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Der Einen Angst macht andere einsam

In Judäa und Samaria, der so genannten Westbank, macht sich ein Phänomen breit, das Terroristenrekrutierung einschränkt und zur relativen Ruhe beiträgt: Die Angst der Zivilisten vor Schlägen der israelischen Armee gegen die Terroristen. Dass die Israelis nicht wie die Wilden willkürlich Leute abschießen, ohne zwischen Terroristen zu unterscheiden, glauben sie nicht; da sind sie Opfer der palästinensischen Propaganda. Auch, dass zivile Tote meist dann entstehen, wenn die Terroristen sich nicht festnehmen lassen wollen, kommt nicht zur Sprache.

Wie die Palästinenser denken, die die Terroristen nicht wollen, beschreibt Avi Issacharoff in Ha’aretz. Was er nicht erwähnt – bei dieser linkslastigen Zeitung wäre das wohl zu viel verlangt – wird eine wichtige Tatsache: Es funktioniert nur, so lange das israelische Militär sich frei bewegen und eingreifen kann. Sobald die Israelis abziehen, ist diese Bewegungs- und Operationsfreiheit nicht mehr gegeben und die Terroristen haben wieder freie Hand.

In der Westbank wird gesuchten Militanten das Gefühl vermittelt unerwünscht zu sein

Avi Issacharoff (und Amos Harel), Ha’aretz, 13.11.2007

Eine Gruppe Militanter von den mit der Fatah verbundenen Al Aksa-Märtyrerbrigaden – alle auf Israels Fahndungsliste – spazierten gegen Mittag in das Fawzi Baba, ein Kaffeehaus im Flüchtlingslager Tul Karm. Innerhalb weniger Sekunden spielte sich eine Szene ab, die inzwischen Routine geworden ist: Alle ließen die Kartenspiele fallen und stürmten hinaus. Eigentümer Fawzi Matawafa ging auf Mawid Abu Tamam, einen der Neuankömmlinge, zu und flüsterte: „Warum seid ihr hierher gekommen?“ Fawzi kannte Mawid seit langer Zeit, er ist ein Kinderfreund seines Sohnes. Aber der Besitzer des Cafés sagt, wenn gesuchte Männer herein kommen, rennen seine Kunden voller Angst weg.

„Sehen Sie, was passiert ist“, sagt Fawzi zu Ha’aretz. „Sie sind alle weg. Ich will die nicht hier haben. Die Armee kann jeden Moment kommen und sie wird nicht zwischen den gesuchten Männern und den Zivilisten unterscheiden. Also sollen sie gehen.“

Einer der geflohenen Kunden, Hassam Salameh, sagt, er fürchte um sein Leben, wenn er sich in der Nähe von Mitgliedern der Brigaden aufhält. „Gott helfe uns, die Sicherheitslage ist schlecht und ich habe Angst. Ich will nicht in ihrer Nähe sein.“

Salamehs Kartenspiel-Kamerad Abd al-Rahim wendet sich dem Führer der Gruppe zu, Abu Talab, der im Zuge der Amnestie-Vereinbarung zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomie von der Fahndungsliste genommen wurde. „Glaubst du, weil die Ha’aretz-Crew bei dir ist, bist du jetzt immun?“, fragte Abd al-Rahim. „Wegen israelischer Reporter? Es gibt keine Sicherheit. Ihr alle müsst gehen.“

Die sozialen Probleme der gesuchten Männer – selbst derjenigen, die von der Fahndungsliste gestrichen wurden – endet nicht in Kaffeehäusern. Die „ruhmreichen Tage“ von Raed al-Karmi, dem legendären Führer der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, der in der Stadt Terror säte, bis er 2002 von Israel getötet wurde, sind vorbei. Im vergangenen Jahr haben sich diese Männer unerwünscht gefühlt.

„Sagen wir, ein Gesuchter bestellt ein Taxi vom nächsten Taxistand“, erklärt Abu Talab. „Der Fahrer kommt, sieht, mit wem er es zu tun hat, und gibt Gas. Wenn sie in einen Laden gehen um Zigaretten zu kaufen, wird man ihm eine Packung schenken, nur um dafür zu sorgen, dass er schnell wieder weg ist. Selbst die Frisöre sind nicht bereit ihnen die Haare zu schneiden; der Frisör wird den Mann in seinem Versteck aufsuchen.“

Das schwierigste Problem, dem sich die Gesuchten gegenüber sehen: Sie kommen nicht mehr als Ehemänner in Frage. Einige sind immer noch Singles, nicht einmal verlobt, obwohl sie bereits Ende Zwanzig oder Anfang Dreißig sind.

„Ich wollte ein Mädchen aus dem Lager heiraten“, berichtet Mawid Abu Taman, „aber weil nach mir gefahndet wird, lehnte ihr Vater ab. Was für ein Leben könnte ich ihr bieten?“ Sein Freund M.D., der nicht gesucht wird, aber nicht möchte, dass sein Name veröffentlicht wird, weil er fürchtet, dass die israelischen Streitkräfte ihn mit der Gruppe in Verbindung bringen könnten, sagte: „Ich liebe diese Typen. Sie alle sind meine Freunde, aber ich würde nicht wollen, dass meine Tochter einen von ihnen heiratet. Ich möchte, dass sie ein gutes Leben hat, ohne dass die Armee ständig in ihr Haus kommt um sie zu verhaften, während ihr Mann auf die Straße flüchtet.“

Die Männer leiden auch wegen Israels unklarer Politik bezüglich ihrer Amnestie. Vor drei Monaten wurden eine Vereinbarung unterzeichnet, die von ihnen unter anderem verlangt ihre Waffen abzugeben, den Terroraktivitäten abzuschwören und im PA-Gebiet zu bleiben. Nur sehr wenige haben volle Amnestie erhalten. Nach Angaben von Abu Talab stehen 13 gesuchte Männer der Brigaden in Tul Karm auf der Liste der Amnestierten.

Der Shin Bet-Sicherheitsdienst und die PA erzielten letzte Woche eine neue Vereinbarung zu den gesuchten Fatah-Männern in der Westbank. Nach dieser Vereinbarung sind ein paar Dutzend der 170 Männer der ersten Vereinbarung auf Bewährung von der Fahndungsliste gestrichen worden, nachdem sie dem Terror abschworen, ihre persönlichen Waffen an die PA übergaben und der Überwachung zustimmten. So lange sie sich aus Terroraktivitäten heraushalten, wird Israel sie nicht verfolgen.

Die Überwachung wird für Dutzende weitere der auf der Liste verbliebenen Männer heruntergefahren werden, während eine dritte Gruppe weiterhin beobachtet wird. Zusätzlich sind Dutzende neue Gesuchte in die in der Vereinbarung umrissene Bewährungsphase eingetreten.

Shin Bet-Beamte sagen, der relative Erfolg des Programms „entstammt der geschaffenen positiven Dynamik, die für die Palästinenser der Westbank positive Konsequenzen hatte. Trotzdem sind die Leistungen der PA in diesem Bereich sehr begrenzt und der Prozess des Einsammelns der Waffen der Männer auf der Fahndungsliste geht sehr langsam voran. Die PA ist immer noch weit davon entfernt Durchsetzungsfähigkeit zu demonstrieren.“

13.11.07 22:14
 



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