HEPLEV - abseits vom Mainstream...


abseits vom MainstreamFuer Inhalte der von mir verlinkten Seiten uebernehme ich keinerlei Verantwortung. Sollte sich darunter einer befinden, auf dem Gesetzesverstoesse begangen werden, bitte ich um Nachricht, um den Link zu loeschen.

Webnews

An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

  Startseite
    Nahost-Konflikt
    Europa+Nahost
    Medien+Nahost
    die Welt+Nahost
    Israel
    Palästinenser
    arabische Staaten
    UNO + NGOs
    EU-Europa
    Europa - USA
    Int'l.Politik allgemein
    dt. Politik
    Land NRW / der WDR
    Medien allgemein
    HR MediaBackspin
    Islam/Islamismus
    Europa+Islam
    Christen+Kirchen
    Bildung+Schule
    Geistesgrößen
    Nachdenkliches
    Lesen!
    Surftipps
    nur so am Rande
    Au weia
  Über...
  Archiv
  Kontakt
  Abonnieren
 


Links

in deutsch:
Nahost-Infos
Das politisch inkorrekte
     Woerterbuch

Daniel Pipes (dt.)
Medien-BackSpin
Die Achse des Guten
honestly-concerned
GermanMediaWatch
Gegenstimme
Transatlantic-Forum
Gudrun Eussner
Lizas Welt
Spirit of Entebbe
rebellog-diary
Castollux
Politically Incorrect
Winkelried-Info
Protect Israel
Der Fuchsbau
Luclog
Koran-Blog dt.
Acht der Schwerter
Nebeldeutsch
Dhimmideutsch

Medienmagazin PRO
LeoDict.org -
    online-Woerterbuch

dict.cc - online-Woerterbuch
travelhep

in englisch:
MEMRI
MEMRI Blog
Palestinian Media Watch
JCPA
Dhimmi Watch
Jihad Watch
Islam in Europe
The Religion of Peace
Brussels Journal
Counterterrorism-Blog
Augean Stables
Gates of Vienna
ElderofZiyon
This Ongoing War
Back to Sanity
Melanie Philipps (articles)
Melanie Philipps (diary)
Michelle Malkin
The Fjordman Files
Palestine Post-ings

Dear Germany...
Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
Dennis Prager

Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

Qassam-Kalender
Februar 2007
Maerz 2007
April 2007
Mai 2007
Juni 2007
Juli 2007
August 2007
September 2007
Oktober 2007
November 2007


Kaffiyah Y'Israelit

Die Alternative zum Palli-Tuch

https://myblog.de/heplev

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Mythenfabrikanten für Nahost

Barry Rubin, Global Research in International Affairs, 19. September 2007

Die Leute drohen nicht oft von Angesicht zu Angesicht mir mit Mord. Aber Alexis Debat, der Direktor des Terrorismus-Programms am Nixon Center und Berater von ABC News tat es im Frühjahr 2007.

Warum genau, ist mir bis heute nicht klar, aber es schien Teil eines Musters bizarrer Instabilität zu sein, die er ausstrahlte. Ich hatte nie zuvor jemanden getroffen, der mir offensichtlicher als Fabulierer erschien. Nach dreißig Jahren Studium des Nahen Ostens war es für mich allerdings nicht überraschend, solche Leute zu treffen. Die Region ist voll von ihnen, selbst in den höchsten politischen und intellektuellen Kreisen; und sie sind alles andere als im Studienfeld dieses Themas im Westen abwesend.

Ich traf Debat, weil Robert Leiken darauf bestand, ein ehemaliger Mittelamerika-Experte, der sich schnell zum Experten für Einwanderung und dann für den Islam ernannte; das war auch am Nixon Center. Es war in der Zeit, bevor Leiden entschied, dass die Muslimbruderschaft eine moderate demokratische Gruppe sei, die von der US-Politik eingebunden werden sollte. Sie müssen Debat treffen, darauf bestand er. Und es war klar, dass dieser Typ sein Guru war und einen starken Einfluss auf ihn hatte.

Beim Mittagessen redete Debat ewig lange über seine Insider-Verbindungen zum Terrorismus und seinen Schlüsselfiguren und lieferte eine Menge Details. Natürlich konnte niemand diese Details bestätigten, was bedeutete, dass ihm frei gestellt war sie zu erfinden. Ich wandte das alte arabische Sprichwort an: „Wie erkennst du, dass es eine Lüge ist? Weil sie so groß ist.“ Seine Behauptungen waren einfach zu gut, um wahr zu sein. Und sein Geprahle, er habe mit dem französischen Geheimdienst gearbeitet, ließ mein Misstrauen nur wachsen, denn diese Organisation ist bekannt für ihre Tendenz, sagen wir, ein wenig zu enthusiastisch in ihren Ansprüchen zu sein fabelhafte Insider-Informationen zu haben.

Vielleicht machte ich meinen Gefühlen etwas zu deutlich klar, denn als wir das Restaurant verließen, bestand Debat darauf mich zur U-Bahn zu begleiten. Und dort, an der Ecke zur Q Street, sagte er: „Ich bin ein großer Bewunderer ihres Werks. Eines Tages könnte ich vielleicht die große Ehre haben Sie zu töten.“

„Was haben Sie da gesagt?“, fragte ich erstaunt. Er war ein wenig aufgeregt, bestritt aber nicht, was er gesagt hatte. Ich fragte ihn, ob er mir drohe, aber er lächelte nur, um mich wissen zu lassen, dass seine Botschaft angekommen war.

Ich nahm das nicht als wirkliche Drohung wahr, dass er irgendetwas unternehmen würde. Jahre des Umgangs mit Revolutionären, Terroristen, Soldaten und allgemein Menschen, die Waffen trugen und Gewalttaten verübten, haben mich gelehrt zwischen wirklichen potenziellen Killern und Großmäulern zu unterscheiden. Doch dies war ganz klar jemand, dem man aus dem Weg gehen und dem man kein Vertrauen schenken sollte.

Es erinnerte mich an einen Vorfall von vor dreißig Jahren. Auf verschiedenen Nahoststudien-Treffen erschien ein Typ, der sagte, es sei vom „Armee-Geheimdienst“ und das er alle möglichen internen Dokumente über die Entscheidungen der neuen revolutionären Führung im Iran habe. Er zog bei solchen Veranstaltungen große Zuhörerschaften an und wurde von einem führenden Iran-Experten zu einem Elite-Seminar eingeladen, wo der Professor erklärte, der Mann sei ein großer Experte.

Ein wenig Nachforschung durch einen Gruppe von Leuten, zu denen auch ich gehörte, entdeckte, dass er ein einfacher Soldat bei einer Feldnachrichten-Einheit war – ohne Zugang zu politischen Informationen auf hoher Ebene der Art, wie er sie fabrizierte. Einer meiner Kollegen griff ein, damit eine große Universität ihn nicht einstellte. Der Mann bekannt eine Stelle an einer kleineren Schule.

Schwindler, die unter psychologischen Problemen, Gier, Ambitionen leiden und oft eine politische Agenda haben, sind nichts Ungewöhnliches, wenn es um das Studium und Schreiben über den Nahen Osten geht. Das liegt teilweise an der Bedeutung der Region und teilweise an der Tatsache, dass man offenbar mit allem davon kommen kann.

Die Regeln der Logik gelten für eine Region nicht, wo Terroristen von Zauberhand in Freiheitskämpfer verwandelt werden; Antiamerikanismus wird vertuscht oder wegerklärt; in Arabisch oder Persisch wird das eine gesagt, auf Englisch das Gegenteil; Verschwörungstheorien grassieren und erwerben selbst in den höchsten Kreisen amerikanischer Intellektueller und Verleger Glaubwürdigkeit; und so weiter.

Es handelt sich hier um ein Thema, wo völlig unqualifizierte Leute wie Leiken und Debat eine große Kampagne durchführen können, um die amerikanische Politik gegenüber der Muslimbruderschaft umzukehren und sogar US-Regierungsaufträge bekommen können, um das zu erledigen. In Universitäten in den Vereinigten Staaten werden heute viele Kurse zum Nahen Osten gelehrt, als würden sie an der Universität von Damaskus oder Teheran gehalten – von Leuten, die dieselben Ideologien vertreten.

Tatsächlich war der größte zeitgenössische Guru dieser Schule, Edward Said, eine gigantische Fälschung. Und was spricht deutlicher, als dass, als einige seiner autobiographischen Lügen aufgedeckt wurden, die Angriffe sich gegen den Forscher richteten, der diese Informationen veröffentlichte, und nicht gegen den der sie fabrizierte?

Die Arbeiten von Walt und Mearsheimer haben ungefähr so viel mit der tatsächlichen Gestaltung der US-Außenpolitik gemein wie die Idee, dass die amerikanische Regierung die Anschläge vom 11. September selbst ausgeführt hat, die Sonne um die Erde kreist oder die Welt eine Scheibe ist.

Yassir Arafat, der selbst ein Schwindler erster Güte ist, erzählte einmal einem arabischen Führer, der sich über seine Fantasien beschwerte, dass, wenn er bereit ist für Palästina zu sterben, er mit Sicherheit bereit ist für Palästina zu lügen.

Allerdings soll es Überprüfungmöglichkeiten zu solchem Verhalten geben. Zwei der wichtigsten sind Universitäten und die Medien. Wenn allerdings große Teile in beiden dazu über gegangen sind, faktisch Märchen zu erfinden oder, was wahrscheinlicher ist, analytisch Märchen zu erfinden, wer wird uns dann davor schützen, dass Lügen, Wahnsinn und antidemokratische Kräfte in unser Leben eindringen? Nichts sagt das besser als Woody Guthries „Ballad of Pretty Boy Floyd“:

„Yes, as through this world I’ve wandered
I’ve seen lots of funny men;
Some will rob you with a six-gun,
And some with a fountain pen.”

(Ja, während ich durch diese Welt wanderte,
habe ich jede Menge lustige Männer gesehen;
einige werden dich mit einem Revolver ausrauben
und einige mit einem Füllfederhalter.)

29.9.07 16:31
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung