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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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Noch ein Rassismus-Vergleich

Diesmal nicht offen und gerade heraus, wie bei den Hetzern der Sorte Carter. Nein, diejenige, die diese Meinung impliziert, spricht das nicht offiziell aus. Aber dass der „Freiheitskampf“ der Palästinenser dem der Schwarzen gleicht, die in den USA um gleiche Rechte kämpften, das sagt sie im privaten Kreis schon, wie Aluf Benn von Ha’aretz zu berichten weiß:

Wenn Condoleezza Rice über die Bildung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels spricht, dann sieht sie vor ihrem inneren Auge den Kampf der Afro-Amerikaner um gleiche Rechte, die in der Zeit ihrer Kindheit in Alabama ihren Höhepunkt erreicht.

Rice ist sich der politischen Sensibilität bewusst und vermeidet es, solche Vergleiche in öffentlichen Reden und Interviews zu ziehen, wo sie sich an die offizielle Liste der Punkte hält, über die geredet wird. Aber privat spricht sie von den Bussen mit Rassentrennung aus ihrer Kindheit.

Man kann sich vorstellen, dass die von Israel in der Westbank geschaffenen Kontrollpunkte und die Trennungszäune bei ihr unangenehme Erinnerungen an die Jim Crow-Rassentrennung im amerikanischen Süden hervorrufen. Ihre Empathie für die Leiden der unter Besatzung lebenden Palästinenser geht über das strikte Interesse der Administration zur Vertretung des Status der Vereinigten Staaten im Nahen Osten hat den Hauch der persönlichen Erfahrung.

...

Jetzt vergleicht Rice den PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas und seinen Premierminister Salam Fayad mit Martin Luther King. ... Rice erinnert an den Kampf um die Bürgerrechte in den USA, wenn sie über den palästinensischen Jungen, der jetzt Hoffnung braucht statt anzustreben einen Selbstmord-Anschlag auszuführen.

Dr. Aaron Lernen von IMRA kommentiert das so:

Wäre US-Außenministerium Condoleezza Rice eine Privatperson, würde ihre unausgegorene Vorstellung, dass der arabisch-israelische Konflikt auf einer Stufe steht mit dem Kampf der Schwarzen im Jim Crow-Amerika ihrer Kindheit, nur ein Beleg eines ernsten Fehlens analytischer Fertigkeiten sein. (Oder einfach platter intellektueller Faulheit.)

Das trifft auf sie aber nicht zu.

Es ist nicht nur absurd, sondern auch gefährlich für die politische Entscheidungsfindung die palästinensische Führung und ihre Ziele mit Pfarrer Martin Luther Kings friedlichem Kampf für Gleichberechtigung, als seien Gaza und Nablus nicht anders als Selma in Alabama.

Rices ständige Fixierung auf diese falsche Gleichstellung verdreht auf gefährliche Weise die Lage: Die Schwarzen Amerikas vernichteten nicht die USA 1776; auch waren die Schwarzen Amerikas kein Teil einer pan-schwarzen Nation, die sich von Kanada bis hinunter nach Argentinien erstreckte und die USA als vorübergehendes fremdes Gebilde betrachteten, das irgendwann ganz aus den Amerikas hinaus geworfen würde.

Wenn politische Entscheidungsfindung von dieser falschen Gleichsetzung angetrieben wird, dann kann es kaum verwundern, dass eine Sorglosigkeit gegenüber Israels echten und notwendigen Besorgnissen an den Tag gelegt wird.

Es ist dringend erforderlich, dass die Vertreter Israels mit Ministerin Rice sprechen – und wenn wir schon dabei sind: mit denen in den USA, die ein wahrhaftiges Interesse an regionaler Stabilität haben – um ihr klar zu machen, wo sie sich korrigieren muss.

Es ist immer wieder erstaunlich, wer mit welchen falschen Gleichsetzungen dafür sorgt, dass Israel den Kürzeren ziehen soll. Carters boshafter Apartheid-Vergleich war offen und frontal. Fälle wie der von Frau Rice sind hinterhältiger und problematischer. Anscheinend haben die Polit-Bürokraten des US-Außenministeriums den richtigen Schalter gefunden, über den sie ihr die ministerielle antiisraelische Grundhaltung einimpfen konnten. Eine solche emotionale Eingründung ist schwerlich wieder auszubügeln. Man sollte zwar erwarten, dass jemand mit den intellektuellen Fähigkeiten der Ministerin dazu in der Lage sein müsste die Fakten vernünftiger auf die Reihe zu bekommen; aber es gibt ja genügend andere, die demonstrieren, wie verschoben die Wahrnehmung des Nahost-Konflikts ist, wenn man sich in ideologische Parteinahme verstrickt – es sind nicht die Dummen, die diesbezüglich den großen Haufen Müll produzieren, ganz im Gegenteil. Nur, dass die Intelligenten sich für immun halten und leider nur selten eine Einsicht in die falschen Konstrukte zu finden bereit sind.

16.10.07 16:33
 



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