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Aus dem Zusammenhang... so nicht gemeint... Unterstellung

Diese Woche hatte eine Frankfurter Stadtverordnete ihren Kritikern entgegen geschleudert, sie sollten woanders hinziehen, wenn ihnen etwas nicht passe. Über die Unverschämtheit dieser Aussage ist reichlich berichtet worden; auch ich habe meine Gedanken dazu zum Besten gegeben. Jetzt wehrt sich die Dame. Und alles ist Unterstellung, aus dem Zusammenhang gerissen und nicht so gemeint gewesen, wie in der Öffentlichkeit behauptet. Unter anderem sagte die grüne Abgeordnete im Interview mit der Frankfurter Rundschau auf die Nachfrage:

Frau Eskandari-Grünberg, wie geht es Ihnen nach den Reaktionen auf Ihre Äußerung im Bildungs- und Integrationsausschuss?

Nicht gut. Ich fühle mich sehr verletzt und absolut missverstanden. Ich werde von Politikern kritisiert, habe eine Flut von E-Mails mit Beschimpfungen bekommen und werde absurderweise als Islamistin bezeichnet. Da stehen Sätze wie "Geh zurück woher Du kommst", "Geh doch zurück zu den Mullahs".

Es gibt tatsächlich auch aus der Reihe Frankfurter Politiker Kritik an Ihrer Aussage. "Migration in Frankfurt ist eine Tatsache, wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen": Warum haben Sie solch einen Satz gesagt?
Diese Aussage muss im Zusammenhang betrachtet werden. Dem ist ja eine andere Äußerung vorangegangen. Da hat jemand sich darüber beklagt, dass der Migrantenanteil an Schulen zu hoch sei. Das hörte sich so an, als seien die Kinder Ungeziefer. Darauf habe ich emotional reagiert. In den Reaktionen zu meiner Äußerung taucht das nicht mehr auf. Es wird so interpretiert, als hätte ich gesagt, die Deutschen sollen auswandern. Das ist doch Quatsch, so etwas habe ich nicht gesagt und nicht gemeint. Es ist absurd, mir so etwas in den Mund zu legen. Was ich sagen wollte ist: Einwanderer gehören zu Frankfurt. Wer in dieser internationalen Stadt lebt, muss sich dieser Realität stellen und es positiv betrachten.

Schauen wir uns an, was da als Rechtfertigung kommt:

Absuderweise als Islamistin bezeichnet – das ist (wie auch die übrigen Zitate) nun wirklich Unsinn. Aber kann sie sich wirklich nicht vorstellen, wie das zustande kommt? Sei’s drum, aber es ist typisch, dass solche Leute vor allem die unsachlichen Beschwerden an ihre Person anführen, um als Opfer da zu stehen. Solche „Kritik“ ist nicht weiter beachtens- und diskussionswürdig. Zum Glück kommt der Journalist wenigstens in diesem Moment darauf nachzufragen, was denn mit der angebrachten Kritik ist. (Später fehlt kritisches Nachfragen.)

Die Aussage im Zusammenhang sehen – Das ist immer gut; ohne Zusammenhang steht viel in der Luft. Allerdings zeigt sich dabei die ganze Voreingenommenheit samt zugehöriger Scheuklappen der Politikerin. Wenn angemerkt wird, dass der Migrantenanteil an den Schulen zu hoch ist, dann werden automatisch die Migrantenkinder als Ungeziefer angesehen? Wirklich? Ich habe so etwas selbst erlebt, das ist schon 13 Jahre her und das macht es noch trauriger, dass sich da anscheinend nichts geändert hat. Da wurde auch automatisch der Hinweis auf einen hohen Migrantenanteil sofort als Ausländerfeindlichkeit abgekanzelt. Der Herr Politiker hatte sich allerdings verkalkuliert: Der als Ausländerfeind verunglimpfte Vater wurde sofort von anderen in Schutz genommen – weil er zu denen gehörte, die sich mit am stärksten um Migrantenkinder und ihre Förderung kümmerte!

Der Ausländerfeinde-Reflex der Immi-Frankfurterin ist alles andere als schlüssig. Zumal ein weniger hoher Migrantenanteil an den Schulen gerade auch den Migranten zugute käme, weil das deren Ghettoisierung entgegen und sich positiv auf deren schulisches Vorankommen auswirken könnte.

Sie hatte emotional reagiert – aha, und das dürfen die anderen nicht. Wenn sie unsachlich wird, dann haben andere das, bittschön, zu ignorieren! Sie will unterschiedliches Maß angelegt wissen. Könnte sie sich nicht einfach dafür entschuldigen, dass sie Müll geschwätzt hat?

Es wird so interpretiert, als hätte ich gesagt, die Deutschen sollen auswandern. – Das wäre wirklich Quatsch. Aber ist die Kritik tatsächlich so angelegt? „Ziehen Sie woanders hin“, heißt nicht, dass sie Deutschland verlassen sollen. Aber jemandem nahe zu legen seine angestammte Heimat im engeren Sinne, das Viertel, in dem er/sie lebt, zu verlassen, weil das Volk seine Meinung gefälligst nicht durchsetzen soll und nur abnicken darf, was von oben beschlossen worden ist, das ist ein starkes Stück – eine Unverschämtheit, die keinen Zusammenhang braucht, um als solche bezeichnet werden zu können. Sie selbst beschwert sich doch auch, dass die Unflätigen unter ihren Kritikern ihn sagen, sie solle gehen. Jetzt soll das, wenn es vor ihr ausgegangen ist, gerechtfertigt sein?

Wer in dieser internationalen Stadt lebt, muss sich dieser Realität stellen und es positiv betrachten. – Die erste Forderung – sich der Realität stellen – ist richtig. Man muss die Realität sehen und nach ihr handeln. Man muss mit ihr umgehen. Das immer und ausschließlich positiv zu betrachten ist schon fragwürdiger. Noch fragwürdiger ist es, wenn die „positive Betrachtungsweise“ ausschließlich die der Dame selbst ist und wer sich nicht dran hält ein Ausländerfeind! Sie zeigt damit, welche Meinung ihrer Ansicht nach zu gelten hat – und verabsolutiert sich somit.

Im Übrigen geht ihre Kritik an den Kritikern völlig an der Sache vorbei. Sie unterstellt den Menschen in dem betroffenen Stadtteil weiterhin, sie wollten die Muslime und Migranten ausgrenzen – trotz der zwei bereits vorhandenen Moscheen, der Migranten-Kirchen und so weiter. Sie redet immer wieder nur von ganz Frankfurt – nicht von dem Stadtteil, dessen Bewohner nicht noch eine weitere Moschee haben wollen. Hat sie je eine Alternative angedacht?

Zum Abschluss behauptet sie für Dialog bereit zu sein, will aber keine Verletzungen. Dass sie verletzt hat, das spielt offensichtlich keine Rolle. Sie entschuldigt sich nicht. Sie antwortet nicht auf Kritik. Sie pauschalisiert ihre Kritiker und watscht sie ab. Wer so handelt, ist kein Partner des Bürgers, schon gar kein Diener oder Vertreter des Bürgers, sondern will von oben sagen, wo es lang geht und die unten haben zu kuschen. Das wäre dann Demokratie auf den Kopf gestellt.

Ein weiteres Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergibt dasselbe Bild: Frau Eskandari-Grünberg fühlt sich missverstanden, vor allem aber verletzt und besteht auf dem Zusammenhang. Dass der nichts zur Sache tut und sie sich endlich einmal die eigene Nase fasst, das vermisst man völlig. Sie sagt von sich, sie habe nichts Schlimmes gemacht. Jedem, der sich nicht dem politisch korrekten Mainstream anpasst, lässt man so etwas nicht durchgehen. Bei einer Frau (oder auch einem Mann) mit der „richtigen“ Meinung und Grundhaltung wird das erst gar nicht als Problem gesehen, die sind von Natur aus darin gerechtfertigt.

10.11.07 20:46
 



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