HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

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Stoff für’s Hirn

Wäre gut zu wissen, welche Maßnahmen Israel denn nun ergreifen darf, um seine Bürger zu schützen. So der Schlusssatz von Claudio Casula in seiner Beschreibung der (grundsätzlichen) Reaktionen von „Israelkritikern“ auf israelische Verteidigungsmaßnahmen. Die sollte man sich gut ansehen.

Noch ’ne Bemerkung dazu, dass das Volk nichts davon mitbekommen darf, was man gegen seine Führung hat und wer alles die Verantwortung nicht tragen müssen darf, hat Michael Kreutz vom Transatlantic-Forum zu bieten, diesmal in Sachen Iran. Links-gutmenschliche Haarspalterei ist wirklich widersinnig.

Dumpfbacken-Idiotie in Großbritannien: Ein „Think Tank“ – nämlich der liebste der Labour Party – hat einen solchen Schrott zu Papier gebracht, dass man sich fragt, ob die noch mit dem Hirn denken oder ob da nur grüne Matsche vorhanden ist. Ihre Vorschläge für ein „multikulturelles Großbritannien“ jedenfalls strotzen so vor Schwachsinn, dass man glatt versucht ist die Bekloppten nicht nur wegzusperren. Kommentar einer nicht ganz unprominenten Muslima: „Ich dachte, wir hätten den Kommunismus hinter uns gelassen.“ Genaueres gibt es bei Dr. Oliver Marc Hartwich auf der Achse des Guten, auf Englisch auch sehr ausführlich bei Islam in Europe.

In Teilen die Scharia einführen – das kann ja nicht so wild sein, wenn es nur die Muslime untereinander betrifft. Oder? Yaab hat auf der Gegenstimme gezeigt, was das wohl bedeutet – und in Indien schon Praxis ist. Durchgesetzt wurde das – wundert’s wirklich? – durch Randale!

Ein paar interessante Bemerkungen zum Koran und der einzig wahren Sprache des Islam gibt Yaab auf der Gegenstimme zu bedenken.

Neueinträge im politisch inkorrekten Wörterbuch: Human littering, Pallywood und Oslo-Krieg.

11.11.07 16:44


Stoff für’s Hirn

Was haben die Republikaner (Rechtsaußen-Partei in Deutschland) mit ihrer Kampagne „Wir lassen die Kirche im Dorf“ und andere solche Truppen mit den Muslimbrüdern zu tun? Wie weit ist die Eroberung des Westens durch den Islam fortgeschritten und gibt es einen Plan hierzu? Gudrun Eussner hat ein paar Antworten – die dem Mainstream nicht gerade entsprechen. Aber genau deshalb sollte man sich den Aufsatz sehr genau zu Gemüte führen.

Hannes Stein hat eine Zusammenfassung eines Vortrags über Juden als Kronzeugen gegen das Judentum geschrieben – und dabei auch tief in die Geschichte gegriffen. Wichtig ist allerdings auch der Unterschied zu den antijüdischen Juden des (ausgehenden) Mittelalters und von heute: Damals hatten sie sich vom Judentum los gesagt (und waren z.B. in den christlichen Glauben übergetreten), heute bestehen sie darauf Juden zu sein – die besseren Juden als die, die wirkliche Juden sind.

Der Begriff des „Islamofaschismus“ ist ein schillernder und löst gerne Empörung aus. Wieso er trotzdem berechtigt und richtig ist, steht im Politisch inkorrekten Wörterbuch – auf dass die Islamofaschisten sich mal wieder aufregen und ihre Groopies sich empören können!

Hamas zeigt Humor hat Martin S. Hagen einen Gedanken überschrieben, den er zum Toben der Hamas gegenüber israelischen Maßnahmen gegen den Gazastreifen hatte.

Die Beschneidung der Meinungsfreiheit und die damit verbundene Gefährdung der Demokratie spricht Stefanie Galla in ihrem Kommentar Mundtot an. Es handelt sich dabei um eine weitere Facette dessen, was ich diese Woche angesprochen habe.

Wer sich für den Geisteszustand der heutigen Gesellschaft interessiert und auch noch für Rassismus-Problematik, der dürfte beim luclog unter dem Titel „Der gute Rassismus“ etwas zu lesen finden, das an Stichhaltigkeit nichts zu wünschen übrig lässt – und den politisch Korrekten so was von aufstoßen wird, dass sie vor Wut platzen.

Was machen wir hier?“, ist eine Frage, die Daniel Gordis gerne stellt – um sie auch zu beantworten. Einmal mehr, diesmal für sein ganz persönliches Leben, macht er das in „Ein Heimtrainer, zwei Flüchtlinge, ein College“.

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat immer mal wieder einen vereinzelten klaren Moment, so z.B. bei ihrer Handreichung zum Umgang und dem Dialog mit den Muslimen (bzw. Muslim-Verbänden). Solche Lichtblicke werden dann gerne immer wieder verwässert oder vernichtet. Oft aber sind Papiere dieser Kirche ziemlicher Müll, in ihrer Wirkung das Gegenteil dessen, was sie anstreben. So die gerade ausgegebene Friedensdenkschrift. Sie wird von Bernd Dahlenburg auf seinem Blog Castollux auf’s Korn genommen.

Das Politisch inkorrekte Wörterbuch erklärt mit Hilfe von Christopher Hitchens den Begriff „Islamo-Faschismus“. Da sollte doch „Islamismus“ auch definiert werden, wobei der Counterterrorism-Blog Hilfestellung gab.

29.10.07 15:42


Stoff für’s Hirn

Vielleicht angeregt vom Taliban-Banana Boat Song aus Großbritannien hat Astuga auf Philippika eine „Zehn kleine Negerlein“-Kopie über Taliban gebracht.

Ein Tabu brechen: Man wird doch Alfred Grosser noch kritisieren dürfen! Wirklich? Der hat doch dem stern von der Auschwitzkeule erzählt und dass Deutsche immer noch nicht den Staat Israel kritisieren dürfen, ohne sie zu spüren zu bekommen. Das zu kritisieren geht ja nun wirklich zu weit! Aber Gideon Böss hat’s gewagt – und zwar exzellent. Unbedingt lesen!

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist somit nicht der Kern der regionalen Instabilität, sondern ein Symptom eben dieser. Ihr Ursprung ist sehr viel komplexer, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.“ – So der abschließende Absatz der Übersetzung einer Faktensammlung auf dem Transatlantic-Forum. Es lohnt sich nachzusehen, wie diese Bewertung entsteht. Mit ein paar Fakten kann man einen Irrglauben aus den Angeln heben – voraus gesetzt, die Jünger des Irrglaubens fangen an zu denken statt die Fakten wegzulügen.

Kann der BILD-Chefredakteur sinnvolle Dinge über Gesellschaft, Politik und gesellschaftspolitische Entwicklungen von sich geben? Kann er. Und zeigt es im Interview mit der Weltwoche.

21.10.07 17:45


Antizionisten

Es gibt Texte, die kann man eigentlich nicht weit genug verbreiten, auch wenn man die Leser dafür gehörig durchs Net schickt. Dazu gehören immer auch solche, die die kleinen, bösen und politisch besonders korrekten Lügen entlarven. Eine dieser Lügen ist die Behauptung, Antizionismus und Antisemitismus wären trennbar. Welche eine Lüge das ist, zeigt Henryk M. Broder auf der Achse des Guten auf. Und prompt landete ein Eintrag zum Thema mit angeschlossener Zitierung Broders im Politisch inkorrekten Wörterbuch.
8.10.07 22:06


Stoff für’s Hirn

Islam ist Frieden“, wie wir ja alle wissen. Und damit es jeder begreift, hat Henryk M. Broder auf der Achse des Guten eine Sammlung von Beweisen erstellt. Die Sammlung wird laufend fortgesetzt - Teil 2 ist hier.

Matthias Küntzel hat am 29. September in Wien einen Vortrag gehalten, der die unglaublich negative deutsche und österreichische Rolle in Sachen Iran beschreibt. Man kann nur den Kopf schütteln.

Gudrun Eussner hat zugeschlagen – zwar schon im Juli 2005, aber jetzt durch neue Links ergänzt: Dhimmis in islamischen Staaten oder der institutionalisierte Rassismus: demnächst auch bei uns! Eine ausführliche Arbeit darüber, was uns bevor steht, wenn wir weiterhin nur „Islam ist Frieden“ singen und uns unterbuttern lassen.

Ein paar interessante Gedanken fasst Lizas Welt in Sachen Ausnahme für Muslime vom Rauchverbot in Vancouver zusammen. Fragen, die der Leser entscheiden muss: Ist das „positiver“ Rassismus? Sind Muslime mündiger als andere? Argumente für die Beantwortung gibt’s auch.

Eine neue, echt künstlerische Variante der „die Juden sind die Nazis von heute“-Verdrehung der Verhältnisse im Nahen Osten hat Thomas von der Osten-Sacken im Zusammenhang mit der anstehenden Frankfurter Buchmesse und ihrem Länderschwerpunkt Katalonien aufgetan. Wie das einzuordnen ist, hat er im WadiNet aufgeschrieben. Kleine Kostprobe: Die Summe aller Konzentrationslager, in den 6 Millionen Juden vernichtet wurden ... setzt der katalanische Künstler also in der dem Bild inhärenten Botschaft gleich mit einem Sperrzaun, dessen erklärtes Ziel es ist, gerade weitere Morde an Juden zu verhindern, also Leben zu retten, nicht zu vernichten.

Der Praxis iranischer „Recht“-Sprechung wird in einem Artikel von Wahied Wahdat-Hagh auf WELT debatte nachgegangen. Angesichts der Aussagen des Vorsitzenden des iranischen „Menschenrechtsstabes“ sollte man allerdings die Kotztüte bereit halten.

Dass, wenn zwei dasselbe tun, es noch lange nicht dasselbe ist, zeigt Yaab auf der Gegenstimme eindrücklich an Hand eines berüchtigten Beispiels auf.

Manchmal hat doch tatsächlich auch der Kinderstürmer etwas Positives zu bieten. Vielleicht liegt es daran, dass der Schreiber noch frisch im Volontariat ist, aber der Artikel über den Antisemitismus der deutschen Terroristen (Meinhof, RAF etc.), der sich in der heutigen Linken fortsetzt – Udo Steinbach bekommt eine verbale Ohrfeige, die sich gewaschen hat, sogar Rupert Neudeck wird nicht verschont – auch wenn der Antisemitismus-Vorwurf hier nicht mehr explizit gemacht wird. Eindrucksvoll auch ein Satz aus dem Schluss-Abschnitt: Aber in Gaza oder im Westjordanland ein Großraum-KZ sehen zu wollen, zeugt von epochaler Geschichtsklitterung. Ich staune, dass so etwas in der taz erscheinen durfte. Hoffentlich kommt mehr davon (man darf ja mal träumen).

Die Empörungsbeauftragte der Grünen hat sich wieder einmal als Hort der einzig wahren Weisheit geoutet: „... ‚Islamisierung Europas’... wird verwendet von einer Allianz von nationalistischen, rechtsextremistischen, christlich-fundamentalistischen und islamophoben Kräften in Europa, sekundiert von zahlreichen selbsternannten Islam- und Terrorexperten... Das schlechte Image der politischen Systeme in den meisten islamischen Ländern hat meines Erachtens wenig mit der Religion Islam zu tun...“ usw. usw. Vor allem scheint die Frau sich mit Zähnen und Klauen gegen die Einsicht zur Wehr zu setzen, dass der Islam auch politisch ist. Den gesammelten Irrsinn der Frau führt Politically Incorrect samt Einordnung an.

Wie man einen Fälscher und Lügner doch wieder, wenn nicht zum Helden, dann doch wenigstens zu einem weit besseren Menschen als Bush und alle sonstigen Konservativen macht, damit er seinen Heldenikonen-Status wenigstens nicht ganz verliert und von den Linken weiter hoch gehalten werden kann, ist derzeit in der ZEIT zu lesen. Wie dieser ZEIT-Artikel einzuordnen ist, steht bei Gideon Böss im Fuchsbau.

Wahrscheinlich ein weiterer Islamophober: Hartmut Krauss hat sich ein wenig Gedanken über den Islam und unser Grundgesetz gemacht und dem Ganzen einen langen Titel voran gestellt: Die expansive Sichtbarmachung islamischer Kontrollmacht im Schatten der Religionsfreiheit. Nicht abschrecken lassen, das lohnt sich!

7.10.07 20:57


Das jüdisch-israelische Dilemma

"Eine sehr außergewöhnliche Falle" nennt Melanie Philipps ihre Beschreibung der moralischen Klemme, in der die Israelis aus eigener Ethik stecken.
4.10.07 19:53


Stoff für’s Hirn

Was bedeutet es, ein als Terrorwerkzeug gekapertes Flugzeug abzuschießen, obwohl sich nicht nur Terroristen darin befinden? Worin besteht das moralische Dilemma einer solchen Entscheidung? Stefanie Galla beschreibt dies im Transatlantic-Forum - und zeigt auf, welche Folgen die Entscheidung haben dürfte, wenn ein solcher Abschuss kategorisch untersagt ist.

Die Columbia University im US-Bundesstaat New York hatte Mahmud Ahmadinedschad eingeladen. Ihr Präsident, Lee Bollinger, hat den Gast – wohl als Reaktion auf die heftige Kritik auf die Einladung des bekennenden Antisemiten und Holocaust-Leugners – unflätig begrüßt. Damit hat er doppelt idiotisch gehandelt. Warum, das (und weiteres) beschreibt Gudrun Eussner.

Dass Tony Judt ein ganz besonderer Jude ist, nämlich einer, der behauptet er würde mundtot gemacht und das ständig widerlegt, indem er überall herumlabert, wissen wir (hoffentlich). Henryk M. Broder bezeichnet ihn als einen derer, die mit dem Unsinn, den sie produzieren, die Ressentiments bedienen, deren Existenz sie bestreiten. Was dabei heraus kommt, hat er anhand von Auszügen aus einem Interview zusammengestellt.

Ein kleiner Eintrag in einem Blog – aber der könnte einigen Leuten vielleicht doch einmal ein wenig ihre Augen öffnen: Kewil hat in der NZZ beispielhafte muslimische Begriffsdefinitionen und Umgang mit Worten aufgeschnappt.

Henryk M. Broder hat mal wieder einen neuen Begriff kreiert: kulturelles Karzinom. Was das ist, kann man auf der Achse des Guten nachlesen.

Was hat das Vater Unser mit dem heutigen jüdischen Leben in Israel zu tun? Daniel Gordis erklärt es in seinem neuesten „Dispatch“: Meine Herren, senken Sie Ihr Haupt.

Dazu gibt es auch noch eine Betrachtung der Europäischen Aktivitäten (via UNIFIL) im Libanon, die aufzeigt, dass Angst die europäische Politik bestimmt und welche Auswirkungen das hat.

Neuester Eintrag im politisch inkorrekten Wörterbuch: Viktimologie.

30.9.07 21:30


Stoff für’s Hirn

Über die „endlose Toleranz“ (vor allem der Linken) mit dem extremistischen Islam und den sich darauf ergebenden Problemen schreibt Stefanie Galla im Transatlantic-Forum. Wichtig ist dabei, dass einerseits die Gefahr geleugnet wird, andererseits ein Problem bei den Muslimen besteht: Landesminister Günther Beckstein erklärte gegenüber dem ZDF, dass innerhalb der letzten fünf Jahre keine einzige Anzeige aus islamischen Kreisen gegen Extremisten in den eigenen Reihen erstattet wurde. Hieraus ist nur ein Schluss zu ziehen: Auf die Mithilfe unserer muslimischen Bürger können wir nicht zählen. Besonders wichtig: Aber es darf nicht sein – und das geschieht momentan – dass man die Minderheit der Muslime unter einen Generalfreispruch stellen will, nur weil sie eine Minderheit sind. Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen. Er ist differenzierter als es diese beiden Zitate vielleicht ahnen lassen.

Linke für Frauenversklavung ist die Überschrift einer Abrechnung mit der politischen Linken, ihrer verlogenen Art des Gutmenschentums und was wirklich links wäre. Und alles am Beispiel „Afghanistan“. Mehr als lesenswert.

Stuss hoch drei gefällig? Ich weiß ja nicht, ob ich wirklich auf solche Schmalspur-Denker verweisen sollte, aber es ist ein gutes Beispiel für die nie aus Erfahrung lernende Eindimensionalität den Nahost-Konflikt lösen wollen, ohne irgendeinen Ansatz von Ahnung zu haben. Ursachen werden ausgeblendet, langjähriger Terror nicht wahr genommen und die „Land-für-Frieden“-Platte steht auf Automatik. Dass Jimmy Carter in der Überschrift steht und befürwortet wird, spricht für sich. Nicht fehlen dürfen Irgun- und Lehi-Terroristen als Verhinderer eines friedlichen Zusammenlebens, Israel hat 1967 einen Präventivkrieg und dann ein Besatzungsregime begonnen, mit dem Abzug der Siedler ist alles in Butter und der Frieden kommt. Und das nennt sich Politikblog. Was für Blindfische! Wohl nicht anders zu erwarten, wenn bei einer Umfrage nur Negatives und Diffamierendes, aber natürlich keinesfalls eine positive Meinung als Antwortmöglichkeiten angegeben sind. Aber wie gesagt: ein Paradebeispiel.

Eine Wissenschaftlerin der Evangelischen Allianz hat auf die Empfehlungen des UNO-Menschenrechtspapiers vom August eine deutliche Antwort gegeben: Statt den Schein-Begriff der „Islamophobie“ einzuführen und die Menschenrechtsabkommen neu zu interpretieren, sollte die UNO lieber den angemessenen Begriff der Apostaphobie aufnehmen und die islamischen Gewaltherrscher in die Schranken zu weisen.

Alan Posener gibt auf seinem Blog bei „Welt Debatte“ ein Beispiel, wie man auf antiisraelische Hasstiraden äußernde rassistische Idioten antworten kann: Indem man ihnen ihre Ungenauigkeiten und Lügen aufzeigt und auf Genauigkeit besteht – und die auch noch in die richtigen Zusammenhänge stellt.

Die Ausgabe der Jungle World vom 20. September ist lesenswert – und online (hoffentlich auch weiterhin unter dieser Adresse). Thema: „Ein Gespenst geht um in der Linken“ – das Verhältnis der Linken zum radikalen Islam wird aufgearbeitet und analysiert. Daneben gibt es dann noch Themenbereiche, die auch informativ sind, so einer über die „Gralshüter mit Augenmaß“ (die Gruppen der Leute, die über das Regelwerk des Fußballs wacht) und „Zwiebelrouten“ (die eigene Anonymisierung im Internet), sowie einige interessante „Nebenschauplätze“ (z.B. die Lage der Demokratie in Hong Kong).

23.9.07 22:12


Neueinträge im Politisch inkorrekten Wörterbuch

19.9.07 21:11


Stoff für’s Hirn

Der wahr Islam und der echte Terror von Gideon Böss auf seinem „Fuchsbau“ zeigt ein wenig, aber sehr deutlich die Widersprüche auf, die uns begegnen, wenn es um Muslime im Westen und ihre Ansprüche geht – und am Ende ein kleiner, dezenter Hinweis darauf, wie die Leutchen mit dem Halbmond das ändern könnten, was sie ständig (nicht wirklich zu Recht) beklagen.

Eine weitere Beschäftigung mit dem jämmerlichen Werk der beiden Schreiberling findet sich bei Lizas Welt (wo auch auf Poseners Rezension wie auch auf die von Josef Joffe in der ZEIT verlinkt wird) – ausführlicher und mit Blick auf die deutsche Befindlichkeit, den Verlag und weshalb das Buch bei uns zum Schlager werden wird. Kostprobe: Fünf Lügen in nur zwei Sätzen, das muss man erst mal schaffen: Eine „uneingeschränkte Solidarität“ mit Israel gab es nie, die „zwei Experten“ sind ihrer akademischen Funktion zum Trotz nichts als Demagogen, bei der „fundierten Kritik“ handelt es sich de facto um eine Neuauflage der Protokolle der Weisen von Zion, das behauptete „Tabu“ war zu keiner Zeit existent, und die „überfällige Debatte“ braucht nicht erst ausgelöst zu werden, weil sie sich schon seit Jahrzehnten austobt. Da es aber das Credo der „Israel-Kritiker“ ist, auszusprechen, was angeblich niemand sich zu sagen traut – wiewohl es alle ungehindert tun –, und weil dieses Credo mainstreamkonform ist, obzwar respektive weil sich seine Vertreter als verfolgte Minderheit wähnen, kann die Wahrheit eine Pause einlegen, ohne dass es einem wissenschaftlichen Verlag schaden würde.

Lizas Welt legt mit Datum vom 11. September noch einmal nach und gibt ein paar neue Aspekte zum Campus-Verlag und der von diesem vermarkteten deutschen Ausgabe der „Israel-Lobby“. Fazit: Sage ja niemand, 62 Jahre nach Auschwitz zahle sich Antisemitismus hierzulande nicht mehr aus.

Nicht zum lesen, sondern eine Karikatur: Hamas-Kindergarten!

Der inzwischen schon dritte Brief von Mahmud Abu Mazen an „Olmi“ steht bei Spirit of Entebbe. Ahmed bedankt sich artig und ist ganz aus dem Häuschen, dass Olmi so großzügig ist wie ein lieber Onkel zum Lieblingsneffen. Besonders niedlich das hier: Darf ich dir denn wenigstens als kleine Geste meinerseits anbieten, dem Haufen Neonazis, den ihr gerade dingfest gemacht habt, Asyl in Ramallah zu gewähren? Ihr wärt sie los, und bei uns würden sie sich bedeutend wohler fühlen. Homosexuelle, Drogenabhängige und religiöse Juden angreifen – das ist bei uns nicht nur straffrei, es ist Volkssport! Und „Mein Kampf“ kriegen sie hier an jeder Ecke. Kannst ja mal drüber nachdenken.

Ein Fluggast wurde am Flughafen Lod bei Tel Aviv gefilzt. Das ist rassistisch, faschistisch und passiert nur Leuten, die für Frieden sind. Weil die Juden nichts aus Auschwitz gelernt haben. Thomas von den Osten-Sacken schreibt im Wadiblog, was davon zu halten ist. Leseprobe: Denn den Dreck, Ausschwitz und der Holocaust seien eigentlich eine gigantische Volkshochschule gewesen, damit die Juden Benimm lernen, kennt man aus Deutschland zur Genüge.

Der PA-Polizei fehlen vor allem Waffen – so der deutsche Polizei-Ausbilder für pal-arabische Polizisten in der „Westbank“. Das ist Weisheit, sonstiges Nichtwissen der EU-COPPS (Ausbilder der EU für die pal-arabische Polizei) und EU-BAM (EU-Monitore für den Grenzübergang Rafah) beschreibt Johannes Gerloff auf Israelnetz. Frohes Neues Jahr, Israel! Solche Freunde sind ganz, ganz toll!

Die Uneinsichtigkeiten und die Unfähigkeit zu Selbstkritik, verbunden mit Unverständnis für Kritik bei den Osnabrücker Synphonikern, der Osnabrücker Lokalpolitik und –Medien beschreibt Henryk M. Broder auf der Achse des Guten. Frappierend ist das vor allem deshalb, weil sich wieder einmal zeigt, wie weit auseinander Volkes Meinung und die der Künstler, Politiker und Medien liegen – wobei dann das Verhalten der Künstler, Politiker und Medienschaffenden gegenüber dem popeligen Volk wieder mal zeigt, wie wenig das Volk gefälligst zu zählen hat, wenn es etwas anders meint als die Glorien der Öffentlichkeit.

Wenn die Pappnase Ilan auf ihrem Dozententhron in Haifa ein neues Pamphlet zur Vernichtung des Staates Israel schreibt und Lord Helmchen aus Troisdorf seine grüne Soße dazu ablassen muss, dann könnte man es glatt für ein gutes Zeichen halten, dass Letzterer zur Veröffentlichung des Humbugs auf die Seiten eines mit verbalem Würfelhusten und reichlich bescheidenen Rechtschreib- und Grammatikkenntnissen ausgestatteten Superkünstlers zurückgreifen muss. Wer sehen will, wie man den Knalltüten-Schiss faktisch auseinander nimmt, sollte sich Claudio Casulas Kommentar bei Spirit of Entebbe genüsslich zu Gemüte führen. Besonders gelungen das Ende: Ein derart schlechter Text muss auch mit einem besonders blöden Satz enden, und Rupert enttäuscht uns nicht. Als sei ihm nicht bekannt, dass sich hierzulande kaum etwas so gut verkauft wie antiisraelischer Bullshit, greint er final:
„Leider gibt es wenig Aussicht, dass ein solches Buch in Deutschland deutsch übersetzt auf den Markt kommt.“
Schön wär’s.

Gruß and Lord Helmchen: Als wären solche Bücher nicht gerade in Deutschland erfolgreicher als irgendwo sonst! Der stellt mal wieder Wahrheit und seine unzureichende Wahrnehmung falsch herum auf. Tatsache ist immer, was ihm gerade gefällt. Fakten dürfen da nicht stören.

16.9.07 23:01


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