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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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Wettlauf um die Eselsmütze

Unter der Überschrift „The Fools on the Hill“ (Die Dummen auf dem Hügel, kann auch mit Die Hofnarren auf dem Hügel übersetzt werden) hat Henryk M. Broder einen englischen Text über eine Podiumsdiskussion zwischen Uri Avnery und Ilan Pappe auf der Achse des Guten eingestellt.

Die beiden Linksausleger streiten sich. Nicht darüber, wie sich Israel dem palästinensischen Terrorismus ergeben soll, sondern darüber, was als Begründung angeführt werden muss. Die beiden Herren haben nämlich grundsätzliche Probleme.

Ilan Pappe redet am liebsten über die „ethnischen Säuberungen“ von 1948. Er ist einer der „Neuen Historiker“, die sich so gerne mit diesem Thema beschäftigen. Pappe ist der Meinung, dass die Verbrechen von 1948 wieder gut gemacht werden müssen. Darauf basiert sein Konzept der Aussöhnung mit den Palästinensern.
Problematisch ist dabei nur, wie Pappe und die „Neuen Historiker“ diese „Verbrechen von 1948“ definieren: Für sie ist Wahrheit, was die Palästinenser heute über den israelischen Unabhängigkeitskrieg erzählen, nicht was damals tatsächlich passiert ist. Wer so einen Völkermord und ethnische Säuberungen konstruiert, ist natürlich prädestiniert für den Preis die Eselsmütze zu erhalten. Darüber hinaus glaubt Pappe nicht, dass „die Siedlungen“ rückgängig gemacht werden können und strebt daher eine Einstaaten-Lösung an.

Anders als Pappe hält Avnery die Ergebnisse des Krieges von 1948 nicht für umkehrbar, so sehr er auch die „Verbrechen Israels“ beklagt und anprangert. Er will die Ungerechtigkeiten von 1967 ungeschehen machen. Und damit meint er garantiert nicht die Kriegsdrohungen und –handlungen (Sperrung der Straße von Tiran), den Aufmarsch der Ägypter samt Rauswurf der amerikanischen Truppen aus dem Sinai oder das Eingreifen der Jordanier. Auch nicht den bis dahin 19 Jahre andauernden Beschuss Galiläas durch Syrien. Er meint vor allem die jüdischen Siedlungen, die Israel aufgeben soll, auch ohne im Gegenzug wenigstens leere Worte vom Frieden zu erhalten. Natürlich muss Israel „entschädigen“. So können zwei Staaten entstehen, die schiedlich-friedlich neben- und miteinander leben.

Und so streiten die beiden Herren darüber, ob es einen (Pappe) oder zwei (Avnery) Staaten in „Palästina“ geben soll. Und sind sich einig darin, dass palästinensischer Terror gerechtfertigt ist, dass die Israelis die Bösen sind – und dass der Frieden ausbricht, wenn Israel einfach nur klein bei gibt und aufhört sich gegen seine Vernichtung zu wehren.

Dass das ein Friedhofsfrieden sein wird, glauben beide nicht. Sie glauben, was ihnen die Palästinenser über die Vergangenheit vorlügen; was die Terroristen über die Zukunft sagen, glauben sie nicht.

Wie wär’s, wenn die zwei Typen sich die Eselskappe teilen? Gibt es eine, die groß genug für beide ist?

12.5.07 22:54
 



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