HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

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EU-Europa

Dialogpolitik

Was sind sie nicht alle immer auf der Seite des Dialogs! Überall sind sie dafür, dass Konflikte und Meinungsverschiedenheiten durch Dialog gelöst werden. Manchmal gibt es andere Namen dafür: „kritischer Dialog“, „Wandel durch Annäherung“ – da will man, das ist lobenswert, seinem Gegenüber Verhaltens- und Einstellungsänderungen näher bringen und ihn dazu veranlassen, dass sich dort etwas zum – aus unserer Sichtweise – Positives tut.

Dialog überall, also. Oh, Verzeihung: Es gibt welche, gegenüber denen sind Gespräche zwar auch angesagt, aber nicht Dialog. Die müssen „konfrontiert“ werden. Vor allem zwei: die Amerikaner und die Israelis. Da wird nicht vorsichtig taktiert, wenn es nach den Dialogern geht, sondern da wird gefordert. Und wenn schon vielleicht nicht so sehr im direkten Gespräch, dann zumindest in den veröffentlichten Stellungnahmen und bei großen Worten auf Demonstrationen. Überall jedenfalls, wo es Wirkung auf die (ver)öffentlich(t)e Meinung hat.

Womit wir wohl beim Grundproblem dieser Art der Dialogführung angekommen sein dürften. Und das besteht vordergründig darin, dass die Bereitschaft zum Dialog (im Gegensatz zur „Konfrontation“) einseitig ist. Tiefer gehend ist aber Besorgnis erregend, wem gegenüber der Dialog so hemmungslos gefordert und geführt ist und wem gegenüber die Konfrontation. Diese Bereitschaft wirkt etwas schizophren. Denn gegenüber befreundeten Staaten, die im Zweifelsfall ein friedliches Gespräch bevorzugen und mit denen man diskutieren kann, wird die Konfrontation gefordert, während feindlich oder feindselig gestimmte „Gesprächspartner“ auf keinen Fall einer Konfrontation ausgesetzt werden dürfen – hier ist ausschließlich Dialog angesagt.

Und dieser Dialog dauert dann schon mal Jahrzehnte, ohne dass sich etwas tut – siehe Iran und der „kritische Dialog“, der mit der Mullahkratie praktisch seit ihrer Entstehung läuft: Die Europäer reden, zahlen, schleimen und die Mullahs lachen sich ins Fäustchen ob der Dummheit des Westens, stellen immer neue Forderungen, bekommen immer neue Geschäfte zugeschanzt und lassen die EUdioten ansonsten auflaufen, ohne dass die bereit sind das als das zu erkennen, was es ist – ein grandioses Scheitern und die massive Stärkung des Regimes.

Jüngeren Datums sind die Dialogbemühungen mit extremen Muslimvertretern, z.B. in der Islamkonferenz des Bundesinnenministers. Nette Versuche, die aber von Leuten wie dem Chef des Zentralrats der Muslime und Koordinierungsrats der Muslime offen unterlaufen werden, indem Vereinbarungen zügigst wieder gekündigt werden und ein bekannter und vom Verfassungsschutz beobachteter Islamist als Gast zur Konferenz mitgebracht wird. Der „Dialog“ erschöpft sich letztlich in hehren Worten, die nichts gelten und in Forderungen muslimischer Hardliner, die nicht bereit sind ihrerseits irgendwelche effektiven Zugeständnisse zu machen.

Inzwischen kommt ein weiterer „Dialog“ hinzu, der auch immer bedenklicher stimmt: der mit Putin-Russland. Gerhard Schröder hat mit Putin gekungelt, dass die Franzosen schon Angst bekamen die Deutschen würden wieder eigene Wege gehen; nach Schröder ist weiterhin – zumindest seitens der SPD – Kuschelkurs und Einbindung Russlands im „Wandel durch Annäherung“ angesagt. Forderungen an Russland stellen, das überlässt man höchstens Frau Merkel und schießt dagegen.

Und Putin hat aus den Erfahrungen der Mullahs und der Islamisten gelernt. Er schert sich einen Dreck um demokratische Prinzipien oder westliche Sichtweisen. Damit käme er auch nicht weit. Statt dessen gibt es die harte Hand, die eiserne Faust. Er demonstriert Unnachgiebigkeit und Härte. Das kann er sich leisten, weil er weiß, wie Europa darauf reagiert: mit Dialogbemühungen, statt mit Standhaftigkeit. Und darunter dürfen dann die – zwar nicht theoretisch, aber praktisch – im Stich gelassenen Neu-EUropäer leiden, die bis 1992 schon unter der Knute Moskaus standen und jetzt wieder geprügelt werden. Zur Zeit hat Moskau Konflikte mit Georgien, Estland und Polen vom Zaun gebrochen. Zwei dieser Staaten sind EU-Mitglieder – und werden von der EU im Stich gelassen, weil die sich nicht gegen diese Drohungen und feindseligen Aktionen wehrt und konsequent dagegen hält, sondern reden will. (Bitte nicht annehmen, dass Georgien keiner Unterstützung wert wäre, ganz im Gegenteil!)

Die Folge: Putin sieht überhaupt keine Veranlassung den EUropäern in irgendeiner Weise entgegenzukommen oder auch nur ein Jota von seiner Haltung und seinem Tun abzuweichen. Während EU-Außenminister und andere Politiker hektisch darum bemüht sind Gipfeltreffen zu retten und schon Erfolg vermelden, wenn das Treffen mit den Russen überhaupt noch statt findet, lässt Putin Außenminister Steinmeier eiskalt auflaufen – und der ist nicht bereit das Scheitern einzugestehen und Putin als den harten Undemokraten und feindseligen Herrn des Kremls zu sehen, der er ist.

Wenn eine Maßnahme nicht wirkt, dann ist es in der hiesigen Politik so, dass sie um so heftiger weiter geführt wird. Das kennen wir schon aus einem anderen Kriegsschauplatz, dem Nahen Osten am Jordan. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf – denn es würde das eigene Weltbild erschüttern – wird weiter gemacht, um zu beweisen, dass man trotz aller Misserfolge doch Recht hat. In keinem anderen Bereich, egal wo, würde ein solches Tun akzeptiert oder folgenlos bleiben. Firmen, die so agieren, gehen pleite. Selbst Straftäter, die sich resistent gegenüber der Wahrnehmung von neuen Chancen zeigen, werden irgendwann andere Seiten aufgezogen. Nur in der Politik, da sieht es, wie so oft, anders aus. Da sind sämtliche sonstigen Verhaltensnormalitäten abgeschaltet: vernünftige Freunde müssen sich „Konfrontation“ gefallen lassen, während feindlich Gesinnte durch folgenlose Dialogbemühungen in ihrem Tun gestärkt werden. Wo das enden wird, das werden die Steinmeiers dieser EU niemals akzeptieren. Es passt nicht in ihr Weltbild. Und damit ist es nicht real. Oder so.

17.5.07 11:37


Die Hände zum Himmel…

Aber mindestens! Sonst kann der amtierende Parlamentspräsident Vial-Quadras nicht sehen, wer wie abstimmen will:

Während der Abstimmung zu einem Bericht von Herrn Kaczmarek über die EU-Partnerschaft am Horn vor Afrika wurde die Ergänzung vom Präsidenten Vidal-Qadras für „abgelehnt“ erklärt, der – wie üblich – das Ergebnis über Handheben abschätzte.
Die Forderung nach einer elektronischen Überprüfung ergab dann, dass die Ergänzung in Wirklichkeit mit nicht weniger als 567 Stimmen dafür und 17 dagegen (bei 18 Enthaltungen) angenommen worden war.
Vidal-Quadras warf den Parlamentariern vor, sie hätten die Hände nicht hoch genug gehoben!

Jetzt stellt sich eigentlich die Frage, welche Beschlüsse des EU-Parlaments denn wirklich gültig sein können, wenn solche Fehler passieren. Immerhin wird alles, was dort beschlossen wird, ohne weitere Diskussion Gesetz für alle Mitgliedsstaaten.

Das Pikanteste an dieser Schwachsinnsleistung: Das elektronische Abstimmungssystem steht schon länger zur Verfügung. Der britische Abgeordnete Graham Booth hatte wegen der dokumentierten Ungenauigkeiten bei den Abstimmungen im letzten Jahr einen Antrag gestellt, bei allen Abstimmungen dieses System zu benutzen; dieser wurde rundheraus abgelehnt. Die Begründungen sind „herrlich“ und zeigen die schmarotzerische „Arbeits“-Haltung, die dort offenbar vorherrscht: Die Zählung würde zu lange dauern, schließlich müssten alle Mitglieder ihre Flüge noch erreichen. Und dann noch der Oberbrüller: Es wurde heruasgestellt, dass sie außerdem ihre Mittagessen verpassen würden.

Gut, dass wir jetzt wissen, wo die Prioritäten liegen! Die Hände zum Himmel, kommt, lasst uns fröhlich sein...

12.5.07 20:59


Totgeburten am Leben erhalten

Was die EU-Macher wollen, das muss auf Teufel komm raus durchgesetzt werden. Ohne Rücksicht auf Verluste. Vor allem ohne Rücksicht auf Volkes Willen, wie der Umgang mit den ablehnenden Abstimmungen über die EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden zeigt: Zwei Völker sagen „Nein“? Gut, dann machen wir es halt irgendwie so, dass es ohne Referendum geht!

Ein weiteres Beispiel von EUdiotischer Sturheit zum Nachteil des Bürgers ist das gewollte Satelliten-Navigationssystem Galileo. Mit großen Ambitionen gestartet, stieg letzte Woche die Industrie aus dem Projekt aus. Es ist zu teuer. Die Bürokratie ist unglaublich. Und insgesamt haben sie die Schnauze voll.

Die Reaktion der EU-Politik? Dann wird das Ding halt aus Steuergeldern finanziert!

Galileo sollte billiger und effizienter sein als das GPS der USA. Es wurden mehr Satelliten, es wurde teurer und es wird nicht billiger werden. Aber wozu hat man die Bevölkerung. Die wird gemolken, damit sich die EU-Herren (was hier geschlechtsneutral gemeint ist) ihre Denkmäler setzen können.

Wollen wir das wirklich? Ist das „Europa“?

Die Selbstdienungsmentalität in sämtlichen Bereichen der EU – Parlament, Kommission, Bürokratie; es ist egal, wohin man sich da wendet – ist eigentlich bekannt. Die Ineffektivität riesiger Bürokratieapparate, die sich eigentlich immer nur selbst versorgen und nicht wirklich praktische Arbeit leisten, sondern in erster Linie Papierberge produzieren, ist eigentlich auch bekann. Trotzdem wuchert der Apparat der EU in allen Bereichen, ufert immer weiter aus. Die Mitgliedstaaten zahlen. Das Volk hält’s Maul.

Wäre es nicht an der Zeit, dass Otto Normalverbraucher der hohen Herrschaften zeigt, wo der Hammer hängt? Müssten nicht angesichts der Geldvernichtungsmaschinerie in Brüssel überall die Leute auf den Straßen sein? Aber das werden wir wohl nicht erleben. Der „EUropäer" ist dazu zu sehr auf das vermeintlich Gute, die angeblichen großen Vorteile der EU fixiert.

Und so werden wir wohl in den nächsten Jahren doch noch ein Verfassungsmonstrum bekommen und auch den „Segen“ eines überflüssigen Satellitensystems über uns ergehen lassen, den der Steuerzahler zu berappen hat.

12.5.07 19:37


Mauern und Zäune

”Eine Mauer, die ein Land von einem anderen abtrennt, gehört nicht zu den Dingen, die ich mag oder die die Mitglieder der Europäischen Union mögen... Die EU glaubt, dass Immigranten wie Menschen, nicht wie Kriminelle behandelt werden sollten.“

So die hehre Aussage des EU-Außenbeauftragten Javier Solana. Das lässt sich leicht sagen, vor allem, wenn man von „Mauern“ redet. Dann geht es nämlich um Israel.

Könnte man meinen (abgesehen davon, dass besagte „Mauer“ keine 5 Prozent der geplanten Schutzanlage ausmacht). Aber Herr Solana trifft solche Aussagen nicht nur bezüglich der „Mauer“ in Israel, sondern beschwert sich auch, dass die USA einen Grenzzaun im Süden baut, um illegale Einwanderung aus Mexiko einzudämmen.

Dumm nur, wenn sich gerade durch die jüngsten Aktivitäten der EU aufzeigen lässt, wie heuchlerisch und verlogen solches Reden ist. Die EU und Herr Solana mögen Mauern und Zäune nicht? Warum haben sie dann genau das in Ceuta und Melilla (werden ständig ausgebaut)? (Hier ein schönes Bildchen der Anlage.) Übrigens finanziert von der EU, die so etwas doch gar nicht mag! Warum wird ausgerechnet jetzt „Frontex“ aufgebaut, deren Chef erst gerade sagte:

Wir können nur froh sein, die Beiträge von 21 Mitgliedsstaaten zu haben, darunter 21 Flugzeuge, 27 Hubschrauber, 116 Fahrzeuge, mobile Radareinheiten und weitere technisches Sonderausrüstung. Natürlich werden wir jegliche Neuzugänge herzlich willkommen heißen...

Und wofür? Um (illegale) Einwanderung zu verhindern oder zumindest einzudämmen!

Also genau das zu tun, was die USA machen.

Von den israelischen Gründen für ihre Sicherheitsanlage ganz zu schweigen.

Mit anderen Worten: Die EU spielt sich einmal mehr zum Moralapostel auf, kann aber diese Maßstäbe nicht ansatzweise selbst erfüllen. Es gilt wieder mal, dass andere zu lassen haben, was man selbst praktiziert. Bei EU Referendumg werteten sie diesbezüglich Herrn Solana völlig zu Recht so:

„Heuchler“ fängt noch nicht einmal an diesen widerlichen Mann zu beschreiben.

28.4.07 15:15


Schröderisierung auch in Frankreich

Was machen Linke, wenn sie beim Wahlvolk schlecht da stehen und eine Wahl zu verlieren drohen? Ganz einfach: Sie schüren antiamerikanische Gefühle. Wir wirksam das ist, hat Steuer-Gerd 2002 demonstriert. Jetzt macht sich in Frankreich jemand daran, das auch für Frankreich zu verifizieren.

Die sozialistische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal fällt gegenüber ihrem Hauptmitbewerber Nicolas Sarkozy immer weiter zurück. Sie greift nach jedem Strohhalm. Und das hieß schon Anfang der Woche persönliche Angriffe auf den Rivalen, Werfen mit Dreck, egal mit welchem. Und jetzt kommt die viel versprechendste Keule: Sie wirft Sarkozy „Bushisierung“ vor - Sarkozy nehme starke programmatische Anleihen bei der amerikanischen Rechten. Das ist in Frankreich starker Tobak. Denn die USA sind dort noch verpönter als bei uns. Es bleibt abzuwarten, ob diese Verzweiflungstat auch den „richtigen“ Erfolg zeitigt. Mehr kann die Dame nämlich nicht wirklich bieten.

Statt dessen hat sie ein Fettnäpfchen nach dem anderen gesucht und zum Reintreten gefunden. Zuletzt hatte ein Komiker sie hereingelegt, der sich als Premierminister von Québec ausgab. Dabei gab sie Sachen von sich, die in Frankreich einen innenpolitischen Skandal verursachten. Politisch korrektes Dhimmi-Verhalten hatte sie im Nahen Osten an den Tag gelegt, als sie Assad, Nasrallah usw. hofierte und antiisraelisches bis antisemitisches „nicht hörte“. Alles nicht so schlimm, kann man ja finden. Wenn nur die Umfragewerte nicht so schlecht wären. Also jetzt feste auf die Amis. Das ist die letzte Chance.

Frankreich wählt in zwei Monaten. Am Ausgang werden wir feststellen können, ob „Europa“ eine Chance hat bestehen zu bleiben oder weiter in Richtung Unterwerfung rutscht.

9.2.07 20:30


Das Land des unbegrenzten – was eigentlich?

In Belgien überschlagen sie sich wieder mit politischen Spitzenleistungen. Das Brussels Journal hat gestern und heute gleich zwei solcher „Dinger“ parat, die einmal von Hysterie, zum andren von mehr als seltsamen Moralvorstellungen zeugen:

Tier-Wohlergehen und belgische Moral

Paul Belien, 24.01.2007

Belgien wird über einen Gesetzesentwurf abstimmen, der Menschen verbietet Sex mit Tieren zu haben. Vor kurzem wurde ein Belgier, der Geschlechtsverkehr mit seiner Hündin, vor Gericht frei gesprochen. Der Richter argumentierte, dass er nichts Illegales getan hatte, da es kein Gesetz gibt, das Sex mit Hunden verbietet. Letzte Woche lehnte es der belgische Senat ab ein Verbot von Sex mit Tieren zu einzuführen. Am Dienstag entschied eine Mehrheit des Gesundheitsausschusses des Belgischen Parlaments, der Gesetzesentwürfe ohne die Zustimmung des Senats einbringen kann, dass Geschlechtsverkehr zwischen Mensch und Tier für die Tiere schädlich ist und entschied, ihn als Teil des neuen Gesetzes für das Wohlergehen der Tiere zu verbieten.

Zukünftig riskieren Belgier, die mit ihren Hunden oder Katzen kopulieren oder ihre Hasen vergewaltigen, eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zu einem Jahr und eine Geldstrafe von €1.000,-. Während belgische Gesetzgeber sich nicht weiter Sorgen über die öffentliche Moral machen, sorgen sie sich wenigstens über das Wohlergehen der Tiere.

Man fragt sich wirklich, wo die ihre Prioritäten haben. In einem Kommentar zu dem Artikel wird gefragt: Verletzt das nicht das Recht des Tieres auf einverständlichen Sex?

Dem steht die folgende Meldung um nichts nach:

Brüssel dreht durch: Belgien verbietet die Zahlen 18 und 88
Paul Belien, 25.01.2007

Patrick Dewael, belgischer Innenminister, hat das Tragen von Fußballtrikots mit den Nummern 18 und 88 verboten. Nach Angaben des liberalen Ministers steht die Zahl 18 für „Adolf Hitler“ und die Zahl 88 für „Heil Hitler“. A ist der erste Buchstabe des Alphabets, H der achte.

Die Zahlen 37 (Che Guevara) oder 13 (Mao) sind nicht verboten. Genauso wenig die populären T-Shirts mit dem Porträt von Che Gueavara.

Ein Leser einer Brüsseler Zeitung fragte sich, ob Bürger, die in Häusern mit den Nummern 18 und 88 wohnen, jetzt von den Behörden als Nazis auf schwarze Listen gesetzt werden. 1988 geborene junge Menschen, deren E-Mail-Adressen ihre Geburtsjahr enthalten, machen sich ebenfalls Sorgen.

Leserkommentar beim Brussels Journal hierzu:
Ich beglückwünsche Dewael für die Wissenschaftlichkeit und den gesunden Menschenverstand, die er in seinem Herangehen an das Thema zeigt. Es ist wirklich an der Zeit, dass jemand die Bedeutung von Zahlen bezüglich der Übernahme sozialer und wissenschaftlicher Aufklärung erkennt.
Er muss aber weiter gehen und die 34 wie die 49 verbieten, die weitaus variablere wirtschaftliche Faktoren für die Erderwärmung sind als die Kombination aller anderen Faktoren, die von den europäischen Spitzenpolitikern und der Weltpresse angeführt werden. Die von der 34 und der 49 verursachte Umweltkatastrophe, insbesondere, wenn diese beiden Zahlen addiert werden, verlangen das Verbot. Das nicht zu tun würde exponentiellen Effekt haben und die Welt den fürchterlichen Folgen unterwerfen, die für unseren schwachen menschlichen Intellekt wahrlich unvorstellbar sind. Ein zusätzlicher Faktor ist, dass selbst die begriffsstutzigen Amerikaner mit minimalem Effekt auf das Welt-Ökosystem an der Lösung teilhaben könnten.

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

25.1.07 16:56


Unsere tägliche Vorschrift gib uns heute

The Brussels Journal, 27.12.2006 zitiert John Blundell:

Es ist nicht einmal klar, wie viele EU-Vorschriften es gibt! Als er deswegen unter Druck gesetzt wurde, sagte ein britischer Minister, dass, „so weit es der Regierung möglich gewesen ist es zu verifizieren“, die Zahl der Vorschriften, die von 1973 bis 2002 als Ergebnis der EU-Mitgliedschaft umgesetzt wurden, 101.811 beträgt. Aber Großbritannien war, wie andere Anwärter, verpflichtet die acquis communautaire – den bereits bestehenden Satz von EU-Vorschriften und -Direktiven – beim Beitritt übernehmen. Die Gesamtzahl der bestehenden Vorschriften, denen die britischen Bürger als Ergebnis der EU-Mitgliedschaft unterworfen sind, könnte über die Zahl von 200.000 hinaus gehen; das wären durchschnittlich 2500 Vorschriften, die jedes Jahr neu hinzu gekommen sind.

Na denn: Prost, EU, herzlichen Glückwunsch für die geleistete Arbeit! (Ironiemodus aus!)

30.12.06 00:17


EU-Kommssion macht psychisch krank

“Jetzt ist es offiziell”, schreibt das Brussels Journal. “Bei der Europäischen Kommission zu arbeiten, macht verrückt”.

300 Personen werden jedes Jahr bei der Europäischen Kommission wegen psychologischer Beschwerden arbeitsunfähig (mit 70% des Gehalts als Pension), so die Rechnungsprüfer und Kommentare des Budget-Kontrollkomitees des Europäischen Parlaments am 27. November.

Nach Angaben des jüngsten Berichts zum Thema (aus dem Jahr 2003) sind “psychologische Störungen für ungefähr die Hälfte der medizinischen Ursachen für Arbeitsunfähigkeit verantwortlich”. Gut über 50 % der Leute sind klinisch depressiv. “Was uns nicht wirklich überraschen sollte”, kommentiert das Brussels Journal.

Anders als die Höhe der Pensionen. Diese betragen etwa 62 Millionen Euro im Jahr.

Weiter wird kommentiert: Das Problem mit solchen Störung ist, dass sie notorisch schwierig zu prüfen und damit eine offene Tür für Betrug sind. Natürlich würde, wenn man behauptet, dass sie tatsächlich betrügerisch sind, die Kommission einen eine Axt schwingenden Psychopathen aus dem Ärmel ziehen. Aber man sollte sich daran erinnern, dass jedes Mal, wenn es einen “Whistleblower” gab, diesem unterstellt wurde, er habe psychologische Probleme.

30.11.06 20:23


Das türkische Bündnis der Zivilisationen

Das ist der Traum des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Und er hätte es gerne so, wie es in der Türkei ist, wo Muslime und Christen friedlich miteinander leben. Das christliche und muslimische Erbe der Türkei sei ein Modell für dieses „Bündnis der Zivilisationen“. (So im begeisterten Bericht des WDR-Korrespondenten um 18.15 Uhr heute Abend zum Papst-Besuch und Meinungsaustausch mit dem Premier.)

Nun, wenn alles so werden soll, wie in der Türkei, dann Gute Nacht, Europa!

Denn dann hat der Islam das Sagen und die Christen dürfen sich unterordnen.
Dann dürfen keine neuen Kirchen gebaut werden.
Dann dürfen Ausbildungsstätten für christliche Theologie mehr existieren.
Dann dürfen Gottesdienste nur noch in dafür genehmigten Gemeinschaften gehalten werden.
Für christliche Gottesdienste braucht man eine Genehmigung, was den Ort angeht.
Und öffentlich darf der Glaube ohnehin nicht praktiziert werden.*
Konversionen stehen unter Strafe – nicht offiziell, aber es werden schon genügend „Gründe“ gefunden werden.
Christen werden vertraglich benachteiligt, wie vorhin in der „Münchener Runde“ im Bayrischen Fernsehen ein Mönch mit Ortskenntnissen erklärte. [Und nur zur Erinnerung, Frau Demirkan: Allah und der Gott der Bible sind nicht derselbe Gott unter anderem Namen! Lesen Sie bitte einmal unvoreingenommen – können Sie das überhaupt? – die beiden heiligen Bücher, dann werden vielleicht sogar Sie das begreifen.]

Ich will diese Art von „Bündnis der Zivilisationen“ nicht, das der Islamist im Regierungsamt da vorschlägt. Er will uns unterwandern und unterwerfen. Nett. „Europa“ ist zu dumm, sich dagegen zu wehren. Es ist vielleicht nicht zu dumm, das zu erkennen, aber es wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, es zu sehen. Ein türkischer Staat, der besessen ist von seiner Angst vor einer verschwindend kleinen Minderheit, die angeblich den Staat umkrempeln will; ein türkischer Staat, der der EU vorwirft als „Christenclub“ zu agieren (und selbst? Ist er doch wohl ein Muslim-Club!); ein türkischer Staat, der dem „Club“ beitreten, ihm aber gleichzeitig die türkischen Regeln aufdrücken will, statt die Regeln des „Clubs“ anzuerkennen – ein solcher Staat ist ein Maulwurf, eine trojanisches Pferd.

Wir wissen, was das trojanische Pferd anrichtete. Und wir wissen auch, wer davor warnte: Cassandra. Ihre Warnungen wurden in den Wind geschlagen, sie wurde geächtet. Von ähnlichen Erfahrungen bis hin zum Rufmord oder mehr kann jeder Geschichten erzählen, der sich gegen die politisch korrekten Traumtänzereien stellt, die so sehr Mode geworden sind.

* Wurde dieser Tage alles samt Quellen in einem Blog-Eintrag aufgeführt, den ich derzeit leider nicht wieder finde.

28.11.06 22:01


Große Europäer 2006

Jedes Jahr gibt es eine Abstimmung zum „Europäer des Jahres“ (Männlein wie Weiblein, ist im Englischen dasselbe Wort: European), ausgerichtet von European Voice. Die Liste der Nominierten ist nicht gerade kurz und es finden sich genauso illustre Namen darauf, wie solche, von denen man wohl noch nie etwas gehört hat. Natürlich gehören EU-Bürokraten dazu, auch EP-Abgeordnete, Regierungschefs, Persönlichkeiten der Wirtschaft und Sportler (z. B. Franz Beckenbauer). Am Ende der Liste befinden sich einige Namen, bei denen man sich allerdings fragt, was die hier zu suchen haben.

Bei Tariq Ramadan könnte man noch ins Feld führen, dass er in der Schweiz lebt und in Großbritannien als Berater in Sachen Islam gefragt ist (was auch immer man davon halten soll...). Und Orhan Pamuk als Türken könnte man so gerade noch durchgehen lassen, weil die Türkei zu einem winzigen Teil noch auf europäischem Boden beheimatet ist und der Mann ein teilweise eher westliches Gedankengut zum Ausdruck bringt.

Was allerdings Bill Gates, Alan Greenspan, Kofi Annan und Mahmud Abbas auf dieser Liste verloren haben, wird sich mir nicht erschließen. Gates und Greenspan sind Amerikaner, die vor allem für das US-Finanzwesen bzw. seinen eigenen Geldsack gearbeitet haben, nicht für Europa. Kofi Annan? Nun ja, der hat sich als jemand geoutet, der der europäischen Heuchelei bezüglich des Nahen Ostens sehr nahe steht. Aber reicht das aus, um als „Europäer“ ausgezeichnet zu werden? Und schließlich Mahmud Abbas – das ist ja wohl ein überaus schlechter Witz! Was hat der Oberchef der Terroristenbande PLO/Fatah für Europa getan? Hm, Massen an EU-Geld einkassiert? Die europäische Front gegen Israel gestärkt und einiger gemacht? Den Europäern versprochen, ihre Juden zu entsorgen? Den gelogenen Friedenswillen mit Israel oft genug in den Mund genommen?

European Voice listet unter „European of the Year“ einfach nur die Namen auf. Es gibt keine Hinweise darauf, wieso und von wem diese Leute vorgeschlagen wurden. Es gibt keine erkennbare Sortierung der Namen – erst dann, wenn man sich die Listen ansieht, die daneben verlinkt werden, wird man schlauer: (EU-)Kommissar des Jahres, MEP des Jahres, Staatsmann des Jahres (auch Frauen sind Staatsmänner, Bundesklanzlerin Merkel ist vorgeschlagen), Diplomat des Jahres, „Campaigner“ des Jahres (Leute, die Kampagnen für hehre Ziele führen), Journalist des Jahres, Wirtschaftsführer des Jahres, „Achiever“ des Jahres (jemand, der es zu etwas Tolles erreicht hat; hier ist Franz Beckenbauer nominiert, weil die WM so friedlich verlief und der Titel nach Europa geholt wurde [hä? Hätten sie ihn nicht nominiert, wenn keinen europäischen Sieger gegeben hätte????]), Nicht-EU-Bürger des Jahres.

In der letzten Kategorie sind dann die von mir als fragwürdig angeführten Personen gelistet. Mahmud Abbas wird vorgeschlagen wegen “seiner Bemühungen zur Schaffung einer Regierung der nationalen Einheit” bei den Palästinensern. Aha. Das ist so erstrebenswert, dass der Mann dafür „Europäer“ werden muss. Was bringt die Einheitsregierung? Nach Lesart der von mir beobachteten Medien der letzten Monate bringt die Einheitsregierung Ruhe in die innerpalästinensischen Streitigkeiten, ist aber in sich bereits erstrebenswert (womit die Beseitigung von Pluralität belohnt wird...). Träumt weiter, aber vielleicht kommt’s ja wirklich. Dann können die Terroristen der beiden größten Gruppierungen endlich wieder friedlich miteinander an den Bomben basteln, sie gemeinsam legen, gemeinsam Qassams und andere Geschosse nach Israel schicken und auch sonst ihre Ressourcen zum Judenmord gemeinsam einsetzen. Aber das kümmert Europa nicht, „Einheit“ heißt da immer: Das ist gut, das bringt uns voran, das ist das Evangelium. Außerdem ist Abbas ja „moderat“!

Als Nicht-EU-Bürger des Jahres vorgeschlagen zu sein, berechtigt also auch für den Titel „Europäer des Jahres“. Wobei „Europa“ ansonsten auf die EU reduziert ist. Man sieht, welche Scheuklappen-Nabelschau da am Werk ist. „Europa“ gleich EU, Nicht-EU-Staaten sind nicht „Europa“, aber Terroristen (Abbas) und Islamisten (Tariq Ramadan) können durchaus Europäer des Jahres werden.

Wenn deliriöse „Anstrengungen“ oder „Leistungen“ von Leuten geehrt werden sollen, die absolut nichts mit Europa zu tun haben, dann wird’s echt peinlich. Was für die EU nichts Neues ist, Peinlichkeiten und Dummheiten werden da öfter selbsttäuschend als herausragend Positives dargestellt und wahrgenommen. Machen wir also den Chef des PLO-Terrors zum Europäer des Jahres (schade, dass man seit heute 0 Uhr nicht mehr abstimmen kann), dann wird vielleicht den Wirrköpfen in den israelischen Regierungsämtern klar, mit wem sie es zu tun haben, wenn sie „Friedensschützer“ aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland an ihren Grenzen befürworten.

11.11.06 15:56


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