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Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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Das Reden von heute hatte gestern schon Folgen

Agence France Presse ist DIE französische Presseagentur schlechthin. Sie hat uns schon viel „Freude“ bereitet, wie die französischen Medien überhaupt – es sei an die schöne Kampagne zum Tod von Mohammed a-Dura erinnert, der Dank France 2 heute Zeuge der Anklage gegen Israel ist und wehe man widerspricht!

Jetzt hat AFP wieder zugeschlagen. Bewaffnet mit Material der US-Islamistenorganisation CAIR, die nachweislich Verbindungen zum Terrorismus hat und notorisch unzuverlässige Angaben zu Geschehnissen rund um die Probleme von Muslimen in den USA verbreitet, schickt sich AFP an, den Amerikanern alles Übel nachzuweisen, was man ihnen anhängen mag. Eine weitere Quelle als CAIR wird noch bemüht, um zu zeigen dass Muslime in den USA nach den Anschlägen des 11. September von Diskriminierungen geplagt werden: Imam Sayed Hassan al-Qazwini vom Islamic Center of America, der auch in erster Linie dadurch auffällt, dass er jeden verhaftete Muslim grundsätzlich für ein Diskriminierungsopfer hält und ansonsten vor allem durch seine Verbindungen zu amerikanischen Neonazis und den in seiner Familie allgemein verbreiteten Antisemitismus glänzt.

Mit diesen Ikonen der wahrheitsliebenden Tatsachenbeschreibung macht sich AFP daran, die grauenhafte Lage der amerikanischen Muslime im bereits bestehenden Polizeistaat USA zu beschreiben. Die von seriösen Analysten als unzuverlässigen Statistiken lesen sich dann so:

CAIR hat über die letzten fünf Jahre eine ständige Zunahme der Beschwerden über Belästigung, Gewalt und diskriminierende Behandlung festgestellt. 2004 stieg die Zahl der Beschwerden um 49 % auf 1.522, von denen 141 Berichte über tatsächliche und potenziell gewalttätige Hass-Verbrechen waren. Es scheint so, dass die Zahlen 2005 und 2006 weiter steigen werden.

Wenn von 1.522 ganze 141 tatsächliche übrig bleiben, dann haben wir wohl schon so eine Art “Jenin-Syndrom”, wie wir es zum libanesischen Qana und kurz darauf noch einmal erlebten (man erinner sich: die Opferzahl in Qana wurde von fast bzw. über 60 auf 28 reduziert und die Heulsuse im libanesischen Premierministeramt musste in einem weitere Fall die Opferzahl von 48 auf 1 reduzieren). Die Anschläge auf Juden und ihre Einrichtungen liegen in den USA deutlich höher – und in Frankreich sind sie kaum zu toppen.

Doch dann kommt das Beste an der ganzen Soße: Die Ursache für die angebliche zunehmende Gewalt gegen Muslime ist Präsident Bush (klar, wer sonst – eine andere Ursache wäre AFP wohl keine Meldung wert!). Und begründet wird das wie folgt:

Besorgnis erregender ... ist das Handeln der Regierung Bush und der Gesetzeshüter.
“Ich sehe, dass die USA in den Zustand eines Polizeistaates abrutschen, wenigstens für uns Muslime“, sagte Al-Qazwini, als er einen Vorfall nach dem anderen erzählte, der die Mitglieder der großen muslimischen und arabischen Gemeinden von Dearborn betrafen [Dearborn ist der Ort in den USA, der durch das Verhalten seiner Einwohner und offiziellen Vertreter dazu geführt hat, dass eine ganze Reihe von Journalisten und Bloggern dazu übergegangen ist, in Anlehnung and die Londonistan-Verhältnisse in Großbritannien von „Dearbornistan“ zu reden bzw. schreiben].

Und dann wird genau eine Handlung der Regierung Bush zum Beleg angeführt:

Nachdem er in seinem Reden Zurückhaltung zeigte, seit 19 muslimische, mit Al-Qaida in Verbindung stehende Männer Flugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon flogen, hat Präsident Bush seit kurzem eine weit aufheizendere Sprache benutzt, so „Islamofaschisten“.
Wenn die relgiösen und politischen Führer polarisierende Sprache benutzen, sind das die unglücklichen Nebeneffekte.

Da haben wir es: Dass Bush jetzt, im August 2006, die Terroristen – nicht die Muslime allgemein – als „Islamofaschisten“ bezeichnete, hat dazu geführt, dass schon seit September 2001 alle Muslime in den USA immer mehr leiden müssen! Wow, was sind die Amis doch für Drecksäcke: In der Erkenntnis, dass ihre böser Präsident fünf Jahre nach dem Massaker in Manhattan die Terroristen als Islamiofaschisten bezeichnen würde, haben sie schonmal sofort angefangen allen Muslimen die Hölle heiß zu machen! Wenn das kein vorauseilender Gehorsam ist!

Da kann es dann auch schnell passieren, dass man wegen des Kaufs von Mobiltelefonen völlig zu Unrecht im Gefängnis landet, lässt sich AFP von den Diskriminierungsexperten erklären: Osama Abdulhassan (20) und sein Freund Ali Houssaki ist genau das passiert.

Aber vielleicht hätten die beiden Herren und AFP auch hinzufügen sollen, dass die zwei Jungs nicht einfach nur zwei oder drei Handys kauften, sondern gleich hunderte, die sie in den Nahen Osten bringen wollten. Da darf man doch wohl schon ein wenig die Augenbraue heben, oder? Immerhin wurden da reichlich Bomben mit Handys gezündet.

Und weil es ja gegen die Amis geht, fehlt auch jeder Hinweis auf diese harmlose Äußerung es verhinderten Handy-Händlers über seinen Namensvetter Osama bin Laden:

Er kämpft für eine Sache, wie es die USA sind. Aber er tötet unschuldige Menschen und das lässt ihn als schlechten Menschen erscheinen.“

Hach, was niedlich! „Lässt ihn als schlechten Menschen erscheinen.“ Dann ist er in Wirklichkeit wohl ein guter!

Nachdem also Bush der Böse ist und mit seinem Tun im Jahr 2006 dafür sorgte, dass schon ab 2001 Muslimen in den USA das Leben von Staatsorganen und Privatpersonen unerträglich gemacht wird, sollten wir vielleicht doch noch zu aussagekräftigeren Daten kommen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit nehmen wir die Zahlen des FBI zu Hass-Verbrechen des Jahres 2004. Und da heißt es:

Opfer religiöser Intoleranz machten 16,7 % der Opfer von Vorfällen aus, die eine einzelne Voreingenommenheit involvierten. Von diesen waren 67,8 $ antijüdische Vorfälle und 12,7 % gegen Muslime gerichtet.

Der PowerLine-Blog hat dazu eine interessante und politisch inkorrekte (also diskriminierende!) Frage:
Es wäre interessant zu erfahren, wie viele der 67,8 % der religiös begründeten, gegen Juden gerichteten Hass-Verbrechen von Muslimen begangen wurden. Der Bericht des FBI sagt dazu nichts; ob AFP wohl daran interessiert ist dem nachzugehen?

Eine rhetorische Frage...

Nur damit wir uns richtig verstehen: Die AFP oder die französischen Medien stehen nicht alleine mit ihren irrwitzigen Beschuldigungen. Derselbe Sayed Hassan al-Qazwini wird auch in den t-online-Nachrichten angeführt, um den Kampf der Muslime gegen Diskriminierung aufzuzeigen.

5.9.06 20:30
 



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