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Große Schnurrbärte

Die Art und Weise, wie ein gewisser lebender deutscher Literaturnobelpreis-Träger den 72. Internationalen PEN-Kongress in Berlin „eröffnete“ (und die Reaktion des ausgewählten Publikums), lässt mich wieder einmal daran zweifeln, dass es erstrebenswert ist zur intellektuellen Elite unseres Landes, Kontinentes oder sogar Planeten gezählt zu werden. Der Schnaubart mit den gehässigen Worten kennt nur eine Richtung, in die er sein Gift verspritzt: gen Westen – was einmal die USA sind, dann Israel, dann „der Westen“ als politische Kategorie. Hier kennt er keine Worte, die bösartig genug sind, keine Vergleiche, die verleumdend genug sind, keine Grundsätze, die einen anständigen Diskurs zulassen würden. In der „Auseinandersetzung“ mit politisch anders Denkenden bezeichnete er schon vor über 20 Jahren seinen damaligen politischen Lieblingsfeind (Heiner Geißler, beim dem ich auch nicht gerade problemlos meine Würgereflexe kontrollieren kann) einfach mal eben als „das Schwein Geißler“. Das ist die Art des Herrn: Vernichtet, was euch nicht passt – und wenn es nur mit Worten ist, das ist sogar noch besser, weil es dann länger hängen bleibt und das Opfer (das ja immer Täter ist) noch mit der Vernichtung leben muss.

Entwickelt wurde dieses Konzept verbaler Vernichtung anders Denkender von einem Spitzbart, der eigentlich Uljanow hieß, sich aber Lenin nannte. Übernommen und angewendet wurde es dann von einem Schnauzbart, der auch zeitlebens einen Kampfnamen beibehielt (zu dieser „Sitte“ könnte man prima Aufsätze auch über Deutsche Polit-Denkmäler schreiben): Stalin. Der fand das ganz prima und setzte damit einige Denkmodelle in die Welt, von der bis heute Linke nicht lassen wollen.

Der letzte Schnauzbart in dieser Reihe – aus Zeit- und Platzmangel – versucht derzeit sich vor seinem eigenen Volk nicht verantworten zu müssen, das er so geliebt hat, dass er sie unter anderem mit Giftgas ins Paradies schickte, ob die Leute nun wollten oder nicht. Rund eine Million aus dem eigenen Staat und etwa gleich viele aus anderen hat seine Herrschaft wohl das Leben gekostet.

Das hält unseren Literatur-Schnauzer nicht davon ab, diejenigen zu desavouieren, beleidigen und als schlimmste Teufel in Menschengestalt darzustellen, die dafür gesorgt haben, dass die anderen Schnauzbärte ihre Tätigkeiten nicht weltweit durchsetzen konnten. Einseitig? Mitnichten, denn er befindet sich ja auf der Seite der Guten! Er darf, was andere nicht dürfen. Das haben Schnauzbärte so an sich. Und dafür werden sie zu geistigen Genies erhoben („Deutschlands intellektuellster Kopf“).

Gut, man muss zugeben, dass dieser frei lebende Schnauzbart einen etwas anderen solchen hat; seiner wirkt eher wie der eines Walrosses, während die der anderen beiden nicht ganz so tief hängen mussten. Die Affinitäten sind also nicht wirklich vergleichbar. Es ist aber immer wieder verwunderlich, was kräftige Schnauzbärte so gemein haben und was sie in ihren Zielen eint. Der Herr Nobelpreisträger reiht sich ein in die Phalanx derer, die vereint gegen den gemeinsame Feind marschieren und dabei keinen Gedanken daran verschwenden, was sie am Wegrand liegen lassen. Die einen Menschenleben ohne Ende, der andere Wortmüll mit allen Folgen. Sicher nicht vergleichbar; aber in Absicht und Durchführung gleich konsequent und rücksichtslos. Opfer gibt es nicht, das sind alles Täter. Opfer ist höchstens der Schnauzbart selbst, weil er seinen Willen und sein Gedankengut nicht einfach mit einem Fingerschnippen durchsetzen kann. Da er aber unbedingt durchsetzen muss, was er als richtig empfindet und alle anderes Denkenden in die Kategorie des nicht akzeptablen Ungeziefers gehören, muss der Schnaubart zu harten Mitteln greifen und vernichten, was ihm im Weg steht. Und da gleicht er seinen Genossen dann doch wieder bedenklich.

24.5.06 17:58
 



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