HEPLEV - abseits vom Mainstream...


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An die etablierten Medien, die so gerne auf die Blogger eindreschen:
Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert.
Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

Mark Twain

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Es gibt, so scheint es, nur eine Antwort: Aus dem Nationalsozialismus habt ihr nichts gelernt. Statt zu lernen, dass das Boese bekaempft werden muss, habt ihr gelernt, dass es boese ist zu kaempfen.
Dennis Prager

Political Correctness ist geistiges AIDS. Tragt ein intellektuelles Kondom. Nutzt die Blogosphaere.
Fjordman, Brussels Journal, 24.7.06

Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Kaffiyah Y'Israelit

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Lesen!

Stoff für’s Hirn

Eine umfassende und aufschlussreiche Erörterung des „Ehrenmord in islamisch geprägten Gesellschaften“ von Dr. Christine Schirrmacher wurde bei Winkelried.info eingestellt. Eine unaufgeregte und sachliche Darstellung, die aber auch keine Beschönigungen versucht.

Kleine Satire gefällig? Auch, wenn sie von Muslimen als beleidigend empfunden werden könnte? Dann bitte Claudio Casulas Asking for the Moon auf Spirit of Entebbe lesen: Die Ummah zieht auf den Mond um! (Und entgegen dem Titel ist der Text auf Deutsch geschrieben.)

Noch ein wenig zynischen Nachtrag zur musikalischen Lustreise des Symphonieorchesters der „Friedensstadt Osnabrück“ in den Iran gefällig? Blasen und Geigen für die Revolution von Henryk M. Broder auf der Achse des Guten lesen!

Eine nicht ganz gewöhnliche Beschreibung dessen, was heutzutage unter Antisemitismus gezählt werden kann und zu verstehen ist, wird von Robin Shepherd in seinen gerade beginnenden Antisemitismus-Studien eingeführt. Er unterscheidet dabei zwischen „objektivem“ und „subjektivem Antisemitismus“. Wer Genaueres wissen möchte, sollte die Übersetzung eines Ha’aretz-Artikels auf dem TransatlanticForum lesen: Der neualte Antisemitismus.

Der ganze Irrsinn eher linker, aber nicht nur dieser Verschwörungstheoretiker im ganz normalen Mainstream zeigt sich an Hand des gerade verhinderten islamistischen Massenmord-Anschlags in Deutschland und der Diskussion dazu beim Forum Spiegel Online. Weiß ich nicht durch eine masochistische Neigung, sondern weil im LucLog darüber geschrieben wurde. So komplett wahnsinnig kann man eigentlich gar nicht sein, wie sich diese Leute da geben. Leider ist es nicht so, dass die Vermutung, die Typen sind dabei alle zu verkackeiern, zu weit entfernt, als dass sie auch nur in Erwägung gezogen werden könnte!

Es kann nur einen Schuldigen für das Übel der Welt geben und das haben der Jude (die Israel-Lobby) zu sein – und was dagegen spricht, hat gefälligst ignoriert zu werden. So, ganz grob verkürzt, das Fazit der Rezension des neuen Buches von Stephen Walt und John Mearsheimer durch Josef Joffe in der ZEIT. Ein lesenswerter Artikel, der den Blödsinn und die Unehrlichkeit der These von Walt/Mearsheimer aufzeigt und wieso die Argumentation der Verschwörungsjünger so unsinnig ist.

9.9.07 22:34


Stoff für’s Hirn

Alle, die dafür sind, die Juden ins Meer zu treiben, sagen Ja.“
Jimmy Carter: „Ist Demokratie nicht wunderschön?“

Das ist die Übersetzung einer Karikatur, die der schweizerische Blog Protect Israel eingestellt hat.

Die „Zehn Gebote des Öko-Glaubens“? Kann man auf Winkelried.info nachlesen. Köstlich!

Gezielte, antisemitisch motivierte Verbreitung von Israelfeindschaft wird durch gleich zwei UNO-Konferenzen derzeit in die Welt posaunt. Natürlich alles unter dem Deckmantel von Menschenrechten und Gerechtigkeit; oh ja: und die Vokabel „Dialog“ darf natürlich auch nicht fehlen – vor allem, wenn er interkulturell“ ist und Israel ausschließt. Genug Vorzeigejuden hat man schließlich, wozu braucht man dann Vertreter Israels?. Wer genau das ist und was dahinter steckt ist bei Lizas Welt unter Die Branstifter von der Feuerwehr zu lesen.

Wie die UNO die Hisbollah entwaffnet! Geil!!!!

Politically Incorrect hat einen australischen Leserbrief aus Sydney eingestellt, der am besten überall veröffentlicht werden sollte. Der Schreiber besteht darauf, dass, wer in sein Land kommt und dort leben will, sich den Gewohnheiten seines Landes anpasst – nicht umgekehrt. Das ist eigentlich überall so: Wer den Kleingartenverein beitritt, der hat sich an dessen Regeln zu halten; wer einen Sport im Verein ausüben will, muss sich an die Regeln des Sports halten; und selbst, wer einem FKK-Klub beitritt, der muss die Nackten ertragen, auch wenn er das für ekelig hält. Wer das nicht will, geht nicht hin – oder tritt wieder aus. Nur wenn die Religion des Friedens irgendwo auftaucht, sind die Regeln auf einmal auf geheimnisvolle Weise außer Kraft gesetzt. Dann müssen die Vereine parieren, damit die Profis des Beleidigtseins zufrieden gestellt werden können. Und so ist einer der Kommentare bei PI sehr wichtig: Der Denkfehler dabei: Gewisse Zuwanderer kommen nicht, um akzeptiert zu werden. Sie kommen, um zu erobern. Sie wollen Australien (respektive Europa) nicht verlassen, wenn es ihnen nicht passt. Sie wollen, dass es ihnen passend gemacht wird.

Eine exemplarische Einordnung, wie heutzutage mit Wissenschaft umgegangen wird, hat ein Leser der Achse des Guten an Dirk Maxeiner geschickt: Mehr und mehr drängt sich mir der Verdacht auf, daß die Klimatologie gar keine Wissenschaft ist. Die schlüssige und lesenswerte (recht kurze) Begründung findet sich hier.

Es sind doch nicht nur Islamisten und andere Profis des religiösen Beleidigtseins, die mit Zensur und Druck andere Meinungen unterdrücken wollen. Wir kennen das inzwischen aus der den Bereichen des linksextremen bis liberalen politischen Lagers. Und immer wieder neu dürfen wir es genießen, wenn die Jünger der Evolutionslehrer auf den Plan treten. Und so muss genesisnet.info darauf hinweisen, mit welchen Methoden „evolutionskritische“ Wissenschaftler (aber nicht nur die) ins Nichts gedrängt werden sollen. Besonders „nett“, wie Herausgeber von Wissenschaftszeitungen auf einmal zu Evolutions-Dhimmis mutieren, ohne dass wissenschaftliche Ungenauigkeiten oder Fehler nachzuweisen sind: Offenbar waren die Gutachter der renommierten Journale bei der Begutachtung der Arbeiten zur Überzeugung gelangt, dass die genannten Artikel üblichen wissenschaftlichen Qualitätsstandards genügten. Erst als sie über die weltanschauliche Einstellung der (z. T. nur zitierten) Autoren informiert wurden, wandelte sich ihre Einschätzung.
Wer jegliche wissenschaftliche Diskussion verhindern will, wie der in der Nachricht beschriebene Professor Kutschera, ist kein Wissenschaftler mehr, sondern eher ein Diktator. Wissenschaftlichkeit wird durch solche Leute abgeschafft, weil nur noch gilt, was von diesen Wissenschaftlern vorgeschrieben wird. Er hat offensichtlich keine wirklichen Argumente und muss zu „wissenschaftlicher Gewalt“ greifen, um sich durchzusetzen. Auf seine Weise ist er in seinem Fach keinen Deut besser als ein Ismail Haniyeh oder Hassan Nasrallah im Nahen Osten. Er befördert uns zurück in die Lage der Wissenschaften unter der Knute der katholischen Kirche des 16./17. Jahrhunderts – nur, dass diesmal nicht die Kirche der Unterdrücker ist, sondern Leute, die sich als Demokraten gerieren und behaupten nur wissenschaftlichen Maßstäben zu genügen.

Dass dieses Verhalten nicht auf den Bereich der Evolution und ihrer Widersprüchlichkeiten und Lücken beschränkt ist, zeigt die derzeitige „Klima“-„Diskussion“ – oder besser gesagt, wie der Klimawandel von einer Seite eben nicht diskutiert wird. Statt dessen werden als „Klimaskeptiker“ oder gar „Klimaleugner“ verunglimpft. Immerhin finden sich in diesem Fall noch Foren, in denen die Beschimpften sich wehren können: Dirk Maxeiner auf der Achse des Guten, ein mehr als lesenswerter Leserbrief dazu und Jürgen Braun auf PI - wobei „Klimaskeptiker“ durchaus auch gelegentlich noch in Mainstream-Medien zu Wort kommen dürfen, was ja im Meinungsartikel in der FAZ ausdrücklich als einer der Gründe für die Schimpfkanonade war.

Was müssen Evolutionsjünger und „Klimahelfer“ doch für eine Angst haben, dass sie falsch liegen, wenn all die marginalen Andersdenker auch noch so massiv unterdrückt werden müssen! In der überquellenden Literatur ihrer eigenen Thesen gehen die Bücher und Veröffentlichungen mit anderer Meinung weit gehend unter; aber das reicht nicht: Sie müssen vernichtet werden! Wie war das noch mit demokratischen und totalitären Systemen?

Das „Gegenwort zum Freitag“ von der Gegenstimme sollte sich niemand entgehen lassen. Es geht um einige Aussagen eines bekannten Muslimverband-Vertreters, der nicht unbedingt die Wahrheit von sich gibt.

Das Politik inkorrekte Wörterbuch hat zwei neue Einträge: Freitagskämpfe und Pazifismus.

2.9.07 16:28


Wochenend-Schaschlik

Die sehen nur nach, weshalb sie die Juden so hassen – und um sich zu bestätigen, dass alles Schlechte von den Juden kommt: Araber lieben israelische Internet-Pornos und müssen einige Computer-Hürden überwinden, um sie sehen zu können. Und sie bereichern den „zionistischen Feind“. Das machen sie sicher nicht aus egoistischen oder voyeuristischen Gründen!

Das kommt dabei raus, wenn Muslime (in Belgien) „strikte staatliche Neutralität“ einklagen: Die Verhüllungs-Spezialistinnen dürfen sich verhüllen, wenn es nicht gar so sehr nach islamistischer Pinguinisierung aussieht; dafür werden alle Ostereier und Weihnachtsbäume aus öffentlichen Gebäuden (in Antwerpen) verbannt. Der Weihnachtsmarkt hat Glück gehabt; er darf weiter statt finden. Wahrscheinlich, weil er ein zu großer Wirtschaftsfaktor ist. Alle verlieren, nur eine Gruppe setzt sich durch. Willkommen in Europa!

Die UNO – diesmal in Person von Michael Williams, der demnächst Nahost-Beauftragter des neuen britischen Premierministers wird – macht sich weiter Sorgen ausschließlich um die Palästinenser. Nach Williams’ UNO-Meinung tut Israel nicht genug, um die Situation zu entschärfen: Es hat den Gazastreifen abgeriegelt und lässt nur noch humanitäre Hilfe durch; es kontrolliert zu viel in der Westbank; es hat nicht genügend Terroristen palästinensische Gefangene frei gelassen; es hat Terroristen Militante im Gazastreifen getötet. Also alles, was der Sicherheit dient (und die Hamas isoliert) ist falsch. „Israel tut nicht genug für die Palästinenser“, heißt es. Dass die Palästinenser auch nichts tun – geschenkt, das zählt nicht, so lange es Abbas mit seiner „moderaten“ „Regierung“ gibt. Dann können die „Märtyrerbrigaden“ missachtet werden. Dann können alle Terroraktivitäten missachtet werden. Dann ist die Welt in Ordnung. Und wehe, man zieht die Palästinenser für das zur Verantwortung, was sie in den Wahlen gemacht haben! Es gibt nur eine Seite, die etwas tun muss: Israel.

Die Kraftstoff-Lieferungen für die Stromerzeugung im zentralen Gazastreifen sind wieder aufgenommen worden. Die EU hat sich von Ismail Haniyeh versichern lassen, dass die Hamas hier keine Gelder mehr abzweigt und zahlt wieder. Überprüft werden soll die Zusicherung der Hamas über die PA! Die EU freut sich, zwei korrupte Parteien zu unterstützen. Und ganz nebenbei lernen wir, wie verzweifelt die Lage in Gaza ist: So verzweifelt, dass es Verkehrsstaus gibt und die Klimaanlagen nicht laufen können. Wenn sie diese Probleme doch in Darfur hätten!

Klar, das ist wieder „rassistisch“ – weil ja Kritik an einer gewissen Religion „rassistisch“ ist, auch wenn Religion nichts mit Rasse zu tun hat: In Corwall gab es einen Karnevalsumzug, bei den sich eine Gruppe „Pin-ups von der Seite 3 der Ramalamadingdong-Times“ tummelten – in Burqas. In Corwall soll eine Moschee gebaut werden, die nach Ansicht der Einwohner unnötig ist; unter den dort lebenden 22.000 Einwohnern gibt es 33 Muslime. Das haben die „Pin-ups“ auf die Schippe genommen. Und selbst ein Vertreter der Ahmadiyya Muslim Association of Devon and Cornwall unterstützte die Erlaubnis zur Teilnahme. Aber wenn sechs „Studenten“ hinterher wegen „Rassismus“ dagegen protestieren, wird die Polizei aktiv.

Prima, wie ein muslimisches Land den Waffenstillstand bzw. Vereinbarungen mit der UNO einhält: Karthoum bricht den Waffenstillstand in Darfur. Konnten wir wirklich etwas anderes erwarten?

Auf die UNO ist immer wieder Verlass: Nachdem Libyen den Vorsitz des Planungskomitees für die (angebliche) Antirassismus-Konferenz 2009 erhielt, wurde jetzt auch noch die Islamische Republik Iran für eine führende Position in diesem Gremium bestimmt. „Den Bock zum Gärtner machen“ ist dafür wohl schon eine verharmlosende Beschreibung. Ausgesucht wurden die für die Vorbereitung bestimmten Staaten übrigens vom UNO-Menschenrechtsrat. Wer hätte das gedacht?
Die „Weltregierung“ UNO mit ihren hehren Zielen führt sich also selbst ständig ad absurdum. Treffend kommentiert wird die Mitgliedschaft des Iran und Libyens (neben der Kubas und Pakistans) bei der Gegenstimme

Wird es einen neuen Fall der vorschnellen Behauptung rechtsextremistischer Hetze bei in Wirklichkeit ganz anderem Hergang der Ereignisse geben? Es gibt anscheinend einige Ungereimtheiten im Fall der verfolgten „Inder von Mügeln“. Man darf gespannt sein, was sich letztlich als tatsächlich geschehen erweisen wird: die Existenz eines rechtsradikalen (oder wie auch immer gearteten) Mobs oder nur die Eskalation einer Festzeltschlägerei?

Im Kölner Stadt-Anzeiger vom 24.8.07 schreibt der erste Inhaber eines Lehrstuhls für die Ausbildung islamischer Religionslehrer in Deutschland davon, dass die „Islamkritiker“ in Deutschland keine Selbstkritik üben würden. Das von einem zu lesen zu bekommen, der einer Minderheitengruppe zugehört, die das Verlangen nach Selbstkritik in den meisten Fällen als Diskriminierung und Rassismus beschimpft, wenn es an sie gerichtet ist, stimmt doch recht nachdenklich: Vielleicht sollte uns der Herr ein wenig mehr unsere Vorurteile bestätigen, als den „Islamkritikern“ ein Verhalten vorzuwerfen, das seinesgleichen an den Tag legt?
Eine Auswertung, wie viel Kritik der Mann an „seinen“ Leuten übt (Selbstkritik) und wie viel an den Kritikern seines Glaubens, hat Kewil bereitgestellt.

Hamastan hat wieder zugeschlagen. Und die „Sicherheitskräfte“ können behaupten angegriffen worden zu sein. Nur: Bei der Demonstration von einigen tausend Fatah-Anhängern wurden zwar Steine geworfen, aber die werfenden Jugendlichen sofort von anderen wieder gestoppt und die Demonstration ging friedlich weiter und entfernte sich wieder von dem Ort des Werfens. Trotzdem gingen die „Executive Force“ gewalttätige gegen die Demonstranten vor. Es gab keine schwer wiegenden Verletzungen. Also war’s doch nicht der Rede wert. Allerdings hat die Hamas auch wieder (erfolgreich) versucht, Berichterstattung über das Ereignis zu verhindern: Vier Journalisten sitzen in Haft, weil sie die Geschehnisse gefilmt hatten (und nach einer Stunde wieder frei gelassen). Die palästinensisch NGO PCHR fühlt sich bemüßigt eine Untersuchung der Ereignisse zu verlangen. Im Westen regt sich nichts.

Da darf man gespannt sein, wie die Interessenkonflikte ausgehen: Deutsche Banken haben anscheinend angefangen sich aus Iran-Geschäften zurückzuziehen; da wird wohl der Druck aus den USA zu groß. Jetzt versucht das Mullah-Terrorregime gleichzuziehen und droht, dass diese deutschen Banken nicht wieder zurückkehren dürfen. Man kann nur hoffen, dass die US-Geschäfte für die Banken wichtiger sind. Moralische Bedenken gegen Geschäfte mit dem Iran haben die Banken ja schließlich nie gehabt.

Wie meist üblich, versuchen palästinensische Medien den Tod eines Terroristen in seinem Auto im Gazastreifen den Israelis zuzuschreiben. Associated Press versucht sich dazu in Äquidistanz: Nachdem die Hamas-Behauptung zitiert wurde, wird angemerkt, dass Israel, das „gewöhnlich seine Luft- und Bodenoperationen gegen palästinensische Militante zugibt, eine Beteiligung abstreitet. Einige Explosionen, in die kein Militär involviert ist, werden von Sprengsätzen verursacht, die zum Gebrauch gegen Israel vorgesehen sind und vorzeitig auslösen.“ Wir können festhalten: Das ist mit einer Sicherheit von 99,999% ein Arbeitsunfall gewesen.

Love Parade in Essen – alles toll: 90 t Müll, nur 150 Festnahmen, Bahnhof zeitweise gesperrt. Wenn das alles so positiv ist, dann möchte ich lieber nicht wissen, wie es aussieht, wenn das mal negativ läuft...

26.8.07 19:16


Stoff für’s Hirn

Da gibt es massenhaft Worte und Begriffe, die – manchmal vermeintlich – aus einem anderen Land stammen. Manchmal gäbe es nicht nur treffendere deutsche Ausdrücke dafür, es gibt auch Fälle, wo eine wörtliche Übersetzung nicht nur treffend wäre, sondern auch den richtigen Vergleich gleich mitliefert. Einer davon ist auf der Achse des Guten von Henryk M. Broder aufgegriffen worden. Die Exil-Iranerin Ellahe Bograt hat die „Revolutionswächter“ wörtlich übersetzt. Heraus kam „Schutzstaffel“ – so was hatten wir in Deutschland auch mal „1000 Jahre“ lang; die von den Mullahs benimmt sich nicht wirklich anders.

Ralph Giordano ist eine gewichtige Stimme und kann mit seinen Worten mehr gegen die schleichende Islamisierung tun als alle Blogger und sonstigen Aktivisten zusammen. Sollte man wenigstens hoffen. Im Kölner Stadt-Anzeiger wurde ein Brief von ihm veröffentlicht, in dem er dem Vorsitzenden der DITIB erläuterte, warum er gegen die Megamoschee in Köln-Ehrenfeld ist und was seiner Meinung nach das wirkliche Problem in der ganzen Diskussion ist. Diese Argumente sind nicht von der Hand zu weisen.

Mein „Phrasenschwein“ in Sachen Nahost animiert anscheinend zu weiteren Phrasendrescher-Notierungen. Eine interessante ist mal wieder bei der Gegenstimme zu finden. Dort hat Sir Winston angefangen angebliche Grundsätze aller Religionen zu listen, wie sie von prominenten Stimmen fälschlicherweise postuliert werden. Ergänzungen sind willkommen!

Zur „Kauft nicht bei...“-Kampagne von angeblich nur Antizionisten und Friedensbewegten vor Kaufhof-Filialen, weil dieses bis vor rund 70 Jahren jüdische Kaufhaus in einer Sonderaktion Produkte aus Israel besonders anbietet, hat Henryk M. Broder unter der Überschrift „Völkerrechtswidrige Kichererbsen bei Kaufhof“ ein paar passende Worte gefunden.

Hier geht’s ohne Worte – von mir. Die aufgeschriebenen sollte man genau lesen, sonst macht’s keinen Spaß.

Leider gibt es den Text (bisher?) nur auf Englisch, aber Fjordman hat mal wieder aufgezeigt, wie „Toleranz“ in Schweden aussieht. Hier ein Ausschnitt:
(Inzwischen Korrektur: Politically Incorrect hat neuerdings eine komplette Übersetzung eingestellt!)

Nach Angaben von Politikerbloggen hat AFA (Antifascistik Aktion=Antifaschistische Aktion) eine Anleitung geschaffen, wie man Gewalt nutzt, um ihre Gegner zu lähmen und zu verletzen; sie ermutigen ihre Mitglieder sie intensiv zu studieren. Unterdessen sind hochrangige Mitglieder der Gesetzeshüter zu sehr damit beschäftigt Plastikpenisse zu schwenken, um sich darum zu kümmern. Es geht nur um Toleranz und dann ist das diese kleine Gruppe am Ende, hinter der Polizei, den Medien und dem kulturellen und politischen Establishment, bereit zum Angriff, um jeden zusammenzuschlagen und ins Krankenhaus zu schicken, der als nicht tolerant genug angesehen wird.

Bezeichnenderweise heißt die Kolumne „Wie der Westen den Kalten Krieg verlor“ – weil die Sozialistischen/Sozialdemokratischen Parteien Europas massiv versucht über die Radikalen unter den eingewanderten Muslimen an die Macht zu kommen oder an der Macht zu bleiben. Da es keine „Nürnberger Prozesse“ für die Linken gab, ist der Kalte Krieg nicht beendet – er wird von den Linken mit Hilfe der Islamisten fortgesetzt, ohne dass die Sozialisten merken, dass sie einem weiteren Radikalismus den Weg bereiten und diesem unterliegen werden.

Vom Verrat der Intellektuellen an ihrer jeweiligen westlich-demokratischen Gesellschaft schreibt Siegfried Kohlhammer in seinem Aufsatz Der Haß auf die eigene Gesellschaft. Er zeigt recht „schön“ die Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit unserer scheinbaren Avangarde auf: Sie verdammen die Gesellschaft, in der sie groß werden konnten, während sie repressive Regime hofieren, unter denen sie niemals auch nur ansatzweise zu dem Erfolg hätten kommen können, den sie im freien Westen erhielten. Aber was gilt das schon. Sie sind niemandem verpflichtet, außer der Kritik am System und sich selbst.

26.8.07 19:16


Grundsätzliches von der Hamas

Man kann nun wirklich nicht sagen, dass die Hamas mit ihren Zielen hinter’m Berg hält. Die sind so klar in ihren Zielen, dass man schon gewaltig Holz vor der Stirn haben muss, um sie als „Dialogpartner“ für einen Friedensprozess ansehen zu können.

Welche klare Zielsetzung sie haben, hat in einem Interview am 6. August 2007 erst wieder einer der Hamas-Oberen, Osama Hamdan, der Welt verkündet, die es hören will – oder auch nicht. Die deutsche Übersetzung ist auf den Nahost-Infos zu finden.

22.8.07 15:13


Stoff für’s Hirn

Einer der Chef-Repräsentanten einer lautstarken Minderheit an Vertretern „der“ Muslime in Deutschland fühlt sich beleidigt, wenn „diese Menschen im Namen des Islam so etwas tun“ – töten. Im Islam ist es angeblich ausdrücklich verboten zu töten. Gudrun Eussner widerlegt das ganz einfach anhand einiger Koran-Verse. Das ZDF hat dem Mann einfach geglaubt.
Weitere „Späße“ aus der Richtung „Islam ist Frieden“ beim ZDF sind von Politically Incorrect notiert worden.

Eine Fernsehsendung könnte vielleicht Auslöser für einen Strafprozess sein: Im WDR wurde am Dienstag mit „Koran im Kopf“ eine Dokumentation gezeigt, in der ein Konvertit zum Islam über drei Jahre begleitet wurde. Dabei fielen einige Äußerungen, die recht erhellend sind – was einige prominente Muslim-Vertreter angeht, wie auch die Haltung des Konvertiten. Eine erste Folge der Sendung ist eine Strafanzeige, die sich gegen den Konvertiten wie eine Moschee in Köln richtet. Der Bericht darüber bei Politically Incorrect liefert reichlich Munition für Interessierte, die sich darüber informieren wollen, wie die herausragenden Oberen einige muslimischer Organisationen ticken (Zitate dieser Vertreter), was dagegen spricht, dass die Scharia mit dem Grundgesetz (und Demokratie überhaupt) vereinbar ist und welche Gesetze gegen Hetzer zur Anwendung kommen dürften.
Fraglich ist allerdings, ob die Justizbehörden die Klage annehmen. Seltsame Gegenbeispiele gibt’s ja leider auch.

Michael Holmes regt sich auf der Achse des Guten zu Recht darüber auf, dass der „Opfer des Stalinismus“ gedacht wird – aber denen des Kommunismus nicht. Ich finde allerdings, dass seine Schlussbemerkung eine Ergänzung braucht: Nie wieder Sozialismus!

Was ich von der UNO halte, habe ich vermutlich deutlich und oft genug bereits zum Ausdruck gebracht. Oft hängt man sich an der Vollversammlung auf, besonders deutlich wird es immer beim „Menschenrechtsrat“. Es gibt eine weitere UN-Körperschaft, die genau in dieselbe Kategorie der einseitigen Verleumdung und des absoluten Missbrauchs der Gründungsidee der UNO passt wie die Truppe, die angeblich die Menschenrechte schützen will: die Commission on the Status of Women, die sich Frauenfragen und –rechten widmen sollte. Das tut sie natürlich – praktisch ausschließlich denen der palästinensischen Frauen in Bezug auf die „israelische Besatzung“. Beschrieben wird das auf dem Blog nirvanaprinzip, der noch reichlich weitere interessante Beiträge aufzuweisen hat.

Eine hübsch ironische Beschreibung der israelfeindlichen bis antisemitischen Aktivitäten von Pax Christi hat Thomas von den Osten-Sacken auf dem Wadi-Blog platziert. Die Ignorierung bis Rechtfertigung palästinensischen Terrors ist ein Hauptmittel der Selbst-Therapie für Vergangenheitsüberwältigung dieser Knalltüten.

Auf dem TransatlantikForum beschreibt Nasrin Amirsedghi, wie „toll“ Europa (besonders: die deutsche Regierung) und insbesondere die europäische (und noch genauer: die deutsche) Linke sich dem Iran gegenüber verhält. Gekennzeichnet von Ignoranz und Wegsehen, während man gegenüber „rechten“ bei jeder „Kleinigkeit“ massendemonstriert(e), wird die „Notwendigkeit“ Geschäfte zu Gunsten Deutschlands machen zu „müssen“ in den Vordergrund gestellt. Moral? Pah, emotionaler Dünnschiss!

Zwei wichtige Texte zu Ehud Olmert und dem Irrsinn seiner Politik finden sich englischsprachigen Medien. ElderofZiyon zitiert einen Artikel des JewishJournal, in dem aufgezeigt wird, wir Olmert – beinahe systematisch – alle vor den Kopf stößt, die sich irgendwie auf der Seite Israels sehen und für den jüdischen Staat eintreten und mit seiner riesigen Entfernung zur Wirklichkeit sein Volk auf dem Altar des Machterhalts opfert. Am Ende verlinkt der Blog-Eintrag auf einen Artikel von Jeff Emanuel bei HumanEvents.com, der ebenfalls Olmert auf’s Korn nimmt, aber andere auch nicht ungeschoren lässt und das wichtigste Problem schlechthin beim Namen nennt: Iran. Anhand eigenen Erleben Olmerts und seiner Regierungsmitglieder und –sprecher zeigt Emanuel auf, wie realitätsfern alles ist, was diese Leute treiben.

Das wichtigste Thema beim Oberthema „Gegenstrategien gegen Antisemitismus“ ist? Na? „Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen in Europa und Nordamerika“ im Rahmen von Veranstaltungen zur Islamophobie! Dieses tolle Verhalten der Nichtregierungs-Organisationen und weitere mehr als heftige Ungereimtheiten in Sachen Antisemitismusforschung und „-erklärung“ beschreibt Jörg Rensmann auf Lizas Welt. Die im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus formierte „institutionelle Antisemitismusverwaltung“ in Deutschland ist durchgedreht!

Ein „muslimischer Atheist” beschreibt im Interview mit Henryk M. Broder, warum er eine Haltung vertritt, die von Gutmenschen, Halal-Hippies und Muslimverbänden als „islamophob“ bezeichnet würde.

Ein mehr als wahres Wort von Ralph Giordano: Man braucht, verdammt noch mal, kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit bürgerlichem Selbstbewusstsein den nach wie vor in linken Denkschablonen steckenden Multikulti-Illusionisten, xenophilen Einäugigen und Appeasement-Doktrinären couragiert die Stirn zu bieten. Niemand sollte sich durch politische Diffamierung deutscherseits oder muslimische Drohungen einschüchtern lassen. Den ganzen Text hat Kewil bei sich eingestellt.

14.8.07 21:35


Stoff für’s Hirn

Euopa-Skeptiker“ werden die genannt, die die EU – sagen wir mal – „nicht gut finden“. Dass „Europa-Skeptiker“ nicht Europa skeptisch gegenüber stehen, sondern die EU am liebsten abgeschafft sehen wollen (zumindest in der Art, wie sie sich derzeit darstellt und wie sie voran getrieben wird), würde wohl „EU-Gegner“ zum treffenderen Begriff machen. Einer davon ist der Blogger „Fjordman“, dessen neueste Breitseite bei PI auf Deutsch zu lesen ist.

Die kruden Vorstellungen von „Amerika“ und was eine deutsche Universität dagegen zu tun versucht, nimmt Lizas Welt ausführlich und gekonnt auf’s Korn – und weit genauer und inhaltlich kompletter als es dem Mainstream lieb sein dürfte.

Wer wissen will, wie die Selbstüberschätzung eines absoluten Verlierers kennen lernen möchte, der kann bei der Jerusalem Post (auf Englisch) nachlesen, wie ein ungenannt wollender Fatah-„General“ verkündet, auf welche Weise er es der Hamas so richtig gezeigt hat, bevor sie ihn gefangen nahmen und wie die vor der Fatah zittern und sich deshalb nicht getraut haben ihn umzubringen. Er kommt sich so stark vor, dieser Typ! Und ist doch ein ganz armes Würstchen.

Die liebevollen Verbindungen zwischen deutscher Extrem-Linken und den schlimmsten Terroristen dieser Welt – und wie bizarr das Ganze ist – zeigt Christian Hannover bei den Weapons of Modern Democracy auf.

Es ist einfach herrlich, welche Ideen Claudio Casula bei Spirit of Entebbe ins Netz schreibt. Diesmal ist es der zweite Brief von Abu Mazen an „Olmi“ in Jerusalem, der einerseits das Zwerchfell angreift, andererseits aber den bitteren Ernst aufzeigt, mit dem man an der Entfernung eines gewissen Ministerpräsidenten aus dem Amt und der Regierung arbeiten sollte, weil er seinen Staat ins Verderben führt.

Eine kleine, aber wichtige Anmerkungen hat Martin Hagen in Sachen Waffenlieferungen an die Saudis und an die Fatah.

Es gibt vermutlich wenige Bücher, die einfach nur beschreiben, was jemand in einem Land erlebt hat, das eine völlig andere Kultur hat. Oft wird die exotische Kultur auch bewundert und über manches hinweg gesehen, weil es schließlich eine andere Kultur ist. Nicht so in einem Buch einer niederländischen Diplomatengattin. Eine lesenswerte Rezension darüber hat Necla Kelek in der WELT veröffentlicht. Ich bin gespannt, ob es Abgeordnete im Bundestag gibt, die darauf aufmerksam machen, dass sie das Schriftstück gar nicht lesen konnten, das genehmigt werden soll.

Henryk M. Broder hat einen launigen Text über eine „Friedensaktion“ geschrieben, in der er sehr schön klarstellt, was bei dieser Aktion so seltsam ist – worüber sich aber die Teilnehmer keinesfalls Gedanken machen werden. Die haben ein Ziel, das aber nicht wirklich etwas mit den Menschenrechten zu tun hat, die sie zu vertreten behaupten.

Eine herrliche Analyse europäischer Scheinheiligkeit gegenüber den USA ist auf No Blood for Sauerkraut zu finden. Paul13 nimmt die Heucheleien der Kritik Deutschlands (und Europas) an den US-Waffengeschäfte mit den Golfstaaten und Saudi-Arabien auseinander. Kritik an diesen Lieferungen ist sicher nicht grundfalsch – es fragt sich nur, mit welcher Argumentation man da hantiert und wie man bisher nicht nur geredet, sondern auch gehandelt hat!

5.8.07 19:41


Stoff für’s Hirn

Gideon Böss hat mal wieder einige Falsch-Beschwerden einiger Vertreter einer ganz bestimmten Religion, die sich durch besondere Friedensliebe auszeichnet, auf den Punkt widerlegt. Was das mit einem Firmennamen aus dem maskulinen Hautpflege-Bereich zu tun hat, sollte jeder selbst nachlesen. Es lohnt sich. (Selbst vielleicht für die Idioten, deren Schwachsinn er auf’s Korn nimmt.)

Dass der erste Kommentar keinerlei Faktisches bietet, sondern nur Gülle, spricht wohl eher dafür, dass Christian Hannover den Nerv genau getroffen hat: Drittes Reich im Nahen Osten dröselt er geschickt und sprachgewandt auf, wie die heutige Linke versucht anhand von gegenwärtigen Problemen durch Umdrehung von Ursache und Wirkung das Dritte Reich weiter zu bekämpfen, indem geistige Nachfolger der Nazis im Nahen Osten zu Opfern und die Opfer des Dritten Reiches zu Tätern stilisiert werden. Anne Frank mit dem Palästinensertuch ist dabei nur eine Geschmacklosigkeit am Rande – aber eine, die Bände spricht.

DIE ZEIT berichtet über die Probleme der BBC: Einseitigkeit bis zum Erbrechen, Arroganz über jedes Maß hinaus und ein Denken innerhalb des gesamten Systems, das das Fortbestehen der BBC und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Großbritannien in Frage stellt. Die grundsätzliche Frage steht schon in der Überschrift: Kann man der BBC noch vertrauen?
Die beschriebenen problematischen Phänomene sollte sich vielleicht der WDR auch einmal genauer ansehen und überprüfen, was es in Köln alles gibt, das hier bezüglich der BBC negativ auffällt.

Eine gute Analyse von Shlomo Avineri, weshalb die Palästinenser sich eigentlich ständig selbst besiegen (und besiegt haben), hat DIE WELT seit dem 20. Juli online stehen. Gleichzeitig ist das eine Ohrfeige für alle, die immer nur allzu gerne ausschließlich Israel, die Besatzung und vielleicht noch die amerikanische Politik dafür verantwortlich machen wollen, dass der palästinensische Staat bis heute nicht besteht.

Bei Politically Incorrect ist (in Teilen) die Übersetzung eines Gesprächs von Bat Ye’or mit einer Bloggerin eingestellt worden. Die Historikerin ist ohnehin immer lesenswert, aber hier fasst sie ein paar grundsätzliche Dinge zusammen, die jeder sich zu Gemüte führen sollten.

Man kann dann direkt mit einem Leserbrief an eine Mannheimer Zeitung weiter machen, die vielleicht manchen Leuten endlich ein wenig die Augen öffnen, was ihre Blauäugigkeit gegenüber so manchen Traumtänzereien in Sachen Islamisierung angeht.

23.7.07 23:43


Stoff für’s Hirn

Da gewisse Leute so gerne mit der Totschlag-Formulierung „Kriegshetzer“ hantieren, wäre es nicht schlecht, wenn mal öfter eine Stellungnahme von „Sir Winston“ auf der Gegenstimme gelesen würde. Das täte besonders denen gut, die immer von Frieden schwafeln, wo keinerlei Frieden ist, dafür aber „Krieg ist keine Lösung“ brüllen, ohne Rücksicht auf die Umstände zu nehmen und nicht überlegen, wo wir heute wären, wenn die Alliierten des Zweiten Weltkriegs so gedacht hätten, wie sie heute. „Leichtfertig“ beginnt eine Demokratie keinen Krieg.

Ein paar interessante Informationen über die Vorgänge in der Bir Zeit-Universität, den dortigen Auseinandersetzungen zwischen Hamas und Fatah und der Rolle einer deutschen Hamas-Jüngerin mit Professorentitel (Frau Helga) sollte man bei Gudrun Eussner nachlesen.

Ein Problem des internationalen Kampfes gegen Terroristen liegt in den zwar vorhandenen, aber nicht abgefragten Informationen, die offen zur Verfügung stehen. Douglas Farah legt in seinem (englischsprachigen) Blog den Finger auf die Wunde.

Ein paar sehr einfache, sehr deutliche Worte zum Integrationsgipfel hat Henryk M. Broder aufgeschrieben. Kann man nur weiter empfehlen.

Eine herrliche Satire zur Klimahysterie und zum Klimaguru – dem „ehemaligen nächsten Präsidenten der USA“ – hat Gideon Böss in der WELT zum Besten gegeben. Köstlich!

Bei Lizas Welt gibt es wieder einmal eine reichlich lesenswerte Dokumentation. Diesmal geht es um den Antisemitismus von nicht Rechts – den es ja angeblich per Definition schon mal gar nicht geben kann, weil nur Rechte diskriminieren und derart hassen. Widerlegt wird das mehr als deutlich von Richard Littlejohn: Der neue Antisemitismus: Wie die Linke die Geschichte verdreht, um Juden anzugreifen.

19.7.07 20:30


Flüchtende und das wirkliche Leben

Es gibt Leute, die geben auf und flüchten sich an vermeintlich sichere Orte. Andere stellen sich den Problemen und versuchen sie zu lösen. Welches Lebensgefühl dazu gehört und wie Eltern ihre nachdenklichen, diskutierenden Kinder erleben – in Israel – hat Daniel Gordis ausführlich beschrieben. Dabei schreibt er gewissen Leuten etwas ins Stammbuch, was von ihnen zu halten ist, die sich aus der Gesellschaft zu schleichen versuchen und doch immer noch das große Wort führen wollen. Die damit auch verbundene Sorge drückt sich schon im Titel aus. Glaube. Und sei mutig. Und komm heim. - wobei der letzte Teil „komm heil heim“ oder „komm gesund heim“, manchmal wohl auch „komm lebend heim“ heißen kann.
4.7.07 19:55


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