HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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Fauxtographie!!!! Fälschung!!!!

Das Foto von Johnny allein in Bagdad hat die antiamerikanischen Amerikaner auf die Palme gebracht. Sie werfen (unflätig natürlich) den konservativen Bloggern, die das Foto verbreiten, Fälschung und Böswilligkeit vor. Begründet wird das mit den EXIF-Daten des Fotos, die angeben, das Bild sei am 6. Januar 2006 aufgenommen worden. Erwischt! Jetzt können die Blogger aber was erleben! Die haben im Libanon und Israel die Fotos bekrittelt, jetzt fälschen sie selbst!

Dummerweise machen diese „Moonbats“ genau das, was sie den Bloggern in Sachen Qana, Fauxtographie und Rotkreuz-Ambulanz (fälschlicherweise) vorgeworfen haben: Sie stürzen sich auf eine Sache, recherchieren nicht weiter und ziehen Schlüsse aus nicht weiter überprüften Ansichten, die sie als Fakten ausgeben. (Ganz nebenbei bemerkt: Was die Blogger in Sachen Fauxtographie geleistet haben, war alles andere als solche Stümperarbeit; das Ergebnis ist hier zu lesen, leider nur auf Englisch, dafür unglaublich ausführlich.)

Nach Beginn der Vorwürfe haben die Macher von The Power Line wie auch Michelle Malkin nachgehakt, ihre Quellen überprüft und Fakten gesucht, die die Authentizität des Fotos entweder bestätigen oder widerlegen. Und dabei kam eine sehr einfache Lösung heraus, die die Schreihälse schlicht ignorierten. Damit sie diese aber wenigstens ansatzweise hinnehmen, muss etwas weiter ausgeholt werden, denn die Lösung ist zu einfach, um sie einfach zu akzeptieren: Der Besitzer der Kamera hatte Datum und Zeit schlichtweg nicht eingestellt! Aber das kann ja jeder behaupten...

Damit die Brüllhansel Wind aus den Segeln genommen bekommen, werden ihnen weitere Fakten geliefert: Das Foto wurde mit einer Kamera aufgenommen, die im Januar 2006 noch gar nicht auf dem Markt war (ebenfalls den EXIF-Daten zu entnehmen) – das muss man natürlich erst einmal recherchieren, statt gleich aus der Hüfte zu schießen. Außerdem befand sich zum fraglichen Zeitpunkt (6. Januar 2006, kurz vor 13 Uhr), der Senator auf dem Weg über Großbritannien in den Nahen Osten (und noch nicht in London, weshalb er gar nicht irgendwo in England essen konnte). Darüber hinaus ließen sich The Power Line und Malkin „Beweisfotos“ schicken, die mit derselben Kamera (deren Datum immer noch nicht eingestellt wurde) am selben Ort gemacht wurden, mit einer aktuellen Tageszeitung als Beleg.

Auch weitere „Beweise“ für die Falschangaben zum Foto konnten dadurch entkräftet werden: In der Kantine der US-Botschaft in Bagdad hängen massig Koalitionsfahnen, nicht nur die britische und portugiesische (die Portugiesen sind – weiteres „Argument“ der Antiamerikaner: Wieso hängt die Fahne noch da? – längst aus dem Irak abgezogen). Darüber hinaus wäre es sehr verwunderlich, hätte in England zwei Wochen nach Weihnachten noch die Weihnachtsdekoration herumgehangen und wäre dort dieselbe wie in England und wären dort dieselben Lampen an die Decke gehängt worden.
Das weiterhin angeführte Argument gegen die Hysteriker, dass Kerry im Abstand von gut 11 Monaten dasselbe Hemd trägt – belegt durch unstrittige Fotos aus dem Irak – ist für mich nicht stichhaltig; warum sollte er dieses Hemd nicht auch zu anderen Gelegenheiten getragen haben?.

Der interessanteste Aspekt der ganzen Hysterie von links ist m.E. allerdings weniger, dass die linkslastige Schreihalstruppe sich aufregt, hier würde gefälscht; und dass sie Fakten vermutlich nicht akzeptiert. Wirklich interessant ist (wieder einmal), wie sie sich als unflätigste Hetzer betätigen, die Gülle spucken und hauptsächlich unter die Gürtellinie schießen. Ausgerechnet die, die sich als diejenigen gerieren, die die moralischen Maßstäbe setzen und Toleranz propagieren – natürlich nur ihre Toleranz, nicht die, die andere Meinungen zu lässt. Und wenn man keine wirklichen Argumente oder Fakten hat, dann muss gepöbelt werden; als Ablenkungsmanöver, damit sich der Bepöbelte aufregt und Fehler macht. Diese Genugtuung tut ihnen glücklicherweise kaum jemand.

1.1.07 23:04


Der Schaschlikspieß

Eine gute Definition zur Unterscheidung von Antisemiten und einfach nur verwirrten Menschen, die Gut und Böse nicht unterscheiden können, lieferte Rabbi Shmuley Boteach am Beispiel von Jimmy Carter in der Jerusalem Post vom 26.12.2006. Demnach können wir sagen, dass Carter kein Antisemit ist. Was allerdings sein Verhalten nicht besser macht, sondern nur weiter belegt, wie wirr und orientierungslos der Mann ist. Die Lehre, die der Rabbi ihm mitgibt: Bevor jemand als Gutmensch die Welt verbessern will, sollte er die Fähigkeit entwickeln das Gute zu erkennen.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA zitierte den „Stabschef der palästinensischen Befreiungsarmee“, Brigadegeneral Mohammed Tarq al-Khadra: Der Widerstand hat sich als der richtige Weg zur Befreiung des Landes und der Wiederherstellung der legalen Rechte erwiesen. Dabei stellte er den Sieg des libanesischen nationalen Widerstands gegen die brutale israelische Aggression vom letzten Juli und den Sieg über die israelischen Streitkräfte von 2000 beispielhaft heraus.
Mit anderen Worten: Die Terroristen wollen keine friedliche Lösung, sie wollen Sieg durch Terror. Schöne Aussichten.

Sogar in der linken Tageszeitung Ha’aretz wird inzwischen geschrieben, dass die Zurückhaltung Israels angesichts der fortgesetzten Qassam-Angriffe gefährlich ist, weil das Präzedenzfälle setzt, die für Israel nicht gut sind. Begründung: „Einen Monat lang hat Israel seinen Nachbarn beigebracht, dass das Abfeuern von Raketen auf seine Bürger erlaubt und akzeptabel ist, den Einwohnern von Sderot angedeutet, dass ihr Leiden nicht wichtig ist und der internationalen Gemeinschaft die Botschaft vermittelt, dass die Nichteinhaltung von Vereinbarungen nicht weiter schlimm ist. So, wie Israel den Waffenschmuggel im Libanon ignoriert, der im Gegensatz zu Resolution 1701 steht, so hat es sich effektiv mit dem Qassam-Feuer abgefunden, trotz des Waffenstillstands, der die Palästinenser verpflichtete es zu stoppen.“
Wenn sich sogar schon Ha’aretz so äußert, dann sollte Olmert vielleicht langsam merken, auf welchem Holzweg er sich befindet. Aber den kümmert ja nicht, was andere sagen. Er fällt viele Entscheidungen, ohne sich vorher mit anderen zu beraten. Da kann man sich vorstellen, wie weit weg von der Realität der Mann sich befindet.

Londonistan at work: Im August brachte die BBC (ausgerechnet!) eine einstündige Sendung in ihrem Inverstigativ-Magazin Panorama (bitte nicht verwechseln mit dem ARD-Teil) einen langen Bericht über die britische muslimische Wohlfahrtsorganisation interpal und ihre Verbindungen zum internationalen islamischen Terror – als Finanzier der Terroristen. Hier ist der Videostream und hier eine Verschriftlichung der Sendung (in Englisch). Trotz der Doppelrolle eines der Bosse von interpal als hochrangiges Mitglied einer Gruppe von Organisationen, der Yussuf Qaradawi vorsteht, kamen bisherige „Untersuchungen“ immer zum Schluss, dass mit interpal alles in Ordnung ist. Auch nach dem BBC-Bericht. Jetzt soll dann doch noch eine Untersuchung erfolgen. Mal sehen, was sie diesmal finden, um die Truppe freizusprechen.

Und wo wir schon bei Londonistan sind: Eine unheimlich „moderate“ Schleiereule (Muslima mit nur mit einem Sehschlitz versehenen Ganzkörper-Kondom aus dickem Stoff) hat auf dem britischen Channel 4 eine „alternative Weihnachtsbotschaft“ verkündet. Und aus einem falschen Schutzkomplex heraus wollte man dort ihre Identität nicht lüften. Wer sie wirklich ist und was sie wirklich denkt, hat u.a. Politically Incorrect aus dem Englischen geholt.

Weiter geht’s mit der Weigerung in Großbritannien lebender Muslime, sich in Krankenhäusern die Hände zu desinfizieren, weil die dafür verwendeten Mittel Alkohol enthalten. Hey, lutscht ihr so sehr am Daumen, dass die Berührung von Alkohol schon automatisch den Genuss desselben nach sich zieht?

Das ist bestimmt nur ein Bekehrungsversuch, damit der Mann Muslim wird: Ein peruanischer AFP-Fotograf wurde heute (1. Januar) Nachmittag in Gaza entführt.

1.1.07 23:06


Kein Blut für Öl

Eject! Eject! Eject!, 6. November 2006

Manchmal ist die beste Möglichkeit eine radikale Behauptung zu untersuchen der, anzunehmen, dass sie stimmt und ihre wahrscheinlichsten Konsequenzen zu untersuchen. Ein Beispiel: Die Vertreter der Existenz des Ungeheuers vom Loch Ness behaupten, dass es einen überlebenden Plesiosaurier in den Tiefen des schottisches Sees gibt. Dann werden wir in endlose Diskussionen über weit entfernt zu sehende Wellen und grobkörnige Fotos und behauptete Fälschungen usw. gezogen. Wenn wir aber auf den Punkt kommen und annehmen, dass die Voraussetzung stimmt, was passiert dann? Plesiosaurier sind Luft atmende Reptilien, die zum Überleben täglich riesige Mengen Fisch verspeisen müssen. Es gibt im Loch Ness praktisch keine Fische. Bestellt das Vieh beim Pizzaservice? Außerdem würde wir ihn als Luftatmer nicht ein oder zweimal pro Jahrzehnt eine Sichtmeldung bekommen, sondern Hunderte pro Tag. Wenn man die Voraussetzung eines Luft atmenden Dinosauriers zugrunde legt, wird der gesamte Vorschlag lächerlich, nicht auf Grundlage der Beweise, sondern auf dem monumentalen Fehlen von Belegen, die die Vorstellung unterstützen.

Ähnlich ist es mit einem „Krieg für Öl“. Wie würde ein wirklicher „Krieg für Öl“ aussehen? Nun, US-Trupen wären mit allem, was zur Verfügung stand zu den Ölfeldern gedüst. Mit allem, was zur Verfügung stand. Dann hätten sie sichere Konvoi-Routen zum nächsten Hafen – wahrscheinlich Basra – eingerichtet und die US Navy hätte praktisch den gesamten Golf mit Kriegsschiffen zugemauert, um die sichere Fahrt von Tankern mit US-Flagge in die Region und aus ihr hinaus zu sichern.

Es hätte keine Feldzug quer durch’s Land gegeben – wofür? – und keinen Kampf um Bagdad. Falludscha und Mossul und all die anderen Troublespots hätten nie einen amerikanischen Soldatenstiefel gesehen. Warum? Da gibt’s kein Öl. Das US-Militär würde tun, zu was es extrem gut ausgebildet ist: einen sehr begrenzten Landstrich erobern und halten und ständig laufende, sichere Konvois dort hinein und hinaus sichern. Saddam hätte bleiben können, wenn er gewollt hätte. Das hätte wahrscheinlich eine Menge Ärger erspart und das Ganze wäre zu einer Art Super-No fly-Zone über den Ölfeldern, Häfen und Konvoi-Routen geworden und der Teufel hätte sich um den Rest kümmern können. Straßenrand-Bombentote in Sadr City? I>Was zur Hölle hat Sadr City, das wir brauchen?

SO hätte ein Krieg für Öl ausgesehen. Und es ist absolut möglich, dass solche eine Operation ohne einen einzigen amerikanischen Toten hätte durchgeführt und aufrecht erhalten werden können.

Wir haben tausende Tote und Verwundete, weil sie in die Luft gejagt werden, während sie weiter versuchen einem Land Sicherheit, Elektrizität und Wasserversorgung, Schulen und Krankenhäusern zu bieten, das von drei Jahrzehnten der Angst, Folter und Barbarei verwüstet wurde. Die Anwesenheit der Amerikaner in den Städten ist es, um Sicherheit und so etwas wie Ordnung für die irakischen Bürger zu bieten, die so viele Leben gekostet hat. Wenn wir [Amerikaner] geteert und durch den Schmutz gezogen werden und in der PR den Preis für das „Stehlen von irakischem Öl“ zahlen müssen, dann ist das Mindeste, was wir tun können, hinzugehen und tatsächlich etwas davon zu stehlen, statt dafür zu sterben, dass die Ressource vom irakischen Volk genutzt werden kann. Letzteres ist das, was passiert, denn es gibt – wie immer – nicht den Ansatz eines Beweises des Gegenteils, egal, wie viele Idioten Schilder hoch halten und in gigantischen Pappmaché-Köpfen herumtanzen.

2.1.07 02:04


Wir sind die Guten!

Jedenfalls bei allem, was im Nahen und Mittleren Osten passiert, gewesen ist und lange zurückliegt. Besonders in Sachen Terror-Regimen und Diktatoren, die ja alle von den Amis aufgebaut und versorgt wurden. Saddam zum Beispiel. Da sind die Amis die allergrößten Heuchler, weil sie ihn ja aufgerüstet haben und jetzt wegen Öl den ganzen Irak vernichten wollten.

So in etwa lauten die gängigen „Argumente“, wenn es darum geht den Amerikanern „nachzuweisen“, was für Drecksäcke sie sind und wie gut und menschlich die Europäer. Dummerweise stimmt da einiges nicht, wie sich jetzt wieder einmal herausstellt:

Zum Einen ist die Frage des „Krieg für Öl“ eine, die sich nicht stellt. Wie hätte ein „Krieg für Öl“ wirklich ausgesehen? Und wie die Folgen des Krieges auf der Landkarte? Die Frage beantwortet der Blog Eject! Eject! Eject! am 6. November ziemlich klar (ein Stück hinunter scrollen bis No Blood for Oil! - deutsche Übersetzung hier in diesem Blog!).

Für die Europäer wichtiger ist aber die eigene, moralisch überlegene saubere Weste, die als Keule gegen die Amerikaner hervorgezogen wird. Da spielt es dann keine Rolle, dass Saddam neben sowjetischen/russischen Flugzeugen vor allem französisches Gerät fliegen ließ. Auch die Excocets, die die Briten im Falklandkrieg einige Schiffe kosteten, waren im Arsenal Saddams enthalten. Der Reaktor, den Israel vor 25 Jahren bombardierte, kam aus Frankreich. Die Liste lässt sich beliebig verlängern – mit europäischen Staaten und Firmen.

Die neueste Verlängerung betrifft gleich eine ganze Batterie deutscher Firmen, die in den „Öl für Lebensmittel“-Bestechungsskandal verwickelt ist, über den Saddam seine Militärprogramme zu Ungunsten seiner Bevölkerung aufrecht erhielt. Davids Medienkritik greift einen vorab veröffentlichten Bericht des Focus auf: Neben der Linde AG wird 62 weiteren deutschen Firmen vorgeworfen in den Skandal verwickelt zu sein und dass bis zu 36 Untersuchungsverfahren gegen Manager der meist kleineren Firmen laufen. Das „Land der moralischen Überlegenheit“ war also überhaupt nicht an Unrechtmäßigkeiten beteiligt! WIR haben nichts Falsches getan, die Amis waren es!

So viel überhebliche Selbstgerechtigkeit könnte vielleicht selbst den Deutschen einmal zu viel werden, wenn die Medien die Machenschaften aufdecken bzw. wenigstens ausführlicher über sie berichten würden. Aber das geht ja nicht, dann kann man nicht mehr auf die Amerikaner herabsehen und sie verdammen...

2.1.07 02:07


Saddam – ein ‚unverdienter Märtyrer’?!

Um es gleich zu Anfang noch einmal deutlich zu machen: Ich bin gegen die Todesstrafe.

Aber die Argumente derer, die die Hinrichtung Saddam so vehement beklagen, überzeugen mich nicht sonderlich. So hat ein Top-Beamter der EU verkündet, die Hinrichtung sei „ein barbarischer Akt, der einen Märtyrer schafft, der das nicht verdient“.

Hm. Wenn ich mir unsere Situation hier in Deutschland und „Märtyrer“ irgendeiner Extremistentruppe so betrachte, dann fallen mir die Neonazis ein. Feiern die ihren Märtyrer Rudolf Hess bestimmt, weil der nach dem Zweiten Weltkrieg hingerichtet wurde? Oder eher, weil er bis zu seinem Tod im Gefängnis schmoren durfte?

Martin Schulz, Kopf der Sozialdemokraten in der EU, ging noch weiter als der Beamte. Er sagte gegenüber einem Radiosender: „Staatlich sanktionierter Mord“ berge das Risiko den Irak weiter zu destabilisieren. „Es wäre möglich gewesen ein Signal der Versöhnung zu senden, indem man ihn begnadigt oder wenigstens die Todesstrafe nicht ausführt“, sagte er.
Klasse! So denken sie im Nahen und Mittleren Osten auch. Da wird nichts als Schwäche ausgelegt, was den Terroristen in die Hände spielt oder ihnen entgegen kommt, die legen sofort die Waffen nieder und umarmen alles, was nicht ihrer Meinung ist! So wie in „Palästina“! Die Wolkenkuckucksheimer sind wieder ganz groß tätig und werfen neue Nebelwände, die sie für der Weisheit letzten Schluss halten!

Die Äußerungen von EU und Schulz finden sich auf EU Referendum

2.1.07 17:23


Der Schaschlikspieß

Ach, was ist das schön, wenn alle an einem Strang ziehen! Londonistan existiert, auch bei der TIMES. In einem Versuch, die iranischen Hetztiraden nicht so schlimm erscheinen zu lassen, haben die Redakteure der TIMES einen Brief des Chargé d’Affairs der iranischen Botschaft in London so bearbeitet, dass er nicht mehr so schlimm war. Daraufhin haben sich die Iraner allerdings entrüstet gemeldet, das sei Zensur! Eine derartige „Entschärfung“ fanden sie nicht gut und brachten bei der eigenen Nachrichtenagentur den korrekten Wortlaut.
Merke: Die Terrormacher sagen sehr deutlich, was sie wollen und wie sie denken. Verdreht wird das von den Scheuklappenträgern im Westen in den Medien und der Politik, damit der dumme Bürger meint es sei alles in Ordnung.

Ein deutliches Beispiel dafür ist der Marsch von Muslimen zur Feier des Opferfestes am 31. Dezember in Nazareth. WorldNetDaily berichtet, dass mit dem als Feier deklarierten Marsch klar militante Ziele verfolgt wurden. „Dieser Marsch soll die Christen einschüchtern“, sagte Salim, ein christlicher Einwohner, der darum bat, dass sein Nachname nicht genannt wird, weil er „muslimische Vergeltung“ für seine offenen Worte befürchtet. Ein Sprecher der Muslime stellt das natürlich anders dar. Fragt sich nur, wie glaubwürdig das ist, wenn die Marschierer Tarnkleidung tragen, „Allah ist groß“ skandieren und dem Sprüche folgen wie „Der Islam ist die einzige Wahrheit“ und „Der Islam soll über alle regieren“. Die von Muslim-Vertretern behaupteten guten Beziehungen werden auch von den israelischen Sicherheitskräften nicht bestätigt: Die meiste antichristliche Gewalt wird nicht gemeldet, weil die Christen am Ort zu viel Angst haben, als dass sie Verbrechen anzeigen.
Aber an der Vertreibung der arabischen Christen sind ja bei uns immer nur die Israelis Schuld.

Das neue Jahr fängt gleich wieder damit an, dass Muslime beleidigt sind. Wegen den Amerikanern, den Drecksäcken. Die wagen es doch tatsächlich eine Briefmarke herauszugeben, die ein Schwein zeigt (wenn auch nur stilisiert)! Dass das sein Gruß an die Chinesen ist, die im Februar den Beginn des Jahrs des Schweins begehen (und die mit dem Schwein Toleranz und Ehre verbinden), ist irrelevant. Und weil das ein derart großer Affront gegen die Muslime ist, werden in einigen muslimischen Staaten Briefe mit dieser Briefmarke nicht zu gestellt. Aber auch nicht zurückgeschickt, sondern vernichtet. Der Islam ist ja sooo toleranz!

Leider auch nur auf Englisch, vielleicht übersetzt es ja jemand: Bei MEMRI (im Moment hier zu lesen) ist ein Interview mit Mohammed Ali Ramin, Berater des iranischen Präsidenten AchmalmermalJihad, zu lesen: Hitler war jüdisch. Er entwickelte eine Abneigung gegen das Judentum, weil seine Mutter eine jüdische Prostituierte war. Ach ja, Lenin und Stalin waren auch Juden und arbeiteten bis zu Zweiten Weltkrieg mit Hitler zusammen an der Schaffung jüdischen Staates Israel.
Na, dann haben sie ja jetzt doch endlich was gefunden, um auch sagen zu können, dass Hitler schlecht war. Fragt sich nur, wie lange sie das tun und wann Hitler wieder gut war, weil er die Juden verfolgte – oder was denn nun die Oberhand gewinnt. Oder war Hitler ein „guter Jude“?

Welche Airline wollen eigentlich die orthodoxen Juden benutzen, wenn sie die El Al boykottieren, sollte die tatsächlich anfangen am Sabbath zu fliegen. El Al verlöre etwa 20 bis 30 % seiner Kundschaft. Als Alternative gäbe es IsrAir, die das Streckennetz nicht haben, also müssten die Herrschaften alle möglichen Airlines nehmen – die alle auch den Sabbat nicht ein halten. Aber bei denen ist das nicht weiter wild, das sind ja keine jüdischen Airlines.
Daher macht Daniel Pipes den Vorschlag, dass El Al den Schabbes Goy einführt – nicht jüdisches Personal, das die Flüge am Sabbat übernimmt. Denn als Nichtjuden dürfen sie alles, was den Juden am Sabbat untersagt ist. Anders wäre die Airline wohl nicht zu retten, weil sie seit der Privatisierung Verluste einfährt und die staatlichen Subventionen nicht mehr erhalten wird. Wer so „unflexibel“ ist, hat wenig Überlebenschancen. Das wäre dann vielleicht sogar den Orthodoxen ein Umdenken wert.

3.1.07 22:39


Appeasement? Frieden? Kompatibel?

Beim Lesen des Kommentars von Leon de Winter zu Saddams Hinrichtung in der Welt fiel mir etwas auf. de Winter schreibt: Das derzeitige Chaos im Irak ist nicht nur dem desaströsen Einfluss der Politik auf die Kriegsführung geschuldet, sondern in erster Linie den internationalen Spielchen mutloser Politiker. Man hätte die Invasion 2003 verhindern können, wenn die Europäer bereit gewesen wären, gemeinsam mit Bush und Blair aufzutreten - stattdessen distanzierte man sich von den angloamerikanischen Hardlinern. Das gleiche Theater erleben wir derzeit im Umgang Europas mit der religiösen Mafia des Iran. Europäische Appeaser erliegen der Illusion von Soft Power angesichts zynischer Tyrannen.

de Winter spricht da ein Problem der europäischen Politik und Intellektuellenwelt an, das sich immer stärker durch alles zieht, was mit dem Nahen und Mittleren Osten, aber auch mit unseren eigenen gesellschaftlichen Problem mit „Personen mit Migrationshintergrund“ zu tun hat. Hier blickt man mit Argusaugen auf alles, was die Amerikaner (oder auch die Israelis) tun, um die Made darin zu finden, ob sie nun da ist oder nicht, mit der der ganze Salat ungenießbar geredet wird.

In der Sucht nach Harmonie, Verständnis und Frieden wird immer wieder gerne betont, dass Frieden mehr ist als die Abwesenheit von Krieg(shandlungen) – das aber erstaunlicherweise immer nur den Amerikanern (und Israelis) vorgehalten. Dass zu Frieden dann auch gehört, dass Tyrannen und Massenmörder ihr Volk anständig behandeln und die Menschenrechte einhalten, wird immer wieder beschworen, die Praxis sieht aber deutlich anders aus. Und so müssen heute Widersprüche in der „Kritik“ an den Amerikanern festgestellt werden, die unsere Friedensfreunde und Saddam-hängen-ist-ein-Verbrechen-Postulaten nicht akzeptieren werden. Sei’s drum, hier kommen sie trotzdem:

Die heutige Gewalt im Irak wird den Amerikanern (und Briten, ggf. auch weiteren Koalitionspartnern und gelegentlich Israel) angelastet. Dabei macht sich niemand Gedanken darüber, den Iranern und Syrern die Leviten zu lesen und ihnen Konsequenzen anzukündigen für den Fall, dass sie da nicht endlich Ruhe einkehren lassen. Denn die Gewalt wird von außen geschürt und logistisch unterstützt. Sie kommt nicht (nur) aus dem Inneren. Seit dem ersten Tag haben der Iran und Syrien ihr eigenes Süppchen gekocht, um das Land zu destabilisieren. Diese Fehleinschätzung kann man den Amerikanern vorwerfen, die Gewalt weniger.

Meistens geht dann die Argumentation dahin, dass hervorgehoben wird, ohne den Krieg der Amerikaner wäre es nicht dazu gekommen. Stimmt, aber dann würden wohl auch nicht besonders viel weniger Menschen sterben. Nur würden die dann vom „Staat“ (Saddam, der absolute Herrscher) umgebracht, was dann wieder nicht so schlimm wäre, weil die Region ansonsten ja stabiler sei. Na ja, abgesehen von den Bestrebungen des Ex-Diktators sich Massenvernichtungswaffen zuzulegen und sich Kuwait doch wieder einzuverleiben. Hier und dort noch ein kleines Massaker (muss ja nicht gleich Giftgas sein) und die Vertreibung von Menschen aus ihrer angestammten Heimat. Das ist ja alles nicht so schlimm, wir können ihn ja über Verhandlungen dazu bringen sich zu bessern.

Genau. Und bis dahin liefern die Europäer ihm dann weiter Material, mit dem er seine Züge durch’s eigene Land und weitere Palastneubauten durchführen kann, während das normale Volk hungert. Es ist einfach, die UNO zu korrumpieren und zu betuppen – siehe Öl-für-Lebensmittel-Skandal – und trotzdem ein von Europa anerkanntes Mitglied der Völkergemeinschaft zu sein. Und wenn man lange genug durchhält, dann sehen die Europäer ein, dass man mit Boykott nicht durchkommt und heben ihn wieder auf (wie das seitens Frankreichs 2002 lauthals gefordert wurde). Und schon ist alles wieder gut. Auch für die Europäer. Hauptsache stabil. Kein Risiko. Appeasement, damit einen das Krokodil als letzten frisst, wie Churchill einmal warnte. Der Irak ist weit weg.

Appeasement ist das nächste Beispiel. Gegenüber dem Iran wird auch seit Jahren beschwichtigt und ihm Honig ums Maul geschmiert. „Kritischer Dialog“ wird es von deutschen Regierungen genannt. Nur, dass sich da überhaupt nichts tut. Die Mullahs streichen die Geschäfte ein und lachen sich ansonsten ins Fäustchen. Jetzt soll Syrien eine aktive Schlüsselrolle in der Befriedung des Libanon spielen – ausgerechnet! Nachdem man die Syrer letztes Jahr endlich losgeworden war und feststellen konnte, dass nach Jahren eine UNO-Resolution erfüllt wurde. Nicht durch Verhandlungen mit Syrien, sondern weil Assad II. Druck bekam nach der Ermordung des libanesischen Premierministers und der „Zedernrevolution“. Da war nichts mit Gesprächen und Appeasement, was zur Erreichung dieses Zieles beigetragen hatte.

Appeasement muss nicht immer falsch sein – schrieb ausgerechnet ein „Neocon“, ein Historiker (ich finde den Text derzeit leider nicht mehr, weder auf meiner Festplatte noch über Google). Dafür führte er reichlich Beispiele an, um deutlich zu machen, dass es Momente gibt, wo Appeasement falsch ist und wo es angebracht ist. Es stand zwar nicht im Text, aber dabei wurde auch klar, dass die Momente, wo es sich als klug und richtig erwies Appeasement zu betreiben, nie gegenüber Tyrannen und Diktaturen. Alle aufgeführten Fälle für falsches Appeasement legten das deutlich dar. Hier war Appeasement immer nur eine Ermutigung für den Diktator bzw. die totalitäre Regierung, die dann, um bei Churchill zu bleiben, die Wahl zwischen Erniedrigung und Krieg lässt und bei Erniedrigung den Krieg dann doch hinterher schiebt.

Aber aus der Geschichte zu lernen, ist den Europäern anscheinend nur geringfügig möglich. In ihrer Sehnsucht nach heiler Welt gibt es klar definierte Böse. Das sind die, die für die eigene Freiheit (oder gelegentlich auch der anderer) zur Waffe zu greifen bereit sind, bevor der andere einen offenen Krieg anfängt. Inzwischen ist es selbst so, dass offensichtliche Kriegshandlungen nicht mehr als Grund anerkannt werden, sich wirksam zu wehren, wie die Reaktionen auf die Antwort der Israelis auf den Überfall der Hisbollah im Juli 2006 zeigen. Dauernder Raketenbeschuss seitens der palästinensischen Araber darf kein Grund dafür sein, dass das israelische Militär zurückschießt. Nein, man muss still halten und sich überlegen, wo der Grund für diese Verzweiflungstaten liegt.

Aber wehe, man kommt zu einem Schluss, der die Ursache beim vermeintlich Verzweifelten sieht. Die Ursache hat gefälligst beim Westler zu liegen, der alleine alles Unrecht der Geschichte begangen hat. Die Terroristen sind in einem allgemeinen Sinne für alles gerechtfertigt, was sie tun. Ein anderes Motiv als Verzweiflung ist nicht akzeptabel. Mit einem kleinen Wechsel der Blickrichtung wird Rechtfertigung gesucht für alles, was für unsereins nicht einmal ansatzweise akzeptabel wäre. Das Konzept des „Wilden“, der immer als „edel“ zu betrachten ist, hat sich anscheinend durchgesetzt. So sehr, dass es auch auf die Migranten bei uns angewendet werden muss. Denn was Kirchen sich gefallen lassen müssen – z. B. durch Karikaturisten und Kabarettisten, aber auch boshaft antikirchlich und antichristlich agitierende Politgrößen und -kleingeister – das darf man mit der „Religion des Friedens“ noch lange nicht. Und was ein einheimischer Europäer nicht darf, das ist bei Migranten mit dem Siegel der besagten Religion als kultureller Hintergrund erklärt und damit auch in gewisser Weise zu respektieren.

Besonders viel Respekt und Nichteinmischung wird dann gefordert, wenn sich das nicht hier abspielt. Und so finden sich Feministinnen immer wieder in einer Protestreihe mit Leuten, die alle Ziele und Ambitionen der Frauenrechtler negieren; die nicht einmal so demonstrieren könnten, wenn sie sich bei denen aufhalten würden, für deren Respektierung sie hier demonstrieren. In Extremfällen sind es ausgerechnet Feministinnen, die ihre „wahre Freiheit als Frau“ auf da finden, wo sie ohne Erlaubnis ihres Ehemannes gar nichts mehr dürfen. Aber wehe eine evangelikale Gruppe kommt auf die Idee für das Konzept zu werben keinen Sex vor der Ehe zu haben oder eine Karrierefrau schreibt ein Buch, in dem sie die Meinung kund tut, sie hätte mehr für die Familie und weniger für die Karriere tun sollen.

Tatsache bleibt, dass Europa die Augen vor eklatanten Problemen verschließt, weil nicht ins Konzept des „wir-haben-uns-alle-lieb“ passen, in dem ausschließlich und immer mit Reden alles gelöst wird. Statt dessen werden die Probleme bei denen gesucht, die klarer sehen und sie wirklich lösen wollen, statt sie tot zu reden, bis es zu spät ist. So gesehen dürfte Europa der nächste „verlorene Kontinent“ sein. Nicht, weil es sich entwickelt wie Afrika, sondern weil der (militante) Islam es gewinnt. Durch Erpressung seitens Staaten wie des Iran und durch Einforderung und Gewährung von Privilegien für den Islam hier bei uns, was zu einer Unterdrückung aller anderen führen wird.

Im Inland können wir die Entwicklung vielleicht noch aufhalten. Wenn wir nicht bei jedem Aufschrei extremer Muslimverbände zusammenzucken und zurückscheuen; wenn wir Gewalttäter abschieben, statt sie zu dulden, auch wenn ihnen dort uns in unserer Gutmenschlichkeit nicht zumutbare Strafen drohen (Abschreckung ist schon ein Mittel, mit dem man solche Leute einnorden kann); und wenn wir durchsetzen, dass unsere Werte und Maßstäbe wirklich gelten, für alle, nicht nur für uns Europäer ohne (islamischen) Migrationshintergrund, sondern für jeden gleichermaßen.

Wenn wir es hier bei uns ernst meinen, dann könnten Leute wie die Mullahs vielleicht doch noch auf die Idee kommen, dass der Westen nicht das Weichei ist, das man ohne Probleme an der Nase herumführen kann. Ein energisches und konsequentes Auftreten gegenüber den Extremisten, das nicht von vorne herein alles ausschließt, was (so muss man befürchten) diese Herrschaften als einziges verstehen, kann Standfestigkeit und Prinzipientreue verdeutlichen und die „Botschaft senden“, die der angeblich „kritische“ Dialog seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten nicht zu vermitteln in der Lage war: Ihr könnt nicht machen, was ihr wollt!

4.1.07 16:21


Arbeitsteilung, bitte!

Palestinian Media Watch hat mal wieder eine interessante Fernsehsendung erlebt: Ein Fatah-Führungskopf fordert die Al-Qaida zur Arbeitsteilung auf – ihr macht gefälligst die Amis platt, wir haben hier die Juden für uns:

Palästinenserführer an Al-Qaida:
“Wir hassen die Amerikaner mehr als ihr!“
“Macht mit Bush, was immer ihr wollt und wir wünschen euch viel Erfolg dazu.“

Eine ehemaliger PA-Minister aus der Fatah-Partei von Mahmud Abbas hat der Al-Qaida Erfolg für ihre Attacken auf die USA und dass sie auf Präsident George W. Bush zielen. Fatah-Führer Abu Ali Shahin sagte in einem Interview im offiziellen PA-TV: „Tut Bush, was immer ihr wollt und wir wünschen euch dazu Erfolg... Wir kämpfen gegen die Amerikaner und hassen die Amerikaner mehr als ihr!“

Shahin antwortete auf eine Stellungnahme von Ayman al-Zawahiri, dem stellvertretenden Chef der Al-Qaida; er kritisierte palästinensischen Fatah-Führer wegen ihrer Kontakte zu den USA.

Man sollte anmerken, dass Shahins Äußerung, die Palästinenser hassen die USA und wünschen Al-Qaida Erfolg beim Terror mit den Gefühlen der palästinensischen Bevölkerung noch vor dem Hamas-Wahlsieg im Einklang steht. Nach einer Meinungsumfrage vom Dezember 2005 „unterstützten 65 % der Palästinenser die Al-Qaida-Handlungen in den USA und Europa.“ [Fafo – Institute for Applied International Studies, Norwegen].

Das Interview ist hier.

Folgend wichtige Worte aus dem Interview mit Shahin:

“Oh [Al-Qaida-] Bruder, verlass und konzentriere dich auf deinen Bereich. Ihr habt Bush! Tut Bush, was immer ihr wollt, und wir wünschen euch Erfolg mit Bush, und mehr. Ich, Abu Ali Shahin, wünsche euch Erfolg mit Bush...
Wer immer Interesse hat das palästinensische Lager zu spalten, dient niemandem als den Amerikanern und ihrem Schützling, dem zionistischen imperialistischen Projekt. Wir bekämpfen die Amerikaner und hassen die Amerikaner mehr als ihr!
Wir wissen, dass wir als Feinde der Amerikaner beschrieben werden. Über die Amerikaner sagen öffentlich: Der zentrale, oberste Feind für das arabisch-palästinensische Volk und für den nationalen Kampf ist die amerikanische Führung, verkörpert vom Weißen Haus und diesem George Bush, der da drin sitzt.“
[PA-TV, 1. Januar 2007]

Kommentar überflüssig...

4.1.07 16:52


Der Schaschlikspieß

Ehud Olmert hat kaum noch Rückhalt im Volk. Die Jerusalem Post berichtet von einer gerade erfolgten Meinungsumfrage des Dahaf Institute. Demnach sind 77 % der Meinung, dass Olmerts Leistungen sehr schlecht oder schlecht sind. Lediglich 21 % werteten Olmert oder sehr gut (sehr gut lediglich 1 %).
Diese Negativwerte werden für Olmert allerdings sicher kein Grund sein seine Position als Ministerpräsident oder seine Haltung oder sein Tun zu überdenken.

Die israelische Außenministerin streut wieder Sand in die Augen. Man müssen mit der (!) moderaten palästinensischen Fraktion reden, sagte sie nach einem Bericht der Jerusalem Post. Mache man das nicht, sei das ein „Preis für die Hamas“ (sie scheint Belohnung zu meinen). Um einer besseren Zukunft willen müsse man mit Abu Mazen (Mahmud Abbas) reden. Sie sei gegen ineffektive einseitige Gesten und gegen das Rückkehrrecht der Palästinenser.
Wenigstens etwas. Aber was „Abu Mazen“ (das ist der Kriegsname des Palästinenser-Vorsitzenden, 40 Jahre lang Arafats rechte Hand und Finanzjongleur des Terrors) zu einem „Moderaten“ und seine Terrortruppe zur einzig moderaten Fraktion macht, das weiß ich nun wirklich nicht. Schließlich tritt er samt seinen Leuten für dieselben Ziele ein wie die Hamas, nur nicht mit der gleichen Ehrlichkeit.

In England machen sie sich gerade über eine Ballerina her, die der British National Party beigetreten ist, die als sehr rechtslastig gilt. Man wirft ihr vor, sie habe ihre Position im English National Ballet (ENB) für die Verbreitung ihrer unkorrekten Meinung (per Interview mit der Mail on Sunday ausgenutz – was noch schlimmer ist als einer Rechts-Partei anzugehören.
Der Vorwurf erscheint allerdings etwas lächerlich, nachdem ein Reporter des Guardian ihre Mitgliedschaft und ihre Meinung zum Einwanderungsproblem an die Öffentlichkeit zerrte und seitdem über sie herfällt. Sie sieht sich ständigen Angriffen anders Denkender ausgesetzt, die sie als Rassistin und Faschistin beschimpfen. Man versucht von verschiedenen Seiten ihr das Leben zur Hölle zu machen. Und wenn dann ein anderes Blatt an sie heran tritt, dann wirft man ihr vor, sie nutze ihre Position aus? Ich würde sagen, so stellt man die Tatsachen auf den Kopf!

Es gibt ein weiteres Opfer der Verfolgung der Mordaufruf-Demonstranten von London im letzten Februar. Der arme Kerl wollte gar nicht „bomb bomb Denmark, bomb bomb USA“ durchs Megaphon brüllen, das ihm ohnehin gegen seinen Willen in die Hand gedrückt wurde. War alles nicht erst gemeint, er habe sich von der aufgeheizten Stimmung dazu hinreißen lassen. Er sei dagegen, dass irgendjemand zu Schaden gebracht werde und er wollte niemanden bedrohen. Ach ja, dafür fährt man dann von Birmingham nach London und steht vor der Menge und brüllt. Irgendwas, das keine Bedeutung hat...

Nach Aussage von Hannes Stein meinte Peter Gauweiler: „Wir müssen der amerikanischen Regierung sagen, dass sie fremde Kulturen—die ja nicht alle mit dem Terrorismus identisch sind—nicht so ausrotten können wie die Apachen und die Sioux.“
Das passt. Gauweiler war einer von zwei CSU-Abgeordneten, die 2003 eine „Solidaritätsreise“ nach Bagdad unternahmen, bevor die von den Amerikanern angeführten Koalitionsstreitkräfte den Tyrannen vom Thron holten. Er scheint sich also gerne gegen die USA zu profilieren. Die Unterstellung, die Amerikaner wollten in Afghanistan und im Irak fremde Kulturen ausrotten, spricht für sich. Dieser Vernichtungswille ist bestimmt der Grund dafür, dass die USA in beiden Staaten zugelassen haben, dass die Verfassungen und die Rechtssysteme sich mehr oder weniger auf die Scharia gründen. Fremde Kulturen vernichtet man also, indem man die örtlichen „Eingeborenen“ ihre eigenen Gesetze machen lässt. Und dass Gauweiler für seine Verleumdung gut 100 Jahre in die Vergangenheit greift, zeigt eigentlich nur, dass er nicht nur primitiven Antiamerikanismus betreibt, sondern auch reinen, böswilligen Populismus. (DRadio hat das Interview ins Internet gestellt.)

Die afrikanischen Staaten folgen anscheinend dem europäischen Beispiel aus dem Libanon: Die 16 Uhr-Nachrichten auf WDR2 berichten, dass es problematisch ist Friedenstruppen-Kontingente für Somalia aus afrikanischen Staaten zu bekommen. Lediglich Uganda sei bisher bereit eine Brigade zu schicken.
8.000 Mann soll die Truppe stark sein. Fragt sich, wie das reichen können soll – im Libanon hat man in einem winzigen Gebiet 15.000 UNO-Soldaten angedacht, die 8.000 Mann sollen für ganz Somalia reichen. Auf diese Weise kann man sich auch mal wieder lächerlich machen. Die Islamisten wird’s freuen...

5.1.07 17:52


Propaganda-Juden

Auf den Nahost-Infos wurden schon einige Meldungen zur israelischen MenschenrechtsAusschließlich die Palästinenser sind im Recht-Gruppe B’Tselem eingestellt.
Jetzt gibt es einen ausführlichen Artikel von CAMERA über die Machenschaften dieser Truppe, den man sich unbedingt durchlesen sollte. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie ein paar Juden wirkungsvoll, aber wahrheitswidrig Propaganda gegen Israel machen.
5.1.07 17:54


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