HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

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Rückkehr von der ‚Front’

Da ist man mal eine Woche weg – in Israel – und schon verpasst man beinahe einiges. Wenn ich nicht bei Freunden gewohnt hätte, wäre ich wohl von der Welt und Informationen ziemlich abgeschnitten gewesen. Aber so war wenigstens zu erfahren, was mit am Wichtigsten im Land war: das Herr Katzav noch mal mit einem blauen Auge davon kam und die Empörung darüber; dass die IDF in Nablus wieder mal selbst aufräumen musste – aber nicht, was sie dabei im Einzelnen fand (z.B. die Teddybären mit dem Sprengstoff im Bauch – wer die wohl zu ihrem Bestimmungsort bringen sollte?) und dass der neue britische Premier gleich seinen ersten Terrorproben ausgesetzt wurde. Nicht zu vergessen der Beginn der ersten Saison der israelischen Profi-Baseball-Liga.

Auch im Nachhinein betrachtet war es zum Glück eine eher ruhige Woche. Die heißeste des Jahres in Israel, selbst in Jerusalem war es deutlich über 30 Grad und die Luft stand. Wirklich unternehmen kann man bei diesem Wetter nicht viel. Bis Freitagabend gegen halb zehn, da kam Westwind auf und sorgte für willkommene und äußerst angenehme Abkühlung, so dass am Samstag sehr schön im nahe gelegenen Park ein Kindergeburtstag gefeiert werden konnte.

Bei der Ausreise muss man davon ausgehen, dass man mehr als gründlich gefilzt wird, wenn sich Elektrisches und Elektronisches im Gepäck befindet: Ladekabel und -geräte für Fotoakkus und Handy, Ersatzakkus, eine kleine mobile Festplatte für die Sicherung der Fotos, ein Laptop (samt Kabel natürlich), ein Reisewecker, Speicherkarten für die Kamera und ein USB-Stick. Das wird mehrfach genauestens unter die Lupe genommen.
Aber dann kann es auch passieren, dass man in der „ewig“ langen Schlange vor dem Check-in-Schalter steht, der sich um zwei weitere Ecken befindet, von einer offiziell und mit einem entsprechenden Ausweis versehenen Person angesprochen wird und als alleine Reisender zu hören bekommt: „Würden Sie mir bitte folgen. Security.“ – um dann von dieser Security einfach direkt vor dem Check-in-Schalter „abgestellt“ zu werden und einen guten Flug gewünscht zu bekommen! DAS dürfen sie gerne regelmäßig mit mir machen, es sparte rund 45 Minuten Wartezeit!

2.7.07 14:08


Eine Säule des Rechtsstaats

Neben den Gerichten ist die Polizei eine der wichtigen Säulen des Rechtsstaat. Sie hat auch die Aufgabe, Recht und Gesetz durchzusetzen. Oder nicht?

Wenn die israelische Polizei gegen arabische Rechtsverletzer vorgeht, dann stehen Medien und Menschenrechtler Schlange, um das Unrecht zu bejammern, das an den Arabern begangen wird. Geht die israelische Polizei zu Gunsten von Arabern gegen Israelis vor, dann herrscht Schweigen. Fälle, wo die israelische Polizei zu Gunsten von Arabern Israelis ihr Recht vorenthält, finden im deutschen Mediendschungel gar nicht statt.

Im südlichen Jerusalem gibt es ein Grundstück, das 1972 von einem armenischen Christen an einen Amerikaner verkauft wurde. 1992 erwarb es ein Israeli, der sich vorher sehr genau mit der Geschichte der Besitzverhältnisse beschäftigt hatte. Daraufhin wurde dieses Grundstück von einer arabischen Familie besetzt, die gefälschte Dokumente vorlegte, um zu „beweisen“, dass der Besitzer das Grundstück nicht rechtmäßig erworben hat. Dieser konnte das überzeugend widerlegen.

Die Polizei weigerte sich das Grundstück ohne Gerichtsbeschluss zu räumen. 15 Jahre brauchte der Eigentümer des Grundstücks, um diesen Gerichtsbeschluss zu bekommen. Jetzt hatte die Polizei bestimmt, dass er den Einsatz bezahlen soll – und dass er nur einen Tag hat, den Einsatz durchführen zu lassen. Er soll die Kosten für 30 Polizisten aufbringen, um sich illegal in Israel aufhaltende Gesetzesbrecher von seinem Grundstück zu entfernen. Gericht und Polizeisprecher wollten jeweils, dass der andere erklären sollte, wieso der Grundstückseigentümer den Einsatz bezahlen soll.

Als ob es nicht reicht, dass die Durchsetzung von Recht und Ordnung nach 15 Jahren gerichtlichen Kampfes auch noch privat bezahlt werden soll, wurde heute verhindert, dass Unterstützer des Grundstückseigentümers bei der Räumung halfen – sie wurden von der Polizei vor dem Grundstück aufgehalten. Die illegalen Besetzer haben gegen Zahlung von 10.000 Schekeln einen Aufschub der Räumung erreichen können. Jetzt muss der Grundstückseigentümer wieder auf einen neuen Räumungstermin warten.

Israel ist ein Rechtsstaat – man könnte aber auf die Idee kommen, dass er einer ist, der Ex-Präsidenten und -Premierminister vor Strafverfolgung und Gefängnis schützt und arabischen Illegalen den Vorzug vor den eigenen jüdischen Staatsbürgern gibt. Umgekehrte Fälle – wenn ein Araber seine Ansprüche gegen einen Juden durchsetzt/durchsetzen muss – erhalten internationale Aufmerksamkeit und werden zügig gelöst.

Wer wird also in Israel diskriminiert? Araber? Nö, wenn schon derart grob, dann eher Juden!

2.7.07 22:23


Friedenslager-Geschwafel

In Heppenheim wurden gerade Schüler über den Nahost-Konflikt und Krieg und Frieden allgemein „gebildet“. Von einem Israel, denn die eigenen sich besonders gut für gutmenschliche Verdrehungen und Propaganda. In diesem Fall von Reuven Moskovitz, der als 15-jähriger nach „Israel, das damals noch Palästina hieß“ ging. Ein wahrlich friedensbewegter Mann, der israelische Verteidigung gegen Terror und Massenmord mit eben diesen beiden gleich setzt. Wie auch sonst, sonst wäre man ja nicht friedensbewegt.

“Krieg ist keine Lösung“ – DIE Hohlphrase der Friedensbewegung schlechthin – darf natürlich auch nicht fehlen. Leider hat der gute Mann vergessen, dass es dazu mehr als eine Partei braucht. Und diese zweite Partei – die pal-arabische – hat bisher alles getan, um keinen Frieden machen zu müssen, sondern die Lösungsversuche lediglich als Mittel der Kampfführung und Möglichkeit zur Ausweitung der Gewalt gegen den jüdischen Staat benutzt. Für Friedensbewegte natürlich kein Grund stutzig zu werden, im Gegenteil. Es lebe der Dialog mit Mördern und Terroristen, wir werden sie schon weich reden. Wie die Vergangenheit ja eindeutig beweist.

“Jemand, der im Krieg stirbt, ist kein Held. Er ist bloß tot.“ Ein Held dagegen ist, „wer seinen Feind zum Freund macht“. Klar, hehre Worte und Prinzipien. Dummerweise vergisst Herr Markovitz auch hier, dass es dazu letztlich zwei braucht. Im Übrigen finde ich nicht, dass ein Gefallener nur tot ist und sonst nichts. Er persönlich, ja. Trotzdem kann er ein Held sein. Als Jordanien 1967 Israel bombardierte und mit Artillerie beschoss, musste die israelische Armee die Bevölkerung verteidigen. In Jerusalem gibt es ein Museum auf dem „Ammunition Hill“, wo die Israelis die meisten Verluste beim Kampf um Jerusalem erlitten. Die Schilderungen des Kampfes und dessen, was einige Soldaten dort taten, sind meines Erachtens schon heldenhaft, egal, was friedensbesoffene „alles Kämpfen ist böse“-Vertreter meinen. (Links steht ein Zitat an Deutschland, das nicht nur für Deutsche gelten sollte!)

„Deutschland und Europa haben Angst vor einer islamistischen Bedrohung, fangen deshalb an, sich dagegen zu rüsten.“ Dies führe zu Kontrollen, Einschränkungen und schüre Aggressionen. „Es liegt an Euch“, mahnt Moskovitz die Schüler, „den friedlichen Weg des Dialogs weiterzuführen.“ Sagt der große Friedensstifter aus Nahost. Wo sind sie denn mit ihren Dialogen gelandet? Wann immer Dialoge geführt wurden, wurde das Ergebnis von den PalArabern missbraucht. Die islamistische Bedrohung ist real, Herr Markovitz. Mit Dialog allein kommt man da nicht weiter, es müssen auch Konsequenzen gezogen werden. Die Aggressionen, die da angeblich geschürt werden, sind auf einer Seite zu suchen, die für sich in Anspruch nimmt die Welt beherrschen zu wollen und zu müssen. Eine Seite, die aggressiv gegen die moderaten Stimmen in ihren eigenen Reihen vorgeht. Eine Seite, die Dialog als Schwäche des den Dialog Suchenden definiert und schlichtweg lügt. Die große Masse dieser Seite ist nicht so; aber die Wortführer, die müssen endlich in die Schranken gewiesen werden, damit Dialog im eigentlichen Sinne möglich ist und nicht ständig nur Dialüg am Zuge ist.

Am „besten“ war die Einleitung des Artikels, der zweite Absatz: „Israel ist in ständiger Alarmbereitschaft. Die Menschen haben Angst vor Selbstmordanschlägen. Angst haben auch Israels Nachbarn. Die Palästinenser fürchten israelische Luftangriffe und sind hinter Mauern und Stacheldraht eingesperrt.“
“Angst vor Selbstmordanschlägen“ – ja warum eigentlich nicht? Allerdings habe ich diese Angst anders erlebt, als ich jetzt in Israel war: als reine Vernunft. Angst macht panisch, lässt unreflektiert handeln. Was ich vor Busbahnhöfen, Einkaufszentren, Restaurants und Hotels gesehen habe, war keine Angst. Es war die reine Vernunft. Die Israelis gehen nicht panisch mit der Bedrohung um, sondern rational. Ständige Alarmbereitschaft in gewissem Sinne ja: Man ist aufmerksam. Mehr nicht. Was für ein Zustand ist es denn auch, wenn man immer damit rechnen muss, dass eine Bombe hoch geht, weil ein gehirngewaschener PalAraber oder sonstiger Muslim-Extremist sich zu seinen vermeintlichen Jungfrauen befördert?

Die Gleichsetzungen des Herrn Moskovitz sind eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes. Warum hören die PalAraber nicht einfach mal auf zu bomben? Dann flögen keine IDF-Jets mehr! Wenn sie aufhörten zu morden und sich darauf konzentrieren würden eine funktionierende Zivilgesellschaft aufzubauen, würden die Mauern und Zäune nicht nötig sein, hinter denen sie sich eingesperrt fühlen.

Aber so weit denken friedensbesoffene Weltverbesserer nicht. Denn dann könnte nicht der Westen für alles verantwortlich gemacht werden, was in der Welt schief läuft. Dann müsste man zugeben, dass die PalAraber nicht die eigentlich harmlosen und unschuldigen Opfer sind, zu denen man sie hier unbedingt stilisieren will.

Nein, Herr Moskovitz: Helden gibt es auch im Krieg – leider sind die meisten davon wegen ihrer Heldentaten nicht mehr am Leben. Und Dialog ist nur dann Dialog, wenn beide Seiten ihn als solchen führen und ein für beide Seiten annehmbares Ergebnis erzielen wollen. Das ist dummerweise auf der Seite der Terroristen nicht zu finden. Und so muss Israel sich weiter verteidigen, Schutzmaßnahmen ergreifen und muss Deutschland und Europa sich vorbereiten die Islamisten einzuschränken. Sonst sind wir beim Dialüg und beim politischen und gesellschaftlichen Selbstmord angelangt, den die Terroristen und Islamisten als Sieg feiern werden. Auch wenn Sie das nicht deren Sieg nennen werden wollen.

4.7.07 10:59


Flüchtende und das wirkliche Leben

Es gibt Leute, die geben auf und flüchten sich an vermeintlich sichere Orte. Andere stellen sich den Problemen und versuchen sie zu lösen. Welches Lebensgefühl dazu gehört und wie Eltern ihre nachdenklichen, diskutierenden Kinder erleben – in Israel – hat Daniel Gordis ausführlich beschrieben. Dabei schreibt er gewissen Leuten etwas ins Stammbuch, was von ihnen zu halten ist, die sich aus der Gesellschaft zu schleichen versuchen und doch immer noch das große Wort führen wollen. Die damit auch verbundene Sorge drückt sich schon im Titel aus. Glaube. Und sei mutig. Und komm heim. - wobei der letzte Teil „komm heil heim“ oder „komm gesund heim“, manchmal wohl auch „komm lebend heim“ heißen kann.
4.7.07 19:55


Ein Rechtsstaat manipuliert

Die Farce um das illegal besetzte Grundstück in Jerusalem geht weiter. Der Eigentümer, Yitzhak Hershkovitz, hatte für die Dienste der Polizei bezahlt, jetzt soll das nicht genug gewesen sein – die Polizei war nur bereit zwei Ordnungshüter abzustellen, die zusehen, aber nicht eingreifen. Darüber hinaus sagt der Gerichtsbeschluss ausdrücklich: Die Räumung wird nicht von Polizei oder Gerichtsvollzieher durchgeführt. Toller Rechtsstaat!

Am Montag hielt die Polizei (wie berichtet) Hershkovitz und seine Helfer auf, als sie das Grundstück betreten wollten. Ein neuer Gerichtsbeschluss verschob die Räumung auf den 5. Juli. Nur Stunden später hatten die illegalen Siedler eine gerichtliche Anhörung für den 9. Juli erwirkt. So lange wird der Eigentümer weiterhin sein Grundstück nicht betreten dürfen. Der Anwalt der illegalen 10 Erwachsenen und 40 Kinder verlangte von Hirshkovitz $15.000 dafür, dass sein Klient das Grundstück verlässt – der Klient aber will von einem solchen Angebot nichts wissen. Darüber hinaus meinte der Anwalt: „Ich kann dafür sorgen, dass das hier noch Jahre weiter geht.“

Das Verhalten des Anwalts kann man als unanständig bewerten, aber er vertritt nur seine Klienten (selbst wenn er dabei lügen sollte). Nicht verständlich ist das Handeln der israelischen Justiz und ihrer Ausführungsorgane. Ein Gericht beschließt eine Räumung und sogar rückwirdende Miete und Entschädigung durch die illegalen Besetzer; aber dann wird ebenfalls gerichtlich entschieden, dass dies nicht vom Staat durchgesetzt wird? Wer sollte sich motiviert fühlen ein solches Urteil anzuerkennen?

Ein Sprecher der Jerusalemer Polizei ist „mit dem Fall nicht vertraut“. Die Stadtverwaltung sagt, sie habe mit Räumungen nichts zu tun, das sei Sache der Polizei. Verwaltungssprecher Tenenmbaum erklärt: „Normalerweise ist das der Job der Polizei oder der Armee. Es ist nicht vorgesehen, dass sie dafür bezahlt werden. Es ist nicht vorgesehen, dass die Stadtverwaltung Räumungsbefehle ausführt.“

Im umgekehrten Fall geht das anders, immer, nicht nur in dem folgenden Fall: Als im Frühjahr in Hebron jüdische Siedler ein Haus kauften und einzogen, wurden sie in Null-Komma-Nichts von der Polizei und Armee da wieder raus geholt. Auf die pure Behauptung hin, die Kaufurkunde sei gefälscht. Da wurde nicht mit Gerichtsbeschlüssen herummanipuliert oder nach Recht und Ordnung gefragt, sondern gehandelt – gegen Juden. Das stinkt gewaltig. Nach Diskriminierung von Juden durch die israelische Justiz, Polizei und Verwaltung zu Gunsten von illegalen im Land befindlichen Arabern. (Aber Darfur-Flüchtlinge werden wieder abgeschoben!)

5.7.07 13:22


Demokratie nach Gutsherrenart und Prinzipien für nichts

Immer wieder bestätigen europäische Spitzenpolitiker, wie wenig sie von Demokratie halten und was sie in der EU vorhaben. Gerade erst wieder Claude Juncker gegenüber einer belgischen Zeitung:

Ich bin erstaunt über die, die Angst vor dem Volk haben: Man kann immer erklären, das, was im Interesse Europas ist, im Interesser unserer Staaten ist... Bei Großbritannien ist das anders. Natürlich wird es einen Transfer von Souveränität geben. Aber wäre es intelligent die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung auf diese Tatsache zu lenken? Es gibt eine einzeln legale Persönlichkeit für die EU, den Vorrang des Europäischen Gesetzes, eine neue Architektur für die Außen- und Sicherheitspolitik; es gibt enorme Ausweitungen in den Feldern der EU-Kräfte, es gibt den Grundrechtekatalog.“

Mit anderen Worten: Ihr Politiker, belügt eure Völker, indem ihr ihnen nur die halbe Wahrheit sagt. Sagt ihnen nur das, was sie gut finden werden. Alles andere verschweigt.

Das ist es also, was wir vom EU-Vertrag halten müssen. Oliver Marc Hartwich nennt es in der Überschrift seines Berichts hierüber „arglistige Täuschung“ und bescheinigt Juncker „Demokratie nach Gutsherrenart“.

Ich würde da andere Kaliber auffahren. Das ist ein glatter Versuch von Betrug. Was das für die Demokratie bedeutet? Dass sie nicht mehr allzu doll statt findet – die Herrschaften in den Regierungssesseln beschließen und alles hat zu folgen. „Eine uninformierte Wählerschaft, die versucht ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen, ist nicht Demokratie in Vollzug, sondern Ratespielchen“, schrieb ein Journalist im Guardian (um dann festzustellen, dass es Aufgabe der Politiker ist das zu erledigen und wir schön Ja und Amen zu sagen haben. (Mehr zum neuen „EU-Vertrag“ beim EU Referendum (auf Englisch.)

Diese prinzipientreue und von ethischen Motiven geleitete EU ist nicht nur auf diesem Gebiet voll auf Kurs. Sie ist ja sooo sehr darum bemüht staatlichen Massenmördern und Selbstbereicherern das Handwerk zu legen. Wann das endlich mal so weit ist, zeigt der zimbabwische Diktator Robert Mugabe – bzw. wie viel passieren muss, damit die EU endlich konsequent ist und einen solchen Mann zur unerwünschten Person belegt. Eigentlich ist beschlossen worden, dass der Typ in EU-Europa nicht einreisen darf. Eigentlich. Denn Portugal will den Mann zu einem Gipfel der EU im Dezember einladen – und hofft, dass er nicht kommt.

So viel zu den Prinzipien der EU und ihrer auf Werten gründenden Politik!

Wieso soll dieser Mordbanden-Chef überhaupt kommen? Das spricht Bände: Es sieht so aus, dass andere afrikanischen Staatschefs den EU-Afrika-Gipfel boykottieren werden, wenn Mugabe nicht eingeladen wird. Und das spricht doch eigentlich nicht für diese Staatschefs – warum sagt man dann nicht: Okay, dann machen wir keinen Gipfel, ihr könnt alle Zuhause bleiben. Wenn ihr nicht wollt, wir müssen nicht darüber sprechen, welche Summen wir euch noch alle in den korrupten Hintern stecken. Schließlich seid ihr diejenigen, die etwas von uns wollen, nicht umgekehrt.

Aber so weit sind sie nicht in der EU. Da lässt man sich von Bittstellern unter Druck setzen, statt sie einzunorden. Und da ist es egal, welche Prinzipien man eigentlich hoch halten sollte. Die kippt man schnell mal über Bord, damit die Despoten sich wohl fühlen und ihren Willen bekommen. Hurra, wir kapitulieren! Wir haben richtig Spaß am Einknicken! Wir machen uns zu den Deppen des Globus und sind noch stolz drauf!

5.7.07 18:45


Die Logik des ‚Red Ken’

Gott bewahre uns vor weiteren solchen Idioten!

Ken Livingston bleibt seiner Linie treu und macht alle dafür verantwortlich, dass es den islamistischen Terror gibt, nur nicht die Islamisten. Britische „Islamophobie“ verursacht den grünen beflaggten Terror. Die Hauptverantwortung liegt bei der britischen Regierung und ihrem US-Verbündeten, insbesondere George W. Bush., weil dem Terror der Krieg erklärt wurde statt mit ihm zu kuscheln.

Wie islamophob gerade Großbritannien ist, beschreibt die New York Post in ihrem verlinkten Artikel: Großbritannien und ein paar weitere westliche Demokratien sind die einzigen Orte der Welt, wo Muslime aller Überzeugungen ihren Glauben in voller Freiheit praktizieren können. Die Hamas und die Hisbollah sind in Großbritannien stark präsent; die Islamische Befreiungspartei, in allen muslimischen Ländern verboten, hat ihren Hauptsitz in London. Pro-Hamas- und Pro-Hisbollah-Militante haben fast jeden Abend im britischen Fernsehen ihre Auftritte. Der „Oberste Führer“ der Islamischen Republik Iran betreibt in London ein „persönliches Büro“ mit doppelt so viel Personal wie die offizielle iranische Botschaft.

Da müssen die Muslime in Großbritannien wirklich allen Grund haben Terroristen zu werden! Sie werden absolut unterdrückt!

Kenneth Livingstone kann man keinen Vollidioten mehr nennen – man täte den Vollidioten Unrecht. Dieser Mann ist ein Verbrecher, denn er weiß, was er da treibt.

5.7.07 18:47


Meinungsfreiheit? Bitte nicht in Europa!

Was darf man in EU-Europa glauben und was nicht? Mal sehen – ein Beispiel ausführlich, die anderen zusammengefasst.

Man darf – nein, muss! – die Evolutionslehre für wahr halten. Das ergibt sich aus Reaktionen, die sich zum Beispiel in Hessen abspielten, nachdem „heraus kam“, dass in einer freien Schule in Gießen auch die Schöpfungslehre im Biologieunterricht vorkam. Was für ein Verbrechen! Wirrstes Beispiel für unreflektiert pawlowsche Reflexe der Evolution-ist-alleine-wahr-Vertreter ist eine Bemerkung der hessischen Kultusministerin Karin Wolf; sie ist der Meinung, dass die Schöpfungslehre im Biologieunterricht durchaus behandelt werden könnte. Dies mache junge Menschen sensibel und wachsam „gegenüber den unwissenschaftlichen und inakzeptablen Vorstellungen der Kreationisten“. Die letzte Bemerkung ist schon ziemlich heftig, wenn nicht boshaft, denn eine ganze Reihe „Kreationisten“ lehren und forschen an herausgehobenen Positionen deutscher Universitäten. Die einfach als „unwissenschaftlich“ abzutun, ist schon starker Tobak.

Viel interessanter ist aber die Reaktion der übrigen Parteien im hessischen Landtag, der sich einige CDU-Abgeordnete anschlossen. Die gehen gar nicht erst darauf ein, dass die Ministerin die „Kreationisten“ als Idioten abtut und mit Hilfe der Schulen dies der jungen Generation auch einbläuen möchte. Nein, da heißt es, sie wolle uns „hinter den Erkenntnisstand der Aufklärung zurückfallen“ lassen (SPD), sie wolle „jenseitige Debatten führen“ (Grüne) und der „Missionsdrang der Ministerin“ kollidiere mit der Landesverfassung (FDP). (Informationen entnommen idea Spektrum Nr. 27/2007, S. 6)

Fällt etwas auf? Es geht nicht um Auseinandersetzung mit der Sache. Keine der drei Abgeordneten-Wortmeldungen hatte auch nur ansatzweise etwas mit der tatsächlichen Aussage der Ministerin zu tun. Lass das Wort „Schöpfungslehre“ fallen, und du bekommst wüsteste Beschimpfungen, dir wird Verfassungsbruch und –feindlichkeit unterstellt und du bist ein Extremist, der weggesperrt gehört. Inhaltliche Auseinandersetzung? Nada. Das ist wohl eher ein Zeichen dafür, dass keine Argumente vorhanden sind, um der konkurrierenden Theorie entgegentreten zu können. Sind die wirklich so unsicher, was ihre eigenen Standpunkte angeht? Und wer bringt uns hinter die Aufklärung zurück, derjenige, der Theorien auf- und zur Diskussion stellt, oder derjenige, der Diskussion und sachliche Auseinandersetzung verweigert und unterdrückt?

Was diesen Konflikt angeht, so ist im Europarat (47 Mitgliedsstaaten) ein Entwurf eingebracht worden, mit dem die Evolutionstheorie als offizielle Ideologie Europas zementiert werden soll; damit sollen die europäischen Regierungen darauf festgelegt werden „Kreationismus“, Vorstellungen einer „jungen Erde“ und „intelligent design“ zu bekämpfen. (Nicht alles zu tun, um diese zu widerlegen, nein: BEKÄMPFEN!) Solche Meinungen seien „undemokratisch“ und eine „Bedrohung der Menschenrechte“. Eine plausible Erklärung, wie das sein kann, fehlt. Aber „die Akzeptanz der Wissenschaft der Evolution ist entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaften und unserer Demokratien“ – aha.

Über diesen Entwurf wurde im Juni nicht abgestimmt, weil er zurück ins entsprechende Komitee geschickt wurde. Da wird er wohl nicht bleiben, sondern wieder kommen. Aber es ist ei paar Christdemokraten und vor allem den osteuropäischen Mitgliedern des Europarats zu verdanken, dass diese totalitäre, undemokratische und der Meinungsfreiheit zuwider laufende Resolution jetzt noch nicht verabschiedet wurde. Das „alte Europa“ (D. Rumsfeld) ist zu fortschrittlich, um andere Meinungen zuzulassen.

Wie man auch in anderen Bereichen sehen kann: In Deutschland ist es ein Verbrechen zu glauben, dass Abtreibungen so mörderisch sind wie der Holocaust (weshalb ich persönlich diesen Vergleich für nicht angebracht halte, ist ein anderes Thema) ein Verbrechen ist (und mit Holocaust-Leugnung gleich gesetzt wird!); genauso seine Kinder Zuhause unterrichten zu wollen (Adolfs verbrecherische Ansichten werden halt nicht alle für falsch erklärt). In Frankreich ist die Aussage „homosexuelles Verhalten gefährdet das Überleben der Menschheit“ genauso ein Verbrechen wie die Ausgabe von Suppe mit Schweinefleisch an Arme. In Belgien darf man sich nicht gegen ungehinderte Zuwanderung aussprechen, das ist ein Verbrechen. Und auch in Schweden wandert man ins Kittchen, wenn man Homosexualität als nicht Gott gewollt bezeichnet.

Meinungsfreiheit wird unterdrückt. Jedenfalls, wenn sie von gewissen Toleranzvorstellungen abweicht, gewisse Wissenschaftsideologien in Frage stellt und Gott ins Spiel gebracht wird. Letzteres geht schon mal gar nicht mehr, das wirft uns auch hinter die Aufklärung zurück. Dass sich diese Gesellschaft ein Armutszeugnis ausstellt, indem sie abweichende Meinungen verbietet und kriminalisiert, scheint den Vertretern dieser Intoleranzen, die sich selbst sonst immer als tolerant darstellen und von allen und jedem Toleranz einfordern, nicht in den Sinn zu kommen. Dass Holocaust-Leugnung unter Strafe steht, ist angesichts der horrenden Gräuel der Shoa verständlich – aber Sinn macht es nicht, sondern liefert den Holocaust-Leugnern Munition für ihr Märtyrerdasein.

Meinungsfreiheit geht nur so weit, wie die „Toleranten“ es zulassen. Die EU-Europäer wollen das in Gesetzesform gießen. Und wehe, man sagt ihnen, dass sie damit ihre Intoleranz beweisen. Das ist dann rassistisch, undemokratisch, extremistisch, verfassungsfeindlich, homophob und islamophob, unwissenschaftlich und kriminell.

Willkommen in Europa! Der Meinungsdiktatur!

6.7.07 13:45


Wo sind die Rassisten?

Erstaunlich. Es sind doch immer eingewanderten Muslime und ihre Verbandsvertreter (abgesehen von den Halal-Hippies), die diskriminiert werden und „Rassismus“ und „Islamophobie“ brüllen, wenn man ihnen mal sagt sie sollten sich integrieren und unsere einheimischen Vorstellungen und Werte seien das, woran sich man sich hier orientieren sollte.

In Dänemark sehen das offenbar gewisse Kreise anders. Kurz ausgeholt: Grönland ist Teil Dänemarks. (Ur-) Einwohner Grönlands (Inuit) sind dänische Staatsbürger. Sie haben aber an keinem Kreuzzug teilgenommen oder sonst eine der Aktionen gegen Muslime gestartet, wie sie immer als Rechtfertigung muslimischer Gewalt herhalten müssen.

Nichtsdestotrotz sind die Inuit seit einiger Zeit Angriffen von in Dänemark lebenden Muslimen (vor allem arabischer und somalischer Herkunft) ausgesetzt, die sie massiv bedrängen, mit Steinen bewerfen und ihnen sagen sie sollten dorthin gehen, wo sie hergekommen sind. Eine enorme Zahl an Wachleuten musste zu den Feierlichkeiten zum grönländischen Nationalfeiertag abgestellt werden, damit es keine Übergriffe durch „Jugendliche“ gab. Der Vorsitzende der Multikulturellen Vereinigung in Gellerup sagte, „die Angriffe seien von Ignoranz und Vorurteilen verursacht und weil die jungen Araber und Somalis leichte Ziele suche, die sie angreifen könnten, um anderen Gruppen eine Botschaft der Stärke zu vermitteln“.

Was für ein Mut! Sind diese Jugendlichen nicht Superhelden?

Sie suchen sich gerne die aus, die sich nicht wehren oder nicht wehren können. Beispiele dafür finden sich auch in Deutschland. In Berlin wurde jetzt erst wieder eine Lehrkraft von einem ehemaligen Schüler zusammengeschlagen. In Neukölln werden anscheinend für das neue Schuljahr private Wachleute angeheuert, um in Schulen für Ordnung zu sorgen – und dafür, dass ehemalige Schüler (erkennbarer Ethnik!) keine aktuellen Schüler attackieren.

Erstaunlich, dass der Rassismus der Rechtsextremen so viel Wind macht (zum Glück!) – aber der von anderen, insbesondere von Leuten einer ganz gewissen Religionszugehörigkeit – keine Rolle spielt. Im Gegenteil: Wenn man darauf aufmerksam macht, muss man damit rechnen Ärger zu bekommen. Von den Tugendwächtern des Westens, die einen dann ganz schnell in die rechtsradikale Ecke stellen und so denjenigen zum Rassisten stempeln, der auf Rassismus aufmerksam macht! Schöne neue Welt Europa!

6.7.07 15:29


Schaschlik

Äquidistanz“ beherrscht die Berichterstattung immer dann, wenn es um „schrille Töne“ geht. So scheint es jedenfalls, wenn darin die Amerikaner (oder die Israelis) verwickelt sind und solche Töne zu hören waren. Welche schrillen Töne allerdings die Amerikaner von sich gegeben haben sollen, berichtete das ZDF am Montag in seiner heute-Sendung von 19 Uhr nicht. Ich kenne dummerweise nur „schrille Töne“ aus Moskau. Macht ja nichts; denn es sind halt solche gefallen und genauer muss die deutsche Medienlandschaft ja nicht werden, sonst könnte noch jemand auf die Idee kommen, die Amerikaner wären nicht und die Russen alleine schrill. Und das muss ja verhindert werden, sonst kommt das Amerika-Bild ins Wanken.

Ehud Olmert lavierte herum und drückte sich vor den Gedenkfeiern zum Ausbruch des Zweiten Libanonkrieges. Begründet wird es mit den „notwendigen Sicherheitsvorkehrungen“, die er den Familien der Gefallenen nicht zumuten will. Wie lächerlich das ist, zeigte die Anwesenheit von Dalia Itzik (amtierende Staatspräsidentin und Präsidentin der Knesset), Verteidigungsminister Ehud Barak, Oppositionsführer Benjamin Netanyahu, Generalstabschef Gabi Aschkenasi und dem früheren Minister Amir Peretz (der war gar nicht eingeladen) sowie Ex-Generalstabschef Dan Halutz. Letztere hatten wenigstens den Mumm sich den Familien zu stellen. Olmert nicht.

Ein Hofnarr in Aktion: Israel soll den Terroranschlag gegen die UNIFIL-Truppen verübt haben, bei dem 6 spanische und kolumbianische Soldaten getötet wurden – so der syrische UNO-Botschafter Bashar Jaafari. Weil er vor einigen Monaten behauptet hatte, Israel liefere der Hisbollah Waffen, meinte Israels Botschafter Dan Gillerman, Jaafari entwickle sich zum „Hofnarren“. Treffend. (Information der beiden Meldungen aus dem Newsletter von Israel heute vom 3.7.07.)

Es gibt in den westlichen Gesellschaften anscheinend eine Tradition Böcke zu Gärtnern zu machen. Hier wieder so ein Beispiel, auf das die Achse des Guten aufmerksam macht: Da soll die Rosa-Luxemburg-Stiftung an der Aufarbeitung des SED-Unrechts mitarbeiten – ausgerechnet eine Institution also, die in der Vergangenheit den Tätern reichlich Podium bot und das auch weiterhin vor hat. Man stelle sich vor, eine Stiftung der NPD würde an der Aufarbeitung des Holocaust beteiligt werden. Da würde eine Protestwelle losgetreten, die einen Tsunami harmlos aussehen lassen würde. Aber am linken Rand, da ist das möglich!

Alan Johnston ist wieder frei. Er war der am längsten von palästinensischen Entführern festgehaltene Auslands-Korrespondent. Das Committee to Protect Journalists (CPJ, New York) gab sich erleichtert und fordert die harte Bestrafung der Entführer. Wie wäre es, wenn diese Leute mal auch auf andere Entführungen eingingen?

Kirchen machen sich immer besonders gut als Beispiele – besonders wenn sie ihren Glauben missbrauchen und ihre Bibel nicht richtig kennen, aber trotzdem große Politik machen wollen. So jetzt wieder bei der United Methodist Church in New England, dem Nordwesten der USA: Die haben eine Resolution verabschiedet ihre Investitionen aus Firmen abzuziehen, die mit Israel Geschäfte machen. Wegen der Lage im Gazastreifen. Kein Wort übrigens von Verantwortung der Palästinenser für sich selbst oder so. Nein, alleine Israel kriegt auf die Mütze. Tolle Christen!

Hamas kann man wohl zu Fug und Recht als faschistisch bezeichnen, denn sie agiert wie die Nazis: In ihren Sommercamps trainieren sie Kinder zwischen 8 und 17 Jahren an Waffen und bilden sie in Hetze gegen Israel, die USA und die Fatah aus – und alles schön abgeschirmt, damit die Eltern möglichst wenig mitkriegen. Die Werbung für die Camps erzählt in den Moscheen (wo sonst!) nur davon, dass die Kinder über den Islam lernen würden. Einige Eltern haben trotzdem mitbekommen, was da läuft und ihre Kinder aus den Camps geholt.

Die Traumtanz-Diplomaten setzen weiterhin auf die Tyrannen und Terrorhelfer. Diesmal ist der dänische Außenminister an der Reihe: Er betont die Rolle Syriens beim Frieden im Nahen Osten und wie wichtig Syrien für Frieden dort ist. Na ja, Recht hat er schon, aber nicht so, wie er es meinte. Denn wenn Syrien einfach mal seine terroristischen Unterstützeraktivitäten einstellen, sich aus dem Libanon heraushalten und die Iraker in Ruhe lassen würde, dann wäre der Beitrag für einen friedlicheren Nahen Osten geleistet.

Noch irgendjemand, der weiterhin die Mär vom armen, verzweifelten, ungebildeten Selbstmordattentäter verbreiten will? Sieben der acht Verdächtigen der versuchten Anschläge in Schottland und London sind Ärzte!

Bin Laden in Türkei beliebter als Bush“ lässt die Theo van Gogh-Gesellschaft verbreiten und fragt, ob ein solches Land reif für Europa ist.
Abgesehen davon, dass es „reif für die EU“ heißen müsste, die schließlich nicht ganz Europa umfasst, stellt sich im EU-Europa die Frage wohl eher nicht – Bush ist hier eine der Quellen allen Übels und kann gar nicht beliebter sein als bin Laden. So gesehen würde die Türkei das doch nur ergänzen!

Die „Zionisten“ müssen immer etwas Böses vor haben, vor allem Krieg gegen unschuldige Nachbarn. Und so stellen sie in Syrien fest, dass Israel einen Angriffskrieg vorbereitet, weil es auf dem Golan Manöver abhält. Macht ja nichts, dass Syrien angekündigt hat, es werde einen Guerillakrieg a la Hisbollah auf dem Golan anzetteln. Das ist Verteidigung. Und wenn die Juden was dagegen unternehmen, dann ist das Aggression. Das schöne, einfache Weltbild auch der Blötschköppe in Europa.

Angelina Jolie und Brad Pitt haben einen Film über Daniel Pearl und seine Ermordung gedreht – behaupten sie. In Wahrheit ist es ein Film, der die Gräueltaten von Terroristen relativiert und die USA als unmenschliches Gewaltmaschinerie darstellt. Sein Vater Judea Pearl ist nicht der einzige, der den Film „A Mighty Heart“ scharf kritisiert. Er schreibt: „Doch der Film vergleicht Dannys Entführung mit Guantanamo und vergleicht die Militanten der Al-Qaida mit CIA-Agenten. Ich habe die Sorge, dass Aspekte des Films professionellen Verneblern der moralischen Klarheit in die Hände spielt. Dannys Tragödie verlangt ein Ende dieser Logik. Es kann keinen Vergleich geben zwischen denen, die darauf stolz sind einen unbewaffneten Journalisten zu töten und denen, die versprechen solchen Taten ein Ende zu setzen – keine Wenns, Unds oder Abers. Moralischer Relativismus ist mit Daniel Pearl am 31. Januar 2002 in Karachi gestorben. Es gab eine Zeit, da war es ein Zeichen originellen Denkens, wenn zwischen den beiden Seiten eines jeden Konflikts Symmetrien erklärt wurden. Heute spiegelt das nichts weiter als faule Konformität.“
Hatten die Medien Jehuda Pearl nicht immer als Kritiker der US-Militärpolitik hingestellt? Es scheint, der Mann ist nicht von der Sorte, von der ihn die Medien gerne hätten.

Hugo Chavez, der neue Che Guevara-Schatz der linken Hass-Propagandeure, springt in die Bresche: Weil der Iran zwar massig Öl fördern kann, aber nicht genug Raffinerien besitzt, will das Hampelmännchen mit den antiamerikanischen Ambitionen und Hetzparolen die Mullahs jetzt mit Sprit versorgen. So können sie schön weiter ihre Leute unterdrücken, wie er an der Unterdrückung der seinen arbeitet. Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

Dabei ist doch die Rationierung des Benzins eine tolle Sache, findet der Parlamentspräsident in Teheran - denn schließlich ließe sich so das Problem der Verkehrsstaus lösen. Man müsse halt nur den öffentlichen Personen-Nahverkehr ausbauen. Wenn das mal keine Koalition der Gründen mit den Jungs vom grünen Buch gibt und wir jetzt von Claudia Roth et.al. Teheran als gutes Beispiel vorgesetzt bekommen! (Verurteilungen von Frauenrechtlerinnen, die öffentlich aufgetreten sind, fallen deswegen dann wieder erst recht unter den Tisch.)

Nicht ganz neu: Die Website der Hamas-Terroristen von den Al-Qassam-Brigaden hat eine Umfrage durchgeführt; sie wollten wissen, ob die Bevölkerung meint, dass die Beschießung Israels zur Sicherheit im Gazastreifen beiträgt. Das (Zwischen-)Ergebnis vom 28. Juni: Von 6.000 Abstimmenden meinen 84% ja und 14% nein! Gut, fangen wir an die Holländer und die Polen mit Raketen zu beschießen, damit wir in Deutschland sicherer leben können!
ElderofZiyon konnte sich einen verständlichen Seitenhieb auf die BBC nicht verkneifen: Die würden wahrscheinlich einen Bericht hierzu mit folgender Titelseite versehen: 84% der Hamas-Unterstützer wollen Frieden.

Wie sich die Zeiten ändern! ElderofZiyon zeigt eine Einschätzung des US-Verteidigungsministeriums von 1946 (damals hieß es noch Kriegsministerium) und verlinkt zum Original und einem Transkript. Überschrift des angeführten Ausschnitts: Islam: Eine Bedrohung für die Stabilität der Welt. Das sollte heute noch einmal einer öffentlich behaupten!

Wie viel Mühe kostet es eigentlich die versuchten Anschläge in Großbritannien ausführlich zu beschreiben, die vermutlichen Täter genauso – und das neben der Beschäftigung im NHS (National Health Service) einzige gemeinsame Merkmal auszulassen: ihren Glauben? Der Nachrichtenagentur AP jedenfalls ist es gelungen, sich zu wundern, was diese so unterschiedlichen Menschen aus so vielen unterschiedlichen Ländern mit derart unterschiedlichen Hintergründen und Herkunft zusammen gebracht haben könnte. Noch verwirrter gibt sich der Toronto Star. Was könnte es nur sein? Das britische Gesundheitswesen, in dem sie alle tätig waren?

Die Sozialbewegung der grünen Fahnen im Gazastreifen hat einmal mehr bewiesen, dass Ordnung sein muss: Wenn schon haufenweise PalAraber am Grenzübergang Rafah rumlungern, weil dieser geschlossen ist, dann dürfen diese auf keinen Fall über einen anderen Grenzübergang in den Gazastreifen einreisen. Wie man das verhindern will? Ganz einfach: Sollten die Israelis und Ägypter es wagen, die Leute abzutransportieren, dann werden diese Leute eben beschossen. Übrigens jeder Grenzübergang, der als Alternative dienen soll, ebenfalls, was auch schon geschehen ist (auf Karni regnete es neulich Granaten). Wie gesagt: Ordnung muss sein im islamistischen Gottesstreifen. Wo käme man da hin, wenn nicht getan wird, was die „Partei Gottes“ will? Ach ja, klar: unter die Erde!

Das Buch von Murat Kurnaz über seine Zeit in Guantanamo steht beim SPIEGEL in der Bestsellerliste – Ende Juni auf Platz 14 der Sektion Non-fiction. Offensichtlich haben sie dort Probleme mit der Einsortierung in die richtigen Kategorien.

Saddam ist tot, es leben die Mullahs! Jedenfalls im Gazastreifen, wo die Familien der „Märtyrer“ von der „Wohlfahrtsorganisation“ Al-Ansar aktuell mit 2 Millionen Dollar versorgt wurden. Al-Ansar ist ein Zweig der iranischen „Märtyrer-Vereinigung“; ihr steht ein („ehemaliger“-??) Terrorist des Islamischen Jihad vor. Die Gelder scheinen über die Hisbollah zu laufen.

6.7.07 18:17


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