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Prioritäten

Als Deutscher muss man ja dem Iran gegenüber aufgeschlossen und dialogbereit sein. Vor allem muss man differenzieren zwischen dem radikalen, aber doch eigentlich liebenswürdigen und harmlosen derzeitigen Staatspräsidenten, den harten und den moderaten konservativen Mullahs, den fortschrittlichen Mullahs und vor allem dem iranischen Volk. Alles andere ist Nebensache. Weil die Mullahkratie von den Amerikanern diskriminiert wird. Dieser Fakt triumphiert über allem, was am Iran negativ gesehen werden könnte: Todesstrafen für „Vergehen“ wie Homosexualität, vergewaltigt werden, Ehebruch, Abfall vom Islam usw. Das alles ist zwar für Menschenrechtsgruppen ein Grund der Besorgnis, aber dagegen wird nicht lauthals und wirkungsvoll protestiert; schon gar nicht werden Sanktionen des Regimes gefordert. Die sind ja alle Opfer der Amerikaner.

Darüber hinaus gibt es weitere Felder, die unsere grün-ökologischen Verbände und Parteien auch nicht ansprechen. Eines davon ist die Luftfahrt. Während bei uns die Umwelt-Unverträglichkeit der Luftfahrt immer wieder in die Medien gespült wird und höhere Besteuerungen bis zu Verboten bestimmter geringer Streckenlängen sowie Lärmpegel beschimpft werden, ist das in Sachen gewisser Terror-Regime kein Thema. Dabei wäre es höchste Zeit, dass dort auch angesetzt würde.

Das amerikanische Luftfahrtmagazin Airways hat sich in den letzten Monaten in Nostalgiepflege geübt: In der Mai-Ausgabe (wenn ich mich recht erinnere) berichtete ein begeisterter Reporter über den tollen, nostalgischen Inlandflug im 70-er-Jahre-Ambiente mit einer Boeing 707 und war begeistert. In der aktuellen Ausgabe (Oktober, erschienen Anfang September) wird jetzt von einem Iran Air-Flug von Teheran nach Caracas (Venezuela) geschwärmt – ebenfalls mit dem tollen Service im wunderbaren 70-er-Jahre-Ambiente.

Der Autor des Nostalgie-Schwalls heißt übrigens Sebastian Schmitz. Und er empfiehlt Flug-Enthusiasten dringend, diesen Flug von Teheran nach Caracas bald durchzuführen. Schließlich werden inzwischen Iran-Air-Piloten auf der A340 geschult und man weiß nicht, wie lange die 747SP noch diesen Nostalgietrip versorgen.

Diese Flüge sind umweltpolitisch mehr als bedenklich. Wegen des US-Embargos fliegt Iran Air Uralt-Boeings, die heutigen Umweltstandards nicht einmal ansatzweise gerecht werden. Wirklich nur deswegen? Hätten die Mullahs weniger Geld in den Terror gesteckt, dann hätten sie sich mehr moderne Flugzeugmuster besorgen können, wie sie jetzt im Laufe der nächsten Jahre kommen sollen: Airbusse, die mit nicht amerikanischen Komponenten gebaut wurden (Triebwerke, Radar, Avionik – alles aus Europa erhältlich). [Ich finde die Geschäfte Europas mit dem Iran ja nicht gut, aber diese Optionen gab und gibt es nun mal.] Die Schuld hierfür bei den Amerikanern zu suchen, ist also Augenwischerei.

Die nächste Frage wäre die, ob es wirklich billiger ist, vier verkürzte uralt-Jumbos zu betreiben (zwei davon müssen überhaupt erst noch wieder in den Stand versetzt werden fliegen zu können!), als sich ein paar neue oder gebrauchte Langstrecken-Maschinen zu besorgen. Aber das braucht uns ja nicht zu kümmern, um Wirtschaftlichkeit geht es nicht.

Darüber hinaus ist es doch wohl mehr als fraglich, wenn ein (an sich schon unwirtschaftliches) Flugzeug (die Boeing 747SP) von Teheran über Damaskus nach Caracas fliegt und statt der möglichen 305 nur 120 Passagiere mitführen darf, um die Strecke ab Damaskus ohne Zwischenstopp fliegen zu können – und dann beispielsweise auf einem Flug gerade mal 3 Dutzend Passagiere von einer Crew von 30 (einschließlich Cockpit-Personal) versorgt wird. Und das alles nur aus politischen Gründen, weil die Mullahs ein gutes Verhältnis zu Hugo Chavez demonstrieren wollen. Welcher Dreck da in die Luft geblasen wird, können die grünen Flugverkehr-Feinde sicherlich problemlos ausrechnen.

DAS wäre also mal ein Grund, dass die Umwelt-Aktivisten an das moralische Gewissen und gegen die Verschmutzung demonstrieren und mahnen. Aber auch dies wird nicht geschehen, weil die Prioritäten „richtig“ gesetzt werden müssen: Gegen die Amerikaner und für alle und alles, die auch gegen die sind.

Flieger-As Schmitz schreibt nicht, wie und mit wem er von Caracas zurück nach Köln flog. Für ihn zählt nur, dass er 70-er-Jahre-Flair erleben und genießen wollte. Für einen Luftfahrtfreak sicherlich in Ordnung. Für Leute mit politischen Ansprüchen – wie den Umweltschützern – ist das Wegsehen verlogen. Da werden gut gepflegte Animositäten und Hassegefühle vor die angeblichen eigentlichen Ziele gestellt. Aber das kennen wir ja.

24.9.07 10:49
 



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