anscheinden sollen die Amis schwer Konkurrenz in Sachen Nahost-Friedensgespräche bekommen: Da wird eine Alternative zu Annapolis in Damaskus (oder Teheran?) veranstaltet und jetzt machen sie im November in Istanbul eine Konferenz zum Thema „Befreiung Jerusalems von zionistischer Besatzung“. Kennzeichen der „Alternativen“: erstens kommen dorthin die bekannten Antisemiten und Terroristen(organisationen), um ihre Lösungsvorschläge für den Nahost-Konflikt zu propagieren; und zweitens ist natürlich das „zionistische Gebilde“ von der Konferenz ausgeschlossen. Was haben die Juden schon auf einem Friedensgipfel zu suchen? Die haben nur eins: zu verschwinden. Und Jimmy Carter, Hugo Chavez, Mohammed Khatami und Ken Livingstone werden dem gerne applaudieren.

Der Unterschied zwischen dem deutschen (weitgehend) und dem amerikanischen (überwiegend) Menschenbild scheint dieser zu sein: In Europa konzentriert man sich auf „Sorgen und Nöte“ (ob diese nun berechtigt sind oder nicht), in den USA auf „hopes and aspirations“ – Hoffnungen und Erwartungen. Die erste ist die Sichtweise der „das Glas ist halb leer“-Vertreter, die zweite die positivere Sichtweise.
Ich erwarte, dass jetzt die Gutmenschen kommen und mir vorwerfen, dass ich mir um die Sorgen und Nöte keine Gedanken mache – in der typischen Manier, dass die grundsätzliche Vorziehung des einen das andere ausschließt. Was ziemlicher Quatsch ist. Aber so klasse zu stereotypen Weltbildern passt.

Toleranz-Alarm: Im Iran wurde das Schneidergeschäft einer Christin verwüstet, sie selbst zusammen geschlagen, weil sie drei jungen Frauen, die mehr über ihren Glauben wissen wollten, davon erzählte. Das hätte sie nicht tun dürfen. Und so ist die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage rechtens. Hat ein iranischer Richter entschieden: „Evangelisation“ ist eine Tat, die Folgen haben darf und deshalb gibt’s keinen Schadenersatz.

Noch eine Bestätigung der Friedensbereitschaft der moderaten Terrorgruppe Fatah: Fatah hat begonnen die Raketenangriffe auf Israel (aus dem Gazastreifen) zu verstärken. Sie planen Hunderte weitere Raketen abzuschießen. Die Angriffe seien eine Antwort auf „die bösartige Balfour-Erklärung“ (von 1917!) Gleichzeitig predigt Außenminister Walter Steinmeier, dass seine Gespräche mit palästinensischen Politikern ergeben hätte, es herrsche dort Friedenswille. Geht’s widersprüchlicher?

Das hier ist zu köstlich, um es nicht einfach einzukopieren (aus dem Newsletter von „israel heute“): Ein iranischer Repräsentant auf dem jährlichen Treffen der Internationalen Kooperativen Allianz, das vergangene Woche in Singapur stattfand, floh nach Teheran zurück, nachdem er mit Mitgliedern der israelischen Delegation in Kontakt gekommen war. Israel war einer der 80 vertretenen Nation der Konferenz und die Delegation sah dieses Treffen als eine gute Möglichkeit an, einen Dialog mit dem iranischen Gesandten aufzunehmen und eventuell eine wirtschaftliche Beziehung zwischen den beiden Ländern anzukurbeln. Rami Mendel trat auf den Iraner zu und erbat sich Material für eine Zusammenarbeit aus, wobei sie sich zum Kaffee setzten. Dabei enthüllte Mendel seine Nationalität, woraufhin der Iraner schockiert davonlief und nicht mehr zur Konferenz zurückkehrte. Später konnte in Erfahrung gebracht werden, dass er nach Teheran zurückgekehrt sei, um einer weiteren Begegnung mit Israelis aus dem Weg zu gehen. Der ist wohl reif für die Klapse, der arme Mann!

2.11.07 22:06


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