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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
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Hörer schlauer als Journalisten?

Im vormittäglichen Anruf-Radio von WDR5 wurde gefragt, was die Leute von der chinesischen Reaktion auf das Treffen der Bundeskanzlerin mit dem Dalai Lama halten. Als Expertin war WDR-Journalistin Birgit Eger im Studio. Und dann wurde es interessant. Denn die Dame erwies sich als eine, die vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen im Blick hatte, die Abhängigkeit der Chinesen vom europäischen und damit auch deutschen Markt beschwor und in den Vordergrund stellte, dass sich eigentlich durch den Besuch des Dalai Lama an der deutschen Haltung gegenüber China nichts geändert hatte: dass man China unterstützt, dass auch Taiwan als integraler Bestandteil der Volksrepublik angesehen wird.

Leider dürfte das wohl stimmen.

Andererseits machten die Hörer am Telefon darauf aufmerksam, dass die Reaktion der Chinesen mehr als übertrieben ist, dass es sich um ein totalitäres System handelt, dass man eben nicht so viel auf die Chinesen geben sollte und wenn sie beleidigt sind, weil der Dalai Lama die Kanzlerin besuchte, dann sollten sie uns den Buckel runter rutschen. Gut, so haben sie es nicht ausgedrückt, aber das ist die Quintessenz dessen, was zu hören war. Auf jeden Fall wurde die Reaktion nicht als eine harmlose und nicht wichtige abgetan, die man nicht weiter beachten sollte – und schon gar nicht wurde gesagt, wir müssten uns darum kümmern, die Beziehungen wieder zu verbessern. Der Schwarze Peter, sollte es ihn geben, war nach Meinung der Hörer bei den Chinesen zu suchen.

Nicht ganz so klar Frau Eger. Sie hatte „differenziertere“ Ansichten, die sich vor allem darauf gründeten, dass China der wichtige Handelspartner ist, den man braucht, der aber auch uns braucht. Und deshalb sei die Reaktion Pekings a) nicht weiter wichtig und b) nicht wirklich verständlich. Nur scheint die Dame auszublenden, dass es sich bei der Volksrepublik China um ein totalitäres System handelt; das chinesische Regime kann es nicht leiden kann, wenn man nicht in allen Einzelheiten nach seiner Pfeife tanzt. Jede noch so geringe Abweichung ist unwillkommen und löst Ärger aus. (Wir kennen das aus anderen totalitären Systemen, von denen eines zur Zeit besonders grün aktuell ist.) Da reicht es nicht, wenn sich eigentlich nichts geändert hat – man muss es auch in allen Einzelheiten demonstrieren. Und dann hat die Kanzlerin den Dalai Lama gefälligst nicht zu empfangen. Basta! Abweichungen werden nicht geduldet.

Das wurde von den Hörern nicht so thematisiert. Aber zum großen Teil schienen sie das doch begriffen zu haben – anders als die WDR-Journalistin, die alles nicht so hoch gehängt sehen wollte, vor allem nicht chinesisches Handeln und Wüten. Doch erwarten wir von Journalisten wirklich etwas anderes?

26.9.07 17:34
 



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