HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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Wenn man mal weg ist...

und kommt wieder, dann gibt’s meistens eine Menge Stuss zum Aufheben. Informationsmäßig sowieso. Und das Radio gibt den ersten Hinweis. Da wird etwas vom Besuch deutscher Bischöfe in Israel erzählt:

Natürlich sind es die Juden Schuld. Und nur die Juden. Die in Israel. Dass die arabischen Christen Israels auswandern, wird vom lateinischen Patriarchen den jüdischen Israelis in die Schuhe geschoben. Sie würden in den Auseinandersetzungen zwischen den jüdischen Israelis und den arabischen Israelis von den jüdischen Israelis zerdrückt.
„Die Christen sind eingeschüchtert“ – sagt der deutsche bischöfliche Besucher. Dass die arabisch-muslimischen Einwohner sie bedrängen, bedrücken und bedrohen, das wird nirgendwo erwähnt. Nein, die Israelis sind es, denn der Konflikt ist ein jüdisch-arabischer, keiner zwischen den drei Religionen. Super! Der Lateiner aus Israel spricht Deutsch. Und das ist natürlich ein Pluspunkt. Man muss ihn nicht übersetzen. Das macht ihn auch bestimmt glaubwürdiger. Fakten-Recherche? Quatsch! Der Mann ist Fakt genug. Und Bischof Lehmann und seine Kollegen plappern munter mit. Hintergründe? Wieso?

Unter der Woche konnte man dann auch lernen, dass die neue Einheitsregierung nichts damit zu tun hat, was es an Vereinbarungen zu gibt. Zwischen den Palästinensern und den Israelis oder auch den einen Palästinensern und anderen Palästinensern: „Abbas: Beteiligung an Einheitsregierung ohne Beachtung des Mekka-Abkommens möglich“ titelte das offizielle Presse-Outlet der Palästinenser. Und die Franzosen sind immer schön dabei zu unterstützen, was die Terroristen sich so vorstellen, um ihnen international Ansehen zu verschaffen. Dringend nötig.

Was so alles nicht in westlichen Berichten und Vorstellungen vorkommt, weil ja alle Palästinenser – auch die Terroristen – nur friedlich Seite an Seite mit Israel leben wollen (na ja, Teil der Hamas nicht, oder so): Nearly 90% of Palestinian youth deny Israel’s right to exist hat eine Umfrag ergeben. Gut, wenn 9 von 10 jungen Palästinensern Israels Vernichtung wollen, dann ist der Friede ja vorprogrammiert und Israel ist auf jeden Fall im Unrecht, wenn es gegen Terroristen vorgeht, nicht wahr?

Arabisch-muslimischer Antisemitismus ist natürlich auch nie ein Thema. MEMRI hat gerade das jüngste Beispiel verschickt, das netterweise von den Antisemiten selbst ausgestrahlt wurde. Nur ins Internet stellen sie es nicht selbst, aber dafür gibt’s das Video ja bei MEMRI, das von allen ignoriert wird, die die Kulturbereicherung durch die Terroristen und ihre Kumpels schön reden. Es geht nicht, dass etwas wahr genommen wird, was nicht ins Konzept passt. Sollte es doch durch dringen, dann sind’s aber halt die Israelis schuld, weil sie so mies mit den Kulturbereicherern umgehen.

Aber wenn dann Claudia Roth erzählt, wie toll sie Cher findet (21.27 Uhr in einem dreifarbigen Kölner Sender) und dazu versucht so etwas wie Tanzbewegungen zu machen, dann schaltet man besser endgültig alles ab und geht schlafen!

2.3.07 21:37


Wochenend-Schaschlik

Da wird der Heros der Umweltschutz-Industrie, Al Gore, mit einem Oscar für seinen „Dokumentarfilm“ zur Erderwärmung geehrt. Und was ist? Es gibt immer mehr Stimmen, die diesen Film und das Thema selbst für Unsinn erklären. Das wird in Europa praktisch nicht gehört, auch wenn im SPIEGEL online ausnahmsweise Kritisches (sprich: der üblichen Horror-Propaganda entgegen gesetztes, also nicht als kritisch Gedeutetes) entgegen gesetzt. Stimmen, die dem Szenario der „13 Jahre bis zum Weltklima-Untergang“ nicht zustimmen, werden im Allgemeinen untergebuttert. Im Ausland ist das schon anders. Dort mehren sich die Stimmen, die die Unseriösitäten in den Gore’schen und sonstigen Katastrophen-Schlagzeilen-Produzenten aufzeigen und seltsamerweise deutlich glaubwürdigere Daten anführen können. Man darf sich also über den SPIEGEL wundern, dass er einer solchen Stimme Raum gibt. Allerdings nicht viel, denn sonstige Artikel gehen genau in die andere Richtung. Und so ist es möglich, dass dies nicht mehr ist als ein Feigenblatt, mit dem die Hamburger zeigen wollen, wie offen sie vermeintlich sind. Eine ausführliche und fundierte Breitseite gegen Al Gores geehrtes Propaganda-Werk wird in der kanadischen Financial Post geschossen. Sie zeigt eine Unmenge von Ungenauigkeiten, Falschheiten und regelrechtem Unsinn auf, die der Film enthält. Womit sich einmal wieder zeigt, dass Hollywood lediglich Science Fiction (mit Betonung auf Fiction und Science in Anführungszeichen!) ausgezeichnet hat. Und so hat der lange Artikel denn auch einen passenden Namen: Die Götter lachen. Wahrscheinlich lachen sie aber auch, weil der gute Mann zwar Wasser predigt, aber Wein trinkt. (Links in Englisch)

Noch was verpasst in der letzten Woche: Der Terroristen-Vorsitzende in Ramallah und Gaza hat eine neue Formel gefunden, um Nebel zu werfen und den Europäern alle Scheinwahrheiten zu liefern ihren „Boykott“ gegen die PA aufzugeben: Die Minister sollen Israel und die geschlossenen Vereinbarungen demonstrativ anerkennen, ihre Organisationen ausdrücklich nicht. Es wird also von vorneherein klar gesagt, was für eine Scharade dieser Zug ist. Bleibt abzuwarten, wie die Europäer reagieren. Es steht zu befürchten, dass sie das miese Spiel begeistert mitspielen werden. Henryk M. Broder kommentiert das passend so: Tagsüber werden die Hamas-Minister am Kabinettstisch sitzen und mitregieren, abends werden sie sich in ihre schicke Freizeitkleidung werfen und Israel das Fürchten lehren. Und die EU wird alles finanzieren.

Der einzige Weg zur „Befreiung“ „Palätinas“ ist...? Natürlich der „bewaffnete Widerstand“, ob nun mit oder ohne Verhandlungen! So das Ergebnis einer Umfrage der Birzeit-Universität. Hurrah, der Friede bricht aus!

Das Zitat der Woche in Sachen Idiotie kommt aus Russland, von Außenminister Sergej Lawrow: „Das [Nahost-]Quartett muss die finanziellen und wirtschaftlichen Sanktionen aufheben, die [den Palästinensern] von Israel aufgezwungen wurden.“
Ja, so ist das mit den Juden. Die stecken hinter allem und kontrollieren sogar die EU und die Amis. Und die UNO sowieso. Sonst könnten sie nicht dafür sorgen, dass das Quartett Sanktionen aufrecht erhält, die den Russen nicht passen. Mal ganz abgesehen von der kleinen Nebensächlichkeit, dass während der „Sanktionen“ Rekordsummen aus aller Welt in die PA geflossen sind...

Wie tief kann man sinken, um „gerechtfertigten“ „Widerstand“ zu leisten? Ein Trupp Palästinenser jedenfalls meint, dass mit der Vergewaltigung israelischer Teenager-Mädchen politische Signale gesetzt und Vergeltung für das geübt wird, was das israelische Militär in den „besetzten Gebieten“ tut. Mal sehen, ob Amnesty International auch für dieses Verhalten Israel verantwortlich machen wird, wie sie es machten, als Palästinenser palästinensische Frauen vergewaltigten, um sie damit drohten sie in „Ehrenmorden“ zu töten, wenn sie sich nicht als Selbstmord-Bomberinnen versuchten.

Und gleich die nächste bösartige jüdische Unverschämtheit hinterher: Dass die Palästinenser die Synagogen im Gazastreifen zerstört haben, ist ebenfalls eine jüdische Verschwörung, da Israel die Entscheidung traf die Gebäude intakt stehen zu lassen. „Israel hat die Synagogen zurückgelassen, damit die Welt sieht, wie die Palästinenser sie zerstört“, sagte Abu Abir von den Volkswiderstandskomitees. Ja, isses denn die Möglichkeit? Hätten die Palästinenser nicht vielleicht auf die Idee kommen können, diese jüdische Verschwörung zu unterlaufen, indem sie die Gebäude einfach stehen ließen? Nö, das ist zu viel verlangt, das darf man den heroischen Widerständlern nicht zumuten, die müssen ihr Mütchen kühlen und alles Jüdische beseitigen, sonst können sie nicht frei atmen!

In Kalifornien gibt es ähnlich rassistische Probleme wie im Heiligen Land. Nur sind es dort nicht die Juden, die sich in Gebiet breit machen, das sie gefälligst in Ruhe lassen sollten, sondern Heterosexuelle, die in San Francisco die Frechheit haben in die Castro Street zu ziehen. Die ist der traditionelle Homo-Bereich und wird deshalb von vielen Schwulen und Lesben als off limits für Heteros betrachtet. Es wird sogar von einem Status als „Homo-Mekka“ gesprochen. Das passt. Mekka ist für Nichtmuslime verboten – so ist es mit der Castro Street für Nicht-Homosecuelle. Muss man sich dann noch wundern, dass in dieser Gegend die Islamisten mehr Sympathien gewonnen haben als diejenigen, die sich gegen Terroristen verteidigen?

Dass aus Syrien nichts Gutes kommen würde, war schon länger klar. Bashar Assad hatte angekündigt, dass man einen Krieg der „örtlichen Bevölkerung“ gegen Israel beginnen wolle. Das scheint jetzt in Gang zu kommen. Syrische Hirten haben bis zu 10 Minen von Syrien aus auf die israelische Seite des Zauns an der Waffenstillstandslinie geworfen. Nach einem Bericht der Jerusalem Post stammen die Minen aus einem israelischen Minenfeld auf syrischer Seite. Was zu zwei Fragen führt: Was machen die (hauptsächlich österreichischen) UNO-Beobachter an der Grenze eigentlich? Und wieso gibt es in Syrien seit 34 Jahren ein Minenfeld, das nicht geräumt ist?
Ganz nebenher: Die Syrer haben nach israelischen Erkenntnissen Vorbereitungen für einen „richtigen“ Krieg getroffen und umgehen mit ein paar einfachen Tricks die Beschränkungen der Anzahl ihrer Truppen am Golan, indem sie Waffenlager anlegen, die militärische Infrastruktur ausbauen und „Zivilisten“ die Drecksarbeit (z. B. Minen werfen) erledigen lassen.

Wenn demnächst aus Bagdad berichtet wird, müssen wir vermutlich aufpassen, welches Bagdad da gemeint ist. Die Hamas will nämlich auf die Schnelle noch die von den Israelis im Gazastreifen aufgegebenen Siedlungen umbenennen. Sie sollen nach historischen Orten, Orten der arabischen Welt und „verlorenen“ Orten in Israel benannt werden. Auch „Damaskus“, „Akko“ und „Tripolis“ (das im Libanon, nicht in Libyen) soll es geben. „Hattin“ wird es dann, wie Akko, nicht mehr nur in Israel geben. Die Fatah ist stinkesauer; sie spricht der Hamas das Recht ab, vor Abtritt der jetzigen Regierung diese Veränderung noch beschließen zu lassen. Grund für neue interne Gewalt?

Na Klasse! Geld scheffeln, gute Geschäfte, das ist alles, was zählt. Dass der „Partner“ ein terroristisches Regime ist, dass ihm Menschenrechte scheißegal sind, dass er einen anderen Staat von der Landkarte wischen will, dass er Terroristen ideell, logistisch und materiell unterstützt – zählt alles nicht. E-on will unbedingt mit dem Iran ein Gas-Geschäft machen. Ich bin dafür, dass solche Verbrecherkonzerne nach Möglichkeit ihre Kunden verlieren – massenhaft. Das ist die einzige Möglichkeit, dass diese Typen irgendwo kapieren, wo und wie sie ihre Prioritäten etwas gerade rücken müssen. Leider wird ein solches Vorhaben nicht gelingen. Die sitzen wohl ziemlich gut im Sattel und sind zu groß, als dass ihnen wirklich die Kunden von der Stange gehen. Abgesehen davon, das den Kunden wohl ziemlich egal ist, was der Iran für ein Staat ist.

Wer ist Schuld an den Problemen im Nahen Osten? Israel und die USA, wer sonst! Sagen jedenfalls Iran und Sudan, die beiden Hohepriester der Menschenrechte, von denen einer ein führender Völkermord-Ambitionistenstaat ist und der andere das schon kräftig im eigenen Land trainiert. Wann sorgt mal jemand dafür, dass al-Reuters diese Propaganda nicht weiter als „Nachrichten“ verbreitet, sondern dazu sagt, was sie ist: Hassgetöse der übelsten Sorte. Sonst sind sie dort doch auch nicht so zimperlich mit ihren Wertungen. Ach ja, da geht es gegen die Israelis und die Amerikaner, da kann man sich das erlauben...

4.3.07 23:03


Verdrehte Hirne

Man sollte ja meinen, dass über die berüchtigte „Berliner Erklärung“ und Online-Petition „Schalom 5767“ schon genug gesagt wurde. Aber ein Aspekt sollte doch immer wieder aufgezeigt werden: Dass diese Herrschaften einfach nicht begreifen, was in Nahost passiert ist, dass sie sich geschichtlichen Fakten verweigern und auch noch in sich unlogisch argumentieren. Das beste Beispiel dafür ist der zweite Absatz des Machwerks:

Das Grundübel ist die seit 1967 andauernde israelische Besetzung palästinensischen Gebiets. Die Besetzung bedeutet Entwürdigung und Entrechtung der Palästinenser. Sie lähmt ihr wirtschaftliches, politisches und soziales Leben. Darüber hinaus verhindert dieses täglich neu erlebte Unrecht einen friedlichen Ausgleich des alten Unrechts, das den Palästinensern mit der Vertreibung von 1948 angetan wurde. All dies treibt die Spirale der Gewalt an.

Mal sehen: Das Grundübel ist die Besetzung von 1967, aber das alte Unrecht ist von 1948.

Ja, was denn nun? Wo liegt das eigentliche Übel? 1967 oder 1948?

1948 zu nennen, trauen sich die Entwerfer der Petition nicht. Das hieße den Staat Israel in Frage stellen. Also bauscht man 1967 auf und hängt 1948 hinten an. Ohne Rücksicht darauf, dass die arabische Seite 1948 das Grundübel nennt und 1967 nur als zusätzliche Katastrophe betrachtet. Und ganz abgesehen davon, dass die arabische Feindseligkeit mit ihrer antisemitischen Gewalt schon vor 1948 mehr als deutlich war.

Die Petitionisten übernehmen also die Propagandalüge von der Vertreibung 1948, ohne sich um historische Fakten zu kümmern – z. B. dass die Araber gingen, flüchteten, um ihren „Befreiern“ nicht im Weg zu sein, wenn die die Juden ins Meer zurückbomben.

Die Besatzung lähmt? Wirtschaftliche, politisch und sozial? Klar, wenn man die Besatzung dafür verantwortlich macht, dass die Palästinenser-Terrorführer bisher alle Möglichkeiten ablehnten ihr Volk selbstständig werden zu lassen. Wenn man ignoriert, dass es die Israelis waren, die den Palästinensern ermöglichten Universitäten zu gründen. Dass es die Israelis sind und waren, die Palästinensern Arbeitsplätze schaffen, die sie zu wirtschaftlichen Initiativen ermunterten und ihre Produkte aufkauften – obwohl sie sich damit Konkurrenz heranzogen. Oder: heranzuziehen versuchten, denn die Palästinenser haben das alles wieder den Bach runter gehen lassen, nachdem sie Autonomie hatten und die Eigenstaatlichkeit in Aussicht stand.

Die Besatzung ist schuld? Dieser Quatsch ist spätestens seit dem Abzug aus dem Gazastreifen so offensichtlich, dass er einfach ignoriert wird. Gerade von den Herrschaften der Petition „Schalom 5767“. Die sind nicht bereit sich Realitäten zu stellen und die Verursacher der Misere da zu suchen, wo sie zu finden sind: bei den Terror-Organisatoren und ihren Hinterleuten in anderen arabischen und muslimischen Staaten, insbesondere dem Iran und Syrien als sehr aktiven, aber auch einer ganzen Reihe anderer Staaten als „passiven“ Helfershelfern.

So etwas ficht die Schaloms nicht an. Sie wollen mit einer dauerhaften Lösung die „Spirale durchbrechen“. Und wie sieht kriegt man das hin? So:

• die israelische Besatzungspolitik nicht länger zu tolerieren
• kurzfristig den Boykott der Palästinensischen Autonomiebehörde zu beenden
• endlich die Verwirklichung eines lebensfähigen palästinensischen Staates ernsthaft anzustreben, in Gaza und dem gesamten 1967 besetzten Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalems, mit voller Souveränität und freiem Verkehr.

Mit anderen Worten: Die Palästinenser müssen alles auf dem Silbertablett serviert bekommen, israelische Rechte und Sicherheit stehen nicht im Plan. Die werden vorausgesetzt, gegen alle Fakten.

Und noch ein kleines Bonmot: Damit wird eine Sicherheitsregelung für die Staaten der Region zu verbinden sein, besonders für das sich bedroht fühlende Israel, ebenso wie für seine Nachbarstaaten. - Das „sich bedroht fühlende Israel“! Die sind nicht bedroht, die meinen das nur. Die Hamas-Charta ist nur Literatur, die Drohungen der PLO nicht ernst zu nehmen und vor allem hat nur Israel Schuld: ...wenn Israel als Zeichen der Versöhnungsbereitschaft die Vertreibung als Unrecht benennt. Israel nennt es seit langem Unrecht. Nur weist es die Verantwortung richtigerweise den Arabern zu, denn diese haben die Leute weggeholt und den Bleibenden Rache wegen „Verrat“ versprochen. So etwas ist für die „der Westen und Israel sind die Bösen“-Truppen nicht relevant. Sie haben ihre eigene Realität. Das Wolkenkuckucksheim der armen, unterdrückten, edlen Wilden. Die haben immer Recht. Denen muss man ihre Wünsche erfüllen. Dass die sich damit in ihren Mitteln und Zielen nur bestätigt fühlen können und diese um so heftiger verfolgen, kommt den Herrschaften nicht in den Sinn. Denn in deren Welt ist das alles nicht existent. Die wollen nur spielen. Ihr terroristisches Reden ist nicht ernst gemeint. Hurra, kapitulieren wir. Und schreiben es Israel auch vor. Die gehen zuerst unter (was ja gar nicht stimmt) und wenn es dann bei uns auch so weit ist, dann jammern sie, das wir die Terroristen nicht genug beschwichtigt und sie erst in diese Rolle gedrängt hätten.

Angesichts der gewollten Blindheit und Verdrehtheit, die diese Petitionisten an den Tag legen, ist es kein Wunder, dass sie auf ihrer Internetseite einen Link zu einer genauso schwachsinnigen Organisation in Großbritannien stehen haben und den Müll von Alfred Grosser verlinken.

„Was Dir verhasst ist, tu Deinem Nächsten nicht an“, haben sie prominent auf der Homepage stehen. Und vergessen entweder oder ignorieren es bewusst, dass Israel sich genau daran hält: bei der Bekämpfung der Terroristen, bei der Versorgung der palästinensischen Bevölkerung, bei der Gewichtung von Sicherheitsmaßnahmen zu Ungunsten der israelischen Bevölkerung (wenn trotz Terrorwarnungen Straßensperren und Kontrollen heruntergefahren werden), bei der gesundheitlichen Versorgung von Palästinensern. Gleich oder ähnlich lautende Forderungen an die Terroristen? Fehlanzeige. Und das zeigt die ganze Verlogenheit dieser Leute, die „Frieden“ schaffen wollen und doch nur den Untergang Israels im Visier haben.

4.3.07 23:05


Scheinheilig – wenn sie gläubig wären

YouTube ist immer wieder dabei sich selbst zu toppen. Da gibt es eine Atheistentruppe, die dazu aufruft blasphemische Videos einzustellen; jeder, der wollte, sollte von sich selbst ein Video drehen, in welchem er Blasphemie begeht. Und die Videos kamen ohne Ende.

Dann gab es eine Pfarrer, der fand das dummen Unsinn und stellte ein Video ein, in dem die blasphemischen Anstrengungen parodiert wurden. Wegen „inappropriate content“ (unangemessenem Inhalt) wurde das Video nach nur sechs Stunden gesperrt. Jetzt steht es bei Google (und man kann sehen, dass die Begründung Blödsinn ist). Einmal mehr liegt also die Vermutung nahe, dass alle alles dürfen – nur Christen nicht. Und Atheisten es nicht verkraften, wenn Christen etwas mit ihnen tun, was sie selbst mit Christen auch gerne anstellen. (Die Atheistentruppe hat offenbar die Verbannung des Pastorenvideos betrieben.)

YouTube hat also so ganz eigene Ansichten über Meinungsfreiheit. Das zeigte ich auch kurz vorher: ein Atheist hatte ein Video nach dem anderen eingestellt, in dem er den christlichen Glauben verunglimpfte. Als dann eines kam, in dem er Koranverse nutzte um den Islam zu kritisieren, wurden sämtliche Videos sowie sein Konto gelöscht. Da war er wohl zu weit gegangen. (Christen traten übrigens kräftig für sein Recht auf Meinungsfreiheit und gegen die Entscheidung des Videoportals ein.)

Ironie Nummer 1 bei der Sache: Das offensichtlich rassistische Jew Watch kann ungehindert weiter agieren.

Ironie Nummer 2: Google ist (inzwischen) Besitzer von YouTube. Es wäre interessant zu erfahren, wie man bei YouTube erklärt, wieso das Video des Pastors bei der Muttergesellschaft stehen kann, nachdem es von der Tochtertruppe rausgeworfen wurde.

Tipp: HotAir

5.3.07 20:49


Schaschlikspieß

Die norwegische Zeitung Aftenposten hat eine Statistik gebracht. Die war für eine gewisse Bevölkerungsgruppe alles andere als angenehm, weil sie ein Problem offen legt. Und obwohl die Zeitung lediglich Fakten vorlegt, ist der Artikel umstritten und wird u.a. von einem sozialdemokratischen Minister kritisiert. Ihm passt nicht, dass man Imame auffordert (nicht die Zeitung, sondern ein staatliches Komitee) sich der Frage der Vergewaltigung und der Haltung Frauen gegenüber anzunehmen. Begründung: „Wir bitten auch die norwegischen Bischöfe nicht um Hilfe, wenn ein Norweger jemanden vergewaltigt.“ Klasse! Wenn 65% der Vergewaltigungen in Oslo von Ausländern begangen werden, die aber „nur“ 23% der Bevölkerung stellen und diese Ausländer vorwiegend einen muslimischen Hintergrund haben, dann sorgt das für Gesprächsstoff. Und das unter den Teppich zu kehren, hat keinen Zweck, zumal diese Daten schon vor dem Erscheinen des Artikels zu Diskussionen führten.

Der Amtsschimmel wiehert nicht nur in Deutschland oder in EU-Brüssel. Auch die Briten haben ihre Schreibtisch-Idioten. Und so müssen demnächst alle Kirchen in England, Wales, Schottland und Nordirland gut sichtbare Rauchverbotszeichen an den Eingängen aufstellen. Mit ein bisschen Kenntnis wüssten die Regierungs-Bürokraten, dass in Kirchen ohnehin nicht geraucht wird. Aber was kümmern solche Leute so etwas?

Ausgerechnet einer von der taz hat den „Selbstversuch“ gewagt und ist mit Kippa auf dem Kopf durch zwei berüchtigte Berliner Stadtviertel gelatscht. Wohl war ihm nicht und er würde es nicht gerne wiederholen. Ob seine Erfahrungen dazu führen werden, dass die taz nicht weiter behaupten wird die Erfindung „Islamophobie“ sei das große, drohende Unheil? Ich wage es zu bezweifeln.

Bundespräsident Köhler tourt zwei Wochen durch Südamerika. Eigentlich halte ich recht viel unserem Staatsoberhaupt. Aber heute hat er einen Binsenblödsinn von sich gegeben: Dass der Terror in der Welt durch die Armut kommt. Dieser Quatsch ist derart in die Köpfe gebläut worden, dass selbst intelligenteste Menschen ihn von sich geben, ohne darüber nachzudenken. Der Wunsch „Herr, schmeiß Hirn vom Himmel“ hilft da nicht – Er müsste die Fakten übergroß plakativ in die Welt hängen, auf die Fernsehschirme knallen und als Hammer den Leuten um die Ohren hauen.

Findet eigentlich nur statt (oder hat nur statt gefunden), was die Medien berichten? Ist nur das existent, was überall durch die Presse geht? Und was diese nicht bringen, ist nicht passiert? Wahrscheinlich schon. Und so sind die Palästinenser das friedliebendste und nur auf Ausgleich mit Israel bedachte Volk, das niemandem etwas tut, wenn man es nur endlich nicht weiter besetzt hält. Die Umfragen, die nicht ins Bild passen, sind keine Wirklichkeit. Also hat auch die Umfrage nie das Licht der Welt erblickt, über die YNetNews berichtet:
Frage: Hat Israel das Recht zu existieren?
Antwort von 75 Prozent: „Nein.“
Der Frieden steht also vor der Tür, wenn nur die bösen Israelis endlich Ruhe gäben – und sich brav umbringen und vertreiben ließen.

Amnesty hat sich zu Wort gemeldet, die WELT schreibt darüber, aber unsere Empörungsbeauftragten sind nicht so lauthals zu hören, wie sie es bei jedem Kratzer eines Palästinensers. Macht aber eigentlich auch nichts, denn das eigentliche Problem wird außen vor gelassen: Dass Auspeitschung eine koranische Strafe ist und dass Vergewaltigungsopfer auch bestraft werden müssen. Bei Politically Incorrect kann man ausführlicher nachlesen.

Dort kann man auch einen Kommentar zu dem lesen, was sich die deutschen katholischen Bischöfe bei ihrer Pilgerreise nach Israel geleistet haben. Kopfschütteln reicht da nicht mehr.

Die Moderne zieht in ein arabisches Land ein: Der Großmufti der Vereinigten Arabischen Emirate hat eine Fatwa ausgegeben, dass ein Mann eine Scheidung auch per SMS aussprechen kann. Einzige Voraussetzung: Er muss der Ehemann sein. Wie üblich haben Frauen solche Rechte nicht.

Sage keiner, der irre Oberst von Libyen habe sich geändert. Er bezeichnete jetzt den gehenkten Schlächter von Bagdad als „Märtyrer-Heiligen, der besser ist als die lebenden arabischen Herrscher“. Sag mir, wer deine Helden sind, und ich sage dir, was du für einer bist. Gaddafi jedenfalls ist und bleibt ein Irrer, dem man in Europa (und vielleicht auch Amerika) um der Geschäfte willen einfach zu gerne abkaufen will, dass er zum Lamm mutierte.

Was soll von Gedenkstätten für (mutmaßliche) Verbrecher gehalten werden? Dagegen würde sich wohl jeder normalerweise wehren. Nicht so, wenn es um zwei Typen geht, die sich dem Zugriff der Polizei entziehen, deswegen am falschen Ort Zuflucht suchen, dort umkommen und damit zu Helden ihrer Glaubensbrüder werden, die natürlich nichts Besseres zu tun hatten als einen Haufen Vorstädte in Brand zu setzen. Und so wird aus dem Umspannhäuschen, in dem die beiden sich selbst mit Strom illegal exekutierten ein Denkmal und die französische Präsidentschaftskandidatin S. Royal muss unbedingt hinpilgern, um bei den Gewalttätern und ihren Genossen gut Wetter zu machen. Ein herrliches Beispiel, wie man sich dem Terror ergibt.

6.3.07 23:22


Freiheit. Freiheit! Freiheit?

Das ist das, was die Palästinenser immer zu fordern vorgeben. Das ist das, was die Terroristen-Versteher und –Unterstützer immer fordern, wenn sie Israel verunglimpfen.

Nun ist Freiheit ein Anliegen, das völlig legitim und ehrenwert ist. Die Frage ist aber gelegentlich, ob man jeden Freiheitskampf zu unterstützen verpflichtet ist. Oder anders gesagt: Bringt, was als Freiheitskampf ausgegeben wird, immer Freiheit?

Im früheren Rhodesien und heutigen Zimbabwe waren alle dafür und das war – damals und lange Jahre nachher – auch gut so. Heute fragt sich, ob man Robert Mugabe wirklich hätte an die Macht helfen sollen. Im Irak waren sie alle nicht wirklich böse, dass Saddam nicht mehr an der Macht ist, aber die Befreiung vom Schlächter haben nur wenige unterstützen wollen. Heute jammern sie, es wäre „damals“ alles besser gewesen für die Iraker (nur die Iraker selbst sehen das größtenteils anders, neben den Amerikanern und Briten).

Bei den Palästinensern sind sich alle völlig sicher: Wenn die erst ihre Freiheit haben, dann wird alles gut. Wie gut, na ja, das zeigen sie immer wieder da, wo sie das Sagen haben. Und dann sieht das Bild schon wieder fraglich aus. Welche Freiheit soll da eingeführt werden? Die der Herrschenden oder „militanter“ Gruppen, das Volk zu bevormunden, zu unterdrücken und ihm alles zu verbieten? Soll man das wirklich unterstützen? Wäre es da nicht besser die aktive Rolle aufzugeben, mit der man diese Kräfte unterstützt?

Wie die palästinensische Freiheit aussehen wird, konnte man gerade wieder in einem Artikel in der Ha’aretz von heute lesen, der von Daniela Marcus in Auszügen übersetzt wurde. Bemerkenswert: Die Gewalt geht nicht nur von den Herrschenden aus, sie ist die Norm auch der Menschen untereinander (geworden?).


Mutmaßliches moslemisches Sittendezernat geht gegen Internetcafés und Musikgeschäfte im Gazastreifen vor

KHAN YUNIS – Vor einigen Monaten war eine Nachricht an der Tür des winzigen Musikgeschäftes von Mohammed al-Shaer angebracht. Sie warnte ihn, dass das Verkaufen von Kassetten und CDs populärer arabischer Musik „haram“ –durch den Islam verboten- sei. Al-Shaer schenkte dieser Nachricht keine Beachtung – bis diese Woche eine Bombe vor seinem Geschäft hochging. Palästinensische Sicherheitsbeamte nehmen an, dass dies das Werk eines geheimen Sittendezernats moslemischer Militanter war.

Während der vergangenen Monate wurden etwa drei Dutzend Internetcafés, Musikgeschäfte und sogar Apotheken attackiert. Dabei brachten die Angreifer nachts kleine Bomben vor den Geschäften zur Explosion. Diese verursachten Sachschaden, es gab jedoch keine Verletzten.

Die Bombenserie begann im Oktober und ist selbst im gewalttätigen Gazastreifen, wo in den letzten Monaten mehr als 130 Menschen bei Kämpfen zwischen Hamas und Fatah ums Leben kamen, ein neues Phänomen. Die Angriffe könnten auf eine weitere Ausdehnung von religiösem Extremismus im Gazastreifen hindeuten. (…)

Die Polizei glaubte ursprünglich, die Angriffe seien Teil örtlicher Streitereien unter Geschäftsleuten. Doch zunehmend verdächtigt sie eine organisierte Kampagne religiöser Extremisten. (…) „Wir können nicht genau sagen, wer dahinter steckt, doch die sich wiederholende Methode der Angriffe führt uns zu gewissen Schlussfolgerungen“, sagte Gazas Polizeisprecher Ramzi Shaheen ohne deutlicher zu werden.

In Rafah, das an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten liegt, wurde letzte Woche eine Billardhalle durch eine riesige Bombe zerstört. Besitzer Ramzi Abu Hilao sagte, er habe zuvor keine Warnung erhalten. „Nach dem Bombenanschlag erhielt ich eine geschriebene Nachricht von einer Gruppe, die sich „Die Schwerter der Wahrheit“ nannte. Die Nachricht begann mit einem Vers aus dem Koran und sagte, die Gruppe wolle das schlechte Benehmen der palästinensischen Gesellschaft korrigieren“, sagte Ramzi Abu Hilao. (…)

Im äußerst konservativen Gazastreifen betrachten gläubige Moslems Internetcafés als Sittenverfall weil bekannt ist, dass sich junge Männer dort Pornografie ansehen. Musikgeschäfte könnten ein Ziel sein, weil manche Gläubige fürchten, dass Popmusik vom Gebet abhält. Doch die Angriffe auf Apotheken bleiben ein Mysterium, sagte ein Offizieller.

Befürchtungen eines harten islamischen Vorgehens gegen kulturelle Dinge sind gestiegen seit die islamische Hamas nach dem Sieg bei den Wahlen vor etwa einem Jahr die Regierung übernahm. Am Montag sagten Offizielle des palästinensischen Kultusministeriums, sie hätten eine Sammlung von Volksmärchen aus den Schulbüchereien genommen und 1.500 Bücher zerstört, weil in diesen Geschichten eindeutig eine sexuelle Sprache vorkomme.

Im Gazastreifen ist Unterhaltung und Entertainment streng begrenzt. Es gibt keine Kinos und Theater. Im Internet surfen und Musik hören sind die einzigen Gefühlsventile für junge Menschen. (…)

In den vergangenen Monaten erhielten in Khan Yunis, das im südlichen Gazastreifen liegt, mehrere Musikgeschäfte Warnungen, keine Popmusik zu verkaufen, sagte der 20jährige Khamis Abdeen, dessen Familienbetrieb Modeschmuck, Wäsche und Musikbänder verkauft. Abdeen fügte an, er habe die meisten Bänder und CDs aus den Regalen genommen. Nur einige Bänder mit den aktuellsten Liedern stehen noch dort, weil er hofft, diese schnell zu verkaufen. Zu Beginn des Jahres wurde ein Anschlag auf das Geschäft verübt. Dabei wurde ein Sachschaden von 5.000$ verursacht, sagte er.

Letzten Sonntag wurde ein weiteres Musikgeschäft in Khan Yunis angegriffen. (…) Der 19jährige Besitzer al-Shaer sagte, er habe vor mehreren Monaten eine Warnung erhalten. Diese war mit „Shebab al-Islam“ (islamische Jugend), einer unbekannten Gruppe, unterschrieben. Er ignorierte sie. (…) „Wenn sich diese Leute wirklich um ihre Religion kümmern würden, müssten sie eher das gegenseitige Morden stoppen“, äußerte sich al-Shaer nun ärgerlich.

In Gaza-Stadt sagte der 39jährige Shawki Abdel Karim, er habe bei den 24 Computern in seinem Internetcafé kürzlich den Zugang zu Internetseiten für Erwachsene gesperrt. Doch darüber hinaus kann er kaum etwas tun, um einen Anschlag zu verhindern, obwohl das Café getrennte Räume für Frauen und Männer hat. (…)

„Die Bombenanschläge sind das neuste Zeichen einer Gesellschaft, die dem Druck von sechsjährigen Kämpfen mit Israel, internen Auseinandersetzungen und tief verwurzelter Armut nachgibt“, sagte Anwar Wadi, Psychologe am „Gaza Community Mental Health Center“. „Dies ist eine vergiftete Gesellschaft. Seit Israel sich im Jahr 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen hat, kommen versteckte Probleme an die Oberfläche.“

Polizeisprecher Shaheen sagte, das Lösen von Problemen durch gewalttätige Mittel sei zur Norm geworden. „Jeder hat Gewehre. Das Gesetz regiert nicht. Wir haben eine Stufe erreicht, wo ein Held daran gemessen wird, wie weit er das Gesetz brechen kann.“

7.3.07 21:58


Schaschlikspieß

Wo findet man pal-arabische Terroristen, um sie festzunehmen? Neben so einigen vorstellbaren Orten auch – und das wird die europäischen Medien nicht interessieren – im Hauptquartier des palästinensischen Militärgeheimdienstes in Ein Umm Al Shrayet. Dort wurden heute (7.3.) Morgen 18 von ihnen festgenommen. Das Hauptquartier wurde schon länger als Versteck für Terroristen benutzt. Der „palästinensische Militärgeheimdienst“ ist einer der Sicherheitsdienste des „moderaten“ Mahmud Abbas; seine Mitglieder sind für zahlreiche Feuerüberfälle, Mord- und Entführungsversuche verantwortlich. Regelmäßige Hinweise der Israelis auf die Terroristen brachten nichts. Sie gehören dazu und werden geschützt. In voller Ignorierung aller Verpflichtungen aus den Verträgen mit Israel. Aber wer kümmert sich schon um palästinensische Vergehen, wenn man Israel beschimpfen kann?

Wer Bücher verbrennt...“ – diesen Spruch hören wir immer gerne, vor allem von unseren besorgten Linken. Jedenfalls dann, wenn irgendwo ein Rechter etwas gegen ein Buch hat oder ein etwas durchgeknallter Pastor flämmt. Nichts hören wir, wenn das palästinensische Bildungsministerium eine solche Maßnahme anordnet, weil ein Buch mit palästinensischen (!) Erzählungen, das auch noch im Ausland sehr erfolgreich verkauft und wegen seiner hohen ästhetischen und erzählerischen Qualität geschätzt wird, eventuell „sexuelle Anspielungen“ beinhalten soll.
Spitzenleistung an der ganzen Sache: Ob das Buch „unmoralische Ausdrücke“ enthält oder nicht, wird vom Verbrennungsministerium derzeit noch geprüft. Prophylaktische Verbrennung also. Vorbeugung ist alles! Auch wenn der „Bildungs“-Minister angeblich von nichts weiß, während er gleichzeitig sagt, es sei in den Bibliotheken erhältlich, in den Schule seien sie ohne Wissen des Ministeriums angekommen. Das ist natürlich ein Grund.

Was den Deutschen die Fußball-WM, ist den Israelis der Libanon-Krieg. Oder so ähnlich. Jedenfalls gibt es nicht nur in Deutschland eine stark erhöhte Zahl von Schwangerschaften. In Israel wurden während des Libanon-Krieges ebenfalls deutlich mehr Kinder gezeugt als normal. Was für die Deutschen ein Ausdruck des Spaßes an der WM ist, könnte man bei den Israelis als grundsätzliche Bejahung des Lebens und Widerstand gegen arabisch-muslimische Ausrottungsversuche betrachten. Denn Anstiege der Geburten gab es auch nach dem Sechstage-Krieg 1967 und nach dem Jom Kippur-Krieg 1973.

Die Idioten-Beobachtung hat mal wieder ergeben, dass es bestimmte Interessen(gruppen) gibt, die sich lieber selbst das Wasser abgraben und am eigenen Ast sägen als den Juden nur irgendetwas Positives zuzugestehen. Wie schnell das ins pur Antisemitische abgleitet (und eine mögliche Antwort darauf), kann man bei Gay West nachlesen. Es ist schon erstaunlich, wie Homosexuelle oder auch Feministinnen beim Islam und den Terroristen alles ganz toll finden, was ihnen bei allen anderen so böse aufstößt, dass sie ständig auf den Barrikaden sind. Unheimlich konsequent – aber nur, was die antiisraelischen bis antisemitischen Aktivitäten angeht.

Die vielleicht multikulturellste Gesellschaft Europas, die britische, ist – rassistisch. Das meinen jedenfalls eine ganze Reihe führender Muslime im Vereinigten Königreich. Besonders die Lehrpläne haben es ihnen angetan. Die sind furchtbar rassistisch, weil sie den muslimischen Schülern Druck aussetzen anders zu handeln, als es ihrem Glauben entspricht. Deshalb müssen muslimische Schulen her. Die Lehrer müssen natürlich Muslime sein. Hoch qualifizierte Lehrer kann man aus muslimischen Ländern holen. Vergleichende Religionskunde ist nicht erforderlich, da der Islam Respekt, Toleranz und Verständnis für Menschen lehrt, die anders sind.
Ah ja!

Die UNO-Agentur zur permanenten Festhaltung der Palästinenser als Flüchtlinge, UNRWA, hat im Februar Zahlen veröffentlicht, die zeigen, wie sehr sich die arabischen Brüder um ihre palästinensischen Helden sorgen und ihnen helfen: Während die USA zum 2006-er UNRWA-Budget von 462 Millionen Dollar 137 Millionen beitrugen, Schweden 41 Millionen, die Briten 27 Millionen und die Dänen 12 Millionen, schafften es die Saudis beachtenswerte 1,2 Millionen Dollar aus ihrem Ölsegen zu spenden, Kuwait 1,5 Millionen, Bahrain sagenhafte 30.000 und der Rest noch weniger. Insgesamt kamen spendable 3% der Gelder aus den arabischen Staaten. Vor 20 Jahren waren es noch 8%. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass die Staaten, die am meisten dafür sorgen, dass die ewigen Flüchtlinge auch solche bleiben, die den „Befreiungskampf“ anheizen, am wenigsten dafür tun, dass diese „Flüchtlinge“ versorgt werden. Dafür ist der Westen da. Der böse Westen, der große Satan USA. Die Staaten, die zulassen, dass 95% der „Flüchtlinge“ noch als solche gelten, obwohl sie nach Definition der anderen UNO-Flüchtlingsorganisation längst keine mehr sein würden. Eine tolle Einstellung: Die zahlen, also kann man sie beschimpfen, gegen sie hetzen und sie verteufeln.

Es gibt immer wieder Leute, auch in hohen Funktionen, die ihren eigenen Terrorstaat satt haben und stiften gehen. So einer ist jetzt irgendwo im Westen: ein iranischer General verschwand neulich in der Türkei. Die Iraner behaupteten natürlich – verständlicherweise – der Mann sei entführt worden. Das darf so langsam als falsch gelten. Er „singt“ inzwischen mächtig und liefert Informationen zur Hisbollah und ihren Verbindungen zum Iran. Hoffen wir, dass das negative Folgen für die Terroristen haben wird.

Nett: Die ägyptischen Behörden haben etwa 2.000 koptischen und griechisch-orthodoxen Christen die Pilgerreise zur Grabeskirche in Jerusalem zu Ostern verboten. Genauso nett: Die israelischen Hotels weigern sich die vorab bezahlten Hotelkosten zurückzuerstatten. Sie hätten Hunderte anderer Gäste abgewiesen, um für die Ägypter Zimmer bereit zu halten. Als wenn sie die nicht noch vermietet bekämen! Über Ostern ist Israel überlaufen mit Pilgern! (Information aus dem englsichen ICEJ-Newsletter vom 8.3.2007)

Bisher galt Jordanien immer als gemäßigter Staat. Das war so nicht ganz richtig, denn die Staatsführung gehörte zu denen, die sich gemäßigt äußerten und gegen Terroristen vorgingen. Das Parlament, die Medien und ein Großteil des Volkes gerierten sich ganz anders und verbreiteten alles, was an antiisraelischen und antiwestlichen Hetzparolen, Lügen und Verdrehungen vorhanden war. Jetzt scheint sich diese Spaltung zu schließen. Die Zionist Organization of America hat eine Rede von Jordaniens König Abdallah heftig kritisiert, weil der in den USA zu verkünden meinen musste Israel sei für die Abwesenheit von Frieden im Nahen Osten und in der Folge dessen für Probleme der Welt verantwortlich zu machen. Wobei er geflissentlich jegliche Erwähnung von Terror und Vernichtungswillen seitens der Araber außen vor ließ. Das Ganze vor beiden Häusern des Kongresses in Washington. Die Reaktionen amerikanischer Politiker waren (natürlich?) diplomatisch. Man spricht von Enttäuschung, einer verpassten Gelegenheit und Plattitüden. Deutliche Worte fand man nicht. Nur ein kleiner Teil der Presse (die ZOA zitiert ein Editorial der New York Sun) äußerte sich mit klaren Worten.

Bischof Lehmann hat einen Brief an den Vorsitzenden der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geschrieben (Newsletter von Israel heute). Darin verurteilte er Aussagen seiner Kollegen zu Vergleichen Israels mit den Nazis und den Palästinensergebieten mit jüdischen Ghettos. Es sei „nicht angebracht heutige Probleme und Situationen von Ungerechtigkeit mit dem Mord der Nazis am jüdischen Volk zu vergleichen“. Anscheinend ist nach seinen Worten nur der Vergleich nicht angebracht, die Vorwürfe trägt er inhaltlich also mit. „Schön“ zu sehen, wie ein Deutscher sich aus der Verantwortung für falsche Vorwürfe stehlen möchte.

Deutsche Presseorgane springen den Bischöfen gerne bei. Da wird dann beispielsweise in der Süddeutschen Zeitung (Nr.56, Donnerstag, den 08. März 2007 , Seite 4) zwar bekrittelt, dass der Begriff Ghetto verwendet wurde, ansonsten aber einmal mehr die Mär ausgepackt, Kritik an Israel werde nicht nur in „rechten Kreisen“ nicht erlaubt, sei aber geboten. Und dann garniert mit (nicht nur der Überschrift): „Bischöfe vor der Betonwand – Nazareth und das Ghetto...“!
Es spricht Bände darüber, wie profund die Kenntnisse eines solchen Kommentators sind, der zwar weiß, dass die „Mauer“ Israel zu großen Teilen effektiv vor Selbstmordattentätern schützt, den Israelis diese „Mauer“ aber trotzdem zum Vorwurf macht, weil „sie tötet“. Das ist einer der Spinner von der Sorte, die zwar sagen, dass Israel sich verteidigen darf (!), aber bei jeder Maßnahme sofort brüllen: „So nicht!“ Das ist billig und verlogen. Und macht aus Israel das einzige Land, das sich dem Terror beugen muss. Dafür gibt es ein Wort, dass natürlich von solchen Leuten brüsk zurückgewiesen wird.

Was sagt uns das: Die irakische Botschaft in Athen hatte ein Waffen- und Sprengstofflager in ihrem Keller angelegt. Das war im Jahr 2003. Kurz vor der Invasion durch die US-geführte Koalition nahmen griechische und amerikanische Geheimdienste dieses Lager hoch. Sie fanden dort Sprengstoffe, Autobomben, Zünder, Gewehre und eine Menge Munition vor, das meiste davon fertig für den Gebrauch. Der friedliche und harmlose Saddam lässt grüßen. Er hatte wahrscheinlich nur vor das Zeug dort verrotten zu lassen, oder?

9.3.07 23:05


Olmert wieder. Ob das stimmt?

Neueste Schote von Premier Olmert: Er behauptet, auf den Libanonkrieg sei Israel schon Monate lang vorbereitet gewesen. Angezweifelt wird das vom Vorsitzenden des Außen- und Verteidigungsausschusses, Yuval Steinitz. Der führt an, dass es keinerlei Diskussionen über die Möglichkeit eines Krieges im Norden oder dessen Vorbereitung gegeben hat. Außerdem kürzte die Regierung Olmert erst zwei Monate vor Kriegsausbruch das IDF-Budget um eine halbe Million Schekel.

Olmert behauptete am 1. Februar vor dem Untersuchungsausschuss seine Entscheidung auf die Entführung der beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev mit einer groß angelegten Militäroperation zu antworten sei schon vier Monate vor Kriegsausbruch getroffen worden.

Sollte das stimmen, dann fragt sich natürlich, wie es kommt, dass Israel derart unvorbereitet und konfus in den Libanon ging. Die Probleme sind bekannt: unzureichendes Training, teilweise mangelhafte Ausrüstung, unzusammenhängende Aktionen, widersprüchliche Befehle, Chaos in den Bodenoperationen.

Einen Entschluss für eine groß angelegte Militäraktion zu treffen und dann die Truppen nicht darauf vorzubereiten bzw. sich vorbereiten zu lassen, das würde allerdings zur selbstmörderischen Politik der derzeitigen Chaos-Regierung passen.

Der Winograd-Ausschuss hatte gegenüber Olmert drei Hauptbereiche, in denen er Auskunft haben wollte: wie die Entscheidung in den Krieg zu ziehen getroffen worden war, warum Olmert sich entschied im Libanon 48 Stunden vor der Feuereinstellung eine groß angelegte Bodenoperation zu beginnen, die noch 33 Soldaten das Leben kostete und die Umstände um Amir Peretz’ Ernennung zum Verteidigungsminister.

Der Meisterplaner im Premier-Sessel will bereits am 8. Januar 2006, nur vier Tage nach seiner Ernennung zum Premierminister in Folge von Sharons Krankheit, ein erstes Treffen abgehalten haben; diese seien im März, April, Mai und Juli (nach der Entführung von Gilad Shalit durch die Hamas) fortgeführt worden. Olmert will weiterhin Generalstabschef Halutz angewiesen haben, dass eine Entführung von IDF-Soldaten, begleitet von Raketenbeschuss über die Grenze Israels Abschreckungsfähigkeit beeinträchtigen würde. Halutz habe geantwortet, dass Israel in einem solchen Fall keine Zurückhaltung üben könne. Olmert habe Halutz’ Rat angenommen.

Hm, das spricht wohl dafür, dass da entschieden wurde etwas zu unternehmen, aber nicht, was. Vergleichbar mit einem Fußballtrainer, der seinem Co-Trainer sagt, wenn die Gegner ein Tor schießen, müsse man stürmen wie wild. Und der Co-Trainer sagt: Klar, das ist nicht akzeptabel, wenn die anderen ein Tor schießen, dann müssen wir volle Kanne nach vorne spielen. Aber die Mannschaft lassen sie weder Torschüsse noch Laufwege und Spielzüge dafür trainieren.

Was den Verteidigungsminister angeht, wäscht Olmert seine Hände in Unschuld: Das Verteidigungsministerium sei nach den Koalitionsverhandlungen an die Arbeitspartei gegeben worden, die habe den Minister ausgewählt. So kann man sich auch aus der Affäre ziehen: Ich hab keine Verantwortung dafür, ich habe nichts falsch gemacht, da müsst ihr die anderen fragen. Wenn wir Blindfische in der Regierung haben, kann ich nichts dafür.

Vielleicht hätte er nicht so machtgeil nur nach dem Amt schielen und besser verhandeln oder die Avoda nicht einbeziehen sollen! Notfalls verzichtet man auch auf so ein Amt, um eine so unmögliche Lage nicht zu schaffen. Aber das kann der Mann nicht, der musste um jeden Preis seinen Posten haben.

9.3.07 23:19


Russland will Israel ans Messer liefern

Die Meldung stammt zwar schon vom 2. März, aber ich bin jetzt erst drauf gestoßen. Das Vorhaben ist eine Unverschämtheit sondergleichen und an Verlogenheit eigentlich kaum zu überbieten. Die russische Nachrichtenagentur Novosti meldete:

Russland will Israel an Nichtverbreitung von Atomwaffen binden
Russland tritt für den Beitritt Israels zum Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen (NPT) ein.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte in einem Interview mit der syrischen Nachrichtenagentur Sana, Israel könnte so zur Schaffung eines von Massenvernichtungswaffen freien Nahen Ostens beitragen.
„Alle Länder der Region, inklusive Israel“, so Lawrow, „sollten den NPT-Vertrag unterzeichnen und ihre Arbeit von der Internationalen Atomenergieorganisation kontrollieren lassen.“

Fangen wir mit dem „Anbieter“ des Vorschlags an: Ausgerechnet Russland will das – Russland, das die Feinden Israel fast schon traditionell mit modernen Waffensystemen versorgt; Russland, das dem Iran das Material für sein Atomprogramm lieferte; Russland, das beste Beziehungen gearde zu den Terrorstaaten des Nahen Ostens pflegt; Russland, das jede Fortschritt behindert, der in Sachen Atomstreit mit dem Iran gemacht werden könnte; Russland, das die Terroristen von der Hamas einlud, um sich mit ihnen zu unterhalten; Russland, das den „Boykott“ der Hamas-Terrorregierung durchbrochen sehen will; Russland, das eigene Soldaten im Libanon hatte, die der Hisbollah beim Umgang mit modernen Waffen halfen. Mit anderen Worten: Russland, das alles tut, um Israels Feinden zu helfen den jüdischen Staat zu vernichten.

Ausgerechnet dieses Russland spielt sich jetzt zum Friedensstifter auf. Indem es dafür sorgt, dass Israel ein Waffensystem aufgibt, das bisher stark mit dafür sorgte, dass seine Feinde sich in den letzten 30 Jahren auf relativ „kleine“ kriegerische Auseinandersetzungen beschränkten.

Es stellt sich zweitens die Frage, ob der Iran seine atombomberischen Ambitionen auch nur ansatzweise aufgeben würde. Das steht mehr als zu bezweifeln; der Iran hatte den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und trotzdem seine nuklearen Pläne betrieben – warum sollte sich das ändern? Israel würde sich mit einem „atomwaffenfreien Nahen Osten“ also nicht nur seiner Abschreckungsmöglichkeit berauben, sondern auch seiner Gegenschlags-Kapazitäten, die eventuell (und selbst das ist nicht sicher) den Wahnkopf aus Teheran und seine Mullah-Schergen (oder sollte man das umgekehrt formulieren) davon abhalten könnte einen (atomaren) Krieg gegen Israel zu führen.

Drittens verpflichtet der Nichtverbreitungsvertrag die Vertragsstaaten ja nicht keine Atomwaffen zu besitzen, sondern diese und die dazu erforderliche Technik nicht weiterzugeben bzw. selbst zu entwickeln. Es herrscht also „Bestandsschutz“. Nach russischer Lesart allerdings nicht für Israel. Die Israelis sollen also etwas anderes tun als die sonstigen Staaten. Israel ist mal wieder „gleicher“ als andere – sprich: vom jüdischen Staat wird als einzigem verlangt, was kein anderer Staat tun soll. Diskriminierend ist das natürlich nicht!

Geht man viertens davon aus, dass die Vertrag dazu verpflichtet weder die Technik noch die Waffen selbst weiterzugeben, dann entblödet sich der russische Vorschlag – oder besser: die russische Forderung - endgültig als Augenwischerei. Israel hat weder seine Kenntnisse noch sein Material weiter gegeben. Es hat vermutlich gar nicht genug davon, um es anderen zu überlassen.

Fazit: Wenn jemand ohne dem Vertrag beigetreten zu sein Atomwaffen oder die notwendige Technologie dafür nicht verbreitet hat, dann sicherlich Israel – im Gegensatz zu Russland. Putin-Russland spielt sich als Friedensbesorgt auf, um seine wirtschaftlich-politischen Pläne auf dem Rücken der Israelis zu verfolgen. Der jüdische Staat ist den Russen egal. Der kann ruhig vernichtet werden, wenn nur die Araber und Iraner fleißig Geld in den russischen Säckel einwerfen. Und den Amerikanern ans Bein gepinkelt wird. Putin macht sich zum Mittäter am iranischen Holocaust-Versuch. Und ist auch noch stolz drauf. Er macht das direkter als Westeuropa. Aber nicht minder verlogen.

10.3.07 13:48


Wochenend-Schaschlik

Alle fühlen sich von Israel bedroht und haben nur friedliche Absichten: Die Hisbollah im Libanon, die Palästinenser in Gaza, die Ägypter bei ihren Manövern im Sinai und schließlich auch die Syrer am Golan. Die haben jetzt offenbar tausende Raketen an der Frontlinie zu Israel stationiert (die AFP-Meldung sagt „tausende“, berichtet aber, dass die Israelis sagen „hunderte, möglicherweise tausende“). Diese können ganz Nordisrael treffen. Außerdem hat Syrien im Grenzgebiet befestigte Tunnel angelegt.
Das lässt nur einen Schluss zu: Bashar Assad will seine Worte wahr machen und den Hisbollah-Krieg gegen Israel nachmachen. Die Möglichkeiten dazu hat er sich von den Russen kaufen können, die ihm Luftabwehr-Raketen lieferten. Die Russen waren beleidigt, dass Israel sich darüber beschwerte. Schließlich haben sie den Syrern nur defensive Waffensysteme verkauft. Dass sie damit gleichzeitig einen Schutz vor Gegenschlägen in einer syrischen Offensive gegen Israel schufen, spielt für Putin keine Rolle. Er hat wieder die Unschuldsmiene aufgesetzt. Und wehe, jemand stellt das in Frage. Aggressive Unternehmungen unterstützt der lupenreine Demokrat schließlich nicht!

Nach Angaben des Newsletters der israelischen Botschaft wächst in der UNIFIL-Beobachtertruppe Unmut über den Mandatsauftrag. Man will ein robusteres Mandat, in dem man nicht immer erst darauf warten muss, was die libanesische Regierung und Armee sagt, wenn man ihnen berichtet, was die Hisbollah so alles treibt. Die Wiederbewaffnung der Terrortruppe kann jedenfalls so nicht verhindert werden und das hätten sie dort gerne geändert. Dieser Bericht stammt von einem Vertreter der IDF – bei der UNO weiß man von nichts. Könnte es sein, dass die Israelis mehr wissen als die in New York (wissen wollen)? Und könnte es sein, dass die Soldaten der UNIFIL so langsam Muffensausen bekommen angesichts der Hisbollah-Aufrüstung und der Möglichkeit hilflos zwischen die Fronten zu geraten, wenn die Terroristen ihren nächsten Krieg beginnen?

Der WDR2 erzählt (Samstag, 13.50 Uhr) ein wenig von der Sicherheitskonferenz in Bagdad. Hauptthema war natürlich der Umgang zwischen den USA einer- und dem Iran und Syrien andererseits. Und ganz nebenher fällt der Satz, der darauf hinweist, dass die Amerikaner die eigentlichen Übeltäter im Nahen und Mittleren Osten sind. Denn sie „unterstellen den beiden Nachbarländern“ des Irak (Iran und Syrien), diese würden die Aufständischen im Irak unterstützen. „Unterstellen“ heißt so viel wie: eine Behauptung, die nicht bewiesen ist, die auf mehr als wackeligen Beinen steht. Wie viele Iraner z. B. müssen eigentlich noch im Irak gestellt werden und wie viele Waffen russischer Herkunft, die an Iran und Syrien geliefert wurden, bis diese Tatsache nicht mehr als bloße (böswillige) Unterstellung „berichtet“ wird?

Arafats Pudel hat sich wieder zu Wort gemeldet. Und wird in einer linken Postille postwendend abgedruckt. Uri meint, die Forderung, dass Israels Existenzrecht anerkannt werden solle, sei lächerlich und unehrlich. Es fordere ja auch niemand ein, dass das Existenzrecht des Völkermörderstaates USA oder beispielsweise das Pakistans durch Indien anerkannt werde. Er jedenfalls brauche das nicht, es reicht, wenn jemand mit ihm Frieden schließen wolle. Und übersieht geflissentlich, dass genau das das Problem ist. Denn während Arafats Pudel über israelische Alleinschuld und allein israelische Verweigerung kläfft, wird von seinen Herrchen Israel das Existenzrecht abgesprochen. Wie ein Frieden mit dem jüdischen Staat dann aussehen würde, geht über Wuffis Begriffsvermögen. Israels Feinde im Westen reiben sich die Hände. Und die Terroristen freuen sich auch.

Da hatte ein Prediger auf den Philippinen die Frechheit zu behaupten Muslime seien Killer. Und wie reagieren die Betroffenen? Sie fordern, dass er geköpft wird. Was natürlich die Behauptung des Predigers absolut widerlegt, oder?

Wenn Menschenrechtsorganisationen sich tatsächlich vor allem um palästinensische Zivilisten sorgen würden, müssten sie dann nicht alles veröffentlichen, was palästinensischen Zivilisten gefährlich ist – und in der Reihenfolge der größten Gefahren?
Erstaunlich ist dann aber z. B., dass wir reichlich wenig Zahlen und Informationen darüber bekommen, wie die meisten unnatürlichen Tode unter Palästinensern zustande kommen. In den 12 Wochen vor dem 1. März waren für Palästinenser die eigenen Leute weitaus gefährlicher als die immer wieder verteufelten Israelis: 170 Tote durch innerpalästinensisches Morden und versehentliches Töten, 40 durch israelische Militäraktionen. Wenn solche Verhältnisse nicht offen gelegt werden, dann kann man den Menschenrechtsorganisationen nicht zugute halten, sie seien unparteiisch und kümmerten sich nur um das Wohl der Zivilisten. Im Gegenteil. Sie lassen sich offensichtlich eher vom Hass gegen Israel.
Die Woche vom 2. bis 9. März hat ein 2 zu 0 für die Palästinenser gebracht. Und das Wochenende hatte dann noch einen Toten und mehrere Verletzte bei einem Feuerüberfall auf Hamas-Leute zur Folge.
Natürlich sind für die Toten die Israelis verantwortlich, wie wir von der palästinensischen „Menschenrechtsorganisation“ PCHR erfahren können: 1 Toter durch Gedränge und mehrere Verletzte, weil palästinensisches Sicherheitskräfte in die Menge schossen – und die Israelis sind Schuld, weil Rafah der einzige Übergang nach Ägypten ist. Vielleicht sollte man mal daran erinnern, dass es die Palästinenser waren, die andere Wege ablehnten.

Die Israelis sind die Ursache dafür, dass in Gaza keine Kanalisation liegt. Schließlich müssen die Rohre dafür – aus Israel geliefert – ausgegraben und neue Rohre abgezweigt und zu Qassam-Raketen umgebaut werden. Deshalb fließt die Scheiße in Gaza über die Straßen, statt durch Rohrleitungen. Wenn nur diese verdammten Israelis den Palästinenser nicht nur Kanalisationsrohre, sondern dazu gleich komplette Raketen liefern würden, wäre die Infektionsgefahr in Gaza schon gebannt!

Moderat-arabische Definition von Israel gefällig? Eine kuwaitische Zeitung hat sie in einem Bericht über bedrohte yemenitische Juden im Repertoire und wird im Yemen zitiert: ...der Staat Israel, der von den Söhnen von Hunden gebildet wurde, die aus den europäischen, russischen und amerikanischen Hurenhäusern kamen....
Ach ja, diese yemenitischen Juden sind bedroht, weil es eine Auseinandersetzung zwischen dem „Staat Israel...“ und den „regierenden schiitischen Mullahs des Iran“ gibt. So kann man’s natürlich auch sehen.

Mahmud Abbas will den „Waffenstillstand“ auf die „Westbank“ ausdehnen, wenn Israel seine Militäroperationen gegen die Terroristen einstellt, kann man in einer Reuters-Meldung in der Washington Post lesen. Das heißt dann wohl Zweierlei: Erstens, dass wir erwarten dürfen, das aus der Westbank verstärkt Raketen nach Israel verschossen werden, wenn es sich um eine Waffenstillstand á la Gazastreifen handelt. Und zweitens, dass sich al-Reuters einmal mehr als Propaganda-Organ der Terroristen erwiesen hat, weil man dort behauptet, dass der „Waffenstillstand“ weit gehend eingehalten wurde, obwohl der Raketenbeschuss in den meisten Monaten seitdem stärker war, als vorher. Von einem Waffenstillstand zu reden, ist absolute Lüge. Hirnverbrannt.

Logik bringt Leute dazu Israel dafür verantwortlich zu machen, dass im Gazastreifen die Zahl von „Ehremorden“ kräftig zunimmt. So lange Israel (bis 2000) das Leben der Palästinenser weit gehend kontrollierte, gab es kaum solche Morde. Seit die Palästinenser sich entschlossen Gewalt als einziges Mittel zur Erlangung der Unabhängigkeit zu wählen, nehmen diese Morde zu. Seit Israel aus dem Gazastreifen abzog, gibt es mehr solcher Morde als je zuvor. Und die Opfer wissen nicht, was sie tun sollen: gegen die Besatzer kämpfen oder gegen ihre Ehemänner? Denn wenn sie die Ehremorde anklagen, dann bringen sie die Ehre der Gesellschaft in Gefahr, die von übel wollenden Leuten als primitiv und gewalttätig gebrandmarkt werden könnte. Was ihre Ermordung zur Wiederherstellung selbiger erfordert. Ein Teufelskreis. Und die Israelis sind schuld. Weil sie trotz des Abzugs die Besatzung immer noch aufrecht erhalten.

Frankreich hat schlichtweg etwas dagegen, dass Terroristen als solche bezeichnet werden. So ist es seit Jahren ein Kämpfer für die Anerkennung der sozialen Errungenschaften der Hamas und gegen ihre Designierung als Terrorgruppe. Und die französische Justiz spielt gut mit. Man muss nur jemanden wegen Verleumdung verklagen, dann springt die Maschinerie an und der Verklagte muss zahlen. In diesem Fall nur einen symbolischen Euro, aber immerhin: Der Direktor des Simon Wiesenthal Centre für internationale Beziehungen in Paris konnte reihenweise Belege dafür vorlegen, dass eine Wohlfahrtsorganisation als Strohmann für die Hamas dient; trotzdem wurde er wegen Verleumdung verurteilt. Basta. Französische Gerechtigkeit: Sag nichts gegen Islamisten, sonst bist du dran. Auch wenn du recht hast.

Dass muslimische Ganzkörper-Verunstaltungshüllen gefährlich sind, hatte sich ja in Großbritannien schon erwiesen, als ein gesuchter (muslimischer) Verbrecher in ein solches Gewand gehüllt anstandslos das Land verlassen konnte. Jetzt haben afghanische Soldaten in Afghanistan einen Taliban-Führer aufgegriffen, der versuchte ihnen mit einer Burqa verkleidet zu entkommen. Da die Tolerierung solcher Kleidungsvorschriften immer wieder dazu dient kriminelle Machenschaften zu ermöglichen und den Gesetzeshütern zuentkommen, ist es wohl angebracht, dass zumindest in unserem Kulturkreis diese Kleidungsstücke nicht so toleriert werden, wie die Extremisten das gerne hätten.

Drusen werden oft als keine wirklichen Muslime angesehen. In einem Punkt scheinen sie sich aber nicht von den anderen zu unterscheiden: Wenn es um die „Ehre“ geht – oder das, was sie als solche definieren. Und so hat sich jetzt eine Bewerberin um den Titel „Miss Israel“ aus dem Wettbewerb zurückgezogen. Sie war die erste Drusin, die daran teilnahm und kam auch noch in die Endausscheidung. Das hatte zur Folge, dass sie von Männern aus ihrem Dorf mit dem Tod bedroht wurde, weil sie ihrer Familie damit Unehre machte. Inzwischen sitzt sie Zuhause bei ihren Eltern und traut sich weder aus dem Haus noch Anrufe auf ihrem Handy zu beantworten. Ein Scheik Tarif meinte dazu: „Wir leben in einem demokratischen Staat und hier herrscht Freiheit. Aber wenn eine Frau rote Linien überschreitet, wird das dazu führen, dass die Leute diese Person isolieren oder Schlimmeres.“
Ich frage mich, warum diese Leute Menschen wie diese junge Frau nicht einfach in Ruhe lassen können. Warum müssen sie auf Teufel komm raus ihr Leben bestimmen? Warum darf sie nicht selbst entscheiden, wie sie leben will?
Totale Kontrolle ist alles, was diese Menschen zu bieten haben. Freiheit? Nur so weit, wie sie es zulassen. Und es gibt immer nur eine „Strafe“ – Ermordung. Selbst in freiheitlichen, demokratischen Staaten. Integration? Nur begrenzt. Individuelle Freiheit? Vergiss es!

Au weia: Spirit of Entebbe definiert, woran man erkennt, dass man in Israel ist: ... wenn das Sammeltaxi in dem man sitzt einen Krankenwagen, der mit Blaulicht über die Autobahn rast, rechts überholt.
Mahlzeit!

Wie war das noch? Die Fatah (größte PLO-Fraktion) sind die moderaten Palästinenser? Das hat gerade PLO-Vorsitzender Faruk Qaddumi wieder bewiesen, würde ich sagen: Er hat in einem Interview mit einem syrischen Fernsehkanal gestern erst wieder betont, dass „Widerstand“ der einzige Weg zur Befreiung der besetzten palästinensischen Gebiete und der Gründung eines palästinensischen Staates sei. „Widerstand“ ist das Codewort der Palästinenser für Terrorkrieg. Etwas anderes kann es also nach Meinung eines „moderaten“ Palästinenserführers nicht geben. Ist aber völlig unbedeutend, oder?

11.3.07 19:55


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