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Herzallerliebste Rechtfertigungen

Vor ein paar Tagen hatte Henryk M. Broder auf der Achse des Guten ein Antwortschreiben von Martin Kloke an den Verlag 2001 eingestellt, als Letzterer sich beim Kunden „wieder ins Gedächtnis rufen“ wollte. Kloke beklagte darin „krude Schnittmengen mit judenfeindlichen und rechtsextremen Ideologemen“ seitens des Verlages, was er über Veröffentlichungen von antiisraelischen, verschwörungstheoretischen und Büchern eines „Neuen Historikers“ beispielhaft belegte.

Jetzt wehrt sich der Geschäftsführer des Verlags (und Broder hat das wieder eingestellt). Er findet die Vorwürfe „bizarr“ – dem Verlag wie Ilan Pappe gegenüber. Begründung?

Fangen wir mit dem Verlag an: Wir haben viele wichtige Bücher über die Shoa gemacht. Sie ist unvergleichlich. Aber sie führt nicht zum Verbot einer Kritik an der politischen Führung Israles.

Klasse. Wir haben über die Shoa veröffentlicht, dann dürfen wir auch die Verunglimpfung Israels und Lügen über seine Entstehung veröffentlichen. (Nur, dass das ja keine Lügen sind, wie Pappnase Ilan „beweist“.) Wenn das als Begründung reicht Scheiße zu Gold zu erklären, dann habe ich keine Probleme bei meiner Bank ein paar neue Einlagen zu tätigen.

Was Pappe angeht, so beginnt der Herr Geschäftsführer mit dieser Glanzleistung: In dem Buch wird durchaus wissenschaftlich, anhand neuer Quellen, gezeigt, was vor sich ging, als die zionistische Führung die Palästinenser vertrieb.

Welche „neuen Quellen“ sind das? Aber bevor ich darauf eingehe: wissenschaftlich? Der Mann stellt doch mit einen Kollegen von den „neuen Historikern“ sämtliche Prinzipien seiner Wissenschaft auf den Kopf! Für diese „Wissenschaftler“ gilt als Geschichte und historisch nicht das, was damals tatsächlich passierte (Fakten), sondern das, was heute die Araber in und um Israel darüber erzählen (Märchen und Propaganda)! Das haben sie explizit so gesagt! Dieser Aspekt fehlt leider bei der Beschreibung der „Neuen Historier“ in Wikipedia, im Gegensatz (neben der Kritik, dass sie zu sehr von ihrem marxistischen Hintergrund beeinflusst sind) zu ihrem Ansinnen, diese (einzig richtige) arabische Sichtweise aus den israelischen und britischen Dokumenten erkennen zu wollen ohne arabische Quelldokumente zu benutzen (!). Welche Wissenschaftlichkeit kann man an einem solchen Schreiberling und Propagandisten zugestehen?

Was sein Wissenschaftsverständnis angeht, so hat Herr Pappe das besonders deutlich gemacht, als er sich lauthals darüber beschwerte, dass einem Jünger seiner historischen Sicht ein Doktortitel der Universität Haifa aberkannt wurde. Dieser hatte nämlich für seine Dissertation arabische Palästinenser interviewt, um die Gräueltaten der Zionisten 1948 zu dokumentieren – nur, dass diese Interviews ihm nicht genug Stoff gegen den Staat Israel hergaben und er die Verschriftlichung der Interviews fälschte! Das wurde ihm vor Gericht nachgewiesen; dieses ordnete daraufhin die Aberkennung der Dissertation an. Pappnase Ilan kann das nicht verwinden und schreit „Diskriminierung“ und „Betrug“. Wobei er den Betrüger als Betrogenen betrachtet!

Aus ähnlicher Ecke – Interpretation von Dokumenten nach Art der Darstellung der Ereignisse durch heutige Araber von der „Katastrophe“, nach 60 Jahren Indoktrination durch die arabischsprachigen Medien, insbesondere aber durch die Hetze der PA – kommen offensichtlich die „neuen Quellen“ des Ilan Pappe. Wie sonst sollten sich die diametral entgegengesetzten Darstellungen ergeben, die alles „widerlegen“, was zur Gründungszeit des Staates Israel bisher geschrieben wurde? Wie sollten die damaligen Staatsgründer alles unter der Decke haben halten können, was die „neuen Erkenntnisse“ des Ilan Papper ausgiften?

„Heute wissen wir, daß Exekutionen, auch an Frauen und Kindern, das Niederbrennen von Dörfern, die Massenvergewaltigungen, Enteignungen etc. keine Kollateralschäden waren, sondern daß es einen Plan gab, der umgesetzt wurde“, schreibt der Herr Geschäftsführer. Woher „wissen“ „wir“ das? Aus der antisemitischen arabischen Propaganda! Die Herr Pappe und Konsorten als Wissenschaft verkaufen! Weil ein jüdischer „Historiker“ sich diese wüsten Verschwörungen zu eigen macht, müssen sie ja stimmen. Das ist das klassische Beispiel für den jüdischen Kronzeugen, den Hausjuden, den Hampelmann und Alibijuden, der alles andere rechtfertigt, was man gegen die Juden unternimmt.

Weiter fragt der gute Mann: „Warum darf man darüber nicht berichten?“ Das ist die Keule Möllemanns. „Berichten“ tut jeder, aber sobald Kritik daran geäußert wird, ist das Berichten angeblich verboten. Verlogener geht’s kaum, aber es muss unbedingt doch noch eins drauf gesetzt werden:

Im übrigen befolgen Sie, als guter Deutscher, in meinen Augen auch wieder nur eine Obrigkeitsvorgabe, nämlich “Kritisiere nie die Führung Israels, egal wie menschenverachtend sie sich verhält”. Das ist so widersinnig, dass man gar nicht mehr weiß, wie oft man dem Mann seinen Unsinn um die Ohren hauen soll. Es ist die übelste Mümmelmann-Propaganda, gefördert von und genährt von linkem Hass gegen die Wirklichkeit, die wir hier in Deutschland haben. Die Veröffentlichung des Machwerks von Pappe durch diesen Verlag ist der schreiende Gegenbeweis der Behauptung. Weiterhin strafen die Verkaufszahlen von anderen Lügen-Pamphleten wie der „Israel-Lobby“ oder Carters „Israel-Apartheid“-Schinken Herrn Till Tolkemitt Lügen. Wer so vor der Wirklichkeit die Augen, Ohren und den Verstand verschließt, von dem kann man allerdings nicht erwarten, dass er logisch schreibt, geschweige denn handelt.

Lesen Sie das Buch und urteilen Sie selber, bevor Sie uns Antisemitismus vorwerfen“, empfiehlt der große Geschäftsdenker dem Kritiker. Und beweist damit einmal mehr, dass sein Denken "ein wenig" in Schieflage geraten ist. Aus dem Schreiben Klokes geht nirgendwo hervor, dass er dem Verlag Antisemitismus vorwirft. Er hat aufgezeigt, dass von diesem Verlag veröffentlichte Werke von Leuten kommen, die Antisemitisches verbreiten und beim falschen Publikum Applaus finden. Diese zu veröffentlichen, das findet Kloke kritikwürdig. Daraus einen Antisemitismus-Vorwurf gegen den Verlag zu konstruieren, ist – wie drückte der Manager es umgekehrt aus? – „bizarr“. Außer, der Verlag macht die Meinungen und Vorstellungen der Antisemiten zu seinen eigenen. Dann wäre der Vorwurf allerdings unberechtigterweise nicht erhoben. Sollten wir das nicht vielleicht nachholen?

Herr Kloke hat dem Verlag klar gesagt, warum er dort nicht mehr kauft, mehr nicht. Diese Meinung gefällt dem Geschäftsführer nicht. Sie zum Anlass zu nehmen über die mögliche Berechtigung der Kritik einmal nachzudenken, ist nicht drin. Reflexartig werden „Argumente“ (argumentative Keulen!) ausgepackt und zum Besten gegeben, die bei genauerem Hinsehen einfach zu schwachsinnig sind, als dass sie für stichhaltig gelten könnten. Wahrscheinlich aber ist genau das der Grund, weshalb sie immer weiter in Gebrauch bleiben. Was so unteriridsch schwachsinnig ist, das muss schon wieder stimmen. Und Antisemitisches darf schon mal gar nicht mehr antisemitisch genannt werden, wenn es nicht krude neonazistisch daher kommt. Danke für die Lektion!

4.11.07 15:14
 



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