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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

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Die kleinen Gruppen der Extremisten

Immer wieder wird davon geredet, dass die „Extremisten auf beiden Seiten“ den Frieden behindern. Und davon, dass nur eine kleine Minderheit auf palästinensischer Seite gegen den Frieden ist. Die Mehrheit will den Israelis nichts. (Was ja Umfragen beweisen, in denen sich mal drei Viertel, mal zwei Drittel der Bevölkerung für die fortgesetzte Beschießung Israels und Selbstmordanschläge in israelischen Städten aussprechen.)

Wollen wir mal sehen: Neben der Hamas gibt es noch den Palästinensischen Islamischen Jihad, die PFLP, die DFLP, die DFLP-GC, die Palästinensischen Widerstands-Komitees, einen Al-Qaida-Ableger – und das sind nur die größeren Gruppen der Extremisten. Dem gegenüber stehen die Moderaten: Die PLO (Erfinder des modernen Terrorismus) mit einigen Fraktionen, darunter die Force 17, die Tanzim, die Al Aksa-Märtyrerbrigaden, die alle „Ableger“ der Fatah sind, der moderatesten der moderaten Fraktionen.

Wenn als unsere Medien, Politik-Klugscheißer, Grünhelmchen, Pace-Schwinger, Friedensforscher, „Menschenrechtler“ usw. von der Moderatheit der Fatah vorschwärmen, dann müssen wir erst einmal die extremistischen Moderaten abziehen (Force 17, Tanzim, Al Aksa-Märtyrerbrigaden usw.). Weiterhin gehören ziemlich offensichtlich auch haufenweise Imame, Medienmacher, Politiker, Verwaltungsleute, die sich im Sinne der Extremisten in der Volksaufklärung engagieren – was tagtäglich bewiesen wird (s. hierzu beispielsweise die Dokumentationen von Palestinian Media Watch und MEMRI).

Was bleibt noch übrig? Aus dem offiziellen Fatah-„Palästina“ der Vorsitzende der PA (der sich „Präsident“ nennen lässt) – und mit Sprüchen „glänzt“ (oder den Glanz durch seinen Chefunterhändler verbreiten lässt), dass es in Annapolis seitens der Palästinenser keinerlei Zugeständnisse an die Zionisten gibt und man schon mal gar nicht mit denen reden wird, wenn nicht alle palästinensischen Forderungen schon vorher als Ergebnis festgelegt werden, vor allem ein Zeitpunkt für die Gründung des PalAraber-Staates (natürlich mit keinerlei Rücksicht auf die Erfüllung von Verpflichtungen seitens der PalARaber – so diese denn überhaupt gestellt werden dürfen) und die „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ nach Israel.

Halten wir fest: Die Extremisten wollen die sofortige, gewaltsame Vernichtung des „zionistischen Gebildes“. Die Moderaten haben es nicht so eilig, aber am Ende kommt genau dasselbe Ergebnis dabei heraus. Die Minderheit der Friedensverhinderer auf pal-arabischer Seite wächst sich zu einer beträchtlichen Größe aus. Eine, die daran zweifeln lässt, dass es sich wirklich nur um eine Minderheit handelt. Zumindest bei denen, die Entscheidungen fällen.

Stünde noch die Frage an, wieso auf Seiten Israels nicht auch von einer kleinen Minderheit der Extremisten und Friedensfeinde die Rede ist. Wahrscheinlich, weil man sonst die Zionisten nicht als Kriegstreiber hin stellen kann; und weil es der Wirklichkeit entspricht, während Fakten das Gegenteil der Wirklichkeit der Pace-Fahnenschwenker sind.

1.11.07 18:06


13 Raketen am Donnerstag
Was die Halsabschneider wollen, ist klar


This Ongoing War, 1. November 2007

Ynet berichtet, dass eine Salve von mindestens 13 Qassam-Raketen am Morgen aus dem Gazastreifen ins südliche Israel abgeschossen wurde.

Bis Mitte des Vormittags waren neun Raketeneinschläge im belagerten Sderot und Umgebung geortet worden. Es wurden keine Verletzungen berichtet, aber es hat Schäden an Eigentum gegeben. Eine Qassam landete nahe dem Sapir College in der Gegend des Sha’ar HaNegev Regional Council ein, nur fünf Meter neben einem Beschäftigten des Campus; aber sie explodierte nicht.

Die Terrorgans des Gazastreifens sind sich bewusst, dass die israelischen Medien über in den letzten Wochen die Forderungen israelischer Militär-Befehlshaber der Gegend nach weit reichenden Operationen im Streifen berichteten, um die tödlichen Stellen zu eliminieren. Eine große israelische Antwort scheint genau das zu sein, was sie provozieren wollen.

Die zynische Manipulation des Lebens und Wohlergehens ihrer eigenen Leute ist weiterhin die Visitenkarte der palästinensisch-arabischen Terroristen. Israelische Quellen haben seit Monaten berichtet, dass die PalAraber sich so tief wie möglich in ziviler Bevölkerung eingraben, mit oder ohne deren Kooperation. Das Ziel ist klar: einen israelischen Gegenschlag zu provozieren, der den größtmöglichen Verlust an Leben und Immobilien verursachen wird. Jetzt gibt es filmische Dokumentation, wie das funktioniert.

Ein gestern vom israelischen Geheimdienst veröffentlichtes Video zeigt eine Zelle von drei PalArabern, die Mörsergranaten mitten aus einem Schulhof nach Israel abfeuern. Das Video zeigt die Jungenschule und ein roter Kreis verfolgt die Terroristen, wie sie das Abfeuern der Mörser vorbereiten. Vertreter des Militärs sagten, die israelischen Streitkräfte feuerten nicht, weil sie fürchteten, dass Zivilisten zu Schaden kommen könnten. Sie zitieren den IDF-Offizier: „Sie denken nicht zweimal darüber nach Qassam-Raketen in der Nähe überfüllter öffentlicher Orte abzufeuern, obwohl sie sich voll bewusst sind, dass sie unschuldige Zivilisten in Gefahr bringen.“

Dem möchten wir hinzu fügen: Das macht sie zu Terroristen. Und ihre kaltblütige Missachtung für das Leben aller anderen und deren Eigentum lässt sie sehr weit entfernt davon Freiheitskämpfer zu sein, wie ihre Apologeten von ihnen manchmal behaupten.

Für sie als Anhänger eines Todeskults ist das eine relativ sichere Option für die Jihadisten – sie bekommen reichlich theologische Unterstützung von den irren religiösen Führern Gazas und andernorts in der islamischen Welt. Noch schlimmer ist, dass ihnen durch das auf Hass gründende Polemik leitender Politiker in der arabischen Welt und andernorts aktiv geholfen wird und sie begünstigt werden. Auch von den idiotischen Analysten der den Terror begrüßenden Ränder der westlichen Gesellschaft, die es schaffen das einfache Bedeutung der Ereignisse zu unterminieren, um eine ideologische Darstellung voran zu treiben. Hier ist ein Beispiel von vielen, die erst in den letzten Stunden aufgetaucht sind: „Israel nutzt den Abschuss von Qassam-Raketen auf israelisches Territorium als Vorwand für diese Flut an Maßnahmen im Gazastreifen aus, indem es das Leben von Unschuldigen anführt...“ Bla-bla-blah.

Was genau begreifen diese Leute nicht an ungesteuerten terroristischen Raketen, die wahllos in die Häuser anderer Leute geschossen werden (die auf jeden Fall nicht umstritten sind, niemals „besetzt“ waren, nicht militärisch sind)?

Anmerkung heplev: Genau das sehen die Terroristen ja anders. Und da sie das anders sehen, „dürfen“ sie das auch nach Meinung ihrer Apologeten. Die damit unterstützen, dass Israel kein Existenzrecht hat, so sehr sie auch anderes behaupten.

1.11.07 22:13


Immer offensichtlicher

Die Jerusalem Post berichtet:

Die Hisbollah hat es geschaft sich wieder zu bewaffnen und sich Raketen mit einer Reichweite von 250km verschafft, erklärte ein UNO-Bericht über die Durchsetzung der UNO-[Sicherheitsrats-]Resolution 1701. Solche Raketen wären in der Lage Gebiete südlich von Tel Aviv zu treffen.

Der Waffenschmuggel aus Syrien in den Libanon, in Verletzung von 1701, geht ebenfalls weiter.

Nach Angaben des Berichts, der im Armee-Radio zitiert wurde, nannte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon den fortgesetzten Waffenschmuggel “bedenklich“.

Der Bericht stellte weiterhin fest, dass nach von Israel zur Verfügung gestellten Informationen die Hisbollah sich südlich des Flusses Litani wieder bewaffnete und dass angesichts dieser Entwicklung die UNIFIL-Streitkräfte und die libanesische Armee ihre Bemühungen verstärkten, um die Gegend zu patrouillieren.

Weiterhin gab Israel Informationen an die UNO weiter, die besagen, dass die Zahl der Land-See-Flugkörper im Arsenal der Hisbollah sich verdreifacht hat.

Mit anderen Worten: Es ist alles getan worden, um nicht zu verhindern, dass die Verhältnisse von vor dem Zweiten Libanonkrieg wieder hergestellt oder noch verschlimmert werden. Wie üblich, hat das Eingreifen der UNO für Israel ausschließlich negative Folgen. 1956 wurde Israel der Sieg gestohlen, 1967 kam auch so gut wie nichts, 1973 wurde Israel wieder der Sieg gestohlen, 1982 der Pate des modernen Terrors gerettet, in der „Ersten Intifada“ Partei für die Terroristen genommen, in der „Zweiten Intifada“ keine wirksame Kritik an den Terroristen geübt, im Oslo-Prozess immer Israel unter Druck gesetzt und die Terroristen in Ruhe gelassen. In Hebron gibt es seit Jahren eine nutzlose UNO-Truppe (TIPH), die dafür sorgt, dass Israel schlecht da steht, die Terroristen aber als Unschuldslämmer.

Da konnte die UNIFIL natürlich nicht zurückstehen. Schon mit ihrer Einrichtung nach dem ersten Libanonkrieg war sie ein Witz, weil sie lediglich beobachten sollte – und praktisch nur israelisches „Fehlverhalten“ meldete, kein Mandat zur Durchsetzung internationaler Vereinbarungen hatte und personell völlig unterbesetzt war. Die „neue“ UNIFIL mit dem angeblich so robusten Mandat erwies sich schon bei ihrer Einrichtung als Papiertiger – erst wurde die nötige Truppenstärke mit zeitlich starker Verzögerung und nach hehren Worten sehr widerwillig zur Verfügung gestellt. Und dann wurde das beschlossene Mandat (vom französischen Kommandeur) so umdefiniert, dass man den Libanon vor Israel schützen müsse, statt die Wiederbewaffnung der Hisbollah – und damit den nächsten Krieg – zu verhindern.

Im Grunde genommen ist – wieder einmal – genau das passiert, was „Kritiker“ der UNO und dieses Waffenstillstandes voraus gesagt haben: Die Hisbollah-Terroristen können jederzeit den nächsten Krieg anfangen und Israels Verteidigungsfähigkeit ist gewaltig behindert, weil die UNO im Weg rumsteht. Und sollte einem UNO-Soldaten etwas passieren, ist klar, was „die Weltgemeinschaft“ veranstalten wird. Auf die Seite Israels wird sich da keiner stellen.

Hurra, wir haben die UNO – den Bazar der terroristischen Interessen, vertreten durch Diktaturen, Tyrannen, Terror-Regime und Halal-Hippies.

2.11.07 17:12


Schaschlik

Ach, was tun wir nicht alles für den Frieden! Wir erklären Opfer zu Tätern, machen den Juden das Leben schwer und sehen es nicht als Widerspruch zu unseren Holocaust-Gedenkfeiern, dass wir Leuten nicht entgegen treten, die die Juden vernichten wollen – nein, diese Holocaust-Ambitionisten werden als Widerständler gerechtfertigt und ihr mörderisches Tun milde beobachtet. Die EU finanziert seit eineinhalb Jahrzehnten diesen Terror kräftig mit und hat dem Chef-Terroristen reichlich Geld direkt auf seine Privatkonten überwiesen. Das ist Routine. Anders als bei den Amerikanern; die haben zwar auch schon einiges in die Terroristen investiert, aber neuerdings klinken sie regelrecht europäisch aus: Bush versechsfacht die Hilfe für die Palästinenser. Schmuckstück der Begründung aus dem US-Außenministerium (woher sollen solche bekloppten Äußerungen auch sonst kommen): Vertreter des Außenministeriums sagten, das von Bush gewünschte Geld soll signalisieren, dass beträchtliche Hilfe an Führer fließen wird, die den Terrorismus ablehnen. - Nur, dass Mahmud Abbas und sein Premierminister Fayyad – ganz zu schweigen von den restlichen Fatah-Leuten – nun alles andere tun als den Terror abzulehnen!

Eine Diskussion in Washington stellte fest, was sich im Westen nur wenige so zu sagen trauen, weil gegen sie sofort die Keule heraus geholt wird. Nicht die Holocaust-Keule, die angeblich bei jeder Kritik an Israel geschwungen wird – eine Behauptung, deren Grundlage die Ideologie ist, dass die Juden ins Meer gehören. Und deren Vertreter ihre eigenen Keule schwingen: die Islamophobie-Keule, über die Opfer zu Tätern (und umgekehrt) gemacht werden. Kernaussage in Washington (von Anne Bayesfky): Mit dem Islamophobie-Begriff wird jegliche Kritik am Islam wie auch dem terroristischen Islam im Keim erschlagen. Mit anderen Worten: Die Holocaust-Keulen-Behaupter machen selbst mit ihrer Islamophobie-Keule das, was sie ihren Kritikern vorwerfen. Erfolgreicher im Keulenschwingen sind bisher die, die ihre Keule tatsächlich einsetzen. Nicht verwunderlich, wenn die angebliche Holocaust-Keule gar nicht wirklich benutzt wird.

Die Forderungsschraube der „moderaten“ Fatah-Terroristen für Annapolis wird weiter gedreht: Der palästinensische Chefunterhändler drohte am Dienstag, dass es keine Gespräche mit Israel geben würde, wenn keine fester Termin für die Gründung eines palästinensischen Staates festgelegt wird - der erste Hinweis, dass die Palästinenser den von den USA gesponserten Friedensgipfel über diese Frage den Bach runter gehen zu lassen. Und wem wird’s in die Schuhe geschoben werden? Die Strategie der Terroristen ist bekannt.

Nur zum Beleg: Mahmud Abbas hat gerade erst wieder betont, dass er Israel gegenüber keinerlei Zugeständnisse machen wird, die arabischen Staaten keinerlei Normalisierung zu Israel betreiben dürfen, bevor die 1967 eroberten Gebiete verlassen und sämtliche „Flüchtlinge“ zurückgekehrt sind – nach Israel natürlich. Mit anderen Worten: Egal, was sie behaupten, auch die „moderaten“ Terroristen arbeiten nur an einem – der Vernichtung des Staates Israel. Ein Verhalten übrigens, das einen Friedensnobelpreis einbringen kann, wie wir wissen...

Palästinensische Menschenrechte können nur und ausschließlich auf Kosten Israels gewahrt werden – arabische Bruderstaaten dürfen gefälligst nichts beizutragen, z.B. indem sie die „Flüchtlinge“ (in der x-ten Generation – das gibt es sonst nirgendwo auf der Welt!) integrieren. Nein, es muss so sein, dass sie als Eitergeschwür dienen, das gegen Israel verwendet werden kann.

Die Dänische Volkspartei nimmt in ihrem Wahlkampf – unter vielen anderen Dingen – Bezug auf den „Karikaturenstreit“ (ein viel zu harmloses Wort für das Verhalten der Islamisten und „moderaten“ Muslimführer). Dass das nicht ohne Aufmerksamkeit bei Extremisten-Muslimen bleiben konnte, war klar. Und so bezeichnet der Großmufti von Jerusalem das als „unzivilisiert“ und „von Hass erfüllt“; und setzt einen drauf: Er fordert von der Partei, das sie ihre „illegalen Tätigkeiten“ einstellt – wobei er voraussetzt, dass jeder weiß, dass und wieso das „illegal“ sein soll. Aber das macht ja nichts, definieren müssen extremistische Muslime so etwas nicht, es ist selbstverständlich, dass es so ist, wie sie es sagen. (Quellen: DR.dk, Politiken)

Folter ist, wenn die Gefolterten auch zu 100% sterben. Stirbt (versehentlich) einmal Opfer nicht, ist die Praxis insgesamt keine Folter.
So die Logik von Mohammed Jarvad Larijani, dem Generalsekretär des iranischen Menschenrechtsrats, der damit die Steinigung als „angemessene Form der Bestrafung“ rechtfertigt, die weder Folter noch unpassend ist, denn schließlich gibt es Leute, die diese „Bestrafung“ überlebt haben.

Anscheinden sollen die Amis schwer Konkurrenz in Sachen Nahost-Friedensgespräche bekommen: Da wird eine Alternative zu Annapolis in Damaskus (oder Teheran?) veranstaltet und jetzt machen sie im November in Istanbul eine Konferenz zum Thema „Befreiung Jerusalems von zionistischer Besatzung“. Kennzeichen der „Alternativen“: erstens kommen dorthin die bekannten Antisemiten und Terroristen(organisationen), um ihre Lösungsvorschläge für den Nahost-Konflikt zu propagieren; und zweitens ist natürlich das „zionistische Gebilde“ von der Konferenz ausgeschlossen. Was haben die Juden schon auf einem Friedensgipfel zu suchen? Die haben nur eins: zu verschwinden. Und Jimmy Carter, Hugo Chavez, Mohammed Khatami und Ken Livingstone werden dem gerne applaudieren.

Der Unterschied zwischen dem deutschen (weitgehend) und dem amerikanischen (überwiegend) Menschenbild scheint dieser zu sein: In Europa konzentriert man sich auf „Sorgen und Nöte“ (ob diese nun berechtigt sind oder nicht), in den USA auf „hopes and aspirations“ – Hoffnungen und Erwartungen. Die erste ist die Sichtweise der „das Glas ist halb leer“-Vertreter, die zweite die positivere Sichtweise.
Ich erwarte, dass jetzt die Gutmenschen kommen und mir vorwerfen, dass ich mir um die Sorgen und Nöte keine Gedanken mache – in der typischen Manier, dass die grundsätzliche Vorziehung des einen das andere ausschließt. Was ziemlicher Quatsch ist. Aber so klasse zu stereotypen Weltbildern passt.

Toleranz-Alarm: Im Iran wurde das Schneidergeschäft einer Christin verwüstet, sie selbst zusammen geschlagen, weil sie drei jungen Frauen, die mehr über ihren Glauben wissen wollten, davon erzählte. Das hätte sie nicht tun dürfen. Und so ist die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage rechtens. Hat ein iranischer Richter entschieden: „Evangelisation“ ist eine Tat, die Folgen haben darf und deshalb gibt’s keinen Schadenersatz.

Noch eine Bestätigung der Friedensbereitschaft der moderaten Terrorgruppe Fatah: Fatah hat begonnen die Raketenangriffe auf Israel (aus dem Gazastreifen) zu verstärken. Sie planen Hunderte weitere Raketen abzuschießen. Die Angriffe seien eine Antwort auf „die bösartige Balfour-Erklärung“ (von 1917!) Gleichzeitig predigt Außenminister Walter Steinmeier, dass seine Gespräche mit palästinensischen Politikern ergeben hätte, es herrsche dort Friedenswille. Geht’s widersprüchlicher?

Das hier ist zu köstlich, um es nicht einfach einzukopieren (aus dem Newsletter von „israel heute“): Ein iranischer Repräsentant auf dem jährlichen Treffen der Internationalen Kooperativen Allianz, das vergangene Woche in Singapur stattfand, floh nach Teheran zurück, nachdem er mit Mitgliedern der israelischen Delegation in Kontakt gekommen war. Israel war einer der 80 vertretenen Nation der Konferenz und die Delegation sah dieses Treffen als eine gute Möglichkeit an, einen Dialog mit dem iranischen Gesandten aufzunehmen und eventuell eine wirtschaftliche Beziehung zwischen den beiden Ländern anzukurbeln. Rami Mendel trat auf den Iraner zu und erbat sich Material für eine Zusammenarbeit aus, wobei sie sich zum Kaffee setzten. Dabei enthüllte Mendel seine Nationalität, woraufhin der Iraner schockiert davonlief und nicht mehr zur Konferenz zurückkehrte. Später konnte in Erfahrung gebracht werden, dass er nach Teheran zurückgekehrt sei, um einer weiteren Begegnung mit Israelis aus dem Weg zu gehen. Der ist wohl reif für die Klapse, der arme Mann!

2.11.07 22:06


Zitate!

Es gibt eine lange Geschichte aus Europa entführter Mädchen, die in Marokko enden.
Ein Ermittler einer spanischen Detektivagentur, die auf das Aufspüren nach Nordafrika entführter Kinder spezialisiert ist. Er hat Zeugenaussagen, die die im Frühjahr in Portugal entführte Madeleine im Rif-Gebirge gesehen haben wollen.

Der Islam hat den Frauen die meisten Rechte in der Welt gegeben und sie sind starke und wichtige Teilnehmer an unserer Gesellschaft.
König Abdullah von Saudi-Arabien im Interview mit der BBC. Na ja, irgendeine Bildung muss der Mann ja haben.

Alexander van der Bellen will den Islam nicht mit Terrorismus verbinden! Könnten wir doch nur all die islamischen Jihadisten in der ganzen Welt davon überzeugen, das auch so zu sehen, dann würden wir echte Fortschritte machen!
Robert Spencer, Dhimmi Watch, 31.10.2007 zu einer Äußerung des österreichischen Chef-Grünen.

Das ist eben der Unterschied zwischen der radikalen Hamas und der gemäßigten Fatah: Die einen wollen Israel mit Tausenden Raketen beschießen, die anderen nur mit Hunderten. Wir sind beruhigt. So ist der Frieden greifbar nahe.
Claudio Casula, 1.11.07 auf Spirit of Entebbe zu der Nachricht, dass die Al Aksa-Märtyrerbrigaden gerade dem Abschuss Hunderter Raketen auf Israel gedroht haben. Die Überschrift spricht ebenfalls Bände: Neues von den Gemäßigten!

Europa löste ein großes Problem, das Problem der zionistischen Gefahr. Die Zionisten stellten eine starke politische Partei in Europa und verursachte eine Menge Unruhe. Da sie eine Menge Grundbesitz und ein Propaganda-Imperium hatten, machten sie die europäischen Regierungen hilflos. Was Hitler und die Nazis damals mit den Juden Europas machten, war zum Teil durch diese Umstände mit den Juden hervorgerufen. Sie wollten die Zionisten aus Europa hinaus werfen, weil sie ständig ein Stachel im Fleisch der dortigen Regierungen waren... Ihr oberstes Ziel war es Europa vor dem Übel des Zionismus zu retten und darin sind sie relativ erfolgreich gewesen.
Haschemi Rafsajani, Iran, 5.10.2007, der „moderate“ „Reform“-Mullah und gerne gesehener Gesprächspartner in Berlin.

3.11.07 20:18


Warum Gott nie einen Doktortitel erhielt

Ein englischsprachiger Freund schickte mir die folgende Begründung zu:
  1. Er hatte nur eine wichtige Veröffentlichung.
  2. Sie war in Hebräisch geschrieben.
  3. Er hatte keine Referenzen.
  4. Sie war in keinem Organ veröffentlicht worden, das von seiner Peer Group gelesen wird.
  5. Mancher bezweifelt sogar, dass er sie selbst geschrieben hat.
  6. Es mag stimmen, dass er die Welt schuf, aber was hat er seitdem gemacht?
  7. Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat Probleme die Ergebnisse zu wiederholen.
  8. Er beantragte beim Ethikrat nie eine Erlaubnis menschliche Versuchsobjekte zu nutzen.
  9. Als ein Experiment scheiterte, ertränkte er seine Versuchsobjekte.
  10. Wenn Versuchsobjekte sich nicht wie vorher gesagt verhielten, entfernte er sie aus der Stichprobe.
  11. Er hielt kaum Vorlesungen, sondern sagte seinen Studenten nur, sie sollten das Buch lesen.
  12. Manche sagen, er habe seinen Sohn das Lehren erledigen lassen.
  13. Seine ersten beiden Studenten warf er hinaus, weil sie lernten.
  14. Obwohl es nur 10 Anforderungen gab, bestanden die meisten seiner Studenten die Prüfungen nicht.
  15. Seine Sprechzeiten waren unregelmäßig und wurden oft auf begrenzt zugänglichen Bergspitzen abgehalten.
  16. Es gibt keine Berichte darüber, dass er mit Kollegen zusammenarbeitete.
4.11.07 10:47


Herzallerliebste Rechtfertigungen

Vor ein paar Tagen hatte Henryk M. Broder auf der Achse des Guten ein Antwortschreiben von Martin Kloke an den Verlag 2001 eingestellt, als Letzterer sich beim Kunden „wieder ins Gedächtnis rufen“ wollte. Kloke beklagte darin „krude Schnittmengen mit judenfeindlichen und rechtsextremen Ideologemen“ seitens des Verlages, was er über Veröffentlichungen von antiisraelischen, verschwörungstheoretischen und Büchern eines „Neuen Historikers“ beispielhaft belegte.

Jetzt wehrt sich der Geschäftsführer des Verlags (und Broder hat das wieder eingestellt). Er findet die Vorwürfe „bizarr“ – dem Verlag wie Ilan Pappe gegenüber. Begründung?

Fangen wir mit dem Verlag an: Wir haben viele wichtige Bücher über die Shoa gemacht. Sie ist unvergleichlich. Aber sie führt nicht zum Verbot einer Kritik an der politischen Führung Israles.

Klasse. Wir haben über die Shoa veröffentlicht, dann dürfen wir auch die Verunglimpfung Israels und Lügen über seine Entstehung veröffentlichen. (Nur, dass das ja keine Lügen sind, wie Pappnase Ilan „beweist“.) Wenn das als Begründung reicht Scheiße zu Gold zu erklären, dann habe ich keine Probleme bei meiner Bank ein paar neue Einlagen zu tätigen.

Was Pappe angeht, so beginnt der Herr Geschäftsführer mit dieser Glanzleistung: In dem Buch wird durchaus wissenschaftlich, anhand neuer Quellen, gezeigt, was vor sich ging, als die zionistische Führung die Palästinenser vertrieb.

Welche „neuen Quellen“ sind das? Aber bevor ich darauf eingehe: wissenschaftlich? Der Mann stellt doch mit einen Kollegen von den „neuen Historikern“ sämtliche Prinzipien seiner Wissenschaft auf den Kopf! Für diese „Wissenschaftler“ gilt als Geschichte und historisch nicht das, was damals tatsächlich passierte (Fakten), sondern das, was heute die Araber in und um Israel darüber erzählen (Märchen und Propaganda)! Das haben sie explizit so gesagt! Dieser Aspekt fehlt leider bei der Beschreibung der „Neuen Historier“ in Wikipedia, im Gegensatz (neben der Kritik, dass sie zu sehr von ihrem marxistischen Hintergrund beeinflusst sind) zu ihrem Ansinnen, diese (einzig richtige) arabische Sichtweise aus den israelischen und britischen Dokumenten erkennen zu wollen ohne arabische Quelldokumente zu benutzen (!). Welche Wissenschaftlichkeit kann man an einem solchen Schreiberling und Propagandisten zugestehen?

Was sein Wissenschaftsverständnis angeht, so hat Herr Pappe das besonders deutlich gemacht, als er sich lauthals darüber beschwerte, dass einem Jünger seiner historischen Sicht ein Doktortitel der Universität Haifa aberkannt wurde. Dieser hatte nämlich für seine Dissertation arabische Palästinenser interviewt, um die Gräueltaten der Zionisten 1948 zu dokumentieren – nur, dass diese Interviews ihm nicht genug Stoff gegen den Staat Israel hergaben und er die Verschriftlichung der Interviews fälschte! Das wurde ihm vor Gericht nachgewiesen; dieses ordnete daraufhin die Aberkennung der Dissertation an. Pappnase Ilan kann das nicht verwinden und schreit „Diskriminierung“ und „Betrug“. Wobei er den Betrüger als Betrogenen betrachtet!

Aus ähnlicher Ecke – Interpretation von Dokumenten nach Art der Darstellung der Ereignisse durch heutige Araber von der „Katastrophe“, nach 60 Jahren Indoktrination durch die arabischsprachigen Medien, insbesondere aber durch die Hetze der PA – kommen offensichtlich die „neuen Quellen“ des Ilan Pappe. Wie sonst sollten sich die diametral entgegengesetzten Darstellungen ergeben, die alles „widerlegen“, was zur Gründungszeit des Staates Israel bisher geschrieben wurde? Wie sollten die damaligen Staatsgründer alles unter der Decke haben halten können, was die „neuen Erkenntnisse“ des Ilan Papper ausgiften?

„Heute wissen wir, daß Exekutionen, auch an Frauen und Kindern, das Niederbrennen von Dörfern, die Massenvergewaltigungen, Enteignungen etc. keine Kollateralschäden waren, sondern daß es einen Plan gab, der umgesetzt wurde“, schreibt der Herr Geschäftsführer. Woher „wissen“ „wir“ das? Aus der antisemitischen arabischen Propaganda! Die Herr Pappe und Konsorten als Wissenschaft verkaufen! Weil ein jüdischer „Historiker“ sich diese wüsten Verschwörungen zu eigen macht, müssen sie ja stimmen. Das ist das klassische Beispiel für den jüdischen Kronzeugen, den Hausjuden, den Hampelmann und Alibijuden, der alles andere rechtfertigt, was man gegen die Juden unternimmt.

Weiter fragt der gute Mann: „Warum darf man darüber nicht berichten?“ Das ist die Keule Möllemanns. „Berichten“ tut jeder, aber sobald Kritik daran geäußert wird, ist das Berichten angeblich verboten. Verlogener geht’s kaum, aber es muss unbedingt doch noch eins drauf gesetzt werden:

Im übrigen befolgen Sie, als guter Deutscher, in meinen Augen auch wieder nur eine Obrigkeitsvorgabe, nämlich “Kritisiere nie die Führung Israels, egal wie menschenverachtend sie sich verhält”. Das ist so widersinnig, dass man gar nicht mehr weiß, wie oft man dem Mann seinen Unsinn um die Ohren hauen soll. Es ist die übelste Mümmelmann-Propaganda, gefördert von und genährt von linkem Hass gegen die Wirklichkeit, die wir hier in Deutschland haben. Die Veröffentlichung des Machwerks von Pappe durch diesen Verlag ist der schreiende Gegenbeweis der Behauptung. Weiterhin strafen die Verkaufszahlen von anderen Lügen-Pamphleten wie der „Israel-Lobby“ oder Carters „Israel-Apartheid“-Schinken Herrn Till Tolkemitt Lügen. Wer so vor der Wirklichkeit die Augen, Ohren und den Verstand verschließt, von dem kann man allerdings nicht erwarten, dass er logisch schreibt, geschweige denn handelt.

Lesen Sie das Buch und urteilen Sie selber, bevor Sie uns Antisemitismus vorwerfen“, empfiehlt der große Geschäftsdenker dem Kritiker. Und beweist damit einmal mehr, dass sein Denken "ein wenig" in Schieflage geraten ist. Aus dem Schreiben Klokes geht nirgendwo hervor, dass er dem Verlag Antisemitismus vorwirft. Er hat aufgezeigt, dass von diesem Verlag veröffentlichte Werke von Leuten kommen, die Antisemitisches verbreiten und beim falschen Publikum Applaus finden. Diese zu veröffentlichen, das findet Kloke kritikwürdig. Daraus einen Antisemitismus-Vorwurf gegen den Verlag zu konstruieren, ist – wie drückte der Manager es umgekehrt aus? – „bizarr“. Außer, der Verlag macht die Meinungen und Vorstellungen der Antisemiten zu seinen eigenen. Dann wäre der Vorwurf allerdings unberechtigterweise nicht erhoben. Sollten wir das nicht vielleicht nachholen?

Herr Kloke hat dem Verlag klar gesagt, warum er dort nicht mehr kauft, mehr nicht. Diese Meinung gefällt dem Geschäftsführer nicht. Sie zum Anlass zu nehmen über die mögliche Berechtigung der Kritik einmal nachzudenken, ist nicht drin. Reflexartig werden „Argumente“ (argumentative Keulen!) ausgepackt und zum Besten gegeben, die bei genauerem Hinsehen einfach zu schwachsinnig sind, als dass sie für stichhaltig gelten könnten. Wahrscheinlich aber ist genau das der Grund, weshalb sie immer weiter in Gebrauch bleiben. Was so unteriridsch schwachsinnig ist, das muss schon wieder stimmen. Und Antisemitisches darf schon mal gar nicht mehr antisemitisch genannt werden, wenn es nicht krude neonazistisch daher kommt. Danke für die Lektion!

4.11.07 15:14


Wochenend-Schaschlik

Werbung (aus Überzeugung, ich krieg’ nichts dafür): Es gibt sie immer noch nur in Großbritannien, die „Israeli-Tücher“ (s. auch das Bildchen unten links in der Navigationsspalte). Warum sollen alle weiter ihre Palästinensertücher tragen? Dem kann man doch was entgegen setzen. Und so gibt es seit geraumer Zeit bei einer britischen Firma die „Kaffiyah Y’Isarelit“ (Israel-Keffieh), die statt über das schwarze (oder seltener: rote) Palli-Muster hellblaue Davidsterne verfügt. Ich finde, die Leute sollten davon mehr verkaufen. Ist zwar mit £12,- nicht ganz billig, aber es wird viel Geld für Sinnloseres ausgegeben.

Nachdem neulich schon eine komplette Schule dazu verdonnert wurde sich muslimisch zu kleiden und zu feiern, geht’s in Großbritannien mit den Dhimmi-Übungen weiter. Besonders Schottland scheint dafür anfällig zu sein. Die immer sehr nach Freiheit strebenden Brave Hearts üben im Bildungssystem die Unterwerfung: Learning Teaching Scotland (LTS) ist die schottische Schulbehörde. Und sie hat in einem Erlass im April 2007 verfügt, das Anschauen eines Muslims in einer staatlichen Schule sei eine Form der Diskriminierung, es könne als Anstarren und damit als eine Form der "Islamophobie" empfunden werden (Quelle: Times April 2007). Die Regelung ist seit dem Frühjahr gültig. Das ist eine Ausgeburt der Behörden – Muslimverbände zeigen Unverständnis für die Regelung!

Dänemark, das Land der Widersprüchlichkeiten – aber das ist eine Sache der unterschiedlichen Parteien. Im Oktober hat Dänemark Ayaan Hirsi Ali Asyl angeboten (und nicht nur ihr). Das war Sache der Regierung. Die in der Opposition sitzenden „Grünen“ wollen anscheinend nichts lieber als ganz schnell unter die Scharia zu kommen und setzten eine knallharte Islamistin ganz oben auf ihre Liste, die dieses Jahr vor allem dadurch geglänzt hatte, dass sie zur Terroranschlägen gegen die dänischen Soldaten im Irak aufrief. Ansonsten gibt die bis auf’s Gesicht Vermummte sie keinem Mann die Hand. Die dänischen Grünen nennen das „gelungene Integration“.

Der Hetzsender Al-Manar, betrieben von der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, schickt seine Hass-Parolen ungehindert in weite Teile Europas (in Frankreich, Spanien und den Niederlanden ist er verboten). Seine Beiträge strotzen vor Antisemitismus, Hetzpropaganda und permanentem Aufruf zu Mord. Ein Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des deutschen Bundestages ist der Meinung, dass al-Manar natürlich problematisch sei; ebenso sei jedoch verurteilenswert, dass italienische Pornosender nach Afghanistan hinein senden. Ich wäre auch nicht böse, wenn die Pornosender abgeschaltet würden – aber das auf eine Stufe zu stellen mit dem, was aus dem Libanon gesendet wird, zeugt nicht nur von Unkenntnis, das ist grobe Dummheit. Einen solchen Parlamentarier müsste man wegen völliger Inkompetenz aus dem hohen Haus jagen. Aber jedes demokratische Land hat die Vertreter, die es verdient, schließlich sind die auch gewählte Idioten gewählte Abgeordnete.

Wer hätte das gedacht? Die Hamas fabriziert die humanitäre Krise im Gazastreifen, nicht Israel! Genauer beschrieben wird das in der Jerusalem Post, die Oberst Nir Press von der Gaza-Verbindungs-Verwaltung zitiert: Bei einem Treffen am Sonntagnachmittag wurde er von Vertretern des palästinensischen Gesundheitsministeriums darüber informiert, dass die Krankenhäuser zu wenig Reserven an Anästhetika haben. Montagmorgen, weniger als 24 Stunden nach der Anfrage, lieferte Israel dem Shifa-Krankenhaus 151 „Ballons“ Lachgas. „Die Palästinenser müssen nur sagen, was sie brauchen.“ Normalerweise wird einige Tage vor Eintritt des jeweiligen „Notstands“ Bescheid gesagt; aber immer wieder geschieht das nur kurzfristig, um den Leuten im Gazastreifen das Leben schwer zu machen, den Anschein einer Krise zu schaffen und die Schuld den Israelis in die Schuhe schieben zu können.

Die Synagoge Ohel Yitzhak liegt mitten im muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt. Sie wurde von den Jordaniern – wie alle jüdischen Stätten – nach dem Krieg von 1948 gesprengt. Vor 15 Jahren wurde das Grundstück von einer Familie gekauft und die Synagoge wieder aufgebaut. Jetzt hat ein Rabbi vorgeschlagen, mit Hilfe der ohnehin unter der Altstadt vorhandenen Tunnel und Grabungsorte eine Passage vom jüdischen Viertel in die Synagoge zu bauen. Offensichtlich, um den jüdischen Betern zu ersparen durch das muslimische Viertel gehen zu müssen (und damit den Muslimen zu ersparen Juden sehen zu müssen). Von der Waqf (der muslimischen Tempelbergverwaltung) sind schon wieder Lügen zu hören, die Juden würden unter dem Tempelberg graben, um die Moscheen zum Einsturz zu bringen. Wir dürfen gespannt sein, was von an Propaganda kommt – wahrscheinlich, dass die Zionisten das arabische Viertel sprengen wollen.

Die „Menschenrechtsgruppen“ lernen es nicht. Jetzt hat eine versucht Studenten, die im Gazastreifen fest sitzen, freizuklagen, damit die an ihre Universitäten im Ausland zurückkehren können. Zumindest einer war gar kein Student, wie die University of North Texas bekannt gab. Das Beweis-„Dokument“ war eine Fälschung. Die „Menschenrechtler“ sollten vielleicht endlich erst einmal ihre Schützlinge überprüfen, bevor sie für sie vor Gericht gehen.

Luftfahrt-Interesse kann manchmal interessante Informationen bringen. So auch diese von der Aviation Week & Space Technology: Syriens Innenpolitik könnte zu dem offensichtlichen Erfolg der Mission [der israelischen Luftwaffe] vom 6. September geführt haben. Das Ziel war in Damaskus so geheim eingestuft, dass das Militär nicht darüber informiert und daher die Luftverteidigung unvorbereitet war, sagt ein Vertreter Israels.

Der jetzt doch nicht statt findende Strom-Boykott Israels hat schon Folgen: Ägypten will „mehr“ Strom in den Gazastreifen liefern. Das würde zumindest bedeuten, dass ein arabischer „Bruderstaat“ endlich einmal etwas sinnvolles für die PalAraber tut.

Die Zeichen mehren sich, dass der Annapolis-Gipfel entweder scheitert oder für Israel ganz mies ausgehen wird: Syrien verschiebt die „Alternativ-Konferenz“, versichert, die Legitimität von Präsident Abbas nicht in Frage zu stellen und unterstützt Einheit der palästinensischen Fraktionen. Das kann eigentlich nur heißen, dass sich die Terroristen mit dem Diktator in Damaskus geeinigt haben, wie sie vorgehen wollen. Und das kann für Israel nichts Gutes bedeuten.

Gleichzeitig schraubt Fatah-Premier Fayyad mit der nächsten Vorab-Forderung vor der Konferenz von Annapolis wieder am Druck auf Israel: Er fordert, dass Washington Druck auf Israel ausübt, damit die Konferenz ein Erfolg wird. Er verlangt von Israel Zustimmung zu einem Termin für den Abschluss der Friedensgespräche, „mutige Schritte“ schon vor der Konferenz und – und das ist die neue Forderung – die Freilassung von 2.000 palästinensischen Gefangenen (natürlich auch vor der Konferenz). Inzwischen warten die Terroristen gar nicht mehr darauf, ob Israel ihren Forderungen zustimmt oder sie in Betracht zieht, sie fordern auch so einfach immer weiter.

Der Mörder von Yitzhak Rabin ist Vater geworden (als Gefängnisinsasse!). Und das wird zu Provokationen genutzt. Sein Sohn wurde per Kaiserschnitt geboren, damit er ritusgemäß am 8. Tag nach der Geburt beschnitten werden kann – dem heutigen 4. November, dem Jahrestag der Ermordung Rabins. In was für einem Klima mag dieser Junge aufwachsen? Irgendwo hatte ich eine Überschrift gelesen, dass er ein Kind des Hasses sei. Das dürfte wohl so stimmen.

Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten – und umgekehrt anscheinend auch. Schlechte Nachrichten über der US-Arbeitsmarkt werden gerne verbreitet – und sind falsch. Wie die Arbeitslosenstatistiken für die Zeit der Bush-Regierung zeigt, liegt die Arbeitslosenquote in den USA klar unter der der Clinton-Jahre.

Ein zweiter Hort beständig schlechter Nachrichten für Bush ist der Irak. Und da fehlt dann gerne die Information, dass nicht Zahl der Opfer unter den Koalitionstruppen seit geraumer Zeit genauso kräftig sinkt wie bei der irakischen Bevölkerung. Ärgerlich, nicht wahr? Und darüber hinaus auch noch das: Bagdad ist so viel sicherer geworden, dass die Leute in die Hauptstadt zurückkehren! Wahrlich ein grausiger Meilenstein, der da erreicht wurde. Grausig allerdings vor allem für die Amerika-Hasser.

Unterdessen machen die Friedenstruppen der Weltregierung mal wieder mit weniger appetitlichen Aktivitäten auf sich aufmerksam: Mehr als 100 Blauhelme aus Sri Lanka wurden aus Haiti entfernt, nachdem sie dort in Kindersex-Skandale verwickelt sind. Gateway Pundit ergänzt diese Meldung mit einigen weiteren Links über die Geschichte des sexuellen Missbrauchs durch UN-Truppen. Die Soldaten werden übrigens von der UNO nicht weiter belangt – das ist Sache ihres Heimatlandes! (Wurde nicht in den Haag so ein Gerichtsdings etabliert, an das solche Fälle verwiesen werden könnten? Wäre das nicht eine angemessene Beschäftigung für die Robenträger dort, statt sich mit Sachen zu beschäftigen, die aus politischen Gründen dort hingetragen werden, ohne da etwas zu suchen zu haben? Immerhin heißt das Teil „Internationaler Gerichtshof“ – da sollte man dort die internationalen Verbrechen einer internationalen Weltregierungs-Truppe behandeln können!)

Potect Israel hat ein hübsches Bildchen zur “Karikatur der Woche” erklärt, das ich gerne weiter reichen möchte:

5.11.07 00:06


Ein treuer Verbündeter

In der TIMES kann man einen markanten Widerspruch berichtet sehen:

Die Bush-Administration zählt darauf, dass Saudi-Arabien hilft den Irak zu stabilisieren, die nuklearen und regionalen Ambitionen des Iran einzugrenzen und dem iraelisch-palästinensischen Friedensprozess auf einer Konferenz diesen Monat in Annapolis, Maryland voranzutreiben.

Wie verträgt sich das hiermit:

Eine Analyse der NBC zeigt an, dass Saudis 55% der ausländischen Kämpfer im Irak ausmachen. Sie gehören außerdem zu den kompromisslosesten und militantesten.

Die Hälfte der Auslandskämpfer, die im amerikanischen Camp Cropper bei Bagdad festgehalten werden, sind Saudis. Sie werden in gelben Overalls in einem eigenen, fensterlosen Gebäudekomplex gehalten, nachdem sie versuchten den anderen Gefangenen die Scharia aufzuzwingen und ihnen eine extreme Form des wahhabistischen Islam predigten.

In den letzten Monaten haben saudische religiöse Gelehrte im Irak und im Iran Bestürzung hervorgerufen, weil sie Fatwas ausgaben, die die Zerstörung der großen schiitischen Heiligtümer in Nadschaf und Kerbela im Irak forderten, von denen bereits einige mit Bomben angegriffen wurden. Zwar drücken prominente Mitglieder der Herrscherdynastie al-Saud regelmäßig ihre Abscheu für den Terrorismus aus, werden führende Persönlichkeiten im Königreich toleriert, die Extremismus vertreten.

Scheik Saleh al-Luhaidan, der oberste Richter, der die Terroristen-Prozesse beaufsichtigt, wurde 2004 in einer Moschee auf Band aufgenommen; dort ermutigt er junge Männer im Irak zu kämpfen. „In den Irak zu kommen ist riskant geworden“, warnte er. „Man muss diesen bösartigen Satelliten und diesen Drohnenflugzeugen ausweichen, die jede Ecker am Himmel über dem Irak besitzen. Wenn jemand weiß, dass er in der Lage ist in den Irak zu gehen um sich dem Kampf anzuschließen und wenn es seine Absicht ist, das Wort Allahs zu erheben, dann ist er frei, das zu tun.“

Geld für Auslandskämpfer und Terrorgruppen strömt immer noch aus dem Königreich, aber der Trend geht dahin, dass Kuriere es in bar transportieren, statt es zu überweisen, wo es einfacher aufgehalten und identifiziert werden kann.

Eine nationale Kommission für Hilfs- und Wohlfahrtsarbeit im Ausland – eine Nichtregierungs-Organisation – sollte private Hilfe im Ausland regulieren und gegen Terrorfinanzierung schützen; diese NGO wurde drei Jahre nach ihrer lautstarken Ankündigung durch die saudische Botschaft in Washington immer noch nicht geschaffen.

Schulbücher lehren immer noch die Protokolle der Weisen von Zion… und predigen Hass gegen Christen, Juden und andere Religionen, einschließlich der schiitischen Muslime, die als Häretiker angesehen werden.

Vor diesem Hintergrund hat Jihad Watch nur eine (und korrekte) Bezeichnung für das Wüstenkönigreich: Angelpunkt des weltweiten Terrors.

5.11.07 18:42


Stoff für’s Hirn

Wäre gut zu wissen, welche Maßnahmen Israel denn nun ergreifen darf, um seine Bürger zu schützen. So der Schlusssatz von Claudio Casula in seiner Beschreibung der (grundsätzlichen) Reaktionen von „Israelkritikern“ auf israelische Verteidigungsmaßnahmen. Die sollte man sich gut ansehen.

Noch ’ne Bemerkung dazu, dass das Volk nichts davon mitbekommen darf, was man gegen seine Führung hat und wer alles die Verantwortung nicht tragen müssen darf, hat Michael Kreutz vom Transatlantic-Forum zu bieten, diesmal in Sachen Iran. Links-gutmenschliche Haarspalterei ist wirklich widersinnig.

Dumpfbacken-Idiotie in Großbritannien: Ein „Think Tank“ – nämlich der liebste der Labour Party – hat einen solchen Schrott zu Papier gebracht, dass man sich fragt, ob die noch mit dem Hirn denken oder ob da nur grüne Matsche vorhanden ist. Ihre Vorschläge für ein „multikulturelles Großbritannien“ jedenfalls strotzen so vor Schwachsinn, dass man glatt versucht ist die Bekloppten nicht nur wegzusperren. Kommentar einer nicht ganz unprominenten Muslima: „Ich dachte, wir hätten den Kommunismus hinter uns gelassen.“ Genaueres gibt es bei Dr. Oliver Marc Hartwich auf der Achse des Guten, auf Englisch auch sehr ausführlich bei Islam in Europe.

In Teilen die Scharia einführen – das kann ja nicht so wild sein, wenn es nur die Muslime untereinander betrifft. Oder? Yaab hat auf der Gegenstimme gezeigt, was das wohl bedeutet – und in Indien schon Praxis ist. Durchgesetzt wurde das – wundert’s wirklich? – durch Randale!

Welchen schädlichen Einfluss die Friedrich Ebert-Stiftung in Sachen Nahost-Konflikt nimmt, kann man sich in der Übersetzung eines Berichts von NGO-Monitor bei Castollux ansehen. Hier findet sich die typische Selbstgerechtigkeit einer Truppe wieder, die behauptet nicht einseitig zu sein, weil man „mit Organisationen auf beiden Seiten“ zusammen arbeitet. Die Frage ist nur immer: mit was für Organisationen. Und da sieht es ganz übel aus, auch bei den israelischen Organisationen!

Das politisch inkorrekte Wörterbuch hat wieder etwas von Henryk M. Broder übernommen.

5.11.07 18:45


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