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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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Die Vergangenheit des großen literarischen Schnauzbarts

Günter Grass war in der Waffen-SS. Wenn das keine Schlagzeile ist! Der Links-Aushänger bei den Mordbanden der Nazis aktiv!

Ralph Giordano nimmt den Schnauzbart in Schutz. Er sei – wie Grass selbst es auch darstellt – ein typischer (verführter) Vertreter seiner Generation, der nicht wirklich wusste, was er da tat, weil er von der Nazi-Erziehung so geprägt worden sei.

Das kann man so sehen und akzeptieren. Wenn man es denn bei allen tun würde. Aber das ist nicht unbedingt der Punkt.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat ein Interview mit Grass geführt, in dem er „erläutert, warum er einundsechzig Jahre nach Kriegsende sein Schweigen bricht: Es musste raus.“ Und so heißt die Überschrift dort dann auch Warum ich nach sechzig Jahren mein Schweigen breche. Womit Grass das Problem umdreht und die Zeitung die richtige Frage gar nicht erst stellt: Warum hat Grass 61 Jahre gebraucht, um seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS zuzugeben und zu erklären?

Aber so herum wird nicht (mehr) gefragt, nachdem die literarische Ikone der deutschen Linken sie anders herum drehte. Bei einem Günter Grass macht man das nicht. Da reicht das, was der Mann sagt, ohne dass man nachhakt. Jedem anderen hält man vor, dass er Jahrzehnte gelogen hat - bei Grass ist zu loben, dass er das jetzt öffentlich macht, wie sein Verleger eben im WDR ausdrücklich betonte. Zwar hat Walter Kempinski gesagt, das Geständnis käme ein wenig spät. Aber das war’s vermutlich.

Einen wichtigen Grund für seine Entscheidung gibt Grass an: seinen Wunsch der Enge des Elternhauses zu entkommen. Und schiebt nach, dass das Antibürgerliche am Nationalsozialismus entscheidend gewesen sei für die Mobilisierung seiner Generation. Hm. Die Nazis – antibürgerlich? Das spräche nicht dafür, dass die Nazis eine rechtsextreme Truppe waren, sondern eher linke Anarchisten, oder? Und spräche es nicht dafür Grass mit der Unterstützung des Antibürgerlichen bis heute diesem geistigen Alter nicht entwachsen ist – nicht erwachsen wurde?

Fragen, die wohl nicht zugelassen werden. Auch im Gespräch des WDR mit dem Verleger wurde gleich angekündigt, dass jetzt Leute aus der Versenkung kommen werden, die nicht an Kritik und Diskurs interessiert sind, sondern lediglich alte Rechnungen begleichen wollen. Womit jede kritische Auseinandersetzung mit Grass’ Vergangenheitsbewältigung abgewürgt werden dürfte. Gratuliere!

update, 12.08.2006: In der Berliner Zeitung vom 10. August verteidigt Gaarders Übersetzerin Gabriele Haefs ihren Autoren. Er habe das Stilmittel des Propheten Amos parodiert (soll er wohl selbst so gesagt haben) und wie der alttestamentliche Prophet stoße er eben auf taube Ohren und Ablehnung. Außerdem sei er Christ und habe in einem anderen Absatz Jesus Christus zitiert, führt Haefs an.

Jetzt wird der Mann also auch noch größenwahnsinnig. Als Christ sollte er wohl besser nicht hingehen und zentrale Aussagen seines heiligen Buches ins Lächerliche ziehen (die „lustigen Steintafeln“ sind zum Lachen? Es gibt kein auserwähltes Volk Gottes?). Und was man von Gaarders „Christsein“ halten soll, offenbart sich darin, dass er nicht weiß, was die „Auserwähltheit“ Israels bedeutet – nämlich keinesfalls die „license to kill“ und die Erhabenheit über alle Wert. Ganz im Gegenteil. Aber das interessiert die „Christen“ vom Schlage Gaarders nicht. Sie stehen da, wo Gott lächerlich gemacht wird und erheben sich über alles, was sie eigentlich glauben sollten.

“Kluge, klare, humane Worte“ habe er nach Frau Haefs gefunden. Da frage ich mich, was klug und human daran ist, Israel das Existenzrecht abzusprechen! Denn genau das hat er getan, auch wenn Frau Haefs behauptet, er habe sich klar zu Israel in den Grenzen von 1948 bekannt. Bestimmt durch den Satz: „Wir erkennen Israel nicht länger an.“ Und ein „Bekenntnis“ nutzt nun überhaupt nichts, wenn Israel nicht in Ruhe gelassen werden soll, bis es die Waffen niederlegt und jegliche Unterstützung abgesprochen bekommt. Denn dann wird es Israel nicht mehr geben. Frau Haefs beschönigt Gaarders Tiraden weiter, wenn sie ihm die Anerkennung Israels „in den Grenzen von 1948“ in die Tastatur und den Mund legt – denn er meint die Grenzen des UN-Teilungsbeschlusses (und der ist von 1947). Und wer von Israel ausschließlich im Vokabular in Apartheid und Okkupation zu reden/schreiben in der Lage ist, der macht diesen Staat zum Juden der Weltgemeinschaft, rechtfertigt allen Terror gegen ihn und ist somit als antisemitisch einzustufen – die toten Juden der Shoah werden beklagt, aber wehe die Juden von heute wehren sich dagegen, dass das noch einmal passiert!

12.8.06 13:28
 



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