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Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.

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Der Unterschied zwischen uns und Hisbollah ist, dass wir, wenn wir Unschuldige toeten, es als Fehler betrachten; wenn sie Unschuldige toeten, betrachten sie es als Erfolg.
Ehud Olmert, 2.8.2006 im Interview mit der TIMES

Israel versucht schliesslich nicht, fremde Regierungen zu stuerzen oder den Islam zu vernichten. Die islamische Welt versucht dagegen sehr wohl, den einzigen juedischen Staat der Welt auszuloeschen.
Steven Weinberg, Physiker, USA

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Palästinenser

Das völlige Fehlen arabischer Empathie für andere

Interessante Worte von 1961, gefüttert mit ein paar Anmerkungen von 2007; darüber sollte man mal nachdenken:

ElderofZiyon, 12. August 2007

Es ist nicht leicht Quellen dazu zu finden, wie normale PalAraber in den 1950-er und 1960-er Jahren lebten und dachten. Es gibt allerdings einen Artikel, der eine Goldmine ist. Dabei handelt es sich um einen langen Artikel von Martha Gellhorn im The Atlantic; Gellhorn besuchte 1961 viele palästinensische Araber in einer Reihe von Staaten.

Ein Teil dieses Artikels ist sehr erhellend (allerdings ist der gesamte Artikel es wert gelesen zu werden). Gellhorn verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit dem Versuch die pal-arabische Denkweise zu begreifen und wie sie von Westlern verstanden werden kann; dann traf sie einen israelischen Araber, der sich an Fantasien zu 1948 klammerte:

An diesem Punkt entschied ich mich lange und entschieden Stellung zu beziehen, um festzustellen, ob es einen Punkt gab, wo sich die Standpunkte auf der Basis gegenseitig akzeptierter Fakten und Vernunft treffen könnten.

“Bitte haben Sie Geduld mit mir und helfen Sie mir“, sagte ich. „Ich bin eine einfache Amerikanerin und versuche zu verstehen, wie Araber denken; und das finde ich sehr schwierig. Ich möchte einige Dinge in die Reihe kriegen; wenn ich falsch mache, korrigieren Sie mich bitte. 1947 empfahlen die Vereinten Nationen die Teilung Palästinas. Ich habe die Landkarte für die Teilung gesehen und studiert. Ich kann es nicht bestimmen, aber es sieht für mich nicht so aus, als wenn die Araber um ihren Teil guten Landes betrogen worden wären. Die Idee war, dass diese Teilung funktionieren würde, wenn beide, Juden und Araber, sie akzeptierten und in einer Wirtschaftsgemeinschaft leben würden. Und natürlich hätten die arabischen Länder an den Grenzen rundherum friedlich und kooperativ sein müssen, weil sonst nichts funktioniert hätte. Die Juden akzeptierten diesen Teilungsplan; ich denke, weil sie das Gefühl hatten, sie müssten das tun. Sie waren innerhalb des Landes zahlenmäßig 1 zu 2 unterlegen und es gab arabische Nachbarstaaten mit fünf regulären Armeen und vierzig Millionen oder mehr Bürgern, die keine freundschaftlichen Gefühle hegten. Stimmen wir so weit überein?“

”Das ist richtig.”

Die arabischen Regierungen und die palästinensischen Araber lehnten die Teilung absolut ab. Ihr wolltet das ganze Land. Das ist kein Geheimnis. Die Äußerungen der arabischen Repräsentanten in der UNO sind festgehalten. Die arabischen Regierungen verbargen nie die Tatsache, dass sie den Krieg gegen Israel anfingen. Aber ihr, die palästinensischen Araber, habt dem zugestimmt; ihr wolltet das. Und ihr dachtet, was mir sehr vernünftig erscheint, dass ihr gewinnen würdet – schnell gewinnen würdet. Das schien kaum ein Risiko zu bergen; es war eine sichere Sache. Ihr seid das Risiko eingegangen und habt verloren. Ich kann verstehen, warum ihr alle seitdem nach Erklärungen für diese Niederlage gesucht habt, weil sie so unglaublich erscheint. Ich akzeptiere eure Erklärungen zwar nicht, aber das tut nichts zur Sache. Der Punkt ist, dass ihr verloren habt.“

”Ja.” Es war einfach erstaunlich; endlich stimmten Ost und West überein, was Worte bedeuten.

Jetzt sagt ihr, dass ihr in die Vergangenheit zurückkehren wollt; ihr wollt die Teilung. Praktisch sagt ihr damit: Lasst uns den Krieg vergessen, den wir angefangen haben, und die Niederlage und nach all dem finden wir, dass die Teilung eine gute, sinnvolle Idee ist. Bitte beantworten Sie mir das, ich muss das wissen. Wenn die Lage umgekehrt wäre, wenn die Juden den Krieg angefangen und ihn verloren hätten, wenn ihr den Krieg gewonnen hättet, würdet ihr jetzt die Teilung akzeptieren? Würdet ihr einen Teil des Landes aufgeben und den 650.000 jüdischen Einwohnern Palästinas – die vor dem Krieg geflohen wären – erlauben zurückzukommen?“

„Natürlich nicht”, sagte er ohne einen Augenblick zu zögern. „Aber „es hätte keine jüdischen Flüchtlinge gegeben. Sie hätten keinen Ort gehabt, an den sie gehen konnten. Sie würden alle tot oder im Meer sein.“

Er hatte mir den fehlenden Hinweis gegeben. Das Modewort, das wir heutzutage benutzen, ist „Empathie“ – sich in andere einfühlen zu können. Ich hatte einzelne Flüchtlinge wertgeschätzt und bewundert, aber bemerkt, dass ich keine allgemeine Empathie für die palästinensischen Flüchtlinge empfunden hatte; und endlich wusste ich, warum – Dank dieses netten, grauhaarigen Lehrers. Es ist problematisch sich um die zu grämen, die nur sich selbst betrauern. Es ist schwierig mit denen Mitleid zu haben, die kein Mitleid kennen. Um über alle Zweifel hinaus zu Herzen zu gehen, müssen die, die laut nach Gerechtigkeit rufen, unschuldig sein. Sie können sich nicht einen siegreichen, sie belohnenden Krieg gewünscht haben, alle anderen für ihre Niederlage verantwortlich machen und schuldlos bleiben. Einige von ihnen mögen unschuldige menschliche Wesen sein und die Zivilisation könnte zusammenbrechen (so berüchtigt, wie sie das in Nazideutschland tat), wenn die meisten Menschen nicht ganz natürlich ihren verletzten Mitmenschen helfen würden. Aber es gibt einen tiefgreifenden Unterschied zwischen Opfern von Unglück (dort stehe ich, mit der Gnade Gottes) und Opfern von Ungerechtigkeit. Meine Empathie wusste, wo sie sich befand, Dank dieses Lehrers.

„ Verfolgen Sie den Eichmann-Prozess?“, fragte ich. Eine arabische Zeitung, Wochenzeitungen und Radiostation sind in Israel erfolgreich.

„Ja. Täglich.” Er verzog das Gesicht mit Ekel.

„Können Sie sich nicht vorstellen, dass all die Juden in Israel glauben, dass dieses Massaker an ihrem Volk hätte verhindert werden können, wenn die Juden ein Heimatland gehabt hätten, in das sie hätten entkommen können? Finden Sie nicht, dass die auch wussten, was Sie gerade sagten: dass es keine jüdischen Flüchtlinge hier gegeben hätte – dass sie tot oder im Meer wären? Ist das für Sie vielleicht ein bisschen eine Erklärung für Sie?“

Er zuckte mit den Schultern, er lächelte; mit diesen Gesten gab er es stillschweigend zu, aber das war von geringer Bedeutung.

Das ist eine brillante Beobachtung. Die palästinensischen Araber (die zum größten Teil 1961 wegen der Hilfe der UNRWA und der USA besser lebten als andere Araber) wollten keine Gerechtigkeit – sie wollten alle Juden tot sehen. Wenn sie um „Gerechtigkeit“ heulen, dann meinen sie in Wirklichkeit: „Gebt uns alles, was wir verlangen und fordert nichts als Gegenleistung.“ In ihrer Vorstellung gibt es nichts, wofür sie verantwortlich sind, keine Schuld, keine Schande – alles ist immer der Fehler der anderen.

Das ist nicht nur ein palästinensisch-arabischer Charakterzug – er ist unter Arabern universell. Die Araber scheinen von Natur aus zu fühlen, dass sie alles zu bekommen haben und niemand anderes irgendetwas verdient. Sie werden nicht erleben, dass arabische Wohltätigkeitsorganisationen Nicht-Arabern oder Nicht-Muslimen Hilfe leisten. Sie werden nicht erleben, dass die sagen die Juden (oder Kurden,...) hätten ein Recht in Frieden in ihrem eigenen Land zu leben. Die wenigen Zugeständnisse, die einige von ihnen gegenüber dem Westen gemacht haben mögen, wurden aus politischer Notwendigkeit gemacht, nie aus dem wirklichen Glauben, dass diese Zugeständnisse richtig waren.

Das absolute Fehlen arabischer Empathie ist der Schlüsselgrund, warum wirklicher Frieden illusorisch ist. Ohne Empathie kann man nicht einmal zu sehen anfangen, wie die andere Seite denkt; man kann nicht einmal anfangen eine gerechte Lösung anzudenken. Die gesamte arabische Sichtweise gründet nicht auf einem Win-win oder einer Einigung; sie gründet auf der puren Selbstsucht, die eine Komponente der Unfähigkeit ist Empathie zu empfinden.

Wie können zwei Seiten eine Vereinbarung erreichen, wenn eine Seite nicht in der Lage ist über das eigene Ich hinaus zu denken?

Einen Abschnitt später in dem Artikel beginn mit einem Gespräch mit ihrem jüdischen israelischen Fahrer:

„Was ist los, Nissim?“
„Nichts. Nur, was die Kinder sagen.“
„Du meinst, was sie gerade jetzt brüllen?“
„Ja. Sie sagen: ‚Wohin willst du, Bastard? Ich spucke auf dich.’“
Warum, dachte ich, warum? Und wird es nie aufhören?
„Hasst du die Araber, Nissim?“
„Nein. Natürlich nicht.“
„Warum nicht?“
„Wozu ist Hass schon gut?“

Ja, wozu? Araber fressen sich mit Hass voll, sie suhlen sich darin, sie atmen ihn. Juden stehen ganz oben auf der Liste ihres Hasses, aber jeder Fremde ist für Hass genug. Die Araber hassen sich auch gegenseitig, einzeln und als Masse. Ihre Politiker verändern die Richtung ihres Hasses, wie sie ihre Hemden wechseln. Ihre Presse stützt sich vulgär auf Hass erfüllte Karikaturen; ihre Berichterstattung beschreibt, welche Form des Hasses gerade ganz oben steht oder genehm ist. Ihr Radio ist ein langer Schrei des Hasses, ein Aufruf zum Hass. In den Schulen lehren sie ihre Kinder zu hassen. Sie müssen den Geschmack des Hasses lieben; er ist ihr tägliches Brot. Und was hat er ihnen Gutes gebracht?

15.8.07 17:31


Das ungeheure Ausmaß der israelischen Verbrechen

Und was ist passiert? Ein Araber greift in der Jerusalemer Altstadt einen Wachmann an, entwendet ihm die Waffe, schießt ihn nieder und haut ab. Ein weiterer Wachmann rennt hinterher. Der Araber fängt an zu schießen wie blöde und verletzt damit fünf Menschen direkt. Der Wachmann schießt zurück. Bei der Schießerei werden vier weitere Personen durch Querschläger verletzt. Der Araber wird tödlich getroffen. Seine Identität konnte erst einmal nicht festgestellt werden, weil er keinerlei Ausweismaterial dabei hatte. Die Polizei und der Shin Bet versuchen seine Verwandten zu finden. Der Magen David Adom brachte die Verletzten in Jerusalemer Krankenhäuser.

Nachdem also ein Araber für ein Blutbad gesorgt hat, stellt sich dann Mustafa al-Barghouti, Generalsekretär der „palästinensischen nationalen Initiative“, hin, verurteilt die Tötung und hängt an: „Dieser Vorfall bestätigt einfach das ungeheure Ausmaß der israelischen Verbrechen gegen die Palästinenser.“

Halten wir fest: Wenn ein israelischer Wachmann einen Dieb und versuchten Mörder verfolgt und dieser bei einem Feuergefecht erschossen wird, ist das ein Verbrechen ungeheuren Ausmaßes. Der Tote ist vermutlich ein Held und Freiheitskämpfer.

Das ist schon keine Chuzpe mehr, was Barghouti da treibt. Für sein Verhalten finde ich nur Worte, die ich nicht in die Tastatur geben möchte. Aber wenn noch einmal einer behauptet, die Fatah sei „moderat“, dann sollte man ihm diesen Spruch eines der Oberlügner der PA um die Ohren hauen, bis diese abfallen.

10.8.07 21:23


Geigen im Islam verboten

ElderofZiyon, 8. August 2007

Die BBC veröffentlichte einen Artikel über das Leben im Gazastreifen. Eines der Interviews war sehr interessant:

Ich leite eine Gruppe von 26 Musikern – wir spielen traditionelle palästinensische Musik. Aber die letzten zwei Monate konnten wir nicht arbeiten.
Diese Gruppe, Hamas, glaubt, dass sie die Chefs des Islam sind. Violine, Piano, Flöte, all diese Instrumente sind verboten. Nur die Trommel ist erlaubt. Sie sagen, dass kein anderes Instrument im Koran erwähnt wird.
Die Hamas hat schon einen meiner Sänger verprügelt, weil er für die Fatah sang.

Es sei mir fern den Koran zu interpretieren. Aber wenn die Hamas sagt, dass gläubige Muslime sich von allem fern halten sollen, das im Koran nicht erwähnt wird, möchte ich ein paar weitere Dinge vorschlagen, die auch haram sein könnten:

AK-47-Gewehre
Bombengürtel
“selbst gebaute“ Raketen
Internet
Elektrizität
Benzin
Jerusalem

Seid lieber vorsichtig. Allah weiß am besten, was richtig ist.

9.8.07 17:41


Nebelwerfer

Die Jerusalem Post meldet: Neue PA-Plattform lässt “Bewaffneten Kampf” weg. In dem Artikel wird beschrieben, dass erstmals in der Geschichte der palästinensischen Autonomie die Regierung in ihrer vorgeschlagenen politischen Plattform das Wort mokawamah weglässt, das „Widerstand“ oder „bewaffneter Kampf“ bedeutet. Statt dessen ruft der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas zu einer „nationalen Opposition zur Besatzung“ auf und unterstützt die arabische Friedensinitiative.

Das Programm beinhaltet die Erzielung einer israelisch-palästinensischen Friedensvereinbarung, die aus den Grenzen von vor 1967, Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten und der Einhaltung der zwischen beiden getroffenen Vereinbarungen der Vergangenheit besteht. Außerdem fordert die Plattform eine gerechte und von beiden vereinbarte Lösung des Flüchtlingsproblems auf der Basis der UNO-Resolutionen.

Hört sich ja richtig toll an. Man sollte aber die Kodierung kennen, die diese friedliche Plattform kennzeichnet: die „Grenzen von vor 1967“ gibt es nicht, es gab eine Waffenstillstandslinie, auf die sich Israel laut UN-Sicherheitsresolution 242 nicht vollständig zurückziehen muss – was die Palästinenser nicht anficht trotzdem zu behaupten, es müsse jeder Quadratmillimeter zurückgegeben werden. (Die Lieblings-Falschbehauptung sämtlicher Nahost-„Experten“ und Israel-Basher: Rückzug aus ALLEN 1967 eroberten Gebieten! In Israel heißt diese Linie nicht umsonst „Auschwitz-Grenze“.)

Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten heißt im Zusammenhang mit dem „kompletten Rückzug“ nichts anderes, als dass die Juden nicht nur wieder aus der Westbank, sondern auch aus „Ostjerusalem“ verschwinden – das jüdische Viertel der Altstadt wieder aufgeben, ihre Recht am Tempelberg den Fatah-Terroristen überlassen und keinerlei Kontrolle über die Tempelberg-Mauer mehr haben werden.

Und was die „gerechte Lösung des Flüchtlingsproblems auf Basis der UNO-Resolutionen“ angeht, so ist hier auch klar, was das von pal-arabischer Seite bedeutet, weil es lange genug und deutlich genug gesagt wurde: Israel hat gefälligst alle „Flüchtlinge“ aufzunehmen, weil alles andere nicht „gerecht“ wäre. Und die zugehörige Interpretation der entsprechenden UNO-Resolutionen ist auch lange bekannt: 194 heißt nach dieser Lesart, dass alle Flüchtlinge in ihre angestammten Häuser zurückkehren müssen. „Vergessen“ wird dabei geflissentlich, dass es dafür gewisser Voraussetzungen bedarf. Und dass Israel damit staatlichen Selbstmord (per Demographie wie auch der Einstellung der „Rückkehrer“) begeht, ist gewollt.

Im Englischen wird zu solchen Szenarien gerne davon gesprochen dass „man da in London eine Brücke zu verkaufen“ habe – auf Deutsch in etwa: „Wer’s glaubt...“

Das ist kein Friedensangebot, das ist dieselbe Suppe wie immer, nur durch Auslassung (nicht Ausschließung!) eines Mittels zur Erreichung der extremistischen Ziele etwas getarnt. Eine Nebelwand. Eine, die Israel und den Westen einlullen soll, damit sie sich freiwillig in die Falle begeben.

Danke, darauf sollten wir verzichten!

28.7.07 14:51


Sie wollen nur Frieden

Fragt sich allerdings: welchen?

Denn die inzwischen viel zitierte Umfrage des Pew Institute bringt so „schön“ Widersprechendes ans Tageslicht:

  • 62% der palästinensischen Araber haben eine positive Meinung von der Hamas (mehr als in jedem anderen Land außer Bangladesch).
  • 76% haben eine positive Meinung von der Hisbollah (weit mehr als in jedem anderen Land; im Libanon lag die Quote bei gerade einmal 35%!).
  • 56% sagten, dass der Einfluss religiöser Führer in den Gebieten gut ist.
  • 79% haben Vertrauen in Hassan Nasrallah als Führer bezüglich der Angelegenheiten der Welt, weit mehr als in jedem anderen Land.
Das, zusammen mit der Begeisterung für alles Terroristische ist eigentlich eine mehr mit einem Faustschlag zu vergleichende Ohrfeige für alle Friedensbesoffenen, die immer behaupten die Palästinenser wollten in Frieden Seite an Seite mit Israel leben und nur ein paar Extremisten „auf beiden Seiten“ würden das verhindern. Na los, gebt ihnen ihren Terrorstaat! Aber lasst dann wenigstens Israel sich in Ruhe verteidigen!
27.7.07 16:24


Der neue professionelle Lügsprecher

Die PA hat einen neuen professionellen Lügsprecher, der für Mahmud Abbas das tut, was Saeb Erekat viele Jahre lang für Yassir Arafat erledigte. Es ist Dr. Mustafa Barghouti und er hat täglich Statements über Israel abgegeben, die mit Lügen und Halbwahrheiten angefüllt sind.

Seine neuesten Lügen betreffen den Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten:

PLC-Mitglied und Generalsekretär der Palästinensischen Nationalen Initiative Dr. Mustafa Barghouti sagte am Samstag, dass Israel 6.000 Palästinensern, die am Rafah-Grenzübergang in der Falle sitzen, die Wiedereinreise verweigert und ihr Leben gefährdet.

Barghouti sagte in einer Presseerklärung, dass „28 Palästinenser seit dem 1. Juni am Übergang gestorben sind und die Welt gegenüber dem israelischen Handeln schweigt, das den Streifen in ein Open Air-Gefangenenlager verwandele.“

Er fügte hinzu, dass eine große Anzahl Palästinenser, die an dem Übergang in der Falle sitzen, dringend medizinische Hilfe brauchen.

Barghouti erklärte, dass selbst die Verstorbenen nicht vor israelischer Bestrafung immun sind, da ihnen die Einreise in den Gazastreifen verweigert und sie in Leichenhallen ägyptischer Krankenhäuser liegen würden.

Schauen wir uns die Wahrheit an:

  1. Israel hat angeboten, die „gestrandeten“ Leute aus Gaza über den Kerem Shalom-Übergang einreisen zu lassen.
  2. Sobald dieses Angebot gemacht wurde, beschossen Hamas und Islamischer Jihad genau diesen Übergang und bedrohten das Leben jedes palästinensischen Arabers, der versuchen würde ihn zu benutzen.
  3. Am nächsten Tag verhinderte Ägypten, dass tausende gestrandeter Palästinenser sich zum Kerem Shalom-Übergang begaben.
  4. Die EU ist verantwortlich für Rafah; die Vereinbarung, dass Rafah überhaupt geöffnet wurde, legte fest, dass die dort Fatah für die Kontrolle verantwortlich ist. Die EU betrachtet die Hamas als Terrororganisation und sie kann entsprechend ihrer eigenen Vereinbarung der Hamas nicht erlauben den Übergang wieder zu öffnen.
  5. Die Leichen der in Rafah Gestorbenen wurden über Kerem Shalom transferriert.
Das reicht wohl, um zu beweisen, dass Barghouti ein Lügner ist.
10.7.07 18:11


Abbas verplappert sich

Dass die Hamas seine Fatah im Gazastreifen platt gemacht hat, ärgert den „Präsidenten“ gewaltig. Und so holt der „moderate“ Terrorchef jedes Argument hervor, mit dem er den „extremistischen“ Terroristen schaden kann. An erster Stelle steht natürlich die Brutalität, mit der die Hamas den Gazastreifen übernahm. Außerdem beschuldigte er die grünen Maskenträger ihn ermorden zu wollen.

Und dann der Hammer (aufgespürt von MEMRI): „Nicht einmal die Kirchen wurden verschont. Eine der ältesten Kirchen in Palästina, die lange vor unserer Ankunft in der Region stand, wurde geplündert und in Brand gesetzt.“

Wie bitte? Die muslimischen Palästinenser sind nicht die Ureinwohner? Es gab bereits Christen, bevor die Araber kamen? Uups, was ist denn da passiert? Jahrzehnte der Propaganda in den Orkus gespült!

Na, da können wir uns aber auf etwas gefasst machen, wenn die Hamas ihn in die Finger bekommen sollte – da wird er dann nicht nur als Helfer und Verbündeter der Zionisten und Amerikaner abgemurkst, sondern auch noch als Ungläubiger und Verräter des Glaubens! Herzlichen Glückwunsch!

22.6.07 20:24


Die Tragödie der toten palästinensisch-arabischen Kinder

This Ongoing War, 28. Mai 2007

Wie viele pro-israelische Internetseiten und Blogs bekommen wir [d.h. Familie Roth/This Ongoing War] einen ständigen Strom anonymer Spinner-Post, Hassmails und Mails von Bekloppten. Ein immer wieder auftauchendes Thema in diesen oft wirren Briefen möchten wir so formulieren: „Hey, arabische Kinder sterben durch die Israelis. Wie kommt es, dass ihr immer nur darüber schreibt, dass Araber Israelis angreifen?“ Das natürlich in einer Sprache, die um einiges weniger sauber ist als hier wiedergegeben.

Für diese Hand voll namenloser Schreiber gibt es hier die Gelegenheit über die Tragödie nachzudenken, die sich in der palästinensisch-arabischen Gesellschaft auftut – die Tragödie zweier Generationen Jugend dieser Gesellschaft, die manipuliert und verleitet wird buchstäblich Selbstmord zu begehen.

Die unaussprechliche Perversion ist kein Geheimnis und es gibt keinen Zweifel, wer sie begeht: ihre eigenen „religiösen“ „Führer“, ihre Gemeindeältesten und sogar ihre eigenen Eltern. Die Geschichte kennt keine Parallele für diese Perversion.

Das offizielle Hamas-Fernsehen begann letzten Sonntag ein neues Video für Kinder auszustrahlen. Eine Analyse von Itamar Marcus und Barbara Crook auf PMW hat Leute wie uns auf die Existenz des Videos aufmerksam gemacht, die wir nicht jeden Abend genau diesen Kanal einschalten. Den Spot krankhaft zu nennen, geht an der Sache vorbei. Dieses satanische Werk erzählt einem das meiste von dem, was man wissen muss, um zu verstehen, warum arabischer Judenhass und Israelhass seit Jahrzehnten und Jahrhunderten andauert.

Er verfolgt das Leben eines jungen Palästinensers von der Kindheit direkt ins Märtyrertum; dazu beginnt er damit, dass der Junge zur Moschee geht, den Koran liest, dann (in einem logischen Fortschritt, den Nichtmuslime atemberaubend krankhaft finden werden) zusammen mit dem Koran ein Gewehr hält, während er sich vorstellt Gewaltakte zu begehen. Eine Minute später ist er ein erwachsener Hamas-Kämpfer, der an einer Schlacht gegen Israel teilnimmt. Und direkt danach ist er tot. Weil er ein Schahid ist, singt der Chor: „Das reine Blut wird Ehre und Ruhm schaffen.“

Reines Blut.

Ehre.

Ruhm.

Das palästinensische Hamas-Regime will, dass palästinensische Kinder die Schahada anstreben. Tod durch Märtyrertum wird von Kindern erwartet. „Ehre und Ruhm“ und „Schahada ist süß“ sind Botschaften, die vom Hamas-Fernsehen und auf dem von der Fatah kontrollierten PA-TV für Kinder besonders verpackt werden.

„Oh Helden... Redet euch nicht selbst die Flucht ein. Eure Feinde wollen Leben, während ihr den Tod sucht. Diese Tropfen Blut, die von euren Körpern strömen, werden morgen in flammenden roten Meteoren verwandelt, die auf die Häupter eurer Feinde fallen werden.“ [Schulbuch „Lesen und Texte, Teil 2, 8. Schuljahr, 2002, S. 16]

Der folgenden Auszug entstammt dem neuen Spot (hier zu sehen) im Hamas-Fernsehen:

Wir sind gekommen!
Maschinengewehr und Koran in der Hand,
Wir sind gewachsen und so haben wird das Recht
In den Augen derer, denen Unrecht zugefügt wurde,
Wir schworen, das land wiederzugewinnen,
Das reine Blut wird Ehre und Ruhm schaffen.
[Al-Aqsa TV, 27. Mai 2007]

PMW stellt heraus, dass das Hamas-Fernsehen zwischen März und Mai diesen Jahres regelmäßig Videos ausgestrahlt hat, in denen ein vierjähriges Mädchen dramatisch dargestellt wird; sie ist die Tochter einer wirklichen Selbstmord-Bomberin; sie singt für ihre toten Mutter und verspricht [als Attentäterin] in ihre Fußstapfen zu treten. Der Videoclip (hier zu sehen) endet damit, dass das Kind Sprengstoff aus einer Schublade der Mutter holt.

Ein weiteres Video, das von 2001 bis 2004 hunderte Male auf dem PA-TV der Fatah lief, zeigt einen Jungen, der seinen Eltern einen Abschiedsbrief hinterlässt, als er fortgeht um die Schahada zu suchen; darin beschreibt er seinen angestrebten Tod als „süß“. Dieser PA-Clip ist mit teuflischer Bosheit geschaffen worden, um die natürliche Angst eines Kindes vor dem Tod aufzuheben, indem die Schahada als heldenhaft und still dargestellt wird.

In den Jahren von 2000 bis 2003 strahlte PA-TV ein Musikvideo aus, das das wunderbare Schahid-Paradies des Mohammed al-Dura darstellte, der – wie die Pal-Araber behaupten – im Kreuzfeuer durch israelisches Handeln starb. Der Kinderdarsteller wird gezeigt, wie er einen Drachen steigen lässt und auf dem Strand und in einem Vergnügungspark herumtollt. Der Clip (hier zu sehen) beginnt mit einer Einladung al-Duras an andere Kinder die Schahada anzustreben: „Ich winke euch zu, nicht als Abschied, sondern um zu sagen: Folgt mir.

PA-TV zeigt regelmäßig Videos mit zwei 11-jährigen palästinensischen Mädchen, die sich über die Schahada unterhalten. Sie erklären, dass „alle palästinensischen Kinder“ Schahada als mehr wert als das Leben ansehen, wegen des versprochenen herrlichen Lebens nach dem Tod.

Und um dem ganzen noch mehr Substanz zu verleihen, hat Little Green Footballs heute Abend ein Video eingestellt, das Kinder im Gazastreifen zeigt, wie sie ein „Spiel“ spielen, in dem sie sich als Selbstmord-Bomber und Terroristen kleiden – zu offensichtlichen Zufriedenheit einer Gruppe vernarrter Eltern. Zu sehen ist es hier.

Also: Für diejenigen, die wissen wollen, ob die Pal-Aaraber eine Leistung vorweisen können, die an die lange Liste der Patente, Erfindungen, medizinischen Durchbrüche, Preise, Auszeichnungen, Leistungen für die Menschheit, Auslandshilfe, kreative Musik, Krankenhäuser, medizinische Fürsorge, Landwirtschaft usw. heranreichen – ihr habt die Antwort: Der weltweit führende Hersteller von Todeskulten für Männer, Frauen und Kinder befindet sich in Lebensgröße von uns aus einmal über den Zaun.

Gut, also was war das für eine Frage über die Todesrate pal-arabischer Jugendlicher?


Persönliche Anmerkung: Ich fürchte, dass diese Klarstellung der Roths bei den Halal- und Terror-Hippies nur eins auslösen wird, nämlich die Behauptung, dass Israel an diesem palästinensischen Verhalten Schuld ist. Und je mehr man ihnen aufzeigt, dass das Unsinn ist, desto weiter gehen sie zurück und schieben den Israelis doch wieder die Schuld in die Schuhe. Bis wir da ankommen, wo die Juden nach „Palästina“, in ihre Stammheimat, das Land Israel (!) zurückkehren. Auch das wird wieder als Schuld angesehen. Und dann sind wir endlich da, wo diese Halal- und Terror-Hippies hingehören: Beim Antisemitismus, den sie letzten Endes vertreten. Denn den Juden wird gesagt, sie dürften nicht da sein, wo sie sind. Sie hätten nie dort hin gedurft. Sie hätten gar nichts gedurft. Sie haben sich gefälligst den Völkermördern zu ergeben. Dann kann man wenigstens (Krokodils-)Tränen vergießen und sie betrauern.

Auf der Seite des Originaltextes sind ein paar sehr bezeichnende Bilder eingefügt, die unterstreichen, um welch kranke Gesellschaft es sich bei Selbstmord für Kinder propagierenden palästinensischen handelt. Man sollte sich diese Bilder gut vor Augen führen, bevor man darüber klagt, dass palästinensische Kinder durch israelische Aktionen umkommen. Die Israelis töten sie nicht absichtlich. Aber die PalAraber treiben sie in den Tod!

29.5.07 16:54


Wenn sie sich so in Gaza verhalten

Kommentar von Ze’ev Schiff, Ha’aretz, 25.05.2007

Die bewaffneten palästinensischen Organisationen im Gazastreifen demonstrieren erneut, was zur Norm unter den Palästinensern geworden ist: Abkommen, zu denen sich die Führer verpflichten, haben keinen Wert. Es reicht, den palästinensischen Bürgern zuzuhören, die sich darüber beschweren, dass Vereinbarungen bezüglich Feuerpausen keine Bedeutung haben. Abkommen werden gemacht und unterzeichnet und sofort wieder gebrochen.

In der neusten Runde der Gewalt haben sich die Krieg führenden Parteien bereits fünf Mal für eine Feuerpause entschieden. Doch jedes Mal kehrten sie innerhalb von Stunden dahin zurück, sich gegenseitig zu töten und Zuschauer in diesem Prozess zu verletzen. Wenn sie sich untereinander so benehmen, warum sollten sie mehr Skrupel hinsichtlich der Einhaltung von Abkommen mit Außenstehenden, wie zum Beispiel Israel, Jordanien oder Ägypten, haben? Dies ist eine wichtige Lektion, die Israel aus den derzeitigen Ereignissen in Gaza lernen muss.

Das Phänomen hat seinen Ursprung nicht in Gaza. Während des Bürgerkrieges im Libanon in den 1970er und 1980er Jahren stimmten die Palästinenser mehr als 90 Feuerpausen zu und unterzeichneten diesbezügliche Abkommen. Die meisten wurden durch schreckliches Blutvergießen gebrochen. Der Wunsch, die Palästinenser los zu werden, war der Grund, warum viele Schiiten im Libanon die Truppen der israelischen Verteidigungsarmee, die in den Libanon einmarschierten, begrüßten. Das Ziel, das ungebärdige Verhalten der Palästinenser zu beenden, war auch einer der Gründe der Invasion des Libanon durch Hafez Assad. In Jordanien fuhren die Palästinenser damit fort, die Abkommen, die sie mit König Hussein besiegelt hatten, zu brechen, bis dieser spürte, dass ihm die Regierung aus den Händen glitt. Auch dort beschwörten die Palästinenser einen Bürgerkrieg herauf, in dem sie von der jordanischen Armee besiegt wurden. Der Höhepunkt ereignete sich vor nicht allzu langer Zeit, als die Palästinenser auf grobe Weise das Mekka-Abkommen für die Gründung einer palästinensischen Einheitsregierung verletzten noch bevor die Tinte auf dem Papier getrocknet war.

Es ist deshalb offensichtlich, dass die Palästinenser keine Abkommen halten wollen oder können. Sie finden immer eine Entschuldigung oder einen Vorwand, selbst wenn dies damit endet, dass sie sich ins eigene Fleisch schneiden. Einige sagen, dies passiert, weil die Palästinenser keine nationale Einheit haben. Doch unter Yassir Arafat gab es eine solche Einheit, er kontrollierte die Mehrheit seiner Organisationen, und er verletzte andauernd Abkommen.

Israel hat keine andere Wahl als weiterhin nach Abkommen mit den Palästinensern zu suchen. Doch es muss auch darauf bestehen, Sicherheitsmaßnahmen auszudehnen. Dies kann in der gegenwärtigen Situation zum Beispiel dadurch geschehen, dass das Westjordanland vom Gazastreifen isoliert wird und dass die Hamas daran gehindert wird, die Oberhand im Westjordanland zu bekommen. Aus diesem Grund müssen die meisten der sicherheitsbezogenen Passagen im Vorschlag des amerikanischen Generals Keith Dayton zurückgewiesen werden.

Eine weitere Lektion dessen, was im Gazastreifen vor sich geht, bezieht sich auf Ägypten. Dort geschieht etwas Seltsames. Zugegeben, die Ägypter haben ihre Bemühungen, gegen die Terroristen im Sinai vorzugehen, erhöht. Doch wenn man das ägyptische Vorgehen gegen Waffenschmuggler mit den jordanischen Bemühungen vergleicht, liegen die Ägypter weit zurück. Eine ernsthafte Angelegenheit ist auch die Art und Weise, in der Ägypten den Schmuggel von großen Geldsummen durch die Hamas –meistens aus dem Iran- in den Gazastreifen ignoriert. Alles, was Ägypten von denjenigen, die das Geld bei sich tragen, fordert, ist die Angabe der Geldmenge. Diese Gelder sind nicht für die zivile Bevölkerung im Gazastreifen bestimmt sondern für den Aufbau der Hamas-Armee. In Israel herrscht das Gefühl vor, dass Ägypten ein doppeltes Spiel beim Krieg gegen den Terror spielt.

Mittlerweile geht der Zermürbungskrieg zwischen Israel und der Hamas weiter, und es kann angenommen werden, dass dieser sich auf andere israelische Gemeinden, die in Raketenreichweite rücken, ausweitet. Die Hamas möchte einen Sieg gegen die Einwohner von Sderot, die ihre Stadt verlassen, und gegen Israel im Allgemeinen erreichen. Die Schläge, die Israel zufügt, sind keine gravierenden, doch es ist wichtig, dass sie nicht nachlassen. Ein vorübergehendes Eindringen in bestimmte Gebiete des Gazastreifens, ist auch eine Möglichkeit.

Hamas und die anderen palästinensischen Organisationen, die vor allem versuchen, zivile Ziele in Israel zu treffen, beklagen sich nun, wenn palästinensische Zivilisten Schaden nehmen. Israel darf palästinensische Zivilisten nicht für die Angriffe auf seine Gemeinden bestrafen. Doch es muss sofort auf palästinensischen Beschuss reagieren und die Quelle des Beschusses angreifen, selbst wenn dabei nahestehende Zivilisten verletzt werden. Dies ist das grundsätzliche und natürliche Recht der Verteidigung. Die Tatsache, dass Russland der erste Staat war, der Israel deswegen kritisiert hat, ist ausgesprochen lächerlich. Israel sollte darauf achten, im Gazastreifen nicht das zu tun, was die Russen mit schrecklicher Brutalität in Tschetschenien tun. Die Norweger, Israels frühere Freunde, ignorieren, was in Sderot geschieht. Während die Kassam-Raketen abgeschossen wurden, kündigten sie einen Geldtransfer an die palästinensische Autonomiebehörde an. Dieses Geld wird mit Sicherheit seinen Weg zur Hamas finden, mit anderen Worten: zu denjenigen, die die Raketen abschießen. Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde.

Übersetzung: Daniela Marcus

26.5.07 11:28


Lügen zählen

Das ist natürlich die Aufgabe für den geneigten Leser:

ElderofZiyon hat sich einen Bericht von Ma’an, der noch am wenigsten unseriös schreibenden palästinensischen Zeitung, vorgenommen:

Bethlehem – Ma’an – Der politische Berater des palästinensischen Premierministers, Ahmed Yousif, lehnte es am Montag ab die selbst gebauten Flugkörper auf israelische Städte abzuschießen.

Die Wiederaufnahme des Beschusses war die Antwort der palästinensischen Parteien auf israelische Verletzungen des Waffenstillstandsabkommens.

Yousif stellte es so dar, dass die auf israelische Ziele verschossenen Flugkörper seien „Feuerwerkskörper, die die Welt darauf aufmerksam machen, dass es keine Lösung geben kann, außer Israel zu zwingen seine Feindseligkeiten einzustellen.“

Yousif sagte gegenüber Ma’an, dass er von der Hamas nicht erwartet, dass sie den Abschuss der Flugkörper einstellt, so lange die israelische Aggression und das internationale Embargo des palästinensischen Volkes weiter geht.

Er betrachtet die selbst gebauten Flugkörper als Teil des palästinensischen Rechts auf Selbstverteidigung. Er sagte: „Sie stellen eine Botschaft dar, die sagt: ‚keine Belagerung’ und ‚keine Feindseligkeit’ und sie haben keine Atomsprengköpfe.“

Yousif verurteilte diejenigen, die ein Ende des Verschießens der Flugkörper verlangen, besonders, sagte er, angesichts der israelischen Aggression im Gazastreifen. Er fügte hinzu: „Die palästinensische Regierung bemühte sich und überzeugte die Parteien, das Feuer einzustellen, doch die Israelis hielten sich nicht daran und so werden die Flugkörper weiterhin fliegen.“

Und, wie viele finden Sie?

Also gut, er sagt, dass die Qassams keine Atomsprengköpfe haben. Wo er Recht hat, hat er Recht...

23.5.07 20:15


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