HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
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Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
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Kaffiyah Y'Israelit

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Gebührenerhöhung vorprogrammiert

Der WDR protzt die ganze Woche schon mit seinen beiden neuen Regionalbüros. Uns wird permanent erzählt, wie toll das ist. Besonders das in Bonn. Jetzt können die Bonner eine eigene Lokalzeit im Fernsehen ansehen. „Auf Informationen aus Köln müssen die Bonner nicht verzichten“, hieß es in den Nachrichten von 17.30 Uhr – denn die Beiträge über Köln werden im Bonner Programm übernommen.

Da fragt man sich, wozu das denn gut sein soll. Da hätte man doch auch mehr Informationen über Bonn/Rhein-Sieg ins Kölner Programm setzen können. Oder meinen sie beim WDR a) die Kölner sind so lokalegozentrisch, dass sie sich über ausführlichere Informationen aus dem Umland beschwert und den WDR boykottiert hätten oder b) die Kölner sind so wichtig und zu verhätscheln, dass ihnen ausführlichere Informationen aus dem südlichen/südöstlichen Umland nicht zuzumuten sind?

Auf jeden Fall bedeuten die beiden neuen Regionalbüros eins: höhere Kosten. Wenn der WDR das nächste Mal über zu geringe Gebühren meckert, sollte man den Herrschaften mal ihre kostenintensiven Expansionen vorhalten. Das wird sie nicht weiter kümmern, denn sie glauben ja, dass das alles nur unserem Besten dient. Aber vielleicht wachen dann doch mal ein paar Leute auf, die merken, wie das Monopol dieses Rotgrün-Funks sich auswirkt und wie wenig damit zur Pluralität des Rundfunks bei Radio wie Fernsehen beigetragen wird!

1.2.07 18:24


Die Lehren aus DEM Krieg

„Nie wieder!“, rufen sie immer, wenn sie auf die Straße gehen. Immer dann, wenn sie den Amerikanern oder den Israelis vorwerfen können, diese würden Krieg wollen. Oder wenn diese einen solchen führen. Nicht, wenn ein Saddam sein Nachbarland überfällt, sudanesische oder andere Mordbanden Völkermord betreiben (wie war das mit Ruanda?), rote Diktatoren ihr Volk knechten und den Nachbarstaaten mit Atombomben drohen, ein netter kleiner Mann etwas von "Israel von der Landkarte wischen" erzählt. Und schon gar nicht, wenn Terroristen durch die Lande ziehen und so viele Zivilisten wie möglich umbringen und verstümmeln.

„Nie wieder!“ ist das Mantra geworden, das Europa eint. Wenn schon sonst nichts, hier sind wir echte Europäer, weil wir zusammen gegen jemanden sein können.

Aber was heißt dieses „Nie wieder!“ in Deutschland eigentlich wirklich?

Zu dieser Frage hat sich Thomas von den Osten-Sacken auf Wadinet so seine Gedanken gemacht. Auslöser waren die typischen Äußerungen zweier Ärzte in sozialer Verantwortung, die zwar teilweise schon ein wenig zurückliegen, aber immer noch aktuell vertreten werden. Dazu kommen Äußerungen des SPD-Mannes Jürgen Müller. Beide haben eines gemeinsam: „Nie wieder!“ gilt vor allem für die Kriegsschäden auf der eigenen Seite, den eigenen Gefallenen und vor allem: Das deutsche Volk hat die unsagbaren Leiden, die Krieg und Bombenterror für alle Völker mit sich bringen, selbst erfahren. Dem schiebt Müller zwar noch hinterher, dass „deutsche Soldaten auf fremdem Boden töten oder ihr Leben verlieren“; natürlich ist es ohne jedes Wenn und Aber, das mit dem fremden Boden und dem Leben verlieren, eine Verteidigung darf nur hier auf unserem Boden statt finden – so das denn überhaupt Aufgabe der Soldaten ist und nicht der Polizei... Aber das zeigt nur weiter die verknickte Optik der Erinnerung an DEN Krieg, den Hitler begann und der von deutscher Seite mit aller Unerbittlichkeit besonders im „Osten“ geführt wurde. Das „Nie wieder!“ gilt dem eigenen Leiden, den verlorenen eigenen Soldaten – nicht dem, das anderen zugefügt wurde.

Diese schiefe und heuchlerische Perspektive dient als Grundlage für alles, was man anderen vorwerfen will. Es dient als Evangelium dafür, dass man mit hehren Worten Leute stoppen will, die sich einen Sch...dreck darum kümmern, was man ihnen erzählt. Aus der Geschichte gelernt haben sie nicht wirklich: Sie schauen lediglich auf das, was von 1940-45 vom Himmel fiel, die Vorgeschichte ist uninteressant (so weit man sie nicht selektiv für die eigenen politischen Süppchen nutzen kann). Und so kommen deutsche Ärzte zu dem Schluss, dass es falsch ist Böses zu bekämpfen, weil Kämpfen an sich böse ist. Auch Kämpfe zur Verteidigung der eigenen Existenz. Denn die ist – siehe Israel – nur eingebildet bedroht, egal, was die Völkermord-Aspiranten alles sagen und womit sie drohen.

So kann man sich dann zwar über Adolfinedschads „von der Landkarte wischen“-Äußerung empören, aber nicht richtig, sondern über die Amerikaner herfallen, weil die eine militärische „Lösung“ nicht ausschließen wollen. Wie gesagt: Nichts gelernt, weil die Geschichte vor September 1939 nicht weiter berücksichtigt wird: Hitler wollte den Krieg und er hat ihn sich geschaffen. Entgegen der ganzen beschwichtigenden Worte von Chamberlain und Daladier, auch Mussolinis. Heute ist das ja alles anders. Wir haben einen „kritischen Dialog“ mit dem Iran, da kann nichts passieren. Der Typ mit dem Bart will nicht wirklich, was er da verkündet, er will nur Gerechtigkeit für die Palästinenser. Und mit Atombomben werfen will er schon gar nicht. Jetzt lasst uns hingehen und gute Geschäfte mit ihm machen, damit er unseren guten Willen sieht und von seinen möglicherweise doch vorhandenen Plänen ablenkt. Geld löst alle Probleme.

Na ja, die der Finanzierung des nächsten Holocaust.

Vielleicht ist es aber auch so, dass die „Nie wieder!“-Demonstranten mit ihrer Fixierung auf das deutsche Leid in Folge alliierter Terrorbombardements auch nur der Meinung sind: Dieser Terror darf nicht wieder passieren. Also ergeben wir uns den Terroristen vorbeugend. Wir lassen ihnen ihren Willen. Dann gibt es zwar auch Tote und Verletzte, aber nur in kleinen Dosen und nur bei denen, die es verdienen, weil sie sich widersetzen wollen. Wir sind vorgebeugte Dhimmis, weil wir nicht wollen, dass es mehr Opfer als nötig gibt. Und wenn wir schön kuschen, dann opfern wir nur die, die uns ohnehin unangenehm sind und los werden wollen. Wir leben dann in Ruhe, zwar unfrei und mit einem Damoklesschwert über dem Kopf, aber immer noch besser als sehenden Auges Opfer zu riskieren, zu denen wir selbst gehören könnten. Und wahrscheinlich ist es doch sowieso zu spät. Schließlich haben die Amerikaner die Extremisten gezüchtet, aufhalten können wir sie nicht mehr. Nur mit Waffengewalt. Und die lehnen wir ab, weil wir mit der Waffe in der Hand ziemlich sicher Opfer zu beklagen haben werden. Als Dhimmis haben wir bessere Chancen zu überleben. Freiheit? Was nutzt uns Freiheit, wenn wir tot sind? Prinzipien und Werte? Wozu denn dafür kämpfen? Da könnte uns ja was bei passieren. Dann haben wir wieder „Dresden“. Und „Dresden“ gehört zum „Nie wieder!“

Also verteufeln wir alle und jeden, die für ihre Freiheit zu kämpfen bereit sind. Die (Amerikaner und Israelis) sind die Bösen, die Ursache allen Übels. Die haben die Extremisten geschaffen, weil sie ihnen die Mittel gegeben haben (macht nichts, dass der Iran alles aus Europa und Russland hat; oder der Irak vornehmlich von Frankreich und Deutschland beliefert wurde...). Die Amerikaner (und Israelis) sind diejenigen, die die Extremisten jetzt provozieren, weil sie ihnen das Handwerk legen wollen. Das ist unmenschlich. Es gibt nichts Böses – außer Amerika.

Und so schreitet das „Nie wieder!“ auf der Straße nicht gegen das Unrecht, das Tyrannen und Massenmörder samt ihren Kohorten in Somalia oder dem Sudan oder dem Irak oder sonst wo verbreiten, sondern gegen die, die dieses Unrecht mit mehr bekämpfen wollen als den sich seit Jahrzehnten als nutzlos erweisenden Mittel der hehren, hohlen Worten und des Geldes. Aber moralisch macht uns das überlegen, zu den besseren Menschen. Denen, die einzig darüber entscheiden dürfen, was gut und was böse ist. Denen, die das „Nie wieder!“ gepachtet haben, wie es ihnen passt. Denen, die jeden nicht als bösartig darstellen dürfen oder können, sondern die Verpflichtung dazu haben, die den so hinstellen müssen, der das Böse bekämpfen und sich ihm nicht unterwerfen will.

Es gab eine Zeit, da hieß es: Lieber rot als tot. Heute ist es nicht anders, die Tradition setzt sich fort, nur mit einem Farbwechsel: Lieber unterm Steinzeit-Halbmond als eventuell unter’m Grabstein. Gelernt haben sie nichts. Besagtes „Rot“ ist durch standhaftes Verhalten (nicht zu letzt das von Ronald Reagan, dem „Schauspieler“ auf dem Präsidentenstuhl) nicht mehr da. Das haben sie den Amis nicht vergeben. Deshalb muss gegen die neue Gefahr wieder so agiert werden wie gegen die rote. Wobei dann vorsichtshalber die braune Suppe als einzige bekämpfenswerte Gefahr da stehen muss, damit man nicht ganz so stur und ideologisiert da steht. Und je länger DER Krieg her ist, desto stärker wird Hitler bekämpft und der Opfer gedacht – und immer mehr der deutschen Opfer.

Wir haben ja unsere Vergangenheit aufgearbeitet. Die können wir jetzt hinter uns lassen und uns voll und ausschließlich darauf konzentrieren, was die anderen gemacht haben.

1.2.07 18:34


Schaschlikspieß

Australien stehen gewalttätige Zeiten bevor. Nachdem sich führende Imame bereits durch Rechtfertigung von Vergewaltigung als der natürlichsten Sache der Welt und weitere Nettigkeiten hervor getan haben, kündigen sie jetzt Revolution oder Bürgerkrieg an. Grund: Offensichtlich sehen sie keine Möglichkeit auf friedlichem Weg durchzusetzen, dass das Land sich der Scharia unterwirft.
Allerdings sieht die australische Regierung solche Aufrufe nicht als Grund an, die Aufrufenden aus dem Land zu entfernen. Sie müssen also völlig in Ordnung sein. Völlig friedliche Vorgehensweise harmloser religiöser Spinner oder so...

Die Arabische Liga setzt sich dafür ein, dass die Gewalt beendet wird. Der richtige Kommentar für diese überraschende Meldung steht bei der Gegenstimme. Wäre doch auch zu seltsam gewesen, wenn die auf einmal wirklich für Frieden und nicht für die Vernichtung Israels sein würden.

Der neue UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat den Selbstmord-Bombenanschlag in Israel auf’s Schwerste verurteilt. Hoffen wir, dass das nicht dieselben leeren Worte sind wie bei seinem Vorgänger.

Britische Schüler und Schülerinnen werden demnächst alles über die Welt und fremde Kulturen wissen, die nach Großbritannien einwandern bzw. eingewandert sind. Für jedes Fach, von den Sprachen über die musisch-künstlerischen bis zu Mathematik und Wissenschaften, wird von den Lehrern erwartet, dass sie ihren Unterricht so gestalten, dass er „explizit Bezüge zur kulturellen Vielfalt“ herstellt. In der Mathematik z. B. soll Algebra so gelehrt werden, dass die Null als muslimischer Beitrag zur Wissenschaft betont wird – um „Islamophobie entgegen zu wirken“. (Macht ja nichts, dass die Erfindung der Null in Indien statt fand...). Fragt sich nur, wie viel originär Englisches (Schottisches, Walisisches, [Nord-]Irisches) da noch in den Schulen vermittelt werden kann. Vermutlich nur ein wenig Shakespeare, allerdings auch der nur noch in „diversitätsgerechter“ Sprache.

Wie völkermörderisch sind die Israelis wirklich? Der „Waffenstillstand“ mit den Terroristen wird seitens Israel weiter eingehalten – trotz des fortgesetzten Qassam-Bombardements und trotz des Selbstmord-Bombenanschlags in Eilat und dem Bekenntnis zweier Terrorgruppen in gemeinsam ausgeführt zu haben. Ach, was sind die Israelis doch Schweine! Und die palästinensischen Terroristen nur harmlose Opfer!
Währenddessen sieht der neueste innerpalästinensische Waffenstillstand wieder einmal ähnlich aus: Ein hochrangiger Hamas-Mann wurde von Fatah-Leuten erschossen.

Die Bekloppten in der Politik machen munter weiter: Ex-US-Außenminister James Baker ist überzeugt, dass man mit Hilfe Syriens (ausgerechnet!) die Hamas dazu bringen könnte Israel anzuerkennen.
Die US-Regierung überweist dem Terror-Präsidenten 86 Millionen Dollar, die „exklusiv für nicht tödliche Versorgungsgüter und Ausbildung verwendet“ werden sollen. Da hat der Herr Abbas aber ein großes Gefühl der Dankbarkeit und wird noch stärker für den Frieden mit Israel arbeiten, nicht wahr?
Ein Komitee britischer Parlamentarier hat den Boykott des Vereinigten Königreichs gegen die Hamas-Regierung kritisiert – weil das Haupthindernis für Frieden die Israelis sind. Denn sie sind die Ursache für Armut und Leid im Gazastreifen. Also muss härter gegen Israel vorgegangen werden. Die Terroristen werden sich über diese Einsichten freuen...
(alle drei Informationen über den Newsletter von The Media Line.)

In einem Landkreis in Großbritannien ist das Holocaust-Gedenken verbannt worden. Wegen der Juden. In Israel. Weil die sich den Palästinensern gegenüber wie die Nazis benehmen. Aha – wegen angeblicher Verbrechen von heute darf nicht daran erinnert werden, was die Nazis mit den Juden gemacht haben. Nie wieder? Natürlich nicht, diesmal machen sie es alle besser. Diesmal kommen die Juden nicht davon!

Kwill ist über einen Text gestolpert, der nur noch zum Kopfschütteln Anlass gibt: Ein US-Filmverteiler hat mehreren Fluggesellschaften für deren Inflight-Entertainment den Film The Queen geschickt, in dem sie „vulgäre Worte, übertriebene Gewalt und Nackheit“ entfernen. Ein übereifriger junger Mitarbeiter, der Schimpfwörter mit einem Piep überblenden sollte, hatte „God“ (Gott) für ein solches gehalten und 7 Überspielungen vorgenommen. Unter anderem wurde daraufhin die Queen mit den Worten begrüßt: „[Piep] segne Sie, Ma’am!“
Kann einem nur die Spucke weg bleiben. Und nicht einfach mit „die Jugend von heute“ abtun.

Wie trifft man die Islamisten-Terroristen am härtesten? Indem man sich weigert sie zu treffen. Indem man sie als das Nichts behandelt, das sie moralisch sind.
So geschehen letzte Woche, als der kanadische Außenminister im Nahen Osten war, sich mit israelischen Regierungsmitgliedern traf, leider auch mit dem Terror-„Präsidenten“ – aber jeglichen Kontakt mit den Terroristen der Hamas konsequent ablehnte. Das machte die Geiferer wütend und ihr „Außenminister“ Mahmud Zahar zeterte stundenlang vor der Presse. Wobei er klar zeigte, wes Geistes Kind er ist und weshalb mit ihm jeglicher Kontakt gemieden werden sollte. Er entblößte die ganze Unmenschlichkeit der Hamas und ihres Programms. Näheres – im Kontext mit europäischem Schwachsinns-Verhalten – zu lesen bei Lizas Welt.

1.2.07 23:15


Samstags-Schaschlik

Der englische Landkreis ist nicht alleine in seinem Nicht-Holocaust-Gedenken. In Spanien wollte ein Dorf in Ersatz des Holocaust-Gedenkens den „Tag des palästinensischen Völkermords“ begehen. Nicht zu dem, den die Palästinenser so gerne verüben wollen, sondern den, der an ihnen verübt wird. Bei dem sie sich in knapp 60 Jahren veracht- bis zehnfacht haben.
Der Protest im In- und Ausland war so stark, dass die Feier abgesagt wurde. Wenigstens etwas.

So positiv die australische Regierung sich immer wieder in Sachen Abwehr von islamistischen Extremisten gibt, so bescheuert verhalten sich dort immer wieder Mitglieder der „Intelligenz“ des Landes: In der La Trobe University gibt es Waschräume exklusiv für Muslime – Nicht-Muslimen ist der Zutritt dadurch verweigert, dass sie den elektronischen Zugangscode nicht kennen. Das könnte man einerseits positive Diskriminierung nennen, weil die Muslime dort bekommen, was sie zu brauchen meinen. Andererseits gibt es keine Einrichtungen, in denen Muslime keinen Zugang haben. Also ist es pure Diskriminierung von Nicht-Muslimen. Bezeichnenderweise wollte der Student, der das gegenüber der Zeitung bekannt machte, lieber nicht genannt werden. Er befürchtet Repressalien.

Wie war das noch mit den angeblichen massenhaften Übergriffen auf die Muslime? „Islamophobie“ schreien sie und beklagen, dass sie angegriffen werden. Vor allem in Großbritannien. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Im Vereinigten Königreich gab es im vergangenen Jahr mehr Angriffe auf Juden als jemals zuvor, seit entsprechende Aufzeichnungen gemacht werden. Offenbar ist Islamophobie, wenn Juden drunter zu leiden haben.
In den USA sieht „Islamophobie“ so aus, dass Frauen, die ausprobieren, wie es sich mit dem Ganzkörper-Sack lebt, feststellen müssen, dass sie damit keinerlei Probleme haben. Die ganze Hysterie um „Islamophobie“ ist genauso heuchlerisch wie der Begriff selbst.

Einen interessanten Gedanken zu unserem über alle Zweifel erhabenen Lieblings-Guantanamoopfer Murat Kurnaz gibt es auf dem Martin Hagen-Weblog:
...immer wieder fallen dabei die Worte "unschuldig" und "Folterhaft", meist in einem Atemzug. Fällt eigentlich niemandem der Widerspruch auf?
Wenn die USA Kurnaz als unverdächtig eingestuft haben (was offenbar der Fall war), aus welchem Grund sollten sie ihn dann bis 2006 foltern???
"Der Kerl hat nichts getan und führt auch nichts böses im Schilde, eigentlich könnten wir ihn freilassen. Aber halt, die Deutschen wollen ihn ja nicht. Na, wenn wir ihn eh behalten müssen, dann foltern wir ihn eben noch ein paar Jahre lang..." - Glaubt irgendein Journalist oder Politiker ernsthaft, dass es so war? Oder wird der Begriff Folterhaft einfach nicht hinterfragt, weil man mit diesem Vorwurf ein angesehenes Regierungsmitglied so schön diskreditieren und en passant noch den USA eins reinwürgen kann?

Ahmed Abu Laban ist tot. Für die, die ihn nicht kennen: Das ist der „dänische“ Imam, der mit den richtigen und gefälschten Mohammed-Karikaturen durch die arabischen Lande zog, um Hetze gegen Dänemark zu betreiben. Er starb diese Woche in einem Kopenhagener Krankenhaus an Krebs.
Was mich bis heute wundert: Der Mann bekam KEINE Morddrohungen von den aufgehetzten Muslimen. Warum eigentlich? Schließlich hatte er auch drei Darstellungen Mohammeds produziert.

Was ist die Hamas? Haben wir von den bösen Amis nicht immer gehört, es sei eine Terrororganisation? Eine Bezeichnung, die in Europa gerne mit „militant-islamisch“ verniedlicht wird? Die die Politiker und Regierungen der Europäer so nicht in den Mund nehmen?
Nun, das US-Außenministerium war schon immer stark „europäisiert“. Jetzt haben sie es offenbar geschafft, ihre Chefin, Condoleezza Rice, auch davon zu überzeugen. Diese bezeichnete nämlich die Hamas gegenüber europäischen Reportern neulich als „Widerstandsbewegung“. Freuen wir uns, dass wenigstens ein Mitglied des Kabinett Bush sich hat „aufklären“ lassen. Und dem bösen Robert Spencer von Jihad Watch verbieten wir eine völlig unangemessene Frage: Was um alles in der Welt denkt die sich? Ist es „Widerstand“, wenn man Zivilisten in Pizzerien und Bussen in die Luft jagt?

Es gibt keine Iraner und iranische Unterstützung der Hamas im Gazastreifen, nicht wahr? Hm, warum finden dann palästinensische Sicherheitskräfte in der Islamischen Universität in Gaza Stadt Hunderte von Waffen, Material zum Bau von Qassam-Raketen und zwei Iraner (von denen bei der Razzia einer Selbstmord beging)? Die Hamas streitet alles ab. Natürlich, allerdings führen die Fatah-Truppen auch noch nichts vor, was ihre Funde bestätigt. Und wir sollten uns nicht zu früh freuen, dass die Waffen gefunden wurden, sie werden jetzt wohl dem Arsenal der Fatah einverleibt. Von Vernichtung war jedenfalls nirgendwo die Rede.

Wie kann man die innerpalästinensischen Kämpfe beenden? Wahrscheinlich nur so, wie es ein arabischer Journalist und Blogger „anregte“ : Indem Israel Häuser im Gazastreifen angreift und versucht führende Mitglieder des palästinensischen Widerstands [oh, Mann!] zu töten.
Gleichzeitig mit ihrem Versuch die Fatah zu vernichten hat die Hamas behauptet die Amerikaner provozierten einen innerpalästinensischen Bürgerkrieg. Merke: Bei den Palästinensern dürfen nur arabische Despoten Waffen liefern – und zwar an die Hamas.

Je weiter entfernt vom Geschehen, desto bombastischer wird es: Aus den von den Libanesen gemeldeten 10 „Gift“-Ballons wird bei der iranischen Lügrichtenen-Agentur FARS „tausende Ballons“, die alle von israelischen Flugzeugen abgeworfen wurden.
Die Lügrichten-Leute bei FARS regen sich unheimlich auf. Vielleicht fällt denen mal auf, wie unfähig die Juden sein müssen, wenn es bei diesem Mordversuch mit „tausenden von Gift-Ballons“ nur eben mal 9 Verletzte gegeben hat...

Was ist mindestens ebenso schlimm wie die Folter, Morde, Vergiftungen, Kriege des Saddam Hussein? Einem in Haft sitzenden Terroristen ein Bild vor die Nase zu setzen, das Saddam mit der Schlinge um den Hals zeigt! So jedenfalls dessen Anwalt und dessen Vater. Die Oberhoheit: Auch noch dazu zu schreiben, weshalb Saddam hingerichtet wurde. Das geht nicht, das ist mentale Folter.
Es scheint nichts zu geben, das den Terroristen-Apologeten zu blöde ist, um die Amerikaner als Unmenschen darzustellen.

Joschka – ich war Außenminister und bin jetzt Professor – Fischer stellt eine intelligente Frage: Kann die Politik aus der Geschichte lernen? Dummerweise gibt er keine intelligente Antwort, denn er meint den Müll aufwärmen und die Umsetzung der „Ratschläge“ der Baker-Kommission forder zu müssen, der sich in der Geschichte schon längst als völlig nutzlos erwiesen haben. Damit ignoriert er seinen eigenen Rat, mit dem er Bush vorwirft nicht lernen zu wollen. (Ein weiteres Beispiel: der blödsinnige „kritische Dialog“ mit dem Iran, der seit 25 Jahren nichts zustande bringt.)

3.2.07 22:35


Ablenkung

Die Handball-Nationalmannschaft ist Weltmeister (also „WIR“!). Schalke gewinnt in Bremen. Die Rodler und die Bobfahrer hatten Weltmeisterschaften.
Heute Abend findet das Finale des Malta Cup im Snooker statt.
Und heute Nacht kommt auch noch die Super Bowl....

Wenn dann noch der Hauptschreiber beim Medien-Backspin-Blog ausfällt, dann muss ich hier heute kürzer treten.

4.2.07 20:52


Ein mediales Nicht-Ereignis

Manchmal fragt man sich, wofür die Presse- und sonstigen Medienvertreter eigentlich gut sind:

Am 20. Januar fand in London im Rahmen eines Themenkongresses zu „Weltzivilisation oder Zusammenprall der Zivilisationen“ eine Debatte statt. Organisiert wurde sie von Bürgermeister „Red“ Ken Livingstone, der sich als Gegner Daniel Pipes auserkoren hatte. Jeder der beiden konnte einen „Sekundanten“ mitbringen. Livingstone entschied sich für eine hysterische Labertasche mit Stoff um den Kopf, Pipes für einen jungen Mann mit erheblichen Wissen und Redepotenzial.

Wenn man berücksichtigt, dass es Dutzende (wenn nicht über 100) Medienvertreter gab, die die vier Vorträge mit anschließender Frage-Antwort-Sequenz verfolgten, dann muss man sich wundern, dass es darüber praktisch keine Berichterstattung in den traditionellen Medien sowie auf ihren Internet-Seiten gab. Lediglich die Blogger-Szene widmete dem Ereignis Aufmerksamkeit. Und hier kamen dann bezüglich der „seriösen“ Medien auch gelegentlich durchaus zutreffend erscheinende Vermutungen über deren Nicht-Berichterstattung auf. So ganz falsch kann beispielsweise die Vermutung nicht sein, dass sämtliche großen Print-, Hör- und TV-Medien zwar vor Ort waren, die Veranstaltung dann aber totschwiegen, weil ihrer Meinung nach der Falsche siegreich daraus hervor gegangen ist (nämlich Pipes).

Die Krone setzt dem Ganzen aber – wer sonst? – die BBC auf: Während jegliche Erwähnung der Debatte in ihrem englischsprachigen Programm fehlt, durften die britischen Gebührenzahler immerhin einen Bericht auf Arabisch finanzieren. Der ist jetzt auch bei YouTube zu sehen. Vielleicht wird er ja mal übersetzt...

(Den Vortrag von Daniel Pipes kann man in Englisch hier lesen, auf Deutsch folgt er demnächst.
Auf YouTube stehen auch 8 Videos der Debatte; wer sie nicht gestückelt sehen will, kann sie bei Global Defense Group am Stück sehen.)

5.2.07 23:00


Wer die Endzeit beschleunigt

Es gibt so schöne Texte, mit denen uns unheimlich (!) wohl gesonnene Zeitgenossen zeigen wollen, wie schlimm das Eintreten evangelikaler Christen für Israel ist. Gut, nicht nur die Unheimlichen, auch andere, ganz nette und besorgte Leute wie die von hagalil, die einfach eine Entwicklung nicht mitbekommen haben.

Da heißt es regelmäßig, die Evangelikalen würden sich nur für Israel interessieren, weil sie dort das Kommen des Messias, das Ende er Welt, Armageddon beschleunigen könnten. Mit anderen Worten: Ihr Eintreten für Israel sei nicht genuin, sondern von einer Agenda getrieben, die verlangt, dass die Juden Christen werden und ansonsten ihre Vernichtung betreibt.

Solche Leute mag es immer noch geben. So, wie es immer noch Christen oder angebliche Christen gibt, die Antisemitismus betreiben. Welcher das Quatsch die Argumentation zu den Evangelikalen ist, kann man aber schon alleine mit den Schlüsselversen ihrer Israel-Liebe widerlegen, wozu in erster Linie 1. Mose (Genesis) 12, 13 gehört.

Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Denn wieder einmal wird Christen zugeschrieben, was andere tun – und bei denen wird nicht hingesehen. Das beste Beispiel: Mahmud Ahmadinedschad, der „Teheran-Adolf“, der Israel „von der Landkarte wischen“ will. Es gibt mehr als ausreichende Belege dafür, dass dieser iranische Präsident alles daran setzt den „Mahdi“ – den schiitischen Messias – herbeizuarbeiten. Besonders deutlich wurde es von Daniel Pipes in seiner Kolumne „Mystische Bedrohung durch Mahmud Ahmadinedschad“ herausgearbeitet. Die Fakten „liegen offen herum“. Nur kümmert sich wieder keiner drum. Das wäre ja zu einfach.

Es ist wahrscheinlich intellektuell anspruchsvoller, wenn man Probleme ignoriert, die offenkundig sind und dafür welche konstruiert, die man sich herbeiargumentieren muss. Je komplizierte, desto überzeugender – wer so geschickt und klug und kompliziert Verschwörungen aufdecken kann, muss einfach Recht haben. Und vor allem: Evangelikale bomben nicht zurück. Anders als die professionell Beleidigten.

6.2.07 00:09


Schaschlikspieß

In Malaysia ist der Islam die offizielle Staatsreligion. Gleichzeitig gibt es verfassungsgemäß offiziell auch Religionsfreiheit. Ethnische Malayen werden als Muslime qua Geburt angesehen. Jetzt muss das Oberste Gericht Malaysias entscheiden, ob ein Muslime die verfassungsgemäße Freiheit nutzen und zu einer anderen Religion wechseln darf. Und noch schwieriger: Darf ein ethnischer Chinese, der bei der Geburt verwechselt wurde und bei Malayen aufwuchs, als Erwachsener Buddhist werden, nachdem jetzt die Verwechslung bekannt wurde?

Die ägyptische Buchmesse in Kairo war eine Fundgrube für Literatur – wenn sie religiöser (= islamischer) Art war. Korane, Bücher über Fatwas etc. waren zuhauf zu haben, wie bei der großen Mehrheit der 700 Aussteller. Auch das in den 1920-er Jahren verfasste Lebenswerk des kleinen Tramps aus Braunau konnte großes Interesse erregen. „Es macht einen großen Teil unseres Erfolges aus, besonders bei den 18- bis 25-jährigen“, sagte der anwesende Vertreter des syrisch-ägyptischen Verlages Dar al-Kitab al-Arabi. Das lag eventuell auch daran, dass einige Bücher erst gar nicht ankamen. Als ein libanesischer Verleger seine Kisten öffnete, fehlten sämtliche Bücher von Milan Kundera, Nikos Kazantzakis und den bekannten ägyptischen Autoren Nawal al-Saadawi und Edward al-Kharrat.
Nüchterner Kommentar von HotAir: Wir haben unsere Helden, sie haben die ihren.

Es sieht so aus, als habe die Iraq Study Group nicht das gebracht, was ex-Außenminister James Baker III. von ihr erwartete: Eine Reihe von Beratern der ISG ist geschockt und empört, dass der Bericht eine ursächliche Verbindung zwischen dem ungelösten Irak-Problem und dem ungelösten palästinensisch-israelischen Konflikt herstellte. Offensichtlich hat Baker das auf eigene Initiative von einem seiner Helfer in den Bericht schreiben lassen. Dieser verweigert jeden Kommentar dazu. In einer Anhörung vor dem Kongress offenbarte Baker seine zynische Argumentation, dass die ursächliche Verbindung korrekt sei: „Es ist schwierig regionale Stabilität im Nahen/Mittleren Osten zu schaffen, ohne sich dem arabisch-israelischen Konflikt widmen. Wir wollen, dass andere Länder, besonders die sunnitisch-arabischen Länder, uns helfen. Wenn wir hingehen, um mit ihnen über den Irak zu reden, werden sie über den arabisch-israelischen Konflikt reden wollen.“
Das ist verlogenes Vorbeugungs-Kuschen vor den arabischen Staaten. Sollte es auch noch so stimmen, zeigt es deren heuchlerischen Standpunkt, was Frieden und Sicherheit im Nahen/Mittleren Osten angeht.

Ganz was Neues: Ihre religiösen Überzeugungen verbieten den Mullahs Atomwaffen zu besitzen. So ein wegen Äußerungen von Jacques Chirac beleidigte Sprecher des iranischen Außenministeriums. Jacques Chirac befand vergangene Woche vor Journalisten, dass es „nicht sehr gefährlich“ sei, wenn der Iran Atomwaffen besäße.

Einmal Hüh, einmal hott: Der ägyptische Mufti Ali Gum’ah hatte erst eine Fatwa herausgegeben, dass eine Frau keinen Staat führen kann, weil der Staatsführer das Gebet anführen müsse, was eine Frau nicht darf. Jetzt hat er selbst eine Gegenfatwa erlassen: Eine Frau könne sehr wohl Staatspräsidentin werden. Die Scharia stehe dem nicht im Weg. Den Widerspruch erklärte er damit, dass er im ersten Erlass die Position des Kalifen gemeint habe, die es heute nicht mehr gibt. Alles nur eine Sache der Auslegung und der Missverständnisse also...

6.2.07 22:44


Stoff für’s Hirn

DIE ZEIT hat mal wieder zu kurz gegriffen. Oder besser gesagt: Ihr Redakteur Jörg Lau, der meinte sich anhand einer Initiative muslimischer Gelehrter die Papstrede noch einmal aufgreifen und „Kritik“ üben zu müssen. Was er dabei übersieht, findet zeigt Gideon Boess in seinem Fuchsbau.

Unter dem Titel Beiruter Festspiele in Gaza setzt sich Claudio Casula auf Spirit of Entebbe damit auseinander, was aus dem zu schlussfolgern ist, was er zynisch (aber zutreffend) als das „Schlimmste“ bezeichnet, „das dem schmalen, übervölkerten Küstenstreifen widerfahren“ ist: der palästinensischen Unabhängigkeit.

Verkehrte Welt? Drusen, die wollen, dass der Golan weiterhin zu Israel gehört und ein Siedler, der vom Gegenteil redet. Im Nahen Osten muss man mit allem rechnen – vor allem damit, dass die Feindvorstellungen ganz anders aussehen als wir sie für üblich halten.

6.2.07 22:47


Schaschlikspieß

Der neue UNO-Generalsekretär hat sich gleich mal richtig eingeführt. In einer Grußbotschaft an das „Seminar für die Hilfe für das palästinensische Volk“ ließ er seine Stellvertreterin für politische Fragen vorlesen, dass sozio-ökonomische Heilmittel den Jihad beenden würde. Israelisches Tun hat vernichtende Folgen für die Palästinenser. Von einer zwingend erforderlichen Einstellung des palästinensischen Raketenfeuers spricht er nicht – die Palästinenser müssen gegen das Feuer lediglich „entschiedene Schritte unternehmen“ – was immer das heißen soll. Und was die internen Kämpfe und Morde angeht, sagt er im Prinzip: Die bringen sich gegenseitig um! Gebt ihnen mehr Geld!
Wenn das wirklich helfen würde, warum haben sie dann mit dem Milliarden bisher immer noch nichts angefangen außer Bomben zu bauen und auf Juden zu schießen?

Ein einleuchtender Gedanke von Daniel Freedman Als Präsident Carter im Weißen Haus saß, hätten die USA alle Embargos gegen Kuba aufheben können – eine winzige Insel 145km vor Miami. Aber aus Furcht vor sowjetischem Einfluss, der die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden könnte, wurde das Embargo zu Recht fortgesetzt. Welch eine Heuchelei von Präsident Carter heute darauf zu bestehen, dass Israel, von Feinden umringt und täglich mit direktem Terror auf seinem eigenen Staatsgebiet bedroht, nicht dieselben nationalen Sicherheitsbedenken zustehen, um das Leben seiner Bürger zu schützen.

Sie toben wieder, die Lügen-Propagandisten der Palästinenser. Diesmal ist es wieder der Tempelberg, der angeblich angegraben wird. Dabei finden die Arbeiten gut 50m vom Tempelberg entfernt statt und sollen lediglich sicher stellen, dass ein Aufgang zum Tempelberg wieder hergestellt wird ohne Schäden anzurichten. Das Ganze ist mit der Waqf abgesprochen. Aber was hat das schon zu bedeuten? Und in westlichen Medien gibt es wieder schönes Nachplappern pal-arabischer Verlogenheit. Ein der „besten“ Schlagzeilen hierzu konnten die Australier lesen: „Israelische Arbeiten an Moschee lösen heftige Reaktionen der Muslime aus“ – und dann muss man schon ein ganzes Stück des Artikels lesen, um festzustellen, dass da keine Moschee betroffen ist. Ulrich Sahm hat eine schöne Bezeichnung für die lügende Aufgeregtheit: Phantomschmerz der Palästinenser. Und Claudio Casula weist darauf hin, dass gerade das jordanische Königshaus in diesem Falle besser nicht mit Steinen werfen sollte, weil es selbst im Glashaus sitzt.

In Großbritannien wurde letztens ein Versuch vereitelt muslimische Soldaten zu entführen und zu enthaupten. Einer der Islamisten behauptet zwar – was sonst? – sein Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen, aber er würde zu seiner Aussage stehen: Wer in der britischen Armee dient (vor allem als Muslim), begeht ein Kapitalverbrechen.

In dasselbe Horn stößt die Leiterin einer König-Fahd-Akademie in Großbritannien. Dort sind Hass erfüllte Schülbücher in Verwendung, die sie nicht aus dem Verkehr nehmen will. Unter anderem steht darin, dass Christen und Juden „Affen und Schweine“ sind. Das erklärt sie so: „Sie müssen in Arabisch gelesen werden, damit man sie richtig versteht.“ Aha, Arabisch ist also die Sprache, in der es sprachliche Konzepte gibt, die nicht in andere Sprachen übertrag bar sind. Als sie gefragt wurde, wie sie die falsch übersetzen Passagen übersetzen würde, zog sie sich darauf zurück diese seien „aus dem Zusammenhang gerissen“. DAS Universalmittel zur Ablenkung von islamistischen Schweinereien schlechthin...
Das Video mit dem Interview ist bei LGF zu sehen.

Wer sorgt dafür, dass Terrorregime gestützt werden und der afrikanischen Kontinent „rekolonialisiert“ wird? Und das insbesondere für Öl? Ausnahmsweise sind’s nicht die Amis. Und deshalb hört und liest man so wenig darüber. Außer gelegentlich – versehentlich? – in abgelegenen und seltenen Artikeln, so wie am 6. Februar in der „Welt“: Die Chinesen sind’s. Wie die sich um die Menschenrechte kümmern und wie sehr sie sich um Anständigkeit und Ähnliches bemühen, wissen wir spätestens seit den Ereignissen auf dem Tien an Men-Platz 1989. Aber das schert Europa noch weniger als die Terroristen im Nahen Osten. China darf man sich nicht verärgern, dann geht Geld flöten. Schließlich sind die wirtschaftlichen Chancen einfach nicht zu vernachlässigen, die China bietet. Den Markt darf man sich nicht entgehen lassen. Scheiß auf die paar Schwarzen da im Sudan...
Eines muss man dem Redakteur allerdings wohl noch sagen: Es ist nicht nur im Falle von Öl so, dass Peking die Menschenrechte egal sind.

Noch eine kleine Anmerkung zu den Aufklärungs-Tornados für Afghanistan: Auf EU Referendum steht ein interessanter Aspekt der Einsätze, die dort stattfinden sollen. Die Tornados werden zwar Aufklärungsdaten für NATO-Angriffe auf Taliban-Formationen liefern, aber es wird ihnen nicht erlaubt sein Bomben zu werfen, Raketen zu verschießen oder sonstige Angriffe zu fliegen. So ein „offizieller Vertreter“ (Deutschlands?).
Der Situation, dass deutsche Soldaten Gewehr bei Fuß stehen müssen, wenn ihre Kameraden aus anderen Nationen sich in Gefahr begeben oder auch angegriffen sind, wird eine neue Variante aufgesetzt. Um spontan und gezielt auf Bedrohungen reagieren zu können, müssen also die übrigen NATO-Streitkräfte dem eingesetzten Tornado ein Begleitflugzeug mitgeben. Deutschland handelt einmal mehr nach dem Motto, dass es den Bündnispartnern möglichst schwer und teuer gemacht werden muss Terroristen und Menschenschlächter zu bekämpfen. Und so schwer wie nur irgend möglich Deutschland als zuverlässigen Freund betrachten zu können.

7.2.07 23:01


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