HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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Schlechte Verlierer

Elfmeterschießen – und Deutschland gewinnt gegen Argentinien.

Das, was hinterher kommt, kennen wir schon. Vor 16 Jahren war’s erst im Finale, dass die Argentinier verloren. Aber auch damals schon waren sie schlechte Verlierer, allen voran Diego Maradona.

Und jetzt? Diesmal war’s noch etwas heftiger. Unsportlichkeiten auf dem Platz schon beim Elfmeterschießen – das war wohl noch „normal“. Aber hinterher wurde nachgetreten. Wortwörtlich. Herr Cufre will Tim Borowski treten, vertut sich aber und trifft Per Mertesacker so schön, dass der eine Wund am Oberschenkel hat. Und dann nimmt noch eine einen langen Anlauf, um Bastian Schweinsteiger einen Schlag gegen den Kopf zu verpassen. Tolle Sportler, die mit dem blauen Dress. Nach diesen Aktionen finde ich: Die hätten nicht ins Halbfinale gehört!

Ähnlich sieht es offenbar bei den Fans aus. Auf n-tv konnte man eben Reaktionen von argentinischen Zuschauern mit Deutschkenntnissen erleben. Wenn das repräsentativ war, dann gute Nacht. Die haben nur eine Erklärung: Die deutsche Regierung und der DFB haben den Schiedsrichter bestochen.

Gibt's eigentlich einen Preis für die unsportlichsten Sportler und Zuschauer der WM?

1.7.06 13:37


Was auch sonst?

n-tv Nachrichten, 14.21 Uhr: Der UNO-Sicherheitsrat rügt Israel wegen der übermäßigen Reaktion auf die Entführung eines Soldaten.

Das ist nett: Auf Antrag des Irans und Algeriens trifft sich der Sicherheitsrat, um „über die neueste Eskalation im israelisch-palästinensischen Konflikt, einschließlich des israelischen Eindringens in den Gazastreifen und die massive Verhaftung von 64 hochrangigen Hamasvertretern am Donnerstag zu diskutieren“. Und was kommt dabei heraus? Israel hat unverhältnismäßig reagiert!

Dabei meldet n-tv im Teletext (15.12 Uhr), dass alle Mitglieder jeweils nur für ihr eigenes Land sprachen, der Sicherheitsrat selbst bezog nicht Stellung. Na, Klasse. (Warum eigentlich? Weil die Amerikaner da nicht mitzogen? Oder sonst jemand quer schoss und kein gemeinsamer Entschluss zustande kam? Wieso fehlt die Information dazu?)

“Der französische UN-Botschafter de la Sabliere rief Israel zu ‚größter Zurückhaltung’ auf. Der britische Botschafter Parry erinnerte die israelische Regierung daran, dass sie nicht gegen das Völkerrecht verstoßen dürfe.“

Was soll das? Welchen idiotischen Schwachsinn wollen Vertreter europäischer Regierungen noch ablassen, bis endlich einmal genau so mit den Terroristen geredet wird? Haben die Windbeutel da drüben in New York jemals etwas von übermäßiger Gewaltanwendung seitens der Palästinenser gesagt? Haben diese Schwätzer je den Qassam-Regen ernsthaft verurteilt? Haben sie je den Palästinensern klar gemacht, dass ihr Terror unverhältnismäßig ist? Haben sie den Terror der Palästinenser je ernsthaft verurteilt? Nein! Da kommt maximal ein Aufruf „an beide Seiten“ oder „an alle Parteien“ sich zu mäßigen. Ansonsten gibt es nur Israel, dem ständig gesagt wird, was es nicht tun soll und was es zu unterlassen hat und das ermahnt wird.

Und noch etwas zu dieser Meldung: Glauben die Scheuklappenträger wirklich, dass Israel ausschließlich wegen des entführten Soldaten einmarschiert ist? Dass dieser Einmarsch keine Vorgeschichte außer der Entführung hat?

Wo, wenn nicht bei der UNO, wird völlig unverhältnismäßig reagiert?

Nachtrag: Recht gehabt: Der US-Botschafter war derjenige, der klare Worte fand, um die Ursache für den israelischen Einmarsch zu beschreiben, hängt aber auch Kritik an der Verhaftung von gewählten palästinensischen Parlamentariern an. Von anderen Botschaftern sind diese klaren Worte leider nicht vermeldet.

1.7.06 15:23


Offener Krieg

Leon deWinter, 29. Juni 2006

„Das ist eine Kriegserklärung“, sagt Saeb Erekat, wann immer CNN eine Kamera auf ihn richtet. Was für ein Langweiler ist doch dieser Mann! Natürlich ist es Krieg! Und jetzt hat die Hamas den Ruf aufgenommen: Das ist „offener Krieg gegen die palästinensische Regierung und das palästinensische Volk“.

Das ist übrigens das, was die palästinensischen Politiker zu vermeiden gehofft hatten: Nach Arafats Strategie ist ein Abnutzungskrieg auf niedrigem Niveau zu gewinnen; oder wenigstens kann man Vorteile daraus ziehen. Aber wenn Israel die Panzer und die Artillerie auffährt wird es Zeit sich ein anderes Land zu suchen, um dort unterzukommen.

Trotz all des kriegerischen Geschnatters ihrer Prediger versuchten die Politiker von Fatah und Hamas nicht einen offenen Krieg zu provozieren. Sie sind zufrieden mit ein paar Gräueltaten und einigen Wie-du-mir-so-ich-dir-Austäuschen. Dann geht’s ab in den Sicherheitsrat, damit eine neue UNO-Resolution verabschiedet wird. Auf diese Art kann man schrittweise Gewinne machen, an die Weltgemeinschaft appellieren und immer noch vermeiden eins auf den Deckel zu bekommen.

Aber die Politiker haben die Kontrolle nicht, und wer weiß schon, was die palästinensische Öffentlichkeit will? Für die Israelis war die Entführung eines Soldaten die Linie im Sand, die eine maßvolle Antwort von Wut trennte: Der umfassende Krieg war wieder da, als eine Guerilla-Bande nach Israel kroch und einen Soldaten gefangen nahm.

Die Palästinenser glaubten, sie hätten eine klaren Sieg errungen, als Israel den Gazastreifen verließ; Triumph-Stimmung lag in der Luft. Sie glaubten, sie könnte weiterhin Israel mit Qassams und Bomben und Schießen verhöhnen, nachdem ihr großer Nachbar durch die Magie der Propaganda und eine Chimäre moralischer Überlegenheit kampfunfähig gemacht worden war. Wie konnten sie so dumm sein? Gaza hatte gestern nichts. Heute hat es noch weniger. Es scheint, dass die Gewohnheit die Palästinenser in Masochisten verwandelt hat, so wie die Religion sie in Selbstmörder verwandelte: ihre Waffe ist die Selbstzerstörung und ihre Bestimmung, wenn sie so weiter machen, wir Zerstreuung und Vergessen sein.


Ich schätze Leon deWinter und teile viele seiner Gedanken, die er hier äußert. Aber es gibt auch Teile, in denen er meines Erachtens falsch liegt. So z.B. die Frage der Strategie des Abnutzungskriegs auf niedrigem Niveau: Sicher war das die Hauptstrategie, aber die („politischen“) Palästinenserführer konnten sich bisher sicher sein, dass ihnen nichts passiert, wenn Israel vom Austausch von Kleinigkeiten zum offenen Krieg über ging: Arafat hatte nichts zu befürchten, er konnte in seine Mukata hocken und die Fäden ziehen, aber die Israelis ließen ihn in Ruhe. Bisher befanden sich „Regierungen“ der Palästinenser auf der sicheren Seite, wenn Israel zum großen Schlag ausholte und in einer Win-win-Situation: Entweder wir kriegen die Juden so lange gestichelt, bis sie verzweifeln, oder sie schlagen zu und wir stehen als Opfer da. Das könnte sich jetzt erstmals geändert haben, nachdem die Israelis ganze Gruppen von Hamas-Abgeordneten festnahmen. Das wäre das erste Mal, dass sie sich verrechnet haben – weil die Israelis mit der Hamas anders umspringen als mit der Fatah.

Der zweite Punkt ist die Ansicht, die Palästinenser würden, wenn sie so weiter machen, in Vergessenheit geraten. Das werden nicht nur die „arabischen Brüder“ verhindern, sondern sogar Israel selbst, weil es nicht den Willen aufbringen wird die Palästinenser vernichtend zu besiegen und zu verjagen. Sie haben dieses 1964 erfundene Volk als solches anerkannt und werden ihm immer wieder den eigenen Staat anbieten. Und sie werden weiter Hass und Terror als Antwort erhalten. Und selbst, wenn sie sich dazu durchringen würden, mit allen Mitteln die Palästinenser aus dem Land zu jagen, würden alle anderen Staaten der Welt sie daran hindern.

Die Israelis haben keine andere Chance als die Palästinenser so heftig zu besiegen, dass die ihre Ambitionen aufgeben und sich mit einem Staat an der Seite Israels und einer dauerhaften Koexistenz zufrieden geben. Alle Umfragen zeigen, dass die israelische Bevölkerung dazu bereit ist, sie diesen Staat haben zu lassen. In der Politik überwiegen diese Stimmen ebenfalls; er wurde den Palästinensern mehrfach angeboten. Auf palästinensischer Seite fehlt eine solche Einsicht.

1.7.06 19:22


Alles beim Alten

Die UN-Menschenrechtskommission war aufgelöst worden, nachdem sich herausstellte, was für ein korrupter Haufen das war – Israel und die USA wurden in Grund und Boden verdammt und ansonsten lief gar nichts; die schlimmsten Menschenrechtsverletzer blieben unbehelligt, aber sie hatten ihren Sitz im Gremium und wieder mal den Vorsitz.

Der neu geschaffene Menschenrechtsrat, mit dem jetzt alles besser werden sollte, bestätigt alle Vorurteile, die von UNO-Kritikern von vorneherein geäußert wurden: Es geht genau so weiter, wie bisher, wenn nicht noch „besser“: Mit 29 gegen 12 Stimmen beschlossen die 47 Mitglieder des Rats, dass zukünftig zu jeder Sitzung UN-Ermittler im Nahen Osten einen Bericht vorlegen sollen – nicht zu Darfur und Sudan, nicht zur China, nicht zu Russland, nicht zu Kuba, nicht zu Nordkorea, nicht zu einem arabischen Staat; Thema des Berichts wird sein: „Menschenrechtsverletzungen von Seiten Israels im besetzten Palästina“.

Was sagt uns das? Der israelische UNO-Botschafter drückt es so aus: „Für diese Resolution zu stimmen führt direkt in die berüchtigten alten Gewohnheiten der Kommission. Mit „Ja“ zu stimmen bedeutet im Grunde, dass keine Lehren gezogen worden sind. Es bedeutet, dass es keinen Neuanfang gibt.“

Das ist höflich formuliert.

Die Verlogenheit und moralische Korruption der UNO lassen sich nicht durch einen neuen Namen und leichte Modifikationen am Prozedere ändern. Das hat sich hier einmal mehr bestätigt. Wie üblich haben wieder die Recht behalten, die die schlimmsten Befürchtungen hatten und der UNO keinen Kredit mehr geben.


Nur so zur Information noch am Rande: Neben den arabischen und übrigen muslimischen Staaten stimmte für die Resolution: Brasilien, China, Ecuador, Guatemale, Indien, Kuba, Mexiko, die Philippinen, Russland und Sri Lanka. Kanada und die Mitglieder aus der EU stimmten dagegen.

1.7.06 20:36


Was bringt die Operation Sommerregen?

Israelische Truppen stehen im Gazastreifen. Anscheinend stehen sie meistens. Es werden leere Gebäude beschossen, damit keine palästinensischen Opfer zu beklagen sind. Auslöser der Offensive war die Entführung von Unteroffizier Gilad Shalit (bei der zwei weitere Soldaten ermordet wurden), tiefer liegender Grund ist der seit März gar nicht mehr enden wollende Qassam-Regen. Nach allem, was aus der israelischen Regierung zu hören ist, wird die Armee in dem Moment wieder abziehen, in dem Shalit frei ist.

Mehr ist nicht zu erwarten. Und da Olmert und seine Koalition wild entschlossen sind – egal, wie die Operation Sommerregen ausgeht – den Palästinensern weiter Land in den Rachen zu werfen, ohne im Gegenzug irgendetwas zurückzubekommen, kann sich die Hamas ausrechnen, dass sie nur lange genug heulen und sich beschweren muss, ohne dass etwas von ihrer Seite geschieht, bis die Israelis mit dem befreiten (nicht frei gelassenen!) Soldaten oder sogar unverrichteter Dinge wieder abziehen. Dann können sie wieder auf „vernichtete Infrastruktur“ verweisen und den Israelis alle hausgemachten Übel anhängen, die Weltöffentlichkeit mit ihrer Propaganda an der Nase herumführen und weiter ihre Raketen und Bomben bauen und anwenden.

Mit anderen Worten: Wenn die Israelis nicht gleichzeitig massiv gegen die Terror-Infrastruktur vorgehen, Waffenmanufakturen und sonstige Terror-Nachschubläden ausheben und nicht nur „Parlamentarier“, sondern auch operative Terrorführer entweder festnehmen oder töten, dann ist die ganze Aktion ein Schlag ins Wasser, der sie teuer zu stehen kommt. Nicht an Material und Menschen bei der Offensive selbst, aber im palästinensischen Propagandakrieg und hinterher, wenn die Hamas und ihre Genossen Terroristen von den anderen „Fraktionen“ das Ganze im eigenen Volk ausschlachten und sich als die Sieger darstellen, die dem israelischen Druck stand hielten.

Olmert & Co. – vor allem aber Verteidigungsminister Peretz – sollten sich dringend überlegen, was genau sie mit der Operations Sommerregen wirklich erreichen wollen.

2.7.06 09:50


Jammern, was das Zeug hält

Der palästinensische Premier Hanije verurteilte, was er den „israelischen Versuch eine demokratisch gewählte Regierung zu vernichten nannte“ (BBC Fernseh-Nachrichten von 11 Uhr MESZ).

Der Ärmste! Er ist gewählt und andere wollen seine Regierung beseitigen! Wie gemein!

Vielleicht sollte er mal darüber nachdenken, dass seine Bewegung nicht nur eine demokratisch gewählte Regierung beseitigen will, sondern gleich einen ganzen Staat.

Die Heulsuse sollte sich auch überlegen, ob die Behauptung, das „zionistische Gebilde“ habe dem ganzen palästinensischen Volk den Krieg erklärt“ wirklich angemessen ist. Schließlich haben die Israelis bis auf das Elektrizitätswerk ausschließlich Einrichtungen beschossen, die entweder der Hamas oder ihrer Regierung gehören oder direkt mit terroristischen Aktivitäten zu tun haben. Und immer noch ist kein palästinensischer Zivilist umgekommen, verflixt noch mal!

Schade, Jammerlappen, dein Heulen ist als heuchlerisch entlarvt. Hoffentlich begreifen sie das im Westen auch. Zumindest Schweden und Norwegen scheinen jedenfalls mal wieder völlig daneben zu liegen. Und was die Briten und Franzosen zu sagen hatten, war auch nicht unbedingt von klarer Sicht bestimmt.

2.7.06 11:15


This Ongoing War

This Ongoing War ist ein relativ neuer Blog aus Israel, der über das allgemeine Erleben des palästinensischen Terrorkriegs durch ein israelisches Elternpaar berichtet. Betrieben wird er von Frimet und Arnold Roth, die 2001 ihre (damals 15-jährige) Tochter Malki durch einen Selbstmord-Bomber verloren. Arnold Roth hat verschiedentlich über die schizophrene bis verlogene Politik der EU zur Finanzierung der PA und ihres Terrors.

Die Selbstbeschreibung im Blog sieht so aus:
Frimet und Arnold Roth gründeten unmittelbar nach dem Mord an ihrer ältesten Tochter, Malki, 15, die Malki Foundation [ein Besuch lohnt sich auch dort]. Dieser Blog drückt ihre tiefe Sorge über den gefährlich ungenauen, parteiischen und von eigenen Zielen angetriebenen Journalismus über den gegenwärtigen, von der palästinensisch-arabischen Gesellschaft gegen die Israelis geführten Krieg.

Es erstaunt mich immer wieder, wie israelische Eltern es schaffen ihre Trauer in produktive, der Gesellschaft (und nicht nur der jüdischen!) dienende Aktivität umzusetzen. Hier wird nicht Hass gepredigt, keine Vergeltung und Massenmord als Reaktion auf den Terror verlangt. Es wird sich um Opfer und Benachteiligte gekümmert (s. die Stiftung). Nur achtet hier niemand darauf; statt dessen wird davon ausgegangen und „kritisiert“, dass Israel überhaupt und die Siedler insbesondere rachsüchtig sind und mit Übermaß reagieren würden – was umgekehrt den Arabern selbstverständlich zugestanden wird. Deshalb wäre es besonders, wichtig, dass Menschen wie die Roths mehr Gehör finden würden. Auch, wenn ihr Blog natürlich nur in Englisch geführt wird.

3.7.06 14:36


Eine folgenschwere Äußerung

Ein Blick zurück: Im letzten Jahr sagte der heutige Ministerpräsident Ehud Olmert, als er für die Zwangsevakuierung des Gazastreifens „warb“:

“Wir sind des Kämpfens müde. Wir sind des Mutig seins müde, wir sind des Gewinnens müde, wir sind des Besiegens unserer Feinde müde.“

Im Rückblick müsste man fragen: Was ist die Alternative?

Die Alternative zum Gewinnen wäre – verlieren. Im Sport gibt es manchmal die des Unentschieden, aber lässt das im Nahen Osten jemand zu? Man muss sich nur die Äußerungen aller Palästinensergruppen ansehen, um zu sehen (so lange man noch einigermaßen klar im Kopf ist), dass die nun gar nicht für ein Unentschieden sind.

Die Alternative zum Besiegen der Feinde – sie gewinnen lassen. Es gilt eigentlich das Gleiche wie oben. Kann sich Israel leisten seine Feinde gewinnen zu lassen?

Die Alternative zum Mutig sein – feige sein. Gut, lauft, ihr Feiglinge. Lauft von Gaza nach Tel Aviv und schon habt ihr Ruhe, nicht wahr? Geben wir ihnen das Land, dann geben sie Ruhe und schon bricht der Frieden aus. Haben wir ja gesehen, seit der Gazastreifen judenrein ist. Und zur Belohnung für die Friedfertigkeit, die Einstellung des Terrors und die Wahl der friedfertigsten der Palästinensergruppen – der Hamas – in die Regierung machen wir so weiter wie letztes Jahr: Die „Westbank“ wird auch judenrein gemacht, die Terroristen bekommen weiteres Gelände zur freien Verfügung – sprich: Aktionsraum zur Bekämpfung des „zionistischen Gebildes“.

Olmer hatte in gewisser Weise recht: Die Israelis sind es müde, immer mutig zu sein, gewinnen zu müssen und die Feinde nicht loszuwerden. Dummerweise haben sie keine Alternative. Diese Müdigkeit zur Maxime der Politik zu machen und die Politik danach auszurichten, das ist allerdings eine Alternative, die so offensichtlich in die Hose gegangen ist, dass Herr Olmert das Ergebnis rundheraus ablehnt und akzeptieren will und das Experiment auf Teufel komm raus wiederholen will.

Wenn Israel seine Feinde nicht mehr besiegen will, werden diese erst recht angreifen. Denn eine bessere Garantie für einen Sieg kann man ihnen nicht liefern!

Fragt sich also, wer die Realisten sind: Olmert & Co., denen der Fehlschlag des Experiments vom letzten Jahr nicht genug ist, oder die, die gewarnt haben und deren Warnungen sich voll und ganz bestätigten?

3.7.06 20:12


Israel macht nichts richtig

Die Schweizerische Regierung hat eine feste Meinung: Israel reagiert unmäßig mit dem Einmarsch in Gaza. Und Israel hat nicht genug unternommen um die palästinensischen Bevölkerung, die ja ohnehin schon ständig vom Judenstaat kollektiv bestraft wird, ausreichend zu schützen.

Sehr schön, liebe Schweizer Regierung. Dass es der friedfertigen palästinensischen Führung nicht gelingt von den bösen Israelis verletzte oder getötete Zivilpersonen vorzuzeigen, ist also anscheinend ausschließlich dem umsichtigen Handeln des „palästinensischen Widerstands“ zu verdanken oder was? Denn die Terroristen – Verzeihung: Aktivisten – „arbeiten“ ja ausschließlich von offenem Gelände. Und haben keinerlei Rückhalt für „Gefangennahmen“ (und ggf. rasche Exekution) von Israelis. Die Hamas ist nicht demokratisch gewählt und ihr „bewaffneter Arm“ hat nichts mit dem „politischen“ zu tun. Am besten schicken wir ein paar Londoner Bobbys nach Gaza; die werden schon dafür sorgen, dass Ruhe und Ordnung eintritt!

Bleibt immer noch die Frage offen, wann die Schweizerische Regierung einmal erklärt, dass die „Aktivisten“ der Palästinenser nicht mit genug Zurückhaltung agieren!

Frage an die Schweizer Leser: Wie ist das eigentlich in der Schweiz geregelt, darf man die Regierung „verlogenes Pack“ nennen? Oder wenn nicht, welche juristisch erlaubte Formel gäbe es dafür?

4.7.06 10:08


Der Umgang mit dem Islam: Zensur für holländische Akademiker

Paul Belien
Brussels Journal, Montag, 3. Juli 2006

Universitätsprofessoren in den Niederlanden ist es nicht erlaubt „unwissenschaftliche“ Meinungen zu äußern, die zu kritisch mit dem Islam umzugehen. Eine solche Meinung ist die Äußerung von Pieter W. van der Horst: „Der irrationale Judenhass der Nazis ist von der zeitgenössischen islamischen Welt übernommen worden.“ Bei einem Treffen heute in Amsterdam stimmte die große Mehrheit der Kanzler der holländischen Universitäten überein, dass „die akademische Freiheit begrenzt werden sollte“. Nur zwei von ihnen, Frans Zwarts von der Reijksuniversiteit Groningen und Taede Siminia von der Vreije Universiteit Amsterdam, sagten, dass einem emeritierenden Professor erlaubt sein sollte in seiner Abschiedsvorlesung eine persönliche Meinung zu äußern.

Letzten Monat wollte Pieter W. van der Horst, der emeritierende Professor für frühe christliche Geschichte und Judentum an der Universität Utrecht (der alma mater von James Boswell, Lord Hailes, dem Earl of Sunderland, Wilhelm Röntgen, Hugh Williamson und anderen) in seiner Abschiedsvorlesung darlegen, dass „die Islamisierung des europäischen Antisemitismus eine der beängstigendsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ist“. Der Kanzler der Universität, rector magnificus Prof. Willem H. Gispen, hielt ihn jedoch davon ab, indem er die Vorlesung im Vorhinein zensierte. Nach Gispen war die Vorlesung „unwissenschaftlich“ und „hetzte unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegeneinander auf“. Van der Horst sagt, Gispen habe ihm auch gesagt, dass „islamische Studenten die Vorlesung stören könnten“; in diesem Fall sei die Universität „nicht in der Lage für van der Horsts Sicherheit zu garantieren“.

Van der Horst, der seit 1969 Professor an der Universität Utrecht war, las pflichtbewusst die zensierte Version seiner Vorlesung „Der Mythos des jüdischen Kannibalismus“ vor, aber er hatte den unzensierten Text in einer Zeitung veröffentlicht. Er fühlte sich durch die Zensur seines Textes tief beleidigt. „Ich bin nie in meinem Leben so gedemütigt worden“, sagte er der Presse. In der unzensierten Version postuliert Professor van der Horst, dass es „mit aller Wahrscheinlichkeit“ nie in der Geschichte mehr Judenhasser gegeben hat als heute. „Jeder Tag der intensiven Propaganda islamischer Judenhasser beeinflusst erfolgreich mehr Muslime in der ganzen Welt.“ Er rügt ebenfalls christliche Kirchen und Akademiker, einschließlich seiner eigenen Universität, dass sie zu wenig tun, um gegen den wachsenden Antisemitismus vorzugehen. Er hofft, dass die Universitäten den Mut haben werden einen Professor zu ernennen, der dem Islam kritisch gegenüber steht.“

Obwohl Kanzler Gispen wegen seiner Einmischung von einigen der konservativen holländischen Medien kritisiert wurde, stützten ihn andere und erklärten, dass man es in einer multikulturellen Gesellschaft vermeiden sollte gewisse Gruppen gegen sich aufzubringen. Das ist auch die Meinung der Mehrheit der holländischen Universitäts-Kanzler. Der Streit unter den holländischen Akademikern fällt mit dem Sturz der holländischen Regierung über die Hirsi Ali-Affäre zusammen. Die Regierung fiel letzte Woche, als die kleinste Koalitionsparte, die linke D66, dem Kabinett ihre Unterstützung wegen der fortgeführten Unterstützung für Einwanderungsministerin Rita Verdonk entzog. Im Mai entzog Verdonk der in Somalia geborenen Politikerin Ayaan Hirsi Ali die Staatsbürgerschaft, nachdem diese zugegeben hatte einen falschen Namen und ein falsches Geburtsdatum angegeben zu haben, als sie die Staatsbürgerschaft beantragte. Letzte Woche änderte Verdonk ihre Meinung und entschied, dass Hirsi Ali, eine bekannte Kritikerin des Islam, ihre Staatsbürgerschaft behalten konnte, wenn sie eine Erklärung unterschrieb, dass sie für das Missverständnis verantwortlich zu machen sei.

Hirsi Ali unterschrieb die Erklärung, um ihren Reisepass zurückzubekommen. Sie braucht den Pass, weil sie im September aus den Niederlanden in die USA auswandert. Hirsi Ali geht, weil es unmöglich geworden ist sie in den Niederlanden zu beschützen. Ein holländisches Gericht warf sie vor Kurzem aus ihrer Hochsicherheits-Wohnung, weil die Anwesenheit eines bekannten Terrorziels den Verkehrswert der benachbarten Wohnungen untergrub.

4.7.06 23:35


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