HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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Super-Uri erklärt die Welt – mal wieder und wie üblich

Der Heilige des Palästinensischen Friedens (für die Befreiung allen Landes zwischen Jordan und Mittelmeer von den Zionisten) und Verkünder der Verbrechen des Judentums im Nahen Osten, Uri Avnery, hat der Diskussion um den Papst-Vortrag in Regensburg eine neue Facette hinzugefügt. Er belehrt die Inder, dass man beim Propheten des Islam unterscheiden muss. So wie bei der Hamas und der Hisbollah zwischen militärischem Arm und politischem Arm unterschieden werden muss (hahaha! – mein Vergleich!), sind Lehren und Handlungen des Propheten in religiös und politisch zu teilen!

Isser nicht herzallerliebst? Die Ausbreitung der Muslime unter Mohammed und seinen Nachfolgern hatte nach der Darstellung Avnerys nun überhaupt nichts mit dem Glauben zu tun! Basta! Uri hat das Sagen und wenn er definiert, dann hat es so zu sein! Dann setzt er noch die Türken mit den Ausbreitern des Islam gleich, so dass der Beweis erbracht ist, dass die Muslime den christlich-orthodoxen Grieben nie etwas getan haben, um sie zu bekehren – und anderen damit auch nichts. Mörder im Namen des Glaubens sind nur die Christen, wie an den Kreuzzügen zu sehen ist. Bis zu diesen hatten die Juden und Christen in „Palästina“ das Paradies auf Erden und keine Problem als Andersgläubige unter muslimischer Herrschaft. Anders als bei den Europäern, die dann auch noch die Inquisition einrichteten usw. (was ja nun ganz neu ist!).

Ach ja, der Islam verbot ausdrücklich die Verfolgung der „Buchbesitzer“. Das bisschen „Bürger zweiter Klasse“ (wie man heute sagen würde) und Jizya (Kopfsteuer) wurde durch Freistellung vom Kriegsdienst mehr als ausgeglichen. (He, Uri, warum siehst du das dann bei den israelischen Arabern anders?) Und die muslimischen Herrscher hatten auch gar kein Interesse an einer Konversion der Juden, weil sie dann die Steuereinnahmen nicht mehr gehabt hätten! Die „Verbreitung des Glaubens durch das Schwert“ sei eine böse Legende und Herr Avnery verdächtigt den Papst, dass er diese Fabeln tatsächlich glaubt, was ihn zu einem Mann macht, der sich nicht einmal die Mühe macht in die Geschichte zu sehen.

Und dann geht’s nach diesem Schwachsinn wieder in den Bereich der arabisch-muslimischen Verschwörungstheorien: Man muss die Papst-Äußerung vor dem Hintergrund des Kreuzzugs von Bush und seinen evangelikalen Helfershelfern sehen, der Gleichsetzung von „Terrorismus“ mit „Muslimen“. Darüber wird zynisch versucht die Beherrschung der Ressourcen der Welt zu rechtfertigen. „Nicht zum ersten Mal in der Geschichte wird ein religiöser Mantel über die Nackheit wirtschaftlicher Interessen gebreitet; nicht zum ersten Mal wird aus der Expedition der Diebe ein Kreuzzug.“

Ach, wenn wir den Uri nicht hätten, wir wüssten ja nicht, wie böse die Amerikaner sind (und ihre Handlanger in Israel) und wie lieb und friedfertig die Araber/Muslime um Israel herum! Sie können keinem was zuleide tun, außer die Bösen ärgern sie zu sehr. Dann können sie nicht mehr anders und daran sind sie niemals selbst Schuld. Klar, dass der Papst da in dieselbe Kerbe haut, geschichtslos, wie er ist.

Uri Supermann erklärt die Welt: Der Islam muss getrennt werden in politisch und religiös. Das ist keine Einheit, denn der Prophet hat das auch schon getrennt gehalten.
Und wenn er dann als Jude mal von Jihadisten einen Kopf kürzer gemacht wird, wird er sich selbst die Schuld geben – er war bestimmt nicht nett genug zu seinen Mördern. Die hatten allen Grund ihm das anzutun. Spätestens seit seiner Tätigkeit als israelischer Kämpfer 1948. Vielleicht hilft ihm seine Arschkriecherei bei den Jihadisten ja, dass sie ihn als letzten abmurksen.

Fußnote: Der Retter der Palästinenser, Araber und Muslime vor dem Westen hätte mich ja beinahe überzeugt. Schließlich ist es egal, ob die eroberten Völker sich dem Islam unterwerfen oder nicht, Hauptsache, das Land wird der Umma einverleibt. Wenn da nicht dieser kleine Haken wäre: Wer sich nicht zum Islam bekehrt, muss getötet werden. Hat der Prophet als Gebot Allahs verkündet. (Mit der Ausnahme der „Buchbesitzer“, die sich als Unterdrückte und praktisch Rechtlose im Haus des Friedens herumtreiben dürfen – so lange sie niemandem in die Quere kommen und nichts haben, was die Rechtgläubigen haben wollen.) Ist halt doch blöd, wenn man einfach was ausklammert. Das könnte dazu führen, dass andere einem das Weltbild auseinander nehmen. Na ja, die sollte man ignorieren oder diffamieren. Dann geht der Rest schon von alleine. Gegen alle Fakten.

1.10.06 17:53


Hurra, ein weiterer Sieg! US-Flughafen kapituliert!
...eventuell doch nicht


Steter Tropfen höhlt den Stein. Und wenn man sich erst genügend Privilegien verschafft hat, dann ist die Einführung der Scharia auch nur noch ein winziger Schritt. Die Erfinder der political correctness in den USA zeigen ein neues Beispiel für freiwillige Unterordnung unter Regeln, die zur Privilegierung einer bestimmten religiösen Gruppe führt:

Hunderte Taxifahrer am Flughafen Minneapolis/St. Paul in den USA weigern sich Kunden zu befördern, die Alkohol mit sich führen, berichtet Associated Press (z. B. hier auf seattle.pi.com. Ihr Argument: Im Islam sei es verboten Alkohol zu transportieren. (Seltsamerweise haben Betrunkene keine Probleme transportiert zu werden. Das Transportverbot erstreckt sich nur auf nicht konsumierten Alkohol.)

Jetzt wird überlegt, dass die Taxifahrer, die sich weigern Alkohol zu transportieren, neue Leuchten bekommen, damit das Flughafenpersonal (und die Fluggäste) sie von denen unterscheiden können, die Alkohol zu transportieren bereit sind. Diese Leuchten sollen bis Ende des Jahres bereit stehen, wenn Taxi-Beratungsgremium des Flughafens dem zustimmen. Dann müssten Taxifahrer, die Fahrgäste wegen Alkohols ablehnen und diese Leuchte nicht haben, ans Ende der Warteschlange wechseln; eine erhebliche Strafe, da sie dann oft bis zu drei Stunden auf die nächste Fuhre warten müssten.

Schätzungsweise drei Viertel der Taxifahrer am Flughafen sind Muslime. Na, dann können wir uns mal darauf freuen das nächste Mal in die „Twin Cities“ zu fliegen. Am besten sollte man sich dann abholen lassen.

Fragt sich nur, ob Taxifahrer der richtige Job für solche Muslime ist. Normalerweise ist es doch umgekehrt: Man übt einen Job aus, bei dem man sich an die gesetzlichen Regeln halten kann. Statt dessen sind die Offiziellen von Stadt und Flughafen jetzt bereit die Gesetze an die Regeln extremer Muslime anzupassen. Demnächst werden wohl auch Fahrgäste ausgeschlossen, die Wurstprodukte aus Schweinefleisch mit sich führen. Die US-Variante von Londonistan lässt grüßen!

Nachtrag: Der Artikel bei seattle.pi.com unterliegt anscheinend auch einer gewissen Dhimmi-Zensur, denn inzwischen enthält er zwei Passagen nicht mehr: die über die Betrunkenen, die keine Probleme hatten Taxi zu fahren und den Kommentar einer texanischen Passagierin, die entrüstet meinte, die Herrschaften sollten sich einen anderen Job suchen statt der Gesellschaft ihre religiösen Ansichten aufzuzwingen.

Update, 11. OktoberDaniel Pipes hat das Thema aufgegriffen und erklärt die Folgen, die die vorgesehene Änderung der Regeln hat. (Artikel in Deutsch)
Der Counterterrorism Blog hat sich inhaltlich mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Angaben der muslimischen Taxifahrer wirklich richtig sind und festgestellt:
Der Koran sagt überhaupt nichts über den Transport von Wein. Allerdings gibt es ein Hadith (englisch), das sich zum Thema auslässt, allerdings die Behauptung der Taxifahrer zu einem theologischen Novum macht: Dieser Hadith scheint den Transport von Wein um damit Handel zu treiben zu verbieten, nicht den Transport von Personen, die Wein mit sich führen. Es scheint also so zu sein, dass hier eine sehr konservative Auslegung als Mainstream-Glaube dargestellt wird.
Im Übrigen äußert sich der Blog in ähnlicher Weise wie Pipes, geht aber eher auf die juristische Seite ein.

Dann noch eine gute Nachricht als Nachtrag bei Counterterrorism Blog: Die Metropolitan Airports Commission, die den Lufthafen-Taxidienst reguliert, musste feststellen, dass der Vorschlag heftige Reaktionen auslöste. Sprecher Patrick Hogan berichtete, dass die Kommission 400 E-Mails und Teelfonanrufe erhielt, die sich fast alle gegen den Vorschlag aussprachen. Daher lehnte die Kommission ihn ab und lässt die jetzige Regelung in Kraft. USA Today berichtet, dass diese besagt: „Taxifahrer, die keinen Alkohol transportieren wollen, müssen sich wieder hinten anstellen“.

2.10.06 14:36


Heinrich Heines Deutsch

Gideon Böss schreibt in „Der Fuchsbau“ über den Nazi-„Nachweis“, dass Heine kein Deutscher war.

Mir fällt dazu nur die Beschreibung von Konrad Beikircher ein: Heine als Niederrheiner (und damit nicht wirklicher Rheinländer), der glaubte Hochdeutsch zu schreiben. Hier das Transkript aus dem Programm „Himmel un Ääd“:

Heinrich Heine – der größte Sohn Düsseldorfs. Gut, dafür brauch’s nicht viel, aber immerhin. Wir wissen von Heinrich Heine nicht, ob er zeitlebens dieser, sagen wir mal, Sprechfärbung (ich möchte das Wort Dialekt vermeiden), ob er zeitlebens diesem rheinischen Idiom treu geblieben ist, dieser Sprechsprache. Nur ist das in diesem Fall völlig egal, denn es genügt einen Blick auf Heinrich Heines Gedichte zu werfen, um sofort feststellen zu können, dass Heinrich Heine im Zweifelsfall immer der rheinischen Grammatik den Vorzug vor der hochdeutschen Grammatik gegeben hat.

Muss ich einen Kleinigkeit ausholen: Wenn z. B. jemand irgendwo in Deutschland was bestellt, so wird er sagen: Ich hätte gerne ein – was soll mer sagen – Mettwürstchen und DAZU hätt’ ich gern etwas Kraut und DAZU würde ich gerne was trinken. Wir kennen so das hochdeutsche Wörtchen „dazu“. Das wird überall so verwendet, außer im Rheinland. Im Rheinland würde man niemals das Wort „dazu“ verwenden, man verwendet IMMER anstelle des Wörtchens „dazu“ das Wort „dabei“: „Tust du mir’n Mettwürsschen und bisschen Kappes dabei!“ – „Jo, och jet ze drinke?“ – „Ja sicher, Kölsch dabei.“ Klar, ne: „Lecker Mädschen, neu Auto dabei, dat isset.“ Oder so.

Also immer und ausnahmslos wird das Wort „dabei“ anstelle des angeblich richtigen Wörtchens „dazu“ verwendet.

So auch Heinrich Heine in seinem berühmtesten Gedicht (ich find’s nicht das schönste, aber das muss jeder selber wissen). In seinem berühmtesten Gedicht, „Die Lorelei“, heißt es ja: „Ich weiß nicht, wem soll’s was bedeuten – Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin. Ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.“ Dat is schon quasi der erste Rheinizismus. Weil, ich mein, jeht ja nicht! Entweder „es kommt IN den Sinn“ oder „es geht aus dem Sinn“. Nur im Rheinland sacht man so: „Dat kütt mer nit aus dem Sinn.“ Und schon hat das Heinrich Heine für Hochdeutsch gehalten und hat geschrieben „kommt mir nicht aus dem Sinn“. Hätten wir schonmal die erste Fünf weg gehabt! Und nur, weil der aus Düsseldorf is!

Geht aber dann weiter, das ist gespickt voll mit so Rheinizismen: „Die Luft ist kühl und es dunkelt und ruhig fließt der Rhein. Die Spitze des Berges funkelt im Abendsonnenschein. Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar...“ Das ist auch so ein Rheinizismus. Man muss es nur anders lesen, schon wird einem Heine – angenehmer, privater, familiärer: „Die schönste Jungfrau sitzet dort oben. Wunderbar!“

„Ihr gold’nes Geschmeide blitzet, sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme – und singt ein Lied DABEI!“
Schreibt Heinrich Heine. Das wäre die Stelle gewesen, da wären wir von der Schule geflogen! Aber hallo!

Das finde ich wunderbar.

Wenn Sie mal an so einem nebligen November-Nachmittag sich so bisschen eine heitere Stunde schenken wollen, nehmen Sie paar Gedichte von Heine. Wirklich. Lesen Sie sich laut Gedichte von Heine in rheinischem Sprechgesang vor. Sie werden auf viele Stellen stoßen. Und Sie werden plötzlich sehen: Is auch schön. Muss man keine Angst haben.

3.10.06 12:13


Diskriminierung oder: nicht Boykott genannter Boykott

Snooker Federation bittet Israel, nicht zur WM in Amman zu erscheinen

Allon Sinai, Jerusalem Post, 29. September 2006

Achtundsiebzig Spieler aus 40 Ländern werden im November zur IBSF World Snooker Championship in Amman (Jordanien) antreten; der israelische Meister Roei Fernandez wird nicht hinfahren.

Pascal Guillaume, Vorsitzender der International Billiards and Snooker Federation, schickte seinem israelischen Kollegen Israel Pinhas einen Brief, in dem er schrieb es wäre wegen der Sicherheitslage in der Region “nicht vernünftig” dem Israeli zu erlauben an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.

„Ich glaube wirklich, dass es wirklich riskant und nicht vernünftig aussieht, Sie zur Teilnahme an diesem Ereignis einzuladen. Ich bedaure diese Situation“, schrieb Guillaume. „Ich persönlich glaube, dass wegen der prekären Lage vor Ort und der derzeitigen ernsthaften Unruhe, die zwischen Ihrem Land und dem Libanon weiter besteht, Jordanien nicht der richtige Ort ist, die Sicherheit Ihrer Spieler zu gewährleisten.
Ich hoffe, Sie verstehen, dass es meine Verantwortung als Präsident ist, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um Probleme oder Risiken während dieser Weltmeisterschaft zu verhindern.“

Kein anderes Land hat einen ähnlichen Brief erhalten – eine Tatsache, die Pinhas wütend macht. „Es ist uns klar, dass diese Entscheidung eine politische ist“, schrieb Pinhas an Guillaume. „Ich denke, dass Ihr Verständnis der Lage im Nahen Osten falsch ist und unglücklicherweise geben Sie dem Terror nach.“

Dem ist wohl kaum noch etwas hinzuzufügen. Vielleicht eine Frage: Warum wird eine Weltmeisterschaft überhaupt in ein Land vergeben, wo man befürchten muss, dass nicht alle Teilnehmer sicher sind?
Und noch eine: Hat vielleicht irgendeiner der Teilnehmer die moralische Größe und den Mumm, die WM sausen zu lassen und statt dessen ein Spiel gegen den Israeli in Israel zu spielen? DAS wäre mal ein echtes Zeichen gegen die Diskriminierung Israels und die Feigheit und die Kriecherei gegenüber den Terroristen.

3.10.06 23:15


Alles wieder auf Anfang

…fragt sich also nur, wann’s wieder los geht und wie die UNIFIL dabei verhält (aus dem Nachrichten-Mailing von The Media Line:

Libanon behauptet, Israels Abzug sei unvollständig

Die libanesische Regierung behauptet Israel habe seinen Rückzug aus dem Libanon nicht komplett vollzogen, weil seine Truppen noch im geteilten Dorf Ghajar stünden und seine Flugzeuge am Himmel über dem Libanon Patrouillen fliegen. Obwohl ein Sprecher der Vereinten Nationen sagte, ein Abkommen, um die israelischen Soldaten aus Ghajar heraus zu bekommen, in Kürze erwartet wird, hat die Hisbollah den Einsatz erhöhte, indem sie ankündigte die Feindseligkeiten wieder aufzunehmen, wenn Israel nicht auch aus dem Gebiet abzieht, das sie Shebaa Farmen und Israel Har Dov nennt. Die UNO und die internationale Gemeinschaft betrachten dieses kleine Stück Land als eine Streitfrage zwischen Israel und Syrien, nicht dem Libanon, seit Israel im Jahr 2000 aus dem Libanon abzog. Damals wurde sein völliger Abzug von der UNO festgestellt. Die Hisbollah hat aber diese Haltung nie akzeptiert und trotz des 34-tägigen Krieges, der diesen Sommer geführt wurde, verlangt sie, dass Israel die Shebaa Farmen verlässt. Die von Israel geräumten Positionen werden direkt von libanesischen Soldaten übernommen – das ist das erste Mal in 40 jahren, dass die libanesische Armee im Südlibanon stationiert worden ist. Die Hisbollah hat wissen lassen, dass sie nicht die Absicht hat den Teil der UNO-Resolution 1701 einzuhalten, der die Entwaffnung „aller Milizen“ fordert.

3.10.06 23:34


Es gibt nun wirklich nichts mehr

...für das Israel nicht verantwortlich sein soll. Inzwischen sind es die Probleme mit dem Völkermord in Darfur.

Während sich alle Welt um die die „Auseinandersetzung“ zwischen Präsident Bush einerseits und dem Teheran-Adolf und seinem Linkskumpane Hugo Chavez andererseits kümmerte, hat der Präsident des Sudan in der UN-Vollversammlung seine eigene Version zum Völkermord in Darfur zum Besten gegeben, ohne dass es sonderlich Beachtung fand. Und die lautet so:

Omar Hassan al-Baschir sagte, die Berichte über die Tode und Flüchtlinge in Darfur seien „Fiktionen“ und diejenigen, „die sie an die Öffentlichkeit brachten, die die Menschen mobilisierten, sind ständig jüdische Organisationen“.

Reuters berichtet:

“Es ist sehr klar, dass es einen Plan gibt die Region neu zu gestalten“, insbesondere nach der Invasion des Irak, sagte Präsident Omar Hassan al-Baschir auf einer Pressekonferenz neben der Sitzung der ministeriellen UNO-Vollversammlung.

“Das Hauptziel ist die Sicherheit Israels. Jeder Staat in der Region soll geschwächt, zerstückelt werden, um die Israelis zu schützen, die Sicherheit Israels zu garantieren“, sagte er.

Nach den Friedensdemonstrationen für Darfur vom Sonntag von Ruanda bis San Francisco gefragt, sagte Baschir, sie waren „ständig von zionistisch-jüdischen Organisationen organisiert“.

Der Jude ist Schuld, der Jude ist das Unglück. Aber Antisemiten sind sie natürlich auf keinen Fall!

4.10.06 22:32


Ein Stück Holland ohne Holländer...?

Gespräch eines Lehrers mit dem Hausmeister zum Beginn der Herbstferien:

Lehrer: Sind Sie nächste Woche da?
Hausmeister: Ja, aber die zweite Woche nicht. Wir fahren nach Holland.
Lehrer: Ah, Kiesköppe gucken?
Hausmeister: Nee, in den Centerpark.

Das Phänomen „Landesbesuche ohne Belästigung durch Einheimische“ erfreut sich offenbar nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch im hoch entwickelten Europa immer größerer Beliebtheit....

5.10.06 15:56


Verallgemeinerungen -
Differenz(ierung)en


Wir dürfen die Muslime nicht über einen Kamm scheren.
“Die Muslime“ gibt es nicht.
„Den Islam“ gibt es auch nicht.
Es muss differenziert werden.

Jedenfalls gilt das immer dann, wenn ein Hans-Peter Raddatz sich äußert. Oder Ayaan Hirsi Ali. Oder sonst einer, der sich kritisch der „Religion des Friedens“ gegenüber äußert. Die sind dann islamophob und undifferenziert.

Aber wenn es Mohammed-Karikaturen gibt oder der Papst einen mittelalterlichen Herrscher zitiert, dann ist „der Islam“ herabgewürdigt worden...

Hallo! Welcher Islam ist denn nun herabgewürdigt, wenn Herr Raddatz was sagt? Könnten die lieben Leutchen da auch mal differenzieren? Oder gibt es „den Islam“ doch? Aber immer nur dann, wenn ein Grund für Randale gesucht wird? Immer dann, wenn es gilt Kritik nicht nur aus dem Weg zu gehen, sondern unmöglich zu machen? Könnte es sein, dass die „Differenzierung“ nur geboten ist, wenn es um kritische Stimmen geht, aber immer dort gewünscht, nein vorgeschrieben wird, wo man sich über etwas aufregen will, um neue Privilegien einzufordern und missliebige Personen ausfindig zu machen, die „der Islam“ bekämpfen muss?

An der geforderten Differenzierung hapert es immer dann, wenn Muslime etwas (durchsetzen) wollen. Und wenn kritische Auseinandersetzung angesagt ist, können die Differenzierungsfreunde kaum wirklich sagen, was die Unterschiede sind, mit welchem Islam man sich denn jetzt auseinandersetzen muss, damit die Kritik am richtigen Ort ankommt – so es diesen denn überhaupt gibt, da Kritik ja „islamophob“ ist und daher unterdrückt wird.

Ach ja, es gibt noch eine erlaubte Verallgemeinerung: Das, was die bin Ladens verkünden und tun, ist nicht „der Islam“. „Der Islam“ ist ganz anders!

5.10.06 17:36


Wenn der Schulrat kommt

„Schulrat“ ist ja demnächst auch bein uns wohl ein veralteter Begriff, denn „Schulinspektionen“ sind angedacht in NRW. Da werden die Schulräte wohl dem englischen Sprachgebrauch angepasst werden, dort heißen solche Leute Schulinspektoren.

Und wenn sich ein solcher der Schule nähert, dann könnte das in einem Teil von Birmingham demnächst so aussehen:

Lehrer stürzt in die Klasse: „John, hast du auch deinen Gebetsteppich ordentlich gesaugt? Samantha, musst du unbedingt heute ein Kreuz tragen? Mach’ sofort die Bluse bis oben zu und lass die Kette darunter verschwinden! Tommy, kannst du endlich die Sure 1 auswendig? Betty, wo ist deine Ersatz-Jeans? Zieh sie sofort unter dem Mini an!“

Und warum das Theater? Weil DER HIER


... der neue Schulinspektor ist!

Nicht ausflippen, die Kleidung oder das sonstige Aussehen sollte nicht zum Kriterium werden – obwohl Kinnpartie und Kopfbedeckung Rückschlüsse zulassen. Das Problem dieses neuen Schulinspektors ist eher das, was er sich sonst so alles geleistet hat (kann man bei politicallyincorrect und Fakten + Fiktionen ausführlicher nachlesen.

PI hat am Ende seins Artikels gefragt: Interessant wäre jetzt die Zusammensetzung des Gremiums zu erfahren, welches über das Bestehen der Tests entschieden hat...
Ich widerspreche: Das ist völlig uninteressant, wir kennen das Phänomen Londonistan zur Genüge. Interessant wäre zu erfahren, wie die Kriterien, der Einstellungs- und Auswahlprozess und die „wichtigen Sicherheitstests“ aussehen, die zur Ernennung eines Schulinspektors führen, die der als Extremist bekannte und seit Jahren tätige Mann so erfolgreich bestanden hat.

5.10.06 18:58


Ein Vorschlag – weitgehend missachtet

Da gibt es in Spanien einen „Think Tank“, FAES, der vom ehemaligen spanischen Premierminister José María Aznar geleitet wird. Jetzt gilt ja Herr Aznar als böser Junge, weil er den Irak-Krieg nicht verurteilte und sogar noch Soldaten hin schickte. Außerdem gilt er als dumm oder verbohrt, weil er nach den Anschlägen von Madrid erst einmal darauf bestand, dass die ETA die Übeltäter waren.

Das kann man ja halten, wie man will. Aber vielleicht gibt es doch ein paar Leute mit genug Hirn, die sich die Ideen der FAES ansehen, denn die scheinen lohnenswert. Daniel Pipes hat sich dazu ziemlich prägnant geäußert: Die NATO bekämpft die Jihadisten.

Lesen!

6.10.06 15:28


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