HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Wochenend-Schaschlik

Die selbst ernannte „Killerplauze“ hat beim wortwörtlichen „Schlag den Raab“ Prügel einstecken müssen, den „Kampf“ verloren und ist trotzdem „Sieger“. Ich begreife nicht, wie die Bekloppten im Publikum auch noch auf seiner Seite sein konnten. Es scheint doch richtig zu sein sich als Arschloch zu gerieren und Scheiße zu reden – die moderne Spaßgesellschaft findet’s Klasse und honoriert es. Wie der Idiot mit der endlich wieder vermöbelten großen Fresse und sein Auftritt am Freitagabend einzuordnen ist, hat ausgerechnet der Spiegel brauchbar eingeordnet.

Hintergründe von Tätern zu nennen, insbesondere in schulischen Umfeldern, ist anscheinend immer unkorrekter. So erfährt man nichts darüber, wer der Mörder am Stuttgarter Flughafen ist – außer, dass er seine Frau erschoss, die nach Pristina fliegen wollte. Immerhin kann man aus diesem „Informationsstrom“ Rückschlüsse ziehen. In den 13 Uhr-Nachrichten konnte man dann erfahren, dass Täter wie Opfer Albaner sind.
Im Falle der von siebenjährigen Schülern bedrohten italienschen Lehrerin gibt es Null Hintergrund; statt dessen wird ganz schnell ausschließlich auf Pädagogengewalt umgelenkt, was in der Überschrift bei oe24 nun überhaupt nicht, im Artikel aber fast ausschließlich Thema war. Bei solchen Auseinanderklaffen von Schlagzeile und Artikelinhalt fragt man sich, was da überhaupt Sache ist. Ach so: Die italienische Regierung kippt 4 Millionen Euro in ein „Sensibilisierungsprogramm“ – aber nur für Pädagogen. Womit – Achtung, Vorurteil! – Rückschlüsse darauf möglich sind, für wessen Empfindlichkeiten da sensibilisiert werden soll.

Der von den Demokraten beherrschte US-Kongress ist nicht sonderlich freundlich gegenüber dem Militär. Deswegen haben sich Spaßvögel Gedanken gemacht, wie das Militär sich auf Budgetkürzungen vorbereiten könnte. Entsprechende Fotos der Maßnahmen sind im Internet veröffentlicht worden.

Schon wieder ein Beweis für die rassistische Haltung der Israelis: Ein Krankenwagen des Magen David Adom fuhr nach Ramallah, um dort ein Baby aufzunehmen und in ein israelisches Krankenhaus zu fahren, das „giftige Substanzen eingeatmet“ hatte. Es war das erste Mal, dass eine israelische Ambulanz seit Oktober 2000 in die Palästinensergebiete fuhr. Sie wurde von einem Konvoi palästinensischer Polizeifahrzeuge eskortiert. Man weiß nicht, was die Vergiftung verursacht hat, an der anscheinend schon zwei andere Baby in einer Kinderkrippe starben. Eine Quelle des palästinensischen Gesundheitsministeriums sagte gegenüber Ynet, dass alle humanitären Fragen, insbesondere die, die menschliches Leben betreffen, von politischen Fragen getrennt werden sollten. Da fällt mir auf, dass das von dieser Seite immer dann geäußert wird, wenn es sich um das Leben von Palästinensern handelt, aber fast nie bei israelischem Leben. Aber das ist bestimmt nur Zufall.

Genauso rassistisch und diskriminierend ist bestimmt, dass die Israelis den Palästinensern zwei Pumpen schickten, um Klärwasser abzupumpen, das aus einer Klärgrube auslief, nachdem deren Wände durch das Abgraben von Sand durch Diebe brachen und die Gülle ein Dorf überschwemmte. Sechs Menschen starben. Das israelische Verbindungsbüro der Armee „verhandelt zudem mit der Weltbank und der israelischen Wasserkommission, um Langzeitlösungen zur Verhinderung einer Umweltkatastrophe im Gazastreifen zu erarbeiten“, schreiben die ICEJ-Nachrichten. Ist doch wirklich unverschämt, dass es die Israelis sind, die da für Sicherheit sorgen wollen und die Palästinenser das nicht alleine auf die Reihe kriegen.

Ein Komitee soll verhindern, dass Israel den Gazastreifen angreift, schreibt Ma’an News. Ein „Quartett“ aus „Ägypten, Israel, Palästina und den USA“ wurde gebildet, um eine Eskalation zwischen den Israelis und den Palästinenser im Gazastreifen zu verhindern, während Außenministerin Rice zu Besuch war. Die israelische Regierung erhofft sich davon, dass das Komitte den Abschuss von Flugkörpern verhindert. Es darf auf den Misserfolg gewartet werden. Zumal Ägypten inzwischen zugibt, dass es den Schmuggel durch die Tunnel unterstützt.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat nach eigenen Worten von Israel „Beweise und Bilder“ vom Hisbollah-Waffenschmuggel vorgelegt bekommen und sich entsprechend besorgt gegenüber den libanesischen Verantwortlichen geäußert. Das ficht die allerdings nicht an. Premierminister Siniora behauptete auf eine Pressekonferenz am Freitag einfach, es sei nicht ein einziger Vorfall von Waffenschmuggel über die Grenze mit Syrien bekannt worden. Kunststück, wenn man die Grenze nicht beobachtet, wie selbst ein deutsches Fernsehteam vor ein paar Wochen ausführlich feststellen konnte. Was Verteidigungsminister Elias Murr nicht davon abhält zu behaupten, nicht eine einzige Mücke komme über dir Grenze und die Hisbollah brauche nicht neu aufzurüsten. Berichte über Waffenschmuggel seien „nicht wahr“. Macht ja nichts, dass Hisbollah selbst stolz erklärt, wie toll sie ihr Arsenal wieder ergänzt hat. Die Libanesen lügen also mindestens so dreist wie einst Gromyko.

Ganz anderes Thema: Wie heutzutage mit „Meinungsabweichlern“ umgegangen wird, stellt anhand der Klima-(nicht)Diskussion Richard S. Lindzen in der Weltwoche dar: Nicht Genehmes wird verdrängt und unterdrückt und das als „demokratische Meinungsbildung“ verkauft. Man muss schon einen mehr als guten Ruf und eine äußerst hohe Position inne haben, wenn man als Folge einer gegen den Mainstream gehenden Meinung überleben will – wobei „überleben“ genau dies meint, denn weniger prominente und gut reputierte „Leugnern“ wird die Lebensgrundlage entzogen, indem man sie aus dem Job drängt und überall aussperrt.

Präsident Bush hat eine Rede gehalten und dabei angeführt, dass es im Irak Blogger gibt, „wie hier bei uns“. Das kann Associated Press so nicht stehen lassen, sind doch Blogger tendenziell mit einem begrenzten Horizont ausgestattet und wenden sich an Nischenpublikum. Außerdem arbeiten sie ohne Redakteure und reagieren unmittelbar auf Nachrichten, was dazu führt, dass sie unverifizierte Äußerungen verbreiten.
Böser Präsident Bush, so etwas als Quelle zu benutzen! Kommentar von Michelle Malkin: Wie kann man nur? Wissen Sie nicht, Herr Präsident, dass nur die MSM „nicht verifizierte Äußerungen“ verbreiten dürfen? Beispiele gefällig? Hier, bitte: AP zum Ersten, die New York Times genauso wie die Washington Post samt noch einmal der AP und dann natürlich auch Reuters. Und die von Bush zitierten Blogger von Iraq the Model konterten ebenfalls:
Ich würde gegenüber Bloggern wie dailykos und den MSM, die aus irgendeinem Grund so gerne erzürnt sind, dass die Stimme einiger Iraker gehört wird, gerne etwas klar stellen:
Ich habe gesehen, wie einige von ihnen Artikel voller Lügen veröffentlichen, die sie nicht untermauern können und finde es armselig Leuten die Beschuldigung „ihr macht reine Propaganda“ vorzuhalten, nur weil sie eine andere Meinung vertreten... Das spiegelt lediglich ihr fehlendes Wissen wider und wie bankrott ihre Vorstellungen sind.
Wir sprechen die Sprache der Fakten, unterstützt von Bildern und Statistiken und, weitaus wichtiger: wir leben hier, im Gegensatz zu euch. Wir schreiben über die guten wie die schlechten Tage der Reise des Irak in eine bessere Zukunft.

Ich würde sagen: Eine erneute Pleite für die Mainstream-Medien, nur dass auch dies wieder nicht registriert werden wird.

Eine italienische „Expertin“ schrieb letzte Woche in Kuwait, dass Europa seinen Jihad-Begriff ändern müsse – weg von der Definition als „Heiliger Krieg“ hin zum Verständnis des „Bemühens“, bei dem es u.a. auch einen Aspekt der Selbstverteidigung gäbe. Höhepunkt ist dann die Behauptung, der Begriff des „Heiligen Krieges“ sei vom Vatikan eingeführt worden, um die „islamische Welle“ zu kontern, die sich nach seiner Befürchtung über Europa verbreiten würde. Klar, schreibt Robert Spencer: Der Vatikan erfand Aussagen Mohammeds über die Bekämpfung von Ungläubigen, bis sie konvertieren oder sich unterwerfen und bis der Islam die Welt dominiert. Ganz abgesehen davon, dass wir ständig von allen Gutmenschenseiten mit der Behauptung bombardiert werden, Jihad bedeute lediglich das persönliche Streben nach Verbesserung in den Augen Allahs.

16 Wochen in Folge haben die Israelis weniger Palästinenser getötet (3) als die Palästinenser in internen Kämpfen selbst (10). Wo bleiben die internationalen Menschenrechtsgruppen mit ihren vehementen Verurteilungen des Mordens unter den Palästinensern? Wenn sie schon nicht gegen arabische Morde an Juden protestieren, dann könnten sie es doch wenigstens bei arabischen Morden an Arabern tun. Oder zählen wirklich nur von Israel getötete Araber?

1.4.07 20:14


Linke Verlogenheit

Kein Aprilscherz: Die PDS-Linkspartei findet, dass im Nahen Osten „ohne Vorbedingungen“ verhandelt werden muss. Auch die Grenzziehung und das Existenzrecht Israels könnten erst am Ende eines Verhandlungsprozesses stehen.

Diese irre Aussage von Norman Paech in der netzzeitung.de spricht Bände für die Parteinahme des Mannes und seiner Partei gegen Israel. Während Wirrköpfe wie Bundesministerin Wieczorek-Zeul wenigstens noch zum Schein die Erfüllung grundsätzlicher Selbstverständlichkeiten einfordern, hat die Linkspartei dafür überhaupt kein Verständnis mehr. Aus purer Friedensliebe natürlich. Wenn man Frieden will, muss man alles tun, was die Terroristen einfordern.

Was bedeutet die Forderung des Links-Politikers nach „keinerlei Vorbedingungen“? Dass die in den Vorbedingungen gestellten Forderungen erst Teil eines Verhandlungsergebnisses sein können?

In erster Linie heißt es, dass Israel verzichten muss und die Terroristen nicht einen einzigen Millimeter bewegen brauchen. Das üblich Schema also: Eine Seite kann tun und lassen, was sie will, die andere hat still zu stehen. Freilassung eines entführten Soldaten? Pah, verhandelt gefälligst! Ihr wollt Anerkennung? Verhandelt und erfüllt die Forderungen der Terroristen. Ihr wollt, dass der Raketenbeschuss aufhört? Verhandelt und erfüllt die Forderungen der Terroristen.

Dass damit der puren Erpressung des jüdischen Staates das Wort geredet wird, wird Herr Paech wohl zurückweisen. Das steht außerhalb seines Denkschemas und –vermögens, wie die Terroristen keine solchen sind, sondern edle Wilde, die um ihre Freiheit gegen das unterdrückerische Apartheidsregime kämpft. Da ist denen alles erlaubt und Israel hat es gefälligst zu erdulden.

Wie „ernst“ seine „Verhandlungen ohne Vorbedingungen“ zu nehmen sind, zeigt seine Forderung an Israel, die natürlich sofort, vor Verhandlungen, zu erfüllen ist: Auf Israel muss eingewirkt werden, dass es den Palästinensern ihren Anteil an den Steuer- und Zolleinnahmen überweist und einen Weg zur Zusammenarbeit gefunden wird. Was anderes als eine Vorbedingung an Israel soll das sein?

Der Links-Dämagoge hat es eben nicht mit gleichem Recht für alle. Keine Vorbedingungen an die Terroristen, aber Israel muss schonmal vorab was erfüllen und parieren. Ich nenne das zweierlei Maß. Begleitet von Verlogenheit. Und leider erwarte ich von solchen Leuten nichts anderes. Traurig ist, dass sie politisch hofiert werden und von den Medien eine Bühne geboten bekommen.

1.4.07 23:34


History – Schwachsinn des Monats

... oder nur der Woche? Die Sendung ZDF-History über den Kalten Krieg mit dem Thema (Atom-)U-Boote fiel an einer Stelle mit einer bemerkenswerten Einordnung auf (sinngemäß zitiert):

Man (gemeint sind Ronald Reagan und die Amerikaner) wollte das Abschreckungspotenzial zu Gunsten der USA verändern. Deshalb stationierte man Mittelstreckenraketen.

Ja, das war doch wirklich ein Ding. Es hatte ja überhaupt keinen Grund gegeben, dass die Pershings stationiert wurden. Gab es die SS-20? Ach, die paar sowjetischen Raketen! Die waren doch reine Selbstverteidigung der UdSSR! Von Übergewicht der Sowjets kann überhaupt keine Rede sein, die wollten keinem ein Haar krümmen! Die Aufrüstung der NATO war doch wirklich nur überheblicher Imperialismus! Die armen Sowjets!

Kurz darauf der Vorwurf: Die USA wollten den Kalten Krieg nicht mehr nur überleben, sie wollte ihn gewinnen.

Was den Sowjets ja nie in den Sinn gekommen wäre! Die haben sich seit 1945 immer nur gegen die amerikanische und sonstige westliche Aggression zu verteidigen versucht. Gewinnen wollten die nie! Und Hegemonie über Westeuropa erst recht nicht!

Was ist übrigens daran so verwerflich, dass man eine Auseinandersetzung, die Krieg genannt wird, gewinnen will (wollte)? Aber nein, nach heutiger Denkungsart ist es einfach verwerflich Kriege gewinnen zu wollen (außer die gegen Amerikaner, denn denen will ja keiner was, aber die wollen allen anderen an den Kragen).
Noch etwas später in der Sendung soll dann das vor Karlskrona auf Grund gelaufene Sowjet-U-Boot von den Amerikanern mit elektronischen Tricks dorthin gelockt worden sein: Angeblich hätten US-Militärs dem sowjetischen Kapitän vorgaukeln können er habe genug Wasser unter dem Kiel. Das wird zwar durch die Aussage eines der beiden an Bord befindlichen Kapitäne der Roten Marine widerlegt, aber Zweifel werden doch gesät, dass in irgendeiner Weise amerikanische Tricks dabei geholfen haben – wie sonst hätten alle Navigationsgeräte und -möglichkeiten des U-Boots ausfallen können? (Mit Fakten wird das übrigens nicht untermauert, nur mit „Schlussfolgerungen“ eines „Experten“; da der Amerikaner ist, muss es aber stimmen.) Und überhaupt haben die Engländer und Amerikaner sich genauso heftig an Schwedens Küsten getummelt, um der Bevölkerung dort zu suggerieren, dass eine sowjetische Bedrohung und Invasion vorhanden seien.

Während Letzteres durchaus möglich ist, sind die übrigen Verdächtigungen eher in die Kategorie Verschörwungstheorien einzuordnen. Darüber hinaus nimmt man den Amerikanern jegliches Handeln übel, das man den Sowjets eher als normal und ggf. als geschicktes Manövrieren durchgehen lässt. (Schließlich waren die nicht so kriegslüstern wie die schießwütigen und geheimniskrämerischen Amerikaner, die nur auf Konfrontation aus waren.)

Insgesamt ist die von mir früher recht geschätzte Geschichtssendung inzwischen offenbar auf das Niveau abgesunken, das man gemeinhin Medien von sehr zweifelhaftem Ruhm zuordnet. Schade.

2.4.07 12:21


Ein Liberaler gibt zu, dass linkes Denken Terror fördert

Auszug aus einem Kommentar von Bradley Burston, Ha’aretz, 30.03.2007

Kein einfaches Thema. Besonders für diejenigen unter uns Juden und Linken, die an Orten wie Berkeley ausgebildet wurden, wo wir unsere Abschlüsse in Selektiver Blindheit mit einem Unterabschluss in Verständnis der Wurzeln der Gewalt, wenn sie von Muslimen ausgeübt wird, erwarben.

Wir wurden gelehrt jeden Vorfall von Rassismus, Gewalt, Ungerechtigkeit und Erniedrigung zu erschnüffeln, die von israelischen Juden gegenüber palästinensischen Muslimen verübt wird. Und das war so, wie es sein sollte.

Aber wir wurden auch gelehrt, dass es rassistisch sei unsere westlichen Werte auf die Taten von Muslimen anzuwenden, sogar – oder besonders – wenn es um die extremsten der Muslime geht.

Wir können daher ohne Mühe alle muslimischen Gräuel gegen Muslime im Irak als direkte, verständliche und legitime Antwort auf die amerikanisch-britische Besatzung begreifen.

Man hat uns falsch gelehrt.

Wir können den Terrorismus auf Bali, in London, an den Zwillingstürmen des WTC als Auswuchs der Wut wegen amerikanischem Expansionismus und israelischer militärischer Unterdrückung verstehen.

Man hat uns falsch gelehrt.

Dies hätte uns gelehrt werden sollen: Verletzungen von Menschenrechten sind Verletzungen von Menschenrechten, unabhängig vom kulturellen Hintergrund des Täters, unabhängig vom Hintergrund des Opfers.

Dies hätten wir bewahren sollen: Eine Möglichkeit Mitgefühl für Opfer zu zeigen, heißt aufzuhören ihren Peinigern gegenübel Sensibilität zu zeigen. Selbst wenn beide Muslime sind. Denn es ist unsere Aufgabe aufzuschreien. Weil die Oper menschliche Wesen sind. Weil Verbrecher es verdienen angeprangert zu werden.

Uns wurde gelehrt Schuld zu empfinden, als wir hätten gelehrt werden sollen, dass falsches Handeln das Werk des falsch Handelnden ist.

Letzten Endes machen sich diejenigen unter uns, die muslimischen Fanatikern ihr Wüten gegen ihre eigenen Leute, diejenigen, die ihre Verbrechen dadurch weg erklären, indem sie die Schuld beim Westen oder uns selbst suchen, auch des Rassismus schuldig.

Wir sagen letztlich, dass sie nicht für ihr eigenes Handeln verantwortlich gemacht werden können, wie es bei jedem anderen Menschen der Fall wäre.

Wir sagen letztlich, dass dem Selbstmordbomber, der seine eigenen Leute umbringen, die Fähigkeit fehlt zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Wir sagen letztlich auch, dass sie sich verhalten können wie sie wollen.

In unserer Sichtweise gibt es Rassismus und Megalomanie und Arroganz und Feigheit und Schwäche. Die Terroristen wissen das. Sie nähren sich davon.

Sie hatten guten Unterricht.

ElderofZiyon merkt dazu an:
Liberale behandeln Araber so, als seien sie geisteskrank und müssten “verstanden” werden; nicht so, als seien sie Erwachsene, die die Möglichkeit haben Recht und Unrecht zu begreifen. Burton sagt, dass das Rassismus ist.

Terror wird ausgelöscht, indem man die für den Terror verantwortlichen Leute zur Verantwortung zieht; genauso das Umfeld, das Terror romantisiert. Diese einfache Lektion begreifen viele in der Linken nicht.

3.4.07 20:50


Schaschlik

Erneute „Glanzleistung“ einer großen deutschen Zeitung: Bundeskanzlerin Merkel sollte nach Angaben der Süddeutschen Zeitung am Sonntag (1.4.) um 9.30 Uhr eine Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Ramallah (!!!!) erhalten.
Geographie: 6! Wundert sich irgendjemand darüber, wem solche Freud’schen Fehlleistungen unterlaufen?

Maariv berichtet über ein „Bermuda-Dreieck“ im Gazastreifen: Ein Familienclan wird reich, weil er mit Hilfe palästinensischer Fotografen Journalisten aus dem Ausland entführt und Lösegeld kassiert. Die palästinensischen Fotografen versuchen so ihr eigenen Pfründe zu sichern, indem die Konkurrenz aus dem Ausland abgeschreckt wird. Dabei können sie sicher sein, dass die Weltmedien ihnen ihre Fotos und Filme abkauft und sie entsprechend verdienen. Wie im Fall der entführten Fox-Journalisten wird es kein böses Wort über die Entführer geben. Allerdings hat es noch nie so lange gedauert wie im Fall von Alan Johnston, dem 15 Entführungsfall seit 2004, der inzwischen fast drei Wochen in der Hand seiner Entführer ist. Alle Verhandlungen laufen über Offizielle der PA – die mit Sicherheit ihren Anteil an der Beute verlangen werden. Fragt sich nur, was für ein Staat das wird, den diese Leute da bekommen werden.

Antisemitismus unter Muslimen nimmt zu”, meldete die Tagesschau am Sonntag. Und im ZDF-„Mona Lisa“ konnte man einen Bericht sehen, wie sehr die Muslime sich radikalisieren und zu Gewalttätigkeiten neigen; wie wenig Chancen man hat – wenn überhaupt – zu diesen Radikalisierten durchzudringen. Schlussfolgerungen lassen allerdings weiter auf sich warten, es bleibt beim hilflosen Feststellen der Tatsache. Das ist aber immerhin mehr, als man bisher erwarten konnte, vor allem von öffentlich-rechtlichen Sendern.

So viel zum schädlichen Einfluss Israels im Libanon: Nicht Israel, der Krieg vom letzten Jahr oder weitere „Auseinandersetzungen“ mit Israel sorgen dafür, dass die Christen den Libanon in Massen verlassen und verlassen wollen, sondern die islamischen Gruppierungen. Die Muslimgruppen sind ja soooo tolerant! Sie setzen die Christen des Libanon derartig unter Druck, dass die lieber das Land verlassen als sich weiter zu gefährden. Die Anhänger der Religion des Friedens sorgen dafür, dass sich das Land von Andergläubigen entvölkert. Die Menschenrechtsorganisationen kümmern sich lieber um die „Rechte“ der palästinensischen „Flüchtlinge“ gegenüber Israel (wenn sie sich wenigstens um deren Rechte gegenüber ihren „Gastgeber“-Ländern kümmern würden...).

Wenn man den Aritkel über die redaktionellen Mitarbeiter der Jungen Welt in der WamS liest, dann ist die Bezeichnung „Stasispitzel-Postille“ für das linksextreme Hetzblatt sicher angebracht.

Die Blüten politisch korrekten Dhimmitums führt zu Vernichtung von geschichtlichem Wissen in Schulen – jedenfalls Großbritannien: Weil sie befürchten, dass es antisemitische Reaktionen von muslimischen Schülern geben könnte, wird der Holocaust von vielen Lehrern inzwischen nicht mehr behandelt. Es gibt sogar eine Schule, die die Kreuzzüge nicht mehr durchnimmt, weil eine „ausgewogene“ Behandlung des Themas im direkten Widerspruch zu dem steht, was in der örtlichen Moschee gelehrt wird. Wenn wir schon Geschichte nicht mehr unseren Richtlinien entsprechend lehren und lernen, wo soll das aufhören?

Wie ist es um europäische Solidarität bestellt? Oder regiert Geld die Welt derart, dass „Europa“ (die EU) zu keinerlei gemeinsamem Handeln in der Lage ist und die Briten gegenüber dem Verbrecher-Regime in Teheran im Regen stehen lässt? Den hehren Worten der Außenminister-Konferenz vom letzten Wochenende folgen jedenfalls keine Taten. Hätten die EU-Staaten sämtliche Wirtschaftskontakte eingestellt (oder auch nur damit gedroht), sähe die Lage schon anders aus. Aber wenn selbst die Reaktionen (britischer Leser) auf eine Meinungsäußerung zu harmlosen Maßnahmen gegenüber dem Iran im Guardian in dessen Forum mehr weniger in Bausch und Bogen verteufelt werden, dann muss man sich nicht wundern, dass das „übrige Europa“ sich kusch hält. Und man kann mit Joshua Muravchik nur von einem Land (oder Kontinent) der Eunuchen sprechen: Zu keinerlei Standhaftigkeit in der Lage. Aber die Klappe aufreißen, wie toll man ist, das können sie immer noch.

Die „Arabische Friedensinitiative“ – von Frau Merkel und den EU-Außenministern so freudig begrüßt – erweist sich immer mehr als Israel-Vernichtungskampagne, bei der die Araber sich zu nichts verpflichten und von Israel die Selbstaufgabe fordern: Ein saudischer Offizieller erklärte am Montag (2.4.), dass Israel sich gefälligst erst aus „allen arabischen Gebieten“ zurückziehen und die Bildung eines palästinensischen Staates erlauben solle, bevor die Araber den Israel anerkennen. Wie sich das mit den „Verhandlungen ohne Vorbedingungen“ verträgt, die die Linksextremisten um Norman Paech so toll kolportieren? Na ja, für die gilt ja nur, dass Israel keine Vorbedingungen stellen darf.

Saeb Erekat beschwert sich – aber das ist nicht neu, das können sie ja im Gazastreifen am besten. Neu ist, wem Erekat da Vorwürfe macht: der UNO, weil sie den Gazastreifen zu einem der gefährlichsten Orte der Welt erklärt. Er will, dass die UNO diese Entscheidung schnellstens zurücknimmt, weil sie „zerstörerisch sein wird und der Rückzug der UN-Bediensteten und der Programm aus dem Gazastreifen katastrophal sein und die Projekte der Geberländer verhindern wird“. Das hätte sich Herr Erekat vielleicht überlegen sollen, bevor die Terroristen sich darauf versteiften, dass sie mit Mord und Totschlag auch im eigenen Lager mehr erreichen als mit dem Aufbau eines funktionierenden Staates.

Die Palästinenser versuchen (nicht erfolglos) zu argumentieren, dass ihre Regierung „keine Hamas-Regierung“ sei, sondern 96% der Bevölkerung repräsentiere. Auf diesen Trick springen die Europäer ziemlich gut an: Alle Nicht-Hamasmitglieder in der Terroristen-Regierung werden als Gesprächspartner gesucht und gefunden. Dass die Hamas die Ton angebende Größe in dieser Regierung ist, spielt offenbar keine Rolle. Anders ist das in Kanada. The Media Line berichtete am 29. März, dass die Minister der kanadischen Regierung ein Gesuch von PropagandaInformationsminister Mustafa Barghouti ablehnten sich mit ihm zu treffen. Auch hier holte der Palästinenser die 96%-Argumentation hervor und behauptete die demokratischste und am stärksten die Bevölkerung repräsentierende Regierung zu vertreten. Da hätte ich eine Frage: Was für eine Art von Demokratie ist das, wo die beiden stärksten Parteien erst einmal eine Vereinbarung schließen müssen, dass sie sich nicht mehr ganz so doll gegenseitig umbringen? Und wie repräsentativ sind die beiden Regierungsterrorgruppen, wenn sie ihre Wähler durch Bestechung und Drohung bei der Stange halten oder durch die Bedrohung durch andere Gruppen. Oder wie repräsentativ es ist, wenn der Wettlauf um den eigenen Geldbeutel die Korruption die Haltung der Gruppenmitglieder bestimmt – obwohl (Achtung, Vorurteil!), das könnte sehr repräsentativ sein; ob nun, weil die oben nur tun, was unten Kleinen läuft oder ob sie ihnen oben vormachen, was die unten auch gerne tun würden und versuchen...

Nachricht des Tages: Der Iran will die 15 britischen Marinesoldaten freilassen, die er im März widerrechtlich entführt hat. Das Großmaul Ahmadinedschad und seine Mullahs werden sich in ihrer Großzügigkeit sonnen und im Westen werden sie gelobt werden, dass sie so nett waren. Und alles ist wieder beim Alten. Wirklich? Oder haben die Terror-Mullahs wieder einen Sieg davon getragen, indem sie ihre Sicht ihres Verbrechens nicht zurücknehmen mussten?

4.4.07 16:53


Alles wieder im Lot?

Die 15 britischen Marineangehörigen sind frei. Na ja, morgen sollen sie wieder raus können. Alle sind erleichtert. Es wird die Frage gestellt, was der Preis ist – und alle sagen, es hat keine „Zahlung“ gegeben.

Die „Europäer“ (die von der EU, die sich für die einzigen wirklichen Europäer halten) werden leicht hüpfen vor Freude und sich wieder auf die Schultern klopfen, dass sie einmal mehr mit friedlichen Mitteln und ohne Drohungen eine Krise gemeistert haben – dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts dazu getan, sie tatsächlich zu lösen.

Nahost-Experten wie Michael Lüders (WDR2-Radio kurz nach 18 Uhr) und Ulrich Tilgner (ZDF heute um 19 Uhr) machen Differenzen zwischen den „radikalen“ und den „moderaten“ Kräften des Iran dafür verantwortlich – die moderaten haben sich gegen Hardliner Ahmadinedschad durchgesetzt; sie wollten keine Konfrontation mit dem Westen. Wer’s glaubt... So kann man sich wieder die Argumente zurechtrücken, die untermauern sollen, dass der „kritische Dialog“ Erfolg hat und man bitte nicht so böse zum Iran sein soll wie die Amerikaner.

Was hat die Scharade um die Soldaten gebracht?

In erster Linie haben die Iraner gezeigt, dass die Briten (und mit ihnen Europa) weniger sind als ein Papiertiger. „Europa“ hat auf ganzer Linie versagt, denn niemand war bereit, außer warmen Worten irgendetwas zu tun, um die Briten tatsächlich zu unterstützen und dem Iran Folgen für sein Tun anzukündigen – nicht einmal die Briten selbst haben wirkungsvolle Maßnahmen beschlossen, geschweige denn sie bei den EU-Staaten einzufordern. Ein Propagandasieg der Mullahs, der nicht unterschätzt werden sollte.

Noch mehr durch die jetzt gezeigte „Großzügigkeit“ den Soldaten ihre „Verbrechen“ zu „vergeben“ und sie nach Hause zu schicken. In der arabischen Welt haben sie damit gepunktet und die Briten, wie „die Europäer“ vorgeführt als Hanswurste, die man nach belieben erniedrigen kann. Die man nicht ernst nehmen muss, sondern denen man zeigen muss, wo der Hammer hängt und wer wirklich das Sagen in der Welt hat.

“Europa“ als Ganzes hat sich mehr als blamiert. „Die Europäer“ sind nicht in der Lage für ihre Werte (oder das, was sie dafür halten?) einzustehen und zu kämpfen (muss ja nicht gleich militärisch sein). Mehr als ein erhobener Zeigefinger für ein „das geht aber nicht“ ist nicht drin – und genau deshalb geht das doch, was nach Meinung „Europas“ nicht geht. Und das hat dann auch noch Erfolg, weil „Europa“ sich nicht aufraffen kann zu handeln.

Vor diesem Hintergrund brauchen die Iraner weder eine „Entschuldigung“ der Briten noch irgendwelche Gegenleistungen. Sie haben auf der ganzen Linie gewonnen. „Die Europäer“ sind international bis auf die Knochen blamiert, die Terror-Mullahs können sich im Licht ihrer Großzügigkeit sonnen und haben Oberwasser. Sie können sich sicher sein jederzeit wieder zuschlagen zu können, um die „Europäern“ erneut vorzuführen und die nächste Machtdemonstration zu zeigen. Vor allem der islamischen Welt, denn damit sind sie in der Lage der Umma zu zeigen, wer wirklich in der Lage ist dem Westen Paroli zu bieten. Auf die zielte zum großen Teil auch die heutige Überraschung: Seht her, wir sind so stark, dass wir es uns leisten können die Verbrecher nach Hause zu schicken. Die können uns eh nichts.

Was hätte den Terror-Herrschern Besseres passieren können? Sie stehen als Helden da, die dem Westen ungestraft die Stirn bieten. Im Westen schwadronieren Experten über interne iranische Auseinandersetzungen. Und der Iran kann weiter machen wie bisher, hat nichts zu befürchten, konnte seine Stellung stärken und führt uns an der Nase herum. Wie gehabt, wieder ein Steinchen auf den Haufen gelegt, der dem Westen den Untergang bringen soll. Und der Westen wird sich schön eingraben lassen. Einen weiteren Schritt dahin haben wir hinter uns. Ob das unsere Führungskräfte begreifen? Und ob sie jemals in der Lage sein werden zu handeln, bevor das Kind nicht nur in den Brunnen gefallen, sondern auch noch ertrunken ist? Ich wage es zu bezweifeln.


Ein weiterer guter Kommentar steht bei Spirit of Entebbe.

4.4.07 20:15


Kollaborateure des Extremismus

Im Westen „olmert“ es ganz heftig. Schneller, als in es in Israel der Fall war. Offensichtlich sind hier eine ganze Menge Leute des Kämpfens – oder dem Quatsch, den sie dafür halten – derart müde geworden, dass sie lieber kapitulieren als noch irgendetwas zur Rettung der eigenen Kultur und zur Durchsetzung weltweit geltender Werte wie z.B. der Menschenrechte zu unternehmen.

Ein „nettes“ Beispiel dafür ist Kurt Beck, Oberindianer der SPD aus der Pfalz. Er hat jetzt die „moderaten Taliban“ entdeckt. Das schließt sich relativ nahtlos an die in Somalia entdeckten „moderaten Islamisten“ an, die eigentlich Frieden wollen, aber von der bösen Regierung und den noch schlimmeren Äthiopiern zum Terror gezwungen werden.

Dem Ganzen wurde vom und im Westen die Grundlage bereitet, als man im Nahostkonflikt anfing von der eigentlich Frieden suchenden PLO zu reden und in jüngerer Zeit die „extreme“ Hamas und die „moderate“ Fatah als Gut und Böse unterschied. Dabei wurde ausgeblendet, dass beide letztlich das gleiche Ziel haben. Man schaut halt gerne über Endziele hinweg, wenn man vom vermeintlichen Friedenspartner die richtigen Worte zu hören bekommt. Redet einer von Frieden und Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt, wird er umarmt und bekommt Geld in den Hintern geschoben. Was macht es da, wenn er hintenrum (auf Arabisch) dem eigenen Volk und den umliegenden Staaten und mit all seinem Tun andere Botschaften vermittelt? Die „gemäßigte“ Fatah hat für die neuen Schulbücher gesorgt, die in den PA-Gebieten genutzt werden – und in denen Israel nicht existiert, weder auf Landkarten noch in Staatsgebietsdaten.

Da sich auch bei den „Gemäßigten“ nichts wirklich tut und die Hamas der eigentliche Machtfaktor bei den Palästinensern ist, hat irgendwer dann angefangen von „moderaten Kräften“ in der Hamas zu reden, mit denen man sprechen muss. Das ist noch nicht überall so ganz durchgedrungen, aber dafür bieten sich als Ersatz die Terrorregierungs-Mitglieder an, die nicht der Hamas angehören. So geht’s halt auch. Jedes Mittel ist recht, um den Terroristen etwas anzubieten, damit man selbst wieder zeigen kann, wie toll, friedliebend und unkriegerisch man ist, wie großartig man dabei ist den Frieden zu suchen und wie hervorragend man sich als Gutmensch auf der internationalen Bühne bewegen kann. Das hat wohl doch mehr mit Selbstdarstellung zu tun als mit wirklicher Friedensschaffung.

Im Nahen Osten hat es eine Weile gedauert, bis sich diese Haltung durchsetzte. Aber steter Tropfen höhlte den Stein und irgendwann war es so weit. Noch ein kleines Bisschen mehr und die Hamas-PA sitzt mit am Tisch, bekommt die gewünschten Gelder für den Terror gegen Israel, ohne Einfluss zuzulassen (was die europäischen Einbildung nicht trüben wird) und dann sind wir endlich da, wo wir hin wollten: Israel unter Druck setzen „endlich“ Zugeständnisse zu machen – endlich, weil es zwar bisher Zugeständnisse ohne Ende gemacht hat, aber eben nicht die, die die Terroristen wünschen: die zur gewaltsamen Vernichtung des jüdischen Staates führen.

Und was bei den extremistischen Muslimen aus „Palästina“ so wunderbar funktioniert, das muss doch auch andernorts zu schaffen sein. Man muss ein wenig Geduld haben, dann kommt das schon. Also bringt man die „moderaten Islamisten“ oder jetzt die „moderaten Taliban“ ins Spiel, mit denen geredet werden muss. Um sie „in die Mitte der Gesellschaft“ zurückzubringen. Machen die Herrschaften das auch mit der NPD? Der DVU? Anderen Neonazis? Den „Republikanern“?

Womit wir zum letzten Ziel der Kollaborateure der Terroristen kommen: Letztlich geht es um den Umgang mit den Extremisten hier bei uns. Die „Gespräche“ mit den Terroristen dienen auch dazu den Halbmond-Extremisten hier bei uns zu zeigen, wie gut wir sind, wie tolerant und wie bereit sie zu verstehen und sie walten zu lassen. Wir füttern das Krokodil, damit es noch ein wenig wartet, bis es uns frisst. Die Zugeständnisse und das Nachgeben gegenüber dem Extremismus wird dann als „Sieg der Demokratie und der Integration“ verkauft, die Gegner dieser Art von Sieg als Unmenschen, Rassisten und Diskriminierer diffamiert und das Islamisten-Kopftuch als Zeichen der Emanzipation hingestellt. Schöne neue Welt: Wir werden dann demnächst wohl moderate Steinigungen haben (als weitere Moderierung wird dann das menschlichere Hängen an Autokränen gefeiert), moderates Händeabhacken, Autos werden moderat abgefackelt (konnten wir in Frankreich und Belgien schön erleben), es wird moderat zwangsgeheiratet und der gelegentliche Selbstmordbomber macht das auch ganz moderat und aus Verzweiflung über das Unrecht, dass seine Sicht der Gesetze Allahs noch nicht weiter durchgesetzt ist. Die Gefahr geht von anderen aus, von „extremistischen Christen“, die die Religion des Friedens nicht als solche bezeichnen und selbst missionieren wollen. So wie bei einer Antiterror-Übung an der Burlington Township High School in New Jersey (USA), wo eine angenommene Gruppe namens „die Neuen Kreuzfahrer“ in Beslan-Art die Schule überfällt – man müssen das Szenario so realistisch wie möglich gestalten, meinte der Schulleiter. Gut, realistischer geht’s nimmer, schließlich sind wir von Massen christlicher Terroristen unterwandert. Die einzig wahren Helden sind unsere Kollaborateure des Extremismus, die sich so friedfertig mit allem und jedem an einen Tisch setzen wollen, dem sie sich unterwerfen können und das als persönlichen Sieg über die bösen Menschen empfinden, die sich der Unterwerfung widersetzen.

Gibt es wirklich niemanden mehr in der Politik, der zu kämpfen bereit ist? Mit Worten, mit Aufklärung, mit dem Gesetz und als Letztes notfalls auch militärisch? Mir fallen lediglich George W. Bush und die Amerikaner minus fast alle „Liberalen“ (Demokraten) ein; Toni Blair (minus fast ganz Großbritannien); der Premier von Australien mit einem Teil seiner Bevölkerung und der Premierminister Kanadas (minus eines großen Teils seiner Bevölkerung) ein. Dazu noch Benjamin Netanyahu und ein größer werdender Teil der Bevölkerung Israels. Aber das war’s dann auch, denn alle anderen Kampfbereiten gehören in das Lager der Terroristen, Terror-Regime und aktiven Terror-Helfer. Schöne Aussichten, wenn Herr Beck mit denen jetzt unbedingt kuscheln will. Er merkt nicht, dass er mit seinem Versuch die „gemäßigten Taliban“ „in die Mitte der Gesellschaft“ zu holen ausschließlich die Gesellschaft in die Richtung der Taliban entwickeln wird, weil seine „Gemäßigten“ nicht kompromissbereit sind, sondern bestimmen wollen, wo es lang geht. Und weil Leute wie der Pfälzer unbedingt eine Lösung finden müssen, geben sie ihren „gemäßigten“ Gesprächspartner nach, damit etwas dabei herauskommt. Weil sie selbst nicht scheitern dürfen, nicht zugeben können, dass ihre Strategie zum Scheitern verurteilt ist. Dann hätten sie verloren und müssten ihren Feinden in der eigenen Gesellschaft Recht geben und das kommt nicht in Frage. Also schlägt man sich selbst auf Schulter über die eigene Gerissenheit und das eigene Können und den Sieg, der eine Unterwerfung unter Extremisten ist, die nicht zugegeben wird.

Kleiner Nachtrags-Gedanke zum Ende: Wir wissen ja inzwischen, dass man Hitler um so heftiger bekämpft, je länger er tot ist. Und eine Frage wird immer gerne in den Raum gestellt: Wieso es in so vielen der europäischen Staaten so viel Kollaboration mit Hitler gab, wieso nicht mehr Widerstand – besonders gegen die Judenvernichtung – geleistet wurde. Die Kollaboration in den besetzten Staaten wird angeprangert und mit Unverständnis und massiven Vorwürfen darauf reagiert. Den Deutschen hilft das heutzutage sehr in ihrer Vergangenheitsbewältigung: sie können auf andere zeigen und „die auch“ rufen. Aber auf die Idee, dass die heutigen Kollaborateure sich nicht besser gerieren, auf die darf man nicht kommen. Dann wird man nieder gemacht. Ganz moderat vernichtet. Heute noch mit Worten (Diffamierung, Ausgrenzung, etc.), manchmal schon mit der Vernichtung der beruflichen Existenz; aber bald auch anders. Und am Ende mit den Mitteln der Scharia.

5.4.07 09:48


Schaschlik

Gibt es eigentlich immer noch die große Lobby von links, die die „weichen“ Drogen „entkriminalisieren“ wollen? Dann sollten die mal den Artikel über Cannabis-Konsum lesen, der Mitte März im Independent erschien. Dort hatte man in den 1990ern noch vehement für die „Entkriminalisierung“ von Cannabis geworben. Heute weiß man es besser: „Die Verbindung zwischen Cannabis und Psychosen ist jetzt ziemlich deutlich“, heißt es da. Und: „Robin Murray, Professor für Psychiatrie an Londons Institute of Psychiatry, schätzt, dass mindestens 25.000 der 250.000 Schizophrenen im Königreich ihre Krankheit hätten vermeiden können, hätten sie kein Cannabis benutzt.“
Komme keiner mehr und behaupte Hasch sei harmlos. Das Gegenteil ist inzwischen mehr als bewiesen.

Nancy Pelosi ist das amerikanische Pendant zu unserem Bundestagspräsidenten. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie mit ihrer Position eine ganze Menge politischer Macht beanspruchen kann und weit mehr politisch aktiv ist als ein Bundestagspräsident. Jetzt war sie im Nahen Osten. Und – für sie – natürlich auch in Syrien. Die Kommentare dazu – besonders in den Blogs – sagen, dass sie mit diesem Besuch Präsident Bush in den Rücken fällt. Die einen finden das unanständig und beklagen es heftig; die anderen sagen es mit breitem Grinsen und finden es toll. So, wie Frau Pelosi selbst sicher auch. Ihre ganzes politisches Handeln der letzten Monate bis Jahre hatte nur ein Ziel: Bush zu diskreditieren, seine Politik zu untergraben und sich mit allen lieb Kind machen, die gegen Bush sind. Eine tolle Grundlage für Politik! Die Grundlage der Idioten und Drecksäcke.

Peter Scholl-Latour ist neuer Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Ich hatte mal großen Respekt vor dem Mann. Das ist allerdings gut 20 Jahre her. Inzwischen ist er zu einem frankophil-antiamerikanischen Schwätzer degeneriert. Die beiden Attribute hatte er schon immer, aber er konnte früher besser damit umgehen und ließ sich in seinen Analysen nicht so völlig davon beherrschen. Aber mit dieser Haltung ist der alte Mann genau die richtige Figur auf dem obersten Posten dieses Vereins.

Die Palästinenser beweisen einmal mehr, dass sie unfähig sind mit Kritik umzugehen; Sie beschweren sich bitter über die „Fehlleistungen“ der Bundeskanzlerin: sie war nicht an der „Mauer“, sie ist nur bereit gewesen sich mit den „moderaten“ Terroristenregierungs-Mitgliedern zu treffen, sie ist dafür, dass Gilat Shalit einfach frei gelassen wird, ohne dass Israel dafür übel bezahlt und sie ist nicht bereit die ablehnende Haltung der EU gegenüber der von der Hamas geführten Regierung aufzugeben, ohne dass die die Grundbedingungen des Nahost-Quartetts erfüllt. So richtig böse, diese Deutsche – sie ist „israelischer als die Israelis“. Eine schlimmere Beleidigung kann man als Palästinenser wohl nicht aussprechen. Allerdings darf die Kanzlerin es sich nicht erlauben deswegen jetzt beleidigt zu sein – das ist das Privileg der Palästinenser. Außerdem wurden sie ja vom Verhalten der Deutschen zuerst beleidigt. Information entnommen dem Newsletter von Israel heute)

Nicht in Saudi Arabien gibt es Verbote des Umgangs mit dem anderen Geschlecht für jedermann, unabhängig von der eigenen Religion und Nationalität: In Bahrain sitzen ein Mann und eine Frau im Gefängnis, die heiraten wollen. Sie ist „Asiatin“, der ist Inder, berichtet The Media Line. Die als Haushaltshilfe arbeitende Frau bat ihren Arbeitgeber um Erlaubnis den Inder heiraten zu dürfen. Als der Arbeitgeber erfuhr, dass sich die beiden in seinem Haus getroffen hatten, informierte er die Polizei.
Nette Zustände in einem „gemäßigten“ arabisch-islamischen Staat.

Erneutes Beispiel von „Wir dürfen alles, aber wehe ihr macht so was“ gibt’s mal wieder aus dem Iran. Dort ist man über den Hollywood-Schlachtfilm „300“ empört – die Regierung wolle damit die Iraner verunglimpfen. Abgesehen davon, dass die Mullahs zu bescheuert sind um zu begreifen, dass die Regierung keine Filme in Hollywood bestellen kann – schon gar keine Propagandashows, die lehnt das linkslastige Hollywood empört ab – sollten sie sich mal fragen, wieso der türkische Hetzfilm „Im Tal der Wölfe“ bei ihnen so gut ankam, aber den Verunglimpften nicht erlaubt sein soll, ihre Meinung über Terror-Regime in Filme zu fassen. Wie üblich haben die Profis der Hetze im Namen der Religion des Friedens das Maß nur an anderen angelegt. Sie sind in gleichem Maße die Profis des Beleidigtseins. Und ernten wieder einmal Verständnis bei unseren Gutgrünen und anderen Schwachköpfen, die immer nur die Sensibilitäten der Terror-Regime verstehen und bedienen wollen.

Es hat wirklich nicht lange gedauert: Associated Press tönt schon, dass man jetzt Hoffnung auf weitere Kompromisse des Iran haben kann, vor allem im Atomstreit. Begründet wird dieser Blödsinn mit den „Machtkampf zwischen Hardlinern und Pragmatikern“, wobei sich die „Pragmatiker“ jetzt wieder durchsetzen. Selbst wenn AP zugeben muss, dass man jemanden, der gerade mal ein klein wenig weniger antiwestlich ist, kaum als „moderat“ bezeichnen kann. Macht ja nichts. Definieren wir sie einfach trotzdem so. Sonst müsste man ja auf andere Gedanken kommen.
Ein – zumindest vorläufiges – Ziel haben die Terrormullahs schon erreicht: Weil die kleinen Boote, mit denen die Kontroll-Patrouillen zu den Schiffen übersetzen, vermutlich zu schwach bewaffnet sind, hat die britische Marine derzeit jegliche Kontrollen im Schatt el-Arab eingestellt!

Die Mörderin und Terroristin Brigitte Mohnhaupt soll nicht mehr Mörderin oder Terroristin genannt werden. Das beansprucht ihr Anwalt. Und Gerhard Baum von der FDP findet das auch. Es ist auch verboten in einer Dokumentation über die RAF ein Foto von Susanne Albrecht aus der Zeit der Gerichtsverhandlung abzudrucken, weil es ihr heute noch zu ähnlich sieht und ihre Resozialisierung damit gefährdet ist – obwohl die Dame erst vor einem Jahr ein eine Fotostory von sich machen ließ. Schöne neue Welt...
Was ist eigentlich mit den „Gegendemonstranten“, die mir bei einer Solidaritätskundgebung in Köln letztes Jahr „Mörder, Mörder“ ins Gesicht spuckten? Kann ich einfordern, von diesen Hass-Brüllern nicht „Mörder“ genannt zu werden? Oder gilt das als freie Meinungsäußerung, während es bei tatsächlichen Mördern wie Mohnhaupt und Kumpanen unter den Persönlichkeitsschutz fällt?

Wer den „Qassam-Kalender“ für den Monat April sehen will, kann bei ElderofZiyon nachsehen.

6.4.07 22:38


Geistige Umweltverschmutzung

Auf Abgeordentenwatch kann man der Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul Fragen stellen und es kommen Antworten. Die Kommentierung einer Antwort kann ich mir nicht verkneifen. Die Frage lautete:

Sehr geehrte Frau Wieczorek-Zeul
Gegenüber dem palästinensischen Vize-Ministerpräsidenten Assam Al-Ahmed in Berlin erklärten Sie:
"Ich werbe dafür, dass die internationale Gemeinschaft mit Mitgliedern der neuen palästinensischen Regierung in den Dialog tritt". (Quelle: de.today.reuters.com)
Wenn dieser Dialog aber gleichzusetzen ist mit finanzieller Unterstützung wirft sich schon folgende Frage auf: "Können Sie uns erklären, warum wir eine palästinensische Autonomiebehörde, die von nur einer Terrororganisation (Hamas) regiert wird, boykottieren, während wir einer Einheitsregierung aus zwei Terrororganisationen (Hamas und Fatah) wieder Geld zur Fortsetzung ihrer Terroraktivitäten gegenüber Israel zur Verfügung stellen sollten?"
Diese Frage ist uns sehr ernst und wir bitten auch darum, dass sie ernst genommen wird.

Frau Ministerin hat geantwortet und ich schiebe meine Kommentare ein:

Sehr geehrte Frau ...
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 24. März 2007. Gerne möchte ich auf Ihre Frage eingehen und Ihnen meine Position zur Palästinafrage erläutern.
In den letzten Wochen und Monaten ist Bewegung in den seit Jahren festgefahrenen Nah-Ost-Konfiikt gekommen. Die Gründung der Einheitsregierung am 17. März ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Palästinensischen Gebiete, aber auch für die ganze Region.

“Bewegung“ ist in den Konflikt gekommen. Aha. Welche, bitte? Die einzig erkennbare Bewegung ist das Scharren europäischer Politiker mit den Füßen, die nicht schnell genug wieder Geld in die PA pumpen können und nach Ramallah hetzen, um ihre guten Absichten zu bekunden sowie Israel zu erzählen, dass es jetzt wieder Zugeständnisse machen muss. Seitens der Terroristen sehe ich keinerlei Bewegung, denn deren Forderungen und Ziele haben sich genauso wenig geändert wie das Fliegen der Qassams.

Bei der Bewertung der derzeitigen Situation ist zwischen den beiden Gruppierungen Hamas und Fatah zu unterscheiden: Fatah ist Mitglied der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Diese hat durch Zustimmung zu den UN-Sicherheitsratsresolutionen 242 und 338 und den Oslo-Abkommen der Gewalt abgeschworen. Weder Fatah noch PLO stehen auf der Liste terroristischer Organisationen der Europäischen Union. 1993 hat die PLO Israel anerkannt und wurde ihrerseits von Israel als Vertreterin der Interessen Palästinas anerkannt. PLO wie Fatah bekennen sich zu einem Staat Palästina in den Grenzen von 1967.

Das ist die typische Manier westlicher Blindfische: Die Fatah sind die Guten und die Hamas nicht – oder nicht wirklich. Der Ministerin sollte man einmal das Interview des großen Israel-Anerkenners Yassir Arafat schicken, das in Jordanien unmittelbar nach der Unterzeichung der Oslo-Abkommen in Washington ausgestrahlt wurde. Sie wird es als unwichtiges Gerede abtun, das nicht ernst zu nehmen ist. Aber dann kann sie wenigstens nicht mehr sagen sie hätte es nicht gekannt.
Die Fatah-PLO hat also der Gewalt abgeschworen. Hm, was wohl die Al Aksa-Märtyrerbrigaden dazu sagen? Und die Opfer der der Fatah angehörenden Selbstmord- und sonstigen Terroristen? Die lehnen sich wahrscheinlich zurück und sagen: Schön, hey, wir sind ganz gewaltlos ins Jenseits befördert worden; von einem Typen, der unseren Staat anerkannt hat! Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um immer noch die Mär von der friedlichen Fatah zu glauben, die Israel nicht mehr vernichten, sondern in friedlicher Nachbarschaft mit ihm leben will?
Natürlich bekennt die Fatah sich zu einem Staat Palästina in den Grenzen von 1967. Das ist das letzte Ziel vor dem entscheidenden Schritt. Das kann man als Ziel angeben. Man muss den dämlichen Europäern ja nicht ins Gesicht brüllen, dass das nur ein
Zwischenziel ist, sie könnten das irgendwann doch einmal glauben! Also nicht so laut damit herausrücken, nur auf Arabisch. Was wir da sagen, das registrieren die Idioten nicht, selbst wenn es Leute gibt, die ihnen das übersetzen.

Ich verbinde mit der Regierungsbildung die Hoffnung auf einen dauerhaften Gewaltverzicht und Frieden. Um diese Hoffnung Wirklichkeit werden zu lassen, ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft in den Dialog mit der neuen Regierung tritt. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, ein Signal zu senden, ohne dabei von unseren Zielen und Grundsatze abzuweichen. Selbstverständlich muss die Einheitsregierung die Kriterien des Nah-Ost-Quartetts (Gewaltverzicht, Anerkennung des Existenzrechts Israels und Anerkennung der bestehenden Vereinbarungen) in die Praxis umsetzen. Eine Alternative zum Dialog gibt es aber nicht. Dialog schafft Vertrauen und bildet die Grundlage für Fortschritte des schwierigen Friedensprozesses. Wenn die Gespräche scheitern, würde dies zu einer weiteren Radikalisierung führen, zu Bürgerkrieg und einem weiteren wirtschaftlichen Verfall des Landes.

Das einzige Vertrauen, das mit dieser Art von Dialog geschaffen wird, ist das in die Blödheit des Westens. Mit dieser Art von Vertrauensbildung – ohne jeglichen tatsächlichen Druck auszuüben; Druck, den die Terroristen auch als Druck begreifen! – erhöht das Vertrauen der Terrororganisationen in die Richtigkeit ihres Tuns, bestärkt sie und lässt sie genau das weiter machen, was sie gelernt haben: Den Westen verhohnepiepeln und Israels Vernichtung als Ziel nicht aus den Augen verlieren. „Dialog“ nach Art von Frau Ministerin führt zum genauen Gegenteil dessen, was sie angeblich will.

Es ist ein Gebot der Humanität, die Bevölkerung Palästinas nicht im Stich zu lassen. Viele Menschen, darunter tausende traumatisierte Kinder, leiden extrem unter der jetzigen Situation. Daher hat die Bundesregierung ihre Humanitäre Hilfe an die Bevölkerung im letzten Jahr fortgesetzt und wird dies auch weiterhin tun. Die Leistungen fließen dabei nicht an die palästinensische Regierung, die Autonomiebehörde, sondern kommen der Bevölkerung direkt zugute. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wasserversorgung, Beschäftigungsprogramme und Schulbau. Wobei mir der Schulbau besonders am Herzen liegt, weil wir damit gezielt in Kinder und Jugendliche, d. h. in die Zukunft Palästinas, investieren.

Ja, los, investieren wir in die Terror-Schulung selbst der Jüngsten! Hat die Frau überhaupt eine Ahnung, was in diesen Schulen gelehrt wird? Sie könnte ja bei Palestinian Media Watch nachsehen, wenn sie sie nicht als unseriös und parteiisch Propaganda verbreitend ansieht. Ich bezweifle, dass sie deren Übersetzungen und Analysen akzeptieren wird, weil es ihrem Weltbild entgegen steht. Tolle Zukunft, in die da mit dem Schulbau investiert wird – die Dame investiert direkt in die Vernichtung Israels!
Was die „humanitäre Hilfe“ angeht: Es ist doch lächerlich einerseits zu „boykottieren“, was gewählt wurde und andererseits diejenigen, die da gewählt haben keine Konsequenzen spüren zu lassen. Genauso lächerlich ist es zu glauben, dass durch die Gelder an der Regierung vorbei irgendetwas erreicht werden kann. Diese Gelder machen es den Regierungs-Terrororganisationen leicht ihr eigenes Geld nicht für die Bevölkerung auszugeben, sondern in ihre Terroroperationen zu stecken. Die künstliche Trennung von Volk und gewählter Regierung ist fast noch idiotischer als die Behauptung die Fatah wolle Frieden!

Darüber hinaus sind wir mit 20 Mio. Euro am Temporären International Mechanismus (TIM) beteiligt. Mit diesem zeitlich befristet eingerichteten Mechanismus wird ebenfalls direkte, dringend benötigte Hilfe für die Bevölkerung geleistet. Ich kann Ihnen versichern, dass der Mitteleinsatz streng kontrolliert wird. Die Zahlungen werden nach strengen Vorschriften überprüft. Diese Mittel retten hunderte Menschenleben und verhindern den Zusammenbruch der öffentlichen Versorgung in einer ohnehin äußerst angespannten Situation!

Na ja, die Kontrolle dieser Mitteleinsätze würde ich gerne mal sehen. Wahrscheinlich so scharf wie die, die OLAF alle nicht gefunden hat. Übrigens: welche öffentliche Versorgung? Gibt es die in echt? Und wenn es sie gibt: Wieso muss sie immer noch unterstützt werden? Wieso ist es Arafat und seinen Schergen (und der Hamas) bisher immer noch nicht gelungen eine halbwegs funktionierende Infrastruktur für die „öffentliche Versorgung“ aufzubauen? Doch wohl einzig und allein deshalb, weil neben dem bau von Prestigeobjekten wie einem Flughafen die Gelder vor allem in Taschen geflossen sind, in die sie nie hätten kommen dürfen! Und was immer nach Gaza geschickt wird, die Terroristen brüsten sich damit, dass sie es für ihren „Befreiungs“-Kampf benutzen können. Das will die Dame nicht wahr haben und das verdrängt sie, sollte es überhaupt in ihrem Schädel ankommen.

Die Signale aus der Region machen Mut. Die neue Palästinensische Regierung hat in ihrem Programm klar gemacht, dass sie bereit ist, in einen politischen Annäherungsprozess mit der internationalen Gemeinschaft einzusteigen. Damit kommen wir dem politischen Ziel für den Nahen Osten naher: Zwei existenzfähige, einander anerkennende Staaten Israel und Palästina!

Klar, ein Annäherungsprozess mit der internationalen Gemeinschaft. Von da kommt ja auch Kohle ohne Ende (während des „Boykotts“ mehr als je zuvor). Wie wäre es mit einer Annährung an Israel? Die Terroristen wollen mit dem Westen kuscheln. Machen sie irgendwelche Abstriche an ihren Zielen und den Mitteln diese zu erreichen? Nö. Keine Lust, keine Veranlassung dazu. Die Schwachköpfe aus Europa stehen doch Schlange, um zu schäkern und Gelder abzuliefern. Wieso sollten sie da irgendetwas anders machen? Wenn der Dame Mut macht, wie die Terroristen den Westen erneut abzocken und hinters Licht führen, dann kann einem nur Angst und Bange werden, zu was sie noch in der Lage ist.

Ich hätte da ein paar Fragen:
– Hat die Ministerin je etwas vom „Stufenplan“ gehört?
– Hat sie sich je informiert, was auf Arabisch von ihren Mut machenden Regierungsmitgliedern verlautbart wird?
– Hat Frau W-Z wirklich den Eindruck, dass die Hamas-Mitglieder in der Terroristenregierung weniger Einfluss auf die Politik dieser Regierung haben als die übrigen?
Ich denke, ich kenne die Antworten dieser Dame auf diese Fragen. Sie werden von Realitätsverlust strotzen. Aber Fakten haben bei solchen Leuten noch nie eine Rolle gespielt, wenn sie ihnen nicht ins Bild gepasst haben.

Mit freundlichen Grüßen
Heidemarie Wieczorek-Zeul

Danke. Mir wäre lieber, sie würde endlich ihr Hirn weniger mit ihrem ideologischen Irrsinn beschäftigen, sondern ein paar Bretter vor’m Kopf wegnehmen. Das Mindeste wäre eine Haltung, wie sie Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Besuch in Nahost an den Tag gelegt hat. Aber das sorgt ja schon dafür, dass die Terroristen-Regierung vor Wut schäumt. Somit ist es für Leute wie die Rote Heidi nicht akzeptabel – wenn einer vor Wut schäumt, dann gefälligst die Israelis, aber keinesfalls die armen Terroristen.

Ich würde der Dame und allen anderen Scheuklappenträgern empfehlen folgende Texte zu lesen:
- Die Oslo-Mythologie
- Jahre der Hoffnung (eine Analyse der Absichten der PLO im Oslo-Prozess)
- Zehn Jahre Oslo – zwei Bilanzen
- Realitätsverluste
Alle analysieren, wie der „Friedensprozess“ gelaufen ist und was die PLO tatsächlich vor hat. Es wäre ein Augenöffner, wenn die Herrschaften sich denn auf Fakten einlassen.

7.4.07 12:10


Das erwählte Volk

Es gibt da den Vorwurf, die Juden würden von sich behaupten „das erwählte Volk“ zu sein.

Es gibt weiterhin den Vorwurf, dass evangelikale Christen die Juden als „das erwählte Volk“ betrachten.

Warum Vorwurf?

Diejenigen, die diesen Vorwurf erheben, können sich ausschließlich vorstellen, dass mit „erwähltem Volk“ eine Art „Herrenvolk“ gemeint ist, das meint sich über alle anderen Völker erheben, sich als das bessere Volk mit besonderen Rechten hinstellen zu dürfen. Und von da ist der Schritt eigentlich nur logisch: auserwähltes Volk = Herrenvolk = die Nazis von heute, die mit den armen Palästinensern das tun, was die Nazis ihnen angetan haben.

Dumm nur, dass diese Vorwerfer ihre Definition des auserwählten Volkes ausschließlich ihren eigenen Vorstellungen entnehmen und nichts, aber auch gar nichts aus dem Kontext ziehen, in dem dieses „auserwähltes Volk sein“ hinein gestellt ist.

Biblisch ist „auserwähltes Volk“ nämlich überhaupt nicht so gemeint, dass diese Leute tun und lassen können, was sie wollen – und auch noch ungestraft. Ganz im Gegenteil. Dieses Volk hat leiden müssen, wenn es sich den Ansprüchen seines Gottes entgegen stellte. „Auserwählt“ heißt nicht, dass sie über alle erhaben sind, eher im Gegenteil. Biblisch bedeutet „auserwählt“ sein für dieses Volk, dass sein Gott sich an ihm verherrlichen will. An ihm, nicht durch es. „Auserwählt sein“ heißt in diesem Falle also eher, dass dieses Volk durch Tiefen geht, aus denen es von seinem Gott wieder heraus geholt wird. Das kann die Hölle auf Erden sein. Die schlimmste Form davon war die Schoah, der Holocaust. Und trotz dieses Vernichtungsversuchs auf industriellem Niveau gibt es das Volk immer noch. Trotz der Jahrtausende Anfeindungen, Massakern, Vernichtungsversuche (angefangen bei kanaanitischen Völkern, weiter über Haman im Persischen Reich, über die Kreuzzüge und Judenpogrome im Mittelalter hin zu neuzeitlichen „Aktivitäten“ in die Gegenwart des fortgesetzten arabisch-muslimischen Vernichtungsversuchs, der derzeit in den iranischen Atomplänen gipfelt gibt es dieses Volk immer noch. Wenn „auserwählt“ erklärt werden kann, dann nur auf diese Weise: Dieses Volk hat alles überlebt, was ihm angetan wurde und was zu unternehmen versucht wurde, damit es nicht mehr existiert. Die Kanaaniter haben es nicht geschaft, die Haman-Anhänger haben es nicht geschafft, die Griechen nicht, die Römer auch nicht, die Inquisition und ihre Vorläufer nicht, auch nicht die modernen Rassisten, die Nazis und nicht die Araber. Die Juden gibt es immer noch. Das ist die Variante des „Auserwähltseins“, die für die Juden gültig ist.

Wie unstimmig die andere, die vorgeworfene Variante des „Herrenvolk spielens“ ist, zeigt die Geschichte dieses Volkes. Denn wann immer es sich so aufführte, wie es ihm heute vorgeworfen wurde, erging es dem jüdischen Volk reichlich schlecht. Wann immer es nach eigenem Gutdünken handelte, kam eine gewaltige Krise oder mehr. Da mussten sie 40 weitere Jahre durch die Wüste ziehen; sie wurden von fremden Staaten bedrängt und erobert; wurden ins Exil geführt, einmal nach Assyrien und Babylon, einige Jahrhunderte später von den Römern „in alle Welt zerstreut“. War nichts mit „auserwählt = über alles Recht und Unrecht erhaben“.

Was unsere Terror-Versteher nicht anfechten wird weiter das Gegenteil zu behaupten. Fakten spielen in diesem Zusammenhang ja keine Rolle. Aber das spricht sehr deutliche Worte über diejenigen, die die Vorwürfe wegen des Auserwähltseins erheben. Denn sie gehen von sich selbst und ihrem Verständnis aus. Davon, wie sie sich verhalten würden, wenn sie „auserwählt“ wären. Und wie sie mit „ihrem“ auserwählten Volk umgehen, indem sie für alles und jedes Verständnis haben, was dieses von ihnen auserwählte Volk tut. Wie sie die Schuld für alles Unrecht wegerklären und den Israelis – wenn nicht „den Juden“ – anhängen, das von ihrem auserwählten Volk verübt wird.

Selbstmord-Attentate? Die „natürliche Folge“ von „Entrechteten“. Raketen auf Sderot und Aschkelon? Was sollen sie sonst tun, wenn sie im „Freiluftgefängnis Gazastreifen“ sitzen? (Hm, anfangen dort einen funktionierenden Staat aufzubauen? Nee, das ist zu viel verlangt, wenn nicht „das ganze historische Palästina“ befreit ist, das angeblich nur aus dem Gazastreifen und der „Westbank“ besteht...)

Wo bleiben die hehren Ziele der „Friedensbewegung“, die sonst überall und zu jeder sich bietenden Gelegenheit schreit, dass Gewalt keine Lösung ist? Überall wird das verkündet – außer wenn es Palästinenser und sonstige Araber sind, die Israel terrorisieren, da ist das auf einmal alles anders. (Die neue Ausnahme: Wenn ein Terror-Regime eine Atombombe bauen will, das ist auch gut, selbst wenn man sonst jegliches Fitzelchen Atomkraft ins Bodenlose verdammt.)

Wie ist das nun mit dem „auserwählten Volk“? Die Linken, Linksextremen, Rechtsextermen und ganz große Teile der „politischen Mitte“ und selbst der „Rechten“ behandeln die Palästinenser als ihr auserwähltes Volk, wie sie „auserwählt“ verstanden wissen wollen und den Israelis/Juden vorwerfen: Sie dürfen alles, ohne dass es ihnen krumm genommen werden darf. „Gesetze“ und Regeln, die sonst überall eingefordert werden, sind in Sachen Israel außer Kraft.

Mit anderen Worten: Die Palästinenser-Liebhaber werfen den Evangelikalen entgegen deren Vorstellungen vor mit Israel zu tun, was die Terror-Rechtfertiger selbst mit ihren korrupten Lieblingen tun. Sie werfen Israel wider die Tatsachen ein Verhalten vor, das ihre mörderischen Helden an den Tag legen. (Und immer dann, wenn Israel mal gar nicht mehr passt, kann man „USA“ einsetzen.) Ein weiteres Beispiel von Projektion: Ich darf und muss das, aber wehe ihr tut es. Und es ist egal, wenn ihr es nicht tut, denn wir sagen, dass ihr es tut, also seid ihr schuldig.

Im Vorwurf sich für auserwählt zu halten offenbaren sich die Terror-Versteher selbst. Und nicht zu ihren Gunsten. Aber mit ihrem Denken und Handeln verstärken sie die regressivsten und faschistischsten Elemente einer Kultur, die dringend das Gegenteil bräuchte: Verantwortung übernehmen, sich um die grundlegendsten Bedürfnisse der Menschen in ihrer Gesellschaft kümmern und vor allem Mitmenschlichkeit und Fürsorge zu erlernen. All das wird den Palästinensern vorenthalten, weil die Terror-Liebhaber des Westens sich darauf versteifen Fakten zu ignorieren und den Hass auf ihre eigenen eingebildeten Feinde zu hegen und zu pflegen und das als „Friedensarbeit“ auszugeben.

8.4.07 18:41


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