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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

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’Heilige’ Lügen

Oder auch mal wieder: Kirchenführer für die Vernichtung Israels:

Er ist eine Ikone des Widerstands gegen das südafrikanische Apartheidsregime: Der anglikanische Bischof Desmond Tutu. Und als Ikone kann man sich einiges erlauben, was anderen eventuell angekreidet würde oder wofür sie sich verantworten müssten – sollte es nicht in den Mainstream passen.

Nun passte es wunderbar in den Mainstream, dass Tutu in seiner Rolle als Widerständler gegen die Rassisten Südafrikas eher einen Weg einschlug, der in Richtung gewaltloser Widerstand ging. Dazu setzte er sich für weitere Freiheitsbewegungen ein, so die Unabhängigkeitsbewegung in Westpapua. Diese Art Aktivitäten (aber auch der Friedensnobelpreis und weitere „Friedens“-Preise) machen den Mann zu einem absolut unantastbaren Heiligen.

Da passt es gut, dass er auch in der „Palästina-Frage“ die „richtige“ Seite unterstützt: Er tritt so vehement für die „Rechte“ der Palästinenser ein, dass er ausschließlich kritische Worte für Israel findet. Wirklich wundern sollte das nicht. In Südafrika besteht nicht nur, aber in besonderem Maße bei der schwarzen Bevölkerung eine Disposition gegen Israel, die aus den 1980-er Jahren herrührt, als es militärtechnologische Kooperationen der beiden Staaten gab. Dieses schlechte Ansehen Israels hat sich verfestigt und spielt den Israelis bis heute einen bösen Streich. Einmal auf der falschen Seite, immer der Buhmann und auf ewig verdammt.

Das gilt anscheinend besonders für den Bischof mit den vielen Preisen. Er hat in seiner politisch-öffentlichen Laufbahn bisher kein positives Wort für Israel gefunden. Der Judenstaat gilt für ihn als Verkörperung des Bösen, auch wenn er immer wieder Lippenbekenntnisse abgibt, dass die Israels Sicherheitsinteressen gewahrt werden müssten. Das machen schließlich alle selbst erklärten „Freunde“ Israels. Mindestens so schlimm wie das Apartheids-Südafrika findet er die Israelis, weil sie den Palästinensern verweigern, was die wollen. Dabei verschließt er vor den Untaten der pal-arabischen Terroristen mehr oder weniger die Augen und rechtfertigt deren Mordzüge – bis auf die Selbstmord-Anschläge.

Tutu ist eine herausragende Figur für eine ganze Reihe von Positionen, die Israel-Unterstützern deutlich Hinweise auf mehr als einseitige und verleumderische Aktivitäten und Haltungen liefert. Er gehört z. B. Sabeel International an, einer Organisation der christlichen Befreiungstheologie, die aus dem christlichen Glauben ein sozialistisch-irdisches Projekt macht, das nichts mehr mit der Bibel zu tun hat; diese Organisation ergreift einseitig Partei für die pal-arabischen Terroristen und gegen Israel und ist in De-Investitinoskampagnen gegen Israel aktiv – was Tutu mächtig gut findet. Freiheit gilt halt nicht für Juden, die um ihr Überleben kämpfen.

Weiterhin vertritt er die üblichen Verschwörungstheorien über die „jüdische Lobby“. Nett, wie er dabei 2002 in Boston Vergleiche anstellte (Übersetzt aus dem englischen Wikipedia-Artikel zu Tutu; der deutsche gibt bezeichnenderweise nichts dazu her!): „Die Leute in diesem Land [gemeint sind die USA] haben Angst zu sagen, dass Falsches falsch ist, weil die jüdische Lobby so mächtig ist – sehr mächtig. Nun, was soll’s? Um alles in der Welt, dies ist Gottes Welt! Wir leben in einem moralischen Universum. Die Apartheit-Regierung war sehr mächtig, aber heute existiert sie nicht läner. Hitler, Mussolini, Stalin, Pinochet, Milosevic und Idi Amin waren alle sehr mächtig, aber am Ende sind sie alle von der Bildfläche verschwunden.“

Wunderbare Vergleiche, nicht wahr? Israel ist gleichzusetzen mit den schlimmsten Despoten, Massenmord-Verantwortlichen, die das 20. Jahrhundert zu bieten hat!

Politisch gewitzt, wie er ist hat der fromme Mann die Neuveröffentlichung seiner Tiraden im Jahr 2005 etwas abgeändert. Er weiß, wie gefährlich der Begriff „jüdische Lobby“ ist und hat das – wie alle guten Antisemiten – in „Pro-Israel-Lobby“ geändert.

Jetzt ist die UNO auf die glorreiche Idee gekommen, den Verleumder-Bischof zum Anführer einer „fact finding mission“ zu machen, die untersuchen soll, wie es zu den Toten von Beit Hanoun im Oktober gekommen ist. Was dabei rauskommen wird, ist schon im Vorhinein absehbar. Dass aber das Lügen einer UNO-Kommission schon vor Beginn der Arbeit anfängt, das ist ziemlich neu.

Denn unsere Medien melden Böses: Bischof Tutu wurde von Israel die Einreise verweigert.

Andere gehen weiter und melden, dass Israel gleich der ganzen Untersuchungskommission die Einreise verweigert habe.

Diese unglaubliche Frechheit der Israelis steht in keinem Verhältnis zu ihren Verbrechen an den Palästinensern, nicht wahr? Erst morden sie, dann vertuschen sie, dann verhindern sie die Aufklärung! Und das einem der angesehensten Menschen, den die Welt zu bieten hat!

Das Problem an der Sache: Sie stimmt nicht!

Israel hat weder Tutu noch der Kommission die Einreise verweigert!

Das hat natürlich niemand nachrecherchiert. Ist ja nicht nötig. Wenn Tutu sagt, er sei nicht nach Israel hinein gelassen worden, dann reicht das – und mit ihm ist die ganze UNO-Truppe abgelehnt worden.

Die Initiative honestly-concerned hat eine Reaktion des israelischen Außenministerium per E-Mail weitergegeben (die leider noch nicht online steht):

„Desmond Tutu hat einen Visumsantrag bei uns eingereicht, woraufhin wir ihm erklärten, daß wir den Antrag prüfen würden. Daraufhin hat er seinen Antrag wieder zurückgezogen, noch ehe wir einen Beschluss gefasst haben. Israel hat jedenfalls Tutu das Visum nicht verweigert.“ Das sagte ein Sprecher des israelischen Außenministeriums auf Anfrage.
Tutu habe nicht als Tourist einreisen wollen, sondern in offizieller Mission. Deshalb habe er ein Visum beantragen müssen.

Desmond Tutu stellt sich den Unwahrheiten offensichtlich nicht entgegen. Wie üblich bei selbstgerechten „Israelkritikern“ geht er davon aus, dass für ihn als Beauftragten der UNO andere Regeln gelten als für sonstige Sterbliche. Und wenn er die Privilegien nicht erhält, dann ist er beleidigt. Und schon gibt es verleumderische Falschmeldungen.

Fragt sich jetzt nur, wer die Lüge in die Welt gesetzt hat, Israel hätte ihm das Visum verweigert. Und wer sie erweitert, die ganze Kommission sei nicht nach Israel hineingelassen worden.

Der Bischof widerspricht den Lügen nicht. Damit macht er sich zum Mitlügner. Warum auch nicht, wenn es der eigenen Stilisierung zum Opfer dient? Und wenn man den Israelis eins auswischen kann? Hauptsache, die Juden Israelis stehen als die Schweine da, die sich der angeblichen Weltregierung verweigern und bösartig Aufklärungen ihrer „Untaten“ verhindern. Das passt in die Agenda des frommen Mannes mit seinen heiligen Lügen. In die der Medien ohnehin. Haut drauf, die Juden müssen endlich lernen zu parieren! Egal, wie ehrlich man dabei ist oder nicht.

12.12.06 21:34
 



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