HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

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Werte, die unterstützt werden müssen?

Sie haben halt andere Werte, die Leutchen da unten im besetzten Land am Mittelmeer. Und das muss verstanden werden. Das muss Wert geschätzt werden. Sonst sind wir hier in Europa, im aufgeklärten Westen die Drecksäcke, die diskriminierend sind und andere nicht anständig schätzen. Und deswegen darf man nichts dagegen haben, sondern muss es positiv bewerten, wenn unsere Selbstmord-Helden auf unsere Werte pinkeln und sie verhöhnen. Das mit dem Pinkeln ist übrigens wörtlich gemeint, denn es wird dem Volk der potenziellen „Märtyrer“ bildlich vor Augen geführt, hier in einer Zeichnung vom 25. Mai 2006 in al-Risala:

Auf dem Buch der Freiheitsstatue steht übrigens „Demokratie“.


Jetzt werden unsere Terror-Apologeten alle aufstehen und verkünden, dies richte sich gegen die US-imperialistische Version der Demokratie. Und „vergessen“ dabei geflissentlich, dass die USA und der eine Teil des verhassten Westens sind. Dass nicht nur amerikanische Demokratie gemeint ist.* Dass die ach so armen Palästinenser (wie auch sämtliche anderen Hetzer islamistischer Prägung, die ja auch nur alle irgendwie sozial oder wirtschaftlich benachteiligt sind) lassen eigentlich keine Gelegenheit aus klar zu machen, dass der GANZE Westen beseitigt werden muss und westliche Werte nur zu einem taugen: als Klopapier – ach nee, nicht mal dazu, denn damit würde sich der islamistische Gläubige verunreinigen beim Abwischen des Allerwertesten. Beim drauf pinkeln macht er das nicht, da kein direkter Kontakt zum Unreinen besteht. Also pinkeln sie auf alles, was westliche Werte sind. Auch und gerade auf die Demokratie westlicher Prägung. Denn für sie ist das alles eine Soße, egal ob amerikanisch oder europäisch (oder australisch oder japanisch oder...). Gesagt und verkündet haben sie das ohne Ende. Nicht nur auf Arabisch. Aber Terror-Versteher hören und lesen das nicht, denn es passt nicht in ihre Vorstellung von der Welt. Da werden z.B. „Fortschritte“ und „Öffnung“ behauptet, wenn der Holocaustleugner und Völkermord-Forderer aus Teheran Frauen als Zuschauerinnen zu Fußballspielen zulassen will und von seinem Wächterrat zurückgepfiffen wird. Wie ernst soll man solche Einschätzungen nehmen?

Wenn also ein palästinensisches Zeichenmännchen auf die Demokratie-Freiheitsstatue pinkelt und da jemand tönt, damit seien nur die Amerikaner gemeint, dann weiß ich, was ich von dieser Person zu halten habe.

Und wenn ein Medium eine solche Zeichnung veröffentlicht wird, dann weiß ich, was ich von den Machern des Mediums und seinen Rezipienten zu halten habe.

Die Werte solcher Pinkler unterstütze ich nicht. Ich bekämpfe sie.


* Palästinensische Demonstration im März 2006:
Seit vielen Jahren versucht man in die islamische Jugend mit zweifelhaften Dingen wie Ideen der Demokratie einzudringen. [Al-Hayat al-Jadida, 4. März 2006]

3.6.06 00:23


Lüge als Lebenswirklichkeit

oder: Wenn Einbildung die Hauptbildung ist

2003 - Interview mit Scheik Ali Hussein Abu-Ibrahim, einem im Libanon wohnenden Palästinenser, der behauptet er sei 116 Jahre alt:

Frage: Was sind die wichtigsten Ereignisse in Ihrem Leben, was hat den größten Eindruck hinterlassen?

Antwort: Das erste war das Ereignis Hitler. Ich traf ihn in Jerusalem in einem der türkischen Armeelager und die Freundschaft zwischen uns war sehr eng. Damals war ich Unteroffizier, Hitler ein einfacher Gefreiter. Die Beziehung zwischen uns wurde immer enger, nachdem die Türkei auf Seiten Deutschlands in den Krieg eintrat. Das zweite Ereignis war, als ich [mit der Nazi-Armee] in Frankreich einmarschierte und es eroberte. Ich kommandierte die Kanone, die Paris beschoss, was aktiven Einfluss auf den Fall der französischen Hauptstadt und ihre Eroberung ohne nennenswerten Widerstand hatte. Hitler gratulierte mir wegen des Beschusses und seiner Folgen... Als Artillerie-Offizier nahm ich an vielen Operationen gegen die Engländer und Franzosen teil, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs...
[Al-Hayat al-Jadida, 12. Mai 2003]

Was zeigt uns das? Nicht nur, dass der schlimmste deutsche Kriegsverbrecher aller Zeiten bei den Palästinensern im Ansehen sehr hoch steht (es ist nichts allzu Ungewöhnliches, dass ein Kind den Namen „Hitler“ erhält; „Mein Kampf“ steht auf der Bestseller-Liste); es wird auch nicht nur von den Lesern dieses Unsinns gerne geglaubt, was da steht, sondern dieser Scheik glaubt offenbar selbst, was er da redet. Dass das historischer Unsinn ist, versteht sich von selbst. Hitler war im Ersten Weltkrieg nur an der Westfront – nicht einmal ansatzweise in Richtung Osmanisches Reich unterwegs, geschweige denn in Jerusalem! Und nimmt man die Behauptung, der Mann sei 116 Jahre alt, ernst, dann wäre er 1887 geboren – und bei Beginn des Zweiten Weltkriegs bereits 52 Jahre alt gewesen, bei Beginn des Frankreichfeldzugs 53. In diesem Alter als Frontsoldat an einem Offensivkrieg teilgenommen zu haben ist Unsinn hoch drei, selbst als Artillerie-Offizier. Aber das hindert al-Hayat al-Jadida nicht das Geschwätz abzudrucken, um die eigene Bevölkerung zu motivieren, die Juden zu vernichten.

Und mit jedem Euro, den da runter schicken, verstärken wir diese Haltung.

3.6.06 10:47


Das Demokratie-Verständnis des Vorsitzenen Abbas

Aus einem Interview der WAFA (PA-Nachrichtenagentur) und des PA-TV mit Mahmud Abbas zum 42. Jahrestag der Gründung der PLO:

...Abbas betonte, dass seit der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen alle Verhandlungen mit Israel in den Zuständigkeitsbereich der PLO fallen, weil die Palästinensische Nationale Autonomiebehörde [heplev: die es nicht gibt, „national“ ist genauso eine Erfindung der Terroristen wie die Titulierung des Vorsitzenden der PA als „Präsident“] nicht das ganze palästinensische Volk repräsentiert, denn sie repräsentiert nur die, die in den palästinensischen Gebieten leben.“

Demokratie ist also, was man gerade dazu erklärt. Die demokratisch gewählte Terror-Regierung ist nicht Vertreter des palästinensischen Volks, sondern die undemokratisch „eingesetzte“ PLO. Na ja, die Verhältnisse kennen wir ja in Ansätzen auch aus der EU: Alles, was die EU-Spitze ohne demokratische Legitimation (insbesondere die EU-Kommission) beschließt, wird umgesetzt. Die nationalen Parlamente haben ihre Zuständigkeiten abgegeben und haben nur noch abzunicken, was aus Brüssel kommt. Sollte der Finanzchef der Morde von München 1972 das Verhalten der EU als Orientierungshilfe genommen haben?

3.6.06 13:02


Demokratie braucht eine Grundlage

Im Irak geht es weiter „rund“. Nachdem die Wahl eines Parlaments vor Monaten einigermaßen glimpflich über die Bühne ging (sie wurde wenig boykottiert und es gab eine „erträglich geringe“ Anzahl von Ermordeten), macht nicht nur die „außerparlamentarische Opposition“ (von unseren Medien gerne „Aufständische“ genannt, obwohl sie reine Terroristen sind) weiter „Krawall“, auch die eigentlich als Organe der Demokratie gedachten Einrichtungen wie Parlament und Regierung haben anscheinend keine Lust darauf im Dienste ihre Landes zu stehen. So ist ein (gültiges) Kabinett immer noch nicht im Amt. Die Abgeordneten im Parlament weigern sich ihre Aufgaben wahrzunehmen, wenn ihre Diäten nicht von 5000 auf 8000 Dollar monatlich erhöht werden. Und auf der Straße werden Menschen mal eben aus ihren Autos geholt und erschossen, damit es so aussieht als hätten die Amerikaner mal wieder gewütet.

Am Besorgnis erregendsten ist das Verhalten der gewählten Volksvertreter. Sie scheinen Demokratie offenbar als Selbstversorgungsmöglichkeit zu betrachten. Schon die Zusammensetzung des Parlaments ist mehr als schwierig gewesen, um allen Gruppen irgendwie gerecht zu werden. Ein einfaches Mehrheitsprinzip gilt nicht, weil sicher gestellt werden musste, dass alle Volksgruppen – unabhängig davon, ob sie nun wählen gingen bzw. Kandidaten hatten oder nicht – wenigstens anteilig vertreten sind. Das widerspricht meinem Demokratieverständnis, denn wer seine Möglichkeiten nicht wahr nimmt, der verzichtet auf Repräsentation und damit auf Einfluss. Nun gut. Heute gibt es Hahnenkämpfe zwischen den parlamentarischen Gruppen – bis auf die eine Sache, die alle eint: Wir wollen mehr Geld! All das spricht nicht dafür, dass hier Demokratie gelebt werden wird oder sich vernünftig entwickeln kann.

Aber war das anders zu erwarten? Wohl kaum, wenn man sich ansieht, wie sehr das Ganze über’s Knie gebrochen wurde. Statt von „unten“ Institutionen aufzubauen, auf der kommunalen Ebene anzufangen und das System wachsen zu lassen, wurde gleich von Anfang an „oben“ gearbeitet. Das ganze Haus hat dadurch keine Basis, denn auf den unteren Ebenen ist nicht sicher gestellt, dass die Leute zum Wohl der Allgemeinheit arbeiten. Bei einem langsamen Aufbau hätte man diese finden und aufsteigen lassen können. Statt dessen hat man jetzt Einzelpersonen und Gruppierungen, die ihre eigenen Interessen verfolgen.

Typisch deutsch müsste man jetzt die Schuldfrage stellen. Und noch wichtiger: die Amerikaner sind schuld, weil die ja schließlich die sind, die da einmarschierten und die Demokratie einführen wollten. Beidem kann nicht widersprochen werden. Aber insgesamt wäre das doch etwas zu einfach. Schließlich sieht sich die amerikanische Regierung von allen Seiten unter Druck gesetzt schnell zu Ergebnissen zu kommen – und ist leider der Versuchung erlegen dem nachzugeben. Aber was aus Europa, der amerikanischen Linken und aus der Umgebung des Irak selbst kommt, darf nicht vernachlässigt werden. Neben dem Hauptfehler der USA haben die anderen erheblich dazu beigetragen, dass eine gründliche Demokratisierung nicht statt gefunden hat. Es wurde nicht nur von allen Seiten darauf gedrängt „demokratisch“ auf allen Ebenen umzusetzen, es wurde gleichzeitig ständig daran gearbeitet, dass im Irak keine Ruhe einkehren kann. Aus den Nachbarländern werden entweder Terroristen rein geschickt (Iran, Syrien) oder es wird auch schon mal direkt eingegriffen (Iran, Türkei). Alle Welt verlangt irakische Eigenständigkeit und grinst hämisch, wenn irakische Regierungsvertreter etwas tun, was den amerikanischen Interessen höchst zuwider sein muss – und übersieht, jedenfalls in Europa, dabei, dass z.B. ein Schmusekurs zwischen Irak und dem Iran auch nicht den europäischen Interessen entsprechen kann (außer natürlich DEM wichtigsten europäischen Interesse: den Amerikanern in die Suppe zu spucken).

Deutschland wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vier Jahre lang fast ausschließlich über eine Militärregierung der Alliierten regiert. Die demokratischen Institutionen wurden langsam wieder aufgebaut. Und die Nachbarn haben nicht dazwischen gefunkt. Dabei konnten die Alliierten auf deutsche Demokraten zurückgreifen, die im KZ, im Gefängnis oder sonst in der Versenkung verschwunden waren, während die Nazis 1000 Jahr auf 12 und die Weltbevölkerung um ein paar Millionen Menschen reduzierten. Dieser „Grundstock“ ist im Irak kaum vorhanden und trotzdem sollte innerhalb von kürzester Zeit alles auf die Beine gestellt werden, was in Nachkriegsdeutschland vier Jahre zur Einführung und 10 Jahre zur weit gehenden (aber immer noch nicht vollständigen) Selbstständigkeit führte. Das konnte nur schief gehen!

Das muss man Bush und seiner Regierung ankreiden. Aber auch den Europäern und den Staaten des Nahen Ostens, die lieber abseits standen, Forderungen stellten, Katastrophen an die Wand malten und gegen die Demokratisierung im Irak aktiv eingriffen. Jeder sollte hier vor der eigenen Türe kehren. Aber wer macht das schon, wenn man den Amis den Schwarzen Peter zuschieben kann?

5.6.06 14:25


Entschuldigung, dass wir eure Terroristen erschossen haben

So jedenfalls hat sich offenbar Premier Olmert verhalten, als er Präsident Mubarak in Scharm el-Scheik besuchte. „Im Namen des Staates Israel möchte ich meinem tiefsten Bedauern zu dem Vorfall Ausdruck geben, der am Wochenende passierte und bei dem zwei ägyptische Sicherheitsleute getötet wurden. Wir haben ein gemeinsames Komitee initiiert, um den Vorfall zu untersuchen; wir werden die Ergebnisse bedenken. Gleichermaßen haben wir unsere Sicherheitskräfte und Geheimdienste angewiesen in der Frage zu kooperieren und alles zu unternehmen, eine Wiederholung eines solchen Vorfalls in der Zukunft zu verhindern.“

Warum nur sind die israelischen Militärvertreter so aufgebracht wegen dieser Worte?

Ganz einfach. Der „Vorfall“ spielte sich nämlich so ab: Am Freitag drangen drei Männer aus Ägypten kommend über die israelische Grenze, die durch Stacheldraht markiert ist. Rund 150m auf israelischem Staatsgebiet eröffneten sie das Feuer auf israelische Soldaten, die sofort in Deckung gingen und zurückschossen. Zwei der Angreifer wurden getötet. Die Soldaten stellten fest, dass die Toten Uniformen einer fremden Armee trugen und mit Kalaschnikow-Gewehren, Funkgeräten 9 mit Patronen gefüllten Magazinen ausgerüstet waren.

Permier Olmert entschuldigt sich als bei Herrn Mubara dafür, dass israelische Soldaten zurückschießen und Angreifer töten, die die Grenze illegal und in der Absicht Israelis zu erschießen überschritten hatten? Wäre es nicht richtig herum, dass der Ägypter sich entschuldigt, dass seine Grenzer die Täter nicht aufgehalten haben? Dass es ägyptischen Polizisten gelungen ist nach Israel einzudringen um zu morden?

Verkehrte Welt. Einen solchen Regierungschef wie den israelischen begreife ich nicht!

Der ägyptische Innenminister behauptete vorab erstmal, die Ägypter hätten sich auf ägyptischem Gebiet befunden. Eine israelisch-ägyptische Untersuchung stellte fest, dass sie sich doch auf israelischem Territorium befanden, als sie erschossen wurden. Aber vielleicht reicht ja die Behauptung des Innenministers aus, damit eine Entschuldigung an die Ägypter fällig ist, dass Israelis sich nicht einfach erschießen lassen...

5.6.06 23:26


Stimmt, es ist kein Arzneimittel, wird aber so behandelt

Das ist die Kurzform einer Erfahrung der letzten 8 Tage mit dem deutschen Zoll und der daran hängenden Gesetzgebung - gesetzlich verordnetem Unsinn hoch 3!

Vor Kurzem hatte ich im Internet bei einer Firma mit britischer URL Zinkkapseln bestellt. Die bekommt man hier in jedem halbwegs sortierten Supermarkt, sogar beim Aldi. Nur waren die bei der von mir angesteuerten Firma ca. 25% billiger, trotz Versandkosten. Letzte Woche hatte ich dann Papiere im Briefkasten: Zusammengeheftete Blätter von Hauptzollamt und Deutsche Post AG, die ausführlich Auskunft darüber gaben, dass der Verdacht besteht, dass eine für mich bestimmte Postsendung Arzneimittel enthalte. Weiterhin Belehrungen darüber, dass die Einfuhr nicht gestattet werden kann und wie ich bitte damit umzugehen habe. Innerhalb einer Woche könne ich beim Zollamt vorsprechen, ohne dass mir Kosten entstünden, danach würden Verwahrungsgebühren erhoben. „Im Zweifelsfall können Sie eine kostenfreie Begutachtung durch das Gesundheitsamt bzw. die entsprechenden Lebensmittelüberwachungsbehörden beantragen.“

Das Ganze ohne Briefumschlag, damit es jeder lesen kann, der’s in die Hände bekommt...

Heute war ich da. Die Öffnungszeiten sind so günstig, dass sich jeder normale Arbeitnehmer Urlaub nehmen muss (7.30 – 15.00 Uhr, freitags bis 14.00 Uhr). Ein sehr netter und verständnisvoller Beamter erklärte mir, worin das Problem besteht: Die von mir bestellten Pillen seien Nahrungsergänzungsmittel und keine Arzneimittel. Da sie aber mehr als das Sechsfache einer Tagesdosis ausmachen, fallen sie trotzdem unter das Arzneimittelgesetz und werden wie Arzneimittel behandelt – d.h. nicht ausgehändigt. Ich habe jetzt die Wahl zwischen drei Wegen:
1. Untersuchung durch das Gesundheitsamt
2. Annahme verweigern und zurückschicken an den Absender
3. Annahme verweigern und Zuführung zur Vernichtung

Zur ersten Möglichkeit konnte er mir aus seiner Erfahrung sagen, dass ich praktisch keine Chance hätte die Zinktabletten zu erhalten. Es hat in diesem Kalenderjahr nur eine einzige Sendung gegeben, die genehmigt worden war; dabei handelte es sich um ein Badesalz. Knoblauch-Tabletten, Magnesium-Tabletten usw. sind alle nicht ausgehändigt worden.

Inoffizielle Aussage eines weiteren Zollbeamten: Die Pharma-Lobby hat in Deutschland offensichtlich so viel Einfluss, dass dieser Schwachsinn möglich ist. Die Gesetzes- und Vorschriftenlage ist leider so irrsinnig.

Ich enthalte mich jedes weiteren Kommentars...

6.6.06 14:35


Friedensapostel? Friedensplan?

Heute wurde im WDR (und sicher nicht nur da) berichtet, dass Mahmud Abbas eine Volksabstimmung über die „Erklärung der Gefangenen“ anberaumen will – soll ein palästinensischer Staat in den vor 1967 von Jordanien und Ägypten besetzen Gebieten ... ach nein, der WDR spricht von den Gebieten, die 1967 von Israel besetzt wurden. Soll also auf diesen Gebieten ein palästinensischer Staat gegründet werden?

Kein Bericht über dieses möglicherweise anzuberaumende Referendum geht über den Äther, ohne dass ausführlich dargelegt wird, dass diese Erklärung und die so verfolgte Politik eine Anerkennung Israels darstelle und die Palästinenser damit festlegen würden, dass sie friedlich Seite an Seite mit Israel leben wollen. Ausdrücklich betont wird (jedenfalls im WDR), dass die Palästinenser damit die Forderung nach einer Gründung des eigenen Staates auf dem gesamten Gebiet „des historischen Palästina“ verzichteten. Diese Darstellungen nehmen jeweils weitaus mehr Zeit ein als die Konfliktsituation zwischen Abbas und seiner Fatah auf der einen und der Regierung samt Hamas auf der anderen Seite. Die Deutschen bekommen eingehämmert, dass die von Israel verurteilten Terroristen und mehrfachen Mörder, die das Dokument verfassten, Frieden mit Israel wollen und dieser vor der Türe steht, sollte in dem Referendum der „Plan“ angenommen werden.

Fragt sich nur, was da wirklich drin steht – bzw. was die Medien, Korrespondenten und Kommentatoren nicht sagen. Honestreporting.com zitiert das im Dokument erklärte Ziel:

“Das palästinensische Volk... will seinen unabhängigen Staat mit Al-Quds al-Scharif als ihrer Hauptstadt auf allen 1967 besetzten Gebieten gründen und das Recht auf Rückkehr der Flüchtlinge und die Befreiung aller Gefangenen und Verhafteten sicher stellen.“

Sehr schön. Von Frieden, Anerkennung Israels und Leben Seite an Seite mit Israel ist da NICHT die Rede. Es wird ausschließlich von der Gründung des Palästinenser-Staates geschrieben, was genau dem Phasenplan der PLO von 1974 zur vollständigen Befreiung des ganzen historischen Palästina entspricht. Es wird vom Rückkehrrecht der „Flüchtlinge“ geschrieben – was Israel sich nicht leisten kann, sondern was einer Überschwemmung Israels mit einer feindseligen Bevölkerung und damit zur Beseitigung Israels und Anschluss an den palästinensischen Staat führen wird – die demographische Überwältigung des verhassten Feindes.

Das reicht alles nicht, um die Traumtänzer und „Ich-sehe-nur-was-ich-sehen-will“-Typen hinterfragen zu lassen, was sie da alles in die Formulierungen der Terroristen hinein interpretieren, das nicht einmal ansatzweise da ist.

Da wird dann wohl auch nicht helfen, was das Washington Institute for Near East Policy feststellt: Das ‚Nationale Übereinkommen’ verurteilt keine Gewalt, sondern unterstützt in Wirklichkeit „die Konzentration des Widerstands in den 1967 besetzten Gebieten“ - sprich: Wir sammeln in all diesen Gebieten unsere Kräfte, um dann endlich richtig zuschlagen zu können.

Der Plan begrenzt weder palästinensische Ansprüche, noch weist er Gewalt zurück, weder innerhalb des Israel von vor 1967 noch andernorts. Während die Medien derzeit aus dem Plan ein Riesending machen, weil die Hamas sich dagegen stellt, sollten alle den Medien klar machen, dass dieser Plan keineswegs ein Durchbruch ist. Es ist an der Zeit, dass endlich nicht von dem ausgegangen wird, was die Äußerungen der Palästinenser nach dem Wunschdenken der westlichen Gutdenker alles beinhalten könnten. Es ist an der Zeit sich endlich anzusehen, was tatsächlich in diesen Äußerungen steckt und dass damit die Ziele der Terrorführer noch lange nicht aufgegeben worden sind.

6.6.06 16:00


Hamas bekämpft Einseitigkeit der Medien

honestreporting.com Media backspin
Montag, 5. Juni 2006

Bewaffnete der Hamas randalierten heute [5.6.2006] in einem Fernsehsender in Khan Junis. Reuters erklärt, warum:

Es war der erste solche bewaffnete übergriff auf das offizielle Fernseh-Netzwerk in den Palästinensergebieten seit die Hamas, eine militant islamische Gruppe, im März eine Regierung formte, nachdem sie die Fatah in den Wahlen vom Januar besiegte...

Die Bewaffneten schossen in die Sende-Anlagen, Computer und einen Transmitter, der Berichte aus Khan Junis zu einem Studio in Gaza Stadt übermittelte. Sie riefen, dass das palästinensische Fernsehen die Wahrheit verdrehe und dass seine Berichterstattung einen Färbung zu Gunsten der Fatah habe.

So sieht anscheinend effiziente Konfliktlösung aus!

6.6.06 16:29


Deutschlands Islamisten und die ungehinderte Erziehung in den Hass

„frontal21“ warf eine sehr berechtigte Frage auf: Gegen Achmadinejad und seine Holocaust-Leugnung sowie seinen Antisemitismus wird hier ins Feld gezogen. Warum passiert das nicht auch bezüglich des alltäglichen Antisemitismus, der über Fernsehen, Filme und Schriften verbreitet wird?

Am Beispiel des iranischen Film-Machwerks „Zehras blaue Augen“ wurde aufgezeigt, wie Hetze gegen Juden betrieben wird und welchen Anteil dabei Schlüsselfiguren aus der türkischen Islamisten-Szene, insbesondere aber gerade der Mili Görüs hat. Es wurde deutlich aufgezeigt, wie muslimische Kinder auch in Deutschland auf diese Art gezielt zu Hass, Rassismus, Antisemitismus und Gewalttätigkeit erzogen werden.

Angesichts der gezeigten Fakten ist das Abwiegeln des gezeigten Vertreters der Mili Görüs absurd.

Noch absurder ist allerdings – und das wird auch deutlich gesagt – das Verhalten deutscher Behörden und Regierungen. Statt z.B. den Satellitenkanal TV5 abzuschalten, wie das in Frankreich geschehen ist, wird hier wieder mal der „Dialog“ gesucht. Ein „Dialog“, der sich nicht mit den Undingen befasst, sondern beschwichtigt und versucht mit dem erhobenen Zeigefinger die Radikalen zur Umkehr bewegen und die Moderaten zu stärken. Nur: Wenn man nicht Tacheles redet, dann nutzt Reden gar nichts mehr. Weil Konsequenzen noch nicht mal angedacht bzw. angedroht werden.

Aber vielleicht liegt es ja auch daran, dass die deutsche Justiz der Politik für konsequentes Handeln den Boden entzieht. Dafür gibt es ja in letzter Zeit auch zunehmend Beispiele.

Hier gibt es das Manuskript zum Beitrag. Unbedingt lesen, wer’s nicht gesehen hat!

7.6.06 15:35


Falsche Beweise zum Haditha-Massaker

Ich will mir kein Urteil dazu erlauben, was in Haditha passiert ist oder nicht, sondern die Untersuchungen abwarten. Allerdings finde ich, dass die Art und Weise des Umgangs mit dem Vorfall in den Medien nicht unbedingt dafür spricht, dass Objektivität walten gelassen wird. Ein besonderes Beispiel für den Verdacht, dass die, die die USA anklagen, es mit der Wahrheit nicht unbedingt so genau nehmen oder nur allzu gerne Propagandacoups aufsitzen, liefert Michelle Malkin. Dass ausgerechnet der angesehenen Londoner TIMES ein solcher Fehler oder eine solche Fälschung unterläuft, ist bezeichnend. Im Folgenden Ausschnitte aus Michelles Blog-Eintrag - die zugehörigen Bilder haben sich leider nicht in diesen Eintrag verlinken lassen, deshalb sollte man sie sich bitte bei Michelles Blog ansehen:

Schauen Sie sich das Foto aus dem Bericht der Times vom 1. Juni 2006 mit der Überschrift „Massaker-Marines von Hass geblendet“ gründlich an.


Hier fehlt das erste Foto

Wenn man den Eindruck hat, dass die Toten am Boden von den Marines massakriert wurden, dann ist das genau das, was die TIMES erreichen will. Man achte auf die Bildunterschrift: „Opfer in al-Haditha. Die USA führen zwei Untersuchungen durch. (AP)“

Aber jetzt sollte man sich auch dieses Foto genau ansehen:

Hier fehlt das zweite Foto

Es handelt sich ganz klar um denselben Ort. Dieselben Leichen. Dieses zweite Foto ist mit breiterem Winkel gemacht, man sieht drei weitere Leichen im Vordergrund.

Allerdings ist dieses Foto nach Angaben dieser Beschreibung der Szene von Newsweek NICHT vom Vorfall am 19. November in Haditha mit den Marines, wie die TIMES Glauben machen will. Die Bildunterschrift lautet: „Aufständische in Haditha exekutierten 19 shiitische Fischer und Nationalgardisten in einem Sportstadion.“

Die Leute auf dem Bild wurden nicht von amerikanischen Soldaten, sondern von Terroristen ermordet. Der Newsweek-Artikel stammt aus dem Mai 2005 – volle sechs Monate VOR dem Vorfall mit den Marines in Haditha. Aus dem Newsweek-Artikel:
Aufständische in einer weiteren Stadt bei Bagdad, Haditha, antworteten mit der Entführung von 19 schiitischen Fischern und Nationalgardisten, reihten sie vor einer Wand in einem Sportstadion auf und erschossen sie.

Michelle Malkin ruft ihre Leser dazu auf, der TIMES die Meinung zu sagen. Dem kann ich mich nur anschließen:
- letters@thetimes.co.uk

update 4.6.06: Das Lügen-Foto hat die Times inzwischen entfernt. Michelle Malkin hat eine Antwort vom US-Korrespondenten der Zeitung bekommen, der den „furchtbaren Fehler“ bedauert – ist allerdings auch beleidig und beschwert sich heftig, die Times würde jetzt von Michelle durch den Schmutz gezogen, weil sie unterstellt, die Zeitung habe den Eindruck erwecken wollen, mit dem Foto wolle man die Marines verunglimpfen. Worauf er die Antwort bekam, dass, wenn die Times dieses Foto in einem Artikel benutzt, in dem von einem Massaker durch US-Marines die Rede ist, dann dieses Foto offensichtlich den Eindruck erwecken soll, diese Menschen seien von den Marines ermordet worden. Wozu war das Bild sonst vorhanden?

Eine Erklärung für den „furchtbaren Fehler“ liefert die Times nicht. Am Anfang des Artikels wurde eine kurze Notiz eingefügt: „Diese Geschichte enthielt ursprünglich ein Bild, dessen Bildunterschrift die Szene irrtümlich als von dem behaupteten Vorfall in al-Haditha stammend beschrieb. Das Bild stammt in Wirklichkeit von einem anderen Vorfall, der irakische Aufständische involvierte.“

Obwohl die Times ihren Fehler korrigierte, hat dieser noch kräftig Auswirkungen, weil er sich offensichtlich in die Gehirne der Leser eingebrannt hat. So kann man z.B. diese Karikatur aus der Chicago Sun Times "bewundern":

Auch dieses Bild bekomme ich leider nicht eingebunden, bitte hier auf Michelles Seite gehen

7.6.06 17:13


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