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Israels Lobby verblasst neben dem bösartigen saudischen Einfluss

Youssef Ibrahin
The New York Sun, 25. September 2007

Es ist eine Weile her, seitdem ein Buch über amerikanische Juden so viel Streit hervorgerufen hat, wie „The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy“, in dem die Professoren John Mearsheimer von der University of Chicago und Stephen Walt von der Harvard University argumentieren, dass Amerikas Israel-Lobby „ungerechtfertigten“ Einfluss ausübt und andere Sichtweisen zum Nahen/Mittleren Osten abblockt.

In der lautstarken Debatte, die zwischen ihren vielen Kritikern und wenigen Verteidigern entstanden ist, ist die Frage unglücklicherweise auf das Offensichtliche verengt worden: wie mächtig die Lobby ist oder nicht und ob es angemessen ist das in diesen Begrifflichkeiten zu diskutieren. Völlig verloren gegangen ist eine Gelegenheit das Thema in einem breiteren Zusammenhang zu untersuchen.

Dass es in Amerika eine jüdische Lobby gibt, die sich mit dem Wohlergehen Israels beschäftigt, ist eine dumme Frage. Es ist schwachsinnig zu fragen, ob die sechs Millionen amerikanischen Juden sich um die sechs Millionen israelischen Juden sorgen sollten; insbesondere angesichts des Massakers an weiteren sechs Millionen Juden im Holocaust. Das ist elementar: Jedes Volk, das sich nicht um seine Leute kümmert, ist der Sorge nicht wert.

Was die Israel-Lobby tut, das machen in dieser Demokratie alle ethnischen Lobbys: die Griechen, Armenier, Letten, Iren, Kubaner und andere. Es ist eine natürliche Entwicklung des Schmelztiegels, der dieses Land zu dem macht, was es ist und uns hilft eine Brücke zu unserer jeweiligen Herkunft zu schlagen.

Was alle verpasst haben: all diese ethnischen Lobbys sind von unten aufgebaut worden. Es gibt lediglich eine einzige Ausnahme, eine unheilvolle Lobby, die von oben nach unten arbeitet: die amerikanische Lobby für Saudi-Arabien.

Vielleicht könnten jetzt einmal ein paar mehr Bücher einen Blick darauf werfen, wie solch eine riesige Lobby existieren kann, obwohl es – anders als bei den anderen Gemeinschaften, die ihre Lobby betreiben – es kaum saudische Amerikaner gibt. Und doch haben wir eine Lobby, die sich aus amerikanischen Geschäftsleuten, Öl-Magnaten und Akademikern – wie auch aus arabischen Amerikanern aus Ägypten, Jordanien, Syrien, dem Libanon und andernorts – zusammensetzt und die alle geliehen, gekidnappt und – tatsächlich – bestochen worden sind, um die Lücke zu füllen.

Sicher, eine Hand voll Saudis vielleicht haben doppelte Staatsbürgerschaften, aber eine ernsthafte Lobby bilden sie nicht. Aber der auf dem Capitol Hill, im Pentagon und im Weißen Haus veranstaltete Lärm zu Gunsten des Wüstenkönigreichs kann ohrenbetäubend sein. Wenn Saudi-Arabien amerikanische Waffen haben will, bekommt Saudi Arabien die Waffen; wenn Saudi-Arabien wegen der bin Laden-Sippschaft meckert, die hier einen Tag, nachdem einer aus ihrer Verwandtschaft das World Trade Center am 11. September 2001 in Schutt und Asche legen ließ, fest saß, ließ Präsident Bush alle 50 gehen, ohne Fragen zu stellen. Was soll’s?

Die mächtige saudische Lobby wird aus konzentrischen Kreisen gebildet, die von der saudischen Botschaft in Washington ausgehen, die als Girokonto agiert. Die Dollars fließen an saudisch finanzierte Moscheen und theologische Unternehmungen, an Amerikas akademische Institutionen, die nach saudischen Dollars lechzen, an die amerikanische Öl- und Waffenindustrie und an bedürftige arabische Amerikaner. Ob diese Interessengemeinschaften irgendwelche familiären, sozialen oder Immigranten-Verbindungen nach Saudi-Arabien haben, ist völlig ohne Bedeutung. Auf diese Weise wird eine Lobby von oben nach unten aufgebaut.

Nehmen wir den Fall des Alwaleed bin Talal, den saudischen Prinzen, dessen 10 Millionen Dollar-Scheck für den Twin Towers Fund von Bürgermeister Giuliani zurück gab, als der Prinz die Anschläge vom 11. September mit der Veränderung amerikanischer Politik im Nahen/Mittleren Osten verknüpfte. Vor ein paar Jahren schmuggelte der Prinz seine Bucks zurück nach Amerika, indem er der Harvard University 20 Millionen Dollar gab.

Wozu das Geld? Um saudische Traditionen, die Beduinen-Gesellschaft oder die Wüsten-Gemeinden zu studieren? Nein. Wie beim Geschenk zur Auflage gemacht, war es einzig dafür gegeben worden den Islam zu studieren, islamische Gerichtsbarkeit und islamische Geschichte.

Vergessen Sie den Kultur übergreifenden Dialog oder das Studium saudischer Traditionen oder einfach einander kennen zu lernen. Es ist der Islam, insbesondere die saudische Marke des wahhabitischen Islam, der finanziert wird. Harvard-Offizielle sind viel zu klug, um das zu übersehen, aber hey, selbst bei der finanziellen Ausstattung von 33 Milliarden Dollar sind weitere 20 Millionen ganz brauchbar.

Anders als bei der israelischen, griechischen oder armenischen Lobby stellt die Agenda der saudischen Lobby eine reale und gegenwärtige Gefahr für Amerikas nationale Interessen dar, insbesondere, wenn wir uns daran erinnern, dass es Saudi-Arabien war, das 15 der 19 muslimischen fundamentalistischen Flugzeugentführer produzierte, nährte und förderte, die dieses Land am 11. September angriffen. Saudische Schulen lehren weiter denselben Grundlagenstoff – „Hass deinen Nächsten“ – und ihre Lobby will das Wort in die Welt tragen.

Aus meiner Sicht ist nichts falsch daran das Geld zu nehmen. Aber es ist kein Geschenk von amerikanischen Muslimen oder amerikanischen Arabern; und das erwartete quid pro quo könnte der Verkaufs der Seele Amerikas sein.

7.10.07 10:43
 



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