HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Friede, Friedensstadt – Despotenfans

Ah, jetzt weiß ich, warum das Osnabrücker Symphonie-Orchester unbedingt im Iran spielen muss (und die Musikerinnen dabei mehr Tuch als nötig trugen): Osnabrück schimpft sich „Friedensstadt“! Dann ist alles klar: Wer Frieden will, muss Kriegstreiber, Terroristen und Völkermord-Anstreber beschwichtigen, ihnen die Füße küssen und demonstrieren, wie toll man sie findet!

Osnabrück sieht „Frieden als Aufgabe“, gegründet in der durch den Westfälischen Frieden von 1648 entwickelten Idee des „europäischen Gedankens“. Der Westfälische Friede war ein „erstes Völkerrecht“, mit dem ein „übergeordnetes Recht geschaffen“ wurde, „dem sich alle bestehenden Gesetze, Privilegien, Beschlüsse und päpstlichen Verfügungen unterzuordnen hatten“. Das kann man auch anders sehen, aber irgendwoher muss man schließlich die Größer seiner eigene Bedeutung definieren.

Dem hehren Ziel widmet sich in der Stadt ein eigenes Büro für Friedenskultur, das sich der Koordination von friedenspolitischen Maßnahmen in Kultur und Leben der Stadt annimmt. Das Image und die Grundlage als Friedensstadt wird auf viele Ereignisse gestützt, die nach in vielen Fällen eher nach Gerechtigkeit als Frieden schreien wie anhand dreier örtlicher Prominenter (aus der Vergangenheit) deutlich wird, die für die Friedensthematik herangezogen wird: dem Künstler Felix Nussbaum, der 1944 in Auschwitz ermordet wurde und die Judenverfolgung in Nazi-Deutschland eindrucksvoll in seinen Bildern festhielt; Erich-Maria Remarque („Im Westen nichts Neues“ – anderes von ihm ist leider praktisch unbekannt, aber dafür wird auf dem Anti-Kriegsroman herumgeritten ohne Ende; der Mann war mehr als dieses Buch); und dem Rechtsanwalt Hans Calmeyer, den Israel 1992 (posthum) in die Gerechten der Völker aufnahm (und der bezeichnenderweise völlig in Vergessenheit geraten war).

„An die Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Rassismus und Mord erinnern in Osnabrück wichtige Mahnmale.“ Da würde ich doch sagen, dass das vor allem Beispiele dafür sind, dass Gerechtigkeit geschaffen werden muss. Mit Frieden hat das eher am Rande zu tun. Aber sind Ansichtssachen. Tatsache ist, dass diese Themen (Verfolgung, Entrechtung, Rassismus und Mord) offensichtlich recht einseitig ausgelegt werden, nämlich im Sinn der „Friedensbewegung“, die jegliches Eingreifen für Menschen mit militärischen Mitteln verdammt, während mörderische Regime und Terroristen gerade einmal einen erhobenen Zeigefinger zu sehen bekommen, weil ihr Tun ja eigentlich vom Westen verursacht ist. Osnabrück vergibt in diesem Sinne den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis (mit 15.000 Euro dotiert), was manchmal Bände spricht.

Demonstrative Beispiele für das Friedensverständnis von Osnabrück sind die Auszeichnung von Uri Avnery 1995 und der diesjährige Preisträger Tony Judt. Beiden wird attestiert, dass sie viel für den Frieden tun, indem sie gegen „Amerika“ und Israel Stellung beziehen. „Tony Judt hat sich als Vermittler zwischen der europäischen und der US-amerikanischen Politik und Kultur hervorgetan, indem er den Lernprozess der Europäer aus dem kriegsbestimmten 20. Jahrhundert und die Politik des zwischenstaatlichen Ausgleichs und der Sozialorientierung in seiner umfassenden historischen Darstellung ´Postwar´ (deutsch: ´Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart´) überzeugend herausgearbeitet hat.“

Der Lernprozess der Europäer war allerdings, dass Chamberlain in der zweiten Hälfte der 1930-er Jahre mit seiner Appeasement-Politik alles falsch machte, aber diese Politik unbedingt weiter betrieben werden muss – oder so. Jedenfalls gilt in Europa nicht die Bekämpfung des Bösen (gibt es das überhaupt? Ach ja, am westlichen Ufer des Atlantik und an einem Küstenstreifen des östlichen Mittelmeers! Also bekämpfen wir es: Terroristen sind Freiheitskämpfer!) in der Welt richtig ist, sondern das Kämpfen selbst böse ist. Das Loblied auf Judt geht so weiter:

“Zugleich ist Tony Judt in seiner politisch-publizistischen Arbeit in US-amerikanischen Medien und mittels Vorträgen und Kongressen als Kritiker einer kriegsorientierten amerikanischen Außenpolitik und einer zunehmenden Illiberalität der inneramerikanischen Öffentlichkeit bekannt geworden. Als pragmatischer Liberaler betont er die Rolle der UNO bei globalen Konflikten, lehnt unilaterale politische Aktionen ab und strebt eine diskursive Verständigung auf allen Ebenen politischen und kulturellen Handelns an.“

Nun, was die Rolle der UNO angeht, so ist sie klar: Nix tun, was irgendwie wirklich anstrengen könnte; ungehemmt Geld ausgeben ist prima; ansonsten darf den Verbrechern kein Haar gekrümmt werden: weder den Darfur-Milizen, noch bewaffneten Leuten mit Völkermord-Plänen in den palästinensischen „Flüchtlingslagern“ oder gar terroristischen Regimen mit menschenverachtenden Lebenskonzeptionen in Afghanistan, im Irak oder sonst wo. Dafür lässt man dann seine eigenen Programme für die Bereicherung der Despoten und Terroristen missbrauchen und versucht das zu vertuschen; die seit Jahren bekannten Vergewaltigungen und Kindesmissbräuche durch UNO-Blauhelme in den verschiedensten Regionen der Welt werden nicht nach den Haag gebracht, aber es wäre durchaus gewünscht, würden israelische und amerikanische Offiziere und Soldaten dort (vor-)verurteilt, weil sie den Job der UNO tun: den Versuch Frieden zu schaffen und den Menschen im betroffenen Land und in denen darum herum ein menschenwürdiges, selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Avnery wie Judt sind Parade-Exemplare der Verleumdung Israels und der USA. Das passt allerdings hervorragend in das Bild der Sorte „Friedensarbeit“, die wir hier in Deutschland und Europa (und zunehmend im linken politischen Spektrum der USA) sehen und erleben dürfen; nur: „Frieden schaffen ohne Waffen“ (und ohne den Willen Waffen notfalls auch einzusetzen) funktioniert nicht, wenn sich auf der anderen Seite einer befindet, der nicht mit sich reden lässt, sondern die Waffen einsetzt. (Siehe „1938“.)

Gerade „Tony Judts engagiertes Eintreten für Meinungsfreiheit, Multilateralismus und friedliche Konfliktlösung“ sind eigentlich ein Witz. Er tritt für die Meinung ein, die er vertritt; andere sähe er lieber zum Schweigen gebracht. Klar, die sind nicht seiner Meinung, damit undemokratisch, gegen Meinungsfreiheit usw. Das ist die Definition von Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt der Politisch Korrekten der heutigen Zeit. Damit passt er bestens in das von Europa bevorzugte Bild. Er ist ein würdiger Preisträger des Osnabrücker Preises, wie auch Uri Avnery, der von manchen völlig zurecht als jüdischer Antisemit eingestuft wird und von genervten klarer Denkenden den Unehrentitel „Arafats Pudel“ verliehen bekommen hat.

Soll man sich vor diesem politisch-strategischen Hintergrund der Stadt Osnabrück darüber wundern, dass das Dhimmi-Orchester den Iran beglückt? Dass sich ein Musiker brüstet, mit dem Konzert in Teheran habe sich ein persönlicher Traum erfüllt? Wie sehr er darauf achtet, dass die „kulturellen Vertreter des Landes“ in der ersten Reihe „ein Lächeln im Gesicht“ haben? Dass er aber andererseits nichts dabei findet zu sagen, dass man „bloß keinen Ärger mit diesen Leuten“ haben will, die nur für den einen Zweck die Musiker überwachen: dass die Frauen (und Männer) die Bekleidungsvorschriften einhalten? Sch... auf die Unterdrückung, die Hunderte vollstreckter Todesurteile für Nichtigkeiten, die Steinigungen von „Straftätern“, die unrechtmäßig eingekerkerten US-Staatsbürger iranischer Herkunft, die lediglich Verwandte besuchten, die massiven Hilfen für Terroristen, die gezielte Untergrabung der Stabilität des Nahen/Mittleren Ostens (wo bleibt da die Reaktion der „Friedensstadt Osnabrück“????) und die Hetze gegen Juden und Amerikaner (ach ja, DAS ist ja Friedenspolitik).

Nein, die „Friedensstadt“ gibt sich mit solchen Kleinigkeiten nicht ab. Hauptsache, die Terror-Mullahs lächeln ihr zu. Dann wird alles gut. Die Mullahs haben ein positives Bild von Osnabrück, also ist Osnabrück auf der sicheren Seite.

Erinnert sich noch jemand daran, wie viel Charme ein kleiner Gefreiter des Ersten Weltkriegs einsetzen konnte? Wie sich Prominente in seiner Huld sonnten?

Die Toten der deutschen Vernichtungslager quer durch Europa würden sich im Grabe umdrehen, wären sie nicht verbrannt worden. Statt dessen müssen sie als Rechtfertigung für die selbstherrliche Demonstration von falschem Friedensverständnis herhalten. Hoch die Vernichter! Hoch die Lüge! Hoch die Selbstverliebtheit kriecherischer Vogel Strauße!

Nachtrag, 2.9.07: Über den Sinn und (viel mehr) Unsinn der Orchester-Reise in den Iran hat Henryk M. Broder ausführlich geschrieben. Dabei erläutert er, weshalb ein Vergleich mit den Olympischen Spielen 1936 nicht nur angemessen, sondern heutzutage ein solches Unternehmen mit Katzbuckelei vor den Terror-Mullahs eigentlich noch weniger entschuldbar ist als die Reise von Sportlern in Hitlers Nazi-Olympiastadion.

1.9.07 12:48


’Islamophobie’ – nix da!

Emanuele Ottolenghi
Commentary Magazine, contentions, 24.08.2007

Seit Jahren haben uns nun Experten, Journalisten und Gemeindeleiter vor dem Aufstieg der so genannten “Islamophobie” in Großbritannien gewarnt. Angesichts der Präsenz und der zunehmenden Sichtbarkeit des im Land selbst „gezüchteten“ radikalen Islam wäre es nicht überraschend, würde man entdecken, dass die britische Öffentlichkeit zunehmend vor der muslimischen Minderheit in ihrer Mitte Angst hat. Immerhin wurde berichtet, dass die Übergriffe gegen Asiaten – die britischen Muslime stammen überwiegend vom Subkontinent – nach den Bombenanschlägen in der Londoner Mitte vom Juli 2005 exponentiell zunahmen.

Es hat vielfältige Auslöser für heftige antimuslimische Reaktionen in Großbritannien gegeben. Das Königreich beherbergt einige der radikalsten islamistischen Organisationen der Welt, solche wie die Hizb-ut-Tahrir. Das Land gab radikalen selbsternannten Imamen wie Omar Bakri Muhammad Zuflucht; Muhammad ist der Führer der inzwischen aufgelösten Muhajiroun. Und Großbritannien war der Schauplatz des ersten „homegrown“ Massenmord-Terrorismus von Islamisten. Seitdem war es Zeuge weiterer Verbrechen, so des fehl geschlagenen Komplotts Linienflugzeuge auf dem Weg in die USA zu sprengen und die kürzlich gescheiterten Anschläge in Glasgow und London. Als die Zensur-Kampagne wegen der Mohammed-Karikaturen begann, konnten die Londoner wütende Mobs sich in den Straßen ihrer Hauptstadt aufregen sehen, die die Enthauptung eines jeden forderten, der den Islam beleidigt. Was die Außenpolitik angeht, so zog Großbritannien in den letzten fünf Jahren gegen zwei muslimische Regime in den Krieg – die Taliban in Afghanistan und Saddam Husseins Regierung im Irak – und wurde beschuldigt es unterlassen zu haben Muslime Anfang der 1990-er Jahre vor ethnischen Säuberungen zu retten.

Es ist einleuchtend, dass vor diesem Hintergrund ein bedeutender Anteil der Briten das Gefühl haben mag – sicherlich unentschuldbar – dass Muslime geteilter Loyalitäten verdächtigt werden können und dass ihre Identität nicht damit in Einklang zu bringen ist, dass sie Briten sind. Und es mag genauso einleuchtend sein, dass einige Muslime aufrichtig wegen ihrer Loyalität Konflikte empfinden – besonders, wenn Teile der britisch-muslimischen Eliten diese Verbindung in ihrem Reden ermutigen und den Vorwurf erheben, dass die Außenpolitik die Grundursache des Extremismus ist.

Eine jüngst erfolgtre Umfrage bietet eine neue Sicht auf die Frage. Die gute Nachricht ist: Nach Erkenntnis der Harris Interactive/Financial Times-Umfrage denkt die Mehrheit der Briten – 59 Prozent – dass es „möglich ist Muslime und Brite zu sein“. Die schlechte Nachricht: 29 Prozent stimmen nicht zu. Doch immer noch kann man – angesichts der Umstände – diese Daten so interpretieren, dass heißen, dass die Briten im Großen und Ganzen tolerant bleiben. Das heißt, gegenüber Muslimen. In einer kürzlich von der Anti-Defamation League gesponserten Umfrage wurde ihnen eine ähnliche Frage zu Juden gestellt („Juden sind Israel gegenüber loyaler als gegenüber Großbritannien“) und 50 Prozent der Briten antworteten mit Ja.

Vorsichtig gesagt, ist das seltsam. Juden haben kein Problem gehabt sich im Königreich zu integrieren. Was Israel angeht, so entstammt seine verlässliche und solide Beziehung zu Großbritannien einer Übereinstimmung der Interessen und Werte. Jüdische Extremisten haben sich nicht in der Londoner U-Bahn in die Luft gejagt. Sie werben nicht die Errichtung einer globalen jüdischen Theokratie, die die Welt beherrscht – wie es Hizb-ut-Tahrir tut – und wenn Darstellungen ihres Glaubens und ihrer Bräuche sie wütend machen oder beleidigen, schreiben die Juden höchstens verärgert E-Mails und Leserbriefe, rufen aber nicht nach der Enthauptung derer, die das Judentum beleidigen. Trotzdem bezweifelt halb England ihre Loyalität.

Die britische Haltung gegenüber Muslimen könnte und sollte besser sein. Aber es ist die britische Haltung gegenüber den Juden, die wirkliche Intoleranz aufdeckt.

1.9.07 23:11


Stoff für’s Hirn

Alle, die dafür sind, die Juden ins Meer zu treiben, sagen Ja.“
Jimmy Carter: „Ist Demokratie nicht wunderschön?“

Das ist die Übersetzung einer Karikatur, die der schweizerische Blog Protect Israel eingestellt hat.

Die „Zehn Gebote des Öko-Glaubens“? Kann man auf Winkelried.info nachlesen. Köstlich!

Gezielte, antisemitisch motivierte Verbreitung von Israelfeindschaft wird durch gleich zwei UNO-Konferenzen derzeit in die Welt posaunt. Natürlich alles unter dem Deckmantel von Menschenrechten und Gerechtigkeit; oh ja: und die Vokabel „Dialog“ darf natürlich auch nicht fehlen – vor allem, wenn er interkulturell“ ist und Israel ausschließt. Genug Vorzeigejuden hat man schließlich, wozu braucht man dann Vertreter Israels?. Wer genau das ist und was dahinter steckt ist bei Lizas Welt unter Die Branstifter von der Feuerwehr zu lesen.

Wie die UNO die Hisbollah entwaffnet! Geil!!!!

Politically Incorrect hat einen australischen Leserbrief aus Sydney eingestellt, der am besten überall veröffentlicht werden sollte. Der Schreiber besteht darauf, dass, wer in sein Land kommt und dort leben will, sich den Gewohnheiten seines Landes anpasst – nicht umgekehrt. Das ist eigentlich überall so: Wer den Kleingartenverein beitritt, der hat sich an dessen Regeln zu halten; wer einen Sport im Verein ausüben will, muss sich an die Regeln des Sports halten; und selbst, wer einem FKK-Klub beitritt, der muss die Nackten ertragen, auch wenn er das für ekelig hält. Wer das nicht will, geht nicht hin – oder tritt wieder aus. Nur wenn die Religion des Friedens irgendwo auftaucht, sind die Regeln auf einmal auf geheimnisvolle Weise außer Kraft gesetzt. Dann müssen die Vereine parieren, damit die Profis des Beleidigtseins zufrieden gestellt werden können. Und so ist einer der Kommentare bei PI sehr wichtig: Der Denkfehler dabei: Gewisse Zuwanderer kommen nicht, um akzeptiert zu werden. Sie kommen, um zu erobern. Sie wollen Australien (respektive Europa) nicht verlassen, wenn es ihnen nicht passt. Sie wollen, dass es ihnen passend gemacht wird.

Eine exemplarische Einordnung, wie heutzutage mit Wissenschaft umgegangen wird, hat ein Leser der Achse des Guten an Dirk Maxeiner geschickt: Mehr und mehr drängt sich mir der Verdacht auf, daß die Klimatologie gar keine Wissenschaft ist. Die schlüssige und lesenswerte (recht kurze) Begründung findet sich hier.

Es sind doch nicht nur Islamisten und andere Profis des religiösen Beleidigtseins, die mit Zensur und Druck andere Meinungen unterdrücken wollen. Wir kennen das inzwischen aus der den Bereichen des linksextremen bis liberalen politischen Lagers. Und immer wieder neu dürfen wir es genießen, wenn die Jünger der Evolutionslehrer auf den Plan treten. Und so muss genesisnet.info darauf hinweisen, mit welchen Methoden „evolutionskritische“ Wissenschaftler (aber nicht nur die) ins Nichts gedrängt werden sollen. Besonders „nett“, wie Herausgeber von Wissenschaftszeitungen auf einmal zu Evolutions-Dhimmis mutieren, ohne dass wissenschaftliche Ungenauigkeiten oder Fehler nachzuweisen sind: Offenbar waren die Gutachter der renommierten Journale bei der Begutachtung der Arbeiten zur Überzeugung gelangt, dass die genannten Artikel üblichen wissenschaftlichen Qualitätsstandards genügten. Erst als sie über die weltanschauliche Einstellung der (z. T. nur zitierten) Autoren informiert wurden, wandelte sich ihre Einschätzung.
Wer jegliche wissenschaftliche Diskussion verhindern will, wie der in der Nachricht beschriebene Professor Kutschera, ist kein Wissenschaftler mehr, sondern eher ein Diktator. Wissenschaftlichkeit wird durch solche Leute abgeschafft, weil nur noch gilt, was von diesen Wissenschaftlern vorgeschrieben wird. Er hat offensichtlich keine wirklichen Argumente und muss zu „wissenschaftlicher Gewalt“ greifen, um sich durchzusetzen. Auf seine Weise ist er in seinem Fach keinen Deut besser als ein Ismail Haniyeh oder Hassan Nasrallah im Nahen Osten. Er befördert uns zurück in die Lage der Wissenschaften unter der Knute der katholischen Kirche des 16./17. Jahrhunderts – nur, dass diesmal nicht die Kirche der Unterdrücker ist, sondern Leute, die sich als Demokraten gerieren und behaupten nur wissenschaftlichen Maßstäben zu genügen.

Dass dieses Verhalten nicht auf den Bereich der Evolution und ihrer Widersprüchlichkeiten und Lücken beschränkt ist, zeigt die derzeitige „Klima“-„Diskussion“ – oder besser gesagt, wie der Klimawandel von einer Seite eben nicht diskutiert wird. Statt dessen werden als „Klimaskeptiker“ oder gar „Klimaleugner“ verunglimpft. Immerhin finden sich in diesem Fall noch Foren, in denen die Beschimpften sich wehren können: Dirk Maxeiner auf der Achse des Guten, ein mehr als lesenswerter Leserbrief dazu und Jürgen Braun auf PI - wobei „Klimaskeptiker“ durchaus auch gelegentlich noch in Mainstream-Medien zu Wort kommen dürfen, was ja im Meinungsartikel in der FAZ ausdrücklich als einer der Gründe für die Schimpfkanonade war.

Was müssen Evolutionsjünger und „Klimahelfer“ doch für eine Angst haben, dass sie falsch liegen, wenn all die marginalen Andersdenker auch noch so massiv unterdrückt werden müssen! In der überquellenden Literatur ihrer eigenen Thesen gehen die Bücher und Veröffentlichungen mit anderer Meinung weit gehend unter; aber das reicht nicht: Sie müssen vernichtet werden! Wie war das noch mit demokratischen und totalitären Systemen?

Das „Gegenwort zum Freitag“ von der Gegenstimme sollte sich niemand entgehen lassen. Es geht um einige Aussagen eines bekannten Muslimverband-Vertreters, der nicht unbedingt die Wahrheit von sich gibt.

Das Politik inkorrekte Wörterbuch hat zwei neue Einträge: Freitagskämpfe und Pazifismus.

2.9.07 16:28


Wochenend-Schaschlik

Human Rights Watch, eine der führenden anti-Israel-Menschenrechtsorganisationen hat entdeckt, dass es im Nahen Osten noch andere Missetäter gibt – und erste Erfahrungen mit deren Umgang mit Kritikern gemacht: Die „Erkenntnis“, dass die Hisbollah im Libanonkrieg von 2006 Zivilisten beschoss, ist nun nicht gerade eine weltbewegende, reicht aber aus, dass die Terrorgruppe „Demonstrationen“ gegen HRW ankündigte und die Hoteleigener für die Pressekonferenz unter Druck setzte HRW wieder auszuladen. Für eine Veränderung der verlogenen Haltung von HRW gegenüber Israel wird diese Erfahrung allerdings wohl kaum reichen.

Richtig witzig wird es dann bei den Empfehlungen von HRW (hier der entsprechende Auszug), das Syrien und den Iran aufruft ihren Einfluss zu benutzen, damit diese sich an die Menschenrechte und internationales Recht einhält. Das ist ungefähr so, als würde man Shell, Aral etc. aufrufen sie sollten ihre Tankstellen anhalten kein Benzin mehr zu verkaufen.

Der will auch nur ein bisschen Spaß: Abd Al-Bari Atwan, Chefredakteur der arabischsprachigen Londoner Zeitung Al-Quds Al-Arabi, will auf dem Trafalgar Square tanzen, wenn der Iran Israel mit einer Atombombe vernichtet.

Nehmen wir an ein Verbrecher verschanzt sich in seiner Wohnung in einem Wohnblock und beschießt wie besessen die Nachbarschaft, tötet und verletzt Menschen und beschädigt Wohnungen. Dann kommt das SEK und beschießt den Verbrecher, sorgt schließlich dafür, dass der aus seiner Wohnung flieht. Und dann geht dieser Verbrecher hin und will das SEK verklagen, weil es seine Wohnung beschädigt hat. Genau das will die Terrororganisation Hisbollah jetzt auf „höherer“ Ebene versuchen: Geschädigte Libanesen mit weiteren Staatsangehörigkeiten sollen Israel in diesen Ländern auf Schadensersatz verklagen. Man kann nur hoffen, dass die jeweilige Justiz dieser Länder sich nicht auch noch so weit herabsinken lässt, solchen Klagen stattzugeben!

Die UNO hat ihre Leichen nicht im Keller, sondern vergisst sie in Büros – so zum Beispiel die Giftgas-Behälter, die da gerade von den Mitarbeitern der Waffeninspektionsgruppe (UNMOVIC) für den Irak gefunden wurden. Was eigentlich vor allem die Frage aufwerfen sollte, wieso es diese Gruppe immer noch gibt. Überraschender ist nach Ansicht von Claudia Rosett von der National Review eher, dass die UNMOVIC überhaupt aufgelöst wird. Immerhin hat sich der Sicherheitsrat im Juni dann doch durchgerungen den Beschluss zur Auflösung zu fassen. Normalerweise tendieren solche Gruppen immer dazu weiter zu bestehen und Gelder zu verschlingen. Diese ist dann wenigstens nur 3 Jahre für’s Nichtstun bezahlt worden.

Beim letzten Mal war’s ein Riesenwirbel, weltweit. Aber die dänische Regierung hat sich nicht dazu hinreißen lassen den Profis des Beleidigtseins recht zu geben, selbst wenn es Bedauern gab. Anders diesmal: Die Aufregung ist nicht weltweit, sondern (erst mal?) weit gehend auf Schweden, Pakistan und den Iran beschränkt – im Rest der Welt weiß kaum einer was davon. Sie richtet sich gegen Schweden – ein Land, das das Dhimmitum pflegt und dessen Regierung sich bereits entschuldigt hat, dass eine Mohammed-Karikatur überhaupt gemacht und veröffentlicht wurde. Vor den Büros der Zeitung in Örebro protestierten ca. 300 Leute. Die Demonstration für die freie Meinungsäußerung hatte eine Hand voll von Menschen auf die Straße gebracht. Wenigstens die Zeitungsleute bleiben standhaft und sagen, sie würden sich nicht dafür entschuldigen, dass sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausübten. Und der Karikaturist hat eine Frage: Warum soll ich nicht den Islam kritisieren dürfen, wenn ich alle andere Religionen kritisieren kann? Tja, warum eigentlich? Und ist das jetzt eine Gewöhnungseffekt, dass der Aufruhr sich auf diese drei Länder beschränkt oder können wir eine Salami-Taktik erwarten, bei der jetzt nach Abklingen des Geschreis in Pakistan und dem Iran in zwei, drei weiteren Ländern Krawall gemacht wird? Und dann wieder in zwei drei weiteren? Damit die Sache schön lange am Kochen gehalten wird?

Erstaunlich ist allerdings, dass nur vor der Zeitung in Örebro protestiert wurde. Schließlich hatten vorher eine Reihe anderer Zeitungen die Zeichnungen veröffentlicht. Sind die in Schweden zu mächtig? Und veröffentlicht wurden sie dort nur, weil vorher schwedische Museen sich in voraus eilendem Gehorsam geweigert hatten sie auszustellen. Könnte es sein, dass die schwedische Presse bei aller political correctness doch mutiger ist als die offizielle Kunstszene und die Regierung?
Fraglich auch, warum die Sache gerade vom Teheran-Adolf so hoch gehängt wird, wenn es doch nach seiner Aussage „ein dummer Fehler einer unbedeutenden Zeitung“ ist? Ach ja, weil bestimmt „Zionisten“ dahinter stecken, die verhindern wollen, dass es gute Beziehungen zwischen Iran und Schweden gibt. Warum, Herr AchmachmermalJihad, wird dann diesen „Zionisten“ von Ihrer Seite in die Hände gespielt?
Schade ist allerdings, dass der Künstler meinte sich mit einer antisemitischen Zeichnung gegen Vorwürfe wehren zu müssen, er traue sich nur gegen Muslime zu zeichnen. Diese schwachsinnige Provokation hätte er vielleicht an sich abprallen lassen sollen, um zu zeigen, dass ihn die so genannte Kritik von Halal-Hippies nicht anficht.

Unsere wichtigen Geschäftspartner in Teheran machen deutlich, wie Frieden im Nahen Osten erreicht werden kann – und zwar alleine: indem Israel verschwindet. Anders geht’s nicht. Gibt es im politischen oder medialen Europa kritische Stimmen, die dem vehement entgegen treten und Konsequenzen ziehen? Oder dem PLO-Führer Faruk Qaddoumi (Fatah-Mann!), der einmal mehr betonte, der „Widerstand“ sei die einzige Option des palästinensischen Volkes?

Es fragt sich, ob diese unverschämte Forderung der Hamas nicht anders beantwortet werden sollte: 1.000 Gefangene für Gilat Shalit frei lassen. Im letzten Jahr hatte Israel unter anderem Hamas-„Parlamentarier“ festgenommen – und wieder frei gelassen. Vielleicht sollten die Israelis jetzt hin gehen und 1.000 Hamas-Leute gefangen nehmen, um sie zum Austausch gegen Gilat Shalit anzubieten...

Schönen ersten Schultag, wünscht die Hamas, im Verein mit dem Islamischen Jihad und wem auch immer sonst noch: Zwei Qassam-Raketen wurden am Sonntagmorgen (dem ersten Schultag des neuen Schuljahres) aus dem nördlichen Gazastreifen auf Israel abgeschossen und explodierten in offenem Gelände.

Keine Ahnung, was die gekifft haben, aber die Junge Welt kann es nicht lassen Israel als Oberbösewicht ins Spiel zu bringen: In einem Bericht mit dem Titel Bush droht Teheran mit Krieg heißt es dann ganz schnell: Und der einzige Staat in der Nahost-Region, der fähig und gegebenenfalls auch willens wäre, seine Feindnationen atomar auszulöschen, ist Israel, ...
Klar, Israel ist mehr Gefahr als alle anderen zusammen. Und AchmachmermalJihad hat nie davon geredet ein Land auszulöschen. Ach ja, der hat die Atombombe ja noch nicht, also ist es uninteressant, was die wollen. Deshalb ist der Iran ungefährlich, Bush dumm und Israel die Bedrohung der Menschheit.
Auf den Gedanken, dass Israel zwar „willens wäre seine Feindnationen atomar auszulöschen“, dies aber im Verteidigungsfall ausschließlich als letzten Ausweg in größter Not machen würde, während der Teheran-Adolf das aus purer Mordlust und ideologischem Vernichtungswillen, ohne jede Not, machen würde, wird die Junge Welt wahrscheinlich nie kommen.

Die Terroristen haben einen weiteren „Märtyrer“: ein israelischer Araber, dem eine Katjuscha der Hisbollah während des Krieges 2006 sein Haus zerstörte, ist den Folgen seiner Verletzungen erlegen.

Das grenzt an ein Wunder: Die International Herald Tribune berichtet vorab nicht positiv über die seltsame Veranstaltung des „UN-Komitees für die unveräußerlichen Rechte der Palästinenser“ im EU-Parlament, sondern lässt die kritischen Stimmen hierzu zu Wort kommen. Dazu wird ein offener Brief von 7 EU-Abgeordneten (4 Liberale, 2 Konservative, 1 Sozialist/Sozialdemokrat) veröffentlicht, in dem die Sorge über die Einseitigkeit der Veranstaltung zum Ausdruck gebracht werden, die sich auf die miserable Geschichte des Gremiums gründet; nach ihrer Meinung ist das EU-Parlament die falsche Bühne für diese Konferenz. Wenn das nur mehr so sehen würden (die Konservativen waren als Fraktion nicht dafür, den Terror-Helfern der UNO die Bühne zu stellen, konnten sich aber nicht durchsetzen).

2.9.07 21:30


Friedvolles pal-arabisches Wochenende

ElderofZiyon, 2. September 2007

Die Hamas beschoss und tötete einen 17-jährigen Demonstranten in Rafah.

Die Hamas entführte am Freitag 8 Mitglieder der Fatah.

Das Auto eines Hamas-Mitglieds wurde gesprengt.

Ein Anwalt in Ramallah wurde angegriffen und bedroht.

Die Hamas sagte, dass alle Personen, die in den jetzt wöchentlichen Freitags-Demonstrationen gegen die Hamas im Gazastreifen, „Sünder“ seien. 11 Beter wurden am Freitag von der Hamas verletzt.

Ein Karikaturist und Redakteur in Gaza wurde bedroht, man würde ihn erschießen, wenn er keine akzeptableren Karikaturen macht.

In der vergangenen Woche gab es mindestens drei Angriffe auf Journalisten im Gazastreifen und einen ein der Westbank.

Die Zählung der durch PalAraber getöteten PalAraber in diesem Jahr steht bei 514.

2 Explosionen in Gaza, keine Verletzten.

Die Fatah entführt 19 Hamas-Mitglieder in der Westbank.

Zwei Links aus dem Original haben sich hier nicht übernehmen lassen. Keine Ahnung, woran das liegt. Wen’s interessiert, bitte ins Original gehen und von dort versuchen.

2.9.07 22:18


Echte Gründe beleidigt zu sein

Aufregung in Pakistan, dem Iran und ein bisschen auch in Schweden – wegen einer Zeichnung, die weder sonderlich gut noch geistreich ist. Aber wieder wird gedroht und Rabatz gemacht. Warum nicht auch mal umgekehrt?

Eigentlich wird’s Zeit, dass die Deutschen jetzt auch mal Rabatz machen und beleidigt sind. Es sind zwar weder Pakistanis noch Iraner, die einmal mehr auf Deutschland eindreschen, aber ehrlich gesagt: Das ist mir im Moment egal. Mit den Türken kann man sehr schön anfangen. Denn einmal mehr halten sich national-islamistische Hetz-Propagandisten für den absoluten und einzig gültigen Nabel der Welt, weil die deutsche Nazi-Regierung ausschließlich zu Ungunsten und zur Diskriminierung von Türken ein Zuwanderungsgesetz eingeführt hat, von dem niemand sonst betroffen ist – keine Thais, keine Philippinas oder sonst wer: ausschließlich Türken sind betroffen und ausschließlich gegen Türken ist dieses Gesetz gerichtet. Was auch sonst?

Also ist Angela Merkel der „zweite Hitler“ und die Türken die neuen Juden (wenn denn der Holocaust überhaupt statt gefunden hat), weil die bösen Tante sie frisst, dass ihr das Blut von den Vampirzähnen tropft. Und das ausgerechnet von Typen, die eine antisemitische Hetzschrift verbreiten (weshalb das „Blatt“ in Deutschland verboten wurde), die Nazi-Karte ziehen und sich als Opfer der neuen Nazis in Deutschland darstellt, die aber gleichzeitig auch noch eigentlich zionistische Ziele verfolgen.

Das, was aus der Türkei schon an selbstgerechter Verleumdergülle auf Deutschland ausgekippt wurde, kann durch keine Mohammed-Karikaturen aufgewogen werden. Da können mir die übrigen Beleidigtsein-Profis fast schon leid tun.

Angesichts der Tatsache, dass das diese Hetze verbreitende Blatt Vakit vom neuen Präsidenten Gül „gerne gelesen“ wird und Premier Erdogan immer auch einen „Berichterstatter“ dieser „Zeitung“ im Schlepptau hat, wenn er auf Reisen geht, sollte vielleicht beim nächsten Thema über die Türkei und ihre Regierung, am liebsten bei Berichten über Auslandsreisen von türkischen Regierungsmitgliedern, als Standard-Karikatur ein Bild erscheinen, bei dem Herr Gül den Stürmer liest und ein Goebbels-Kopf in der Entourage des Premiers zu finden ist!

Meine Zeichenkünste reichen leider nicht einmal an die grausige Qualität der aktuellen Mohammed-Bildchen heran. Wer macht’s?

3.9.07 23:04


Die Hand, die dich füttert, ist böse

Das scheint zumindest die Haltung der Palästinenser gegenüber den dort tätigen Menschenrechts-Organisationen zu sein. Wie viele hundert Hilfsorganisationen sich in den Palästinensergebieten drängeln, darüber ist inzwischen schon ein wenig der Überblick verloren gegangen. Arabische sind jedenfalls (so gut wie?) nicht darunter vertreten. Weil aber diese Organisationen aus dem Westen stammen, muss ihnen mit gebotener Skepsis begegnet werden. Schließlich will der Westen doch die Muslime im Allgemeinen und die Araber im Besonderen immer nur unterdrücken. Und wenn es Leute gibt, die doch tatsächlich die Chutzpe haben Arabern helfen zu wollen, dann sollen sie 1. gefälligst die Kohle rüber wachsen lassen und kräftig den Buckel für die Begünstigten krumm machen und 2. muss man davon ausgehen, dass sie auf keinen Fall selbstlos Motive haben, sondern von den Zionisten und Imperialisten geschickt sind, um den Arabern zu schaden.

Und so sind auch die PalAraber seit den 1950-er Jahren den internationalen Organisationen gegenüber von Misstrauen erfüllt, weil diese ja in die westlichen Intrigen gegen die Araber verwickelt sind. Das Geld nimmt man, aber selbst Milliarden geschenkte Dollar im Verlauf von fast 60 Jahren reichen nicht, um den roll gegen sie herunter zu fahren. Und so dürfen Ergebnisse wie das folgende nicht erstaunen, das einer Umfrage von Ma’an entstammt:

Menschenrechtsorganisationen, die in den palästinensischen Gebieten arbeiten:
24%: arbeiten frei und ernsthaft, um der Öffentlichkeit zu dienen
67%: heucheln Parteinahme ohne weitere Interesse [an den PalArabern] zu haben
9%: weiß nicht

Nach fast 60 Jahren der Versuche die Herzen der „Opfer“ zu gewinnen, sollten sich die Hilfsorganisationen vielleicht überlegen, ob es wirklich angebracht ist, sich weiter auf diese Weise verarschen zu lassen. Wer über seine Helfer so denkt, sollte der wirklich noch weiter auf diese Weise hofiert und versorgt werden?

4.9.07 22:53


Vom Beleidigt sein

Wegen jeder Kleinigkeit beleidigt zu sein und darauf mit Gewalt und Gewaltandrohung zu reagieren ist ein Kennzeichen unserer Freunde des grünen Buches mit den hauptsächlich grünen und gelben Fahnen, den Bärten, den grimmigen Gesichtern und den pinguinierten Frauen. Aber was genau bedeutet das? Wie ist dieses Verhalten einzuordnen? ElderofZiyon hat sich diese Gedanken gemacht und ist zu einem Ergebnis gekommen:

Eine Beleidigung des Islam

ElderofZiyon, 2. September 2007

Beleidigungen sind seltsam.
Damit eine Beleidigung effektiv ist, müssen zwei Dinge geschehen: Die Beleidigung muss zumindest einen Kern Wahrheit enthalten und die beleidigte Person muss bezüglich des Themas der Beleidigung sehr sensibel sein.

Würde ich beispielsweise Shaquill O’Neal während eines Spiel zurufen: „Hey, Spargeltarzan, pass auf, dass du nicht vom Ball umgehauen wirst!“, wäre es – trotz der Tatsache, dass es sich um eine ziemlich lahme Beleidigung handelt – unwahrscheinlich, dass sie effektiv wäre und ihm unter die Haut ginge, weil O’Neal eindeutig kein dürrer Mensch ist.

Würde ich andererseits schreien: „Hey, Shaq, kriegst du da einen Rettungsring auf der Hüfte?“, dann wäre die Chance etwas besser, dass ihm das unter die Haut geht, weil es eine brauchbare Chance gibt, dass er ziemlich darauf achtet in Form zu bleiben und dass er auf jegliche Kommentare sensibel reagiert, die mit seinen tiefsten Gefühlen bezüglich seines Gewichts spielen. Ohne dass ich Shaq überhaupt kenne, ist es jedoch auch absolut möglich, dass er in Sachen seiner Physis überlegen selbstsicher ist und solche eine Beleidigung ohne Wirkung an ihm abprallt.

Denkt man darüber nach, dann verletzen Beleidigungen nur Menschen, die nicht allzu gut drauf sind. Eine ausgewogene Persönlichkeit, die ihre Stärken und Schwächen kennt, würde eine Beleidigung hören und entweder nicht zustimmen; in diesem Fall würde es keine Rolle spielen. Oder sie würde zustimmen, dass dies eine Frage ist, die aufgeworfen werden sollte. Kristie Alley zu sagen, dass sie heute dick ist, würde wahrscheinlich eine Reaktion der Art auslösen wie: „Nun, ich war viel fetter. Und dann komm doch mal in ein paar Monaten wieder.“ Sie hat sich über ihren erfolgreichen Kampf Gewicht zu verlieren neu definiert; obwohl sie ihr Ziel noch nicht erreicht hat, weiß sie ziemlich genau, wo sie steht und eine Beleidigung wie diese würde nicht denselben Effekt haben, den sie auf viele Frauen hat, die von ihrer Form besessen sind.

Menschen, die leicht beleidigt sind, sind jedoch die, die dazu tendieren ein wenig Selbstachtung haben – sie haben bereits schwere Zweifel zu ihren eigenen Fähigkeiten oder Fertigkeiten oder ihrem Glaubenssystem und Beleidigungen verletzen sie, weil sie schon bestehende schmerzliche Gefühle an die Oberfläche bringen und sie zwingen sich der Wahrheit zu stellen.

Rüpel sind bemerkenswert, weil sie Beleidigungen sehr ernst nehmen; und sie werden dazu tendieren auf ihren Beleidiger loszugehen, wobei sie oft Gewalt anwenden. Ihre Egos sind so zerbrechlich, dass sie das Gefühl haben sie müssten ihre Überlegenheit zumindest auf einem Gebiet beweisen und oft wird das durch rohe physische Gewalt erreicht.

Eines der Themen dieser Internetseite (ElderofZiyon) ist, dass Gruppen von Menschen dazu tendieren auf die gleiche Weise zu denken. Wenn eine Gruppe von Menschen derart beleidigt wird, dass sie Gewalt androht, dann darf vermutet werden, dass die gesamte Gruppe unter einer Art Massenpsychose leidet.

Allein im August kann ich mindestens fünf „Beleidigungen des Islam“ zählen, die es in die Nachrichten brachten:

  • Eine ziemlich unlustige Opus-Karikatur wurde von einigen amerikanischen Zeitungen zurückgezogen, weil sie das Potenzial hatte eine „Beleidigung des Islam“ zu sein.
  • Ein Mann in Malaysia machte ein YouTube-Video, das unter anderem sagte ein muslimischer Gebetsruf in der Nähe seines Hauses um fünf Uhr in der Früh werde schief gesungen und klinge wie ein Hahn. Das löste Proteste aus.
  • Mit den Flaggen vieler Länder bedruckte Fußbälle wurden an Afghanen verteilt und viele Muslime waren beleidigt, weil zur auf dem Ball abgebildete saudische Flagge den Namen Allahs gehört.
  • Eine Schriftstellerin in Bangladesch wurde wegen ihrer Schriften von Muslimen angegriffen, nachdem eine Fatwah gegen sie ausgesprochen war sie zu töten und selbst Muslime, die dagegen waren sie zu bedrohen, hatten das Gefühl sie solle wegen ihre gotteslästerlichen Werke aus dem Land gewiesen werden. Hier das Video des Angriffs:

Einige dieser Vorfälle sind ohne Zweifel wirkliche Beleidigungen des Islam, genauso, wie es tägliche Beleidigungen des Judentums und der Christenheit und andere Religionen gibt, ganz zu schweigen von anderen Gruppen von Menschen. Der Unterschied ist die Reaktion auf diese Beleidigungen. Eine gewalttätige Reaktion auf eine Beleidigung ist ein Signal mentaler Instabilität und eine gewalttätige Reaktion der Masse ist Beleg für eine weit verbreitete geistige Gesundheitskrise innerhalb der Gruppe.

Ein einfaches Beispiel: Eines der Lieblingsziele der Islam-Basher ist Mohammeds Beziehung zu seiner Kindbraut Aische. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Mohammed als „Kinderschänder“ zu bezeichnen für die meisten Muslime eine sehr schwere Beleidigung ist. Eine erwachsene Reaktion wäre ruhig zu erklären, dass es unfair ist Personen des siebten Jahrhunderts anhand von Moralvorstellungen des 21. Jahrhunderts zu unterwerfen, insbesondere, das populäre Konzepte von Moral sich in jedem Jahrzehnt ändern können. (Oder die Provokation zu ignorieren.) Diese Erklärung wird wohl die Beleidigten nicht besänftigen, aber wenn die beleidigte Person wirklich glaubt, dass sie im Recht ist, dann wird sie wahrscheinlich nicht gewalttätig reagieren.

Aber die Muslime, die tief in ihrem Inneren finden, dass es ein wenig unvollkommen für ihren Prophet ist ein Kind zu heiraten, werden die Beleidigung eher in eine gewalttätige Reaktion kehren.

Der andere Unterschied zwischen der muslimischen Reaktion auf Beleidigungen und denen anderer ist Hypersensibilität. Muslime haben eine Atmosphäre geschaffen, in der sie selbst durch die kleinste Provokation beleidigt sind, wie es in den Fällen in Malaysia oder Opus der Fall war oder auch bei den afghanischen Fußbällen; sie sind zutiefst gekränkt durch etwas, das ein unschuldiger Fehler war. Derartige Hypersensitivität gegenüber den kleinsten Annahmen eines Hauchs an Gotteslästerung muss bedeuten, dass die Glaubenssysteme der angenommenen Beleidigten derart schwach sind, dass buchstäblich alles sie aus dem Gleichgewicht bringt. Das ist kein Zeichen tiefer Gläubigkeit, sondern eines großer Unsicherheit.

(Um der Vollständigkeit Willen sollte ich erwähnen, dass eine dritte Art von Beleidigung gibt, die viel schwieriger wegzuwischen ist: die Beleidigung geliebter Menschen. Eine natürliche Wut, die aus dieser Art von Beleidigung entsteht, ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass die Betroffenen sich nicht selbst verteidigen können. Aber wenn der mächtige islamische Gott oder Prophet als zu schwach betrachtet wird, mit Beleidigungen selbst fertig zu werden, zeigt das noch stärker, dass die Muslime, die zu seiner Verteidigung eilen, in ihrem Glauben an ihre Macht nicht gerade sicher sind.)

5.9.07 15:32


Tun wir ihm was Gutes...?

Einer der schlimmsten jüdischen Hetzer gegen die Juden hat den Stuhl vor die Tür gesetzt bekommen. Natürlich meckert er und schimpft wie ein Rohrspatz. Ehrliche Menschen sind angesichts seines Rauswurfs erleichtert. Und dann gibt es noch nette Leute, die sich um sein Liebesleben sorgen. So wie die Leute von Arutz-7:


Kontaktanzeige für Norman Finkelstein

Back to Sanity, 4. September 2007

Lasst uns helfen, dass Norman, der Neo-N., ein Date bekommt!

Wie Sie wissen wird Norman Finkelstein aus der DePaul University in Chicago geworfen. Er wurde früher schon aus Lehrtätigkeiten am Hunter College und an der NYU in New York entlassen. Finkelstein war der führende akademische Neonazi Nordamerikas; er machte Karriere damit Holocaust-Überlebende zu verhöhnen und zu verleumden. Er verbrachte außerdem Jahre damit der Hisbollah zuzujubeln, besonders wenn diese Raketen auf jüdische Kinder verschoss. Seine größte Gelehrten-Leistung war die Veröffentlichung einer von einem brasilianischen Neonazi gemachten Karikatur, die Alan Dershowitz zeigt, wie er masturbiert, während libanesische Kinder umgebracht werden.

Die DePaul-Universität verweigerte ihm nicht nur die Professur, sondern verbot ihm auch im kommenden Jahr (dem letzten seines Vertrages) zu lehren und warf ihn aus seinem Büro. Finkelstein Wutanfall und kündigte an in einen Hungerstreik zu treten (mag er auch ein Jahr andauern!) und seine „Juden raus“-Lektionen in der öffentlichen Bibliothek zu halten. Zwischenzeitlich will ein Kontingent Antisemiten nach DePaul kommen, um ihre Unterstützung für Herrn Finkie zu zeigen; zu diesen gehören der stalinistische Sprecher der Roten Khmer Noam Chomsky, Walt „die jüdischen Kabbalisten kontrollieren die Welt“ Mearsheimer, Braunhemd Tony Judt, Jihadnik Tariq Ali und natürlich Neve Gordon, Finks Antiisrael-Groupie von der Ben Gurion-Universität.

Schön und gut, aber zwischen all dem versteckt ist die Tatsache, dass Finkelstein Junggeselle ist. Er hat nie geheiratet. Vielleicht hat er darauf gezählt, selbst 72 Jungfrauen zu bekommen. Gibt es da nicht einen Film über eine 53-jährige Neonazi-Jungfrau, die versucht ein Date zu bekommen?

Wie auch immer, jetzt, wo er eine Menge Zeit zur Verfügung hat, dachten wir, wir helfen ihm, indem wir eine Kontaktanzeige entwerfen, damit er ein paar Dates bekommt. Es geht los:

“53-jähriger, arbeitsloser Ex-Lehrkörper und Junggeselle, nie verheiratet, wegen vollständigen Fehlens ernsthafter Gelehrtentätigkeit aus einer Reihe akademischer Lehraufträge gefeuert, ohne Aussicht auf neuen Job, allgemein als Holocaust-Leugner angesehen, bei Terroristen aller Art beliebt, zu dessen Hauptarbeitsfertigkeiten die Fähigkeit Frikadellen umzudrehen gehört, mit Empfehlungsschreiben von Noam Chomsky und Avi Shlaim, in der Lage obszöne Grußkarten für alle möglichen Gelegenheiten zu entwerfen, verbreitet politische Meinungen, die Alexander Cockburn und der Präsident des Iran gut heißen,
sucht weibliche Person jeglicher Größe oder Form, die bereit ist still zu sitzen und mir zu erlauben sie über die verdammten Juden verdammten Juden zu belehren; sie darf Alan Dershowitz nicht leiden können und muss bereit sein mit mir in den Iran und nach Syrien zu reisen, darf meinen Ernst Zündel- und David Irving-Postern im Schlafzimmer widersprechen. Hausfrauliche Fertigkeiten sind ein Plus, Hakenkreuz-Tätowierungen kein Problem. Abtörnend: Juden, Dekan Suchar. Törnt mich an: Terroristen.

6.9.07 21:29


Bürgerkriegs-Watch

ElderofZiyon, 5. September 2007

Während der Countdown zu den Freitags-Gebeten/Demonstrationen weiter geht, wurde in Gaza Stadt am Morgen des 5. September ein Hamas-Mitglied erschossen.

Fünf Fatah-Mitglieder wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie entführt und zwei Tage lang gefoltert wurden.

Fünf weitere PalAraber wurden von der Hamas in Rafah verletzt, als die Hamas einen von ihnen zu verhaften versuchte.

Die Hamas verhaftete einen Scheik, der auch Mitglied der Fatah ist.

Ihrerseits behauptet die Hamas, dass sie während der letzten 80 Tage 1.000 Angriffen durch die Fatah ausgesetzt war, von denen die meisten in der Westbank statt fanden.

Die Zahl der palästinensischen Araber, die dieses Jahr gewalttätig von ihren eigenen Leuten getötet wurden, steht jetzt bei 519 (Stand: 06.09.2007 23.45 Uhr).

6.9.07 23:44


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