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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Verwirrung, aber keine Erkenntnis

Die jährliche Vernichtet-Israel-Demonstration (Al-Quds-Tag) fand in London am letzten Sonntag statt, nicht am Freitag, wie in Teheran. Auf ihr gab es einen interessanten Teilnehmer – einen der wenigen Nichtmuslime der Demo. Es handelte sich um einen bekannten Schwulen, der sich seit 1982 heftigst gegen Israel engagiert. Dieser beschreibt in einem Artikel im Guardian seine Erfahrungen bei dieser Demonstration. (Offensichtlich wurde der Artikel nicht online gestellt, denn er ist nur in Blogs zu finden – fragt sich, warum.) Der Mann ist durch seine Erfahrung bei dieser Demonstration etwas aus dem Gleichgewicht gebracht.

Tatchet hatte zwei Schilder dabei; eines, auf dem er „Freiheit für Palästina“ forderte und eines, auf dem Opposition gegen die Regierung in Teheran forderte. Und so wollten ihn die Demonstranten nicht haben – sie unterstellten ihm Zionismus, von Bush bezahlt zu sein, Pädophilie (was hat das mit Gegnerschaft zu AchmachmirdenJihad zu tun?). Gegen sechs Demonstratnen musste die Polizei eingreifen, damit sie den Promi-Schulen nicht physisch angriffen. Tatchets Hinweis auf die Ermordung von unschuldigen israelischen Zivilisten und die Hinrichtungen von Frauen und Schwulen, die die extremistische Form des Islam nicht einhalten wollen wurde so beantwortet: „Das ist gut. Die Gesellschaft muss Ordnung haben. Diese Strafen sind notwendig für das Wohlergehen der Gesellschaft.“ (Es gab dann noch ein paar Frauen, die die Hinrichtung eines 16-jährigen Vergewaltigungsopfers wegen „Verbrechens gegen die Keuschheit“ als „nicht in Ordnung“ bezeichneten.“

Letztlich zieht sich auch Tatchet wieder auf die üblich Position zurück: Das ist nicht der wahre Islam, das ist nur eine Minderheit (Hauptsache Minderheit, egal wie groß sie ist, nicht wahr) und er hat so viele gute Erfahrungen mit Muslimen, die mit ihm zusammenarbeiten. Fragt sich allerdings, ob er mit denen schon über seine Sichtweise gesprochen hat, dass die Hamas und die Hisbollah Terrorgruppen sind, die man nicht unterstützen darf. Da könnte zutreffen, was ElderofZiyon dem Schwulen-Aktivisten ins Stammbuch schreibt: Ich vermute mal, dass die meisten derjenigen, die ihn mit Respekt behandeln, reichlich wenig Probleme damit haben, dass die Hamas oder der Islamische Jihad auf israelische Zivilisten schießt. Das sollte der gute Mann vielleicht mal klären, bevor er ihnen die Generalabsolution erteilt.

Hat der Mann wirklich etwas gelernt? Hat er vielleicht gelernt, dass seine Stellung zum Nahen Osten für einen Großteil der Muslime nicht akzeptabel ist? Hat er vielleicht einen Eindruck verinnerlicht, was mit ihm passieren würde, würde er in einer muslimischen Gesellschaft leben? Hat er vielleicht realisiert, dass seine Mitdemonstranten in typischer Manier nicht gegen Israel hetzen, sondern gegen Juden überhaupt? Und hat er gemerkt, dass weder seine muslimischen Freunde noch die linken Mitfinanzierer dieses Hass-Festest etwas dagegen hatten, dass die Demonstranten die Juden vernichten wollen?

Ich fürchte, der Mann hat nichts wirklich gelernt. Er selbst hat ja nicht einmal die Juden-Vernichtungs-Parolen berichtet. Er lebt im Elfenbeinturm seiner persönlichen ideologischen Erkenntnis und baut sich die Welt, wie er sie braucht. Mit den bösen israelischen Besatzern, den guten Muslimen und der Minderheit, die es übertreibt.

Allerdings – verwundert es angesichts dieser Aussage: Ich wende mich gegen die Art, wie die Al-Quds-Demonstrationen immer wieder die palästinensische Sache kidnappen und als Gelegenheit nutzen auch das tyrannische, den Holocaust leugnende iranische Regime und seine fundamentalistischen, terroristischen Ableger Hamas und Hisbollah zu unterstützen. Ja, wie kommt das denn? Könnte es sein, dass der Al-Quds-Tag gar keine Sache der Palästinenser ist, sondern vom iranischen Revolutionsführer Khomeini angeordnet wurde? Könnte es sein, dass die ganze Veranstaltung eine hauptsächlich iranisch-schiitische ist? Dass es weniger um Jerusalem geht, als darum die Anweisungen des großen Heiligen des Irans zu befolgen?

Erkenntnisse, die dem Gutmenschen fehlen, so sehr er sich von anderen dadurch abhebt, dass er etwas gegen die Terroristen hat. Er sollte schon seine Hausaufgaben machen. Hat er aber nicht; wird er vermutlich nicht tun. Und irgendwann vielleicht auch behaupten Araber könnten keine Antisemiten sein, weil sie schließlich selbst Semiten sind. Was den Al-Quds-Tag angeht, handelt, denkt und äußert er sich so.

13.10.07 13:39
 



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