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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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Moderne Glaubenskriege

Es gibt gewisse Begriffe, die muss man nur mal fallen lassen und schon ist die ganze Umgebung in Aufruhr, weil sich die Geister so daran scheiden, dass man nicht einmal die Chance bekommt sich neutral zu stellen. „Selbstverteidigung Israels“ gehört genauso dazu wie die Frage, ob der Islam und Demokratie vereinbar sind oder ob "multikulti" wirklich nur der Segen ist, wie immer behauptet wird. Der zur Zeit wohl effektivste und spaltendsten dieser Begriffe ist „Schöpfungslehre“. Das konnte man kürzlich im Christenverunglimpfungs-Spartensender „arte“ wieder beobachten, als ein Sturm im Wasserglas verursacht wurde, weil Lehrer in Gießen es gewagt hatten, im Biologieunterricht neben der Vermittlung der Evolutionslehre auch einen Anriss der Schöpfungslehre zu geben. „arte“ „deckte auf“ und schon brach ein Sturm los – der im Sande verlief, weil die Vorwürfe nun einfach zu hanebüchen waren. Macht nichts, es wurde – vorwiegend von Medien und hessischen Oppositionspolitikern – schön Stimmung gemacht und damit wieder einmal eingehämmert, dass alles, was nicht an die Evolution glaubt, unwissenschaftlich, dumm und staatsgefährdend ist. (Den Unsinn dieser Geschichte kann man beim Medienmagazin pro nachlesen.)

Die reflexartige Diffamierung und Ausgrenzung anders Denkender ist in diesem Bereich gang und gäbe. Herr Bublath vom ZDF tut sich hier im öffentlich-rechtlichen Fernsehen besonders hervor; die Mitglieder der Studiengemeinschaft Wort + Wissen können weitere Lieder singen, wie sie verunglimpft werden, statt dass man mit ihnen diskutiert. Wenn man Glück hat, wird man einfach nur tot geschwiegen – eine Erfahrung, die sich aber nicht nur auf Leute beschränkt, die Alternativen zur Evolutionslehre untersuchen.

Ausgrenzung beklagte Phyllis Chesler schon in ihrem Buch Der neue Antisemitismus. Da sie für Israel Partei ergreift, wird sie von den sie bis dahin umschwärmenden Linken und Feminist(inn)en gemieden wie die Pest und beschimpft ohne Ende. Sie gilt nicht mehr als links und feministisch, sondern ihr wird unterstellt Verrat begangen, die Fronten gewechselt zu haben und jetzt neokonservative „Aggressionen“ zu vertreten.

Neuerdings machen in Sachen Klimaforschung die Kolumnisten Maxeiner + Miersch, die des Öfteren in der „Welt“ schreiben, die Erfahrung, dass „abweichende Erkenntnisse, die nicht zur Litanei der vom Menschen verursachten Katastrophe passen, meist gar nicht erst in die Öffentlichkeit“ gelangen (Kolumne in der „Welt“ vom 13.10.2006) und stellen fest: „...die Wissenschaft erlaube keine Zweifel mehr. Richtig müsste es heißen: Einige Wissenschaftler erlauben keine Zweifel mehr. Wer am Dogma kratzt, für den wird es wirklich unbequem. Da braust kein Applaus, sondern kollektive Verärgerung auf. Das erfuhren beispielsweise Jan Veizer (Universität Bochum) und Nir Shahiv (Universität Tel Aviv) , beides hochseriöse und preisgekrönte Wissenschaftler, die 2003 in einer Studie der Klimawirksamkeit der kosmischen Strahlung ein größeres Gewicht einräumten als bislang zugestanden. Eine Riege deutscher Klima-Professoren betätigte sich sogleich als wissenschaftliche Linienpolizisten und warf den Kollegen in einer Pressemitteilung ‚äußerst fragwürdige Methoden’ , ‚spekulative Daten’ und ‚unhaltbare Schlüsse’ vor.“

Wie soll man solche Phänomene erklären? Geht das anders als mit weltanschaulichen und religiösen Begriffen? Gefallen sich die heutigen führenden Köpfe der Wissenschaften und der Meinungsbildung inzwischen in der Rolle, die die katholische Kirche im 16./17. Jahrhundert einnahm? Denn die Ablehnung alternativer oder auch nur ergänzend-relativierender Konzepte und Erkenntnisse wird praktisch ausschließlich diffamiert, statt sich damit auseinanderzusetzen und argumentativ die eigene Position zu vertreten. Man hat ein Weltbild entwickelt, dem nichts entgegen stehen darf. Was für ein gesellschaftlicher Umgang ist das, wenn über die Konzepte anders Denkender nicht einmal mehr diskutiert werden soll? Wie tolerant sind wir, wenn Alternativ-Konzepte nicht nur totgeschwiegen, sondern sie und ihre Vertreter verteufelt werden?

14.10.06 16:24
 



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