HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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Sie waren wohl eher Linke

Wer sagte dies:

Wir sind Sozialisten, Feinde, Todfeinde des gegenwärtigen kapitalistischen Wirtschaftssystems, mit seiner Ausnutzung der wirtschaftlich Schwachen, mit seiner Lohnungerechtigkeit, mit seiner unmoralischen Bewertung des Einzelnen nach Reichtum und Geld statt der Verantwortung und dem Erreichten, und wir sind entschlossen dieses System unter allen Umständen abzuschaffen!“

Es kann sein, dass der Wortlaut nicht genau derselbe ist wie im Original, weil dies eine Rückübersetzung aus dem Englischen ins Deutsche ist, entnommen einem Buch von John Toland über den Redner von 1976, auf S. 306. Inhaltlich dürfte es aber keine Unterschiede geben.

Gesagt – oder besser gesagt: gegeifert – hat es: Adolf Hitler in seiner Rede zum 1. Mai 1927!

Und nicht vergessen: Den 1. Mail als Feier-„Tag der Arbeit“ wurde von den Nazis zum gesetzlichen Feiertag gemacht.

Wir leben in manchen Bereichen in erstaunlichen Traditionen...

1.5.07 20:50


Wer belagert hier wen?

Al-Reuters ist immer bemüht, den Terroristen nach dem Maul zu schreiben. Dazu ändern sie anscheinend sogar ihre Wörterbücher. Es gibt da so ein Wort, das sehr beliebt ist: „Belagerung“. Die Terroristen und ihre Regierungsterroristen lassen es nur so aus sich heraus fließen, wenn sie sich mal wieder darüber beschweren, dass Israel ihnen nicht genug Raum für ihren Terror gibt. Und so hat „Präsident“ Abbas neulich in Kairo auch von ganz vielen Belagerungen der PalAraber durch Israel geredet, nämlich nicht nur von einer einfachen Belagerung, sondern auch von einer finanziellen Belagerung und einer politischen Belagerung.

Richtig interessant wird es dann bei Reuters; die übernehmen den Sprachgebrauch und lassen ihn gerne und überall einfließen, wie ElderofZiyon aufzeigt. Ganz anders, als eine pakistanische Zeitung, die das Wort „Belagerung“ im Zitat des Pali-Chefterroristen in Anführungszeichen setzt und ansonsten von einem Embargo schreibt. Aber was selbst in muslimischen Ländern möglich ist, wird von Reuters schlicht nicht akzeptiert.

Vielleicht sollten man ihnen massenhaft E-Mails, Faxe und Briefe schicken, die ihnen die Definition von „Belagerung“ kenntlich machen:

Belagerung ist eine militärische Taktik, die angewendet wird, um befestigte Anlagen zu erobern, deren Kampfkraft abzunutzen oder zumindest zeitweise zu neutralisieren. Hierbei wird der Ort dergestalt von eigenen Truppen umschlossen, dass möglichst jeder Verkehr zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Belagerungsrings unterbunden wird. Insbesondere soll der Nachschub an Soldaten, Waffen und Nahrung unterbunden werden. Belagerungen sind zumeist mit dem Einsatz von Belagerungsgerät, Artillerie und Sappeuren verbunden. (Wikipedia)

(Es gibt natürlich auch eine Definition im englischsprachigen en Wikipedia, die sollte man für eventuell vorhandene Betonköpfe vielleicht gleich mitschicken, damit sich keiner rausreden kann.)

Einige wichtige Merkmale einer Belagerung fehlen da zum Beispiel im Gazastreifen: Die Befestigungen des Gazastreifens ebenso wie Bemühungen der Israelis ebendiese zu durchbrechen; außerdem wird der Straßen- und Warenverkehr nicht eingestellt, sondern nur zeitweise – und das aus konkreten Anlässen – unterbrochen. Die einzigen, die Anstalten machen an der Grenze etwas zu zerstören, sind die Terroristen. Diese sind es auch, die ständig über die Grenze hinweg auf die anderen schießen. Wenn schon, dann versuchen die Terroristen die Israelis zu belagern. Aber das ist für Reuters sicherlich zu hoch.

2.5.07 16:42


Was sollen wir mit Umfragen?

In den Nachrichten eines öffentlich-rechtlichen Senders (ich weiß nicht mehr, welcher es war, aber Ähnliches gab es auch bei den Privaten) machte man uns dieser Tage weis ein Rücktritt von Ehud Olmert wegen des Winograd-Berichtes sei unwahrscheinlich, weil (!) die Israelis dies noch Neuwahlen wollten, denn befürchten, dass Benjamin Netanyahu Ministerpräsident werden könnte.

Das kam so selbstverständlich rüber, dass ich mich fragte, woher diese Zuversicht wohl kommt. Denn Umfragen widersprechen dieser Aussage:

In der Jerusalem Post wird aus einer Umfrage berichtet, in der 59% den Rücktritt Olmerts forderten und Benjamin Netanyahu mit Vorsprung der gewünschte Premierminister sein sollte. Shvakim Panorama, eine Sendung von Israel Radio, stellte bei einer repräsentativen Telefon-Umfrage fest, dass 62,8% der israelischen Staatsbürger den Rücktritt Olmerts fordern, 51,5% wollen Neuwahlen. Außerdem finden fast zwei Drittel der Wähler der Arbeitspartei, dass (nach einem Wechsel in der Parteiführung Ende des Monats) keine weitere Beteiligung an der Regierung Olmert mehr erfolgen sollte.

Diese Umfragewerte sehen doch etwas anders aus als in den Nachrichten behauptete Stimmung. Fragt sich also, wo sie ihre Informationen her haben. Oder waren da nur die „richtigen“ Kontaktpersonen vorhanden, die die Stimmung beschrieben – so aus dem Gefühl heraus und ohne Umfragen zu starten, einfach das, was sie und ihr Umfeld so denken?

Einmal mehr ist festzustellen, dass man den Einschätzungen der Medien recht kritisch gegenüber stehen muss. Fakten findet man bei ihnen immer seltener.

3.5.07 21:31


Höhere Bildung für Selbstmord-Bomber

The Blotter, 23. April 2007

Anna Schecter berichtet:

Die spektakulärsten und technisch schwierigsten palästinensischen Selbstmord-Bombenanschläge werden älteren und besser ausgebildeten Bombern aufgetragen, weil für diese eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Erfolg besteht. Das zeigt eine neue Studie.

Drei der tödlichsten Selbstmord-Bombenanschläge auf Ziele in Israel, dem Gazastreifen und der Westbank wurden von Bombern ausgeführt, die hohe Bildungsabschlüsse hatten oder anstrebten. Einer hatte ein Jurastudium abgeschlosssen.

Forscher der Harvard University und der RAND Corporation nutzten von der Israeli Security Agency gesammelte Daten, um alle Selbstmord-Bombenanschläge von September 2000 bis August 2005 zu überprüfen; insgesamt waren das 151 Vorfälle, bei denen 515 Menschen getötet und fast 3.500 verletzt wurden.

RAND-Ökonom Claude Berrebi, Mitautor des Berichts, sagte, die Ergebnisse zeigen, wie komplex ein Selbstmord-Bombenanschlag in Wirklichkeit ist. „Der Bomber muss in einem winzigen Moment entscheiden, ob er sich sprengt, sich versteckt oder weiter macht, um ein besseres Ziel zu finden, oder die Sache abbricht. Es gehört viel dazu sich in der Bevölkerung vor Ort zu verstecken, ohne entdeckt zu werden. Dazu gehört viel mehr als ein Außenstehender meint“, sagte Berrebi.

Berrebi und sein Team stuften die Selbstmord-Bomber nach dem angenommenen Wert ihrer Ziele – große Städte und zivile Ziele wertvoller als kleine Städte und militärische Ziele – und der Zahl der getöteten und verwundeten Personen.

Sie stellten fest, dass die fünf am besten gebildeten Bomber sich alle in israelischen Großstädten sprengten und im Schnitt 22,8 Personen pro Anschlag töteten sowie durchschnittlich 88 verwundeten, während die restlichen Bomber im Schnitt drei Personen das Leben nahmen und 25,2 verwundeten.

Bei jüngeren und weniger gut gebildeten Bombern war es wahrscheinlicher, dass sie sich zu früh sprengten, von den Behörden gefasst wurden oder sich entschieden die Mission nicht zu Ende zu führen.

Harvards Wirtschaftsprofessor Effraim Benmelech, der andere Autor der Erkenntnisse der Studie, sagte, er sei von den Ergebnissen nicht überrascht. Er sagte: „Wir als Ökonomen glauben, dass im regulären Arbeitsmarkt Menschen mit mehr Talent, besserer Bildung, in der Regel die anspruchsvolleren Jobs haben. Deshalb sind wir nicht überrascht, dass man die Denkweise des Arbeitsmarktes unglücklicherweise auch auf Selbstmord-Bomber übertragen kann.“

3.5.07 21:32


Schaschlik

Was macht man, wenn man sich in die Ecke gedrängt fühlt? Man schlägt unkontrolliert um sich. Dass dabei nicht gerade Intelligentes heraus kommt, beweist gerade Kadima-Präsidiumsmitglied Meir Nitzan, gleichzeitig Bürgermeister von Rischon Lezion. Er erfindet eine Art „Israel-Mafia“, die hinter Ermittlungen gegen israelische Premierminister stehen soll. Er griff auch die Medien an, weil diese über die Korruptionsermittlungen und Korruption berichten. Nur nicht für eigene Probleme gerade stehen müssen. Oder wahrscheinlich Verzweiflung kurz vor der Veröffentlichung des absehbar vernichtenden Ergebnisses der Winograd-Kommission zur Kriegsführung im Libanon letztes Jahr. Schließlich fiel in dem Interview auch die Bemerkung, dass niemand wegen der Erkenntnisse zum Rücktritt aufgefordert werden dürfe.

Soll ja keiner sagen, die Mullahs würden nur gegen Frauen vorgehen: Jetzt sind für Männer westliche Haarschnitte und weiteres verboten worden. Friseure sollen keine Krawatten oder Fliegen mehr tragen. Färben von Haaren ist ganz unislamisch. Na, dann machen wir uns mal darauf gefasst, dass die Sittenpolizei jetzt in ihrer männlichen Version am Flughafen auftaucht und Knöllchen verteilt, Männer festnimmt und psychologisch zwangsberaten lässt...

Es gibt Richter, die haben keine Ahnung, was ein Mordaufruf ist, weil sie die falschen Maßstäbe ansetzen (s. Fall Raddatz) und meinen, ein so „dahin gesagtes“ Gebet eines islamistischen Hetzers sei eben nur so dahin gesagt und habe keinen Aufforderungscharakter.
Und dann gibt es Leute, die entweder Vollidioten sind oder böswillige Verleumder, die genau die umgekehrte Schlussfolgerung verbreiten: dass das Hoffen auf oder die Befürchtung von göttlichem Tun dasselbe ist wie Massenmord aus religiösen Überzeugungen. Wie anders soll man das hier bezeichnen: So wie die Juden während einiger traditioneller Passah-Festlichkeiten Gott bitten seinen Zorn über die Nichtjuden zu bringen, „die ihn nicht kennen“ und viele Christen glauben, das die Hölle auf die wartet, die sich ihrem Glauben nicht anschließen, so werden Muslime dazu gebracht zu glauben, dass die Feinde des Islam zu töten gerechtfertigt werden kann.
Einmal abgesehen davon, dass in dieser „Beschreibung“ die Juden und die Christen aktiv etwas „verbrechen“ und Muslime – quasi gegen ihren Willen – zu etwas „gebracht werden“: Welche verquere Logik bringt den Schreiberling dazu das gleich zu setzen? Noch einmal: Entweder er ist ein Vollidiot oder böswillig.

Die Widersprüchlichkeit der türkischen Politik wurde einmal mehr offenbar, als diese Woche zwar einerseits Offizielle angeblich das Recht aller religiösen Gruppen verteidigten in der Türkei zu missionieren, andererseits aber vier Personen wegen genau dieser offiziell erlaubten Tätigkeit verhaftet wurden. Offizielle Vorwurfe: missionarische Aktivitäten, Störung des Friedens und Beleidigung des Islam. Wann hält eigentlich mal einer von unseren so auf die Freiheiten bedachten Politikern den Türken in klaren Worten vor, was sie da treiben?

Manchmal fragt man sich, was die Briten noch alles tatenlos zulassen werden, bis sie ganz dem Islam unterworfen sind. Inzwischen gibt es dort Scharia-Gerichte, die zwar illegal sind, gegen die aber nichts unternommen wird. Zusätzliche Pikanterie: Sie firmieren als eingetragene Vereine, die auch noch Steuervorteile genießen. Und trotz der Illegalität gibt es zumindest ein solches „Gericht“, das sich eine Richterwaage über die Tür gehängt hat.
Nichtmuslime dürfen in solchen „Gerichten“ nicht auftauchen. Früher hatte man einen Namen für geheime Gerichte: Feme. Nichts anderes sind diese „Scharia“-Gerichte, die illegal sind, aber von der Regierung weder verhindert noch aus dem Verkehr gezogen werden.

Die Oberregierer Olmert und Peretz haben markige Worte gefunden: Man wollen den Waffenstillstand, aber man kann nicht darauf verzichten die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Einwohner im Süden [Israels = Sderot, Aschkelon usw.] zu schützen. Am Wochenende sagte Olmert das; vor zwei Monaten sagte er etwas Ähnliches; im Dezember stand in einem Brief an die UNO; und am Beginn der „Waffenruhe“ hatte Peretz auch so etwas von sich gegeben. Fast immer gehörte die Formulierung dabei zu finden, dass Israel „nicht ewig warten“ könne und würde. Vielleicht sollten die Herrschaften mal definieren, was „nicht ewig“ für sie heißt. Die Terroristen jedenfalls scheinen zu wissen, dass „nicht ewig“ heißt, dass sie noch lange weiter machen können, weil „nicht ewig“ immer noch ganz schön viel Zeit ist.

Da nennt sich einer Rabbiner, ohne eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen zu haben; er kungelt als „ultraorthodoxer“ Jude mit Islamisten und Rechtsradialen – und ist anscheinend doch nur ein Kleinkrimineller. Die Liste der aktuellen „Probleme“ des Ahmadinedschad-Freundes Arie Friedman liest sich nun wirklich nicht wie die eines netten älteren Herrn.

Kaum geschrieben – na ja, Montag – und schon fangen sie mit dem Herunterspielen an: Der Kölner Stadtanzeiger findet das alles nicht überraschend und man soll kein großes Tamtam darum machen, dass Michael Moore ein Lügner und Hetzer ist. Das hätte doch jeder gewusst, seine Filme keine Dokumentarfilme. Nun denn, warum wurde er mit einem Oskar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet? Warum wird er hier als Dokumentarfilmer gefeiert und nicht als Scharlatan? Und das von Tobias Kaufmann, au weia! Nun, wenigstens dem Ende der Kolumne kann man nur zustimmen: Einer, der so denkt, verkaufte in Deutschland weit mehr als eine Million Bücher und wurde als Retter der Wahrheit gefeiert. Das allein wäre es wert gewesen, „Huch!“ zu rufen.

Herr Putin lässt weiter Muskeln spielen. Nachdem die Ukraine und Weißrussland den russischen Wirtschaftsknüppel zu spüren bekamen (und Tschetschenien den militärischen), folgt jetzt Estland. Weil ein sowjetisches Soldatendenkmal aus der Stadt nach außerhalb verlagert werden soll, russischstämmige Staatsbürger dagegen gewalttätig protestierten und die Polizei für Ordnung sorgte, gibt es nicht nur „spontane“ Proteste vor der estnischen Botschaft in Moskau, die mal eben in „unbemerktes“ Eindringen von „Demonstranten“ in selbige münden, wobei mal eben das Mobiliar zu Kleinholz verarbeitet wurde. Zusätzlich hat die russische Eisenbahn Probleme mit dem Gleiswerk und muss dringend Wartungsarbeiten an den Strecken nach Estland ausführen, die somit nicht nutzbar sind. Stillstand. Außerdem können in ganz Russland keine Kohlewaggons aufgetrieben werden, die man nach Estland fahren lassen könnte. Alles nur „Zufall“ – der Zufall desjenigen, der will, dass um ihn herum alle nach seiner Pfeife tanzen. Hier wird das im Großen und Ganzen als relativ harmlos eingestuft. Fragt sich nur, wie lange das gut geht.
Inzwischen deutet sich ein wenig an, das die EU eine etwas härtere Position gegenüber Putin-Russland einzunehmen gedenken könnte. Das wäre ein Fortschritt. Wenn nicht gleichzeitig schon wieder herumlaviert würde, dass man den EU-Russland-Gipfel nicht gefährden darf.

Das US-Militär beraubt sich im Moment einer wichtigen Waffe: den „MilBloggern“. Diese bloggenden Soldaten im Irak und Afghanistan waren ein willkommenes Gegengewicht zu den irrationalen MSM und ihrer manipulativen Berichterstattung. Jetzt sollen die Blogger alles durch ihre Vorgesetzten absegnen lassen – was den direkten Informationsfluss zur Konterung von Falschdarstellungen durch die MSM zum Erliegen bringt und dafür gesorgt hat, dass einige MilBlogger schon das Schreiben eingestellt haben.

Die Palästinenser siegen sich zu Tode: In der 21. Woche ohne Unterbrechung, in der die PalAraber mehr Tote unter der eigenen Bevölkerung schafften als die „Staatsterroristen“ von der israelischen Armee. Diesmal steht es – je nach den Angaben der jeweiligen Seite – entweder 6 zu 2 oder 7 zu 1 für die Pallis.

Der Qassam-Kalender für Mai hat auch schon die ersten Einträge – 6 Schüsse in den ersten 3 Tagen des Monats. Sie sind ja soooo friedlich und harmlos, diese spielenden „Freiheitskämpfer“ und Amateur-Flugkörperbastler.

4.5.07 22:11


Die wollen gar keinen eigenen Staat

Von Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts kann anscheinend immer weniger die Rede sein. Letzten Donnerstag machte „Präsident“ Abbas klar, dass es den Palästinenser nicht um Eigenstaatlichkeit geht, sondern nur um die gewalttätige Bekämpfung der Juden: Sollte die „Belagerung“ (Gänsefüßchen von mir!) nicht aufgehoben werden würde er zurücktreten.

Herr Abbas fordert also, dass der Westen und Israel weiter zusehen, wie die Terroristen Raketen schießen und Selbstmordbomber nach Israel schicken und die Terroristen-Autonomiebehörde vollständig finanzieren, ohne dass diese irgendetwas Produktives in ihrem Wirkungsbereich schaffen.

Der Mann wird weiterhin als der moderate Gegenpart zur „extremistischen“ Hamas gefeiert. Was allerdings an seinen Forderungen moderat sein soll, ist wohl das Geheimnis der Tagträumer und Realitätsverlustigen. Auf jeden Fall versucht der Terror-Präsident damit Druck auf den Westen auszuüben, der ihn ja unbedingt unterstützen und stärken will (wie das in der Terror-Einheitsregierung gehen soll, haben die Schwafler von Wolkenkuckucksheim bisher immer noch nicht vernünftig darstellen können).

Der Fatah-Sprecher, der Abbas’ Vorhaben der Presse mitteilte, meinte: „Er [Abbas] ist sehr frustriert wegen der fortgesetzten Belagerung. Er hoffte, dass durch die Bildung der Einheitsregierung die Sanktionen gelockert würden. Das geschieht nicht. Er ist sehr frustriert.“

Tja, so ist das nun mal, wenn die Vorbedingungen für eine Lockerung nicht erfüllt sind. Wobei die Konsequenz des Westens doch reichlich fraglich ist und man die Behauptung einer „Belagerung“ doch mehr als bezweifeln darf – immerhin sind die Palästinenser frei, sich anderer Gönner zu bedienen, dem würden die Europäer keine Steine in den Weg legen. Außerdem ist in der Zeit der „Belagerung“ mehr Geld des Westens als je zuvor in die PA-Gebiete geflossen.

Der palästinensische Propaganda Informationsminister Mustafa Al-Barghouti warnte unterdessen in Damaskus, dass die PA kollabieren könnte. Das sei die einzige Alternative zur Einheitsregierung: „Die palästinensische Regierung ist eine Regierung der nationalen Einheit und akzeptiert keine Teilung, Diskriminierung und Selektivität. Sie arbeitet als ein Team. Sie wird die Versuche, die Regierung scheitern zu lassen, nicht akzeptieren... Trotz unserer Erfolge bei politischen Fortschritten gibt es immer noch die wirtschaftliche Belagerung...“

Jawoll, die Palästinenser haben alles in ihrer Macht stehende getan, um ein Staatswesen aufzubauen: Sie haben Israel beschossen, sie haben einen Feldzug der Israelis im Gazastreifen provoziert, sie halten immer noch Gilat Shalit gefangen, sie haben nichts für den Aufbau einer Zivilsgesellschaft getan und bringen sich und bringen untereinander mehr Menschen um als die bösen Zionisten. Jetzt verlangen sie mehr Geld und wollen lieber ihre bisher erhaltene Selbstbestimmung aufgeben als Frieden geben und damit die größten Selbstverständlichkeiten erfüllen, die ein freier Staat im internationalen Gemeinwesen normalerweise zu erfüllen hat.

Mit anderen Worten: Sie wollen, dass der Westen sie alimentiert, sie gleichzeitig Terror ungehindert durchführen können, ohne irgendwelche Verantwortung für die eigenen Leute übernehmen zu müssen. Es geht nicht um einen eigenen Staat, um Selbstbestimmung und Freiheit. Es geht ausschließlich darum Israel zu terrorisieren und Juden zu morden, bis das „zionistische Gebilde“ vernichtet ist. Dafür kämpfen sie, dafür lügen sie, dafür lassen sie die eigenen Leute darben. Verantwortung für deren Wohlergehen kennen sie nicht. Aber die Idioten in Europa überlegen, was sie für sie alles tun können und setzen lieber Israel unter Druck sich die Vernichtungsversuche anstandslos gefallen zu lassen.

Vielleicht wäre es interessant zu erfahren, was passieren würde, würde sich die PA tatsächlich selbst auflösen...

5.5.07 21:34


Halal-Hippie

Noch’n neuer Begriff, der eigentlich gar nicht mehr sooo neu ist: Halal-Hippies.

So beschreibt ein dänischer muslimischer Parlamentsabgeordneter in einem Buch die links- und sonstlastigen Islamisten-Fans, die nirgends etwas Böses bei (radikalen) Muslimen sehen wollen, für die der Islam ausschließlich Frieden bedeutet und für die christliche „Fundamentalisten“ die weitaus größere Gefahr ausgeht. Weitere Kennzeichen neben dem leidenschaftlichen Hass auf alles Christliche ist das Entschuldigen jeglichen muslimischen Handelns, so verbrecherisch es auch sein mag (sei es durch „kulturelle Hintergründe“ oder den Versuch es auf westliche Ungerechtigkeiten zu schieben) und das Kontern von Infragestellung von Masseneinwanderungen mit der Behauptung, die kritische Sicht dessen sei Rassismus und man müsse Leuten in Not helfen.

„Erfunden“ wurde der Begriff anscheinend von Shabana Rehman, einer norwegischen Komödiantin pakistanischer Herkunft, die ihn auf „progessive eingeborene Europäer anwandte, die den Multikulturalismus bedingungslos umarmen und dabei alles Verhalten und alle Glaubensgrundsätze ignorieren oder wegerklären, die ihren eigenen sozialen Normen und liberalen Werten widersprechen“. So schön kann man es natürlich auch ausdrücken.

Inzwischen gibt es in Dänemark einen Blogger, der sich „Halal Hippie“ nennt. Als Begründung führt er an, dass dies die schlimmste Beleidigung in Dänisch ist, die ein „Einwanderungs-Skeptiker“ benutzen kann. Er hatte die Idee für diese Selbstbezeichnung von Sandmonkey (einem ägyptischen Blogger, der derzeit im Untergrund zu überleben versucht und seinen Blog einstellte).

Da der Begriff aus dem skandinavischen Raum stammt, gibt es bei einer Google-Suche verständlicherweise massig „Hits“ aus dem dänisch-norwegischen Sprachraum. Daneben kann man einige wenige englischsprachige finden. In Deutsch habe ich noch nichts gesehen. Vielleicht sollten wir anfangen ihn stärker in Gebrauch zu nehmen. Er passt so schön zu den Persönlichkeiten, die sich am stärksten als Halal-Hippies erweisen – die kommen zu einem großen Teil aus der 68-er-Generation oder sind von dieser enorm geprägt. Und es erleichtert das Schreiben ungemein, wenn man nicht immer ein paar Namen anführen muss, die dann mit einem „usw.“ versehen sind.

5.5.07 23:19


Wochenend-Schaschlik

Der „lupenreine Demokrat“ – Vladimir Putin – ist wunderbar karikiert worden (ich hoffe, die Karikatur kann auf Dauer bei Sendungsbewusstsein (6. Bild)) abgekupfert werden: Karikaturist Arnould von der Georgia Straight macht aus ihm wegen der verlogenen Aussagen über sein Demokratieverständnis den Putinocchio:

Wie wohl Gerhard „Audi“ Schröder das findet?

Es sieht so aus, als wollten die Propagadalügner der palarabischen Terrororganisationen einen neuen Mythos in die Welt setzen: die Belagerung des palästinensischen Volkes. In den letzter Zeit ist eine Verstärkung der Benutzung des Begriffs festzustellen. Er hat mehrere Adjektiv-Varianten (von der politischen über die wirtschaftliche zur militärischen Belagerung). Das macht ihn nicht wahrer. Aber mit der Zeit wird er wohl so selbstverständlich werden, dass ihn nicht nur die PalAraber und ihre Fünften Kolonnen in Israel und Europa ihn übernehmen, sondern auch die gut meinenden „neutralen Beobachter“. Die Lüge muss ja bekanntlich nur dreist genug sein und oft genug wiederholt werden, damit sie zur anerkannten Wahrheit wird. Und so palaverte der Chef-Propagandist der Terror-Regierung, Dr. Mustafa Barghouti (da hatten wir doch auch mal einen Dr. in der Rolle – und gleich 1000 Jahre lang!) darüber, dass die „wirtschaftliche Belagerung“ durch die westlichen Staaten gefälligst zu enden hätte. Immer wieder schön zu sehen, dass kleine Drecksäcke auch noch meinen, sie hätten Ansprüche zu stellen. Alleine ein solches Verhalten sollte dem Westen zu denken geben und eine Negativreaktion gegenüber den Terroristen auslösen, wenn es deren Terror schon nicht macht.

Es gehört zu den Standard-Vorwürfen, dass alles, was die USA in Sachen Rechtfertigung der Invasion des Irak vorbrachte, falsch, gefälscht und gelogen war. Dummerweise gibt es immer wieder Gegenteiliges zu hören oder lesen, das aber unter den Teppich gekehrt – sprich: von den Medien und der Politik nur allzu gern ignoriert – wird. So jetzt ein Buch von George Tenet, dem ehemaligen CIA-Chef, der nun wahrlich kein Bush-Fan ist. Melanie Philipps zitiert aus einem Artikel im Weekly Standard, der anscheinend als einziger im britischen Medienzirkus diese Informationen gesehen hat: Al Qaida war ungehindert vom irakischen Regime im Irak unterwegs und hatte dort eine Art Heimstatt gefunden. Konkrete Anhaltspunkte und Belege führt Tenet für das Jahr 2002 an. Saddam hatte offenbar keinerlei Probleme, die Leute von Al-Qaida im Land zu haben und ihnen Unterschlupf zu gewähren. Von wegen „da gab es keine Verbindung“! (siehe auch Gegenstimme: Moment mal...)

CAIR ist der Meinung, dass die Muslime in den USA das Opfer-Spiel nicht gut genug betreiben: „Es gab 196 Fälle, die dem Justice Department for Muslims zu Zivilklagen berichtet wurden. Vom jüdischen Glauben gab es 1008 Fälle. Wir müssen eine viel bessere Arbeit leisten, nicht nur in der Erkennung unserer Bürgerrechte, sondern auch darin, sie der Regierung zu melden.“ Die Vorstellung, dass es auch entsprechend mehr „jüdische“ Fälle als muslimische gibt, darf es bei CAIR nicht geben. Es muss einfach so sein, dass es mehr Probleme für Muslime gibt als für Juden. Und wenn man bedenkt, dass zu diesen 196 solche gehören wie das (eingepackte) Schinkenbrot auf einem Mensatisch oder der Fall der „fliegenden Imame“, dann weiß man, mit welcher „Qualität“ man es bei muslimischen Klagen hat – wenn sie nicht selbst produziert sind.

Eine typische Verlogenheit zeigt der Noch- bzw. Ex-Knesset-Abgeordnete Azmi Bishara, dem Hochverrat und Unterstützung der Feinde Israels vorgeworfen wird und der nicht mehr nach Israel zurückkehren will, beschwert sich: „Israel versucht mir Bruch der Sicherheitsbestimmungen vor. Sie sind gegen die Ideen, für die ich werbe – demokratisches Denken, Gleichheit und ein Staat für alle Bürger.“
Aha. Dann ist das hier ein besonders starkes Vertreten dieser Ideen, als er im Libanon Ende 2005 an die Israelis gewandt ausrief: „Gebt uns Palästina zurück und nehmt eure Demokratie mit. Wir Araber sind daran nicht interessiert.“

Wieder ein Fall beunruhigender Ereignisse, die nicht berichtet werden: Pakistan spielt Atom-Anzeige herunter“, meldet die BBC – und berichtet, dass Nuklearmaterial verschwunden ist, man sich aber nach Meinung der pakistanischen Behörden und Regierung keinen Grund für Sorgen gibt. Das Anzeigen-Plakat fordert die Pakistani auf den Behörden zu melden, sollten sie „verlorenes oder gestohlenes“ radioaktives Material finden. Und es gibt ja auch niemanden in Pakistan, der damit etwas anfangen könnte, schon gar keine Jihadisten!

Ein weiteres Beispiel dafür, dass muslimische Terroristen die meisten Opfer bei Muslimen verursachen und verursachen wollen: Eine neu gebaute Mädchenschule nördlich von Bagdad wurde schon während des Baus zu einer gewaltigen Bombe, weil entsprechendes Explosivmaterial in den Bau integriert wurde. Entdeckt wurde das von US-Soldaten, weil die Zünddrähte für die Bombe in einem Haus gegenüber gefunden wurden. Die „reinen Gläubigen“ von Al-Qaida etc. sind also nichts weiter pure Mordbanden. Sie morden für ihren Allah. Wieso gibt es keinen Aufstand gegen sie, mit dem nicht extremistische Muslime sich gegen diese Variante ihre Glaubens stellen?

Die Gedanken sind frei – das dürfte alles sein, was in Bezug auf den islamistischen Terror übrig bleibt, wenn es nach den Demokraten im US-Parlament geht. Denn die haben ein Gesetz verabschiedet, das die Diskussion der Wurzeln des Islamismus unter Strafe stellt. Dann wird das Zitieren von Äußerungen des Osama bin Laden zum Zweck des Wachrüttelns genauso kriminell wie das Zitieren des Koran durch „Islamkritiker“, während dieselben noblen und glorreichen Worte des Koran von Imamen problemlos zitiert werden können, weil die ja dem Inhalt nicht kritisch gegenüber stehen. So wird ein und dieselbe Handlung dann, wenn sie zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll, zum Verbrechen. Die Halal-Hippies sind mindestens so begeistert wie die organisierten Terrorhelfer mit dem grünen Buch.
Aber bevor sich wieder welche über „amerikanische Verhältnisse“ echauffieren (oder die dieser begrüßen): In Europa braucht man keine neuen Gesetze, um so behandelt zu werden. Das jüngste Beispiel wir eventuell in Finnland finden, wo ein zur Befragung durch die Polizei einbestellt wurde. Er wird verhörte wegen „der antimuslimischen, pro-israelischen, pro-europäischen, pro-Amerikanischen Einträge“ in seinem Blog (Zitat aus der Vorladung!). Wenn pro-israelisch schon potenziell kriminell ist, dann weiß man, in welchen Zeiten wir leben. (Bei der Gegenstimme gibt es Links zu ausführlichen Berichten in Englisch.)
Sollte es aber so sein, wie inzwischen bei Gates of Vienna beschrieben wird, dass der Blogger rassistische Theorien verbreitet und deswegen von der Polizei vorgeladen wird, dann könnte man das nur unterstützen.

Wie die „humanitären Hilfen“ – sprich: Gelder an die PA unter „Umgehung“ der Hamas und der Regierung – den „Boykott“ der Terror-Regierung auf den Kopf stellen und den Terror fördern sowie die Terroristen – auch der Hamas! – stärken, kann man (auf Englisch) bei ElderofZiyon nachlesen.

6.5.07 21:49


Stoff für’s Hirn

Daniel Gordis schreibt in Abständen immer wieder Nachdenkliches über Israel, die Zustände im Land, die Araber und die Welt in ihrem Verhalten gegenüber Israel. Das sind wunderbar aufschlussreiche und Einblick in die „israelische Psyche“ gebende Gedanken, oft recht lang, aber immer lesenswert. Im Januar hat er über den Sinn des Staates der Juden geschrieben: This Place Called Hope. Unter dem Titel „Ort der Hoffnung“ steht die deutsche Übersetzung in den Nahost-Infos.

Wie viele Divisionen hat Gary Kasparow? Das fragt André Glucksman in Anspielung auf ein Stalin-Zitat und fragt weiter: Was ist Europa bereit zu tun, um frei zu sein und für seine Freiheit zu kämpfen?
Muss daran erinnert werden, dass Wladimir Putin vor der Duma im April 2005 seine Bilanz der Geschichte enthüllte und den Sturz der Sowjetunion als "die größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts" bezeichnete. Vor den Augen unsere großen Mannes konkurrieren im 20. Jahrhundert weder Auschwitz noch Hiroschima, weder die beiden Weltkriege, noch die Millionen Toten des Gulag um den Titel des größten Unglücks in der Geschichte.
Vor diesem Hintergrund sollten die Europäer sich fragen, was sie wirklich wollen. (Danke an Perlentaucher, wo das Essay in deutscher Übersetzung eingestellt wurde.)

Den Widerspruch der Behauptung des Landraubs seitens Israels, das sich aus einem „besetzten Gebiet“ nach dem anderen zurückgezogen hat, schlüsselt Claudio Casula vom Spirit of Entebbe auf. Die Kommentare sagen ein Übriges.

7.5.07 21:48


Sorgen wegen einigen UNO-Menschenrechtsrats-Kandidaten

New York, 7. Mai 2007 (übermittelt per E-Mail-Abonnement)

Heute gaben die Nichtregierungs-Organisationen UN Watch und Freedom House vor den Wahlen am 17. Mai eine gemeinsame Auswertung der Kandidaten für den UNO-Menschenrechtsrat heraus. Von den 15 Kandidaten werteten die Menschenrechtsgruppen vier als sehr qualifiziert (Dänemark, Italien, die Niederlande und Slowenien), vier als nicht qualifiziert (Angola, Weißrussland, Ägypten und Qatar) und sieben als fragliche Qualifikation besitzend (Bolivien, Indien, Indonesien, Madagaskar, Nicaragua, die Philippinen und Südafrika). Die Auswertung basiert darauf, wie die Kandidaten die Menschenrechte im eigenen Land schützen und wie sie sie bei der UNO vertreten.

„Es ist schockierend, dass autoritäre Regime wie Mubaraks Ägypten und Lukaschenkos Weißrussland für den Menschenrechtsrat kandidieren – und angesichts der Gruppenstruktur des Rates wahrscheinlich gewählt werden“, sagte Hillel Neuer, Geschäftsführer von UN Watch. Oblwohl die Mitglieder von der UNO-Vollversammlung auf Basis ihrer Menschenrechtsgeschichte und –Verpflichtungen gewählt werden sollen, steht jeder Kandidat nicht im Wettbewerb mit allen anderen, sondern nur mit denen seiner eigenen UNO-Regionalgruppe. Von den fünf Regionalgruppen im Rat hat derzeit nur eine – die westliche Gruppe – mehr Kandidaten als verfügbare Sitze. „Wir würden gerne vor dem 17. Mai sehen, dass mehr qualifizierte Kandidaten antreten, und wir drängen alle die Menschenrechte unterstützenden Staaten, dass sie nicht für die autoritären Regime stimmen, die derzeit kandidieren“, fuhr Neuer fort.

Gleichzeitig veröffentlichte UN Watch seinen neuesten Bericht, „Dawn of a New Era?“ (Beginn eines neuen Zeitalters?), die Auswertung des UNO-Menschenrechtsrates und sein Jahr der Reform. Dieser Bericht bewertet die den aus 47 Mitgliedern bestehenden Rat, der dem ersten Jahr seines Bestehens entgegen sieht, im Licht der Maßstäbe, die vom ehemaligen Generalsekretär Kofi Annan gesetzt wurden: Setzt sich der Rat aus Mitgliedern zusammen, die eine solide Geschichte der Verpflichtung zu den Menschenrechten haben, und hat er die Politisierung und Selektivität vermieden, die seinen Vorgänger, die UNO-Menschenrechtskommission so sehr in Misskredit gebracht hat?

„Leider“, sagte Neuer, „mussten wir beide Fragen mit Nein beantworten. Dem Rat gehören weiterhin einige hartnäckige Menschenrechtsverletzer an, darunter China, Kuba, Russland, Pakistan und Saudi-Arabien; er hat bisher die schlimmsten Missbräuche in der Welt ignoriert, während wiederholt nur Israel verurteilt wurde. Außerdem geht die Bewegung dahin die bestehenden unabhängigen Menschenrechtsmechanismen der UNO eher zu erodieren als zu stärken.“

Die gemeinsame Auswertung und der Bericht stehen auf der Internetseite von UN Watch zur Verfügung (in Englisch).

7.5.07 22:53


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