HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

Qassam-Kalender
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Nahost-Konflikt

Ab 5 Uhr 45...

...will er zurückschießen lassen. AchmachmermalJihad eifert einmal mehr seinem Gefreiten-Vorbild aus dem letzten Jahrhundert nach. Eben berichtete N24 (sinngemäß, nicht wörtlich wieder gegeben), dass Israel, wenn es wieder einen Krieg gegen die Palästinenser oder den Libanon vom Zaun bricht, es eine Welle des Widerstands und seine Vernichtung erleben wird.

Natürlich, Völkermord-Aspiranten brauchen immer selbst geschaffene Anlässe. Adolf den vom Sender Gleiwitz, AchmachmirdenJihad blendet aus, dass Israel angegriffen wird und definiert Verteidigung als Angriffskrieg.

Das Problem ist nicht, dass solche Drecksäue sich so verhalten, sondern dass sie hier bei uns ständig massenhaft Helfershelfer finden, die die Sauereien für rechtens erklären und die Opfer zu Tätern machen. Es kann gar nicht konstruiert genug sein, damit diese Leute glauben, dass die Juden/Israelis die Teufel sind und die Terroristen eigentlich ganz friedliche Engel. Es kotzt mich an!

3.6.07 23:27


Frau Rice hat einen Plan

Die US-Außenministerin will wieder mal durchsetzen, was ihr Ministerium ihr eingeflüstert hat. Und die sieht so aus, dass die Amerikaner für die Israelis die Kontakte zu den Palästinensern übernehmen und man sich auf die saudische Initiative konzentriert. Die Israelis würden die Kontakte zu den Palästinensern auslaufen lassen, die Amerikaner sich an die moderaten Kräfte bei den Palästinensern halten. (Information aus dem Newsletter der israelischen Botschaft Berlin.)

Die Dame hat dreierlei nicht begriffen. Ihr Außenministerium ohnehin nicht, aber das ist ja nichts Neues.

Problematisch ist zum Einen die Vorstellung der „moderaten Kräfte“ – damit ist der Herr Abbas gemeint, dazu seine Fatah. Was an denen moderat sein soll, ist ein Rätsel, dass weder Olmert, noch Rice, noch sonst irgendwer anders definieren, als dass sie nicht ganz so rabiate Terroristen sind wie die Hamas. Dass sie aber dieselben Ziele verfolgen, davor wird dann einfach die Augen verschlossen. Wenn man jemanden als „moderat“ definieren kann, dann heißt das gleichzeitig „gut“. Und so werden die Terroristen, die die Juden nicht ganz so schnell auslöschen wollen, auf einmal zu positiven Figuren, ohne Rücksicht auf ihr Tun, ihre klar geäußerten Ziele und den gesunden Menschenverstand.

Das zweite Problem ist: Wenn die Amerikaner die Kontakte übernehmen, dann haben die Israelis – einmal mehr – ihr Schicksal in Hände gelegt, die nicht ihre eigenen sind. Damit können die Amerikaner bestimmen, wo es lang geht und was glaubwürdig zu sein hat. Olmert wird das gerne mitspielen, weil ihm das aus seiner Sicht die Verantwortung für Fehlschläge nimmt. Da er die Interessen seines Volkes ohnehin nicht allzu genau wahr nimmt, würde das vielleicht nicht einmal schlimm sein. Dummerweise würde es aber ein Nachfolgeregierung auch die Hände binden. Und die Möglichkeiten erhöhen, dass die Amerikaner Druck auf Israel ausüben, wenn es sich nicht ihrem Willen fügt. So gesehen gibt Israel mehr ab als nur „Verantwortung für Fehlschläge“ – abgesehen davon, dass die israelische Bevölkerung den Preis für amerikanische Fehlschläge zahlen wird.

Das dritte Problem besteht in einer Forderung des saudischen Plan: dem „Rückkehrrecht“ der „Flüchtlinge“ nach Israel. In der ursprünglichen Initiative von vor ein paar Jahren war das so nicht ausdrücklich enthalten, wurde von den arabischen Staaten aber so verstanden. Und inzwischen ist es integraler Bestandteil der „Friedens“-Initiative und ist laut Aussage der US-Außenministerin praktisch der einzige Punkt, in dem es keine „Möglichkeit einer flexiblen Gestaltung“ gibt. Wie das durchbrochen werden soll, müsste zuerst geklärt werden, bevor die Israelis irgendwelche Zugeständnisse machen oder Verantwortung aus den Händen geben können. Rice wird dem entgegen arbeiten.

Wie diese „Umgehung der Palästinenser“ mit den regelmäßigen Treffen von Olmert und Abbas jede zweite Woche zusammen passt, weiß der Geier. Aber es passt zu den Widersprüchen des US-Außenministeriums und seiner Chefin (oder besser gesagt: der Außenministerin und dem Bürokraten- und Diplomatentrupp, der ihr sagt, wo es lang gehen soll).

27.3.07 22:57


Qassamraketen-Kalender

ElderofZiyon hat versucht die gegen Israel gerichteten Raketenangriffe der friedliebenden palästinensischen „Freiheitskämpfer“ im Gazastreifen zu verfolgen und aufzulisten. Dazu gibt es auf seinem Blog jetzt die Qassamraketen-Kalender.

Der für Februar steht hier, der für März ist hier zu finden. In beiden Fällen geben die Zahlen in Klammern die von den Palästinensern behaupteten Abschüsse an, die übrigen die von Israel gezählten.

17.3.07 14:55


Faktenresistent in die Geschichte

"Bauarbeiten am Tempelberg in Jerusalem dauern trotz Protesten an", titelt es heute bezeichnenderweise in der Schweiz. Ja, warum denn auch nicht? Nur weil Haufen Beleidigter sich hat aufhetzen lassen, ohne dass es dafür einen stichhaltigen Grund gab (außer dem, dass Israel existiert und bekämpft werden muss), sollen die Israelis nachgeben und den Lügnern und Gewalttätern nach dem Mund reden und alles lassen, was die sich als Grund zum Ausflippen suchen?

Und warum kriegen die europäischen Schlagzeilenschreiber in Sachen Nahost so selten anständige Überschriften auf die Reihe?

Das ZDF brachte es in heute wieder einmal fertig den Tempelberg zu einer „der heiligsten Stätten des Islam“ zu machen ohne seine Bedeutung für das Judentum zu erwähnen. Die verlogenen Unwahrheiten der palästinensischen Agitatoren wurden auch nicht erwähnt – und dann geht es bloß um einen Aufgang zum Plateau des Tempelbergs, aber die Lügen bleiben unerwähnt!

Klasse, wie wir aus dem Nahen Osten informiert werden. Wenn schon die Ahnungslosen und Böswilligen im pal-arabischen Lager alles glauben, was ihnen als Falschheiten verzapft wird, warum machen unsere Medien nicht endlich klar, was für ein Schwachsinn da hervorgeholt wird, um zur Gewalt anzustacheln? „Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten“ verzeichnete das ZDF – und unterschlägt damit, von wem die Gewalt ausging und was die Gewalttäter anstrebten.

Genauso spielt es inzwischen – nach nur ein paar Tagen – schon keine Rolle mehr, was der „Anlass“ der „Proteste“ ist (pal-arabische Lügengeschichten). Und so wird es spätestens in ein paar Monaten heißen, dass „israelische Ausgrabungen am Tempelberg“ „Unruhen“ „ausgelöst“ hätten; so, wie es heute heißt, der Besuch Ariel Sharons habe die zweite „Intifada“ verursacht. Unabhängig davon, dass die Israelis dort Webcams aufstellen wollen, um der Welt über’s Internet zu zeigen, dass die Vorwürfe der pal-Araber völlig aus der Luft gegriffen sind. Weil die keine Rolle mehr spielen.

Wetten?

Eine ausführliche Beschreibung der Kampagne der Terroristen wegen der Bau- und Konservierungsarbeiten findet sich (auf Englisch, samt Fotos) beim Intelligence and Terrorism Information Center Newsletter.

Update: kurz nach Mitternacht, ZDF-heute: Inzwischen „gehen (israelische Sicherheitskräfte) gegen muslimische Gläubige vor, die gegen Grabungen an einem Zugang zum Tempelberg protestieren“. Es lebe die Verkürzung!

9.2.07 22:08


Fallenstellern nicht ins Netz gehen

Über ein wenig beachtetes Kampfmittel der Jihadisten (bzw. ihrer westlichen Fans) hat Charles Jacobs berichtet. In Stanford ging ein arabischer Student die Professorin Ruth Wisse an: „Warum ist Israel so ein Apartheid-Staat?“

Wie soll man auf eine solche Frage antworten? Der normale Reflex ist, den Versuch zu unternehmen die absurde Behauptung zu widerlegen. Argumentativ, indem man aufzeigt, was Apartheid ist und wie anders es in Israel ist. Und damit (oder jeder anderen argumentativen Antwort) geht man dem Fragenden schon in die Falle. Er stellt die Frage nicht, um sie beantwortet zu bekommen. Er wird sich auch nicht durch Argumente und Fakten irgendwie davon abbringen lassen. Er kann mit seiner verqueren „Logik“ eher noch dafür sorgen, dass der Apartheidsbegriff umdefiniert wird und weitere Anwesende überzeugt, dass Israel ein Apartheidstaat ist.

Das hatte Professorin Wisse erkannt und ließ sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein. Sie konterte auf die Absurdität ihrerseits mit einer Absurdität: „Warum hast du deine Oma umgebracht?“, fragte sie im Gegenzug den Studenten.
Der Aggressionskünstler war zwar perplex, versuchte es aber wieder: „Warum ist Israel so ein Apartheid-Staat?“ Und er erhielt genau zur „Antwort“: „Komm schon, sag uns, warum du deine Oma umgebracht hast!“
Nach einigen Wiederholungen dieses Wechselspiels gab der Typ auf.

Mit ihrem Oma-Gegenschlag, sagte die Professorin, habe sie ihren Standpunkt demonstriert: Wenn man bei absurden Vorwurf erklären muss, weshalb man nicht schuldig ist, dann befindet man sich schon in der Position des Verlierers. Das wollte sie nicht und hat ihm die Absurdität seines Vorwurfs aufgezeigt. Dass er mit eingezogenem Schwanz abging, zeigt die Wirksamkeit ihres Vorgehens.

Für die Diskussion um Israel muss man sich hinter die Ohren schreiben: Das „Rezept“ das „Märchen“ mit Fakten zu kontern wirkt nicht, wenn man solchen Plattmachern gegenüber steht. Denn es wirkt so, dass alles weiter auf Israel konzentriert bleibt. Statt dessen sollte der Ball ins gegnerische Feld getragen werden: Da die Vorwürfe gegen Israel in der Regel alles Vorwürfe sind, die auf arabische Länder zutreffen, ist es doch wohl nicht mehr als in Ordnung, wenn die Behauptung – die Lüge – durch Fakten aus der arabischen Welt gekontert werden. Ein Beispiel:

Die Lüge: Israel ist ein Apartheid-Staat.
Die Wahrheit: Das ist lächerlich.
Der Konter: Aber ich bin froh, dass Sie das Thema Apartheid aufgebracht haben. Christen fliehen aus palästinensisch kontrollierten Gebieten, weil sie unter muslimischer Gewalt leiden. Gewalt gegen Frauen, insbesondere „Ehrenmorde“, bei denen männliche Verwandte Frauen wegen „unanständiger“ sexueller Beziehungen töten, sind nicht nur in den Palästinensergebieten Gang und Gäbe, sondern in der gesamten muslimischen Welt. Juden dürfen keinen Fuß auf saudi-arabischen Boden setzen.
Wenn wir also von Apartheid reden, dann sollten wir uns ansehen, dass etwas der Apartheid sehr Ähnliches in der arabischen Welt zu finden ist, in der Frauen und Kinder, Schwule und Lesben, Christen und Juden kontrolliert, ausgewiesen, gepeinigt und getötet werden. Dagegen sollten wir protestieren.

Es bleibt zu hoffen, dass vielleicht sogar die israelischen Staatsorgane irgendwann merken, wie sie den Fallenstellern nicht mehr ins Netz gehen.

Tipp: Jihad Watch

28.1.07 16:46


Possenspiele

Israelnetz meldet, dass der oberste Hamas-Terrorist, Khaled Meschaal in Damaskus, Israel einen zehnjährigen Waffenstillstand angeboten haben soll. Dann sei er bereit einen palästinensischen Staat in den „Grenzen von 1967“ zu gründen. Anerkennen werde die Hamas Israel aber nicht. Das „legitimiere die Besatzung“.

Das ist ja alles wunderschön. Wieder einmal wird die Hudna beschworen, das verlogene und zeitlich begrenzte „Friedensangebot“, dem mit absoluter Sicherheit der totale Krieg wieder folgen wird. Daraus machen die Terroristen auch keinen Hehl. Nur im Westen, da werden sie sich wieder drauf stürzen und Israel unter Druck setzen, sich auf diesen falschen Kuhhandel einzulassen – im Sinne des „Friedens“ und um den Palästinensern ihr Selbstbestimmungsrecht nicht weiter vorzuenthalten.

Wie dieses Selbstbestimmungsrecht gesehen wird und wahrgenommen werden soll, hat Ministerpräsident Hanije gerade erst – in etwa zeitgleich mit dem „Waffenstillstands“-Angebot aus Damaskus – in Teheran klar gemacht: Während eines Treffens mit dem spirituellen Leiter im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, sagte Hanije, dass der bewaffnete Kampf der einzige Weg sei, um "Palästina" von der "Besatzung" zu befreien. Schließlich muss Israel erst einmal alles aufgeben, was es 1967 gewonnen hat, dann die Millionen palästinensische „Flüchtlinge“ aufnehmen, damit es erst in ein paar Jahren seine gewaltsame Beseitigung hinnimmt.

Das werden unsere Friedensbesoffenen natürlich unter den Teppich kehren. Nach dem Motto: Lieber 10 Jahre Ruhe und danach mausetot, als jetzt weiter der Gefahr ausgesetzt. Das ist so schön bequem, wenn’s um die Juden und ihren Staat geht. Uns betrifft das ja nicht. Nach uns die Sintflut. Und wenn’s die des Jihad gegen den Judenstaat ist. Dann können sie ja wieder tote Juden betrauern – wenn die lange genug tot sind und nichts mehr dagegen unternehmen können. Der Westen hat eine ganz besondere Trauerkultur, wenn es um Juden geht...

Derweil macht zeigen die iranischen Terroristen-Helfer, wie sie es mit der „Aufarbeitung“ des Holocaust halten wollen, zu der heute eine Konferenz beginnt (ICEJ-Newsletter, noch nicht online). Der israelische Araber, der in seinem Haus eine Holocaust-Ausstellung eröffnete – ein Rechtsanwalt aus Nazareth – erhielt kein Visum. So viel zur objektiven Suche nach der Wahrheit über den Holocaust.
Irgendwelche wirklichen ernsthaften Reaktionen im Westen auf diese Konferenz? Insbesondere in Deutschland? Ehud Olmert will die Doppelmoral der Deutschen Republik bei seinem Staatsbesuch ansprechen, mit der unsere Bundesregierung einerseits zwar Lippenbekenntnisse gegen den Mullah-Antisemitismus und die Israel-Vernichtungs-Fantasien von sich gibt, andererseits aber staatliche Bürgschaften für Firmen übernimmt, die mit dem Mullah-Regime Handel treiben. Possierlich. (Olmerts Ankündigung genauso wie das deutschte Verhalten.)

Die nächste Posse spielt sich etwas weiter nördlich ab: Frankreich will seine militärischen Drohnen einsetzen, damit die Israelis ihre Aufklärungsflüge einstellen. Damit schlügen die Franzosen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die verhassten Juden würden keine Flugzeuge mehr schicken (was diese ablehnen), wodurch die Franzosen wieder einen Stein bei den Terroristen und Despoten im Brett haben. Zudem könnten sie mit den Aufklärungsflügen für ihre Militärprodukte werben und sie in Konkurrenz zu Israel verkaufen., weil im Einsatz reichlich erprobt.
Oberposse: Sie würden auch kontrollieren, welche Informationen Israel erhält und welche nicht. Und das alleine ist Grund genug für die Israelis sich nicht auf den Blödsinn einzulassen. (Mal sehen, wie lange Olmert et. al. das durchhalten!)

In all das Geschehen passt die Nahostreise unseres Außenministers von letzter Woche, die einzig und allein der Selbstverblödung diente. Realitätsfernere Ansätze zur „Lösung“ des Nahostkonflikts als die von ihm geforderten Einbindungen des Iran und Syriens als wichtige Mitspieler für die Friedensfindung kann es wohl nicht geben. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, dass selbst Ehud Olmert kritische Worte für Steinmeier fand? Die deutsche Nahost-Außenpolitik ist keine Politik, sie ist ein einziges Wolkenkuckucksheim, das mit den Fakten vor Ort nichts nun überhaupt nichts mehr zu tun hat! Possenhansel ist wohl das Geringste, was man dem Herrn an der Spite des Auswärtigen Amtes als Titel zugestehen kann.

11.12.06 18:39


Palästinenser beim Schlagen von Olivenbäumen erwischt

Bäume fällen und den Siedlern in die Schuhe schieben?

Inspektoren erwischten palästinensische Jugendliche dabei, wie sie Olivenbäume fällten; sie behaupteten, sie machten dies auf Anforderung des Eigners des Hains. Die Polizei hat den Verdacht, dass dieser das machte, um Entschädigungszahlungen zu erhalten. Jetzt werden weitere palästinensische Beschwerden untersucht.

IMRA übersetzte einen Bericht von Tal Yamoin-Walbowitz von der Maariv NRG-Internetseite:

Schaden die Siedler den Palästinensern oder schaden diese sich selbst?

Regelmäßig beschweren sich palästinensische Bauern, dass Siedler ihre Bäume schlagen und ihnen und ihrem Lebensunterhalt schaden. Manchmal mussten IDF-Soldaten und Polizei die palästinensischen Bauern in den Gebieten während der Zeit der Olivenernte beschützen. Aber die Polizei hat jetzt den Verdacht, dass in einigen Fällen die Palästinenser selbst diejenigen sind, die die Bäume fällen und dann den Siedlern die Schuld in die Schuhe schieben und von den Behörden Entschädigungen verlangen.

Förster des Jewish National Fund, die in der Gegend von Shaar Efraim patrouillierten, bemerkten zu ihrer Überraschung eine Reihe Palästinenser, die gesetzeswidrig Olivenbäume fällten... Die Förster riefen eilig die Polizei, die vier der Palästinenser zur Befragung festhielt.

Die vier wurden in die Polizeistation in Kedumim gebracht und sagten in ihrer Vernehmung, dass der Eigentümer des Grundstücks sie einlud die Bäume als Feuerholz zu schlagen. Superintendent Pintzi Mor, Polizeisprecher des Distrikts Judäa-Samaria, sagte Maariv NRG, dass der Eigentümer des Gebiets zur Befragung einbestellt würde.

Quellen bei der Polizei sagen, dass die Polizei über die Jahre das Phänomen festgestellt habe, dass Beschwerden gegenüber den Zivilbehörden bezüglich der Vernichtung von Olivenbäumen samt eines Antrags auf finanzielle Entschädigung ausgefüllt wurden. Alleine im letzten Jahr beantragten die Palästinenser des Bereichs Judäa-Samaria Anträge für Entschädigung wegen der Vernichtung von Olivenbäumen in Höhe von 350.00 Schekeln aus.

Die Polizei hat jetzt vor die Beschwerden detailliert zu prüfen. Eine hochrangige Quelle sagte Maariv NRG: „Die meisten Beschwerden wegen Schäden an Olivenbäumen wurden in den letzten Jahren am Ende der Erntesaison oder kurz vor deren Ende eingereicht, was den Verdacht erhärtet, dass dies ein frisierter Handel ist.“

3.12.06 18:24


Die Waffenruhe verletzt - natürlich Israel

Nachdem Ehud Olmert diese Woche noch so richtig starke Worte fand, um die im täglichen Schnitt gut zwei Qassams aus dem Gazastreifen nach Israel zu „verurteilen“ („Israel ist ein bisschen enttäuscht“) und anfügte, er sei sicher, dass die Europäische Union Israels Einhalten der Waffenruhe zu würdigen wissen würde, kommt heute die Retourkutsche aus den europäischen Medien (na ja, zumindest den deutschsprachigen):

“Israel bricht den Waffenstillstand“ hieß es heute Nachmittag in den WDR2-Nachrichten, weil die Palästinenser sagen (was der WDR nicht erwähnte – von den Israelis gibt es bisher keine Äußerungen dazu), die israelische Marine habe Fischerboote beschossen. Gleiches meldet szonline.ch gegen 16.30 Uhr: Mit Schüssen auf palästinensische Fischerboote hat die israelische Armee nach palästinensischen Angaben die seit einer Woche geltende Waffenruhe verletzt. Und zählt irgendwann später auf, die Palästinenser hätten die „seit dem 26. November geltende Vereinbarung wurde von den Palästinensern bereits viermal durch erneuten Raketenbeschuss verletzt“. Fragt sich, wie das geht, wenn es noch keinen Tag ohne Rakete gegeben hat.

Interessant die Wortwahl: Israel verletzt die Waffenruhe, die Palästinenser nur eine Vereinbarung. Die palästinensischen Verletzungen der Vereinbarung werden umspannt von israelischem Beschuss und einen toten palästinensischen Jungen, der seinen vor zwei Wochen erlittenen Verletzungen erlag. Ein wunderbarer Rahmen, um dem Leser deutlich zu machen, wer hier der Schlimmere ist.

Unterdessen hat die israelische Regierung das Schießverbot im Gazastreifen aufgehoben – mit Einschränkungen natürlich, sonst wären sie nicht die Israelis; schießen darf die Armee auf Palästinenser, die den Abschuss von Raketen vorbereiten.

Das war’s dann wohl. Da können die EU-Vertreter im Tampere noch so sehr den „Waffenstillstand“ loben und „zum Ziel einer friedlichen Koexistenz zwischen Israel und den Palästinensern“ bekennen. Das ist ein Witz, angesichts der Realitäten vor Ort; was nutzt ein Bekenntnis der EU-Staaten, wenn das entsprechende Verhalten bei den PalArabern nicht existiert? Fehlt nur noch, dass sie sich beschweren, Israel und die Palästinenser würden nicht an das Bekenntnis halten. Die EU lebt in der Vergangenheit, beschwört alte Konzepte, die von den Palästinensern längst ad absurdum geführt wurden und rennen weiter „moderaten“ Terroristen hinterher (Abbas & Co.), die Nebel werfen und auf Arabisch anders reden als auf Englisch. Na, macht doch nichts. Sind ja nur die Juden, die dran glauben müssen. Und tote Juden kann man so schön betrauern.

2.12.06 23:02


Wie die Israelis den Gazastreifen aushungern

Trotz fortgesetzter Terrordrohungen gegen die Übergänge zu Lasten der palästinensischen Bevölkerung wurden 210 LKW-Ladungen Lebensmittel, medizinische Versorgungsgüter und andere Lebensmittel-Rohstoffe im Verlauf des Tages über den Karni-Übergang in den Gazastreifen gebracht. Zusätzlich passierten 250 Kälber, 39 LKW-Ladungen medizinische Ausrüstung und 42.000kg Mehl den Sufa-Übergang.

Das sind nur die Lieferungen vom 2. November. Über die nicht berichtet wird, weil man ja mit der „humanitären Katastrophe“ beschäftigt ist, die sich seit Februar im Gazastreifen „ankündigt“.
Mit der ist es aber wie mit dem israelischen Völkermord an den Palästinensern – deren Zahl habt sich infolge des mörderischen Tuns der Israelis allein in den „besetzten Gebieten“ nur verachtfacht! Ich würde mir wünschen die humanitären Katastrophen überall in der Welt sähen so furchtbar aus wie im Gazastreifen.

4.11.06 13:10


Entwarnungen

Da können wir ja aufatmen: Der Libanon gibt die 6-Meilen-Zone zur internationalen Überwachung frei.
Oder sollten wir uns jetzt Sorgen machen, weil die deutschen Schiffe auch von Land aus durch israelische Überflieger „angegriffen“ werden könnten?

Aber das soll ja jetzt nicht weiter passieren. Die Israelis haben in Person von Verteidigungsminister Peretz Abstimmung gelobt – so jedenfalls kann man die Verlautbarungen verstehen, die nach dem Treffen von Minister Jung in Israel ausgegeben wurden; oder dass nach Medienberichten (Fernseh-Nachrichten etc.) Peretz verkündete, Israel und Deutschland werden sich miteinander abstimmen. Da hat die deutsche Seite dann wieder alles gerade gerückt man kann sagen, dass die Israelis ihr falsches Tun eingesehen haben. Umgekehrt geht’s für den Michel nicht. Und so kann man auch den Libanesen gegenüber damit protzen, sogar schon vor dem Eintreffen in Israel: Jung sprach den libanesischen Vertretern gegenüber die Zwischenfälle vor der libanesischen Küste an. "Derartige Überflüge" werde Israel unterlassen, lautete die Einschätzung Jungs laut einem Bericht der "Tagesschau". Der Minister forderte Israel vor seinem Flug nach Tel Aviv auf, keine Flugzeuge mehr über Schiffen der deutschen Marine vor der libanesischen Küste fliegen zu lassen. (Quelle) – Entwarnung also auch an der Heimatfront, die Deutschen haben alles richtig gemacht, die Israelis sind die Übeltäter.


Auch erfreulich: der südliche Libanon ist „strahlungsfrei“ – wissenschaftlich zertifiziert, da der Präsident des libanesischen Nationalrats für Wissenschaftliche Forschung am Dienstag verkündete: Der Südlibanon „ist frei von Anzeichen“ für Strahlung, die vom einen Monat dauernden israelschen Bombardement des Libanon stammen könnte. „Wir bleiben bei der Tatsache, dass im letzten Krieg keine auf Uran basierende Munition benutzt wurde. Wir haben keinerlei Strahlung entdeckt, die das Vorhandensein von abgereichertem Uran belegt“, sagte Mouin Hamzeh.

Entwarnung? Nicht ganz. Die Organisation Environment Hotline traut dem nicht und behauptet, aus einem Bombenkrater (der auch von den Libanesen untersucht wurde) und will eine Untersuchung durch ein Team des UNO-Umweltschutzprogramms (UNEP) in einem Labor in Spitz in der Schweiz abwarten. Das geht ja auch nicht, dass die Israelis ausgerechnet von ihren Opfern entlastet werden!
Allerdings ist der Libanesische Wissenschaftler jetzt sauer: „Kein Experte oder sonstige Person ist berechtigt Proben zu nehmen und sie ins Ausland zu schicken, damit sie dort analysiert werden... Das ist illegal und schadet Leuten, die Opfer unbegründeter Vorwürfe sein könnten.“ Wenn die Araber das doch öfter mal beherzigen würden...
Die Proben der UNEP wurden von 20 ihrer Umweltexperten über zwei Wochen Anfang Oktober im Libanon gesammelt; die Analyseergebnisse sollen am 29. November veröffentlicht werden.

Wir dürfen erwarten, dass da nichts Sinnvolles bei heraus kommt. Die Amerikaner hatten Munition mit abgereichertem Uran entwickelt, um schwere (metallene) Panzerungen zu durchschlagen. Die Israelis haben schon vor Jahren, als unser aller Friedensheiliger Yassir Arafat Vorwürfe in die Welt setzen ließ, die Israelis setzen Uranmunition ein, vehement erklärt, sie hätten zwar einmal solche Munition (der Amerikaner) überprüft, aber deren Einsatz als nicht sinnvoll verworfen. Für den Krieg im Libanon wäre sie unbrauchbar gewesen, weil keine gepanzerten Ziele existierten. Was den Schluss nahe legen könnte, dass man der IDF gerne Bösartigkeit anhängen möchte: Sinnlose Verstrahlung unschuldiger Libanesen, nur um dort Schaden anzurichten.

Angesichts der weiter bestehenden Besorgnis über das Vorhandensein von Uran drängte der britische Experte Dai Williams die Libanesen vorbeugende Maßnahmen zu treffen, z. B. den Stopp von Wiederaufbauarbeiten in verdächtigen Gebieten. Was „verdächtige Gebiete“ sind, definiert man nicht im Libanon, sondern weit entfernt. Soll man jetzt die Besorgnis des britischen Experten folgen? Wäre doch praktisch, dann könnte man Israel für die andauernden schlechten Lebensbedingungen verantwortlich machen können, unter denen die Ausgebombten leben. Das ist Propagandamaterial erster Güte, das kann man sich nicht entgehen lassen, egal, wie unsinnig es ist.

Entwarnungen? Ja, aber sehr bedingt. Es kommt halt immer drauf an, wie man mit der Faktenlage umgeht und doch noch Probleme draus bastelt.

3.11.06 22:04


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