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Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

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Relativitäten und Standpunkte

Wie war die „Reaktion“ im Libanon auf die Katastrophe von Qana? Nachdem der gesamte Westen gegen Israel wetterte, die UNO eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats anberaumte und nirgendwo ein gutes Haar an Israel gelassen wurde, machte sich ein Mob auf und verwüstete ausgerechnet die Vertretung der Organisation, die nach der Arabischen Liga am heftigsten gegen Israel hetzt – die UNO-Büros in Beirut.

Angemessen? Verhältnismäßig? Hm. Spielt keine Rolle, waren ja wütende Libanesen, die das veranstalteten. Und die UNO hat ja immer noch nicht Israel bombardiert. Also muss man das verstehen und hinnehmen.

Das ist anscheinend das, was im Westen als „verhältnismäßige“ Reaktion auf arabisch-muslimische Gewalt gut geheißen wird. Wir verstehen, dass da am falschen Objekt Gewalt geübt wird, weil dieser falsche Ort doch der richtige ist. Es fließen ja auch keine Flugzeugladungen an Hilfsgütern nach Libanon. Es steht ja alles auf Seiten Israels und will den Libanon platt gemacht sehen, nicht wahr?

Sollte dieses Zerschlagen der UNO-Büros nicht auch ein Symbol sein für das, was im Nahen Osten passiert? Wir haben in diesem Konflikt viele Symbole, die von den Medien ins Gehirn der Zuschauer und Leser eingebrannt werden. Nur vier davon als Beispiele: Da war Mohammed al-Dura ganz zu Beginn des Oslo-Krieges, der vermeintlich von israelischen Soldaten getötet wurde – was inzwischen mehr als fraglich ist. Macht nichts, das Bild bleibt. Dann ist da die Familie am Strand des Gazastreifens, auch vermeintlich von einer israelischen Granate getötet. Die Israelis können für alle ihre Schüsse, die sie in dieser Region abgegeben haben, zeigen, dass sie nicht dort fielen, wo die Familie umkam. Macht nichts, das weinende und schreiende Mädchen kennt jeder. Jetzt haben wir den Schutthaufen in Qana, der einmal ein dreistöckiges Haus war. Und wieder sind die aufgeregten, empörten und „demonstrierenden“ Araber mit oder ohne Leichen das Bild, das uns rüber gebracht wird.

Eigentlich müsste man noch einen Vorfall dazu zählen, der nicht mit Bildern transportiert wird: Die vier toten UNIFIL-Beobachter haben mindestens so viel Empörung im offiziellen Westen verursacht wie die anderen Fälle.

Und was ist diesen Beispielen – denen man problemlos weitere hinzufügen könnte, man denke nur an das „Massaker von Jenin“ – gemein?
1) Die Zusammenhänge, vor allem die nicht israelischen „Mitspieler“ am Vorfall, werden nicht oder nur sehr selektiv berücksichtigt.
2) Fakten, die gegen die vorschnelle Darstellung mit automatischer Beschuldigung Israels sprechen, fallen unter den Tisch, weil sie später kommen als die Schreckensbilder.
3) Direkt – wie im Fall der UNIFIL-Beobachter durch Kofi Annan – oder implizit wird Israel Absicht unterstellt, zumindest aber bodenlose, skrupellose und menschenverachtende Rücksichtslosigkeit.

Diese Haltung spiegelt sich in fast der gesamten Berichterstattung wider. „Ihr hättet wissen müssen“ oder „Das macht man einfach nicht“ sind die harmloseren Vorwürfe an die Israelis. Die beliebteren gehen in die Schiene absichtlich brutalen und menschenverachtenden Handelns des Judenstaates. In dem Haus hielten sich viele Menschen auf – also durfte dorthin nicht geschossen werden. Und woher, bitte sollten die Israelis das wissen? Hellsehen wird von den Israelis nicht erwartet – sondern Untätigkeit. „Verhältnismäßig“ soll Israel reagieren – nur definiert das keiner. Was dabei heraus kommt, sind von vorneherein die Behauptung, Israel reagiere unverhältnismäßig und ein Warten darauf, dass irgendetwas passiert, das man Israel vorwerfen kann, mit dem man Israel anklagen kann. Und dann fängt man an ohne Rücksicht auf Zusammenhänge und oft auch ohne Rücksicht auf objektive Fakten zu prügeln. Denn was in der Konsequenz gemeint ist, ist dies: „Du, Israel, darfst dich nicht wehren!“ Schließlich kommt diese Art von „Kritik“ bei jeder, aber auch wirklich jeder Aktion, die Israel gegen seine Feinde unternimmt.

Inzwischen kann man bei vielen Medien auch nicht mehr von Unwissenheit reden. Der WDR z.B. „berichtet“ ständig, dass Israel „trotz des angekündigten Waffenstillstands weiter den Libanon angreift“. Manchmal heißt es dann nur „Stellungen der Hisbollah bombardiert“. Das Entscheidende ist allerdings „trotz des angekündigten Waffenstillstands“ – den es nämlich nie gab, weil Israel lediglich sagte, es werde seine Luftangriffe im Südlibanon stoppen, so lange die Untersuchung des Vorfalls von Qana läuft, aber auch weiterhin schießen, wenn Raketen auf Israel abgeschossen werden. Vom Einstellen der Bodenoperationen war nie die Rede.

Nun, die Hisbollah schießt munter weiter. Das wird vom WDR zwar auch gelegentlich vermeldet, aber die kritischen und bösen Worte hierzu, wie sie Israel zu seinen Kampfhandlungen erfährt, fehlen völlig. Intensive Berichterstattung zu den Auswirkungen der Hisbollah-Angriffe auf Israel? Feigenblätter, so selten wie da etwas kommt und mit welcher Oberflächlichkeit und Kürze das geschieht.

Gehen wir ein wenig weiter in der Betrachtung des Umgangs mit diesem Konflikt. Schauen wir uns an, wie die Feinde Israels behandelt werden. Werden der Hisbollah auch nur ansatzweise so ausführlich ihre völkermörderische Absichten gegenüber Israel vorgeworfen? Nein. Wird darauf hingewiesen, dass die Hisbollah Kriegsverbrechen begeht, indem sie ihre Raketenwerfer direkt in dicht besiedeltes Gebiet, neben Hotels und UNO-Posten, bei Kindergärten, Schulen und Moscheen platziert? Nein. Wird die Hisbollah klar als Terrorgruppe identifiziert? Nein – statt dessen wird immer wieder ausgeführt, welche „sozialen Projekte“ die Hisbollah auch führt. Das entspricht in etwa der Aussage, dass Hitler nicht nur schlecht war, er habe auch die Autobahnen gebaut und für Arbeitsplätze gesorgt – nicht nur völlige Ausblendung der Hintergründe für dieses Handeln, sondern auch eine Relativierung des sonstigen Tuns. Und unsere Medien, der Großteil der Politiker und die „Friedensbewegten“ ziehen alle mit. Machen sich eins mit den Völkermord-Strategen, die das „zionistische Gebilde“ vernichten wollen. Machen den Aggressor zum Opfer. Wo sind die Massenproteste gegen tödliche Raketen, die gezielt nur auf Zivilisten geschossen werden?

Mir geht bei dieser verlogenen Haltung ein sehr böser, aber wohl doch zutreffender Vergleich durch den Kopf:
Eine Frau wehrt sich gegen eine Vergewaltigung und ersticht den Angreifer mit einem Messer, das sie in der Tasche hat. Der Frau wird Mord vorgeworfen. Sie habe unverhältnismäßig reagiert. Schließlich sei der Täter nur ein Vergewaltiger gewesen, ihr Leben sei offensichtlich nicht bedroht gewesen. (Dass er sagte, sie würde das nicht überleben, spielt keine Rolle, denn das ist nicht nachweisbar, vielleicht sogar nur eine Schutzbehauptung der Frau.) Sie hätte ihn nicht töten dürfen. Also wird sie wegen Mord verurteilt. Der Vergewaltiger ist das Opfer.

Huch, da hat die Frau aber Glück, dass sie nur lebenslänglich bekommt. Nicht nur im Iran kriegt wird sie dafür gehenkt. Nicht nur theoretisch, dort ist eine 17-jährige dieses Jahr zum Tode verurteilt worden, weil sie sich und ihre Kusine mit einem Messer gegen drei Vergewaltiger verteidigte! Hat irgendjemand ernsthafte Zweifel, dass es unter der Herrschaft von Hamas oder Hisbollah anders sein würde?

Und doch macht sich die „internationale Gemeinschaft“ mit diesen Terroristen gemein, verteidigt sie, ignoriert ihr Tun und verdammt es für Dinge, die andere zu verantworten haben. Der Iran und Syrien als Vermittler im Konflikt? Machen wir den Bock zum Gärtner! Eine internationale Schutztruppe im Südlibanon? Bitte mit wenig Europäern, damit keiner auf die Idee kommt, das seien die Amerikaner am Werk! Schicken wir Soldaten aus arabischen und anderen muslimischen Staaten hin, die werden der Hisbollah schon einheizen und Israel schützen! Tun wir doch bitte alles, damit die Araber nicht vor den Kopf gestoßen werden, die sind doch so empfindlich! Dass damit den Völkermördern, die immer noch nur als „Militante“, höchstens „Extremisten“ bezeichnet werden, in die Hände spielen und ihre Ziele in erreichbare Nähe rücken, ist ja egal. Die sitzen weit weg, am anderen Ende des Mittelmeeres. Und das Öl fließt weiter. Wie kann dieses „beschissene, kleine Land“ (Betonung auf klein!) es wagen die Interessen Europas zu gefährden, indem es sich gegen den lebensbedrohlichen Terror und die versuchte Ausrottung wehrt?

Womit wir bezüglich Europas in allen seinen Facetten (Medien, Politik, Kirchen, Atheisten usw.) beim Kern des Problems angekommen wären: Was bestimmt die Haltung Europas? Moralische Prinzipien? Nur solche, die der „Realpolitik“ der wirtschaftlichen Gewinninteressen nicht im Weg stehen! Iran? Ein wichtiger Handelspartner, mit denen müssen wir reden! 27 Jahre „konstruktiver Dialog“ haben haufenweise Geldbörsen gefüllt. Und demnächst können wahrscheinlich als Ergebnis davon die Mullahs der Welt mit Atomwaffen drohen – was ausgerechnet die Friedensbewegung nicht stört, sondern dem Regime dort auch noch zugesteht, weil der Westen sie ja auch hat! Islamisten mit Weltherrschaftsanspruch? Kümmert nicht, wir machen Geschäfte mit den Staaten, wo diese Leute bestimmend sind. Die sitzen im Nahen und Mittleren Osten, nicht hier. Wirklich nicht? Da sagt nicht nur der Euro-Arabische Dialog etwas anderes. Aber wir sind ja so gut und die lassen sich beschwichtigen (wenn denn nur Israel nicht im Weg wäre). Für dieses Verhalten gibt es einen bekannten englischen Begriff: Appeasement. Und das wurde von Winston Churchill sehr treffend so umschrieben: „Appeasement ist das Füttern des Krokodils in der Hoffnung, dass es einen als letztes frisst.“

Werden wir uns fressen lassen? Und opfern vorher noch eben die Juden, damit wir erst später dran kommen? Oder lernen wir wieder das Böse zu bekämpfen, statt das Kämpfen für böse zu halten?

1.8.06 16:29


Idiotie an der Macht

Die ICEJ schreibt in ihrem Newsletter vom 31.7.2006:

„Der französische Außenminister Philippe Douste-Blazy bezeichnete am heutigen Montag bei einem Besuch in der libanesischen Hauptstadt Beirut den Iran als „respektierte und stabilisierende Kraft im Nahen Osten“.

Das wüsste ich aber! Stabilität erreicht man also dadurch, dass man potenzielle „Märtpyrer“ ins Nachbarland schickt, um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen, indem diese massenhaft auf Märkten und an sonstigen Stellen großer Menschenansammlungen „explodieren“? Stabilität erreicht man auch dadurch, dass man einen Haufen hoch explosiver Waffensysteme in den Libanon schickt und dort eine Organisation stärkt und ideologisch wie materiell ausrüstet, die nicht anderes als Daseinsgrund hat als das „Auslöschen des zionistischen Gebildes“.

Was lehrt uns das? Vielleicht sollten wir zur Stabilisierung des französischen Staates ein paar baskische oder korsische Separatisten suchen, die ein wenig Bomben werfen und Raketen schießen? Ich würde gerne wissen, ob Monsieur Douste-Blazy sich freuen würde, wenn ein Staatswesen der EU das übernimmt!

1.8.06 16:51


Frage an die deutsche Presse

Über den Ticker der Jerusalem Post läuft derzeit die Titelzeile: Syrian MP vows self-defence if ‚dragged’ into war (Syrischer Premier verspricht Selbstverteidigung, sollte man in den Krieg ‘hineingezogen’ werde)

Liebe deutsche Schlagzeilen-Schreiber, ist das jetzt auch ein Fall von „droht mit Selbstverteidigung“, wie damals, als diese Formulierung bezüglich Israels und seiner Warnung an den Iran der Fall war?

Ich werde jedenfalls gespannt nach dem Drohpotenzial dieser Ankündigung des Syrers im deutschen Blätterwald Ausschau halten.

Aber vielleicht sind die Genies in den Redaktionsstuben ausnahmsweise einmal helle genug festzustellen, dass Syrien längst am Krieg teilnimmt – zumindest mit Nachschub-Lieferungen an die Hisbollah und der Gastgeberrolle für führende Terroristen.

1.8.06 17:27


Elef Lematech

Mit einem alten biblischen Prinzip wollen zwei Rabbiner das israelische Militär unterstützen:

Harav Simcha Hakohen Kook (Rehovots Oberrabbiner in Israel) hat zusammen mit dem Rabbi von Boston eine Initiative begonnen, um beim Schutz unserer Soldaten und aller Einwohner Israels zu helfen, die in Gefahr sein könnten.

Sie zitieren 4. Mose (Numeri) 31,4 – Parschat Matot. Aber bevor Sie jetzt schnell Ihre Bibel aufschlagen, lesen bitte erst, dass jede englische Übersetzung, die ich gesehen habe, etwas scheinbar Überflüssiges in diesem Text auslassen [die Durchsicht aller meiner deutschen Übersetzungen bringt mich für diese zu derselben Feststellung!].

Der Kontext ist, dass die Kinder Israel in der Wüste waren und kurz vor einem Krieg gegen die Midianiter standen. Nach Gottes Anweisung sagte Mose dem Volk, dass sie Krieg führen würden und dass „eintausend von jedem Stamm eintausend von jedem Stamm zum Heer geschickt werden solllten“.

Was ist also diese Verdoppelung der „eintausend von jedem Stamm“ (im Hebräischen „elef lemateh“)? Waren das jetzt eintausend oder zweitausend? Die englischen Texte lösen die Frage, indem sie einfach die Verdoppelung auslassen. Die traditionelle Erklärung ist allerdings, dass jeder Soldaten durch jemanden aus seinem Stammes „gedoppelt“ wurde, der nicht an der Schlacht teilnahm und für den Soldaten betete, der für ihn kämpfte. Eintausend kämpften und eintausend beteten. Und am Ende einer besonders schwierigen Schlacht bezeugt Vers 49 das Ergebnis dieser Einheit unter den Kindern Israel: Und [sie] sagten zu Mose: "Deine Knechte haben die Gesamtzahl der Kriegsleute festgestellt, die unter unserm Befehl gestanden haben, und es fehlt kein einziger von unseren Leuten.“

König David ließ ebenfalls, wenn er in den Krieg zog, jeden Soldaten von jemandem „doppeln“, der zurückblieb und besonders für ihn betete und die Torah studierte.

Die von diesen großen Rabbinern begonnene Idee ist die, die Juden zu bitten – besonders die in Übersee, die nicht Teil des täglichen Kampfes für Eretz Israel sind, einen Soldaten oder eine Person, die in einer der Gefahrenzonen lebt oder durch die Beschießung aus dem Haus getrieben wurde oder die einfach in Israel lebt, zu übernehmen. Nehmen Sie ihren Namen und beten für ihre Sicherheit. Ein sehr persönliche Sorge für einen Mitjuden und einen Mitmenschen.

In der Zeit zwischen dem 17. Tammuz und Tisha B’Av, wenn an die Zerstörung des Tempels erinnert wird – traditionell wegen des unnötigen Hasses und der mangelnden Anteilnahme der Juden untereinander – erscheint dieses Programm der perfekte „Reparaturauftrag“ zu sein.

Das Jewish Information Center in Jerusalem hat sich der Aufgabe angenommen Menschen, die unsere Gebete brauchen, mit denen zusammenzubringen, die für sie beten wollen.

Wenn Sie möchten, dass jemand für Sie betet – oder wenn sie einen bestimmten Soldaten oder Israeli in Gefahr kennen, der Unterstützung braucht –schicken Sie eine E-Mail mit dem Namen der Person und dem Namen seiner/ihrer Mutter (z.B. Mosche ben Sarah für einen Mann namens Mosche, Sohn von Sarah; oder Rivkah bat Sarah für eine Frau namens Rivka, Tochter von Sara). Das kann anonym sein. Nachnahmen oder andere für eine Identifizierung nötige Details sind nicht erforderlich. Dies ist wichtig. Soldaten an der Front haben keinen Zugang zu E-Mails und sie brauchen unsere Unterstützung jetzt gleich.

Wenn Sie für jemanden beten möchten, schicken Sie eine E-Mail mit entsprechendem Inhalt und das Jewish Information Center wird so schnell wie möglich antworten.

Die E-Mail-Adresse ist: myahadut@inter.net.il mit dem Betreff „Elef Lemateh“.

Lassen Sie uns hoffen, dass die Macht des Gebets und die Einheit der Juden helfen kann diesen Krieg rasch und mit echtem Erfolg für das Volk Israel und ohne weitere Verletzungen zu beenden.


Auch auf der Internetseite tfila.org.il kann man sich für Gebete einschreiben; die Namen werden vertraulich behandelt. Wie Israelnetz berichtet, sollen sich bereits Tausende Beter registriert haben, darunter einige aus arabischen Ländern und aus dem Iran (letztere müssen Blockaden umgehen, um überhaupt auf israelische Seiten gelangen zu können).

Und anscheinend gibt es Araber, die mächtig Schiss vor diesen Gebeten kriegen – ein Sprecher der Firma, die die Seite betreibt, sagte, dass anti-israelische Hacker aus Saudi-Arabien und anderen moslemischen Ländern versuchten, die Webseite zu zerstören. Israelische Techniker konnten sie bisher jedoch funktionstüchtig halten.

1.8.06 17:29


Es hätte mich auch gewundert

Es hätte mich wirklich gewundert, wenn der WDR keinen Juden oder keine Jüdin aufgetan hätte, die sich gegen alles ausspricht, was Israel tut und die Verantwortung ausschließlich beim jüdischen Staat sieht. Aber sie haben es wieder geschafft! Die in München lebende Jüdin Judith Bernstein von der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ konnte sich darüber auslassen, dass auf Israel Druck ausgeübt werden muss, damit es endlich den Forderungen der Terroristen nachgibt.

So hat sie das natürlich nicht gesagt. Aber sie schwafelte ausschließlich von israelischer Gewalt; davon, dass Israel nichts für den Frieden tut. „Man kann nicht von den Palästinensern erwarten, dass sie bis zum letzten I-Tüpfelchen die Verträge erfüllen, während Israel nichts in dieser Richtung tut.“ Hallo? Erde and Frau Bernstein: Welche vertraglichen Vereinbarungen haben die Palästinenser erfüllt? Irgendein Beispiel vorhanden? Und bitte nicht mit der „Anerkennung“ Israels kommen, das ist Unsinn. Selbst wenn sie das gemacht hätten, warum sind wir dann nie einen Schritt weiter gekommen als bis zu Hetze und Hass-Erziehung durch palästinensische Schulen, Moscheen und Medien?

Frau Wolkenkuckucksheim blendet aus – alles, was den Palästinensern vorgeworfen werden kann; alles, was Israel versucht hat; alles, was ein Mensch mit offenen Augen und nicht vernebeltem Gehirn erkennt. Aber Frau Bernstein ist der Meinung, dass Israel Bringschuld hat. Israel muss sehen, dass es für einen Ausgleich mit den Arabern sorgt. Gut, fragen wir „die Araber“, die dazu was zu sagen haben. Und wir bekommen die Antwort, dass die Juden die Nachfahren von Schweinen und Affen sind; dass das ganze „historische Palästina“ den Arabern bzw. Muslimen gehört, dass die „Siedlungen“ Tel Aviv und Haifa und Netanya befreit werden müssen etc. etc.

Wenn Leute wie Frau Bernstein bestimmen könnten, dann gäbe es Israel heute nicht mehr. Es wäre von der Landkarte getilgt, ganz im Sinne von Herrn Achmachmermaldschihad in Teheran, nur dass es die Atombombe dafür gar nicht gebraucht hätte. Wir hätten neue Gedenkstätten gebaut und Krokodilstränen verdrückt für die vielen ermordeten Juden, die nie hätten Opfer sein dürfen – und wären zur Tagesordnung über gegangen: Wie ist der Ölpreis, welche Geschäfte können wir noch mit den Islamisten machen? Gibt es nicht noch etwas, das wir den Mullahs in den Hintern schieben können?

Es spricht Bände, dass der Moderator da ein paar andeutungsweise kritische Fragen stellte, z.B. bezüglich der Vernichtungsideologie von Hamas und Hisbollah. Allerdings habe ich nicht nur wegen des Tons den Verdacht, dass er sich da nur als Stichwortgeber verstand. Der WDR liebt nämlich keine spontanen Interviews, sondern hat sie gerne vorbereitet, möglichst bis zum letzten I-Punkt. Und so wischte Frau Bernstein „souverän“ die „kritischen“ Fragen vom Tisch und forderte z.B., dass die Israelis sich mit der Hamas an einen Tisch setzen. Nett, die sind doch so lieb, wenn man sie erstmal kennt, nicht wahr? Und geben natürlich alle ihre Ziele auf, das da heißt (kein Fehler): Israel hat sich aufzulösen. Das ist verhandelbar, damit können wir leben. Adieu Israel, Juden raus aus Palästina und wir haben Friede, Freude Eierkuchen. Gelle, Frau Bernstein?

1.8.06 19:50


Hisbollah = Terrororganisation?

Das Fragezeichen stammt von der EU. Die finnische Ratspräsidentschaft ist dagegen, die Terrororganisation auf die EU-Liste der Terrororganisationen zu setzen. Begründung:

„In Anbetracht der empfindlichen Situation denke ich nicht, dass wir jetzt Schritte unternehmen sollten.“

So Finnlands Außenminister Erkki Tuomioja in Brüssel.

Die Finnen wollen sich also anscheinend vermehrt als Israel-Basher betätigen. Denn von ihnen kamen bisher im Hisbollah-Terrorkrieg gegen Israel nur “kritische“ (sprich: massiv verdammende) Äußerungen gegen Israel.

Klar, wenn man die sozialen Nebenbeschäftigungen der Terroristen in den Vordergrund stellt und sich die Augen verbindet, wenn Zivilisten als menschliche Schutzschilde und gleichzeitig gewollte Opfer benutzt werden; wenn man es für wichtiger nimmt, dass die Terroristen sich wieder sammeln, ihren Nachschub erhalten und neu positionieren können, um bald den nächsten Genozidversuch zu unternehmen, statt die Israelis die Welt von dieser Pest erlösen zu lassen, dann kann man leicht behaupten, dass es zur Zeit nicht angebracht ist die Terroristen Terroristen nennen zu lassen.

Inzwischen erwarte ich nichts anderes von der nach der UNO verlogensten internationalen Körperschaft.

2.8.06 17:18


Der WDR hat sich’s anders überlegt

Die meiste Zeit des Tages über erzählte man in den Nachrichten von WDR2, dass die Israelis die Kämpfe nach Norden ausdehnten. Es wurde auch von einer Operation in Baalbek gesprochen. Das ganze hörte sich so an, als seien die Israelis ein wenig rummarschiert und hätten dann zugeschlagen, während sie mit Hubschraubern 100km nach Norden flogen und sich in der Bekaa-Ebene, mitten in Hizbollah-Land, ein Feuergefecht mit den Terroristen lieferten, bei dem sie führende Hizbollah-Terroristen festnahmen. Wirklich genaue Berichterstattung war das wohl kaum; wenn auch ein Beitrag in einer der Info-Sendungen einmal recht genau beschrieb, was für eine Aktion die Israelis da durchgezogen hatten (um Ehud Olmerts „Stolz“ als hämische Freude darzustellen).

Allerdings änderte der WDR dann abrupt seine Berichterstattung. Am frühen Abend war die Aktion auf einmal ein „Angriff auf ein Krankenhaus der Hisbollah“ – ohne weitere Erklärungen. Jetzt sind die Juden also auch wieder einmal die Schweine, die gegen alle Regeln terrorisieren – schließlich sind Krankenhäuser im Krieg tabu!

Was da wohl passiert ist? War die Berichterstattung bis 18 Uhr nicht israelischfeindlich genug? Wer hat die Entscheidung getroffen, diese verleumderische Änderung vorzunehmen?

Ich bekomme vom WDR keine brauchbaren Antworten mehr auf kritische Fragen. Also denke ich mir mein Teil.

2.8.06 21:44


Gezielte Beschießung von libanesischen Zivilisten?

Die BBC brachte gestern einen Bericht über israelische Luftangriffe gegen die Hisbollah-Hochburg Ballebek. Es überrascht nicht, dass die Beep dabei heftig gegen Israel schoss. Hier der erste Absatz:

Obwoh Israel sagt, es unterbreche die Luftangriffe gegen den Libanon, um die jüngste Tragödie in Qana zu untersuchen, hörten seine Drohnen Montag kaum auf wie unheilvolle Insekten hoch über Baalbek zu brummen.

Reporter Martin Asser beschreibt dann „eine Reihe zerbombter Tankstellen und Industriebetriebe – alles Gebäude mit zivilem statt militärischem Gebrauch, sagen die Leute vor Ort.“ Aber dann bringt er diese aufschlussreiche Anekdote:

Faisal Sahili sagte, seine Familie sei glücklich entkommen, als ihr Haus im Viertel Scheik Habib von israelischen Bomben am dritten Tag des Konflikts zerstört wurde.
Die Flugzeuge begannen unser Gebiet zu bombardieren, also rannten wir raus in die Felder, wo der sicherste Ort ist“, sagte der pensionierte Offizier der libanesischen Armee.
Nur Augenblicke später wurde das Haus eingeebnet. Der Grund für den Angriff ist nicht klar, doch örtliche Journalisten sagen, dass 12 Häuser der Gegend bombardiert wurden.

Asser zieht allerdings nicht die offensichtliche Schlussfolgerung: Wenn der „sicherste Ort“ für einen libanesischen Zivilisten ein offenes Feld ist – d.h. voll in der Sicht der Israelis – dann sind alle Beschuldigungen, Israel würde absichtlich Zivilisten beschießen, Unsinn!

Tipp von James Taranto vom Wall Strett Journal, Best of the Web-Mailing

2.8.06 22:48


Schießt die Hisbollah gezielt auf Krankenhäuser?

Es klingt etwas spekulativ. Aber Hinweise gibt es:

Zwei Krankenhäuser Israel sind getroffen worden. Eine Rakete schlug direkt vor dem Rebecca Sieff-Hospital in Safed ein, eine zweite traf das Western Galilee-Hospital in Nahariya. Diese Information ist für Israelis kaum ein Geheimnis, weil sie sie aus dem Fernsehen kennen. Aus irgendwelchen Gründen haben die meisten Fernsehzuschauer in Europa, den USA und Asien diese Attacken wahrscheinlich nicht gesehen. Niemand wurde dabei verletzt, weil die Patienten der israelischen Krankenhäuser in sichere Gebiete verlegt wurden, denn Israel nutzt Zivilisten weder als menschliche Schutzschilde noch beutet es zivile Tote für Sensationsmache aus.

Dr. Norman Loberant, Arzt am Western Galilee-Hospital, hat eine Präsentation erstellt, die die Schäden am Krankenhaus und eine Karte zeigt, auf der die Raketeneinschläge zu sehen sind, die rund um das Krankenhaus konzentrieren. In der Gegend gibt es keine militärischen Ziele. Das bringt den Verdacht auf, dass die Hisbollah gezielt das Krankenhaus treffen will.

Die Karte der Raketeneinschläge und einige Fotos der Beschädigungen des Krankenhauses kann man auf Zionism-Israel.com betrachten.
Die gesamte Präsentation kann man unter derselben URL downloaden.
Unter http://www.zionism-israel.com/log/archives/00000193.html kann man Komentare hinterlassen.

3.8.06 00:10


Ideologische Verbohrtheit?

Premierminister Ehud Olmert sagte heute gegenüber Associated Press, er habe das Gefühl, dass Israels Erfolg im Libanon „neuen Schwung“ für seinen plan des Einseitigen Rückzugs aus dem größten Teil von Judäa und Samaria schaffe.

Justiziminister Chaim Ramon sagte in einem Live-Interview auf Israel Radio, die Antwort auf den Raketenbeschuss der Welt eine klare Botschaft geschickt habe, was Israel tun wird, wenn es nach dem Rückzug aus der Westbank aus den Gebieten beschossen würde.

Man fragt sich, was diese Politiker antreibt. Sie haben die Erfahrung machen müssen, dass die Rückzüge massive Mordkampagnen der Terroristen verursachen und wollen trotzdem genau diese Politik fortsetzen. Das grenzt an pathologische Besessenheit von einer Idee, die auf Teufel komm raus gegen alle Erfahrungen und Realitäten durchgesetzt werden muss. Jetzt bleibt nur noch zu untersuchen, um was für eine Geisteskrankheit es sich dabei handelt.

Mit diesen Kommentaren gießt die israelische Regierung Wasser auf die Mühlen der Terroristen. Diese dürfen sich einmal mehr bestätigt fühlen, dass ihr Terror wirkt und dass sie unbedingt so weiter machen müssen. Die Folge wird sein, dass erneut Israelis die kranken Ambitionen einzelner Politiker mit dem Tod oder Verstümmelung bezahlen müssen, das Militär erneut unter Verlusten geräumte Gebiete erobern muss.

Wie viel Leid wollen diese israelischen Politiker ihrem eigenen Volk noch zumuten? Sie erleben gerade, dass ihre Politik völlig fehl schlägt, mindestens so brutal und grausam, wie es die Gegner der Rückzüge prophezeit haben. Und trotzdem wollen sie unbedingt weiter machen. Holt die Psychiater und steckt diese Typen in eine Therapie!

3.8.06 00:46


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