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Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
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Fundamente der Israel-‚Kritik’

Es ist immer wieder erstaunlich, wie widersprüchlich die Herrschaften „Israelkritiker“, denen natürlich immer nur das Wohl Israels am Herzen liegt, „argumentieren“. Eines der besten Beispiele liefert Claudio Casula in seinem Gastbeitrag über Rudolf Augstein bei Lizas Welt, ohne näher darauf einzugehen. Deshalb hier ein paar Gedanken dazu:

Augstein meinte von sich geben zu müssen:

„Die Juden in den USA sind wohlorganisiert. Sie halten untereinander enger zusammen als andere Minderheiten, besonders wenn es um Israel geht. Ohne Zuschüsse aus Washington und ohne Spenden der amerikanischen Juden könnte das Land finanziell nicht existieren.“ (Spiegel 40/1991)

„Namentlich demokratische Kongressabgeordnete sind auf Wahlkampfspenden jüdischer Geldgeber angewiesen.“
(ebenda)

Wer so etwas schreibt, der hat offensichtlich keinerlei Ahnung von den Verhältnissen in den USA und frönt ausschließlich seinem Antiamerikanismus (und in der Folge einer gewissen Form von Antisemitismus – schließlich ist die Aussage, die Juden würden Amerika im Griff haben und zwingen, nach ihrer Pfeife zu tanzen, letztlich nichts anderes).

Den „Ostküstenjuden“ in die Schuhe zu schieben, sie steckten hinter allem, was Israel tun und machen kann, ohne dass ihm jemand in den Arm fällt, ist schlichtweg realitätsfremd. Gerade „die Ostküste“ denkt liberal/links; dort und in Kalifornien sitzen die politisch „kritischsten“ Leute, was Israel angeht. Gerade dort – und das gilt auch für die jüdischen Amerikaner – regt sich die meiste Begeisterung für linke „Friedensinitiativen“ im Nahen Osten, die auf Kosten Israel gehen.

Augstein schrieb dies 1991 – das ist „lange her“, aber wer die Äußerungen des Spiegel-Gründers über die Jahre hinweg liest, wird merken, dass er vorher nicht anders dachte und hinterher auch nicht, beispielsweise trotz des Oslo-Friedensprozesses oder der Frage, welche amerikanischen Präsidenten und Parteien Israel wie unterstützten (oder auch nicht). In der oben zitierten Tirade ist lediglich eine einzige Andeutung richtig: Jüdische Amerikaner unterstützen mehrheitlich demokratische Politiker. Augstein und seine Kumpels haben allerdings offensichtlich nicht nachgehakt wieso, sie fahren auf ein Singular-Kausalität ab: Israel. Das war schon 1991 Blödsinn.

Anscheinend ist Augstein argumentativ bei 1948 stecken geblieben. Damals unterstützte der demokratische Präsident Truman gegen den ausdrücklichen Widerstand seines Außenministeriums und viele Demokraten (wie Republikaner) die Befürwortung der Gründung des jüdischen (und gleichzeitig eines arabischen) Staates im Mandatsgebiet Palästina. Seitdem sind demokratische Präsidenten und Mehrheiten nicht als große Unterstützer Israels in Erscheinung getreten. Kennedy und Johnson hatten zu viel mit Vietnam zu tun, Carter ist ausgewiesener Israel-Hasser, Clinton hat die pal-arabischen Terroristen hofiert und mit allen Mitteln hoffähig zu machen versucht. Mahnungen gingen in erster Linie an Israel, es solle nachgeben. Der PA wurde gelegentlich der mahnende Zeigefinger gezeigt, aber das war’s dann auch. Die demokratischen Politiker als extremistische Bande im Griff des „Ostküsten-Judentums“ darzustellen, war nie mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Trotzdem ist das heute weiterhin eines der beliebtesten „Argumente“ über Zusammenhänge der Weltpolitik und Israels.

Wie schwachsinnig das heute ist, zeigt die politische Stellung der meisten Demokraten zur Nahostpolitik der USA. Gerade sie sind es, die eine „Europäisierung“ der US-Politik anstreben: Raus aus dem Irak, raus aus Afghanistan, den Palästinensern volle Unterstützung in ihrem „Freiheitskampf“ und die Israelis sind die Nazis von heute. Das können wir Augstein nicht vorwerfen, er ist seit 4 Jahren tot. Aber sein Geisteszustand in Bezug auf Israel und den Nahen Osten lebt. Realitätsfremd und ideologisch gegründet. Und weh dem, der das anders sieht.

6.1.07 14:12


Der Schaschlikspieß

Wenn die Israelis Völkermord an den Palästinensern begehen, dann machen sie das offensichtlich sehr geschickt. Denn die Rate an von Palästinensern getöteten oder bei „Arbeitsunfällen“ umgekommenen Palästinensern liegt zur Zeit immens hoch. ElderofZiyons Zählung liegt alleine für die ersten vier Tage des neuen Jahres bei 22 Toten. Da müssen die Fatah und die Hamas beide unter der Fuchtel der Juden stehen, dass sie so aufeinander los gehen.

Muammar al-Gaddafi gehörte zuletzt ja immer wieder zu den „Engeln“ der arabischen Welt, nachdem er seine Massenvernichtungswaffen-Programme öffentlich stoppte und einiges andere unternahm, um wieder lieb Kind zu sein und im Westen gut Wetter zu machen, so dass alle wieder zu ihm strömen und Geld da lassen. Es zeigt sich aber immer wieder, wie wenig sich wirklich geändert hat in Libyen. Die beiden jüngsten Beispiele sind die verlogene Verurteilung der fünf bulgarischen Krankenschwestern und des palästinensischen Arztes wegen angeblicher (absichtlicher) Infizierung mehrerer hundert Kinder mit AIDS. Jetzt kommt der nächste Knaller, der allerdings nicht weiter Beachtung zu finden scheint (wen wundert’s, angesichts der Hysterie um seine Hinrichtung): In Libyen will man zu seinem Gedenken eine Statue an prominenter Stelle errichten – direkt neben der des Volkshelden Omar al-Mukhtar, der 1931 von den Italienern hingerichtet wurde. Schöne alte Welt...

Die Mohammed-Karitkaturen schicken immer mal wieder noch ein Nachbeben durch die Gegend. Wer noch einmal die gesamte Entwicklung nachlesen möchte, kann das in einer ausführlichen Studie von MEMRI (auf Englisch) tun.

Die Problematischen in Somalia sind – die Äthiopier! Nicht die Islamisten, nicht die Jihadkrieger, nicht die Leute, die unbedingt ihre Kalaschnikows behalten wollen. So jedenfalls der Kommentar im WDR2 am 6. Januar um 18.25 Uhr. Aufhänger ist ein getöteter Junge bei einer Demonstration in Mogadischu. Auf der skandierten vermummte Frauen (Islamistinnen also) und ihre Familien, „sogar Kinder demonstrierten“ Hassparolen gegen den „christlichen Erzfeind“ aus dem Nachbarland. Niemand weiß, wer da angefangen hat zu schießen. Aber die Äthiopier haben zu verschwinden, sie sind die Ursache für das Chaos. Sie hätten ja ohnehin nicht dort sein dürfen, die aggressiven Christen, die nichts im Sinn haben als Muslime zu unterjochen.
Ganz selbstverständlich geht der Korrespondent offenbar davon aus, dass es sich hier um Volkes Stimme in seiner Gänze (zumindest in Mogadischu) handelt, von niemandem gezielt organisiert und schon gar nicht, um den Extremisten Munition zu liefern.

Jihad-Kämpfer werden immer mehr aus dem Westen in die Krisenherde exportiert, so scheint es. In Somalia wurden bei toten Gotteskriegern Pässe gefunden – die meisten sudanesisch und pakistanisch, aber auch einige amerikanische, britische und australische. Wenn man davon ausgeht, dass nicht alle Auslands-Jihadisten bei den Kämpfen umgekommen sind, kann man anfangen sich auszumalen, wofür diese Leute stehen und was sie vorhaben, wenn sie in ihre Pass-Länder zurückkehren. Ganz sicher friedliche und offene Mitglieder einer multikulturellen Gesellschaft sein, die Toleranz und Miteinander lebt, oder?

Wer gehofft hat, dass der neue UNO-Generalsekretär besser sein wird, als der letzte, der wird wohl zumindest in einem Punkt enttäuscht sein müssen. Die Jerusalem Post berichtete am 1. Januar, dass Ban Ki-Moon sich dahin gehend äußerte, dass der israelisch-palästinensische Konflikt der Kern aller Probleme des Nahen/Mittleren Ostens sei. Damit stellt er sich auf denselben Standpunkt wie sein Vorgänger, Kofi Annan, und andere internationale Führungspersönlichkeiten, wie z. B. der britische Premierminister Tony Blair. Na, Mahlzeit: Wenn der israelisch-palästinensische Konflikt (zu Gunsten und Zufriedenheit der Araber) gelöst sein wird, werden sich Schiiten und Sunniten im Irak aus lauter Solidarität mit dieser Lösung auch nicht mehr bekämpfen – wer soll das glauben?

Es ist wohl ein typisches Syndrom vor einer entscheidenden Veränderung, dass manche Leute etwas hinauszögern, um von der Veränderung zu profitieren, andere etwas beschleunigen, um davon zu profitieren. Da sollen bei uns Eltern die Geburt ihres Kindes je nach Nutzen beschleunigt oder verzögert haben, um vom neuen Elterngeld zu profitieren oder noch das alter Erziehungsgeld zu bekommen, je nachdem, was für sie günstiger war.
In China hat es etwas einschneidendere Maßnahmen gegeben, aber alle Welt (außer der gleichnamigen Zeitung) und einigen Blogs haben die Berichterstattung darüber völlig vergessen: Weil ab dem 1. Januar alle Todesurteile wo auch immer in China vom obersten Gerichtshof in Peking geprüft und bestätigt werden müssen, hat man kurzerhand schnell vor Ort seine auslaufende Entscheidungsbefugnis genutzt und schnell einen Haufen „Altfälle“ zu Ende geführt – sprich: Verurteilte beschleunigt exekutiert, bevor irgendjemand anderes darüber zu entscheiden hatte. Wie viele dieser Welle zum Opfer gefallen sind, ist unbekannt. Aber der Aufschrei der „Lasst-Saddam-leben“-Todestrafegegner gegen diese Art von Justiz besteht in beredtem Schweigen...

7.1.07 13:42


Kehrtwende am Flughafen

Die Saga der Probleme mit einem Teil der muslimischen Taxifahrer am Flughafen Minneapolis/St. Paul geht weiter. Jetzt ist der Flughafenbetreiber sogar so weit, dass er genau das Gegenteil des Privilegierungsvorschlags vom letzten Jahr machen will: Am 16. Januar soll beschlossen werden, dass Taxifahrer, die Fluggäste ablehnen, weil diese Alkohol oder einen Hund mit sich führen oder weil die Fahrt zu kurz ist, beim ersten (gemeldeten) Verstoß ihre Flughafen-Lizenz für 30 Tage verlieren, beim zweiten Mal gleich für zwei Jahre. Bisher gilt, dass ein Taxifahrer, der eine Fahrt ablehnt, sich wieder hinten anstellen muss.

Mit dieser rigorosen Bestrafung scheint die Flughafengesellschaft auf massive Beschwerden zu reagieren, die ihrem Image schaden. Nachdem eine Protestwelle letztes Jahr die Privilegierung fundamentalistischer somalischer Taxifahrer gestoppt hatte, sollte eigentlich alles beim Alten bleiben. Trotzdem scheinen die Beschwerden nicht abzureißen, so dass der Flughafen deswegen reagiert. Flughafensprecher Hogan sagte, die neue Regelung solle ab 11. Mai wirksam werden, wenn ohnehin alle Taxilizenzen für den Flughafen zur Erneuerung anstehen. „Wir wollen die Fahrer davon im Vorhinein in Kenntnis setzen, damit sie, wenn sie meinen unter diesen Bedingungen nicht arbeiten zu können, die Möglichkeit haben ihre Lizenz nicht erneuern zu lassen.“

Eine polnischstämmige Flugbegleiterin wurde kürzlich von fünf Taxifahrern abgewiesen, als sie aus Frankreich zurückkommend Wein dabei hatte. Sie bringt die Stimmung auf den Punkt: „So wie ich es sehe, dann trifft man, wenn man in ein anderes Land kommt, einige Entscheidungen“, sagte sie. „Ich habe nie erwartet, dass hier alles wie in meiner Heimat sein wird und habe mich angepasst. Ich habe nie davon geträumt meine Vorstellungen anderen aufzuzwingen.“

Die extremistischen Muslime geben aber nicht auf. Hassan Mohamud, der Imam der Al-Taqwa-Moschee von St. Paul und Direktor des Islamic Law Institute der Muslim American Society of Minnesota behauptet, den Muslimen aufzuerlegen Alkohol transportieren zu müssen sei eine Verletzung ihres Glaubens wie auch des Geistes des ersten Verfassungszusatzes. Derzeit seien mehr als die Hälfte der Taxifahrer des Staates Muslime und 150.000 Muslime lebten in Minnesota, deshalb sollte der Wille dieser Mehrheit der Taxifahrer respektiert werden.

Die passende Antwort besteht in einer Frage des PowerLine-Blogs: Was ist mit dem Willen der Mehrheit der Passagiere? Was ist mit dem Prinzip des Diensts an der Öffentlichkeit? Einmal abgesehen davon, dass viele der somalischen Taxifahrer die Strafmaßnahmen befürworten und auf dem Standpunkt stehen, dass sich die, die das nicht machen wollen, einen anderen Job suchen sollten. Vor diesem Hintergrund stellt sich schonmal die Frage, für wie viele der Taxifahrer die Islamistentruppe der Al-Taqwa-Moschee überhaupt spricht.

Besonders „nett“ finde ich den Versuch der Extremisten, den ersten Verfassungszusatz ins Spiel zu bringen. Der schützt (u.a.) die freie Religionsausübung. Der Imam aber will das Prinzip verändern: Statt dass sich der Staat, wie im Zusatz gemeint, nicht in religiöse Belange einmischt, will man hier, dass der Staat für die Privilegierung einer Religion sorgt und deren Prinzipien dem ganzen Volk aufzwingt – was dem Verfassungszusatz ausdrücklich widerspricht, da er die Bevorzugung einer Religion verbietet. Es ist also die Umkehrung dessen, was mit dem Verfassungszusatz erreicht werden sollte. Gelernt haben die Islamisten das bei den Linksliberalen, die unter dem Deckmantel des Prinzips der Trennung von Staat und Kirche gleich alles Christliche aus der Öffentlichkeit verbannen lassen wollen. Spannend wäre jetzt zu wissen, ob die den Islamisten gleiches zuzumuten bereit wären oder eher deren Ansprüche unterstützen würden.

7.1.07 14:34


Was sind moderate Muslime?

Wenn man danach geht, was der Konvertit „Yusuf Islam“ alias Pop-Ikone Cat Stevens der New York Times zu sagen hatte, dann erkennt man sie daran, dass sie auf keinen Fall gegen Terroristen Stellung nehmen, sondern über Frieden reden und Reportern vorwerfen sie würden aggressive Fragen stellen.

Das Interview endete folgendermaßen:

Bei all Ihrer Ergebenheit zu Bildung und guten Taten haben Regierungsvertreter in verschiedenen Ländern versucht Sie mit extremistischen Gruppen in Verbindung zu bringen, darunter der Hamas. Was denken Sie von der Hamas?
Das ist eine extrem aufgeladene Frage.
Können Sie versuchen sie zu beantworten?
Ich habe niemals eine Terrorgruppe oder sonst irgendeine Gruppe unterstützt, die etwas anders als Wohltätigkeit tut und gut für die Menschheit ist.
Okay, aber viele von uns hier in den Staaten würden gerne sehen, dass moderate Muslime sich stärker anstrengen, um den extremistischen Rand des Glaubens zu verurteilen. Sehr wenige Mainstream-Muslime haben öffentlich ihre radikalen Brüder kritisiert.
Wenn ich kein Beispiel dafür bin, dann sagen Sie mir: Wer ist es?
Würden Sie also sagen, dass sie für eine Terrorgruppe wie die Hamas Verachtung empfinden?
Ich würde diese Wort nicht in den Mund nehmen. Ich würde zu diesem Thema gar nichts sagen. Ich bin hier, um über Frieden zu reden. Ich bin ein Mann, der für diese Welt Frieden will und ich denke nicht, dass man das erreicht, indem man Leute in Ecken drängt und ihnen sehr, sehr schwierige Fragen zu sehr strittigen Themen stellt.

Halten wir fest, was der „moderate“ Sänger bestimmen will: Zu Terrorgruppen sollten Muslime sich nicht äußern. Wer ihnen Fragen stellt, die mit den Terroristen zu tun haben, besonders solche, die eine Verurteilung dieser Terroristen nahe legt, ist unverschämt. Die Moderatheit und Friedensliebe von Muslimen in Frage zu stellen, sowieso.

Von moderaten Muslimen zu verlangen sich gegen die Terroristen zu stellen, ist also nicht statthaft. Es zeugt von der aggressiven Ignoranz der Ungläubigen, die sich gefälligst ihrer Rolle als minderwertige Zeitgenossen zu fügen haben. Und offenbar gehören Muslime, die das anders sehen und Terroristen verurteilen, vom wahren Glauben abgefallen. Muslime kritisieren andere Muslime nicht. Basta.

Ein „Moderater“ wie dieser Sänger macht sich auf diese Weise zum Helfer des Terrors. Weil er sich nicht gegen die Gewalt seiner Glaubensbrüder ausspricht, sondern denen Vorwürfe macht, die sich gegen die Terroristen stellen, unterstützt er die Mörder. So friedlich, wie „Yusuf Islam“ sicht gibt, ist er nicht. Er ist ein Wolf im Schafspelz. Aber wehe, man sagt ihm das!

7.1.07 20:45


Wo der Sänger so war

Der größte Friedensfreund des muslimischen England hat nach eigener Aussage „niemals eine Terrorgruppe oder sonst irgendeine Gruppe unterstützt, die etwas anders als Wohltätigkeit tut und gut für die Menschheit ist“. Das ist sehr lobenswert. Denn jetzt wissen wir, dass Gruppen wie die Muslimbruderschaft, die Hamas, der Palästinensische Islamische Jihad, die Baathisten der Version Saddam wie Assad, George Habaschs Volksfront für die Befreiung Palästinas, die Demokratische Front für die Befreiung Palästinas und Gruppen aus dem Jemen, Pakistan, Algerien und Syrien, die in Verbindung mit al-Qaida stehen, sowie diese Truppe selbst allesamt nichts Unfriedliches im Sinn haben und ausschließlich Suppenküchen, Krankenhäuser und Sozialdienste betreiben.

Woher wir das wissen? Ganz einfach: Anfang der 1990-er Jahre nahm der ehemalige Cat Stevens an einer einschlägigen Konferenz im Sudan teil, die von einem gewissen Hassan al-Turabi veranstaltet wurde, der sozialpolitisch unproblematische Sachen von sich zu geben pflegt wie: „Amerika verkörpert für Muslime den Teufel. Wenn ich ‚Muslime’ sagte, dann meine ich alle Muslime der Welt.“

Eine Folge dieser Konferenz war, dass der Chefterrorist der Hisbollah, Imad Mugniye, die Selbstmord-Bomber der al-Qaida lehrte hoch entwickelte LKW-Bomben zu bauen. Einige der von ihm geschulten Terroristen verübten die Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im August 1998.

Wer an einer solchen Konferenz teilnimmt – selbst, wenn nur als (passiver) Rezipient – der hat wohl diesen Organisationen nicht ablehnend gegenüber gestanden. Und wenn er heute noch kein kritisches Wort über sie verlieren mag, dann muss davon ausgegangen werden, dass der Sängerknabe das alles weit gehend in Ordnung findet, was die Truppen so treiben.

Wie friedfertig ist also dieser Terroristen-Seminarist wirklich?

8.1.07 19:57


Schaschlikspieß

Das selektive Mitleid und die selektive Nichthinnahme des Todes von Diktatoren und Massenmördern beschäftigte neulich die Autoren Maxeiner & Miersch in der Welt. Es ist schon erstaunlich, wie sich da moralische Ansprüche mit ideologisiertem Hass streiten – und die moralischen Ansprüche gerne mal auf der Strecke bleiben: Wenn Augusto Pinochet gehenkt worden wäre, hätte offenbar keiner unserer Menschenrechtsschützer ein Problem damit gehabt. Und Bush wünschen sie alle den Strick, der ist ja ein Verbrecher, der wahrscheinlich noch schlimmer als Hitler und Stalin zusammen in die Weltgeschichte eingehen wird. Aber Saddam? Da ihn die Amerikaner aufhängen ließen (ein irakisches Gericht kann nur unter amerikanischem Befehl handeln, nicht wahr?), ist er Opfer!
Dass die Amerikaner eher in der Gegenrichtung arbeiteten, steht auf einem anderen Blatt – einem, das praktisch nicht wahrgenommen wird. Wer auf Englisch lesen mag, was wirklich seitens der USA in Bagdad abgegangen ist, sollte sich diesen Artikel der New York Times durchlesen.

Wenn man in der Türkei jemand anderem von seinem christlichen Glauben erzählt, dann ist man ein Staatsfeind, setzt die türkische Identität herab, denunziert den Islam, sammelt unerlaubt vertrauliche Informationen von Staatsbürgern, betreibt Frauenhandel, besitzt Waffen und kooperiert mit Terroristen. Aber die müssen unbedingt in die EU!

Im Gazastreifen darf man nicht mehr für Frieden sein, nicht mal für Ruhe zwischen Hamas und Fatah. Wenn man das fordert, wird man schonmal erschossen (englisch).

Was folgt, wenn ein Muslim nicht alles unterstützt, was „die“ Muslime (in Form ihrer extremistischen Lobbyistengruppen) so denken? Das „durfte“ ein kanadischer muslimischer Abgeordneter jetzt erfahren, der sich so über das Verhalten der Muslimverbände nach der Festnahme von 17 Terrorverdächtigen im letzten Jahr ärgerte, das er zur (konservativen) Regierungspartei wechselte und sich Premier Harper erfolgreich als Berater anbot. Der Mann erhält letztes Jahr schon massive Drohungen per Telefon und E-Mail; nachdem er jetzt noch zu den Tories „übergelaufen“ ist, fürchten ungenannt bleiben wollende Quellen aus der muslimischen Gemeinschaft, dass die (Todes-)Drohungen gegen den Abgeordneten noch zunehmen werden. Der Islam ist ja soooo friedlich!

Was ist das Ergebnis der „Unterstützung“ und „Hilfe“ für Mahmud Abbas in Form von Gewehren und Munition? Die Hamas wird – berichtet Israel heute im Newsletter vom 7. Januar – ihre Armee verdoppeln, um den Bürgerkrieg gegen die Fatah zu gewinnen. Wahrscheinlich werden die USA, Israel und Ägypten (und vielleicht auch die EU) jetzt noch einmal ihre rüstungstechnischen Unterstützungsanstrengungen verstärken, damit Abbas nicht verliert. Und so wird das Spielchen vielleicht weiter gehen, bis aus Gewehren Kanonen werden, aus Autos Panzer usw. Bis die Palästinenser ein Waffenarsenal zusammen haben, mit dem sie auch einen offenen Krieg gegen Israel führen könnten...

Wenn man liest, was eine Umfrage der Sunday Times da ans Tageslicht befördert hat (auszugsweise hier), dann muss man hoffen, dass sie zufällig nur die 30 größten Dummbatzen des britischen Parlaments erwischt hatten. Sollten die Ergebnisse repräsentativ sein, dann sollten sie lieber Leistungs- und Wissenstests für Kandidaten einführen – oder ihr Parlament abschaffen.

Gelungene Integration? Diese Pressemeldung der taz wurde von Politically Incorrect aufgegriffen und kommentiert. Dort hält man das Seniorenheim für rassistisch, während eine CDU-Politikerin von einem Beispiel „gelungener Integration“ schwafelt. Weil eine „kultursensible Pflege“ über das Servieren von Tee hinaus geht, wie auch in der taz geschwärmt wird. Und weil wir Deutschen alles falsch gemacht haben, seit die „Gastarbeiter“ gekommen sind, müssen die heute Seniorenheime für sich selbst haben, ohne deutschen Mitbewohnern (oder Pflegepersonal) ausgesetzt zu werden. Fragt sich nur, warum dann alles in diesem „Haus des türkischen Wohlbehagens“ alles „kultursensibel“ zweisprachig sein muss? Wo doch Deutsche ausdrücklich nicht erwünscht sind. Besteht Kultursensibilität und Integration jetzt daraus, dass trotz Diskriminierung Deutscher, trotz „Apartheid umgekehrt“ sozusagen – die Pflege der Senioren schafft ein eigenes Ghetto oder „Township“ – die Beschilderung der Einrichtung und das Personal zweisprachig sein müssen?

8.1.07 23:11


Schaschlikspieß

Immer mehr in den Blickpunkt rücken langsam die israelischen Muslime. Nachdem kurz vor Weihnachten bereits Daniel Pipes darauf aufmerksam machte, dass diese Gruppe (knapp 20 Prozent der Staatsbürger Israels) dem Staat zunehmend organisiert und auch feindlich gegenüber steht, bekommen wir vom Shin Bet jetzt auch die Selbstmordanschlags-Statistik hierzu nachgeliefert (englischer ICEJ-Newsletter vom 8. Januar). Danach wurden gut 14 Prozent aller Selbstmord-Bombenanschläge von israelischen Staatsbürgern verübt worden; genauer gesagt: 38 von 272. Diese Bomber erhielten allerdings fast alle ihre israelische Staatsbürgerschaft im Zuge von Familienzusammenführungen. Deshalb wird jetzt in der Knesset beraten, ob das Gesetz zum vorübergehenden Verbot des Zuzugs von (neuen) Familienangehörigen (also frisch verheirateten Ehepartnern) verlängert werden soll.
Lasst die Typen draußen!

Die Mullahs lassen nur allzu gerne verlauten, dass Israel ausgelöscht werden muss; sie arbeiten auch heftigst an ihrer Atombombe. Aber „deeskalieren“, das müssen die Israelis lernen! Und beibringen muss es ihnen die deutsche Bundesregierung. Wie verdreht ist die Welt eigentlich, dass so etwas bei Betrachtung der Fakten (und der Gerüchte) herauskommt?

In die Auseinandersetzungen zwischen Hamas und Fatah kommt „Bewegung“. Nach Meldung von Arutz-7 (Newsletter vom 8. Januar) haben sechs Terrorgruppen Mahmud Abbas jetzt gewarnt, er solle die „Exektuiv-Truppe“ (Executive Force) der Hamas in Ruhe lassen. Der hatte gesagt, er wolle diese neu geschaffene „Sicherheitstruppe“ der Hamas verbieten. Die sechs Gruppen – fünf sind mit der Hamas verbandelt, eine ist eine Splittergruppe der Fatah, verkündeten, sie würden „Kollaborateure und Verräter“ töten, sollte Abbas seine Drohung wahr machen. Der palästinensische Legislativrat lehnte das Verbot durch Abbas ebenfalls ab.

Die EU hat schon wieder Grund, sich furchtbar über die Amerikaner aufzuregen. Die terroristische US-Luftwaffe hat es doch tatsächlich gewagt aktiv in Somalia einzugreifen. (Die deutschen Medien tönen von „mutmaßlichen“ Al-Qaida-Kämpfern usw.) Natürlich ist man der Meinung, dass die „langfristig nicht hilfreich“ ist und eine internationale Truppe die sich zurückziehenden äthiopischen Truppen ablösen sollte. Was die toten Terroristen langfristig wohl gemacht hätten? Und James Taranto stellt in seinem „Best of the Web“ eine interessante Frage: Wer geht freiwillig?
Ich spekuliere mal: Die EU wird keine eigenen Leute schicken...

Ob er jetzt die einseitigen Abzugspläne aus Judäa und Samaria endlich aufgegeben hat? Der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua jedenfalls sagte er (englischer ICEJ-Newsletter vom 9.1.07), die Ergebnisse der Abzüge aus dem Libanon und dem Gazastreifen seien enttäuschend und er sei überzeugt, dass es solche Aktionen in der Zukunft nicht mehr geben wird. Auch die Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin und von Israelnetz berichtet von diesen Äußerungen.

Jetzt faseln sie wieder von einer „indirekten Anerkennung Israels“ durch einen Hamas-Sprecher. Nur, weil der die Existenz des Staates Israel als Tatsache bezeichnete und meinte, es werde weiter einen Staat Israel geben. (WDR2-Nachrichten vom 10. Januar, 18 Uhr) Dass sich jemand einer Tatsache stellt, heißt aber doch noch lange nicht, dass man deren Existenz auch akzeptiert! Es heißt erst recht nicht, dass die Terroristen diese Realität nicht ändern wollen.! Wann begreifen diese Idioten endlich, was da gesagt wird und dass man nicht mehr hinein interpretieren sollte, als was tatsächlich gesagt wird!

Aber wenn man so Nachrichten hört, dann fragt man sich eh, was für Kenntnisse die Herrschaften Redakteure so vorzuweisen haben. In den 16 Uhr-Nachrichten wurde etwas von der Verlängerung der Nutzung des Berliner Flughafens Tempelhof berichtet, der jetzt bis 2008 offen bleiben soll. Dazu kam dann die Anmerkung, dass der „neue Berliner Flughafen Tempelhof ersetzen und die Flughäfen Tegel und Schönefeld entlasten“ soll. Wie vor allem letzterer entlastet werden soll, wenn der neue Flughafen in einem deutlichen Ausbau (inklusive Neubau von Flugleitanlagen und Landebahnen sowie Terminals) des selbigen bestehen wird, ist mir allerdings schleierhaft.

10.1.07 18:57


Standhaft im Gegenwind

Die Kaufhauskette Wal-Mart in den USA schwimmt gegen den Strom. Statt, wie viele andere Firmen dhimmihaft kuschen, wenn die Islamisten von CAIR toben und fordern, schert man sich einen Dreck um deren Unverschämtheiten.

Die Kette verkauft ein Videospiel, das auf der Romanserie Left Behind (im Deutschen als „Finale – die letzten Tage der Erde“ bekannt) basiert. CAIR wütet und behauptet, das Videospiel glorifiziere religiöse Gewalt.

Bei Nike z. B. schickte man auf die irrsinnige Behauptung von CAIR, die Sohle eines neuen Sportschuhs trage eine stilisierte Version des arabischen Schriftzuges für „Allah“ und müsse deshalb vom Markt genommen werden, seine Mitarbeiter zu einem „Sensibilitätstraining“, rief Zehntausende Schuhe zurück und zahlte Gelder an Einrichtungen, die CAIR ihnen vorgab. Nicht so bei Wal-Mart, wie ironisch bei Political Mavens geschrieben wird:

Wal-Mart ist wohl die erste große Firma, die dem muslimischen Beleidigtsein und dem Stellen von Forderungen nicht nachgibt. Die Handelskette verkauft weiterhin das Videospiel „Left Behind: Eternal Forces“, trotz der Beschwerden von CAIR – statt das Produkt zurückzuziehen und die Beschäftigten durch Sensibilitätstraining zu schicken, wie jede andere Firma es bisher getan hat, wenn sie auch nur mit einer einzigen Beschwerde eines Muslims konfrontiert wurde.

Nike war eine der Firmen, die den Weg des Sensibilitätstrainings einschlug, als ihnen vorgeworfen wurde der Schriftzug einer ihrer Schuhe ähnele dem Wort „Allah“ in Arabisch. Die Beschäftigten, die an dem Sensibilitätstraining teilnahmen, wurden zuletzt gesehen, als sie in Richtung Mekka beteten; einige wurden bei der jährlichen Haddsch tot getrampelt.

CAIRs Geschäftsführer Nihad Awad schreib Wal-Mart-CEO H. Lee Scott einen Brief: „Im Klima nach 9-11, wo die Verbesserung interreligiöser Beziehungen für alle Priorität haben sollte, dient dieses Produkt nur der Entmenschlichung anderer und erhöht die interreligiöse Feindseligkeit und Misstrauen.“
Übersetzung: Islamische Feindseligkeiten zu bekämpfen erhöht die Feindseligkeit. Wir glaubten, wir könnten darauf vertrauen, dass ihr nur grinst und unsere ertragt.

Zu den Einwänden Awads gehörte: „Zum Feindteam im Spiel Leute mit muslimisch klingenden Namen.“ Wie sollten die Namen klingen? Schlomo Levy? Alles andere, aber nicht muslimisch?

CAIR, das Beschwerden über das Spiel erhielt, „behauptete, dass Spieler dafür belohnt würden, Menschen anderen Glaubens entweder zu bekehren oder zu töten“ und forderte: „Warum stehlt ihr unsere Ideen?! Wir haben das Copyright für dieses Zeug!“

Das Spiel „ruft die Leute auf sich der Tribulation Force anzuschließen, statt durch die Hand des Antichristen zu sterben. ‚Du versuchst Menschen davor und vor dem letzten Urteil Gottes zu retten’“, sagt Jeff Frichner, Vorstandsvorsitzender von Left Behind Games. [Anmerkung heplev: Das geht wohl schlecht, indem man sie umbringt!]

Doch es ist verständlich, dass ein „gewalttätiges und Hass erfülltes“ Videospiel bei Muslimen Besorgnis verursacht. Während die zivilisierte Welt sich sorgt, dass gewalttätige Videospiele zu Gewalt durch unsere Kinder in der wirklichen Welt führen könnten, sorgt sich die muslimische Welt, dass die Gewalt ihrer Kinder im wirklichen Leben dazu führen könnte, dass sie – Gott bewahre – Videospiele spielen.

Wenn die zivilisierte Welt Recht hat, dass die Szenarien von Videospielen sich in Szenarien des realen Lebens übertragen könnten, bedeutet es, dass das Spiel dazu führen könnte, dass zukünftige Generationen sich gegen „die Kräfte des Teufels“ wirklich zu wehren anfangen könnten – gegen, sagen wir, Jihad oder so etwas. In diesem Fall sollte das Spiel die Muslime in Sorge versetzen. In der Tat ist das wahrscheinlich das, weshalb sie sich sorgen.

Solche zynischen Kommentierungen sind sicherlich politisch absolut unkorrekt. Weshalb man sie verbreiten sollte. Und es vielleicht doch bedauert, dass man aus Solidarität nicht mehr in deutschen Wal-Mart-Märkten einkaufen kann (sie gehören ja jetzt zur real,-Kette der metro.

10.1.07 18:58


Die kleine Minderheit der Extremisten

Am 10. Januar brachte die palästinensisch-arabische Maan News folgende Karikatur:
Maan ist keine „extremistische“ Nachrichtenagentur und ihr Karikaturist ist nicht von der Sorte, die naziartige Karikaturen in die Zeitung bringt. Sie ist das Paradebeispiel für das, was unter den Pal-Arabern vom Westen als Mainstream und modern angesehen wird.

Obwohl es in der Vergangenheit schon unzählige Male aufgezeigt wurde, ist es wert immer und immer wieder wiederholt und klar gestellt zu werden. Diese Karikatur bedeutet:

  1. Der Mainstream der palästinensischen Araber ist nicht daran interessiert Seite an Seite mit Israel zu leben; sie sind daran interessiert Israel auszulöschen.
  2. Der Mainstream der palästinensischen Araber erwartet, dass ihr ultimativer Ziel auf militärische Weise erreicht werden wird.
Eine Folge dieser zwei Punkte ist: Jegliche „friedlichen“ Schritte, die von palästinensischen Arabern aus dem Mainstream unternommen werden, sind taktischer Art, um so ihrem Endziel des militärischen Sieges über Israel näher zu kommen.

Eine andere Folge ist: Diejenigen, die jetzt tatsächlich kämpfen, namentlich Terroristen, die auf israelische Zivilisten schießen, sind die Helden der palästinensisch-arabischen Gesellschaft.

Fatah und Hamas und Islamischer Jihad und die anderen paramilitärischen Gruppen mögen wegen der Strategie, Taktik und Fokussierung ein wenig verschiedener Meinung sein, aber letztlich würde niemand von denen, die sich heute Palästinenser nennen, von der Karikatur oben auch nur im geringsten beleidigt sein. Im Gegenteil, sie ist ziemlich milde und erscheint einfach patriotisch.

Doch die Symbolik ist klar: Es gibt für Juden keine Platz, um auch nur einen einzigen Quadratzentimeter Land im Nahen Osten zu kontrollieren.

Wenn der Mainstream eine extremistische Haltung übernimmt, dann ist es absurd einige von ihnen als „moderat“ zu bezeichnen. Die Tatsache, dass es praktisch keinerlei palästinensische Araber gibt, die wirklich an einen dauerhaften Frieden mit Israel glauben, bedeutet, dass jedes Zugeständnis, das Israel für „Frieden“ macht, immer ein kleiner Schritt hin zu Israels Vernichtung ist.

Übernommen von ElderofZiyon

10.1.07 23:49


Schaschlikspieß

Die Terroristen sind immer wieder bemerkenswert offen, was ihre Ziele und ihre Ansichten angeht. Nur berichtet das hier im Westen so gut wie niemand. Ist wohl zu uninteressant. Oder passt nicht ins Bild.
Bei MEMRI kann man sich wieder einmal durchlesen, was die Folge der Lieferung von Waffen an die Fatah von Mahmud Abbas sein wird: Diese Waffen werden zumindest zum Teil auch bei der Hamas landen. Und vor allem werden sie gegen Israel eingesetzt werden, das dem Deal zugestimmt hatte. Mit anderen Worten: Nicht nur die beabsichtigten Empfänger, die „Präsidentengarde“ Force 17, die zum Teil als Aktive der Al Aksa-Märtyrerbrigaden doppeln, haben ohnehin diese Ausrichtung. Dass die Hamas ebenfalls einige der Waffen beziehen wird, liegt wohl daran, dass einige Fatah-Leute zu ihr übergewechselt sind und ihre Waffen „mitgebracht“ haben; das wird wohl weiter passieren.
Ein Hamas-Mann meinte, dass die Terroristen nach Terroranschlägen abkündigen würden, dass diese amerikanischen Waffen eingesetzt wurden.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Olmert! Aber auch an das US-Außenministerium.

Der Zustand Europas in Bezug auf den militanten Islam lässt inzwischen Blüten der Verzweiflung über diese Verhältnisse treiben, die sich in Ironie, Komik und Zynismus ausdrücken. Ein Beispiel dafür ist eine „Marseillaise in gerechter Sprache“, die auf der Achse des Guten eingestellt wurde. Guter Versuch – kann das mal jemand mit der deutschen oder auch der englischen Hymne machen?
“Appetizer“:
ALLONS ENFANTS DE L´APAISEMENT,
L´HEURE DE LA CAPITULATION EST ARRIVEE!
auf Deutsch:
AUF, KINDER DES APPEASEMENT,
DIE STUNDE DER KAPITULATION IST DA!

Ach, was streben die Palästinenser doch nur einfach nach Frieden und Freiheit! Und suchen sich immer so friedfertige und menschlich hervorragende Vorbilder! Nachdem so ziemlich jeder Selbstmord-Mörder und sonstige erfolgreiche „Widerstandskämpfer“ für eine Straße, einen Platz, ein Stadion oder ein Sportereignis für Kinder oder Jugendliche als Namensgeber herhalten durften, ist jetzt der große Held aus der „Mutter aller Kriege“ dran: Ein Jugendfußball-Turnier in Tulkarm ist nach dem Märtyrer Saddam Hussein benannt worden. Und in der Nähe von Bethlehem wurden in einem „Flüchtlingslager“ zwei Gedenksteine wurden zur Erinnerung an die Märtyrer Yassir Arafat und Saddam Hussein errichtet.
Sag mir, wer deine Helden sind und ich sage dir, wes Geistes Kind du bist.

Ministerpräsident Haniye, sollte eigentlich nach Kuwait reisen. Nachdem die Hamas sich aus Anlass der Hinrichtung von Saddam Hussein eine Trauerbotschaft verlautbart hatte, wurde er von Kuwait allerdings wieder ausgeladen (Bericht im Newsletter der israelischen Botschaft). Die Kuwaitis wollen mit Saddam-Lobhudlern nichts zu tun haben, weil sie mit dem Massenmord-Staatschef 1990/91 schlechte Erfahrungen gemacht hatten. Irgendwie verständlich. Obwohl: Gegenüber Israel könnten sie sich dann doch eigentlich etwas freundlicher verhalten.

Bei den amerikanischen Streitkräften offenbaren sich Revierkämpfe. Eine der größten Bedrohungen der US-Soldaten im Irak sind RPGs (Rocket Propelled Grenades, in unserem Sprachgebrauch wohl in etwa: Panzerfäuste). Gegen sie haben die Soldaten im Irak bisher keine Abwehrmittel. In Israel gibt es ein System namens Trophy, das auch von den Amerikanern schon erprobt wurde und dabei eine 98-prozentige Wirkung zeigte. Trotzdem kauft das Pentagon das System nicht; Army-Offizielle sagen, das System sei einfach nicht fertig. Der Grund für die Ablehnung scheint aber ein anderer zu sein: Die Firma Raytheon entwickelt gerade selbst ein System zum Abschuss von RPGs. Dummerweise weiß aber niemand, wann das einsatzbereit sein wird. Frühere Angaben, das werde im Jahr 2011 sein, werden inzwischen nicht mehr kommentiert. Eine Liste von Gründen, weshalb die Army das System ablehnt, stößt bei israelischen Kommandeuren auf kein Verständnis: Sie seien schlichtweg falsch; das israelische Militär hat 100 Systeme gekauft und installiert sie auf Panzern, weil es ausgereift genug ist und „wir es jetzt dringend brauchen und uns nicht leisten können auf die nächste Generation zu warten“. Scheint also so, als ob da in Washington bei einigen Leuten mehr Eitelkeiten im Spiel sind als dass die Sicherheit der eigenen Soldaten im Vordergrund steht.

Der ach so moderate „Palästinenser-Präsident“ Mahmud Abbas verkündete auf der jährlichen Fatah-Demonstration in Ramallah, dass es völlig in Ordnung ist Israelis zu töten – ganz im Gegensatz zu palästinensischem Blut, das nicht vergossen werden darf. Schön zu wissen, dass das in deutschen Medien nicht berichtet, sondern der Mann die große Friedenshoffnung ist! (Link in Hebräisch! Nachricht bei IMRA)

11.1.07 23:44


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