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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
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Die kleinen Gruppen der Extremisten

Immer wieder wird davon geredet, dass die „Extremisten auf beiden Seiten“ den Frieden behindern. Und davon, dass nur eine kleine Minderheit auf palästinensischer Seite gegen den Frieden ist. Die Mehrheit will den Israelis nichts. (Was ja Umfragen beweisen, in denen sich mal drei Viertel, mal zwei Drittel der Bevölkerung für die fortgesetzte Beschießung Israels und Selbstmordanschläge in israelischen Städten aussprechen.)

Wollen wir mal sehen: Neben der Hamas gibt es noch den Palästinensischen Islamischen Jihad, die PFLP, die DFLP, die DFLP-GC, die Palästinensischen Widerstands-Komitees, einen Al-Qaida-Ableger – und das sind nur die größeren Gruppen der Extremisten. Dem gegenüber stehen die Moderaten: Die PLO (Erfinder des modernen Terrorismus) mit einigen Fraktionen, darunter die Force 17, die Tanzim, die Al Aksa-Märtyrerbrigaden, die alle „Ableger“ der Fatah sind, der moderatesten der moderaten Fraktionen.

Wenn als unsere Medien, Politik-Klugscheißer, Grünhelmchen, Pace-Schwinger, Friedensforscher, „Menschenrechtler“ usw. von der Moderatheit der Fatah vorschwärmen, dann müssen wir erst einmal die extremistischen Moderaten abziehen (Force 17, Tanzim, Al Aksa-Märtyrerbrigaden usw.). Weiterhin gehören ziemlich offensichtlich auch haufenweise Imame, Medienmacher, Politiker, Verwaltungsleute, die sich im Sinne der Extremisten in der Volksaufklärung engagieren – was tagtäglich bewiesen wird (s. hierzu beispielsweise die Dokumentationen von Palestinian Media Watch und MEMRI).

Was bleibt noch übrig? Aus dem offiziellen Fatah-„Palästina“ der Vorsitzende der PA (der sich „Präsident“ nennen lässt) – und mit Sprüchen „glänzt“ (oder den Glanz durch seinen Chefunterhändler verbreiten lässt), dass es in Annapolis seitens der Palästinenser keinerlei Zugeständnisse an die Zionisten gibt und man schon mal gar nicht mit denen reden wird, wenn nicht alle palästinensischen Forderungen schon vorher als Ergebnis festgelegt werden, vor allem ein Zeitpunkt für die Gründung des PalAraber-Staates (natürlich mit keinerlei Rücksicht auf die Erfüllung von Verpflichtungen seitens der PalARaber – so diese denn überhaupt gestellt werden dürfen) und die „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ nach Israel.

Halten wir fest: Die Extremisten wollen die sofortige, gewaltsame Vernichtung des „zionistischen Gebildes“. Die Moderaten haben es nicht so eilig, aber am Ende kommt genau dasselbe Ergebnis dabei heraus. Die Minderheit der Friedensverhinderer auf pal-arabischer Seite wächst sich zu einer beträchtlichen Größe aus. Eine, die daran zweifeln lässt, dass es sich wirklich nur um eine Minderheit handelt. Zumindest bei denen, die Entscheidungen fällen.

Stünde noch die Frage an, wieso auf Seiten Israels nicht auch von einer kleinen Minderheit der Extremisten und Friedensfeinde die Rede ist. Wahrscheinlich, weil man sonst die Zionisten nicht als Kriegstreiber hin stellen kann; und weil es der Wirklichkeit entspricht, während Fakten das Gegenteil der Wirklichkeit der Pace-Fahnenschwenker sind.

1.11.07 18:06
 



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