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Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Friedenspolitischer Schwachsinn

„Irgendjemand“ hat mal bezüglich der europäischen Haltung zu Israel etwas in der Richtung gesagt, dass sich hinter dem Rufen nach Frieden die Mörder verbergen.

Das bestätigt sich wieder einmal in einer Aussage einer „grünen“ Politikerin. Diese hatte die Stirn im Interview in d-radio zu behaupten, die Forderungen des Quartetts an die Terroristenregierung in Gaza und Ramallah seien ein Hindernis für den Frieden in Nahost:

Denn es setzt sich hier immer wieder ja die amerikanische Position durch, die dabei bleibt: Israel anerkennen, Gewaltverzicht, internationale Verträge respektieren. Ich glaube, daß das strikte Bestehen auf die Quartettbedingungen inzwischen kontraproduktiv für eine Bewegung im Friedensprozeß ist.

Ein solcher Ausspruch zeigt die ganze pathologische Hirnverbranntheit der Suche nach dem schuldigen Israel und der Unschuld der Terroristen. Die Trulla glaubt das wirklich. Sie redet nicht „wider besseres Wissen“, sondern ist absolut überzeugt, dass sie Recht hat. Dass ein Mindestmaß an Zivilisiertheit zu erwarten friedensverhindernd ist. Die merkt nicht, wie sie damit alles unterminiert, wofür sie und ihre Partei angeblich stehen. Obwohl sie nicht dumm sein dürfte, ist sie nicht in der Lage zu begreifen, dass sie mit dem ständigen Nachgeben gegenüber den Terroristen diese in ihrem Handeln stärkt und ihnen lediglich Gründe liefert, so weiter zu machen und ihre Pläne gerade NICHT aufzugeben, sondern mit immer mehr Eifer zu verfolgen. Verstärkung würde das in der Psychologie genannt werden. (

Leider wird es vermutlich nichts nutzen, die Frau und ihre Gesinnungsgenossen auf die Couch zu schicken, weil die heutigen Betreiber selbiger ähnlich denken und agieren.)

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen (und kann es gar nicht oft genug aufzeigen): Ausgerechnet die Parteigänger, die sich den Frieden und den Gewaltverzicht auf ihre Fahnen geschrieben haben und beispielsweise größte Bauchschmerzen hatten als ihr Joschka-Außenminister das „nie wieder“ so definierte, dass die NATO das Morden im Kosovo auch mit deutscher Hilfe beenden konnte; die sich allem entgegen stellten, was den Gewinn – und damit die Beendigung! – des Kalten Krieges herbeiführen konnte; die sich über den kleinsten Klaps auf einen Kinderpopo so aufregen, dass sie ein entsprechendes Elternteil am liebsten hinter Gittern sehen wollen; ausgerechnet diese Friedens- und Gewaltlosigkeitsengel definieren auf einmal ihre gesamten Grundsätze um, wenn der Nahostkonflikt angesprochen wird. Auf einmal sind Gewalt und Terror „Widerstand“, der durch den versuchten Selbstschutz der Israelis wenn nicht völlig gerechtfertigt, so dann doch zumindest verständlich und nicht wirklich zu verurteilen ist. Die Einstellung von Gewalt, die sonst immer und unter allen Umständen einzufordern ist, wird auf einmal zum Hindernis auf dem Weg zum Frieden!

Die Truppe (hier in Person dieser Kerstin Müller), die überall die Einhaltung international gültiger Verträge und was sie dafür hält einfordert, fordert auf einmal, dass das für die Terroristenregierung nicht gelten soll.

Wie anders als mit Schizophrenie soll man solches Verhalten und Denken erklären können? Das ist kein gesunder Menschenverstand, der da am Werk ist. Das ist krankhaft. Wer überall gewisse Prinzipien hoch hält, einfordert und jedes noch so geringe Abrücken davon als Verrat betrachtet, aber bezüglich einem einzigen Staat, einem einzigen Volk auf einmal alles auf den Kopf stellt und diese Prinzipien in ihr Gegenteil verkehrt und das nicht merkt, der ist nicht gesund. Einen Arzt für diese Krankheit haben wir vermutlich nicht. Weil sie inzwischen so weit verbreitet ist, dass sie als Normalzustand gilt. Und sie hat einen Namen. Weil sie sich einzig gegen ein bestimmtes Volk richtet. Aber wenn ich diesen Namen diesen Leuten zuschreibe, werde ich gelyncht. Weil gerade die Kranken es am vehementesten abwehren, diese Krankheit zu haben. Im Gegensatz zu den bewusst diesen Zustand wählenden Leuten. Die geben zu, was sie sind – und sind noch stolz drauf. Und beide können wir uns nicht leisten, wenn wir anständige Menschen und eine anständige Gesellschaft bleiben wollen.

23.3.07 23:51


Ja klar: Die Abrüstung hat’s gebracht!

Nur Abrüstung hat Sicherheit gebracht. Es darf kein neues Wettrüsten in Europa geben. So SPD-Boss Beck aus Rheinland-Pfalz. Raketen-Abwehr bedroht die Interessen Europas. Raketen bringen keine Sicherheit. Das Vorhaben ist ein Alleingang. Darüber hat keiner allein zu befinden. Die Beziehungen zu Russland sind gefährdet.

Fangen wir mit dem ersten Punkt an: Abrüstung war nur möglich, Herr Beck, weil der Westen sich nicht darauf eingelassen hatte, rüstungsmäßig dem Ostblock unterlegen zu werden. Abrüstung, Herr Beck, war nur möglich, weil der Westen bereit war – na ja, ein paar Regierungen und die Amerikaner – sich dem Rüstungswettlauf der Sowjets zu stellen und ihn zu gewinnen.

Die Linken, auch die FDP und alles, was sonst noch „Frieden“ auf seine Fahnen geschrieben hat, biegen sich so gerne alles so zurecht, wie es in ihr Weltbild passt. Da werden dann Ursachen und Wirkungen etwas verschoben und ignoriert, was man nicht brauchen kann.

Wenn die NATO nicht aufgerüstet hätte, hätten die Sowjets sich nie auf Verhandlungen einlassen müssen. Wenn die NATO sich dem russisch initiierten Wettrüsten nicht gestellt hätte, wäre die Sowjetunion nicht untergegangen. Aber Herr Beck meint, die Abrüstung sei vom Reden gekommen, vom Nachgeben, vom „Verständnis“ für die „Sorgen“ der UdSSR und weil man lieb sein wollte. Ausgerechnet!

Und so geht es jetzt wieder los. Bedrohung kommt nach dieser Idioten-Lesart von Defensivmaßnahmen, nicht von denen, die drohen, die Massenvernichtungswaffen bauen und einsetzen wollen und ihre Umgebung knechten – wie der antisemitisch-genozidale Iran, das atomterroristische Nordkorea oder die erpresserischen Muskelprotze in Moskau. Macht ja nichts, die sind alle harmlos, die Amerikaner sind die Bösen. Mit den Russen darf man es sich nicht verderben, die sind ja gleich nebenan. Das ist bedrohlich. Der Iran ist auch näher an Europa als an den USA. Da können wir uns amerikanische Abwehr nicht leisten. Überhaupt keine Abwehr.

Ach, wenn es sie doch wirklich nur so blöde wären. Leider glauben sie den Schwachsinn, den sie da verbreiten. Die glauben wirklich, dass die US-Raketenabwehr eine Bedrohung ist und nicht die aggressiven Vorhaben der Iraner oder die Muskelspiele der Russen. Mit denen ist man doch gut Freund, die können gar nichts unternehmen, was sich auf uns negativ auswirkt. Die Erpressungen, die Putin mit den Ukrainern und zuletzt den Weißrussen getrieben hat, sind nicht fein. Aber Putin ist unser Freund. Wir sind für ihn viel zu wertvoll. Idioten, ihr wisst ja nicht, WIE recht ihr da habt. Als Idioten seid ihr so wertvoll! Als nichts anderes. Und ihr macht euch erpressbar. Diese Sorge wurde dieses Jahr endlich einmal akut. Aber etwas daraus lernen? Zilch. Die alten Idiotensprüche werden wieder aufgewärmt und schon passt alles wieder – die Amis sind die Bösen, die Russen die Guten und alles, was die Amis machen, schadet.

Das Anti-Argument der gefährdeten Beziehungen zu Russland verdeckt das Erpressungspotenzial, das in diesen Beziehungen steckt. „Gefährdete Beziehungen zu Russland“ bedeutet, dass man Putin zumindest beschwichtigen muss, um nicht von ihm fertig gemacht zu werden. Da steckt zumindest die Angst dahinter, dass uns der Gashahn abgedreht wird. Wobei nicht einmal gesagt ist, dass ein selbstbewusster, aufrechter Umgang mit dem „lupenreinen Demokraten“ nicht genauso erfolgreich sein kann. Auch Putin kann man Grenzen klar machen. Statt dessen sonnt man sich in gutmenschlicher Rechthaberei, dass der potenzielle Erpresser der Gute und der potenzielle Schützer der Böse ist. Man gesteht sich nicht ein, dass man Angst haben sollte. Man sucht moralisch erhabene Überlegenheit, die nur bestätigt, was man ist und den Undemokraten im Kreml in seiner Position stärkt.

Stärke zeigen wird als grundsätzlich falsch dargestellt. Wehrhaftigkeit als Übel. Erpressbarkeit als gut und Nachgiebigkeit gegenüber denen, die drohen, als Allheilmittel. Die Stärkung der negativen Kräfte, so wird geglaubt, wird diese dazu bringen, ihre negativen Absichten nicht umzusetzen. Warum auch nicht, wenn die die Kuh melken können? Aber irgendwann ist die Kuh leer und dann nutzt das alles nichts mehr. Aber so weit zu denken überfordert die Herren Beck & Co und die Damen Roth samt Konsorten – und leider auch genügend von denen, die als „rechts“ gelten. Egal, ob es sich um das Problem der russischen Machtspielchen handelt, die iranischen Atompläne oder auch die Islamisten im eigenen Land und der arabischen Welt. Der Kreis schließt sich. Allen Verbrechern der internationalen Politik läuft man hinterher, hofiert sie, schmiert ihnen Honig um's Maul und unterstützt sie gegen den Großen Satan. Den Amerikanern wird auf Teufel komm raus „Widerstand“ geleistet, die Bedrohenden zu Freunden erklärt. Egal, wie die Wirklichkeit aussieht. Die ist Einbildung.

Lesetipp:
Raketensysteme greifen an von Gideon Böss
Der neue Kalte Krieg von hector clavelli
Raketenabwehrsystem von Tobias Kaufmann auf der Achse des Guten

19.3.07 22:42


Macht hoch die Tür! Die Schröderisierung geht weiter

War das der Grund, dass Steinmeier auf keinen Fall einen Schaden aus seinem Verhalten und den Unwahrheiten im Fall Murat Kurnaz erwachsen sollte? Damit er idiotische Vorschläge auf dem G7-Gipfel macht?

Der Schröder-Verschnitt „kann sich vorstellen“ und fände das positiv, wenn ein paar Staaten auch offiziell mit den Weihen der G7-Zugehörigkeit ausgestattet würden. Dazu gehören neben Indien vor allem Russland, China und Südafrika. Damit soll deren gewachsener wirtschaftlicher Bedeutung Anerkennung gezollt werden.

Das passt in die alte Schröderei. Der hat seine besten Politkumpels in Moskau, wollte das Waffenembargo gegen China wieder aufheben und hat sich auch sonst immer dort angebiedert. Wirtschaftliche Bedeutung ist in dieser Politik alles. Demokratie und wirtschaftliche Freiheit nicht. Der „lupenreine Demokrat“ Putin lässt nicht nur Wirtschaftsbosse lahm legen, die ihm nicht genehm sind (und ihn kritisieren oder politisch nicht auf seiner Linie sind); auch Auslands-Investoren haben immense Probleme ihr Investitionen wenigstens wieder zubekommen – gestern erst lief ein Bericht über eine Sicherheitsfirma, die mit viel Geschick endlich anfängt ihr Geld zu bekommen, weil sie ein in Deutschland liegendes Mietobjekt ausfindig gemacht hat, das die russische Regierung noch nicht offiziell einer Staatsfirma überschrieben hat. Investoren sollten sich sehr vorsehen in Russland zu investieren.

China? Ja, die sind die Plagiats- und Markenraubkönige. Ihre wirtschaftliche Bedeutung basiert in großen Teilen auf unerlaubten Raubkopien westlicher Produkte. Ein sehr vertrauenswürdiger Wirtschaftspartner! Muss unbedingt im Konzert der Großen mitbestimmen können. Ach ja, Demokratie ist bei denen auch ein Fremdwort. Und so ein bisschen aggressives Drohen gegenüber einem demokratischen Staat, der als „abtrünnige Provinz“ betrachtet wird, macht ja auch nichts. Besetztes Tibet mit Unterdrückung der Tibeter und Umsiedlung von Millionen ethnischer Chinesen, um die Tibeter zur unbedeutenden Minderheit im eigenen Land zu machen – geschenkt, das geht seit 1950 und ist verjährt. Genauso wie die Schlachtung der Demonstranten am Platz des Himmlischen Friedens.

Solche Freunde sind akzeptabel. Solche Freunde muss man haben. Damit man den Amerikanern mehr entgegensetzen kann?

Wie auch immer: eine der letzten „Bastionen“ der Demokratie, bei der Tyrannen und Völkermörder noch kein entscheidendes Wort mitreden konnten, will Steinmeier aufbrechen und Unrechtsstaaten zugänglich machen. Herzlichen Glückwunsch, deutsche Außenpolitik! So gräbt man sich selbst das Grab. Weiter so! Die Schröderisierung der deutschen Politik ist noch lange nicht vorbei.

9.2.07 19:22


NICHT in Memoriam Heinrich Himmler

Die seltsame Meldung zur schleswig-holsteinischen Holocaust-Gedenkveranstaltung ist offenbar tatsächlich ein Lapsus in der Erstellung des Beitrags für die Landtags-Zeitung gewesen. Auf Nachfrage bei der Pressestelle erhielt ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr....,
vielen Dank, dass Sie uns Gelegenheit geben, ein schwerwiegendes Missverständnis aufzuklären:

In Rendsburg fand am vergangenen Sonnabend keineswegs eine Himmler-Gedenkveranstaltung statt - vielmehr wurde mit der Rezitation der Posener Rede folgendes bezweckt und auch erreicht: Das ca. 400 Gäste umfassende Publikum wurde durch die Auszüge der entlarvenden Rede Heinrich Himmlers (die deshalb auch als Beweisstück der Anklage bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen gedient hat) deutlich darauf hingewiesen, wie planvoll und menschenverachtend das nationalsozialistische Regime den Holocaust verübt hat. Und auch darauf, mit welchen "Argumenten" und Emotionen versucht wurde, die eigenen Führungstruppen von der absoluten Richtigkeit ihres verbrecherischen Tuns zu überzeugen. Der Generalintendant des Landestheaters, Michael Grosse, hat es übrigens bestens verstanden, den angemessenen Ton dabei zu treffen.

Direkt im Anschluss an diesen Beleg der Grausamkeit sprach die Großnichte Himmlers, die Berliner Politikwissenschaftlerin Katrin Himmler Sie hat weiß Gott kein Buch geschrieben hat, in dem sie Himmler und seine Brüder verherrlicht - das Gegenteil ist der Fall: Sie räumt mit der Familienlüge auf, dass die Brüder Ernst (ihr Großvater) und Gebhard nur Mitläufer gewesen seien und belegt deren zentrale und stützende Rolle für das menschenverachtende System.

Wenn Sie das zu Beginn gesprochene Grußwort des Landtagspräsidenten in der Anlage (Rede LP) lesen, werden Sie nachvollziehen können, warum wir gemeinsam mit der Stiftung Landesmuseen - hier insbesondere dem Jüdischen Museum Rendsburg - und der Landeszentrale für politische Bildung der Auffassung waren, das Veranstaltungskonzept so vertreten zu können. Die Veranstaltung selbst hat uns darin bestätigt, denn die Gäste zeigten Betroffenheit und waren beeindruckt vom Vortrag Katrin Himmlers. An der anschließenden Kranzniederlegeung an der Gedenkwand im (nicht gerade großen) Hof des Jüdischen Museums haben anschließend gut 200 Gäste teilgenommen. Viele besichtigten auch das Museum und blieben noch lange im Gespräch beisammen.

Daher finde ich abschließend: Es war eine würdige Veranstaltung, die dem Ziel, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, sehr gerecht geworden ist.

Die beigefügten Dokumente können Sie gerne nutzen, damit unser Anliegen in der von uns beabsichtigten und umgesetzten Weise richtig dargestellt wird.

Angehängt waren neben der Pressemitteilung über die Veranstaltung die Rede des Landtagspräsidenten sowie der Vortrag von Katrin Himmler, die beide gelesen werden sollten, um sich ein Bild der Veranstaltung zu machen.

31.1.07 17:31


In Memoriam Heinrich Himmler?

Gestern wurde bundesweit und weltweit der industriellen Ermordung der Juden durch die Nazis gedacht. Überall wird Trauer getragen, überall werden hehre Worte gefunden, überall herrscht Pathos. Ungefähr so wie am 9. November der „Reichskristallnacht“. Und damit man sich von all dem Gefasel abhebt, das sonst überall herrscht, kommt gelegentlich jemand auf eine Bombenidee. Was von der Gedenkveranstaltung des Kieler Landtags Rendburg gehalten werden soll, weiß ich nicht. Denn der Ausschnitt aus einer schleswig-holsteinischen Zeitung gibt zu denken. Wobei sich fragt, ob die PR-Abteilung des Landtags (bzw. der Mitveranstalter) einfach nur Mist gebaut hat, die Zeitung sich dämlich ausdrückte oder ob das wirklich so verstanden werden soll, wie es sich liest: als Gedenkveranstaltung an Heinrich Himmler, Reichsführer SS.


Vielleicht hat ja jemand daran teilgenommen oder hat bessere Informationen dazu, was dort gelaufen ist.

Der Scan des Zeitungsausschnitts wurde der Initiative honestly-concerned zugeschickt und über deren Info-Mailing weiter gegeben.

UPDATE 29.01.2007: Die Initiative VERTEIDIGT ISRAEL, Kiel (IVIK) schickte diese Information (angehängt die gesamte Seite als Scan): Der Ausschnitt ist aus der Zeitung des Landtags Schleswig-Holstein, 1/2007, S. 23. Herausgeber ist der Landtagspräsident. - Danke an den Sender!
Redaktion der Zeitung ist die Pressestelle des Landtags, verantwortlich Joachim Köhler, Sprecher des Landtags.

28.1.07 13:22


Wie wär’s mit Position beziehen?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch nach dem Beschluss des deutschen Kabinetts, an dem UNIFIL-Einsatz teilzunehmen, gesagt: "Diese Entscheidung wurde sowohl wegen unserer besonderen Verantwortung bezüglich Israels Existenzrecht, als auch zugunsten einer soliden Lösung für den Frieden in der Region getroffen."

Das nimmt mal wieder einer zum Anlass für eine beleidigte Reaktion: Der libanesische Außenminister Fawzi Salloukh kritisierte die Aussage Angela Merkels und sagte "Wir erwarten von einem befreundeten Land wie Deutschland, dass es unbeeinflusst mit seiner UN-Mission im Libanon umgeht. Jeder der meint, dass er Israel schützen müsse, soll auf die andere Seite der Grenze gehen, um seine Mission auszuführen." (Bericht des „Israel heute“-Newsletters von heute.)

Aha. Freunde sind nur Freunde, wenn sie demjenigen, den man zum Feind erklärt, nur Böses zu tun bereit sind, oder was? Wenn „unbeeinflusst“ nach Lesart des Herrn Außenministers bedeutet, dass man an der Mission nur teilnehmen kann, wenn man sich eindeutig gegen Israel auf die Seite des Libanon stellt, dann wäre doch zu überlegen....

GENAU DAS ZU TUN!

Wäre das nicht konsequent? Wenn der Libanon die deutsche Hilfe nicht will, wenn die Marine ihren UNO-Auftrag nicht erfüllen, sondern umgekehrt die Israelis nicht schützen darf, sondern die Araber unterstützen soll, wäre es dann nicht an der Zeit, die verlogene Umkehrung der Versprechungen zum Waffenstillstand endlich zum Anlass zu nehmen zu zeigen, dass etwas ernst genommen wird, was zugesagt wurde? Sollte dann die deutsche Politik nicht klar machen, dass der Auftrag ist, Israel zu schützen und die Aggressionen der Hisbollah zu unterbinden? Und dass die deutsche Marine genau dazu vor Ort sein sollte?
Und wenn die Libanesen dann sagen: „Nö, bleibt Zuhause.“ – Warum eigentlich nicht? Es ist doch klar, wer hier an Frieden nicht interessiert ist. Und eine Beteiligung an dieser Scharade zum Schutz der Terroristen vor israelischen Verteidigungsmaßnahmen nicht mitzumachen, das wäre mal ein Zeichen von Ehrlichkeit und Konsequenz.

Es sollte mich wundern, wenn die deutsche Regierung auch nur ansatzweise diese Konsequenz zeigen und den Libanesen die Meinung geigen würde...

18.9.06 16:52


ver.di eine Nase gedreht

Die tolle Gewerkschaft ver.di hat wieder zugeschlagen. Sie hat nach Angaben des WDR von heute Mittag Klage gegen die Lockerung der Ladenöffnungszeiten während der Fußball-Weltmeisterschaft erhoben. Welche schwachen Argumente die Gewerkschaft für ihre Ladenschlusszeiten-Haltung hat und was gegen diese Haltung steht, kann man beim WDR nachlesen (erstaunlich für diesen Sender).

Nach dem (oben verlinkten) Kommentar kam noch eine Zusatzmeldung rein, die aufatmen lässt und von der Moderatorin prompt verlesen wurde: Über die Klage von ver.di kann erst nach Ende der WM entschieden werden!

8.6.06 17:46


Möllemanns abstoßende 'Erben'?

Gestern Abend lief bei report München ein Bericht über die Zustände bei der Berliner FDP-Ortsgruppe Hermsdorf-Tegel. Da wird offenbar eine recht braune Brühe gerührt, was ein jüdisches Parteimitglied - erst angeworben, jetzt übel ausgegrenzt - am eigenen Leib erfahren musste. Die Partei selbst wiegelt ab, die Ortsgruppe spricht von Verleumdung.

Der Bericht von report München kann hier nachgelesen werden.

30.5.06 12:47


Kein Zufall – dafür um so mehr Zumutung

Was der „Spiegel online“ noch beschönigend einen „diplomatischen Fehltritt“ nennt, ist eigentlich ein moralisches Verbrechen erster Güte (gemeldet auch von Reuters):

Entgegen aller Beschlüsse und Forderungen von Bundesregierung, EU, „Nahost-Quartett“, und sonst noch einigen haben sich drei Bundestagsabgeordnete (einer von der SPD, zwei von der FDP – Möllemann lässt wohl grüßen) mit dem Hamas-Terroristen getroffen, der als „Flüchtlingsminister“ im Kabinett Hanijeh agiert. Besser kann man nicht unterlaufen, was offizielle Politik ist. Besser kann man nicht die Autorität der Regierung untergraben. Auch nicht der EU (aber welche Autorität hat die – abgesehen von der Macht, die sie unbarmherzig gegen die Bevölkerungen der EU-Staaten durchsetzt?).

Das waren keine „Treffen“, wie es dem portugiesischen Außenminister passierte, sondern verabredete Termine. Das waren gewollte Treffen, die die Terror-Regierung in Gaza stärken.

In Berlin wird „höflich“ geredet, dass man da keine böse Absicht bei den Kollegen vermutet. Das mag sogar so sein. Aber dann sind diese drei Kollegen so grenzenlos dumm und untragbar, dass ihre Wähler und ihre Parteien ihnen dringend und deutlichst klar machen sollten, wo der Hammer hängt. Solche Leute gehören raus aus der Politik.

Den besten Kommentar über diese drei Wichtigtuer habe ich iinzwischen von Henryk M. Broder auf der "Achse des Guten" gelesen:

Wenn es nicht die Bewunderung für einen Gangster in Nadelstreifen ist, dann ist es die reine Wichtigtuerei. Was die USA, Rußland, die EU, Frankreich, Deutschland, Ägypten und ein paar weitere Regierungen nicht geschafft haben, das werden drei Abgeordnete des deutschen Bundestages richten:
die Hamas überzeugen, daß sie dem Terror abschwören und Israel anerkennen muss.
Als nächstes werden sich Addicks, Königshaus und Dzembritzki mit Vertretern des Medellin-Kartells treffen, um die Drogenbarone zu überreden, nur noch mit Heilkräutern zu handeln und ihre Gewinne an die Heilsarmee zu überwiesen.

17.5.06 23:58


Kreuzzüge

Die Bundesfamilienministerin hat ein politisches Verbrechen begangen: Sie tritt für ein christliches Menschenbild und christliche Erziehungsideale ein. Und der Spiegel sieht die Trennung von Kirche und Staat gefährdet. Warum?

Ganz einfach: Frau von der Leyen hat es gewagt über ihr neues „Bündnis für Erziehung“ zuerst einmal „nur“ mit den beiden Körperschaften zusammen nachzudenken, die drei Viertel der Kindergärten in nicht staatlicher Trägerschaft betreiben. Das aber ausdrücklich nur als erstes Treffen, dem weitere mit anderen Trägern und Vertretern von Interessensgruppen folgen sollen. Trotzdem wird sie von grünen, roten, dunkelroten, mulsimischen und jüdischen Gruppenvertretern heftigst angegriffen, weil diese nicht gleich von Anfang an beteiligt sind. Die Empörung ist so riesengroß, dass offenbar bei der „Kritik“ jedes Maß verloren geht. Vor allem ihr christlicher Glaube disqualifiziert demnach Frau von der Leyen für ihr Amt.

Der Spiegel tut sich hier besonders krass hervor. Das Titelbild dieser Woche titelt: „Ich bin Deutschland. Der Kreuzzug der Ursula von der Leyen für Kinder, Kirche und Karriere“. Im zugehörigen Artikel wird dann richtig vom Leder gezogen. Dort fragt man nach der „Trennungslinie zwischen Kirche und Staat“, prophezeit den Beginn Streits, der zum Kulturkampf eskalieren könnte usw. und versteigt sich dann offenbar zu der Sorge, dass das Gebet, das bei Familie von der Leyen vor dem Essen gesprochen wird, künftig von allen Familien erwartet werde.

Dass die tatsächlichen Vorschläge der Ministerin nicht neu sind, irritiert da wenig. Warum auch, es geht ja nicht um das, was sie will, sondern was man ihr unterstellt. Beim Spiegel wird das besonders deutlich, denn in derselben Ausgabe des Magazins wird ein Bevölkerungsforscher namens Klingholz zitiert, der „exakt dieselben Forderungen wie die Familienministerin zur Verbesserung der Situation von Familien und zur Steigerung der Geburtenrate aufstellt“. Damit hat sich der Spiegel selbst überführt. Was bleibt dann von der „Kritik“ noch übrig?

Übrig bleibt der Kreuzzug des Spiegel gegen alles Christliche. Aufmerksame Beobachter kennen das aus den USA. Dort wird seit langem der gleiche Kreuzzug geführt – weit gehend erfolgreich. Es sind Kreuze aus der Öffentlichkeit entfernt worden, die gar nicht mal christlich gemeint waren; in Kalifornien soll ein weiteres beseitigt werden, das nach dem Ersten Weltkrieg neben einer Straße steht und im Gedenken an die amerikanischen Gefallenen errichtet wurde. Alles im Namen der Trennung von Staat und Kirche. Recht erfolgreich wird dieses Prinzip umdefiniert: Anstatt, dass der Staat den Menschen nicht vorschreibt, welchen Glauben sie zu leben haben und sich aus kirchlichen Belangen (oder denen von Synagogen oder Moscheen oder sonstigen Glaubensgemeinschaften) heraus hält, so lange dort nichts Kriminelles oder gegen den Staat Gerichtetes passiert, ist inzwischen die Definition der „pc crowd“ erfolgreich, dass Christliches in der Öffentlichkeit absolut nichts zu suchen hat – und in der Politik schon gar nicht. Christ sein bedeutet eine Gefahr für den Staat.

Das hätte der Spiegel und mit ihm große Teile der eher linken und FDP-liberalen Politik gerne hier auch so. Fragt sich also, wer hier Kreuzzüge veranstaltet. Doch wohl weniger die Ministerin, als viel mehr die, die sich so antichristliche gebärden, dass sie zwar den Christen ihr Bekenntnis zumindest in der Öffentlichkeit untersagen wollen, aber andererseits gleichzeitig „Rassismus“ und „Diskriminierung“ brüllen, wenn darauf hingewiesen wird, dass eine andere Religion ihr Gewalt- und Aggressionspotenzial in den Griff bekommen muss und die Auswüchse dort nicht nur Einzelfälle sind.

25.4.06 23:14


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